Es war einmal-

von Merli
GeschichteFreundschaft / P12
30.03.2016
26.09.2017
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Es war einmal ein irrender König


Es grenzte schon fast an Besessenheit, so oft feierte man in dem Königspalast von Sindria.
Nicht immer war das ganze Volk eingeladen, aber mindestens zwei Mal die Woche schaute der König mit samt seiner Generäle- die die sich gerade auf der Insel befanden- zu tief ins Glas.

Und Alibaba versuchte sich so oft davor zu drücken, wie es nur ging.
Nicht dass er diese Menschen nicht mochte, ganz im Gegenteil. Es waren intelligente und witzige Personen, die gute Geschichten zu erzählen hatten.
Die aber ganz schnell sehr gefühlsbetont wurden, sobald sie zu viel getrunken hatten. Dann fragten sie ihm viel zu persönliche Sachen, machten sich über Themen lustig die niemand im nüchternen Zustand angesprochen hätte und verhielten sich generell wie die letzten Ärsche.

Was ja nur am Alkohol lag, das verstand er ja.
Dennoch wurmte es ihn, dass er der einzige seiner drei Freunde war, welcher regelmäßig in der Mitte dieser kleinen Orgien landete. Aladin gab man keinen Alkohol, weil Yamuraiha sich bewusst dagegen entschieden hat und Morgiana waren diese Feierlichkeiten nach dem zweiten Mal zu anstrengend gewesen. Immerhin war das kein Fest zum Tanzen, Singen und kleinen Handgreiflichkeiten.
Nein, hier wurde nur gegessen, viel zu viel getrunken und nach einiger Zeit den sündigen Dingen gefrönt.

Und ja, Alibaba hatte immer noch kein Mädchen geküsst, geschweige von Weiterem.
Er wusste, dass es diese Sachen gab und das er langsam echt alt wurde um sie auszuprobieren. Immerhin hatten alle an diesem Tisch ihre Unschuld mit spätestens sechzehn verloren und diese wurden sogar schief angelächelt. Auch wenn Sharrkan ihm mal anvertraut hätte, das sie immer nur übertreiben würden bei ihren Frauengeschichten.
Dennoch, er fühlte sich bei diesem Thema immer so fehl am Platz.
Er würde ja gerne wie die anderen da so locker darüber reden, aber dafür fehlten ihm die Erfahrungen und auch das Selbstbewusstsein. Es kratze nämlich schon an seinem Ego, dass er noch nie eine Freundin gehabt hatte. Zumindest keine mit der er Händchenhalten konnte.
Ein trauriges Kapitel in seinem Leben.

Was wahrscheinlich auch erklären würde, wieso er bei einer dieser Geschichten und dem haarsträubenden Details er angefangen hatte, eine Karaffe Wein alleine auszutrinken. Zwar war er nicht mehr so ein Fliegengewicht beim Trinken wie früher, wenn Cassim ihn herausgefordert hatte. Dafür war der Wein aber auch prozenthaltiger als in Balbadd, zudem hatte Sinbad ihn mit Hochprozentigem gemischt. Was bedeutete, dass er nach drei kräftigen Schlücken ziemlich angetrunken war. Da aber die Geschichten nur noch schlimmer wurden und er Sachen erfuhr, die er sich nicht mal vorstellen wollte, trank er den Rest auch noch leer.

Und wenn er hier und jetzt einschlafen würde und man ihm liegen lassen sollte- es war ihm egal.
Die Generäle hatten darauf bestanden das er dabei sein musste, um seine Männlichkeit zu stärken oder so ein Schwachsinn, da würde er sich dran halten. Niemand hatte ihm ja gesagt, das er dabei nüchtern bleiben müsste.

Also lehnte er sich genüsslich zurück, mit einem seligen Grinsen auf seinem Gesicht, röte auf den Wangen und einer um ihn herumdrehenden Welt. Ja, so gefiel ihm das viel besser.
Das Stimmengewirr, vor einigen Minuten noch erschlagend gewesen, war in weite Ferne gerückt.
Deswegen wanderte seine Hand auch zu der zweiten Karaffe Wein, welche er aus Gutmütigkeit auch noch leer trank. Niemand sollte ihm vorwerfen, er würde Sachen verschwenden lassen.

In diesem Halbzustand des Wachseins und immer weiter abdriften befand er sich solange, bis eine starke Hand ihn an seiner Schulter rüttelte.

"Alibaba?", drang eine verzerrte Stimme zu ihm. Er öffnete seine Augen, welche irgendwann zugefallen waren, und sah in das verschwommene Gesicht seines Lehrers.
"Du hast zu viel getrunken."
Das war keine Frage, sondern eine ziemlich richtige Aussage. Zur Bestätigung grinste er noch viel breiter.
"Oh man", der verschwommene Kopf über ihn bewegte sich viel zu schnell von einer Seiter zu anderen. "Ich bring dich in ein Zimmer. Bevor du ausversehen noch zerquetscht wirst."

