Geschichte: Freie Arbeiten / Prosa / Manga / Soullights

Soullights

GeschichteDrama, Tragödie / P16
30.03.2016
24.06.2016
3
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Nach dem Ertönen der Pausenklingel, packte Sagachi seine Sachen zurück in die Tasche. Fein säuberlich schob er Bücher, Hefter und seine Schulmappe an die vorgesehenen Plätze. Ungeduldig warteten Sakihiro und Michido, an der Tür, auf ihren Freund. "Oh man..., was brauchst du Jedesmal solange, um dein Zeug zu packen?" rief Sakihiro Sagachi zu, der sich gerade auf dem Weg zur Tür befand. "Hör auf zu Stressen! Mittlerweile müßtest du wissen, das ich meine Sachen, nicht so einfach in die Tasche haue, wie Ihr! Ich mag die Ordnung...auch wenn Sie sich nur auf diesen kleinen Raum begrenzt! Ich weiß in der nächsten Stunde, wo Was liegt und Das selbst, wenn Yukino an meiner Tasche war!" Mit dem letzten Wort stand er zwischen den beiden Wartenden. "Wie du an dieses Mädel geraten konntest, weiß aber auch Keiner!" Lachend haute Ihm Michido auf die Schulter.
Alle Drei blickten nach oben, als sich mit einem dreifachen Signal, die Schulleitung, über die Lautsprecheranlage meldete: "Die Schüler, die letzten Dienstag an der Blutspende teilnahmen, sind für den heutigen Nachmittagssport freigestellt!"
Mit einem begeisterten Grinsen im Gesicht, versperrten seine beiden Mitschüler Sagachi gleich darauf den Weg. "Super, dann hast du ja heute Nachmittag frei Sagachi! Los lass uns in die Stadt gehen!" kam es von Sakihiro. "Sorry, Jungs!" entgegnete Sagachi "Aber wir haben doch am Wochenende das Spiel gegen die Kisaragi Academy und wir sollten noch ein bisschen trainieren!"
"Oh man du bist ja ein richtiger Spielverderber, aber ok! Wir würden euch ja auch den Kopf abreissen, wenn Ihr haushoch verlieren würdet!" mit einem fiesen Grinsen, klopfte Sakihiro auf Sagachi's Schulter. Dieser zog verwundert eine Augenbraue hoch.
"Sagachi! Hey Sagachi!" schallte es den Flur entlang. "Entschuldigt mich! Mein Typ wird verlangt!" Der Schwarzhaarige nahm die Hand von seiner Schulter und drängelte sich durch seine beiden Mitschüler. Ein blondes Mädchen kam den Flur entlang gelaufen und sprang Sagachi um den Hals. Ihr langer Zopf schwang herum und verhüllte Beide in einem blonden Schleier. "Hast du es gerade gehört? Lass uns doch heut Nachmittag, Was zusammen machen!" Ein kurzer Seufzer entkam Sagachi. "Schatz, du weißt doch das wir am Samstag das Spiel haben und da am Tag vor dem Spiel kein Training ist, haben wir nur noch Heute und Morgen." Er stoppte kurz, um eine Reaktion seiner Freundin abzuwarten. Wie er Sie kannte zog sie eine "Schnute" und genau das tat Sie auch. Er lächelte kurz. "Ich hab aber eine andere Idee!" Wieder wartete er kurz. Yukino hob ihren Blick, in Erwartung was jetzt kommen würde. "Meine Ellis sind heute den ganzen Abend bei Freunden! Wie wärs? Ich hab ein paar neue Filme bekommen." Kurz blickte das blonde Mädchen überlegend, nach oben zur Decke des Flurs. "Nagut!" antwortete Sie und begann gleich darauf ihrem Freund fordernd auf die Brust zu tippen. "Aber wir schauen keine Actionfilme und Wir werden Etwas bei dir essen!" Sie klopfte mit dem Finger immer weiter auf Sagachi's Brust. Er schaute nach unten, sich der Situation, nicht so recht sicher, was seine Freundin gerade tat.
