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Mein Leben als Sim

von bloodflow
KurzgeschichteHumor / P12 / Gen
02.04.2016
02.04.2016
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Einfach etwas behinderter Quatsch, den ich mir eben ausgedacht habe^^

Was wäre, wenn meine Freundin Antiheld und ich Sims wären?

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Blood hatte keine Ahnung, wann sie und Anti dieses Haus gekauft hatten.

Genau genommen hatte sie überhaupt keine Erinnerung an irgendetwas.

Sie wusste zwar, dass ihr Name bloodflow war und ihr Sternzeichen Stier, und dass ihre Mitbewohnerin Antiheld hieß, aber wann sie sie kennengelernt hatte, wusste sie nicht.

Als wäre sie gerade so aus dem Nichts aufgetaucht.

Aber es war ihr egal, denn in diesem Haus gab es einen Swimmingpool!

Sofort machte sie sich auf den Weg in den Garten.

Sie drehte sich einmal im Kreis und schon trug sie ihren Bikini.

„Deyk deyk!“ rief sie und sprang in das Wasser.

Anti war ihr gefolgt und mit einem lauten „Deyk deyk!“ hüpfte sie ebenfalls hinein.

Doch schon kurz darauf verließ blood den Pool wieder und stellte sich daneben hin.

„Ooooh...mambalabla“, jammerte sie und rieb sich den knurrenden Magen.

Dann stand sie zehn Sekunden unbeweglich herum, ehe sie sich auf den Weg in die Küche machte.

Dort wollte sie gerade die Kühlschranktür öffnen, als sie protestierend „Mi frawdo rah! Katsubah!“ rief und mit den Armen ruderte, da ihr eine Zeitung, die auf dem Boden lag, den Weg versperrte.

So drehte sie einfach um, hüpfte wieder mit lautem „Deyk deyk!“ in den Pool und verließ ihn sofort wieder.

„Ooooh...mambamabla“, jammerte sie wieder und rieb sich abermals den Bauch.

Diesmal holte sie ihr Handy und rief den Pizzaservice an.

„Delco webney arbo gwinchey chum-cha”, gab sie ihre Bestellung auf und steckte ihr Handy wieder in die Bikinihose.

Es war Zeit, einen Job anzunehmen.

Sie hob die Zeitung vom Küchenboden auf und las sich die Angebote durch.

Putzhilfe wollte sie nicht werden.

Um als Wissenschaftlerin Karriere zu machen hatte sie bis jetzt zu wenig Schach gespielt.

Da! Handtaschendiebin!

Das war der perfekte Beruf.

Schon war sie eingestellt und legte ihre Zeitung zur Seite.

Dann räumte sie aus dem Bücherregal, das gerade neben ihr aufgetaucht war, einen Roman hervor und begann im Stehen zu lesen.

„Assuga bota...hm hm...“ murmelte sie dabei.

Es klingelte an der Tür.

Der Pizzabote war gekommen!

Sofort legte blood ihr Buch auf den Boden und machte ihm auf.

Doch sie hatte gar nicht genug Geld, um die Pizza zu bezahlen!

Auf einmal war die Wandtapete verschwunden, und schon konnte blood dem Boten die Simoleons für das Essen geben.

„Uh, bashoda nooda!“ freute sie sich und stellte die Pizza auf den Boden, um wieder schwimmen zu gehen.

Währenddessen stand Anti direkt vor der Toilette und pinkelte sich in die Hose.

„Ooo shanga day!“ rief sie und ekelte sich vor der Pfütze.

Aber anstatt diese aufzuwischen sprang sie zu blood ins Wasser, während sie wieder „Deyk deyk!“ rief.

Blood jedoch war inzwischen wirklich hungrig und verließ den Pool wieder.

„Ooooh...mambamabla!“ kreischte sie.

Endlich ging sie in die Küche, doch die Pizza war bereits verdorben und wurde von einer Wolke aus Fliegen umkreist.

„Puuh, naboga woo!“ verzog sie das Gesicht und schmiss den Teller in den Müll.

Sie war gerade dabei, wieder zum Pool zu gehen, als sie mitten im Gehen stoppte und stehen blieb.

„Uaaah, gatsuga“ gähnte sie und machte sich auf den Weg ins Schlafzimmer.

Dort legte sie sich ins Bett und schlief sofort ein.



Währenddessen ereignete sich bei Anti eine Tragödie.

