Wie @EffieDevine und ich ein Gespräch führen wollten

von kweenron
OneshotHumor, Freundschaft / P12
OC (Own Character)
29.03.2016
29.03.2016
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Das hier ist tatsächlich 2 1/4 Word Seiten lange geworden :D und damit Hallöchen.
Ich fand die Fanfiction von @blaugrau schon immer brutal toll und deshalbt gibt es jetzt von mir die Fanfiction zur Fanfiction - bin ich die einzige, die das mega lustig findet?
Zurück zur Sache: Es ist ziemlich Idiotishc geworden, wie ich finde und auch reichlich sinnlos; aber Schwangerschaften sind einfach mein absolutes Lieblingsthema! :D
Trotzdem wünsche ich viel Spaß.
~Ronja



Es war eine Stunde her; vor einer Stunde hätte ich etwas essen können – aber nein, ich Dummkopf hatte darauf verzichtet. Nun stand ich mit Effie in der Küche und versuchte etwas Essbares zustande zu bekommen. Es war nicht so als könnten wir nicht kochen – keineswegs; aber wir waren hungrig und müde und das war keine gute Mischung. Also standen wir nun in der kleinen Küche, so weit wie nur irgendwie möglich von dem bedrohlich zischenden Reiskocher entfernt. Ich versuchte gleichzeitig, mit ausgestrecktem Arm, Fleischstückchen anzubraten.
„Ich habe ein mieses Gefühl.“ Seufzte die Drummerin, welche sich hinter mir in Sicherheit gebracht hatte.
„Ob ich wohl gekündigt werde, wenn wir die Küche in die Luft sprengen?“ murmelte ich und mein skeptisch-warnender Blick traf auf den Reiskocher.
„Ich kann nicht fassen, dass du in all den Jahren immer darum herum gekommen bist Reis zu kochen.“
„Und ich kann nicht glauben, dass wir in all der Zeit einander nie aufgefallen sind.“
„Und kann nicht fassen, dass du mit meiner Mutter zusammenarbeitest.“
„Und ich kann nicht glauben, dass Niall auf so eine dumme Fake-Freundin eingegangen ist.“
„Und ich kann nicht fassen, dass ich nichts von Harrys Freundin mitbekommen habe.“
„Und ich finde, dass wir mit dieser eintönigen Satzstellung aufhören sollten.“
„Ja, wir sind schließlich erwachsen.“ Schmunzelte Effie und als der Reiskocher beschwerend los pfiff, schaltete ich – unter Einsatz meines Lebens – die Herdplatte ab und zog den Topf von der heißen Fläche – unter Einsatz meines Lebens, möchte ich noch einmal betonen.
„Stimmt es eigentlich, dass du was mit Zayn hattest?“ Fragte sie dann ohne Umschweifen und für einen Moment blinzelte ich überrascht. Dann stellte ich ganz einfach die Gegenfrage: „Schläfst du mit Rylee?“
„Natürlich nicht!“ schnaubte sie empört „Das beantwortet nicht meine Frage. Ich habe Niall gefragt und er wusste nichts – ich erkenne es, wenn er lügt; das hat er nicht. Harry jedoch schon und das ist mehr als verdächtig.“
„Sagen wir so: Es ist nichts, worüber jeder Bescheid wissen muss.“
„Bei der Queen…“
„Sprich Harry darauf an und ich bringe dich höchstpersönlich um, sollte er das nicht übernehmen.“
„Heilige Maria, das stimmt also?“
„Halt bloß die Fresse; wenn das jemand mitbekommt bin nicht nur ich am Arsch.“
„Nein nein, keine Sorge – ich werde schweigen wie ein Grab.“ Ich lächelte und sie ebenfalls.
Nachdem wir unser Kochen beendet hatten, setzten wir uns in das improvisierte Esszimmer, zu unserm Überraschen waren wir allein. Wir schossen noch ein Selfie für Twitter:

