Was wäre wenn....

von Redneck
OneshotRomanze / P16
01.04.2016
01.04.2016
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Hallo ihr Lieben ^-^

Hier ist ein kleiner OneShot zu Robin Hood.
Irgendwie kam mir das so in den Sinn, als die Serie anfing zu gucken.
Es geht um einen Hauptcharakter und meinen OC.
Lest selbst, wenn ihr wissen wollt, wem die Liebe da ins Leben spielt...

Viel Spaß
Lg Redneck






Nebel zieht auf.
Erst nur vom Wald her, doch schon bald wird er auch die schmalen Gassen von Nottingham Stadt einhüllen. Wird die verschlungenen Pfade einhüllen und jeden verschwinden lassen, der weiß sich zu verbergen.
Manch einem erscheint dieser Nebel unheimlich, manch einer fürchtet die dunstige Luft, werden doch Geschichten von Mördern und Kinderraubenden Monstern erzählt...
Die meisten Menschen bleiben in ihren Häusern oder das, was sie Haus nennen.
Selbst der volle Mond, der alles irgendwie erhellt, nimmt die Angst nicht. Vielmehr schürt er sie noch mehr, weil sein fahles Licht Bäumen und Sträuchern unheimliche Formen verleiht und sie bedrohlich aussehen lässt.
Der kühle Wind, der zudem aufkommt und um die Ecken der mächtigen Burg pfeifen, klingen bedrohlicher als sonst. Wie ein wildes Tier, dass sich jeden Moment auf seine Beute stürzt, ein Mörder, der sich an sein Opfer heran pirscht.
Niemand ist zu dieser späten Stunde noch draußen.
Bis auf der dunklen Gestalt, die gerade die Burg verlässt....
Leise, wie ein Schatten bewegt er sich fort, hinaus aus der Burg.
Allein. Keine Wachen. Keine Diener.
Es gibt Wege, die nicht einmal Vaisey, der Sheriff von Nottingham, kennt diese Wege.
Eine Handvoll Menschen, mehr nicht.
Ein letztes Mal sieht die Gestalt im schwarzen Mantel sich noch um. Vergewissert sich, dass ihr niemand folgt. Ein letzter Blick auf die Burg, dann taucht sie ungesehen in den Nebel und verschwindet im Wald.

Wie oft ist die Gestalt den Weg schon gegangen?
Hunderte Male?
Tausende Male?
Sie weiß es selbst nicht mehr, doch sie weiß, dass auch heute nicht das letzte Mal sein wird.
Vorerst.
Behände bewegt sich der Schatten durch den Wald, immer dem unsichtbaren Pfad entlang. Immer weiter von der Burg weg. Immer tiefer in den Wald hinein.
Das Ziel?
Eine kleine Hütte inmitten einer Lichtung.
Fernab von allen Pfaden und Dörfern.
Fernab von anderen Menschen.
Fernab von allem.
Irgendwo schreit eine Eule und der dunkle Schatten hält einen Moment inne.
Lauscht in die schwarze Nacht hinein, ehe er weiter geht.
Die Gedanken der verhüllten Person sind nur bei ihr.
Der einzigen Person, die ihm etwas bedeutet.
Feurige Vorfreude kribbelt in seinem Inneren. Es ist schon eine Weile her, seit sie sich sahen. Ein Monat? Vielleicht auch zwei. Zu lange, für seinen Geschmack. Doch das nun hat das Warten endlich ein Ende.

Als der schwarze Schatten das Haus vor sich ausmachen kann, bleibt er ein weiteres Mal stehen.
Verbirgt sich im Schatten einiger Bäume und beobachtet das Haus einen Moment lang.
Es stört ihn, nicht wie andere Liebespaare auch, offen zueinander stehen können.
Wieso wird ihm verwehrt, womit andere so leichtfertig umgehen?
Wieso ist er gezwungen, sich heimlich davon zu stehlen um bei ihr zu sein?
Wieso?
Weil ihre Liebe von Anfang an unter keinem guten Stern stand.
Sie hätten sich nicht verlieben dürfen. Niemals!
Doch die Liebe schert sich nicht um unterschiedliche Stände in der Gesellschaft, oder das Alter, oder die Umstände.
Liebe passiert.
Oft unverhofft und plötzlich. Niemand vermag sich dagegen zu wehren.
Selbst er nicht.