Als er seinen Kopf hob, rollte Sagachi kurz die Augen und stimmte zu. "Sag mal, wenn du Etwas willst, kannst du dabei nicht diese Aktionen lassen?" fragte er. "Dann hätte ich ja gar keinen Spaß mehr!" Sie drückt ihm einen Kuss auf die Wange, lächelt ihn gehässig an und ging. "Wir sehen uns nachher beim Training!" Sagachi beobachtete seine Freundin, die kurz ein Winken andeutete, während Sie durch den sonnendurchfluteten Gang lief.

Eine Viertelstunde bevor das Training anfing, lehnte der Kapitän der Fußballmannschaft an der Wand, neben dem Eingang der Sporthalle. Vertieft in sein Handy, blickte er immer mal kurz hoch, um weitere Mitspieler zu begrüßen, die die Halle betraten. Als eine Gruppe Mädchen auf ihn zu kam, beendete Sagachi seine letzten Aktionen und steckte sein Smartphone in die Schultasche. Er bemerkte das er jetzt die Attraktion der Mädchen war, denn Sie schwiegen kurz, flüsterten gleich darauf und fingen an zu kichern. Der Schwarzhaarige rollte mit den Augen. "Mädchen!" Schon standen Sie vor ihm und Yukino direkt in der Mitte. "Na bereit fürs Training, Hase?" "Ich denke, ich bekomme Das schon hin! Hier meine Tasche." Sagachi reichte seine Schultasche seiner Freundin, die Sie über ihre freie Schulter hängte. "Und bitte, wühl nicht Alles durcheinander, du weißt, das ich dass...." Bevor er ausreden konnte, versiegelte Yukino seine Lippen mit Ihren. Als die anderen Mädchen mit Kichern anfingen, beendeten Beide den Kuss. Yukino drehte sich weg und ging den Weg an der Sporthalle entlang. Die Mädchen folgten. "Werdet langsam mal Erwachsen!" rief Sagachi Ihnen hinterher. Ohne sich umzudrehen hob seine Freundin ihren Arm und winkte kurz. "Jawohl Herr Kapitän, ...Ahoooiii!" Mit einem Seufzer lies Sagachi den Kopf nach Vorne fallen. "Manchmal frage ich mich selber, wie ich an dieses Mädchen geraten konnte!" Er richtete sich wieder auf und ging in die Sporthalle.

Als einer der Letzten, kam Sagachi aus der Umkleide. Er hielt sich die Hand vor das Gesicht, da die Nachmittagssonne ihn direkt ins Gesicht strahlte, als er aus dem dunklem Flur hervor trat. Die tiefstehende Sonne ließ die Baumreihe am Rande des Platzes, lange Schatten, schräg über das Spielfeld werfen, auf dem sich mittlerweile alle Spieler sammelten. Sagachi sah gleich nach links oben zu den Sitzplätzen, auf der die 5-köpfige Mädchengruppe mit seiner Freundin saß und alleine fast die Hälfte der sonst leeren Tribühne in Beschlag genommen hatte. Als Yukino bemerkte das ihr Freund hinauf sah, stand sie auf, salutierte stramm und setzte sich wieder. Sagachi legte seine Hand aufs Gesicht und ging weiter auf den Platz.  Als er die Gruppe der Mitspieler, die sich gerade Aufwärmten und Dehnten, fast erreicht hatte, drehte sich Sagachi nochmal zu seiner Freundin um und sah das Sie schon wieder in seiner Tasche rumwüllte und eine Flasche Eistee herausnahm, um zu trinken. Er hatte vorsorglich 2 mitgenommen, da er sich nach dem letzten Training, Etwas kaufen mußte, um nicht zu verdursten. Auch diesmal sah Yukino wieder zu Ihm, hob die Flasche in die Luft, stellte Sie beiseite und kramte erneut in der Tasche. Sagachi senkte seinen Kopf und schon lag sein Gesicht erneut in der Handfläche. Ein lauter Pfiff ließ ihn wieder aufblicken. "Ok Jungs, wärmt euch auf, das wir gleich loslegen können!" rief der kräftig gebaute Mittvierziger, der im Trainingsanzug der Schule, auf die Spieler zuging. "Ich finde es richtig gut von Euch, das Keiner das Angebot angenommen hat, heute Nachmittag etwas Anderes zu machen! Das zeugt von Teamgeist und Den will ich bei euch sehen!"
