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Love find always a Way!

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
OC (Own Character)
07.04.2016
04.06.2017
9
18.056
1
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14.04.2016 1.625
 
„Man ist heute wieder ein schöner Tag.“ Immer noch ein wenig schlafdrucken streckte sich die verhüllte Gestalt ein wenig durch und machte ihre morgendliche Gymnastik. Immerhin wollte sie in ihren jungen Jahren noch nicht zur Steinstatue erstarren, wenn sie ihre Bänder nicht dehnte. Wie schon seit einigen Monaten verbrachte das Mädchen die Nächte unter einer bestimmten Brücke in Roppongi. Sie war zwar immer sehr befahren und belebt, was die nächtliche Ruhe ein wenig beeinträchtigen konnte, aber durch das Erdbändigen hatte sich das Mädchen eine kleine Nische in der Wand gemacht, wo sie ihre Ruhe vor diesem Lärm hatte. Außerdem war ihr Versteck so gut geschützt, dass niemals der GHQ oder die Aintibodies sie finden konnten. Nachdem sie ihre morgendliche Gymnastik nach einer viertel Stunde abgeschlossen hatte, schnappte sich Viktoria ihren Gleiter, spannte ihn sich auf den Rücken und kletterte die Brüstung hinauf. Von dort aus würde sie sich ein wenig in die Stadt begeben und sich, von einem bestimmten Laden, ihr Frühstück holen. Sie balancierte ein wenig auf den Trägern der Brücke und sprang von da aus mit einem Salto zu einem nahegelegenen Haus. Ein Morgen so wie immer, jedoch war heute etwas anders und es lag nicht daran, dass sie heute nur einen Salto gemacht hatte. Viktoria fühlte sich beobachtet. Als sie auf die Menschenmenge unter ihr blickte, erkannte sie ein paar Gestalten, deren Uniform das Mädchen gut kannte. Aber das konnte auch nur ein Zufall sein. Schulterzuckend schritt die verhüllte Person ihren Weg unbeirrt weiter. Nach ein paar Minuten war sie an einem Mark angekommen, wo auch schon ihr Lieblingsstand sein Obst und Gemüse verkaufte. Mit einem glücklichen Grinsen sprang Viktoria von ihrem Dach herunter und landete unbemerkt hinter dem älteren Mann mit den grauen Haaren. „Guten Morgen Mr. Murakami-sama.“, meinte das Mädchen freundlich und versteckte sich ein wenig in der Gasse wo sein Stand lag. Ein wenig erschrocken aber glücklich drehte sich der Angesprochene um und lächelte seinem Gegenüber an. „Oh guten Morgen V. L.-chan. Wie geht’s dir denn so?“, fragte der ältere Herr und wand sich wieder ein wenig seiner Ware zu, aber nur um ein wenig was auszusortieren. „Ganz gut, vielen Dank der Nachfrage. Und Ihnen? Haben sie nun wieder mehr Kunden seitdem sich die Soldaten von Ihrem Stand fernhalten?“, fragte das Mädchen neugierig und ließ sich erst einmal auf dem Boden nieder. Kurz kicherte der Mann glücklich auf, doch dann kam er mit zwei Äpfeln, drei Bananen und zwei Orangen wieder auf das Mädchen zu. „Mir geht es schon viel besser, seitdem du die Soldaten verscheucht hast. Ich stehe immer noch tief in deiner Schuld. Wenn ich irgendwann etwas für dich tun kann, sag mir bitte Bescheid.“ „Aber nein, das ist doch nicht der Rede wert. Sie wissen doch, dass ich alles daran setzte die Bevölkerung Japans, vor allem dieser Stadt vor den Machenschaften der GHQ oder den Antibodies zu vereiteln versuche...außerdem helfen sie mir mit Ihren leckeren Früchten doch schon genug.