Ein paar Minuten verstreichen, ehe sich die schwarzgekleidete Gestalt aus dem Schatten löst und zur Hütte eilt.
Zaghaft und doch laut genug klopft der Schatten an.
Tock- Tock-
Tock.
Tock- Tock- Tock.
Tock- Tock.
Das Zeichen hatten sie vereinbart und außer drei Personen kennt es niemand.
Nur drei.
Es dauert einen Moment, ehe sich die Tür einen Spalt breit öffnet.
Das Gesicht einer jungen Frau erscheint und er schiebt die Kapuze seines Umhanges zurück, damit sie ihn erkennen kann. Erst jetzt öffnet sie die Tür so weit, dass er hinein schlüpfen kann und verschließt sie sogleich wieder hinter ihm.
,,Guten Abend, Sir Guy.“, begrüßt Miriam den Mann und verneigt sich etwas.
,,Miriam.“, nickt er nur knapp und entledigt sich seines Umhanges.
Miriam, die engste vertraute seiner Liebsten, nimmt den Umhang entgegen und zieht sich sofort wieder zurück, als ihre Herrin den Raum aus einem anderen Raum heraus betritt.
,,Guy.“, lächelt sie mit strahlenden Augen und läuft ihm entgegen.
,,Sarah.“, gibt er ebenso lächelnd zurück, breitet seine Arme aus und überbrückt den Rest der letzten Distanz zwischen ihnen, um sie in die Arme zu schließen.
Sarah schlingt ihre Arme um seinen Hals und schmiegt sich freudig an ihn.
,,Du hast mir gefehlt.“, flüstert er in ihr schwarzes Haar.
Sie lächelt und lässt ihn wieder los.
Etwas widerwillig entlässt er sie aus ihren Armen und lässt sie an sich runter, auf den Boden gleiten, damit sie sich wieder hinstellen kann.
,,Du mir auch.“, gibt sie leise zurück und streicht ihm über die Wange.
,,Hattest du eine angenehme Reise?“, will er wissen und lässt seine Finger durch ihre dunklen Locken gleiten.
,,Ja. Es gab keine Probleme.“ ,,Das freut mich. Ich hatte Sorge, dass die Outlaws euch vielleicht auflauern könnten.“, kurz lacht sie auf.
,,Guy. Ich hatte eine große Eskorte, ich war nicht allein. Denkst du denn wirklich, da würden sie sich an meine Kutsche heran wagen?“ ,,Sie sind unberechenbar.“, murmelt er mit rauer Stimme und spielt weiter mit einer ihrer Locken.
,,Liebster. Willst du wirklich den Abend mit dieser Unterhaltung vergeuden?“, versucht sie ihn mit sanfter Stimme umzustimmen.
Und es klappt.
,,Nein. Natürlich nicht.“, gibt er nach und sieht ihr in die grün- braunen Augen.
Lächelnd streicht sie ihm wieder über die Wange.
,,Komm.“, mit sanfter Gewalt zieht sie ihn mit sich in das Zimmer, aus dem sie gerade noch kam.
Im Kamin prasselt ein wärmendes Feuer, zusätzlich erhellen Kerzen das Zimmer.
Sarah schließt hinter ihm Tür, tritt an ihn heran und schlingt von hinten die Arme um ihn.
,,Ich hatte schon befürchtet, dass du heute vielleicht doch nicht kommen würdest.“, in ihren Armen dreht er sich zu ihr und legt seine Arme ebenfalls um sie.
,,Ich würde mir dieses Treffen um nichts auf der Welt entgehen lassen.“, raunt er leise und streicht ihr über die Wange.
Zärtlich, als würde sie jeden Moment unter seinen Fingern zerbrechen.
,,Viel zu lange habe ich bereits hier drauf gewartet.“, fügt er flüsternd hinzu und beugt sich zu ihr runter.
Zärtlich legt er seine Lippen auf ihre. Zögerlich, als würde sie sofort zurück schrecken.
Ein angenehmer Schauer jagt der jungen Frau über den Rücken und sie erwidert den Kuss. Nur zu gern erwidert sie ihn, hat sie doch schon lange Zeit darauf warten müssen, die Lippen ihres Liebsten wieder zu spüren.
Zitternd greift sie nach dem Gürtel, an dem sein Schwert befestigt ist und öffnet ihn ohne den Kuss zu lösen.
Wie oft hat sie das nun schon gemacht? Ihn von seinem schweren Schwert befreit.
An die Hundert Mal?
Tausende vielleicht?