@CharHarrison: Candlelight Dinner mit @EffieDevine ;) #5SterneKüche

Keine drei Sekunden später hatte ich bereits erste Likes und Komentare:
#Charfie #shipit #OTP
Oh ja, Effie und ich ein Paar – bevor das passiert, würde der Mond in die Sonne krachen. Nun saßen wir also da, an unserem Plastiktisch und aßen vor uns hin.
„Kannst du etwas für dich behalten?“ fragte ich schließlich und Effie sah mich fragend an, nickte dann aber und ich fuhr mit gesenkter Stimme fort: „Ich glaube, dass Harry Milch verschüttet hat.“ Ihr Blick wurde noch fragender und sie schien zu überlegen, ob es ein Verbrechen war, ein Glas Milch umzustoßen. Erst als ich Ich bin um eine Woche überfällig sagte, verstand sie. Ihr klappte der Mund auf, während die Gabel aus ihrer Hand rutschte und mit lautem Klirren auf dem Boden landete. Danach wurde es still und das war gruselig. „Sag was?“ Absichtslos flüsterte ich unsicher.
„Habt ihr nicht…? Ich meine Gummi oder so?“ Mein Gesicht wurde mindestens so rot wie ihres und glaube mir wenn ich sage, dass wir hätten einer Tomate Konkurrenz machen können.
„Doch natürlich!“ antwortete ich schnell. „Aber gehen die Dinger nicht manchmal kaputt?“ Ich klang hysterischer als ich das wollte und atmete zitternd.
„Wir werden irgendwo her einen Tester bekommen.“ Das mussten wir. Zum einen, weil ich Gewissheit wollte und zum anderen: Wie sah es denn aus, wenn Niall Horans oder Harry Styles Freundin sich einen Schwangerschaftstest kaufte? Da könnte ich gleich auf Twitter posten. Harry – Vater; nein, damit konnte ich mich nicht anfreunden. „Oh mein Gott, stell dir vor er würde Vater…“
„Wer wird Vater?“ Wir zuckten beide verräterisch zusammen, als Preston den Raum betrat.
„Mein Cousin.“ Antwortete Effie viel zu schnell und viel zu nachdrücklich.
„Wir haben was zu Essen gemacht, ich hol dir einen Teller.“ Lenkte ich schnell vom Thema ab „Setz dich.“ Ungewollt klang es wie ein Befehl; Preston gehorchte brav und ich brachte ihm den beschaufelten Teller. Dann kehrte wieder Stille ein. Es war bedrückend und selbst ein Blinder hätte das gemerkt. Der Schrank von Mensch seufzte, legte sein Besteck nieder und setzte sich aufrecht hin. Seine Blicke streiften prüfend über uns, schienen unsere Seelen zu durchleuchten. Er kam zu einem Ergebnis, denn er beugte sich zu uns und flüsterte – sodass selbst wir es kaum verstanden und dadurch nicht belauscht werden konnten -: „Wird Niall Vater?“
„Niall was? Von wem?!“ fragte Effie, sah nicht so aus, als würde sie scherzen, und würde ich nicht in einer misslichen Lage stecken, dann hätte ich meinen Kopf mit voller Wucht gegen den Tisch gehauen. „Ach so…“ ich sah förmlich die erleuchtende Glühbirne über ihrem Kopf „Nein, wie gesagt: Mein Cousin.“
„Liza, ich kann es verstehen, wenn du solch eine Vermutung hast. Die Hormone einer Frau spielen manchmal etwas verrückt und wenn man Sex hat und sch zusätzlich noch etwas verzögert – ihr wisst, was ich meine -, dann ist es in Ordnung wenn man sich Sorgen macht. Ich kann das wirklich verstehen; was meint ihr, wie oft ich und meine Frau schon eine Schwangerschaft vermutet hatten?“ Keine Ahnung, wie viele Kinder hatte er den? „Im schlimmsten Fall wäre Niall sicher ein super Vater. Er ist erwachsen und kann gut mit Kindern; stellt euch einmal vor – nichts gegen dich Charlotte – Harry wäre derjenige. Er ist meist noch etwas naiv und wild; bei ihm würde ich es mir kaum vorstellen können.“ Autsch. „Ich besorge dir einen Schwangerschaftstest; davon wird niemand etwas mitbekommen.“
„Nein, nein Preston, du verstehst da wirklich etwas total falsch!“ Sie sah Hilfe suchend zu mir und in diesem Moment wusste ich, dass P – wie Effie ihn nannte – vertrauenswürdig war.
„Nicht Effie…“, murrte ich und die Blicke des Älteren wandelten zu mir „und auch nicht Niall…“ Nur ein Oh glitt von Prestons Lippen und ich starrte betont verlegen auf den Tisch, als wäre er das Interessanteste auf diesem Planeten.
„Es ist ja noch nichts sicher…“ versuchte er die Situation zu retten „Und bevor wir uns nicht vergewissert haben, darf niemand etwas davon erfahren; das bleibt unter uns, verstanden?“ Noch bevor der weibliche Anteil in diesem Raum nicken konnte, wuchs der männliche um ganze vier Persönlichkeiten: „Was bleibt unter euch?“ Ich stemmte mühevoll meine Laune in die Höhe.
„Das sagte ich nicht umsonst, Harry.“
„Vielleicht organisieren wir ja eine Party.“ Meinte Effie, zog die Brauen in die Höhe und rettete damit die Situation.
„Oh, ich mag Überraschungen.“ Entgegnete Niall.
„Geht nicht davon aus, sonder werdet ihr noch enttäuscht.“ Meinte ich Schulter zuckend.
„Du bist nicht gut darin deine schlechte Laune zu verbergen.“ Meinte Harry und küsste mich, eher er fragte: „Müssen wir rauchen gehen?“ Nein, keinen Herzinfarkt bitte. Harry Styles, Traumschwiegersohn aller Mütter, rauchte nicht. Wir benutzten das nur immer als Synonym für Willst du ungestört reden?; wären wir beide weiblich, so hätten wir wohl Müssen wir auf die Toilette gehen? gesagt – aber er war offensichtlich voller Testosteron.
„Nein.“ Meinte ich und schüttelte den Kopf „Hat nichts mit dir zu tun.“ Na gut, es hatte eigentlich total viel mit ihm zu tun und ich fühlte mich schlecht, ihn anzulügen. Außerdem konnte er allein daraus schließen, dass es sehr wohl etwas mit ihm zu tun hatte.
„Aber Char muss mal aufs Klo“, wow, davon wusste ich jetzt gar nichts Effie, „ – und ich ebenfalls.“ Ich nickte und ehe jemand protestieren oder fragen konnte, hatten wir den Raum bereits verlassen.
„Oh Gott, ich bin so am Arsch.“ Murmelte ich. Wir gingen tatsächlich in Richtung der sanitären Anlagen.
„Aber Preston sagte schon, dass wir nicht überreagieren sollen. Es steht noch nichts fest.“
„Preston kann auch keine Kinder bekommen.“ Erwiderte ich trocken – und da war es wieder, Stuhlbein Charlotte.
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