Akuma no Idioten

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Chitaru Namatame Haru Ichinose Haruki Sagae Koko Kaminaga Mahiru "Shin'ya" Banba Otoya Takechi
07.04.2016
22.04.2017
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Oh mein Gott! Ich lebe ja noch xD
Ich hatte noch einmal wirklich richtig lust darauf eine FF zu schreiben und als ich dann gesehen habe, dass es jetzt auch endlich mal einen Akuma no Riddle Bereich gibt, dachte ich mir, dass ich auch einmal meinen Beitrag dazu leisten werden.
Have fun <3
PS.: Sorry wenn ich noch Kommafehler findet :,D bin drin am arbeiten <3



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Es gab eine Frage die sich Tokaku Azuma immer wieder fragte: „Warum zur Hölle bin ich mit diesen Idioten befreundet?“.
Chitaru Namatame war ein netter und angenehmer Mensch, weshalb Tokaku sich nie über sie beschwerte oder generell Probleme mit ihr hatte. Zusammen betrieben sie viel Sport und redeten sogar ab und zu über belangloses, was eigentlich gar nicht Tokakus Art war. Auch war Chitaru sehr zuverlässig was Schularbeiten oder andere Dinge anging.
Meistens trainierte Haruki Sagae mit Chitaru und Tokaku zusammen. Während des Trainings war Haruki den beiden anderen oftmals überlegen, aber sie rieb es ihnen nicht unter die Nase und half diesen sogar manchmal sich zu verbessern. Generell war sie ein netter Mensch, auch wenn sie für Tokakus Geschmack manchmal etwas zu nett war. Auch war Haruki manchmal etwas unzuverlässig, da sie schon mal gerne einfach ohne etwas zu sagen vereinbarte Termine absagte. Da dies aber nur selten vor kam und wenn, dann nur wenn es einen Notfall in der Familie gab, konnte Tokaku sich damit abfinden und es störte sie nicht ganz so sehr. Das einzige was man niemals tun sollte war, dass man Haruki mit Otoya Takechi und Shinya Banba alleine ließ. Wenn diese drei zusammen waren, dann konnte es leicht passieren, dass man die Feuerwehr oder die Polizei anrufen musste.
Dann gab es noch Suzu Shutou. Auch sie war recht zuverlässig und Tokaku konnte eigentlich nichts böses gegen sie sagen. Sie verhielt sich sogar sehr Erwachsen was Tokaku sehr freute, da sie sich manchmal fühlte wie in einem Kindergarten. Ab und zu übertrieb es Suzu aber und verhielt sich so, als ob sie schon über 100 Jahre lebte.
Mahiru Banba war für Tokaku aber mit Abstand die merkwürdigste Person. Sie redete fast nie mit jemanden selbst wenn man sie schon lange kannte und mit Fremden war es noch viel schlimmer. Es passierte auch ziemlich oft, dass sie sich vor irgendwelchen Kleinigkeiten erschreckte und sogar in Ohnmacht fiel. Das Erschrecken war zwar manchmal nervig, aber man konnte es gut nachvollziehen, da Mahiru und ihre Schwester Shinya Banba früher misshandelt wurden. Aus dem Grund hingen die Beiden Schwestern immer aneinander und Mahiru wurde von ihrer Schwester beschützt. Als Mahiru zum Beispiel früher immer in der Schule gemobbt wurde, prügelte Shinya die Peiniger ihrer Schwester oftmals ins Krankenhaus. Auf der Mittelschule hatte Shinya, dann die anderen alle kennen gelernt und sich mit ihnen angefreundet. Um Mahiru nicht alleine zu lassen war diese immer mit bei ihnen. Was sich in der Oberschule nicht verändert hatte war, dass niemand Mahiru ärgern durfte. Otoya hatte einmal versucht Mahiru zu ärgern, aber sie wurde sofort von Shinya auf brutale Art und weise zusammen geschlagen. Seit dem traute sich noch nicht einmal mehr Otoya einen Spaß mit Mahiru. Zwar war Mahiru wirklich still, aber wenn es ums arbeiten ging beteiligte sie sich immer fleißig und machte ihre Sachen ordentlich.
