Blind vor Liebe

von Ratte1904
OneshotDrama, Romanze / P18 Slash
Kevin Richard Russell Stephan Weidner
28.03.2016
28.03.2016
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Huhu ihr Lieben :)

Und noch was Neues :)

Widmen möchte ich diesen OS meiner fantastischen Beta - Leserin MissesDixon!!!! Ich hab dich ganz ganz ganz ganz doll lieb <3<3<3<3


Reviews sind wie immer gerne gesehen :)


Solltet ihr noch nicht genug von uns haben, dürft ihr auch gerne mal auf der Homepage von MissesDixon und mir vorbei schauen, denn da findet ihr noch mehr tolle Storys, unter anderem auch welche, die wir hier aus diversen Gründen nicht posten konnten :)

Link zur Homepage: http://ff-paradies.webnode.com/


Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem neuen OS :)


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Kevin Pov

Es gab eine Zeit in der ich glücklich war.
In der ich alles hatte, was ich brauchte und wollte.
Ich hatte Julian, meinen Sohn, hatte mich bei meinen Freunden endlich geoutet, was die Jungs auch wirklich fantastisch aufnahmen und sich für mich freuten, auch wenn ich mit dem eigentlichen Feind zusammen war.
Ja, damals war ich mit Campino von den Toten Hosen zusammen.
Ich wusste auch nicht wieso, aber er hatte es mir einfach angetan.
Anfangs war ich auch wirklich glücklich, aber dann wurde es immer schwieriger.
Campino ging mit seiner Band auf Tour und auch ich war mit Veritas Maximus und auch den Böhsen Onkelz beschäftigt.
Campino wollte sein Düsseldorf nicht verlassen und ich mein Frankfurt nicht, weshalb wir uns auch dementsprechend selten sahen, zumindest je länger wir zusammen waren.
Eigentlich lief auch alles super zwischen uns und das obwohl wir uns so selten sahen.
Wir schrieben immer wann es ging und telefonierten auch jeden Abend, zumindest immer dann, wenn wir nicht gerade Auftritte hatten oder die Kinder nicht in der Nähe waren.
Auch Campino hatte einen Sohn, im gleichen Alter wie mein Julian, aber die beiden hatten keinen Kontakt und wussten wohl auch nicht mal von dem jeweils anderen.
Aber das störte mich auch nicht sonderlich, denn Julian hatte Elvis, den Sohn von Stephan und das reichte, denn es gab zu Elvis auch noch den ein oder anderen Kerl aus der Nachbarschaft und der Schule.


Auch heute wartete ich wieder auf einen Anruf von Campino.
Ich hatte ihm eine Nachricht geschrieben und ihm gesagt, dass ich Zeit hatte, weil Julian bei Elvis war und ich wusste, dass die beiden wahrscheinlich so schnell dann auch nicht mehr hier auftauchen würden.
Es dauerte dann aber auch wirklich nicht mehr lange, da klingelte mein Handy.
,,Russell?“, meldete ich mich auch gleich.
,,Frege.“
,,Hey mein Schatz.“, sagte ich überglücklich und endlich erfreut meinen Campino wieder zu hören.
,,Hey.“
,,Wie geht es dir?“, fragte ich und war schon etwas überrascht, dass er so kurz angebunden war.
,,Gut, dir?“
,,Jetzt wo ich dich am Telefon habe, geht es mir auch besser. Du hast mir so sehr gefehlt.“
,,Was gibt es denn neues?“, fragte Campino, ohne auf meine Aussage zuvor einzugehen und spätestens da war mir klar, dass da was nicht stimmen konnte.
,,Was ist los?“, fragte ich unsicher, denn ich war mir mittlerweile sicher, dass da etwas nicht stimmen konnte.
,,Was soll los sein?“, fragte er scheinheilig und ich konnte es nicht fassen.
Ganz offensichtlich log er mich hier an und verschwieg mir, was mit ihm los war.
,,Kannst du mal bitte aufhören mich anzulügen und mir einfach sagen was mit dir los ist? Was soll das denn? Ganz offensichtlich stimmt etwas nicht mit dir und ich würde gerne wissen, was los ist.“
,,Nein, ist alles okay.“, log er doch dreist weiter.


