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Das Ballkomitee

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Florence Spencer Grayson Spencer Henry Harper Jasper Grant Olivia "Liv" Silber Pandora Porter-Peregrin
31.03.2016
03.07.2016
30
42.127
14
Alle Kapitel
179 Reviews
Dieses Kapitel
15 Reviews
 
 
31.03.2016 1.330
 
Hallo meine Lieben :)
Mein Kopf sprudelt gerade nur so vor Ideen über und deswegen dachte ich, dass ich jetzt einmal mit meiner ersten größeren Geschichte hervor komme. Es geht um vier Liebesgeschichten, die alle in dem Ballkomitee aufeinander treffen. Wer nun wen bekommt bleibt meine Überraschung. :)

Noch zu sagen ist, dass die Charaktere nicht mir, sondern Kerstin Gier gehören!

Und über Reviews, Empfehlungen und Favoriteneinträge würde ich mich mega freuen. Es motiviert total beim Schreiben und ich bin dazu auch unglaublich neugierig, was ihr zu meiner Idee sagt! :) Bitte lasst was da und seid keine Schwarzleser! ;)

Aber jetzt viel Spaß & GLG
Euer Schokohase :)



Eins - Florence Spencer


Ich schloss perfekt zum Klingeln die Tür und drehte mich zu den anderen Mädchen im Raum herum, setzte eins meiner schönsten Lächeln auf. „Es freut mich, dass ihr alle gekommen seid. Dieser Raum hier wird nur eine Notlösung sein, ich bin schon auf der Suche nach etwas anderem. Etwas, was weniger nach alt riecht.“, sagte ich, rümpfte kurz verdeutlichend meine Nase und lief durch den Raum auf die Tische zu, die ich direkt nach der Chemiestunde bei Mrs Roberts zusammen gerückt hatte. Dort saßen nun die anderen Mitglieder des Ballkomitees versammelt und sahen mehr oder weniger begeistert zu mir herauf, ich setzte ein Räuspern in die Stille hinein. Nachdem der Weihnachtsball und die Organisation von Graysons und meiner Geburtstagsparty nun endlich hinter mir lagen, hatte ich beschlossen, das Komitee wegen des Abschlussballs noch einmal zusammen zu rufen. Mrs Cook war ganz begeistert gewesen, als ich ihr angeboten hatte die Organisation zu übernehmen. Was für mich ganz selbstverständlich gewesen war, da ich die Organisation von einem so wichtigen Ereignis nicht einfach irgendwelchen überarbeiteten und unmotivierten Lehrern überlassen wollte. Der Abschlussball sollte etwas ganz Besonderes werden, mein Abend.

„Als erstes möchte ich ein neues Mitglied in unserer Runde willkommen heißen. Liv Silber.“, sagte ich und setzte erneut mein strahlendes Lächeln auf, meine Hand legte ich auf Livs Schulter. Meine Stiefschwester war mehr oder weniger freiwillig hier, es war schon eher Anns Idee gewesen. Da es hier an der Frognal schon kein Cheerleading-Programm gab, sollte ihre Tochter wenigstens daran teilnehmen. Liv hatte gar keine Chance gehabt abzusagen, deswegen saß sie jetzt auch hier und lächelte den anderen beiden Mädchen am Tisch entgegen. „Emily muss ich dir ja nicht vorstellen, Liv. Das ist Pandora Porter-Peregrin, du bist glaube ich mit ihrer Schwester befreundet.“ „Ja.“, meinte Liv und lächelte Pandora zu, die es der Blondine neben mir gleich tat. „Fangen wir dann an, Flo? Wir wollten noch bei dir lernen.“, seufzte Emily und sah demonstrativ auf die Uhr an ihrem Handgelenk, ich setzte mich auf den Stuhl neben Liv. Mir fiel auf, dass meine beste Freundin sich trotz der noch ziemlich frischen Temperaturen draußen für das schon beinahe sommerliche Set unserer Uniform entschieden hatte. Beinahe kam mir ein Seufzen über die Lippen. Wahrscheinlich hoffte Emily Grayson gleich bei mir Zuhause anzutreffen, so würden wir wohl eher nicht zum Lernen kommen. Emily würde wieder nur über Graysons Freunde her ziehen und lange über Henrys und Jaspers schlechten Einfluss auf Grayson philosophieren.