Während Mahiru still und leise war, war ihre Schwester Shinya das komplette Gegenteil. Sie war frech, faul, vorlaut und absolut unzuverlässig. Aus diesem Grund verstand Tokaku nicht warum Haruki so viel Zeit mit Shinya und Otoya verbrachte. Shinya war ziemlich aggressiv und dachte nie nach. Sie lebte nach dem Motto: „Zuerst Handeln, dann nachdenken.“.
Die einzigste Person die deutlich schlimmer als Shinya war, war Otoya Takechi. Bei ihr war es völlig normal mit Messern oder Scheren, ihre bevorzugte Waffe, beworfen zu werden. Tokakus Meinung nach stellte das Mädchen eine Gefahr für die Gesellschaft dar und sollte lieber in eine Klapsmühle geschickt werden.
Nach Mahiru und Otoya dachte Tokaku, dass es nicht noch schlimmer kommen konnte, aber wie jeder weiß ist das Schicksal ein Arsch. Nio Hashiri war mit Abstand die nervigste Person der Tokaku jemals begegnet ist. Hass war noch untertrieben für das was sie für Nio empfand. Es war egal wo und in welcher Situation man sich befand, Nio erzählte immer irgendwelche ihrer ausgedachten Geistergeschichten. Bestimmt würde Nio selbst auf einer Beerdigung anfangen etwas über die Seele eines Rache suchenden Mannes reden der jeden um Punkt Mitternacht tötet. Ergo man hatte nie seine Ruhe vor ihr. Chitaru, Tokaku und Suzu glaubten nicht an die Geschichten und versuchten Nio keinerlei Beachtung zu schenken. Wohingegen Haruki, Shinya und Otoya jedes mal gespannt zuhörten und sogar ab und an mal mit Nio auf eine ihrer bescheuerten Geisterjagden ging. Die Person die diese Geschichten als noch viel schlimmer empfand als Tokaku war jedoch Mahiru. Jedes mal fing sie an zu zittern an oder versteckte sich irgendwo, da sie Angst hatte. Für eine Weile hatte sich Mahiru sogar geweigert auf die Schultoilette zu gehen, da Nio ihr erzählt hatte, dass dort ein Geist sein Unwesen trieb und als Rache kleine und schüchterne Mädchen tötete. Es hatte geschlagene 5 Monate gedauert bis Chitaru Mahiru überreden konnte mit ihr zusammen aufs Klo zu gehen. Über Nio gab es sogar Gerüchte. So soll sie angeblich mit der Direktorin Meichi Yuri ein Verhältnis haben, aber ehrlich gesagt konnte sich das niemand so recht vorstellen. Wer wäre denn schon gerne freiwillig mit dieser Nervensäge zusammen?
Tokaku selbst musste sich aber eingestehen, dass sie manchmal nicht besser als die anderen war. Ständig lief sie mit einem finsteren Blick herum weshalb sich niemand traute sie anzusprechen. Hinzu kam noch, dass sie kein Problem damit hatte ihre Meinung gerade heraus zu sagen. Oftmals hatte sie das schon in Schwierigkeiten gebracht. Es war wirklich keine gute Idee gewesen der Lehrerin zu sagen, dass ihr Kleid geschmacklos war, aber sie hatte eben nach Tokakus Meinung gefragt.
Was keiner von ihnen wusste war, dass sich das Leben jeder einzelnen nach einer schon fast Klischeehaften und kitschigen Begegnung ändern würde.

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Haru Ichinose war wohl der freundlichste Mensch der Welt. Selbst als sie einmal fast erschossen wurde hatte sie den Täter noch gefragt, ob es ihm gut ging, nachdem er von ihr K.O. geschlagen wurde. Manchmal war es wirklich zum Haare ausreißen wenn man sah was Haru sich alles gefallen ließ. Gerade aber weil Haru das Positive in allen Menschen sah war es wohl nur möglich, dass sich ihre Gruppe zusammen hielt.