Und doch erscheint es ihr heute schwerer als alle Mal zuvor. Nicht weil sie es auf einmal nicht mehr könne, sondern weil ihre Finger so sehr zittern, dass sie den Gürtel nicht lösen kann.
Sie zittert vor Verlangen.
Verlangen nach seinen Händen auf ihrem Körper. Seiner nackten Haut, die sich an ihre presst. Sie Fingerspitzen, die jeden Zentimeter ihres Körpers erforschen. Seine Lippen, die sie mit zärtlichen Küssen überhäufen. Sein heißer Atem auf ihrer kühlen Haut. Seine Stimme, die ihr zärtliche Worte ins Ohr flüstern. Sein Herzschlag unter ihrer Hand.
Alles versetzt sie in eine angenehme Anspannung, Vorfreude breitet sich in ihrem Inneren aus.
Guy lächelt, als er spürt, wie nervös sie versucht den Gürtel um seine Taille zu lösen.
Er küsst sie ein weiteres Mal, intensiver als zuvor und legt seine Hände auf ihre, um sie von dem Gürtel zu lösen. Sarah macht keine Anstalten sich gegen seine Geste zu wehren. Sie lässt ihre Hände von ihm führen, bis sie in seinem Nacken liegen.
Ohne ihr zu tun öffnet er den Gürtel und entledigt sich des Schwertes, dass er einfach neben sich auf einen Stuhl legt.
Sanft zieht er seine Liebste wieder dichter an sich heran, legt seine Hände auf ihre Hüften, lässt sie dort einen Moment verweilen, ehe er sie über ihre Seiten hinauf gleiten lässt.
Langsam und bedächtig, als würde es das letzte Mal sein, dass er sie berühren kann, gleiten seine Hände zu ihrem Gesicht, umfassen es sanft und drücken sie etwas von sich.
Ein wenig verwirrt öffnet Sarah die Augen und sieht direkt in seine.
Seine blauen Augen, die sie in jeder Menge sofort entdecken würde.
Seine blauen Augen, die ihr so oft durch den Raum folgen.
Seine blauen Augen, in denen gerade so viel Liebe liegt.
Ein schelmisches Lächeln stiehlt sich auf die schmalen Lippen des Dunkelhaarigen und Sarah erwidert es ebenso.
Kurz geht er in die Knie, schlingt seine Arme um ihren Po und hebt sie auf.
Kichernd schlingt die junge Dunkelhaarige ihre Arme um seinen Hals und lässt sich von ihm zum Bett tragen, auf dem er sie nun sanft absetzt.
Das Leder seiner Kleidung knartscht leise bei jeder Bewegung. Oh, wie liebt sie dieses Geräusch....
Sarah erneut küssend, legt er sich seitlich über sei, stützt sich mit einem Arm über ihrem Kopf ab und lässt die andere Hand auf ihrer Hüfte ruhen. Dort verweilt sie nur einen kurzen Moment. Nur so lange, bis er sie über ihren Bauch, zwischen den Brüsten hinauf fahren lässt und seine Finger in ihre weichen, schwarzen, Locken taucht.
Wohlig seufzt die junge Frau gegen seine heißen Lippen.
Sie spürt die pure Lust in sich aufsteigen, spürt dieses verheißungsvolle kribbeln zwischen ihren Schenkeln, spürt wie ihr Herz schneller beginnt zu schlagen, spürt die Hitze in ihren Wangen.
Das Zittern ihrer Hände ist verschwunden und lässt sie geschickt die lederne Jacke öffnen. Eilig streift sie ihm die Jacke von den Schultern, wirft sie unachtsam auf den Boden und zieht ihm auch das Hemd ungeduldig über den Kopf.
Erregt gleiten ihre Hände über seine nackte Brust, seine breiten Schultern und rauf in seinen Nacken.
Das sonst so helle Blau seiner Augen ist eine Nuance dunkler geworden, sie kann die Lust förmlich in ihnen sehen. Und sie ist sich sicher, dass er ebenfalls das Selbe in ihren Augen lesen kann.
Kurz streichen seine Lippen über ihre, wandern ihren Hals hinab zu ihrem Schlüsselbein, öffnen die wenigen Knoten vorne an ihrem Kleid.
Immer tiefer wandern seine Lippen. Zaghaft über den Stoff ihres Kleides. Seine Hände folgen ihm, wie ein Windhauch so sanft.
