Blumenwiese

OneshotAllgemein / P16 Slash
Draco Malfoy Harry Potter Neville Longbottom Severus Snape
01.04.2016
30.04.2016
30
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Was ich gestern nicht gesagt habe: im Gegensatz zu meinem Adventskalender ist das mit den Pairings hier nicht schön gleichmäßig aufgeteilt - je nach Inspiration gibt es vielleicht auch mal keins oder auch nur ein vages.
Heute gibt es eins, und ein (für mich) neues noch dazu.

Viel Spaß.



Efeu - 'Fröhlichkeit'
Rating: P12 Slash
400 Wörter



Es war der nicht nur in der Muggelwelt der Standardtraum für die Zukunft – einen tollen Ehepartner, zweieinhalb Kinder und ein Hund, ein Haus mit weißem Gartenzaun.
Harry hatte nicht gedacht, dass er sich diesen Traum erfüllen könnte – er war schwul zum einen, und Schwangerschaften bei Zaubereren waren nicht nur sehr selten sondern auch sehr gefährlich.
Außerdem war er nach dem Krieg... gebrochen gewesen, geplagt von Alpträumen und Panikattacken, die Erfahrung, gestorben zu sein, war... nein wirklich, wer würde es schon an seiner Seite aushalten?

Wie sich herausstellte, gab es da tatsächlich jemanden – jemand, mit dem Harry nie gerechnet hätte, jemand, der selbst schwer vom Krieg gezeichnet war.
Es war nicht leicht gewesen anfangs, natürlich nicht. Sie hatten lange gebraucht, um über ihre Schulfeindschaft und ihren Drang, sich ständig zu triezen oder zu streiten, hinweg zu kommen.
Als sie dann aber erst einmal Freunde waren, ging alles wie von selbst, und niemand war überrascht, als sie ihre Verlobung verkündeten.

Das war nun schon einige Jahre her und der Traum hatte sich – irgendwie zumindest – erfüllt.
Haus war vermutlich schon nicht mehr die richtige Bezeichnung bei der Größe, und statt eines weißen Zauns gab es eine efeuberankte, meterhohe Mauer, und statt eines Hundes Seidenschnabel, der – sehr zum Verdruss seines Manns – immer die Pfauen jagte.
Und was die Kinder anging? Nun, da hatte Harry mal wieder gezeigt, dass 'unmöglich' nicht zu seinem Wortschatz gehörte, und ohne große Komplikationen zwei völlig gesunde Kinder geboren – Scorpius, inzwischen schon fünf Jahre alt, der gerade einem Schmetterling hinterherlief und ihn einfangen wollte, und Camelia, deren ersten Geburtstag sie vor kurzem gefeiert hatten. Sie krabbelte, fröhlich vor sich hinbrabbelnd, über die Wiese und musste von ihrer Nanny-Elfe immer wieder davon abgehalten werden, sich Blumen, Gräser oder Würmer in den Mund zu stecken.

Harry und Draco beobachteten ihren Kinder von der Picknickdecke aus. In ihrer eigenen Kindheit hatten sie sich nie so benehmen dürfen, und es war einfach schön, die zwei so glücklich zu sehen.
Lächelnd strich sich Harry über seinen Bauch und meinte dann: „Camelia ist ja jetzt schon ein richtiger Wirbelwind. Meinst du Trinny kann da noch mithalten, wenn ein weiteres Baby dazu kommt, oder sollen wir lieber eine zweite Nanny-Elfe besorgen?“
Draco sah ihn überrascht an, dann darauf, was seine Hand da tat, und zurück zu seinen grünen Augen.
Ein Moment Stille, um das zu verarbeiten, ehe er Harry jubelnd umarmte und küsste.

Wie gesagt, zweieinhalb Kinder.
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