Nachdem sich die Spieler gedehnt hatten und 2 Runden um den Platz gelaufen waren, versammelten Sie sich um den Trainer, am Spielfeldrand. Er verteilte rote und blaue Hemden an die Schüler und sprach dabei. "Nungut, hier sind 15 Spieler, also wird auf 1 Tor, 7 gegen 7 gespielt, 2mal 20 Minuten! Sollten noch Welche kommen, können wir die Teams vergrößern. Und los!"
Die Schüler verteilten sich auf dem Feld und begannen das Spiel nachdem der Torwart abgestossen hatte. Kurze Zeit später flog ein hoher Ball weit ins Spielfeld hinein. Sagachi lief ihm allein hinterher. Mit ein paar Tritten spielt er den Ball näher an die Mitspieler heran, die sich schon auf ihn zubewegten. Mit einem letzten kräftigen Tritt, spielte Sagachi einen Mitspieler im Zentrum des Spielfeldes an und lief hinterher. Er sah kurz zu einem Mitschüler der an dem Spielfeldrand entlang lief, an der sich die Baumreihe erstreckte. Verwundert blieb Sagachi stehen und beobachtete Ihn genau. Es sah aus als würde sein Schatten hinterher hängen. Jedesmal wenn der Schüler, den Schatten eines Baumes erreichte, sprang sein Schatten, in einer verzerrten Form hinterher. Kurz reibte sich der Kapitän seine Augen, daran glaubend das es nun besser würde. Aber immernoch sprang diese dunkle Erscheinung von Baumschatten zu Baumschatten dem Spieler hinterher. Bevor sich Sagachi einen Reim darauf machen konnte, knallte ihm der Ball gegen den Kopf und ließ ihn umfallen. Seine Mitspieler sammelten sich gleich darauf um ihn. "Muahaha haste gesehen, Den hats voll umgehauen!" "Ok, bleibt ruhig! Das haben wir gleich!" drängelt sich der Trainer durch den Kreis der Schüler, den sie um ihren Kapitän gebildet hatten. "Das passiert, wenn ihr unkonzentriert seid. Was war los Sagachi-kun?" fragte er und half dem Umgeworfenen wieder auf die Beine. "Keine Ahnung, Kimochi-sensei! Ich glaube Hirano hat einen Schatten." antwortete Sagachi und hielt sich die Stelle, an der ihn der Ball getroffen hatte. "Ja klar und du hast doofe Ohren!" rief ein Schüler der unweit der Gruppe im Gras saß und empört seinen Arm, in Richtung Kapitän, schwang. "Was hab ich dir denn getan?" "Ok ok ist jetzt gut Hirano-kun. Belass es dabei!" äusserte sich der Trainer und warf fordernd seinen Blick auf den Spieler. "Ja schon gut! Können wir jetzt weiter spielen?" sprach Hirano, stand auf und lief zurück zu seinem Platz. Sagachi versicherte Allen, das er wieder in Ordnung ist. Die Gruppe löste sich auf und nach dem Anstoß des Torhüters, konnte ohne weitere Verzögerungen, das Spiel fortgesetzt werden. Nach knapp 1 1/2 Stunden pfiff der Trainer ab und schickte seine Schüler nach einer kurzen Analyse, in die Umkleide. In der Dusche durfte sich Sagachi natürlich gleich dem Spott seiner Mitspieler aussetzen. "Hey Namtarro! Mach lieber das Licht aus! Nicht das Sagachi sieht, das Hirano wirklich einen Schatten hat!" Gelächter. "Ja oder wir organisieren noch ein paar zusätzliche Strahler, um die Gefahr für ihn, weiter zu verkleinern!" Unter erneutem Lachen, nickte der Kapitän, gleichgültig lächelnd in die Runde und stellte sich unter eine freie Dusche. Nach ein paar Minuten verließ eine Gruppe Schüler, zu denen auch Hirano gehörte, die Duschräume. Er drehte sich an dem Durchgang zur Umkleide um und legte seine Hand auf den Lichtschalter. "Hey Sagachi guck mal!" Unter ständigem Betätigen des Schalters sprach er: "Hab nen Schatten, hab keinen Schatten! Hab nen Schatten, hab keinen Schatten!" Wieder nickte der Kapitän der Mannschaft, unter lautem Lachen aus der Dusche und der Umkleide. "Habt ihr's bald?" fragte er, aber Dem war nicht so. Bis er die Sporthalle verließ und sich die Schüler trennten, lieferten Sie ihm einen Spruch nach dem Anderen. Yukino die vor dem Eingang stand und Einiges mitbekam, reichte Sagachi seine Tasche. "Na durftest du dir Was anhören?" "Hör bloß auf! Wenn ich Ihnen mal Was liefere, dann kosten sie es bis Zuletzt aus!" sprach der Schwarzhaarige und nahm die 2. Flasche Eistee aus der Tasche, die aber nur noch halb voll war. Er sah die Flasche an und warf seiner Freundin einen "Echt-Jetzt?"