Ich schlug die Mappe vor mir auf und fuhr kurz mit meiner Zunge über meine Lippen, Pandora hatte bereits einen Stift in der Hand. „Dann wollen wir mal mit...“, setzte ich an, als plötzlich einfach die Tür zu unserem winzigen Klassenraum aufgerissen wurde – ich fuhr herum. „Entschuldigung, hab den Raum nicht gefunden.“, meinte Madison und schlug die Tür hinter sich zu, ganz als würde sie keine Klinke besitzen. Ich spannte meinen Kiefer an und stand dann auf, beeilte mich wieder zu Lächeln. Ich kannte Madison natürlich, was ich nicht unbedingt als Glück bezeichnen würde. Sie war vorlaut und immer ein wenig zu aufbrausend, wenn man mich fragte. In dieser Hinsicht hatte sie perfekt zu Jasper gepasst, zusammen waren die beiden bei jeder Gelegenheit peinlich und unmöglich gewesen. Die Rothaarige vor mir betrachtete mich und zog eine Braue in die Höhe, ich tat es ihr gleich.
„Kann ich dir helfen, Madison?“ „Hast du meine Mail nicht bekommen, Flo? Ich bin dabei, also in euren hübschen Club hier. Als ich gehört habe, dass du mit Clark und der guten Panda unseren Abschlussball planst, dachte ich mir jemand sollte für den Spaß bei dem Ganzen sorgen. Deswegen bin ich hier. Das du hier bist wusste ich gar nicht, Silber.“, sagte Madison und schob sich dabei an mir vorbei, ließ sich auf einen freien Stuhl fallen. Emily starrte sie so fassungslos an, wie ich mich gerade fühlte, während Liv deutlich ein Schmunzeln versteckte und Pandora einfach nur lächelte. „Ich befürchte, wir brauchen deine Hilfe nicht, Madison. Es freut mich ja, dass du Interesse zeigst, aber ich habe mit Mrs Cook...“ „Mir der habe ich vorhin noch gesprochen. Das geht klar. Je mehr, desto besser würde ich sagen, mh!? Fangen wir an.“, meinte der Neuzugang und zwinkerte mir tatsächlich kurz zu, mein Lächeln kippte mir langsam aus dem Gesicht. Ich fasste es nicht, was diese Frau sich hier gerade erlaubte. Das war mein Komitee. „Na gut, jemanden mit Kontakten zu zweitklassigen Djs und Bars mit Problemen mit dem Gesundheitsamt im Team zu haben, kann sicher seine Vorteile haben.“, meinte ich und setzte mich wieder, Madison zog lieblich lächelnd einen Zettel aus ihrer Tasche. „Und ich habe bereits einige Ideen für dich, Flo.“ „Florence.“, zischte ich und schlug meine Mappe wieder auf.


„Kannst du das glauben?“, schnaubte ich und lehnte mich nach hinten gegen das kühle Leder des Autositzes, die warme Hand an meinem Knie bildete einen angenehmen Kontrast zu diesem. „Du wirst es trotzdem so hinkriegen, wie du es dir vorstellst, Flo. Als könnte es jemand mit deinem hübschen, aber sturen Kopf aufnehmen.“, sagte Matti neben mir und strich weiter mein Bein herauf, seine Finger glitten frech unter meinen Rock. „Sie ist ein Biest.“ „Du auch.“, zwinkerte der Brünette auf dem Fahrersitz und ich zog meine Brauen nach oben, Matti lehnte sich lachend zu mir vor. Draußen um uns herum war es bereits dunkel, bloß das Licht der Straßenlaternen erleuchtete uns in Mattis albernem Sportwagen. Ich fand dieses Auto immer noch ziemlich unnütz. Es war zu eng, zu laut und zu schnell. Dazu roch es unangenehm nach Leder, was nun jedoch von dem Geruch der Lüftung übertroffen wurde. Ein bisschen Zitrone und etwas Undefinierbares, was durch die Wärme der Heizung ganz schwer in den Lungen wurde. „Du wirst mich einige Abende aufmuntern müssen.“, raunte ich, als der Brünette meinen Lippen mit den seinen noch näher kam. Sein Atem strich über mein Gesicht hinweg, mischte sich mit meinem und sorgte für einen leichten Schauer, der meinen Rücken herunter rieselte.

„Ich steige auch Nachts bei dir ein, um dich abzulenken, kleine Flo.“, raunte Matti und küsste mich, bevor ich etwas erwidern konnte. Matti küsste so, wie er einfach war – gierig, hemmungslos und verlangend. Als er mich vor einigen Wochen das erste Mal geküsst hatte, mich einfach gepackt und seine Lippen auf meine gepresst hatte, war mir der Atem stehen geblieben. Mir war die Luft und jeder klare Gedanke fern geblieben und deswegen küsste ich Matti auch immer wieder, weil er dieses aufregende Wirbeln in mir auslöste. Dieses Kribbeln und Prickeln in meinem Bauch und meiner Mitte, welches auch jetzt durch meinen Körper schoss. Ich öffnete meine Lippen und erwiderte Mattis drängende Bitten, unsere Zungen strichen fest umeinander. Ich seufzte, als seine Hand, die immer noch auf meinem Bein lag, weiter herauf glitt und über den feinen Stoff meines Höschens fuhr. Ein Zittern ging durch meinen Körper und ich drückte mich noch weiter zurück in das weiche Leder. Der Geruch von Zitrone war kaum noch da, Mattis herber Duft lag wie ein Schleier über meinen Sinnen. „Wie wäre es, wenn du etwas entspannst!?“, raunte Matti mit tiefer Stimme gegen meine Lippen und biss einmal fest in diese hinein, ich nickte – mein Atem ging schon jetzt stoßweise. Der Brünette zwinkerte mir keck zu und fing dann an meinen Hals zu küssen, schob mit seinen Fingern den Stoff meines Höschens ganz zur Seite.
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