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Phineas Tochter

KurzgeschichteHumor, Liebesgeschichte / P6 / Gen
Ferb Fletcher Isabella Garcia-Shapiro OC (Own Character) Phineas Flynn
06.04.2016
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Phineas Tochter

Ein neuer Morgen legte sich über Danville und Isabella stand vor dem Haus der Flynn – Fletschers. Sie hörte schon von außen Stimmen. Anscheinend planten Phineas und Ferb ihren Tag. Doch da war noch eine dritte Stimme. Es schien eine Mädchenstimme zu sein. Isabella wunderte sich. Sie ging in den Garten. „Hey Phineas, was macht ihr grade?“, fragte sie. Sie sah Phineas und Ferb mit einem Mädchen, das ungefähr in ihrem Alter war, im Garten stehen. Es hatte lange rote Haare und eine gelbe Schleife. Ihr Kopf war Halbkreisförmig, genau wie ihrer. Der ganze Look ähnelte sehr ihrem. Nur die Farben waren anders. Sie schien fast eine Doppelgängerin zu sein. Vor den dreien standen zwei Stühle. In der Nähe vom Haus stand die Zeitmaschine, mit der sie mal ins Erdmittelzeitalter gereist waren. Die Maschine sah etwas ramponiert aus. Lauter Dellen und Schrammen versahen sie.
„Gut, jetzt sind alle beisammen.“ sagte Ferb. Normalerweise redete er nie so viel, aber diesmal schien es wichtig zu sein. „Phineas, Isabella, würdet ihr euch bitte hinsetzen?“, bat er und zeigte auf die Stühle. Die beiden setzten sich. „Wir haben einen Gast und dieser Gast will euch etwas erzählen. Es könnte sein das ihr in Ohnmacht fallt, deshalb auch die Stühle. Ich bin aber ganz zuversichtlich.“, erklärte Ferb. Er übergab das Wort an das Mädchen. „Mein Name ist Marie. Genauer gesagt heiße ich Marie Flynn … !“ „Bist du eine entfernte Verwandte von Phineas?“, unterbrach Isabella. „Du hast mich nicht ausreden lassen.“, sagte Marie. „Ich heiße Marie Flynn Garcia – Shapiro! Also ja, ich bin mit Phineas verwandt. Aber auch mit dir Isabella oder sollte ich besser Mom sagen?“ Ein paar sekundenlang war es totenstill. Dann gab es einen Rumms und beide lagen bewusstlos am Boden. „Hm!“, sagte Ferb. „Ich hatte echt gedacht das sie das besser verkraften, und die Stühle scheinen auch nichts gebracht zu haben.“ Marie nickte zustimmend

Eine halbe Stunde später wachten Phineas und Isabella wieder aus ihrer Bewusstlosigkeit auf. „Weißt du Phineas? Ich hatte einen verrückten Traum. Hier war ein Mädchen das behauptete wir wären ihre Eltern!“, erzählte Isabella. „Komisch!? Ich hatte genau den gleichen Traum.“, antwortete Phineas. Ferb meldete sich zu Wort: „Das war kein Traum.“ „Genau! Onkel Ferb hat recht.“, fügte Marie hinzu. „ONKEL FERB!!“, kam es aus einem Munde und Phineas und Isabella wären fast wieder in Ohnmacht gefallen, wenn Ferb und Marie sie nicht aufgefangen hätten.
Marie erklärte: „Ich bin mit der Zeitmaschine her gereist. Eigentlich komme ich aus der Zukunft. Meine Eltern, also ihr, haben mir ein Fotoalbum aus eurer Kindheit gezeigt und von den Abenteuern und den Erfindungen erzählt. Dabei hat Dad auch die Zeitmaschine erwähnt die im Heimatmuseum steht. Ich wollte nur herausfinden ob das alles stimmt was sie erzählten, also bin ich in der Nacht abgehauen. Die Maschine ist in euren Garten gelandet und dabei kaputtgegangen. Solange sie kaputt ist kann ich nicht zurück in meine Zeit. Onkel Ferb bin ich als erstes begegnet und hab ihm davon erzählt. Und er ist nicht in Ohnmacht gefallen, wollte ich nur mal sagen!“ „Ich hab sie für die Nacht im alten Hauptquartier des Piepmatzes einquartiert.“, erzählte Ferb. „So war sie vor Candace und Mom in Sicherheit. Sie hätte es bestimmt seltsam gefunden jetzt schon ihr Enkelkind kennenzulernen.“