,,Weißt du was, Andreas? Du kannst mich mal am Arsch lecken! Wenn du mir nicht mal sagen kannst, was mit dir los ist oder was das alles soll, dann will ich es auch nicht wissen! Kannst dich ja melden, wenn du der Meinung bist, mich nicht mehr anlügen zu müssen! Bis dann!“, wurde ich immer lauter und legte dann auch tatsächlich auf, ohne seine Antwort abzuwarten.
Seufzend legte ich das Handy auf den Tisch und ging in meine Küche.
Dort schnappte ich mir aus dem Kühlschrank eine Flasche Bier und ging mit dieser wieder in das Wohnzimmer.
Mit dem Feuerzeug öffnete ich die Flasche und zündete mir dann in einem auch gleich eine Zigarette an.
Einen kräftigen und tiefen Schluck später klingelte mein Handy erneut, was mich jetzt schon nervte.
,,Russell?“, ging ich dann auch wirklich genervt dran und hörte ein Seufzen an der anderen Ende der Leitung, allerdings war das eine Stimme, die ich sofort erkannte.
,,Willst du mir jetzt die Wahrheit sagen?“, fragte ich immer noch genervt und erntete ein weiteres Seufzen.
,,Ja, ich sage dir die Wahrheit.“
,,Dann bin ich aber mal gespannt, das muss ja was ganz schlimmes sein, wenn du mich schon anlügst.“
,,Es wird dir jedenfalls nicht gefallen.“, sagte Campino ruhig und ich nickte.
,,Dann los, sag mir was los ist.“
,,Es gibt einen Mann, der sich in mich verliebt hat.“
,,Wer?“, fragte ich und wusste noch nicht, wie ich darauf reagieren sollte, denn es musste ja erst einmal nichts schlimmes sein, wenn sich einfach nur einer verliebt.


Campino war ja auch verdammt attraktiv und da war es ja auch nichts außergewöhnliches, dass sich jemand in ihn verliebt.
,,Wer ist doch überhaupt nicht relevant.“
,,Doch, ich finde schon.“
,,Nein, dass ist es nicht. Na jedenfalls hat er mir das heute gesagt.“
,,Okay und wieso lügst du mich deshalb an? Ich meine jetzt mal ehrlich, du bist ein verdammt attraktiver Kerl, da ist es doch kein Wunder, dass sich auch andere in dich verlieben, solange du weißt wo du hingehörst, ist doch alles gut.“
,,Na ja, darum geht es.“
,,Worum? Ich verstehe das nicht, lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.“
,,Er hat mir gesagt, dass er sich in mich verliebt hat und ich habe mich auch in ihn verliebt. Wir haben uns dann voll und ganz unseren Gefühlen hingegeben und haben miteinander geschlafen. Ich war mir danach wirklich sicher. Ich liebe ihn, Kevin.“
Fassungslos starrte ich die Wand mir gegenüber an, denn das konnte ich nicht glauben.
Campino hatte mich betrogen, angelogen und sich dann auch noch neu verliebt?
Wollte er mir jetzt auch noch sagen, dass er sich von mir trennt?
Das war doch die logische Konsequenz daraus, oder?
,,Jetzt willst du dich von mir trennen?“, fragte ich ruhig, denn ich wollte meine Fassade nicht bröckeln lassen.
,,Nein, eigentlich nicht. Ich dachte da eher an eine Dreiecksbeziehung.“
,,Wie stellst du dir das denn vor? Soll ich ernsthaft mit einem Mann zusammen sein, den ich nicht liebe und das nur, weil du deine Gefühle nicht im Griff hast?“


Das machte mich wirklich sprachlos und ich konnte es auch nicht wirklich fassen.
Was sollte das alles denn?
,,Ach das bekommen wir schon hin. Ihr könnt euch doch kennenlernen. Er ist doch auch wirklich süß.“
,,Nein, dass werde ich nicht mitmachen. Das kannste vergessen. Ich teile dich doch nicht mit irgendeinem anderen Kerl. Wenn du mit mir zusammen sein willst, dann mit mir alleine und nicht mit noch einem weiteren Kerl. Also werde ich mich von dir trennen, denn ich will euch nicht im Weg stehen, wenn du mit ihm zusammen sein willst, dann bitte, aber ohne mich.“
,,Du kannst dich doch nicht einfach so von mir trennen.“
,,Doch das kann ich. Ich wünsche dir noch viel Erfolg mit deinem Kerl.“, sagte ich und wollte gerade auflegen, als mich irgendwas doch noch abhielt und ich wartete.
,,Kevin? Bist du noch da?“
,,Ja.“
,,Kann ich morgen vorbei kommen?“
,,Wozu?“
,,Um meine Sachen zu holen und vielleicht können wir dann ja auch nochmal reden.“
,,Für mich gibt es da nichts mehr zu reden.“
,,Aber so kann es doch nicht zu Ende gehen.“
,,Du hast dich doch in einen anderen verliebt und da gibt es nichts mehr zu reden. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg in deiner neuen Beziehung, aber ohne mich.“
,,Vielleicht sollten wir aber nochmal auf eine andere Art und Weise miteinander reden?!“
In dem Moment dachte ich wirklich, dass ich nicht recht hörte.


