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Love find always a Way!

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
OC (Own Character)
07.04.2016
04.06.2017
9
18.056
1
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2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
07.04.2016 1.147
 
https://www.youtube.com/watch?v=nIrYjzHAEp0

Die Sonne stand hoch am Himmel und ließ ihre warmen Strahlen auf die Erde nieder. Ein frischer Wind kam auf und wirbelte den Staub und den Schmutz auf den Straßen auf. Überall schlenderten ein paar Menschen herum, jedoch versuchten die meisten der Spezialeinheit, die Antibodies aus dem Weg zu gehen. Immerhin waren die ja zu allem bereit. Ober deren Köpfen bahnte sich derweil eine schwarze Mädchen Gestalt den Weg über die Dächer, zumindest über die, die noch nicht total hinüber waren. Irgendwann blieb sie einen Augenblick stehen und blickte auf die Stadt hinab. „Wirklich traurig was daraus geworden ist.“, flüsterte das Mädchen in den Wind hinein und eilte daraufhin sofort weiter. Ihr Umhang flatterte ununterbrochen in ihren Bewegungen mit, doch ihre aufgezogene Kapuze verdeckten noch immer schön ihre Mine. Auf einmal vernahm sie in ihrem Blickfeld eine bedrohlich wirkende Scene. Sofort hielt das Mädchen inne und bückte sich klein zusammen, um zu verhindern entdeckt zu werden. Unter ihr befanden sich fünf Männer, deren Augen und Münder verbunden waren. Eine braun Haarige Frau diskutierte gerade mit einem Soldaten, das Leben ihres Mannes zu verschonen. „Solche Idioten, naja, wenn sie mal wieder eine Abreibung haben wollen, werde ich sie ihnen sehr gerne geben.“ Diabolisch fing das Mädchen an zu kichern und sprang auf den Boden. Leise kam sie auf der Erde auf und versteckte sich sofort in einer dunklen Gasse. Jedoch würde sie den günstigsten Moment zum Angriff noch abwarten.

