Making a baby

von Julirot
KurzgeschichteFamilie / P16
Kensi Blye Marty Deeks
04.04.2016
26.05.2016
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Guten Abend,

pünktlich zum Start der Staffel 7 bei uns melde ich mich zurück.
Mich hat mal wieder die Muße geküsst und mir sind ein paar kleine Geschichten eingefallen. Dies ist die erste. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und sagt mir wie ihr es findet.
LG
Julirot

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Teil 1 – Ein schöner Plan


„Kensi, wo zum Teufel bleibst du so lange?“ rief Deeks in Richtung Badezimmer und zog sich sein T-Shirt über den Kopf, legte es auf den Kleiderständer neben dem Schrank und begann dann seine Jeans aufzuknöpfen.
„Ich komme gleich“, rief sie zurück. Ihre Stimme klang gedämpft, war sie doch durch eine geschlossene Tür abgeschirmt.
„Beeil dich Sweetheart.“ Er zog an den Enden seiner Jeans, hüpfte dabei von einem Bein aufs andere und schaffte es schließlich sie über seine Füße zu ziehen. Zusammen mit seinen Socken landete sie auf seinem Shirt.
„Nur noch eine Minute.“ Sie klang, als wäre sie außer Atem.
„Mach es nicht so spannend Kenselina.“ Jetzt blieb Deeks ein wenig unsicher neben dem Bett stehen und schlug dann die Bettdecke zurück, ordnete die Kissen und versuchte seine Nervosität abzuschütteln, was ihm aber nur mittelmäßig gelang. Schließlich ging er zum Schrank und schaltete die Stereoanlage ein, suchte nach einer passenden CD und legte sie in den Player. Leise Musik erfüllte den Raum.
„Du musst schon noch ein wenig Geduld haben Babe“, rief sie und er lief wieder zurück zum Bett,  setzte sich auf die Kante, schlug die Beine übereinander und kam sich ziemlich albern vor. Also stand er wieder auf, rückte noch einmal die Kissen zurecht und schmiss den großen Plüschteddy, der immer auf ihrem Bett saß, kurzerhand auf den Wäschekorb, der in der Ecke stand. Der Teddy landete mit dem Kopf zuerst auf dem Korb und stürzte dann hinunter auf den Boden. Deeks hob ihn auf und setzte ihn ordentlich hin, was der Bär mit einem gemeinen Brummen quittierte. Deeks war, ohne es zu wollen, auf den Bauch gekommen und hatte die Brummtaste aktiviert. Er schüttelte mit dem Kopf und versetzte dem Teddy einen Stoß, so dass er nach hinten gegen die Wand kippte und auf dem Rücken liegen blieb. Deeks merkte, dass er sich ziemlich eigenartig benahm, doch er konnte nichts dagegen tun. Angesichts des Vorhabens, welches sie hier zusammen geführt hatte, konnte man schon einmal innerlich nervös werden, fand er und warf dem Teddy einen hilfesuchenden Blick zu.  
„Kensi...“, rief er noch einmal, erhielt jedoch keine Antwort. Er seufzte und ging zum Fenster, schaute kurz hinaus und entschied dann die Vorhänge zuzuziehen und die Außenwelt auszusperren. Als er sich wieder umdrehte, war der Raum dunkel und man konnte beinahe nichts mehr erkennen. Er überlegte ob er ein paar Kerzen anzünden sollte und lief schnell in den Nebenraum, um die entsprechenden Utensilien zu holen. Seine Freundin war immer noch im Badezimmer verschwunden und allmählich glaubte er sie würde da nie wieder herauskommen. Er war gerade dabei die letzte Kerze anzuzünden, als er die Tür in seinem Rücken knarren hörte. Schnell pustete er das Streichholz aus und drehte sich um. Vor ihm stand Kensi in einem Traum aus schwarzer Seide und Spitze und schaute ihn an. Ihm blieb der Mund offen stehen und seine Nervosität wuchs.
„Alles in Ordnung Deeks?“ fragte Kensi, die seinen Gesichtsausdruck beobachtet hatte und nun ihrerseits leicht irritiert war.