Oder so etwas in der Art sagte Sharrkan. Da Alibaba nur noch jedes dritte Wort mitbekam, war ihm das eigentlich ziemlich egal. Er würde sogar hier und jetzt auf den Boden schlafen, so wohlig warm war ihm im Inneren.
Aber man brachte ihn auf seine Beine, stützte ihm, als er schwankte und führte ihn von dem großen Tisch weg, an welchem sie die letzten Stunden gesessen hatte. Er versuchte den anderen noch eine schöne Nacht zu wünschen, aber beim Winken wurde ihm schwindelig und er torkelte nur nach vorne. Daraufhin ertönte nur einstimmiges Gelächter, welches er aber ignorierte.
Immerhin war ihm mit einem Mal ziemlich schlecht geworden und er fühlte sich gar nicht mehr gut.

"Das kommt davon, wenn man sich beim Trinken hinlegt", grunzte sein Lehrer neben ihm, sein halbes Gewicht tragend. "Wenn du keine Lust auf uns hast, brauchst du dich nicht so betrinken. Dann geh einfach."

"Hatte ich schon versucht", nuschelte er in sich hinein. "Aber du hast mich nicht gelassen." Natürlich durfte man sich diesen Satz viel zu lang gezogen und lallend vorstellen. Im Leben würde er diese vielen schwierigen Wörter nicht mehr herausbekommen.

"Tatsächlich?", wie sein Lehrer dieses Kauderwelsch verstehen konnte, war ihm ein Rätsel. Wüsste er nicht, was er sagen wollte, hätte er es im Leben nicht herausgehört. "Na gut. Dann deck ich dich sogar zu, wenn wir für dich ein Bett gefunden haben. Denn im Leben schlepp ich dich jetzt nicht mehr durch den ganzen Palast."

Für ihn machte es gerade keinen Unterschied, ob sie fünf Meter oder fünfzig gehen würden, in beiden Fällen wollten seine Füße nicht mehr kooperieren. Aber er versuchte nicht wegzuknicken, um die ganze Prozedur nicht noch schlimmer zu machen.
Nach einer Ewigkeit, in der seine Augen wieder zwei Mal zugefallen waren, hörte er, wie Sharrkan eine Tür öffnete. Dabei lehnte er Alibaba an die Wand, damit dieser nicht sofort zur Seite fiel.

Zufrieden damit, dass es sich um ein normales Gästezimmer handelte mit einer Decke, wurde der Prinz dann zum Bett geschleppt. Kurz fragte Sharrkan sich, ob er seinen Schüler auszuziehen sollte, damit dieser bequemer schlafen konnte. Da der Junge aber sich sofort auf der weichen Matratze einrollte, ließ er es sein. Das Einzige was er ihm entfernte war das kleine rote Band um seinen Hals, damit er sich im Schlaf nicht erwürgte.
Zufrieden mit sich, dass er seinen Schüler, dumm wie er war, wieder mal gerettet hatte, richtete er noch kurz das Nachtschränkchen her. Höchstwahrscheinlich würde der Kerl nämlich mitten in der Nacht aufwachen und einen riesigen Durst haben. Um dem Vorzubeugen, besorgte er noch eine Karaffe Wasser mit Becher und legte sie auf die kleine Ablage.

Nun vollkommen zufrieden schloss er die Tür hinter sich und begab sich wieder zu den anderen.
Nur weil einer von ihnen ausgeschieden war, hieß es nicht, dass sie nicht weitermachen würden.

Und sie machten weiter.
Bis in die Mittenacht hinein wurde die Stimmung immer hitziger, bis die Männer, alle am Ende ihrer Kräfte und mindestens genauso angetrunken wie Alibaba vor Stunden, sich auf den Weg machten in ihre Zimmer. Da sie auch nichts mehr sehen konnten und mehr schwankend gingen als normal laufend, dauerte es bis sie auch die richtigen Türen fanden.
Alle bis auf eine gewisse Person.
Denn Sinbad hatte, wenn er betrunken war, immer zwei Bedürfnisse: Weiter zu trinken und mit jemandem intim zu werden. Da er aber heute wegen einer reinen Männerrunde nicht mal Frauen als Unterhaltung dabei gehabt hatte, fiel die zweite Aktion erst mal ins Wasser.

