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Mortal Kombat XII Krieg der Dimensionen

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
Johnny Cage Mileena OC (Own Character) Raiden Scorpion Sub-Zero
30.03.2016
17.05.2016
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17.05.2016 1.323
 
Die Räder der Kutsche knallten über die Steine der breiten Straße, um sie herum ritten die besten Krieger Kotal Kahns, Erron war einer von ihnen. Es sind Flüchtlinge von Edenia in der Hauptstadt angekommen, es sind sechs Jahre seit der Rückkehr von Shinnok vergangen. Kotal Kahn hat inzwischen den Ehebund geschlossen und hat ein Kind mit seiner Frau Nahia, ein Grund mehr Kotal Kahn und seine Familie zu beschützen, vor allem weil Nahia noch ein Kind erwartet. Die Flüchtlinge haben sich alle auf dem Marktplatz eingefunden, sie sind vor Tarkatanern geflüchtet, die trotz Mileenas Tod noch immer aktiv in der Außenwelt sind. Wenn Kotal Kahn vor sechs Jahren alle Tarkataner nach Mileenas Tod erledigt hätte währe das wahrscheinlich nicht passiert, er müsste nur ein paar Späher aussenden die die Basis der Feinde auswendig machen und diese Abscheulichkeiten erledigen. Aber er hat diese Chance anscheinend versäumt, es wurden immer mehr Tarkataner gesichtet, beunruhigende Nachrichten über Tania und Rain kamen auch schon in der Außenwelt rum. Es gehen Gerüchte über eine unbekannte Waffe umher, ob diese Gerüchte stimmen ist fragwürdig doch wenn es so ist, das die Rebellen eine Waffe besitzen sollte dies ebenfalls untersucht werden. Erron schüttelte leicht den Kopf als ihm das alles durch den Kopf schwirrte, er hat die Aufgabe Kotal Kahn und seine Familie zu schützen. Die Bezahlung ist sogar fast das zenfache als vorher und Kotal Kahn zahlt gut, ab und zu werden ihm andere Aufträge angeboten, wie das Eskortieren wichtiger Lieferungen die direkt an den Kahn gehen. Aber am häufigsten gehört Erron zu denen die Feinde oder verdächtige Personen ausspähen sollen. Die Zeit verging wie im Flug während er darüber nachgedacht und die Umgebung beobachtet hatte, dann bemerkte Erron das sie schon vor dem Marktplatz standen und stieg von seinem Pferd ab. Die Stadtwachen hatten die Flüchtlinge mit Essen und Trinken versorgt und begangen nun die einzelnen Familien immer separat nebeneinander aufzureihen. Die Anhänger Kotal Kahns, zu denen Erron selbstverständlich auch gehört verteilten sich um Kotal Kahn, Nahia und ihre zwei Jahre alte Tochter Adriana sind im Palast geblieben. Auf dem Marktplatz wurde es still, die Stimme eines Wachmanns ertönte laut:,, Beugt euch vor dem Herrscher der Außenwelt, Kotal Kahn!" Die Flüchtigen verbeugten sich und wagten es nicht aufzuschauen, dann begann Kotal Kahn zu sprechen:,, Ihr seid von weit her gereist um hier Zuflucht zu finden, ihr dürft hier so lange bleiben bis meine Soldaten die übrigen Tarkataner vernichtet haben. Danach werden wir die Verteiligung Edenia's verstärken!" Danach führ der Wachmann fort:,, Die Flüchtigen werden in Gruppen in verschiedene Häuser unterteilt. Damit es nicht zu ungewollten Zwischenfällen kommt", die Menge fing an immer lauter zu werden und dagegen zu protestieren was der Wachmann von der Schriftrolle in seiner Hand ablas:,, werden Frauen und Männer während sie hier sind momentan getrennt, in Edenia wird dann alles wieder seinen gewohnten Lauf nehmen!" Einige sprangen auf und protestierten lautstark gegen Anweisungen. Der Wachmann stand unbeholfen da und rief in die Menge, das es nur so lange sei wie sie hier sind, aber die Flüchtlinge machten nun einen noch größeren Aufstand. Als Kotal Kahn einen kurzen Blick auf Erron warf und ihm dann zunickte, wusste Erron was er zu tun hatte, er öffnete den Gurt der um seinen Körper befestigt war und nahm seine neue Schrotflinte zur Hand. Das was niemand sah, er lächelte und freute sich darüber sie endlich auszuprobieren und ihren Klang hören zu können, er zielte nach oben und betätigte den Abzug. Der laute und dröhnende Schuss hallte durch die Gassen der Stadt und erheiterte Erron ziemlich, der eine oder andere Passant der vorbei ging zuckte kurz zusammen oder ließ direkt etwas fallen das er bei sich trug und die Flüchtlinge verstummten. Geschickt ließ Erron die Schrotflinte wieder