„Officer! Officer bitte, verschont meinen Mann. Er ist doch gar nicht infiziert.“, bat die Frau verzweifelt und schmiss sich an einen Teenager ran. Seine blonden Haare fielen ihm ein wenig in sein Gesicht. Seine lila Augen zeigten ein wenig entsetzen, daraufhin aber sofort blanke Wut. „Du Misst Stück! Du könntest mich infizieren!“, rief der Teenager wütend aus und stieß die Frau mit so einer Wucht von sich, dass sie aus dem Gleichgewicht geriet und hart auf dem Boden aufkam. Doch damit nicht genug trat der junge Yan auf die braun Haarige ein, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass er ihr große Schmerzen zufügte. „Was sind das nur für Monster.“, flüsterte die verhüllte Person entsetzte in einer Gasse und hatte ihre blauen Augen auf die Scene vor ihr gerichtet. Fünf der Antibodies Soldaten standen mit ihren Gewehren bereit hinter den ‚Infizierten‘ und warteten nur noch auf einen Befehl. Weinend lag die Frau zu Boden. Auf ihren ganzen Körper waren Wunden zu sehen aus denen das wichtige Lebenselixier herausquoll. So auch aus ihrem Gesicht, wobei sie ihre beiden Hände darauf geschlagen hatte. Ein paar Meter entfernte sich der junge Yan und zog eine Pistole. Daraufhin hielt er mit seiner linken Hand sein Ohr zu und mit der anderen richtete der blond Haarige die Waffe auf die verwundete Frau vor ihm. „Das ist mein Zeichen.“ Das Lächeln aus der Stimme der verhüllten konnte man ohne genauer hinhören zu müssen vernehmen. Schnell stürmte sie aus der dunklen Gasse heraus und lief auf die Menschen vor ihr zu. Mit einem Satz sprang sie einen halben Meter nach oben. Als sie wieder zurück auf die Erde gezogen wurde und auf den Boden aufkam, entstand wie aus dem nichts eine riesige Mauer. Diese schottete die Antibodies und die ‚infizierten‘, die Frau mit eingeschlossen, voneinander ab. Mit einer eleganten Handbewegung holte das Mädchen ein wenig Wasser aus der Luft und verformte es zu einer Klinge. Damit zerschnitt das Mädchen die Augenbinden und Knebel der Männer. Verdutzt, erschrocken und erleichtert starrten diese daraufhin vor sich her. Doch dies interessierte die Verhüllte nur wenig. Sofort schritt das Mädchen auf die verwundete Frau zu und kniete sich neben diese nieder. „Haben Sie keine Angst, ich werde Ihnen helfen.“, flüsterte das Mädchen und zog die braun Haarige auf ihren Schoß. Gleich darauf bändigte sie das Wasser um ihre Hände und legte diese anschließen auf die Wunden der fremden Frau. „Wer bist du?“, fragte einer der Männer ein wenig misstrauisch aber auch neugierig. „Ich? Ach, sagen wir es so. Ich bin eine Freundin, die euch geholfen hat zu fielen. Aber nun solltet ihr euch so schnell wie möglich zu euren Familien begeben, bevor diese Möchtegern Soldaten die Mauer um sprengen.“, erklärte das mystische Mädchen, hörte jedoch nicht mit ihrem Tun auf. Mit einem nicken aller, nahmen die Männer reis aus. Doch nur einer der fünf blieb hier, er war der Ehemann der Frau. „So, mehr kann ich nun nicht für Ihre Frau tun, aber machen Sie sich keine Sorgen, die schlimmsten Wunden habe ich schon behandelt.“ Mühsam setzte sich die braun Haarige auf und die schwarze Gestalt hatte Recht. Die schlimmsten Verletzungen waren verschwunden. Der Mann kniete sich zu seiner Frau nieder und betrachtete ein wenig ihr Gesicht. Bis auf einem blauen Auge war nichts mehr zu sehen. „Flieht, ich werde mich derweil um die Antibodies kümmern.“, sprach das Mädchen und stand vorsichtig auf. „Wir stehen tief in deiner Schuld. Wie können wir dir nur jemals dafür danken?“, fragte die Frau und lächelte der verhüllten Person entgegen. Doch bevor das Mädchen antworten konnte, dass dies nicht zur Rede stand, erschienen Raketen am Himmel und das war das Startsignal für das Paar zu verschwinden. „Ihr braucht euch bei mir nicht zu bedanken…nun flieht.“, drängte das Mädchen und schritt ein paar Meter von den zweien weg. Mit einem verstehenden Nicken nahm der Mann seine Frau auf die Arme und rannte mit ihr auf und davon. Zufrieden ließ das Mädchen ihren Kopf sinken und schloss ihre Augen. Doch diese riss sie sofort wieder auf, als sie das Rattern eines Wagens vernehmen und einen Endlave erkennen konnte. „Idioten, die werden es wohl niemals lernen.“ Sogleich sie sprang aus der Gefahrenzone und ließ die weiße Mauer wieder unter der Erde verschwinden. Ein grau-grüner Wagen fuhr bei dem Mädchen vorbei, das sich wieder in der dunkeln Gasser versteckt hielt. Ein weißes Endlave Modell nahm die Verfolgung zu diesem Gefährt auf. Ein wenig verdutzt starrte sie dem hinterher. Wer sonst konnte so blöd sein und…Doch da kam ihr schon der Geistesblitz. Ein Lächeln bildete sich auf ihren zarten Lippen. „Die Undertacker…na dann ist dies im Moment nicht mehr mein Kampf.“

Das Mädchen kletterte mit ein paar Sprüngen die Hausmauer hinauf. Die Reibung verhinderte, dass sie wieder zurück zu Boden fallen würde. Als sie oben angekommen war, drehte sie sich um und wollte schon verschwinden, doch sofort hielt sie in ihrer Bewegung inne und seufzte. „Naja einem guten Kampf zuzuschauen kann ja nicht schaden.“, meinte sie Schulterzuckend und wand sich wieder herum. Unter ihrem Umhang zog sie einen hölzernen Stock heraus. Doch als sie ihn einmal kreisen ließ entfalteten sich zwei blauen Flügel daraus. Nun sah der gewöhnliche Holzstab wie ein Drache aus. Sie schoss ihm ab und durch die Luftzirkulation machte er ein Looping. Schnell nahm die verhüllte Person Anlauf und kaum war der Drache wieder bei ihr angelangt sprang sie auf und surfte dem Wagen hinterher.
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