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Mortal Kombat XII Krieg der Dimensionen

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
Johnny Cage Mileena OC (Own Character) Raiden Scorpion Sub-Zero
30.03.2016
17.05.2016
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30.03.2016 1.410
 
Sub-Zero kniete auf dem kalten Stein, eine einzelne Schneeflocke schwebte vom Himmel herab und ließ sich auf seinem Arm nieder. Er bewegte sich nicht und genoss die Stille um sich herum, als einer seiner Wachen aus dem Tempel trat und schnellen Schrittes auf ihn zukam, stand er auf. ,, Meister ich bitte um entschuldigung, ein Mann steht vor dem Tempel und verlangt mit euch zu sprechen." Sub-Zero nickte und sagte:,, Bring in zu mir." Der Wächter verließ den Innenhof so schnell wie er gekommen war, Sub-Zero stellte sich neben den Schrein und schaute ins Tal unter ihm. Ein Mann gehüllt in einen schwarzen Umhang ging die Treppe die zum Innenhof führte hinunter, zwei Schwerter glänzten an seinem Gürtel. Als er näher kam sagte er mit einer rauen und kratzigen Stimme:,, Ihr seid Sub-Zero richtig?" Als Sub-Zero nickte fuhr der Mann fort:,, Dann bin ich hier anscheinend richtig, ich habe euch etwas wichtiges mitzuteilen. Ihr und die anderen Beschützer des Erdenreichs habt Shinnok doch eingesperrt, ich bin hier um euch zu sagen das das nichts bringen wird." Sub-Zero drehte sich um und fragte:,, Drohst du mir und dem Erdenreich etwa?" , als das durch den Innenhof hallte schaute der Fremdling Sub-Zero an und antwortete:,, Keines Wegs Großmeister, ich will euch nur vor dem Kurzbevorstehenden warnen. Oder wisst ihr bereits das Shinnoks Sprössling gerade durch die Außenwelt läuft und sich jederzeit für einen dunkleren Weg als jetzt entscheiden könnte?" Der Großmeister starrte den Fremdling mit einem skeptischen Blick an:,, Shinnok hat keine Kinder, wie auch, er war die ganze Zeit über eingesperrt und hatte keinen Kontakt zur Außenwelt oder zum Erdenreich. Erzähl mir was passiert ist." ,, Ich wurde von einer Gruppe aus dem Erdenreich angeheuert um ein junges Mädchen namens Erra Eylue zu finden, ich würde sie an einem Amulett erkennen das sie immer um den Hals hat. Sie haben mir unglaublich viel Geld versprochen wenn ich sie fände und zu ihnen bringe, ich wurde wegen des vielen Geldes stutzig und fragte sie was sie von ihr wollen, sie haben mich dann abgewiesen und gesagt das ich das früh genug erfahren würde. Als ich vor zwei Tagen in der Außenwelt angekommen bin habe ich das Mädchen auswendig gemacht und sie beobachtet, dann habe ich einen Freund von mir in die Außenwelt eingeladen und ihn darum geben mir zu helfen. Er ist ein sehr guter, nun ja... Dieb." , der Kopfgeldjäger ging auf und ab und guckte Sub-Zero ab und zu dabei an: ,, Er hat es geschafft ihr Amulett zu stehlen, als ich es zu einen begabten Schätzer der Außenwelt brachte, der schon persönliche Aufträge von Kotal Kahn bekommen hat, sagte er das es ihn an das Amulett von Shinnok erinnere. Ich fragte mich wie sie an ein derartiges Artefakt gekommen war, vor allen an so ein mächtiges. Ich bin in das Erdenreich zurückgekehrt und habe diese Erdenreichler ausgefragt was das alles mit Shinnok zu tun hat, sie haben mir erzählt das sie die Tochter von Shinnok und somit, wie sie sie nannten die "rechtmäßige Herrscherin" der Welten ist. Als ich den Auftrag ablehnte griffen die Erdenreichler mich an, ich bin nur knapp entkommen." Er zog seinen Umhang an seiner Schulter ein wenig zur Seite, ein großes Loch unterhalb seines rechten Schlüsselbeins war zu sehen. Der Mann fuhr fort:,, Ich bin durch ein Portal zufällig in eine kleine Stadt unten in diesem Tal geflüchtet. Dort wurde ich von einer Heilerin versorgt, sie hat mir gesagt ich solle euch um Rat fragen." Sub-Zero drehte sich um und schaute erneut in das Tal herunter:,, Du hast eine Belohnung verdient, du hast den Welten damit einen großen Dienst erwiesen. Ich werde mich von nun an darum kümmern, geh wieder zu der Heilerin herunter ins Tal, ich werde dir einen Boten schicken der dich entlohnen wird.", sagte er dann schließlich. Der Kopfgeldjäger bedankte und verabschiedete sich, dann wurde er von einem Wächter nach Draußen begleitet. Sub-Zero blieb eine Weile nachdenklich stehen, dann rief er einen Wächter zu sich. ,, Sende Boten an alle Erdenreichkrieger, sie sollen sich in drei Tagen im Lin Kuei Tempel einfinden!" Sub-Zero ging an dem Schrein