Hatte Campino, mein jetziger Ex mir wirklich gerade ein unmoralisches Angebot gemacht?
,,Bitte sag mir, dass ich mich gerade verhört habe oder das ich den Sinn dahinter einfach falsch verstanden habe.“, sagte ich um ihm so nochmal die Möglichkeit zu geben seine Aussage zu revidieren.
,,Nein, ich denke, dass du mich schon richtig verstanden hast. Ich würde gerne nochmal mit dir vögeln. Quasi ein letzter Fick bevor wir uns nie wieder sehen.“
,,Ist das dein verdammter ernst, Frege?“, fragte ich mehr als sauer, denn das konnte ich nicht verstehen und vor allem konnte das doch nicht sein Ernst sein.
Mir wollte einfach nicht in den Kopf, dass er das auch noch ernst meinte.
,,Doch, ich meine mit dir war es doch auch immer schön und ich würde das schon gerne nochmal erleben, bevor wir uns trennen.“
Fassungslos schüttelte ich den Kopf und konnte nichts mehr dazu sagen.
Immer wieder fiel mir doch ein dummer Spruch oder eine passende Antwort ein, aber in dem Fall war das unmöglich.
,,Nein, da habe ich wirklich kein Interesse dran und nun wünsche ich dir noch viel Spaß mit deinem neuen Freund. Ich bin jetzt raus aus dem Gespräch und hoffe, dass ich dich nicht mehr sehen oder hören muss. Deine Sachen werde ich dir per Post schicken und dann kannste mich ein für alle Mal am Arsch lecken!!!!“, schrie ich in den Hörer und schmiss mein Handy vor lauter Wut gegen die Wand.
In dem Moment konnte ich einfach nicht anders, denn was bildete sich dieser Mensch denn ein?
Mir dann auch noch mit so einem Angebot zu kommen war die Krönung.


Das mein Handy in dem Moment in tausende Teile zersprang, interessierte mich nicht wirklich.
Ich würde mir irgendwann ein neues kaufen und bis dahin war ich dann eben nicht mehr erreichbar.
Zur Not hatte ich ja auch noch ein Festnetztelefon auf dem ich erreichbar war.
Kurz überlegte ich, was ich jetzt machen sollte, aber es gab nur eine Möglichkeit und das würde ich jetzt in Angriff nehmen.
Ich stellte die mittlerweile leere Bierflasche auf den Tisch und stand auf.
Mein Weg führte mich als erstes in mein Schlafzimmer und zog dort ein T – Shirt und eine Jeans aus meinem Schrank.
Beides zog ich über, denn ich hatte vorher nur noch Boxershorts an.
Nachdem ich mich dann umgezogen hatte, packte ich meine Sachen zusammen, die ich brauchte und ging mit meinem Schlüssel zusammen nach draußen und machte mich auf den Weg zu meinen Auto.
In dieses stieg ich dann auch gleich ein und machte mich auf den Weg zu meinem besten Freund.
Stephan wusste eigentlich immer eine Lösung und ich hoffte, dass er die auch jetzt hatte.
Lange musste ich glücklicherweise nicht fahren, denn so weit wohnte Stephan nicht von mir weg.
Ich parkte meinen Wagen vor Stephan´s Haustüre, stieg aus und ging auch gleich zur dorthin.
Nachdem ich geklingelt hatte, öffnete Stephan auch kurze Zeit später die Türe und sah mich überrascht an.
,,Kevin, komm rein. Mit dir habe ich ja gar nicht gerechnet.“