-Blick zu. Yukino lächelte ihn ganz unschuldig an. Sagachi setzte die Flasche an und leerte sie gleich. Er zog den Riemen der Tasche über seine Schulter und steckte die Flasche wieder hinein. Yukino nahm seine Hand und Beide gingen zum Tor des Schulgeländes. "Denk dran, das wir heute Abend bei dir Was essen wollen!" "Das hab ich nicht vergessen!" antwortete Sagachi. Nachdem Sie die Schule verlassen hatten und einige Zeit zusammen gegangen waren, trennten sich ihre Wege. "Ok Yukino! Um 19 Uhr bei mir?" "Ich werde das sein, Hase!" antwortet das blonde Mädchen, schob ihre Tasche an die Seite, um sich Sagachi besser nähern zu können und verabschiedete sich mit einem kurzen, aber intensivem Kuss.

Es war mittlerweile 18:20 Uhr geworden, als Sagachis Eltern endlich das Haus verließen und mit dem Auto davon fuhren. Der jetztige Hausverwalter stand noch so lange in der Tür, bis Sie nicht mehr zu sehen waren. Gleich darauf flitzte er durchs Haus und räumte Alles zurecht. Getränke hinstellen, Sofa gemütlich machen, Essen vorbereiten! All das hatte sich Sagachi auf seiner gedachten To-do-Liste notiert. Er legte die Filme die vielleicht in Ino's Interesse waren auf den Couchtisch, direkt neben den Snackschalen, die er schon vorbereitet hatte, zurecht. Sagachi warf einen kurzen Blick auf die Uhr. "Ohje, 20 Minuten noch!" raste es ihm durch den Kopf. Er lief in die Küche, holte ein paar Pfannkuchen aus dem Gefrierfach und packte sie in die Mikrowelle. 2 Schritte weiter holte Sagachi eine Pfanne aus dem Schrank, legte sie auf den Herd und stellte ihn auf mittlere Stufe. Mit einem Messer kratzt er etwas Butter aus einem Behälter im Kühlschrank und schmierte sie in die Pfanne. Ein kurzer Blick auf die Anzeige der Mikrowelle. 2 Minuten hatte der Zähler noch und es waren knapp 12 Minuten bis 19 Uhr. Sagachi lief aus der Küche in den Flur, seitlich auf die Treppe zu die nach Oben führt. Er griff den Geländerknauf, schwang sich auf die 3. Stufe und rannte hoch in sein Zimmer. Oben angekommen, zog er sich ein frisches T-Shirt an und schleuderte das Alte auf sein Bett. So würde er vorm Schlafengehen noch dazu gebracht es wegzuräumen, aber jetzt war keine Zeit dafür. Schon meldete sich die Mikrowelle und er rannte die Treppe wieder hinunter. An dem kräftigen Brutzeln der Butter, merkte er das die Pfanne bereit war. Sagachi nahm die Pfannkuchen und ließ sie auf dem Herd schön braun anbraten. Fein säuberlich stapelte er Sie auf einem Teller, wischte den Herd ab und stellte die Pfanne mit ein wenig Wasser darin in die Spüle. Kurz atmete Sagachi durch und fragte sich in Gedanken: "Was noch?" Er hob einen Finger in die Luft und sprach zu sich selbst: "Ah ja. Teller und Besteck noch!" Schnell hatte er die Teller auf den Tisch gestellt und holte aus einer Schublade Messer und Gabeln. Dabei war er ein Wenig unvorsichtig und ließ eine Gabel fallen. Sagachi wollte sich mit der Hand auf der Arbeitsfläche abstützen, um sie wieder aufzuheben, bemerkte aber das Messer für die Butter nicht. Er merkte nur wie die Klinge in seinen kleinen Finger schnitt. Die "gerettete" Gabel und das restliche Besteck legte Sagachi auf den Tisch und betrachtete seinen Finger. Bis auf eine Butterlinie, war Nichts auf dem Finger zu sehen. Gerade als er Sie abwischen wollte, trat schon das Blut hervor und mit einem Schlag wurde es dunkel um Sagachi.