„Ja, nein … ähm... ich meine … alles gut“, begann er zu stottern und schluckte schwer. Sie sah wirklich wunderschön aus. Ihre Haare hatte sie glatt geföhnt und sie wirkten dadurch viel länger als sonst. In ihren Augen stand ein verführerischer Glanz und sie duftete nach Seife und einem Hauch Parfum.
„Dann ist ja gut“, meinte sie und kam auf ihn zu, bewegte leicht ihre Hüften von rechts nach links und schaute ihn dabei unentwegt an. Er wich ein wenig zurück und sie hob eine Augenbraue.
„Was ist los?“ fragte sie und blickte dann an sich herunter, wie um zu sehen ob bei ihr alles in Ordnung war.
„Nichts … gar nichts … du siehst … süß aus“, sagte er schnell und kam dann auf sie zu.
„Süß?“ fragte sie und legte ihm ihre Hände auf die nackte Brust, schob ihn zurück und sah ihn tadelnd an.
„Ich glaube das war nicht das richtige Wort oder?“
„Süß will eine Frau ganz bestimmt nicht hören, die gerade zwei Stunden im Badezimmer zugebracht hat, um sich für den Mann, den sie liebt hübsch zu machen.“ Kensi drehte sich um und ging zum Bett, ließ sich darauf fallen und begann zu schmollen.
„Können wir vielleicht noch mal mit dem Teil anfangen wo du aus dem Bad gekommen bist?“ fragte er und setzte sich dann neben sie aufs Bett.
„Du hast die ganze Stimmung zerstört“, maulte sie und schaute ihn an.
„Tut mir leid. Kann ich das irgendwie wieder gut machen?“ fragte er und legte seine Hand unter ihr Kinn.
„Ich weiß nicht“, meinte sie und blitzte ihn an. Er begann zu lächeln und näherte sich dann mit seinem Mund dem ihren.
„Was hältst du davon wenn ich dir dieses wunderschöne Teil einfach ausziehe und wir es uns ein wenig im Bett gemütlich machen?“ Er griff unter die Träger ihres Negligés und schob diese dann ganz langsam über ihre Schultern.
„Deeks, dieses Teil hat über 100 Dollar gekostet, meinst du nicht ich sollte es wenigstens fünf Minuten anhaben?“ Sie blickten sich in die Augen und merkten wie die erotische Spannung zurück kam.
„Drei“, sagte er und begann dann langsam ihren Hals zu küssen.
„Vier“, pokerte Kensi und legte den Kopf in den Nacken.
„Okay, du hast gewonnen.“ Er fuhr mit den Lippen ihren Hals hinunter und küsste ihre Brustansatz.
„Wieso gibst du so schnell auf?“ fragte sie und legte ihre Hände auf seinen Rücken. Dann begann sie ihn zu streicheln und er schob sie nach hinten aufs Bett.
„Weil … na weil sich mit einer halbnackten Frau zu streiten rein gar nichts bringt, würde ich sagen.“ Sie rutschte langsam im Bett nach oben bis sie am Kopfende angekommen war und sich bequem hinlegen konnte. Deeks folgte ihr und schob dabei den Rock ihres Negligés nach oben. Darunter trug sie einen Slip ebenfalls aus schwarzer Spitze. „Außerdem würde ich sagen, machst du mich gerade ganz verrückt mit deinem teuren Fummel und ich … glaube ich werde jetzt mal still sein...“
„Touché“, flüsterte Kensi und zog ihn dann nach oben zu sich heran um ihn zu küssen. Deeks ließ es geschehen und genoss ihre Zärtlichkeiten. Nach einer Weile, in der sie sich geküsst und gestreichelt hatten, befreite er sie schließlich doch von ihren Sachen und schaute sie an.
„Nervös?“ fragte er sie und Kensi nickte.
„Und du?“ fragte sie zurück und angelte nach der Bettdecke, um sie beide damit zu umschlingen. Trotz des warmen Wetters war ihr irgendwie kalt geworden und sie hatte das Gefühl ein wenig Schutz zu benötigen.
„Naja … es ist schon irgendwie komisch oder?“