“, erwiderte das Mädchen und nahm die Geschenke dankbar entgegen. Mit einem freundlichen Lächeln schritt der ältere Herr wieder zurück zu seinem Stand um auch seinen Kunden etwas zu verkaufen. Viktoria gönnte sich derweil ihr Frühstück. Genüsslich verspeiste sie die Äpfel und Bananen und aus den Orangen bändigte sie einfach den Saft heraus um diesen dann trinken zu können. Zwar hatte sie nicht alles aufessen können, da es ja so viel war, aber trotzdem konnte sie das nötigste verputzen um Mr. Murakami nicht zu verärgern oder zu kränken. „Ihre Früchte waren wie immer ausgezeichnet. Aber nun muss ich wieder los. Wir sehen uns bald wieder.“, murmelte das verhüllte Mädchen und umarmte den älteren Mann noch einmal schnell. Mit einem nicken seitens des älteren Mannes verschwand das Mädchen gänzlich in der dunklen Gasse und sprang mit einem Luft Stoß auf das nächstgelegene Dach. Von dort aus hatte man eine wunderschöne Aussicht auf Roppongi und Viktoria konnte sich gänzlich des schönen Tages hingeben. Es sah zumindest nicht danach aus, dass es heute noch irgendetwas Großes geschehen würde. Als das kupferrot Haarige Mädchen ihren Blick auf die Straße schweifen ließ, war sie erst einmal verdutzt. Die ganze Zeit hatte sie irgendwelche Anhänger der Undertacker gesehen und nun kam es ihr auch langsam so vor, als würden diese das Mädchen gezielt verfolgen. Skeptisch setzte Viktoria ihren Weg fort, nur dass sie nun über die Dächer lief. Sie wollte immerhin wissen, ob ihre Vermutung wahr war oder nur Einbildung. Und ihre Vermutung bewahrheite sich. Die Undertacker liefen ihr hinterher und bogen in jede Straße und Gasse ein, wo sie die kupferrot Haarige am besten nachkommen konnten. *Was wollen die nur von mir?*, fragte sich das Mädchen verwirrt und wand ihren Blick wieder nach vorne. Doch als sie eine Person unmittelbar vor ihr ausmachen konnte, machte sie eine Vollbremsung und hätte schwören können, dass ihre Sohlen nun angebrannt waren. „Viktoria Luna.“, sprach der blond Haarige und lächelte das Mädchen freundlich an. „Gai Tsutsugami. Das nächste Mal wenn ihr etwas von mir benötigt, fragt mich doch…aber nein, ihr müsst mir ja hinterherspionieren.“, meinte das Mädchen ein wenig aufgebracht und verschränkte unter ihrem Umhang ihre Arme vor der Brust. „Du hast uns doch genauso hinterherspioniert, wenn man es aus dieser Perspektive sieht.“ Protestierend hob sein Gegenüber die Hand, jedoch fiel ihr dazu kein Gegenkommentar ein. Da es ja eigentlich die Wahrheit war. „Was wollt ihr von mir?“, fragte das Mädchen skeptisch und bändigte unter ihrem Umhang schon ein wenig Wasser aus der Luft. Um den Anführer der Rebellen Organisation versammelten sich weitere Anhänger, was das Mädchen noch mehr misstrauisch machte, als sie eh schon war. „Wir wollen, dass du dich uns anschließt. Du besitzt große Kräfte die wir gut gebrauchen können um der GHQ und den Antibodies das Handwerk zu legen.“, erklärte der blond Haarige und Natascha nickte verstehend mit ihrem Kopf. Auf einmal erkannte sie eine Hand in ihrem Sichtfeld, die nach ihr ausgestreckt wurde. Neugierig schaute sie auf und erkannte Gai der ihr erwarteten die Hand reichte, um das Geschäft abzuschließen. Noch einmal ließ sich Viktoria diese Idee durch den Kopf gehen. Die Undertacker kämpfen für das Gute und sie könnte diese Sachen noch mit ihren Fähigkeiten unterstützen. Immerhin musste sich das Mädchen noch für eine Sache an der GHQ Rächen. Ein glückliches Lächeln bildete sich auf den Lippen der kupferrot Haarige und sie reichte dem Anführer in ihre Hand. Doch auf einmal ertönte eine große Explosion und alles wurde umher geschleudert. Zum Schutz hielten sich alle ihre Arme vor ihre Gesichter. Als sich das meiste wieder gelegt hatte, konnte man auf den Straßen erkennen, dass ein paar Endlaves aufgetaucht waren. „Gai! Die Antibodies haben den Befehl alles niederzuschießen, wenn sich der Schatten, so wie sie Viktoria nennen, nicht von selber zeigt.