Phineas war wieder in vollster Verfassung und machte sich mit Ferb an die Arbeit die Zeitmaschine zu reparieren. Isabella lief ungeduldig auf und ab und dachte über ihre Zukunft nach. Eine Zukunft mit Phineas. Sie konnte es immer noch nicht fassen. „Ich würde gern helfen. Was Technik angeht bin ich die Größte. Hab ich alles von dir gelernt Dad.“, sagte Marie. „Du kannst helfen, aber nenn mich bitte nicht Dad.“, bat Phineas. „Das ist irgendwie ungewöhnlich.“ „Geht klar!“, antwortete Marie. Gerade als Marie dabei war die Dellen auszubeulen tippte ihr Isabella auf die Schulter. „Kann ich mal mit dir reden?“, fragte sie. Sie gingen hinter das Haus. „Du willst wirklich behaupten das Phineas und ich zusammenkommen?“, fragte sie. „Ich stelle keine Behauptungen auf, es ist wirklich so! Ihr heiratet und kriegt mich.“, antwortete Marie. „Dann gibt es für mich doch noch Hoffnung!“, sagte Isabella „Mom hat erzählt wie versessen du auf Phineas warst. Aber glaub mir, spätestens ab jetzt wird er dich nicht mehr ignorieren.“ Marie ging und ließ Isabella zurück.
„Sie ist fertig!“, verkündete Phineas. „Du kannst jetzt nach Hause reisen Marie.“ Marie setzte sich in die Maschine. „Wollt ihr nicht mitkommen?“, fragte sie. „Ich bin mir sicher ihr würdet eure Zukunfts – Ichs gerne kennenlernen.“ „Na klar!“, antwortete Phineas und die drei stiegen ein. „Um wie viele Jahre müssen wir denn Reisen?“, fragte er. „30 Jahre in die Zukunft“, antwortete Marie.
Ferb schmiss die Zeitmaschine an und es ging 30 Jahre in die Zukunft.

Sie landeten genau dort wo Marie los gereist ist, im Heimatmuseum. Sie führte sie durch Danville zu ihr nach Hause. Das Haus war eine Mischung aus den  Häusern wo Phineas und Isabella aufgewachsen sind. „Ihr konntet euch nicht einigen wie das Haus aussehen sollte, also habt ihr eine Mischung aus beiden Häusern gemacht.“, erklärte Marie. Sie klingelte an der Tür. Sofort öffnete sie sich. Phineas stand davor. Er war größer geworden und trug eine Brille, sonst hatte sich am Aussehen eigentlich nichts geändert. „Hi Dad, ich bin wieder da!“ sagte Marie. „Marie!“, rief ihr Vater und umarmte sie. Sofort kam noch jemand zur Tür. Es war Isabella. Sie trug ein pinkes T-Shirt
und eine pinke Hose. Ihre Haare hatte sie zu einen Zopf gebunden. Auch sie umarmte ihre Tochter. „Seht mal wen ich euch mitgebracht habe“, sagte Marie und deutete auf Phineas, Ferb und Isabella.
„Das sind ja wir aus der Vergangenheit“, stellte Phineas senior fest. „Ich hatte ganz vergessen wie niedlich du warst.“, sagte er und streichelte über den Kopf der jungen Isabella. Sie errötete leicht. „Wollt ihr nicht reinkommen?“, fragte Isabella senior.

Sie setzten sich ins Wohnzimmer und tranken Limonade. Isabella junior ging die Wand entlang und schaute zu den Bildern. Es waren alles Bilder von ihr und Phineas. Auf einigen war auch Marie zu sehen. Sie lächelte. Als sie wieder zu den anderen ging sagte sie: „Ich bin mir sicher, dass ich diesen Ausflug nie wieder vergessen werde“ „Darüber wollten wir grade mit euch sprechen.“, sagte Maries Vater. „Wir sind uns einig das es besser wäre wenn ihr alles wieder vergesst.“ „Aber dann wird mich Phineas wieder ignorieren!“, protestierte Isabella. Phineas senior legte seine Hand auf ihre Schulter und sagte: „Es ist besser wenn man alles dem Lauf der Zeit überlässt, und wie du siehst hat es ja auch so geklappt. Und ich hab dich nie ignoriert.“ Isabella seufzte: „Okay!“

Etwas später holte Phineas aus seinen Arbeitszimmer eine kleine Scheibe und drückte es Phineas junior in die Hand. „Dies ist eine mobile Zeitmaschine“, erklärte er. „In der Zeit wo ihr zurückreist werdet ihr alles vergessen. Wenn ihr angekommen seid wird sie sich selbst zerstören. Die Koordinaten sind schon eingegeben“ „Kommt gut nach Hause.“, sagte Isabella senior. Sie umarmten sich noch mal alle. „Wir sehen uns ja in 30 Jahren wieder.“, sagte Phineas zu Marie. „Bis dahin muss du dich noch etwas gedulden.“ „Ist schon in Ordnung“, antwortete Marie und sie umarmte Phineas und Isabella. Dann war es soweit. Sie legten ihre Hände auf die Scheibe und auf einmal waren sie weg. Sie wurden wieder in ihre Zeit zurückgebracht. Dabei vergaßen sie alles.

Ende
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