„Ja, es ist eine Sache darüber zu reden, aber eine ganz andere es auch wirklich zu tun nicht wahr?“ Deeks seufzte und ließ sich dann neben sie fallen, legte die Arme auf die Decke und strich diese instinktiv glatt. Kensi drehte sich zu ihm herum und stütze sich mit dem Arm auf. Dann legte sie eine Hand auf seine Brust und schaute ihn an. Im Dämmerlicht wirkte er mit einem Mal wieder sehr verführerisch und sie kletterte langsam auf ihn herauf, legte ein Bein rechts und ein Bein links neben seine Hüften. Dann lehnte sie sich nach vorne und berührte mit ihren Brüsten seinen Oberkörper.
„Okay Kenselina … dann lass uns mal ein Baby machen“, meinte er und begann sie wieder zu streicheln.
„Deeks...“, rief sie.
„Was denn?“
„So wird das nichts.“
„Warum nicht?“
„Weil das so einfach nicht geht.“
„Ich finde das ist schon ziemlich einfach.“
„Meine Güte, du benimmst dich wie … ach ich weiß auch nicht“, maulte sie und schlug ihm gegen die Brust.
„Echt jetzt Kenselina? Du willst mit mir eine Familie gründen und dann kriegst du Muffensausen?“
„Wer von uns beiden ist denn hier nervös?“ fragte sie und setzte sich auf.
„Also ich nicht.“
„Hah.“
„Vielleicht bist du ja noch gar nicht bereit“, meinte er und schaute sie dann direkt an.
„Ich hab die Pille abgesetzt, also bin ich bereit.“
„Das redest du dir vielleicht ein.“
„Vielleicht bist du ja noch nicht bereit“, entgegnete sie.
„Das redest du mir jetzt ein, weil du noch nicht bereit bist.“
„Vielleicht werden wir das niemals sein.“
„Vielleicht aber auch nicht.“
„Deeks.“
„Was?“
„Jetzt hör mal auf … du machst mich ganz verrückt.“
„Na das war doch der Plan oder etwa nicht?“ fragte er und runzelte die Stirn. Er hatte absolut keine Ahnung was hier gerade mit ihnen passierte. Irgendetwas lief gewaltig schief und das war nicht in seiner Absicht gewesen.
„Ich kann das so nicht.“ Kensi erhob sich und stieg aus dem Bett. Dann lief sie zum Bad und schlug die Tür hinter sich zu. Deeks blieb allein zurück und starrte eine Weile an die Decke. Er wusste nicht so genau was er nun tun sollte, also blieb er erst einmal liegen. Als die CD zu Ende war und der CD Player sich ausschaltete, stand Deeks schließlich auf und ging ihr hinterher. Leise klopfte er gegen die Badezimmertür und fragte:
„Darf ich reinkommen?“ Die Antwort bestand darin, dass sie die Tür einen spaltbreit öffnete und er eintreten konnte. Sie setzte sich auf den Rand der Wanne und zog ein Bein an. Dann stützte sie ihren Kopf darauf und legte die Arme um sich herum. Er konnte sehen, dass sie geweint hatte. Sie trug jetzt einen Bademantel und hatte den Gürtel fest um ihre Taille geschlungen. Er setzte sich neben sie und legte die Hände in den Schoss. Er trug immer noch nur seine Boxershorts und kam sich ein wenig nackt vor. Doch daran ließ sich im Moment nichts ändern.
„Was ist los Süße?“ fragte er und lehnte sich gegen sie.
„Ich habe keine Ahnung. Es fühlte sich alles gut und richtig an bis zu dem Augenblick in dem es ernst wurde.“
„Ging mir auch so.“
„Ehrlich?“ fragte sie und schaute ihn an.
„Ganz ehrlich.“
„Und was machen wir nun?“
„Ich weiß nicht. Schlafen gehen?“
„Du bist ...“, begann sie.
„Was?“ Er legte einen Arm um sie herum.
„Ich liebe dich“, murmelte sie und küsste ihn dann auf den Mund.
„Komm mit Kenselina. Und zieh dir was an.“ Damit stand er auf und hielt ihr lächelnd seine Hand entgegen. Sie nahm sie und folgte ihm zurück ins Schlafzimmer. Dort angekommen, schälte sie sich aus ihrem Bademantel und zog sich ihr Nachthemd an. Deeks pustete die Kerzen aus und legte sich dann ins Bett. Kensi schlüpfte zu ihm unter die Decke und kuschelte sich in seine Arme.


... to be continued...
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