Am meisten mochte Haru Hitsugi Kirigaya, da sie immer mit ihr über alles reden konnte. Auch hatte sie Haru bereits aus vielen gefährlichen Situationen gerettet, da Hitsugi, obwohl sie so klein war, dass man sie für einen Mittelstufenschüler hielt, wahnsinnig stark war und Judo beherrschte. Ihr einziges Problem war, dass sie sich überall verlief wie zum Beispiel an ihrem ersten Tag an der Schule kam sie eine ganze Stunde zu spät, da sie den weg zum Klassenzimmer nicht gefunden hatte.
Die Person die vermutlich fast niemand leiden konnte war Isuke Inukai. Ständig bestand sie darauf Isuke-sama genannt zu werden, was natürlich niemand tat, und obendrauf kam, dass sie vermutlich den schlechtesten Charakter hatte, den man sich vorstellen konnte. Ständig machte sie Haru herunter und versuchte sie umher zu schubsen, aber Haru machte das eher weniger aus und sie sah es schon fast eher als eine Art Spiel an. Womit man Isuke aber besonders auf die Palme bringen konnte war, wenn man ihre Eltern oder generell Homosexuelle schlecht machte. Als kleines Kind wurde sie in einem schäbigen Waisenhaus abgegeben worden und wurde dort dann später von Eisuke Inukai und seinem Mann adoptiert. Isuke war wirklich kein liebenswürdiger Mensch, aber bei ihren Eltern benahm sie sich wirklich sehr freundlich.
In den meisten Gruppen gab es eine Person wo man sich fragte was diese überhaupt bei einem machte. Bei Haru und den anderen war es Kouko Kaminaga. Ständig nervte sie und versuchte Regeln aufzustellen wie z.B. immer seine Hausaufgaben einen Tag vorher bei ihr abzugeben. Bis auf Haru, und selbst sie tat es eher selten, hörte niemand auf sie. Besonders mit Isuke geriet sie oft aneinander, da diese schon fast aus trotz versuchte die Regeln zu brechen. Sie sagte dann meistens etwas wie: „Regeln sind dazu da gebrochen zu werden.“ Mit der Zeit hatten sie aber eine Methode gefunden Kouko zum verstummen zu bringen. Immer wieder zogen sie sie damit auf, dass sie auf Irina-sensei, ihre Mathelehrerin, stand und sie es eben dieser verraten würden wenn Kouko nicht bald ihren Mund hielt.
Sumireko Hanabusa war wohl Isukes größte Rivalin. Die Inukais waren sehr, sehr reich und dieser Reichtum wuchs immer mehr, da sich ihre Firma immer weiter ausbaute und verbreitete. Die einzige Firma die über den Inukais stand war die Hanabusa Corporation. Sie regierten praktisch die ganze Welt und hatten ihre Finger über all drin. Vom ersten Tag an, seit sich Isuke und Sumireko begegnet waren, konkurrierten die beiden miteinander. Bei den Noten gewann Sumireko immer, da Isuke immer im Unterricht schlief und nicht wirklich aufpasste. Wenn es aber darum ging Männer-, oder auch manchmal Frauenherzen, für sich zu gewinnen, lag Isuke immer weit vorne, da viele vor Sumireko Angst hatten. Schließlich war sie die Erbin des größten Imperiums der Welt. Außerdem war Isukes Kleidungsstil viel freizügiger.
Als letztes gab es noch Shiena Kenmochi in ihrer Gruppe. Sie gehörte zwar dazu, aber irgendwie auch nicht. Aufgrund ihrer beiden Leidenschaften, dem Theater und den Anime und Manga, verbrachte sie viel Zeit im Theater- und im Animeclub. Wenn sie aber mal etwas zusammen unternehmen wollten, war sie immer dabei und war sogar meistens der Mittelpunkt, bis es Isuke zu viel wurde und diese wieder die ganze Aufmerksamkeit haben wollte.
Sie alle waren ein bunter Haufen und alle fragten sich warum sie überhaupt befreundet waren. Wenn man die Mädchen fragte, konnten sie selbst keine Antwort darauf geben, aber ohne die anderen konnten sie es sich auch nicht mehr vorstellen. Auch sie ahnten nicht, dass eine einzige Begegnung alles verändern würde....