,,Danke.“, sagte ich und trat dann auch wirklich ein und ging auch gleich in sein Wohnzimmer, wo ich mich dann schwer auf die Couch fallen ließ.
Kurze Zeit später kam Stephan dann auch schon mit zwei Bier ebenfalls in das Wohnzimmer.
Er gab mir eine der Flaschen und setzte sich dann auch schon neben mich.
,,Was ist denn los? Du siehst nicht besonders glücklich aus.“
,,Bin ich auch nicht. Ich bin einfach nur sauer, dagegen ist eine Zitrone ein Scheiß.“
,,Wieso? Was los?“
,,Ich habe mich von Campino getrennt.“, sagte ich ohne Umschweife und Stephan sah mich überrascht und mit hochgezogener Augenbraue an.
,,Er hat mich eben angerufen und erst etwas rum gedruckst und mich dann angelogen, als ich gefragt habe, was los ist, denn er meinte es sei nichts. Wollte ich nicht einsehen, also habe ich ihm gesagt, dass er sich melden soll, wenn er mir die Wahrheit sagt und hab aufgelegt.“
,,Das hätte ich dann wohl auch getan. Aber ich gehe davon aus, dass du nicht nur deswegen sauer bist, sondern das du dennoch raus gefunden hast, warum er dich angelogen hat, oder?“
,,Ja, das habe ich in der Tat raus gefunden, denn nachdem ich dann aufgelegt hatte, rief Campino auch tatsächlich nochmal an. Aber dann kam der Hammer schlechthin. Ich meine wir haben ja wirklich schon viel Scheiße gebaut und haben wahrscheinlich auch schon wirklich viele Dinge getan, aber das haben wir wirklich noch nicht getan. Das schwöre ich dir aber.“
,,Jetzt spann mich nicht auf die Folter und sag mir, was er getan oder gesagt hat.“


,,Campino hat mir dann erzählt, dass es einen Typen gibt, der sich in ihn verliebt hat. Ich dachte okay, dass kann ja passieren. Er ist ja nun mal ein hübscher Kerl. Aber dann hat er mir erzählt, dass er sich auch in den Kerl verliebt hat und das er mit ihm gevögelt hat.“
,,Er hat dich ernsthaft betrogen?“, fragte Stephan ungläubig und ich nickte.
,,Jap, das hat er. Aber wenn du jetzt glaubst, dass das alles war, dann hast du dich getäuscht. Es kommt noch dicker.“
,,Noch mehr? Als würde das nicht schon reichen.“
,,Dachte ich auch, war aber nicht so. Na ja dachte ich mir, dass er sich von mir trennen will, dass hatte ich dann auch gefragt und er meinte, dass er sich eigentlich nicht von mir trennen will. Er wollte eine Dreiecksbeziehung mit mir führen.“
,,Eine Dreiecksbeziehung?“, fragte Stephan und zog erneut eine Augenbraue hoch.
,,Ja, als ob ich das mit mir machen lassen würde. Hab ich ihm dann auch gesagt, denn da habe ich ganz sicher keinen Bock drauf, zumal ich auch jetzt noch nicht weiß, um welchen Kerl es sich handelt, denn das wollte Campino mir nicht sagen. Na ja auf jeden Fall meinte er dann, dass ich den Kerl da ja aber kennenlernen könnte. Aber ohne mich und das habe ich ihm dann auch gleich mal gesagt. Hab mich dann von ihm getrennt und hab gesagt, dass ich ihm viel Glück wünsche mit seiner neuen Beziehung.“
,,Das war wohl auch das Beste was du machen konntest. Das geht wirklich gar nicht.“
,,Aber auch das war noch nicht alles.“
,,Es kommt noch schlimmer?“
,,Ja, er wollte morgen vorbei kommen und nochmal mit mit vögeln, denn das wäre ja angeblich immer gut gewesen und da wollte er nochmal, bevor wir uns trennen.“