Mit einem Stromausfall rechnend, blickte sich der junge Schüler um, aber er sah das die Lampen immernoch brannten, nur war es, als ob sie plötzlich in ihrer Helligkeit gedimmt waren. "Eins nach dem Anderen!" dachte er sich mit dem Finger im Mund. Sagachi holte aus eine der hinteren Schubladen ein Pflaster und klebte es über den Schnitt. Er sah sich nochmal um und überprüfte die Lampen, die in seiner Nähe waren. Sie schienen noch in gleicher Stärke zu leuchten und waren auch noch heiß, aber sie strahlten gerade so viel Licht aus, das man noch Alles erkennen konnte.
Das Ertönen der Türklingel, verhinderte weitere Nachforschungen. "Oh man das muß genau jetzt passieren." dachte sich Sagachi. Er ging zur Tür, öffnete sie und war auch gleich wieder auf dem Weg zurück. "Komm rein, Schatz. Ich hab gerade Probleme mit dem Licht, aber das siehst du ja bestimmt selbst."
Verdutzt über diese eigenartige Begrüßung, betrat Yukino das Haus und blickte zu den Lampen, an Decken und Wänden, um sich ein Bild von dem angeblichen Problem zu machen. Ihr fiel nicht auf, Was ihr Freund meinen konnte und fragte nach. "Was meinst du? Für mich sehen die Lampen doch normal aus" Eine verwunderte Stimme fragte aus der Küche. "Wie siehst du das nicht? Das Licht der Birnen ist richtig schwach. Es ist ja fast dunkel hier!" Yukino legte ihre Tasche neben den Küchentisch und beobachtete Sagachi, wie er vor dem Sicherungskasten stand und konzentriert nach einer möglichen Lösung suchte.
"Sagachi ich weiß nicht Was du meinst? Das Licht ist doch ganz normal!" Resignierend schloß der 16jährige den Schrank und ging auf seine Freundin zu. "Nagut dann lass uns erstmal essen, bevor es kalt wird! Entschuldige wegen der Begrüßung, aber das wurmt mich gerade." Bevor er Yukino in den Arm nehmen konnte, drückte Sie ihn zurück. "Sag mal hast du Kontaktlinsen drin? Das sieht echt unheimlich aus!" "Was Kontaktlinsen? Nee dafür hätte ich nicht mal Geld!" Sagachi drehte sich um und ging auf den Spiegel im Flur zu. Bevor er sich davor stellen konnte, flackerte kurz die Beleuchtung im Haus und Alles schien wie vorher. "Naja wenigstens das Problem hat sich erledigt!" Für einen Moment blickte Sagachi an die Decke und vergewisserte sich, das Es auch so blieb. Als er sich sicher war, fiel sein Aufmerksamkeit auf die Gestalt im Spiegel. Er näherte sich und blickte ihr in die Augen, aber sie schien wie immer auszusehen. Nichts war ungewöhnlich. Den Kopf schüttlend ging Sagachi zurück in die Küche. Als er Yukino sah fragte er gleich nach. "Und? Hast du das Flackern des Lichts gesehen?" "Nein! Das Licht ist genauso, wie vorhin, aber deine Augen sind jetzt auch wieder normal! Die waren richtig weiß gewesen! Kann es sein das es dir nicht gut geht?" fragte sie ihn. "Neee mir geht's gut, aber es ist schon viel Blödsinn heute passiert! Lass Uns das vergessen und endlich den Abend genießen!" Yukino nickte bestätigend und setzte sich an den Tisch. Sagachi holte ein Glas Apfelmus aus dem Kühlschrank und setzte sich zu seiner Freundin an den Tisch in der Küche.

