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Das Ballkomitee

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Florence Spencer Grayson Spencer Henry Harper Jasper Grant Olivia "Liv" Silber Pandora Porter-Peregrin
31.03.2016
03.07.2016
30
42.127
14
Alle Kapitel
178 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.04.2016 1.372
 
Hallo an euch alle da draußen :)
Ich dachte mir ich poste heute noch ein Kapitel, damit ihr die Mädels auch alle einmal schnell besser kennenlernt ;) Doch zuerst möchte ich mich bei Mondkoenigin & Sandrica für ihre lieben Reviews bedanken - ihr habt mich total motiviert, Danke! :)
Und darum geht's dann auch noch einmal kurz! Ihr dürft mir ruhig eure Meinung da lassen, wenn ihr lest. Es freut mich die Klicks in die Höhe schießen zu sehen, aber so ein paar Worte da zu lassen wäre schon echt lieb! ;)
Auch bei meinen Oneshots!? Falls ihr die noch nicht gesehen habt (Achtung P18!!!) lest doch mal rein ;) Etwas Zweisamkeit für die Henry & Liv Liebhaber unter euch und Falscher Tanz für die, die auch eine Chance für Grayson und Liv sehen. Auch da würde ich mich sehr sehr über Reviews freuen!

Nun aber noch kurz eine Info, bevor es losgeht:
1. Liv und Henry sind hier in der Geschichte nicht zusammen, wie es um die beiden steht wird noch deutlicher! ;)
2. Secrecy ist nicht Secrecy aus den Büchern und auch noch nicht enttarnt!

Jetzt geht's aber los und ich wünsche euch ganz viel Spaß :)
LG Schokohase



Zwei - Madison Carter



Ich hasste die Mittagspausen. Wenn man mich fragte, dann waren sie das aller Schlimmste an diesem so oder so schon öden Schultag. Die Mensa war voll von pubertierenden Jungen, das Essen schmeckte grausam und war eine reinste Kalorienbombe und an diesen verdreckten Tischen fand man meist keinen Platz mehr – und so etwas nannte sich Privatschule. Ich schnaubte und umfasste das Tablett in meinen Händen etwas fester, als mein Blick erneut meinen aller liebsten Exfreund streifte – Jasper Grant. Ich wollte nicht hinsehen, aber weggucken konnte ich auch nicht wirklich. Dieser Idiot! Seit fast drei Wochen war ich jetzt von Nathan getrennt und er hielt es noch nicht einmal mehr für nötig mich anzusehen.
Ich presste meine Lippen aufeinander und ignorierte diese unglaublich Wut, die in mir aufbrodelte. Ich wollte ihn zurück, das hatte ich immer schon gewollt. Damals als ich Schluss gemacht hatte, war mir der Fehler bereits wenige Tage danach aufgefallen. Aber was sollte man machen? Ich war ganz sicher nicht die kleine, unentschlossene Göre, die auf eine billige und erniedrigende Art versuchte ihren Exfreund zurück zu gewinnen – so wie Emily Clark. Bei dem Gedanken an die Oberzicke hob sich meine Laune wieder ein bisschen. Das war wirklich armselig und die Gute merkte noch nicht einmal, dass sie sich vor der ganzen Schule zum Narren machte. So würde ich nicht sein, da konnte Jasper sich auf den Kopf stellen. Er hatte Monate lang eine Eifersuchtsnummer nach der nächsten geschoben, er konnte mir nicht erzählen, dass er mich nicht mehr wollte. Selbst wenn es in diesem Moment vielleicht doch etwas danach aussah.

Ich schüttelte meinen Kopf und vertrieb die Gedanken an meinen Ex. In letzter Zeit dachte ich wieder viel zu viel über ihn nach. Ich zuckte mit den Schultern und steuerte auf den Tisch meiner lieben Mitschülerinnen und nun auch irgendwie Kolleginnen zu. Wo ich jetzt eh in diesem doofen Komitee war, konnte ich mich auch gleich mal zu den Flachpfeifen setzen. Florence sprach von irgendwelchen Partys, die sie plante? Ich würde ihr erst einmal zeigen, was eine wirkliche Party überhaupt war! Die Absätze meiner Pumps klackerten auf dem weißen Fußboden, doch über dem lauten Stimmengewirr schien es keinem aufzufallen. Ich vermied einen weiteren Blick in Jaspers Richtung und setzte mich mit einem charmanten Lächeln auf den Platz neben Florence. „Ich hoffe der war noch frei?!“
Florence verdrehte ihre hübschen Augen und fixierte mich böse. Emilys blöden Blicke ignorierte ich einfach. Ich hatte dieses Mädchen noch nie leiden können und mit den wenigen Stunden, die wir bisher bei unserer Komitee-Sitzung verbracht hatten, war meine Sympathie für sie auch nicht gerade gestiegen. „Hey, Flo.“, lächelte ich überfreundlich und nahm mein Glas auf, fing den Strohhalm mit den Lippen auf und nippte an der süßen Cola-light. „Was willst du, Madison?“ „Ich dachte, dass ich jetzt in euren Club aufgenommen bin? Schließlich werden wir jetzt eine Menge Zeit miteinander verbringen!?“ Ich sah lächelnd von ihr zu Emily, die schon wieder guckte wie ihr blödes Pferd. „Du bist achtzehn Jahre alt, Madison. Eigentlich solltest du merken, wenn du nicht erwünscht bist.“, zickte Emily und ich leckte mir lächelnd etwas von der Cola von den Lippen. „Lass gut sein, Emily. Die geht eh nicht.“, seufzte Florence und drehte sich demonstrativ etwas von mir weg. Und ich benahm mich nicht meinem Alter entsprechend?!