“, rief Tsugumi alarmiert durch das Headset aus. Der Anführer drückte drauf und antwortete der Hackerin: „Mach dir keine Sorgen, ich hab alles im Griff. Ayase soll sich in der Nähe des Hauptquartieres bereithalten.“, befahl der blonde und ließ wieder von dem kleinen Gerät ab. „Viktoria fang!“ Verwirrt drehte sich die Angesprochene um und konnte noch gerade so eine kleine Brille, mit blauen Gläsern auffangen. „Setzt diese auf. Es werden Zielkoordinaten darauf erscheinen die dich in die Nähe unseres Versteckes bringen sollen. So wirst du die GHQ Soldaten und ihre Endlaves von hier weglocken und keiner der Passanten wird so schnell verletzt.“, erklärte der blond Haarige und das Mädchen nickte verstehend. Sofort platzierte die kupferrot Haarige die Hightech Brille auf ihrer Nase und schnappte sich ihren Gleiter. Eilig nahm sie Anlauf und sprang auf das Fluggerät auf. „Hey ihr Blechbüchsen! Hier bin ich!“ Schon hatte Viktoria aller Aufmerksamkeit. Keine Sekunde zu spät denn schon schlug sie den angewiesenen Pfad ein und die Feinde folgten ihr Schritt auf Tritt. Die ganze Zeit wurde das Feuer auf sie gerichtete, aber die blaue Äugige konnte jedem Schuss ausweichen. Das hatte sie auch ihren Eis Schildern zu verdanken. Sie bahnte sich den Weg durch die Stadt und den Menschen.

Irgendwann kamen Viktoria und ihre Gegner, die ihr tief im Nacken saßen, an der Schwelle zu Roppongi an. Auf einmal schaltete sich die Karte vor den blauen Augen des Mädchens ab und sie blieb erst einmal stehen. Schnell platzierte sie den Gleiter auf ihren Rücken und nahm die Brille ab. „Wie kann das nur sein? Hallo, ich bin hier irgendwie mitten im Nirgendwo und nun kam diese Brille darauf sich einfach auszuschalten. Blöde Technik.“, quengelte die verhüllte Person und klappte sich die blaue Brille an den Rand ihres Tops.  „Na, dann eben auf diese Weise.“ Schnell bändigte sie die Erde unter sich und wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt. Immerhin ging es beim Erdbändigen nicht darum einfach wie ein wildgewordenes Huhn anzugreifen, sondern zuhören und dann zuschlagen oder ausweichen. Kommt immer darauf an. Doch das was Viktoria nun hörte, ließ sie ein wenig verdutzten. Schnell drehte sie sich um und erkannte ein großes weißes Endlave Modell auf sie zustürmen. Sah fast wie Steiner von Daryl Yan aus. Dahinter befand sich ein grau-grüner Wagen der Undertacker der mit Vollgas auf sie zu fuhr. Das Feuer wurde errichtet und ein Kampf entstand. Der Wagen driftete auf das Mädchen zu und sofort wurde die Türe von innen aufgestoßen. „Steig ein!“, schrie ihr ein junger Mann mit verschiedenfarbigen Haaren entgegen. Mit einem nicken sprang Viktoria hinein und verschloss die Wagentüre. Mit quietschenden Reifen fuhr das Mobil weg. „Was ist mit Ayase?“, fragte die kupferrot Haarige besorgt und lehnte sich ein wenig aus dem Fenster. Doch der lila-blond Haarige zog sie sofort wieder zurück auf den Sessel. „Mach dir keine Sorgen. Ihr wird nichts passieren. Ach und übrigens, mein Name ist Argo.“, entgegnete der junge Mann ihr. „Danke, dass ihr mich gerettet habt.“ Mit einem nicken, war diese Sache für beide abgeschlossen.
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