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Tokaku war wirklich glücklich, dass die Schule für heute vorbei war. Endlich war Wochenende und sie hatte für zwei Tage endlich einmal Ruhe vor den Idioten, zumindest dachte sie das bis Nio dann an gehüpft kam. „Hallo Tokaku. Du kommst doch bestimmt heute mit in die Stadt. Heute ist schließlich Freitag und wir wollten alle zusammen erst Shoppen gehen und dann später am Abend zum Karaoke gehen. Geht doch in Ordnung oder? Gut dann sag ich allen mal Bescheid“, sagte die blonde Nervensäge und bevor Tokaku auch nur etwas erwidern konnte, war sie bereits aus ihrem Blickfeld verschwunden. Mal wieder genervt trottete Tokaku in die Richtung in die Nio gegangen war, da dort vermutlich der ganze Rest herum hängen würden. Natürlich hatte sie mit ihrer Vermutung recht, denn gerade als sie um die Ecke bog verfehlte sie nur knapp eine Schere. „Oh das tut mir aber leid Tokaku. Eigentlich war die für Otoya bestimmt, damit sie mal ihre eigene Medizin schluckt.“, sagte Shinya aber natürlich kaufte Tokaku ihr das nicht ab, da ihr grinsen eindeutig zu breit dafür war und außerdem übergab Otoya Haruki gerade Geld. Also vermutlich wieder eine dumme Wette. Chitaru trat nach vorne neben Tokaku und fing an mit ihr zu reden: „Nio hat gesagt, dass du heute mitkommst. Ich weiß dass du vermutlich keine große Lust darauf hast, aber vielleicht wird es ja ganz lustig.“ „Lustig mit diesen Vollidioten? Wir wissen beide, dass es höchstwahrscheinlich in einem Chaos enden wird“, erwiderte Tokaku nur schroff und folgte dem Rest ihrer Gruppe, da diese sich in Bewegung gesetzt hatten. Kurz schrieb die blauhaarige eine Nachricht an ihre Mutter und setzte sich dann ganz am Ende ab damit sie ihre Ruhe hatte. Ein Stück neben ihr lief Mahiru, da sie sich nicht ganz wohl mitten im Trubel fühlte und es war Tokaku egal, da die andere sie eigentich nie nervte. Zu mindestens nicht so sehr wie die meisten anderen. Auf dem Weg in die Stadt gesellten sich ab und zu mal Chitaru und Haruki zu ihr nach hinten um ein Projekt und ihr nächstes Training zu besprechen. Auch Nio versuchte einmal ihr Glück, aber Tokaku ließ sie sofort abblitzen indem sie entweder einfach schneller lief oder zur Seite auswich. Irgendwann gab Nio dann auf und ging den anderen wieder auf die Nerven mit ihren Geschichten. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie in der, für Tokaku zumindest, völlig überfüllten Stadt an. Sie sahen viele Leute aus ihrer Schule, aber auch Schüler von anderen Schulen und Erwachsene waren unterwegs um für das Wochenende einzukaufen oder einfach nur ihren Spaß zu haben. Während sich Tokaku so um guckte wurde sie plötzlich am Arm gepackt und von Haruki hinter sich her gezogen. „Hey was soll das?“, rief sie sauer. Als Antwort kam nur: „Du hast geträumt und wir sind schon ohne dich los gegangen also bin ich zurück um dich holen zu kommen.“  Mit einem festen Ruck befreite Tokaku ihre Hand aus Harukis und ging dieser hinterher. Am Zielort angekommen standen sie vor einem riesigen Einkaufszentrum wovor die anderen bereits warteten. Mit einem „Da seid ihr ja endlich“ von Suzu gingen sie alle zusammen in das riesige Gebäude. Da sie später noch zum Karaoke gehen wollten trennten sie sich nicht sondern gingen alle zusammen los. Als erstes gingen sie alle zusammen in einem Restaurant, was sich ganz in ihrer Nähe befand, essen. Zum Glück hob dies Tokakus Laune etwas an, da es dort Curry gab und Curry war mit Abstand Tokakus