Lustvoll bäumt sie sich etwas auf, krallt eine Hand in die Laken ihres Bettes und die andere in sein Haar. Erst als er ihren Schoß erreicht, hält er inne, rafft das Kleid langsam zusammen, ehe er es langsam nach oben schiebt, um sie anschließend daraus zu befreien und es ebenso achtlos wie seine Sachen, auf den Boden fallen zu lassen. Zusammen mit seinen Stiefeln, die leise poltern.
Nur noch mit seiner Hose bekleidet den schlanken Körper der Mannes. Ein störendes Kleidungsstück, dass die junge Frau von der Leidenschaft trennt. Ein Kleidungsstück, dass ihres Erachtens nach gar nicht schnell genug verschwinden kann.
Mit fahrigen und doch geschickten Fingern, öffnet sie die Hose ihres Liebsten, streift sie ihm von den Hüften, befreit seine erregte Männlichkeit von dem störenden Stoff.
Nackt liegt Sir Guy of Gisborne nun über Sarah, streicht ihr durchs Haar und küsst sie sanft.
In diesem Moment haben sie nur noch Augen füreinander.
Bekommen nichts mehr um sich herum mit, als er langsam in sie eintaucht.
Da gibt es nur noch sie und ihre Leidenschaft. Die Lust, die in den Augen beider aufblitzt, die Hitze, die in beider Körper aufkommt, das Rascheln der Laken unter den erhitzen Körpern.
Lustvoll stöhnt Sarah Guy ins Ohr, schlingt ihre Arme um seinen Hals, nur einen Moment, ehe er sie wieder löst und über ihren Kopf in die Laken drückt. Die Finger beider Hände ineinander verschlungen.
Wieder blicken sie einander tief in die Augen, blicken sich in die Seelen und tauchen einen Moment lang ab. Nur so lange, bis Sarah den Kopf in den Nacken legt und sich aufbäumt, als eine weitere Welle der Lust sie überkommt, weil Guy das Tempo erhöht und kräftiger zustößt.
Er entlässt ihre Hände wieder, stützt sich neben ihrem Kopf an und küsst zärtlich ihren Hals.
Sarah genießt seine Liebkosungen, krallt ihre Finger in seine Schultern und stöhnt leise.
Als Guy einen Moment inne hält, nutzt Sarah die Chance, rollt sich gekonnt zur Seite und sitzt nun obenauf.
Wieder stiehlt sich dieses schelmische Lächeln auf Guys Lippen und er legt seine Hände auf ihre Hüften.
Sarah lächelt ihm verführerisch zu, legt ihre Hände auf seine Brust und spürt seinen Herzschlag unter ihren Händen. Spürt die Hitze seiner Haut, spürt die leichte Gänsehaut die ihn überkommt, spürt wie sich seine Brust erregt hebt und senkt, weil sein Atem schneller geht. So verweilt sie einen Moment lang, ehe sie langsam anfängt sich zu bewegen.
Langsam und elegant bewegt sie die Hüften. Grazil könnte man sagen und nun ist es Guy, der stöhnend den Kopf in den Nacken legt und jede Bewegung seiner Liebsten genießt.
Seine Hände umfassen ihre Hüften ein wenig fester, drücken sie fester auf seinen Schoß.
Sarah spürt die Welle der Lust auf sie sich zurollen, die sie gleich zum Höhepunkt treiben wird und sie weiß, dass auch Guy diesem Punkt nicht mehr fern ist.
Lustvoll legt sie den Kopf in den Nacken, spüre ihre weichen locken über ihren Rücken streichen, spürt den festen Griff des Mannes und dann einen kurzen Ruck, als er sich aufsetzt.
Sofort geht sie auf seine Geste ein, schlingt ihre Beine um seine Hüften und drückt sich noch fester an ihn. Ungeniert stöhnt sie auf, als seine Zunge sanft über ihre Brüste gleiten, mal an der einen dann an der anderen Stelle verweilen.
Sie gräbt ihre Finger in sein dunkles Haar, spürt die Welle immer schneller auf sich zukommen, bis sie schließlich von ihr erreicht und mitgerissen wird.
Ein leiser Aufschrei entfährt ihrer Kehle, ehe sie seinen Namen stöhnt oder viel mehr keucht.
Ein paar Mal bewegt sie sich noch auf seinem Schoß. Guy schlingt seine Arme fester um sie, presst ihren Oberkörper gegen sich und lehnt seine Wange gegen ihr Dekolletee, als auch er den Höhepunkt dieser Nacht erreicht.