Dennoch gab der König nicht auf, denn wenn er sich mit jemandem vergnügen wollte, würde er auch eine Person finden.
Immerhin würde ihn niemand von der Bettkante stoßen. Also versuchte er ich daran zu erinnern, wo einer seiner ehemaligen Geliebten ihr Zimmer hatte. Zwar würden sie gerade bestimmt schlafen, aber es brauchte nicht viel Überzeugungskraft von ihm, diese in die richtige Stimmung zu bringen.
Und zu seinem Glück befand sich in den ersten Zimmern des nahegelegten Flügels doch das Zimmer dieser hübschen exotischen Magierin, welche mit ihren blonden Haaren und blauen Augen wirklich umwerfend aussah. Und welche mehr als einmal gesagt hatte, dass ihre Zimmertür immer offen für ihn stand.

Die Einladung nun endlich wahrnehmend, fand er auch schnell ihr Zimmer.
Einen Blick reinwerfen- welcher zwar verschwommen war- sah er auch das sich jemand im Bett befand. Mit einem Blick nach hinten versichernd, das ihn niemand sah, wenn er in fremde Zimmer schlich, schloss er die Tür wieder hinter sich. Mit geübten, jetzt etwas wackeligen Schritten, ging er auf das Bett zu. Hier lag die Frau unter den Decken schlafend, wobei man nur ihren Kopf sah.
Und obwohl sie kurze Haare hatte- sehr ungewöhnlich für eine Frau-, war sie immer noch eine Schönheit.

Deswegen zögerte Sinbad auch nicht lange, der schlafenden Magierin eine freudige Überraschung zu machen. Da er nicht mehr ihren Namen wusste, beugte er sich einfach über den schmalen Körper und strich die Decke langsam nach unten. Kurz war er verwirrt, wieso die Frau mit so vielen Kleidungsstücken im Bett lag, aber was wusste er schon über die Gewohnheiten eines Magiers. Vielleicht schliefen diese normalerweise auch mit ihren Hüten?
Zutrauen würde er diesen Menschen ja fast alles.

"Hey", flüsterte er in ihr Ohr, da sie sich nicht einmal bewegt hatte, als er die Decke weggeschoben hatte. "Aufwachen."

Nichts, keine Regung. Okay, sie wollte es ihm also schwerer machen. Kein Problem.
Mit federleichten Küssen, welche von ihrem Ohr bis zu ihrem Hals gingen, gewöhnte er sich an die fremde Haut. Sie war zwar etwas rauer als er es bei Frauen gewöhnt war, aber immer noch anziehend weich. Auch war das Gesicht, welches im Halbprofil lag, etwas kräftiger geformt, aber das bildete er sich dank dem Alkohol bestimmt nur ein. Immerhin hatte er seit Stunden keine Frau mehr gesehen, sondern nur die gut ausgebauten Körper seiner Generäle.
Da wurde man schon ein wenig paranoid.

Da die Dame immer noch nicht auf ihn reagierte und seine Ungeduld immer größer wurde, nahm, er das Gesicht zwischen seinen Händen und bewegte es zu ihm. Ohne Scheu oder wirkliches Schamgefühl küsste er dann die leicht geöffneten Lippen, erst zaghaft, aber dann sogar in das weiche Fleisch beißend. Dabei ließ er seine Hände in die viel zu vielen Klamotten wandern.
Ernsthaft es sollte Frauen verboten sein, solch unpraktischen und vor allem unsexy Dinge tragen zu dürfen.

Als seine Fingerkuppen dann über eine viel zu flache und muskulöse Brust strichen, wurden ihm zwei Dinge gleichzeitig bewusst.
Erstens war das hier keine Frau unter ihm, egal wie sehr er es sich wünschte.
Und zweitens sah Alibaba ihn aus weit aufgerissenen Augen an.
Okay, das hatte er vergeigt.

"Alibaba", sagte Sinbad so nonchalant, wie es ein Mann konnte, welcher einen fremden Körper im Schlaf befummelt hatte. "Ich dachte nicht, dass das hier dein Zimmer wäre."

Kurz viel dem Jungen wohl nichts ein, weswegen er den älteren Mann über sich nur anstarren konnte. Aber dann fand dieser seine Stimme wieder, auch wenn sie für Sinbads Geschmack viel zu geschockt klang: "Hast du mich gerade wirklich geküsst?"

Tja, was sollte er hier lügen? Es war ja nun mal offensichtlich gewesen.
"Ja, habe ich. Sorry, dachte du wärst jemand anders."

"Das tut mir leid?", sagte der junge Prinz verwirrt, dabei ein wenig von ihm wegrückend.

Er selbst hatte sich an die Kante des Bettes gesetzt und sich gefragt, warum er sich auf einmal wieder so nüchtern fühlte. Was für ein beschissenes Ende. Normalerweise würde er sich jetzt mit einer Frau zwischen den Laken wälzen und den Abend geräuschvoll ausklingen lassen.
Jetzt musste er sich mit einem Jugendlichen rumschlagen, welcher noch Jungfrau und einer seiner hoch angesehen Gäste war.
Darauf hatte er wirklich wenig Lust.