Lieblingsessen. Nach etwas längerer Zeit, Haruki, Shinya und Otoya hatten sich ein Wettessen geliefert und sich deshalb mehrmals nach genommen, gingen sie endlich weiter und zu aller erst in ein Sportgeschäft. Vor allem die drei Sportverrückten Haruki, Tokaku und Chitaru holten sich neue Kleidung während die anderen eher nur fasziniert umher starrten. Zwischendurch war Nio sogar einmal kurz verschwunden, aber sie kam etwas später wieder, mit jeder Menge Melonenbrötchen. Nachdem sie dann fertig waren gingen sie weiter zum nächsten Laden und in diesem verbrachten sie geschlagene 3 Stunden! Es war eigentlich nur ein Krimskrams Laden, aber genau deswegen fand sich für fast jeden dort etwas. Selbst Mahiru gefiel es dort, da es dort Stofftiere gab und sie die Dinger praktisch sammelte. Die drei Chaoten, Otoya, Shinya und Haruki, machten die ganze Zeit nur Unsinn mit allen Sachen was die anderen, bis auf ein blau und weiß haariges Beispiel, zum lachen brachte. Wie sie es aber schafften drei Stunden in diesem Laden drin zu hocken wusste keiner so recht. Leider war das Problem daran, dass sie nicht weiter bummeln gehen konnten, da es mittlerweile Zeit war sich zum Karaoke aufzumachen. Mit voll gepackten Tüten machten sich also alle auf den Weg zu ihrem Standard Karaoke Laden. Auch Tokakus Laune war wieder ganz gut weshalb sie sich sogar eine Zeit lang von Nio voll quatschen ließ. Aufgrund des vielen Gepäcks dauerte es etwas länger als gedacht zum Laden ihrer Begierde zu kommen. Am Eingang hatten sie zum Glück die Möglichkeit ihre gekauften Sachen und ihre Schulsachen abzustellen und während diese Möglichkeit auch alle nutzten, reservierte Nio schon einmal für alle ein Zimmer. „Jetzt wird es wirklich abgehen!“, rief Otoya laut während sie eine dumme Pose machte. Als Antwort kam nur von Chitaru: „Aber wehe du zerstörst wieder etwas. Dieses mal werden wir dich nicht schützen und für dich lügen.“ Während Chitaru und Otoya miteinander diskutierten, machten sich die anderen, Nio wie immer vorne weg, in ihr Zimmer auf. Das Zimmer war relativ klein und sie alle passten nur gerade so hinein. Kaum war die Tür geschlossen fing auch schon direkt das Chaos an. Am Anfang war es noch relativ ruhig im Vergleich zu sonst. Nio begann zu singen, danach folgte Haruki und als dann Shinya dran kam eskalierten die anderen erst richtig. Otoya warf immer wieder Beleidigungen dazwischen wie  schlecht Shinya doch singt und durch Otoya angestachelt, fing auch Haruki an Beleidigungen in den Raum zu werfen. Da jeder von ihnen aber wusste, dass Shinya absolut unberechenbar war warf sich diese sofort auf die beiden anderen und eine wilde Prügelei zwischen den dreien fing an. Suzu und Chitaru versuchten irgendwie den Streit zu schlichten, aber sie bekam nur Flüche und Schläge entgegen und konnten die drei nicht beruhigen. Mahiru hatte große Angst und versuchte sich in einer der Ecken des Raumes so klein wie möglich zu machen, aber trotzdem bekam sie eine Dose an den Kopf, was sie nur noch mehr ängstigte. Tja und Tokaku war einfach nur genervt. Ihre gute Laune die sie eben noch hatte, war praktisch sofort verflogen und hätte sie ebenfalls irgendetwas abbekommen hätte in dem kleinen Karaokezimmer vermutlich ein Massaker stattgefunden. Damit es aber nicht soweit kam verließ Tokaku das Zimmer und machte sich auf den Weg, um sich an einem Getränkeautomaten etwas zu holen. In den Automaten warf Tokaku mehrmals Kleingeld hinein, aber anscheinend war die blöde Maschine kaputt, da absolut nichts unten heraus kam und obendrein bekam sie ihr Geld auch nicht wieder. Das ganze machte Tokaku nur noch wütender weshalb sie mit einem festen Tritt gegen die Maschine trat, was aber nur dazu führt, dass sie sich selbst am Fuß verletzte und fluchend auf und ab hüpfte. „Brauchst du Hilfe?