Verschwitzt und erschöpft liegt Sarah in den Armen ihres Liebsten. Wohl wissend, dass es nicht für lange sein wird. Noch bevor die Sonne in einigen Stunden aufgeht, wird er wieder gehen. Zurück in die Burg, ehe sein Verschwinden bemerkt wird.
Und auch sie muss zurück. Zurück in ihr Zimmer, ehe auch ihr Fehlen auffallen sollte.
Zärtlich streichelt er ihren Arm, als sie sich an ihn schmiegt.
,,Ich bin des Versteck spielens müde.“, sagt sie nach einer Weile und lässt ihren Finger über seine Brust streichen.
,,Ich bin es leid, dass wir uns heimlich treffen müssen.“ ,,Ich weiß. Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr ich es mir wünsche, dich endlich zu meiner Frau zu machen. Aber. Wir müssen den rechten Zeitpunkt wählen.“ ,,Und wann wird der sein? Wenn mein Vater nicht mehr lebt? Dann muss ich dich nämlich enttäuschen. Er erfreut sich bester Gesundheit.“ ,,Ich weiß. Aber. Der Zeitpunkt wird kommen.“, murmelt Guy leise und küsst sie aufs Haar.
Wenigstens für heute Nacht können sie einander haben....

3 Tage später.
Leise klopft es an der Tür zu Sarahs Gemächern.
,,Ja?“, ein Diener ihres Vaters tritt herein und verneigt sich kurz.
,,Mylady Sarah. Euer Vater wünscht euch zu sprechen.“ ,,In welcher Angelegenheit?“ ,,Verzeiht, Mylady, das sagte er nicht. Doch er sagte, es eilt, dass ihr umgehend zu ihm kommt.“ ,,Gut. Ich werde sofort da sein.“ ,,Ja, Mylady.“, wieder verneigt er sich und geht wieder.
Mit einem Anflug von Angst sieht Sarah zu ihrer Vertrauten, ihrer treuen Dienerin.
,,Denkst du er weiß es, Miriam?“ ,,Nein, Mylady. Sicher nicht.“, tief atmet die junge Frau durch.
,,Ich hoffe sehr, dass du Recht behältst.“, murmelt sie noch kurz, ehe sie sich zu ihrem Vater begibt.
Die Wachen an der Tür zum Saal verneigen sich leicht, als sie Sarah sehen und öffnen ihr sofort die Türen. Nervöser denn je, betritt sie den Saal. Dennoch strafft sie die Schultern und bemüht sich um Fassung. Besonders als sie ihn wieder sieht.
,,Ah. Sarah.“, mit offenen Armen und einem liebevollen Lächeln empfängt der Sheriff von Nottingham seine Tochter.
,,Vater.“, lächelt sie ebenso zurück und lässt sich in die Arme schließen.
,,Mylady Sarah.“, begrüßt auch Guy die junge Frau mit einer knappen Verneigung und einem leichten Lächeln.
,,Sir Guy.“, gibt sie lächelnd zurück und verliert sich einen Moment in dem Blau seiner Augen.....
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