,,Er hat ernsthaft unser Lied zitiert?“
,,Ja, das war wohl der Hammer. Ich hab keine Ahnung, was er sich dabei gedacht hat, aber das ging wirklich gar nicht. Ich habe ihm dann nochmal die Meinung gesagt und hab dann aufgelegt. Vor lauter Wut habe ich mein Handy dann gegen die Wand geschmissen. Das ist jetzt kaputt. Bin also erst mal nicht über Handy erreichbar. Ich werde mir die nächsten Tage ein neues kaufen.“
,,Das ist doch echt unfassbar. Was bildet der Kerl sich eigentlich ein?“
,,Schon okay. Ich weiß doch, dass du mit Campino schon immer so deine Probleme hattest. Aber ich hätte doch nie gedacht, dass du damit wirklich Recht hattest.“
,,Ich weiß auch nicht, ich hatte schon immer ein schlechtes Gefühl bei ihm.“
Ich nickte, denn das wusste ich ja schon länger.
,,Ich wünschte ich hätte dir nur geglaubt und mich nicht auf mein Gefühl verlassen, denn das hat mich ja ganz offensichtlich getäuscht.“
,,Jetzt mach dir keinen Vorwurf. Du kannst doch nichts dafür. Mein Gefühl hätte sich ja auch täuschen können. Aber ich bin sicher, dass du auch bald wieder in festen Händen bist. Du bist ein so attraktiver Kerl, du bleibst doch nicht so lange alleine.“, zwinkerte er mir zu und ich grinste.
,,Lass uns nicht mehr von Campino reden. Ich musste meinem Frust Luft machen, dass habe ich jetzt getan und jetzt lass uns über was anderes reden.“
Stephan nickte und hielt mir seine Flasche hin.
Auch ich nahm meine in die Hand und stieß sie gegen seine.
,,Wir trinken auf alte Freunde, verlorene Liebe, auf alte Götter und auch neue Ziele.“, zitierte Stephan sein eigenes Lied, was mich grinsend den Kopf schütteln ließ.


In dem Moment war die Wut auf Campino wie weggeblasen und ich war wirklich mehr als froh Stephan zu haben.
Ich trank einen tiefen Schluck aus der Flasche und stellte diese wieder auf den Tisch, was Stephan mir dann gleich tat und mich erwartungsvoll ansah.
,,Was ist los?“, fragte ich leicht amüsiert, denn er sah ja wirklich süß aus, wenn er mich so erwartungsvoll ansah.
,,Was machen wir denn jetzt mit dir?“
,,Ich hab keine Ahnung. Ich weiß ja nicht mal was ich mit mir machen soll.“
,,Da finden wir schon einen Weg. Das wäre doch gelacht. Ich hab dich immer aufgemuntert bekommen und das schaffe ich auch jetzt wieder.“, sagte Stephan selbstbewusst, auch wenn ich mir da noch nicht so sicher war.
,,Komm, wir rauchen jetzt erst mal einen und dann sieht die Welt schon besser aus, hm?“
,,Ich zuckte mit den Schultern und wusste nicht so ganz, was ich dazu sagen sollte.
Natürlich rauchte ich hier und da mal gerne einen, aber nach meinem Entzug hatte sich das deutlich verringert.
Ich hatte leider nicht das Glück wie Stephan, der das immer im Griff hatte und selbst entscheiden konnte, wann er rauchte und wann nicht.
Aber gegen einen Joint würde wohl nichts sprechen und danach war ich ja auch nicht so stoned, dass ich nichts mehr um mich herum mitbekam.
Aber das war vielleicht wirklich gut, um einfach mal etwas zu entspannen und die ganze Scheiße hinter mir zu lassen.
Wieso sollte ich mich da auch weiterhin drum kümmern, denn es war doch jetzt Vergangenheit, oder?
Campino hatte sich neu verliebt und ich mich von ihm getrennt.
Es wurde Zeit das alles hinter mir zu lassen und einen neuen Abschnitt zu beginnen.


,,Also schön, aber nur einen, du kennst mein Problem.“
,,Klar.“, sagte Stephan und reichte mir alles, was wir dazu brauchte einen Joint zu bauen.
Ich setzte mich auf der Couch ein Stück nach vorne und begann dann auch gleich diesen zu bauen während Stephan es mir gleich tat.
Ich zündete den Joint an und inhalierte den Qualm tief, bevor ich ihn wieder meinen Lungen entweichen ließ.
Es tat wirklich verdammt gut das Gras in meinen Lungen zu schmecken.
Das hatte ich schon viel zu lange nicht mehr und bereits nach wenigen Zügen merkte ich deutlich, dass ich mich immer mehr entspannte.
Ich lehnte mich zufrieden zurück und sah Stephan grinsend an.
,,Was los?“, fragte er ebenfalls grinsend und ich zuckte die Schultern.
,,Keine Ahnung. Ich bin irgendwie so richtig geil entspannt, das habe ich lange schon nicht mehr gehabt und es fühlt sich einfach geil an. Danke, für deine Hilfe.“
,,Nichts zu danken, dazu sind Freunde doch da.“
,,Ich weiß, dass ich mich immer auf dich verlassen kann und das finde ich einfach mehr als geil. Weißt du, was wir jetzt machen?“
,,Was denn? Viele Möglichkeiten haben wir ja nicht.“
,,Doch klar. Ich lad dich zum Essen ein. Zu deinem Lieblingsitaliener. Heute Abend.“
,,Da brauchst du doch einen Tisch. Den musst du reservieren. Da werden wir heute Abend ganz sicher keinen Tisch mehr bekommen. Der ist doch immer komplett voll. Außerdem habe ich doch gar nichts getan und das ist definitiv auch zu teuer.“