“, kam von einer leisen Stimme hinter Tokaku. Als sich diese umdrehte erblickte sie ein Mädchen aus ihrer Schule vor sich. „Das tut doch sicherlich weh. Komm setz sich hin.“ Das fremde Mädchen packte die verletzte sanft, aber durchaus bestimmt am Arm und dirigierte sie zum Sofa hin. „Soll ich dir etwas bringen? Etwas zum kühlen?“, fragte die Person nach, da Tokaku nichts mehr gesagt hatte. Diese guckte die andere nur verdattert an und wurde durch die Frage aus einer Art trance gerissen. „N-nein kein Problem. Es tut nicht mehr so weh.“ Tokaku wusste nicht warum, aber ihr komplettes Gesicht fühlte sich heiß an und sie konnte kaum ihren Blick von dem Mädchen abwenden. Lächelnd sagte das Mädchen: „Oh das ist aber gut. Ich dachte schon, dass du dir den Fuß eventuell gebrochen oder verstaucht hast, weil du so feste gegen die Maschine getreten hast. Achja ich heiße übrigens Haru Ichinose und so wie es aussieht gehen wir auf die selbe Schule. Ich bin in der 10a. Und du?“ „Ähm ich heiße Tokaku Azuma und bin in der 10c.“ Tokaku wusste wirklich nicht warum diese Haru ihr noch nie aufgefallen war. Naja vielleicht könnte es daran liegen, dass sie zwar ihre Umgebung genau beobachtete, aber praktisch unterbewusst aussortierte ob es sich lohnte Personen genauer zu betrachten, was bei Haru anscheinend nicht der Fall war. „Oh aber ich muss langsam mal zurück zu meinen Freundinnen. Tschüss. Vielleicht sehen wir uns ja nochmal.“ Damit lief Haru auch schon weg in Richtung Karaokezimmer und ließ eine verdutzte und zum aller ersten mal verunsicherte Tokaku alleine zurück die nur in der Lage war ein leises „Tschüss“ hinterher zu murmeln. Einige Zeit starrte Tokaku noch in die Richtung in die Haru gegangen war bis sie von Chitaru wieder in die echte Welt zurück geholt wurde. „Komm lass uns gehen. Wir bringen die drei Schwachköpfe nach Hause“, sagte das große, rothaarige Mädchen und zeigte dabei auf Haruki, Otoya und Shinya die allesamt grauenhaft aussahen. Wie nach einer Prügelei eben. Langsam stand Tokaku auf und folgte ihren Freunden nach Hause.


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So....das war es dann auch für das erste Kapitel :D Ich hoffe wirklich ihr hattet Spaß es zu lesen. Und nochmal herzlichen Dank an @Feuchen (kenne nur ihren Twitter Namen :,D) für das Korrekturlesen.
Was die Updates angeht: ich bin ehrlich ich weiß nicht, wann ein neues Chapter rauskommt, da ich nur schreibe wenn ich auch wirklich Lust dazu habe. Leider ist das bei mir so ein Problem, da mich sehr oft stressige Situationen herunter ziehen :,D ich versuche aber mein bestes um relativ regelmäßig zu updaten. Hinzu kommt noch, dass mich die Schule manchmal etwas einspannt weshalb ich dann auch nicht wirklich zum schreiben komme. Wenn ihr aber Geduldig seid, dann dürft ihr euch bestimmt auf ein neues Kapitel freuen <3 Vor allem, da ich extra Anweisungen an Freunde gegeben habe mir in den Arsch zu treten, wenn ich nicht weiter schreibe.
Und ehrlich gesagt schreckt mich FanFiktion.de selbst manchmal ab etwas zu posten.
Ich hoffe aber trotzdem, dass es euch gefallen. Wir sehen uns.

~Yuri-senpai <3
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