Pandora gesellte sich als nächstes an unseren kleinen Tisch. Sie schwieg und setzte sich einfach. Sie war schon immer etwas seltsam gewesen, wenn ich genau überlegte, dann hatte ich sie außerhalb des Unterrichts erst einmal sprechen gehört. Wahrscheinlich kannte man in der Familie Porter-Peregrin einfach nur Extreme. Wobei mir Panda da eindeutig lieber war als ihre aufgekratzte Schwester. „Na, Panda?“, grinste ich und zwinkerte der älteren Porter-Peregrin-Schwester zu, sie betrachtete mich etwas unsicher, als wäre sie sich nicht sicher, dass ich sie wirklich angesprochen hatte. Ich versenkte meine Gabel in meinem Salat und erwiderte den verwirrten Blick von Pandora, sie räusperte sich. „Hey.“ Ich lachte und fuhr mir durch die weichen Haare, sah mich um.
Jaspers Blick streifte meinen, doch er senkte ihn schnell wieder. Ich wusste, dass er mich immer noch gut fand, natürlich fand er das. Ich biss mir fest auf die Unterlippe und zuckte etwas zusammen, als Florence durch die halbe Mensa schrie. „Liv.“, rief sie und ich sah die kleine Blondine mit der klobigen Brille auf uns zukommen. Sie sah etwas verärgert aus – als hätte sie in eine Zitrone gebissen. „Setzt dich zu uns.“, strahlte Florence. Sie hatte das wirklich drauf. Liv setzte sich neben Pandora, die ihr ein leises „Hallo“ zu flüsterte. „Alles klar, Silber?“, fragte ich skeptisch und betrachtete Liv. Sie sah wirklich etwas verwirrt und überfordert aus. „Alles gut.“ „Als ob. Wir haben die Diskussion zwischen dir und Henry gestern alle gehört.“, warf Emily mit einem fiesen Lächeln ein. Florence entfuhr ein Seufzen. „Em.“ „Was? Ist doch so – die waren nicht gerade leise.“ „Willst du einen Rat, Kleine?“, grinste ich und lehnte mich ein wenig zu ihr vor. Livs Augen wanderten interessiert zu mir, ich zwinkerte.
„Du weißt doch gar nichts worum es geht.“, meinte sie und ich lachte. „Wir alle wissen worum es geht, Silber. Henry hat dich abblitzen lassen und anscheinend hat er es sich anders überlegt und will dich zurück.“ „Das ist doch gut, oder?“, fragte Panda und ich lachte, überschlug meine Beine. „Schlecht ist es nicht, aber man sollte den Männern nicht alles durchgehen lassen, sie müssen lernen, dass sie nach unserer Pfeife tanzen.“ „Hat bei dir ja super geklappt, Carter.“, meinte Emily und ich schnaubte. „Halt mal schön den Ball flach, Clark. Ich ziehe mich nicht an wie eine Nutte und streckte meinem Ex im Chemieunterricht meinen Hintern entgegen, als wollte ich…“ „Madison.“, unterbrach Florence mich zischend und ich grinste arrogant. „Ich habe recht und das wissen hier alle.“ Ich schob mir genüsslich ein Salatblatt in den Mund und sah wieder zu Liv.

Sie schien einen inneren Kampf auszufechten, als ob sie überlegte, ob sie ihr Leid mit uns teilen wollte oder nicht. Sie entschied sich dafür. „Er war ein Arsch.“ „Kenne ich.“, warf ich ein und sie schluckte. „Ich kann doch nicht…“ „Lass ihn nicht ran, Silber. Köder ihn, mach ihn heiß und dann lässt du ihn wieder fallen, nur um ihn daraufhin wieder heiß zu machen. Und er wird mitspielen, wir kennen Henry alle, auf sowas stand er schon immer.“ Ich wickelte eine meiner roten Strähnen um meinen Finger und grinste Liv entgegen. Ihre Wangen waren etwas rot. Ach, die kleine Silber. „Ich weiß nicht wie…“ „Das ist einfach, du musst nur stark sein und in den richtigen Momenten nachgeben und ihm das Gefühl geben, dass er dich noch immer haben kann. Er muss irgendwie wissen, dass es ein Spiel ist und irgendwie auch nicht.“ „Klingt für mich nicht so einfach.“, warf Liv ein und Florence verdrehte ihre Augen. „Hör nicht auf Madison, Liv.“ „Danke für dein Vertrauen, Flo.“ Ich leckte mir etwas Dressing von den Lippen. „Glaub mir, Silber. Das wird klappen und Henry wird noch ein bisschen vernarrter in dich sein.“
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