,,Nein, ist es nicht. Lass das mal meine Sorge sein. Ich bestelle den Tisch und fahre mich zu Hause umziehen und du machst dich ebenfalls fertig. Ich rufe dich dann an, wenn ich die Reservierung durch habe.“
,,Das wird niemals klappen, Kev. Du bekommst da so schnell keinen Tisch.“
,,Wenn ich das will, dann haut das schon hin, vertrau mir.“
,,Du kannst es gerne versuchen, aber ich sage dir, du wirst enttäuscht werden.“
,,Abwarten“, sagte ich grinsend und wusste schon so in etwa, wie ich das anstellen musste, damit ich da heute wirklich noch einen Tisch bekam.
Stephan nickte und drücke seinen Joint im Aschenbecher aus.
Auch ich machte meinen aus, leerte die Flasche Bier noch und stand dann auf.
,,Lass dich nicht von den Bullen erwischen.“
,,Warum sollte ich?“
,,Du hast getrunken und geraucht.“
,,Ach das geht schon. Mach dir da mal keine Sorgen. Ich rufe dich gleich an und dann komme ich dich holen oder wir treffen uns da.“
,,Alles klar. Dann bis später.“, sagte Stephan und stand ebenfalls auf.
Er brachte mich noch zur Haustüre und verabschiedete sich dort von mir, in dem er mich nochmal kurz in den Arm nahm.
Ich erwiderte die Geste natürlich und ging dann zu meinem Auto, in das ich auch gleich einstieg und mich auf den Weg nach Hause machte.
Die Bullen sah ich unterwegs nicht, so hatte ich mir das auch sparen können, aber ich fuhr ja auch ganz normal und hielt mich an die Regeln.
Meinen Wagen hielt ich dann vor der Haustüre und ging auch gleich hinein.
Als erstes setzte ich mich samt Telefon in mein Wohnzimmer und suchte mir im Internet die Nummer von Stephan´s Lieblingsitaliener.


Lange brauchte ich nicht, bis ich diese gefunden hatte und tippte sie auch gleich in mein Telefon ein und rief dort an.
,,Restaurant Bella Sizilia, guten Tag.“
,,Wunderschönen guten Tag, Russell ist mein Name. Ich würde gerne einen Tisch bei Ihnen reservieren.“
,,Natürlich. Wann würde es Ihnen denn passen?“
,,Am besten heute Abend noch.“
,,Das tut mir leider sehr leid, aber heute Abend haben wir leider keinen Tisch mehr frei.“
,,Es wäre mir wirklich sehr wichtig. Wissen Sie, mein Mann und ich feiern heute unseren Jahrestag und Sie sind sein Lieblingsrestaurant. Dummerweise habe ich einfach nur vergessen frühzeitig einen Tisch zu reservieren. Er wäre wirklich sehr enttäuscht wenn ich ihn heute Abend nicht zu Ihnen ausführen würde.“
,,Das tut mir wirklich sehr leid, Herr Russell, aber da kann ich wirklich nichts tun.“
,,Ich wäre auch gerne bereit ein großzügiges Trinkgeld zu bezahlen und natürlich auch für den Platz etwas Geld zu hinterlegen.“
,,Herr Russell, das ist Bestechung.“
,,Ja, aber sie könnten das Geld doch sicher gut gebrauchen, oder? Ihr Chef muss davon a auch nichts wissen und dann haben Sie sich einen ordentlichen Lohn dazu verdient. Als Kellner verdient man doch sicher auch nicht gerade die Welt, oder?“
,,Nein, das stimmt leider. Aber das kann ich nicht machen, dass ist immer noch Bestechung und das ist strafbar.“
,,Verstehe, tja dann muss ich meinem Mann wohl beichten, dass es nicht geht.“