Yukino blickte, während des Essens, ihrem Freund immer mal in die Augen, aber Nichts veränderte sich und Sie ließ es dann auch gut sein. Als Beide fertig waren, begannen Sie den Tisch abzuräumen und stellten das Geschirr auf die Arbeitsfläche. Sagachi öffnete den Geschirrspüler. "Du kannst dir schonmal einen Film aussuchen, Hase! Sie liegen auf dem Couchtisch!" Ohne sich das 2mal sagen zu lassen, ging Yukino zurück zum Tisch, schnappte ihre Tasche und ging nebenan ins Wohnzimmer, um sich vor den Fernseher zu setzen. Nach ca. 5 Minuten hatte Sagachi die Küche aufgeräumt. Er stellte sich neben die Couch, auf der Yukino saß und schaltete den Fernseher an. Sie hatte mittlerweile einen Film ausgesucht und reichte ihn ihrem Freund. Ungläubig was er sich die nächste Zeit ansehen mußte, begutachtete Sagachi den Film. "Eine Romantikkomödie? Nagut es gibt Schlimmeres!" ging es ihm durch den Kopf. Er machte 2 Schritte, lehnte sich nach Vorn und legte die DVD in den Recorder, was gleich darauf die Frau im Fernseher verschwinden ließ, die gerade das Wetter der nächsten Woche ankündigen wollte. Der Bildschirm wurde schwarz und Sagachi setzte sich zu Yukino, die sich auch gleich an Ihn lehnte.

Nach knapp eineinhalb Stunden war der Film zuende und Sagachi ließ die DVD, mittels der Fernbedienung, auswerfen. "Lässt du mich kurz aufstehen, Hase?" fragte er Yukino, die sich gerade richtig wohl fühlte, wie Sie lag. "Nöööö, ich mag nicht!" Der 16jährige lächelte kurz. "Na von mir aus, aber es ist gleich halb Zehn und du mußt bald heim!" Widerwillig schälte sich Yukino aus ihrer gemütlichen Haltung und setzt sich gerade hin. Sagachi stand auf, um auf den Fernseher zuzugehen. Als er gerade die DVD heraus nahm, schaltete sich der Nachrichtensender ein, der vorher noch über das Wetter berichtete. Yukino und Sagachi verharrten in ihren Positionen und sahen gespannt auf den Fernseher, als die Nachrichtensprecherin die Heimatstadt der beiden Schüler in ihrem Bericht erwähnte. "...nach der grausamen Tat, im Takanicho-Krankenhaus, bei der 1 Mann sein Leben verlor, sind Motiv und Täter weiter unbekannt und die Polizei ermittelt in alle Richtungen!" Das Bild im TV wechselte von der Nachrichtensprecherin zu einem Interview mit einem Polizeiverteter, der sich ebenfals über den Fall äußerte. "Der 54jährige wurde von den Krankenhausmitarbeitern, nach einer Operation, in das Aufwachzimmer verlegt. Die aufsichtshabende Schwester und der behandelnde Arzt verließen dann für kurze Zeit das Zimmer. Als Sie nach circa einer Viertelstunde zurück kamen, fanden sie die Überreste des Patienten vor, von Denen nicht mehr viel auf einen menschlichen Körper schließen ließ. Über Mörder und Motiv läßt sich zum jetztigen Zeitpunkt, noch keine Aussage machen! Ich bitte Sie Das zu entschuldigen! Schönen Tag noch!" Nach diesem Interview wechselten die Nachrichten auf das nächste Thema.
Sagachi und Yukino blickten sich entsetzt an. "Das Sowas bei uns passiert ist echt unglaublig!" "Ja Das stimmt! Das ist wirklich übel!" bestätigte Sagachi Yukino's Aussage. "Ich werde dich nach Hause begleiten!" fügte der Schwarzhaarige hinzu, während er schon daran war, das Wohnzimmer aufzuräumen. Die Freude über die Geste, unterdrückte Yukino gekonnt und nickt Sagachi bestätigend zu.
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