Sie wollte gerade das Wasser verlassen, um sich etwas zu Essen zu machen, als die Leiter verschwand.

„Utschi! Bogadu!“ rief sie und ruderte mit den Armen. „Utschi! Bogadu! Utschi! Bogadu!“

Dies passierte ein paar Mal, bis sie schließlich unterging und neben dem Pool ein Grabstein auftauchte.

Der Sensenmann erschien aus dem Nichts und begann, sich Notizen zu machen.


Blood erwachte, stand auf und richtete die Bettdecke.

Seelenruhig ging sie hinunter zum Tod, neben dem sie aus heiterem Himmel in herzzerreißendes Jammern ausbrach und um ihre Mitbewohnerin trauerte.

Nach zehn Sekunden hörte sie auf und lud den Sensenmann mit einem freundlichen „O vwa vwaf sna!“ auf einen Drink ein.

Er nahm dieses Angebot dankend an.

Blood merkte, dass es an der Zeit war, Freunde zu finden und beschloss, ihm einen Witz zu erzählen.

„Ba harmy putar? GLARCH!“ rief sie.

„Hahaha, Ahduwesteh!“ lachte er und klopfte sich auf die Oberschenkel.

Sofort erzählte sie ihm einen weiteren Witz.

„Ba harmy putar? GLARCH!“

Auch das brachte den Sensenmann zum Lachen, und davon ermutigt sagte sie einen dritten:

„Ba harmy putar? GLARCH!“

„Ah, crushnah!“ ärgerte er sich über den langweiligen Witz.

Blood versuchte die Situation zu retten, indem sie ihm fünf High Fives nacheinander gab.

Danach erzählte sie ihm etwas über Gartenpflanzen, und schon waren die beiden die besten Freunde.

Blood wusste, dass Tod der perfekte Mann war, um eine Beziehung einzugehen, da sie ihn ja in- und auswendig kannte, und so flirtete sie mit ihm.

„Balinda macoy!“ schmeichelte sie ihm und bewunderte seine Muskeln.

„Za Woka Genava?“ fragte er kokett und spannte demonstrierend seinen Oberarm an.

Blood machte ihm drei Komplimente, sah ihm tief in die Augen und sprang in seine Arme, ehe sie ihn um eine feste Beziehung fragte.

„Whippna Choba Dog!“ strahlte er und umarmte seine neue Freundin überglücklich.

Nun wurde Ernst gemacht.

Blood schenkte ihm drei Rosen, hielt zweimal Händchen und machte zehnmal mit ihm rum, ehe sie ihm ihren Heiratsantrag machte.
„Chini doba ruhni sabu?“ fragte sie ihn kniend, als sie die Ringschachtel hervorzog.

„Oh! Hubna schubba gulah!“ rief er vor Freude und steckte sich den Ring an den Finger.

Die beiden umarmten sich küssend und besiegelten so ihren Bund.

Gerade, als blood zur Hochzeitsfeier gehen wollte, merkte sie wieder, wie hungrig sie eigentlich war.

„Ooooh...mambamabla!“ rief sie schon wieder und ging zum Kühlschrank, um sich einen Salat zu machen.

Sie holte sich Nudeln, Eier und Marmelade heraus und rührte alle Zutaten in eine Schüssel, die sie dann auf den Herd stellte.

Der Salat jedoch fing Feuer, und schon stand die ganze Küche inklusive blood in Flammen.

„Ya gotta wob'ere! Ya gotta wob'ere!” schrie sie um Hilfe.

Der Tod kam zu ihr gelaufen, aber im Haus befand sich kein Feuerlöscher.

So musste er zusehen, wie seine hysterische Verlobte verbrannte.

Als das geschehen war und ihr eigener Grabstein in der Küche auftauchte, packte er abermals sein Notizbuch aus und schrieb etwas hinein.

Da nun niemand hier war, der um bloods Leben hätte flehen können, verschwand er wieder, während das Haus langsam in Flammen unterging.




Blood und Anti saßen fassungslos vor dem Laptop.

„Wir haben unsere eigenen Sims nicht einmal eine Stunde am Leben erhalten können!“ trauerte blood fassungslos.

„Du hast mich im Pool ertränkt!“ knurrte Anti.

„Und ich hatte nicht einmal ein Techtelmechtel!“ jammerte blood weiter.

„IM POOL ERTRÄNKT!“ schimpfte Anti.

„Hey Anti!“ lachte blood.

„Was?“ fragte ihre Freundin sauer.

„GLARCH!“
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