seinen Rücken hinabgleiten und befestigte diese dort wieder. Der Wachmann hatte die Schriftrolle vor Schreck fallen gelassen und hob diese schnell wieder auf als er den Blick von Kotal Kahn auf seinem Rücken spürte, hastig rief er:,, Auf die Knie vor eurem Herrscher!" und deutete auf Kotal Kahn, dieser trat an die Seite des Wachmanns während die Flüchtlinge abermals auf die Knie sanken. Der Kahn musterte die Flüchtlinge genau, dann sagte er ruhig:,, Die Heiler unter euch, tretet vor." Darauf kamen fünf Männer und sieben Frauen durch die Menge nach vorne vor den Kahn getreten, alle tragen komplett weiße Kleidung und Masken verdecken ihre Gesichter. Die Frauen und Lehrlinge tragen Komplett weiße Fuchsmasken, die Haare sind von einer weiten Kapuze verdeckt, die Masken der Männer zeigen eine art Drachen der mit goldenen Strichen überzogen ist. Keiner der Heiler zeigte seine Hände, die Köpfe hielten sie gesenkt, eine kleine und schmächtigegere Person passte nicht ganz ins Bild. Die Person hielt den Kopf nicht durchgehend gesenkt, sondern schaute ab und zu ein kleines bisschen nach vorne und zupfte nervös an den Säumen seiner Kutte wobei man die Hände sah, die Person war gekleidet wie einer der Heiler aber verhielt sich auf keinen Fall so. Als sich alle Heiler vorne versammelt hatten sagte der Kahn:,, Die Männer dürfen zusammen mit den anderen Männern in die Häuser gehen und die Verletzten pflegen, die Heilerinnen bleiben vorerst." Die Heiler verbeugten sich und schritten schnell davon, als Erron sah das die keine und auffällige Person ihnen fast rennend folgte ging er hinterher:,, Hey, du bleibst noch hier!", rief Erron hinterher. Die kleine Person blieb stehen, drehte sich um, verbeugte sich und ging zu den Frauen zurück. Dabei achtete sie anscheinend darauf wie sie sich zu verhalten hat, denn sie ging fast genau so wie einer der Heiler. Kotal Kahn ging vor den Heilerinnen auf und ab und fragte:,, Wer hat Erfahrung als Hebamme? Die jenigen die keine Erfahrungen damit haben, können zu den anderen Frauen gehen." Fünf der sieben Frauen verbeugten sich und schritten davon, Erron musterte die kleine Gestalt die neben den anderen beiden Frauen stand, dann ging er zu Kotal Kahn. ,,Ich habe diese Person", er deutete auf die kleinere Person die sichtlich Angst hatte sich zu bewegen:,, erwischt wie sie sich unter die Heiler mischen wollte. Ich glaube nicht das das eine Heilerin oder ein Heiler ist, könnte ein Spion sein", flüsterte Erron dem Kahn zu. Dieser ging auf die kleinere Person zu und blieb vor ihr stehen, dann schaute er zu der linken Heilerin die direkt neben der kleinen Person stand:,, Gehört diese Person zu euch? Wagt es nicht mich anzulügen, ja oder nein?" Die linke Heilerin drehte sich zu Kotal Kahn und hob den Kopf hoch, man sah jetzt erst, da die Kapuze nicht mehr die Augen der Maske bedeckten das diese mit einem roten Band verbunden waren. Die Heilerin nickte, der Kahn schnaufte:,, Nehmt eure Masken ab." Die kleine Person begann ein wenig zu zittern und schaute zu der linken Heilerin auf, diese drehte sich zu der rechten Heilerin die die ganze Zeit regungslos da stand. Dann drehte sich die linke Heilerin zu der kleinen Person und richtete ihren Kopf intensiv auf sie, die kleine Person nickte, wandte sich Kotal Kahn zu und sagte mit einer hellen und warmen Stimme:,, Kotal Kahn, Herrscher der Außenwelt. Ihr wisst das wir ein Schweigegelübt ablegt haben und es nicht brechen dürfen, genau wie wir geschworen haben unsere Identitäten Niemanden außer unseren Meistern zu zeigen und dennoch verlangt ihr von uns das wir den beide Schwure brechen. Auch wenn dies unsere reinen Seelen beschmutzen und uns für euch wertlos machen würde?" Kotal Kahn sah die beiden Heilerinnen kalt an und sagte:,, Ich bin Kahn der Außenwelt ich gebiete über jede Kreatur und über jeden noch so kleinen Kieselstein, also wiedersetzt euch meinen Wünschen nicht oder ihr werdet es bitter bereuen!" Die linke Heilerin zog ihre Kapuze von ihrem Kopf und entfernte die Augenbinde vorsichtig, die kleine Person tat es ihr gleich doch die rechte Heilerin bewegte sich kein Stück und dachte scheinbar nicht mal daran irgendeinen Befehl auszuführen.
 
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