vorbei zu der Treppe die in eines der zwei Gebäude führte, als er dabei war sie hinauf zu steigen, eilte Frost ihm hinterher die sich hinter eine Säule gestellt und das Gespräch belauscht hatte. Oben angekommen fragte sie:,, Was wollte der Fremde von euch Meister?" Sub-Zero ging schnell in Richtung Kartenraum, unwissend das Frost das Gespräch belauscht hatte antwortete er:,, Er hat mir beunruhigende Nachrichten überbracht. Ich möchte das du dich zusammen mit unseren erfahrensten Kriegern in die Außenwelt begibst, dort werdet ihr ein Mädchen namens Erra Eylue beobachten. Ihr dürft von Niemanden entdeckt werden, bewegt euch schnell und leise, knüpft auf keinen Fall mit jemanden kontakt." Frost nickte Sub-Zero zu und verabschiedete sich dann. Nachdem sie außer Sichtweite war öffnete Sub-Zero den Kartenraum, an dem er schließlich während des Gesprächs angekommen war. Der Raum hatte keine Fenster, es waren auch keine Kerzen oder sonstige Lichtquellen auf dem ersten Blick zu sehen, mit denen man den Raum hätte erhellen können. Sub-Zero trat ein und schloss die Türen hinter sich, nun war es in dem großen Raum der vollkommen leer stand zu dunkel um irgendwas zu erkennen. Das der Raum leer stand hatte einen tieferen Sinn, erstens brauchte man hier keine Gegenstände, weil es nunmal der Kartenraum war und zweitens würde man sich nur stoßen in der Dunkelheit, wenn nicht sogar stolpern. Sub-Zero's Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit, dann passierte etwas das ihm zwar inzwischen schon wohl bekannt war, aber zum Beispiel ein Mitglied der Special Forces vor Begeisterung umgehauen hätte. Der sonst pechschwarze Raum wurde langsam von hellen Lichtern erleuchtet, die nur im Dunkeln leuchten. Die pünktchen sahen beinahe aus wie kleine Sterne, doch diese bildeten Linien. Auf der rechten Wand sah man die gesamte Karte von der Außenwelt, gezeichnet aus kleinen Sternen. Die linke Wand zeigte die Karte vom Erdenreich. Doch der Boden, die Decke und die Wand wo sich die Tür befand zeigten keine Karte. Diese ähnelten wohl eher echten Sternen, fremden Universen und Sternbilder. Verschiedene Farben wogen durch die verschiedenen Punkte, wie ein Meer aus allen Farben die exestieren und Farben die nicht exestieren, oder die man nicht benennen könnte. Sub-Zero trat an die rechte Wand heran und berührte den Punkt der den Marktplatz der Außenwelt darstellen soll, aus dem Nichts heraus verblassten die restlichen Orte die die Karte anzeigte, dann sprangen alle Punkte die den Marktplatz darstellen sollten wie bei einem Feuerwerk auseinander. Sub-Zero ging ein paar Schritte zurück, nun erkannte man das sich diese kleine Stelle um das zwölffache vergrößert hatte und nun auch Details wie Läden oder Straßen zu erkennen waren. Doch das was besonders ins Auge stach waren die vielen Jadegrünen Punkte, sie waren kleiner und zahlreicher als die anderen Punkte in ihren verschiedenen Farben, die über die Karte zogen. Und die grünen Punkte bewegten sich, was die anderen wiederum nicht taten, das sollten alle Lebewesen sein die sich zur Zeit dort aufhielten. Sub-Zero strengte seine Augen an und erkannte in einer dünnen Schrift geschriebene Namen, zu jedem Punkt ein Name wenn man sich direkt auf einen Punkt fokussiert. Nach ungefähr einer gefühlten Stunde entdeckte er einen Punkt zu dem ein blasser Name mit dem Anfangsbuchstaben E gehörte. Err...Err..A...Erra! Sub-Zero war erleichtert als er diesen Namen endlich gefunden hatte. Sie ging gerade mit ein paar anderen Leuten an einem Fluss entlang, der ein wenig abseits lag. Sub-Zero schloss die Augen einen Moment, sein Kopf schien beinahe zu explodieren, wie konnte sein Bruder nur stundenlang auf diese Wände starren ohne kurz vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen, fragte Sub-Zero sich. Dann öffnete er seine Augen wieder und ging in Richtung Tür, er taumelte regelrecht in ihre Richtung, sollche Kopfschmerzen hatte er. Er mag zwar stark in Körper und Geist zu sein, aber das kann selbst für den fortgeschrittensten Geist  zu viel sein. Er klammerte sich an die Tür und öffnete sie, es war bereits Dunkel geworden. Das Dunkle tat seinem Kopf gut, er ging zu einer Reihe Säulen die vor dem großen Durchgang, der zum Innenhof führte aufgereiht waren. Wie immer schneite es, Sub-Zero setze sich in Schneidersitz vor eine Säule und atmete tief die kalte Luft ein.
 
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