"Ja mir auch. Das war wirklich keine Absicht, aber der Wein, du weißt ja", konnte diese Situation noch unwirklicher werden?
Immerhin sah Alibaba gerade so aus, als hätte er etwas Unmenschliches miterlebt und wäre nicht nur geküsst worden. Okay, im Schlaf und nicht nur einmal und man durfte in diesen Situation schon mal erschreckt reagieren. Aber der Junge sollte sich zusammenreißen. Immerhin war ja nichts passiert.

"Nein, weiß ich nicht. Ich habe noch nie einen Menschen im Schlaf überfallen", kam es dann gefasster von dem Kerl. Fantastisch, er war jetzt auch schon so weit wach, um ihm Vorwürfe zu machen.

"Jetzt übertreib nicht. Es war eine kleine Verwechslung, nicht mehr", versuchte er das Thema kleinzureden. Für ihn war es keine große Sache, er hatte in dieser Hinsicht schon viel skandalösere Sachen getrieben.

"Du warst drauf und dran mich auszuziehen- ich finde das schon eine Sache", sah man ihn mehr als erbost an. "Außerdem hättest du deswegen nicht fast Prinzessin Kougyoku heiraten müssen? In wie vielen fremden Betten willst du noch auftauchen, bis du merkst das es dich nur in Schwierigkeiten bringt?“

"So schlimm ist es nicht", sagte er im Eifer des Alkohols. Okay, Jafar hatte ihm mehr als einmal erklärt, in welchen rechtlichen Gefilden er sich befand, wenn er sich so in Zimmer reinschlich.
Und natürlich wusste er rational, dass es nicht in Ordnung war.

Aber erstens war sein Hirn gerade nicht auf ganzer Höhe, zudem musste er sich nicht vor einer Jungfrau rechtfertigen müssen.
Der Kleine durfte ihn schelten, wenn er überhaupt wusste wovon er sprach.

"Aber das kannst du noch nicht wissen. Also leg dich wieder hin und wir vergessen die Sache einfach wieder. Einverstanden?", der Prinz sah ihn lange an, bis er gähnen musste. Das war sein Stichwort, dass er aufstehen konnte, um diesem schlechten Traum, in dem er sich befand, entfliehen zu können.

"Eine Sache noch", hier drehte sich der König noch mal zähneknirschend um.
Was wollte der Kleine noch von ihm? Mehr als entschuldigen konnte er sich nicht.
Und er würde sich ganz bestimmt nicht ein Versprechen abluchsen lassen, so etwas nie wieder zu tun. Das wäre nämlich lächerlich, weil er sich eh nicht daran halten würde.

"Wenn ich einmal sehe, wie du so etwas bei Kougyoku machst, dann rollen Köpfe", Alibabas Augen waren klar und sagten mehr als deutlich, dass das kein Scherz war.

"Wieso, weil du ihr Freund bist?", nicht dass er Interesse an dem Mädchen hatte. Zumindest nicht diese Art des Interesses.

"Ja genau. Und ich werde solch ein Verhalten nicht dulden. Eigentlich bei gar keiner Frau. Aber das hier ist dein Palast mit deinen Regeln. Egal wie fragwürdig ich diese manchmal finde."
Aha, da war sie ja, die erwartete Predigt.
Der Junge war so berechenbar, dass würde wirklich in der Zukunft noch ein Problem werden. Dennoch nickte er ernst, um dieses Thema endlich abzuschließen.

Als die Tür dann hinter ihm geschlossen war, fragte er sich kurz ob er die Magierin nicht doch noch besuchen sollte. Als er aber an das erschrockene Gesicht von Alibaba dachte, als er sah, wer ihm in seinem Schlaf gestört hatte, verging ihm die Lust. Zudem er viel zu nüchtern war, um eine Frau so billig rumzukriegen.
Denn das war der Kern des Problems: Solch ein Verhalten legte er immer nur an den Tag, wenn er nicht mehr wusste, wo oben und unten war. Ansonsten war er viel zu charmant dafür.

Vielleicht, aber auch nur vielleicht, sollte er in dieser Hinsicht mehr auf seine Generäle hören. Immerhin hatten sie gar kein Vertrauen in ihm, was das Thema Frauen anging.
Alibaba ab diesem Abend nun auch nicht mehr.

Oh man, was für ein schlechter Abschluss eines solch gelungenen Essens. Er sollte darauf verzichten den Wein mit gebrannten Schnaps zu verstärken.
Da kamen anscheinend keine guten Sachen bei raus.


Nachwort:

So das war der erste Teil von losen Kurzgeschichten, die ich nach und nach hier hochladen möchte.
Über Feedback freue ich mich immer und vielleicht konnte ich den ein oder anderen ja unterhalten. Die Geschichte zu schreiben hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Grüße Merli
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