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Die Akte Paris

von Herzlos
GeschichteDrama, Krimi / P16 / Gen
Barney Clarice Starling Hannibal Lecter
28.03.2016
29.01.2017
4
3.983
2
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28.03.2016 327
 
Die Akte Paris

Autor: Herzlos

Titel: Die Akte Paris

Thema: Hannibal

Pairing: Dr. Hannibal Lecter x Clarice Starling

Rating: P16 [vorerst]


Disclaimer: Mir gehört nichts, außer der Idee für diese Fanfiction. Alle Figuren gehören Thomas Harris. Ich verdiene kein Geld mit dem Schreiben dieser Geschichte.

Anmerkung: Diese FF spielt etwa 5 Jahre nach dem Film „Hannibal“.

* * *


Prolog

Auf den Tag genau vor fünf Jahren sah ich ihn das letzte Mal.

Dr. Hannibal Lecter.

Unsere letzte Begegnung werde ich nie vergessen. Damals rettete er mich, versorgte meine Schusswunde im Ferienhaus des Justizbeamten Krendler und lud mich zu einem Abendessen der ganz besonderen Art ein. Die Erinnerungen daran liegen wie dunkle Schatten über mir; begleiten mich bei jedem Schritt, bei Tag und Nacht, in jeder einzelnen Sekunde meines Lebens.

Ich hatte damals vergeblich versucht, ihn zu Fall zu bringen. Heute weiß ich, dass ich es ohnehin nicht getan hätte. Meine Versuche waren lachhaft, das wusste ich - und er erst recht. Vielleicht war das der ausschlaggebende Punkt, warum er mich geküsst hatte.

„Das ist mein Mädchen.“

Seine Worte hallen auch heute noch in meinen Ohren wider, nisten sich in mein Hirn wie Dämonen, die ich nicht loswerde. In stillen Momenten spüre ich seine unmittelbare Präsenz, nehme den sanften Duft seines Körpers wahr; eine Mischung aus mildem Aftershave, Schweiß, ein Hauch von Minze und sein eigener, nicht zu beschreibender Geruch.

Es waren nur Sekunden.

Sekunden, die ich ausnutzte, um ihm Handschellen anzulegen. Er war so eingenommen von diesem Augenblick; von mir, von dem Kuss, dass er gar nicht bemerkte, wie sich das kalte Metall um sein Handgelenk legte. Im Nachhinein betrachtet, war das die erste und einzige Situation, in der ich ihn je unaufmerksam erlebt hatte.

Die Wahrheit, dass ich in stillen Momenten noch immer seine Lippen auf meinen spüre, werde ich irgendwann mit ins Grab nehmen.

Die Träume der schreienden Lämmer wurde ich los; der letzte Albtraum dieser Art liegt Jahre zurück. Nun jedoch träume ich von... ihm.

* * *
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