,,Es tut mir wirklich sehr leid, Herr Russell.“
,,Schon okay. Sie können das ja nicht verstehen.“, sagte ich gespielt traurig.
,,Was meinen Sie?“
,,Na ja, wissen Sie mein Mann ist der festen Überzeugung, dass ich ihn heute Abend ausführe. Wenn ich ihm jetzt sagen muss, dass wir unseren 25 Jährigen Hochzeitstag zu Hause feiern müssen, dann wird ihn das sicherlich traurig machen. Es ist ein so besonderer Abend für uns. Ich meine 25 Jahre, wo hat man das denn noch? Wir haben bewusst auf eine große Feier verzichtet und wollten einfach ein schönes Essen zu zweit in Ihrem Restaurant. Schade, dass es jetzt nicht funktioniert. Es wird wahrscheinlich wieder Tage dauern, bis ich ihn beruhigt habe. Das hatten wir schon mal. Da ist er drei Tage nicht mehr aus dem Bett gekommen und hat sich nur verschanzt. Wie gesagt, ich würde ja auch dafür bezahlen, ich würde das ja nicht umsonst haben wollen.“
,,Also schön, ich denke das ich da etwas machen kann. Allerdings ohne diese Bestechung.“
,,Heißt?“
,,Ich werde Ihnen den Tisch besorgen, aber ich will kein Geld dafür.“
,,Okay, wann ist der Tisch dann fertig?“
,,Sagen wir 20 Uhr.“
,,Perfekt. Vielen Dank.“
,,Nichts zu danken, Herr Russell.“
,,Auf wiedersehen.“
,,Wiedersehen, Herr Russell.“
Zufrieden legte ich auf und wählte die Nummer von Stephan.


Die hatte ich im Kopf und musste sie nicht suchen, was wohl ohne Handy auch schwer wäre.
Ich hörte das Freizeichen und hoffte, dass Stephan nicht schon unter der Dusche stehen würde, denn dann bekam ich ihn ja nicht mehr erreicht.
,,Weidner?“, meldete er sich dann aber doch kurze Zeit später und ich grinste.
,,Russell. Heute Abend um 20 Uhr.“
,,Wie hast du das denn gemacht?“, fragte Stephan überrascht.
,,Geheimnis. Freu dich einfach, dass es geklappt hat und mach dich fertig. Ich bin um 19.30 Uhr wieder bei dir.“
,,Alles klar. Ich freue mich.“
,,Ich freue mich auch. Bis später.“
,,Bis später.“, sagte Stephan noch und dann legte ich auf.
Jetzt musste ich mich aber auch noch fertig machen, damit ich dann auch pünktlich bei Stephan war.
Das Telefon legte ich auf den Tisch und stand auf.
Als erstes ging ich in mein Schlafzimmer und suchte mir dort in meinem Kleiderschrank frische Kleidung raus.
Ich entschied mich für eine enge hellblaue Jeans und ein ebenfalls recht enges schwarzes Hemd.
Mit ebenfalls frischen Boxershorts machte ich mich auf den Weg in das Bad und legte die Kleidung dort über den Badewannenrand.
Ich entledigte mich meiner Kleidung, öffnete meine Haare, die ich meistens zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hatte, stieg in die Duschkabine und schaltete das Wasser an, allerdings nicht bevor ich nicht den Duschkopf weg drehte


Mit der Hand prüfte ich die Temperatur des Wassers und als diese angenehm war, schob ich den Duschkopf über meinen Körper.
Die warmen Wasserstrahlen die über meinen Körper flossen fühlten sich an wie sanfte Berührungen.
Ich schloss genießerisch die Augen und legte meinen Kopf in den Nacken.
Meine Hand ließ ich sanft meinen Oberkörper hinab wandern und umfasste meinen Schwanz mit festem Griff.
Ich wusste auch nicht wieso, aber ich war jetzt einfach geil und musste und wollte das tun.
Langsam begann ich meine Hand auf und ab zu bewegen und stöhnte leise vor mich hin.
Es dauerte nicht lange, da hatte sich mein Schwanz auch schon der vollen Länge nach aufgestellt und ich stöhnte lauter.
In dem Moment hatte ich nicht mal jemand bestimmtes im Kopf, der mich so verrückt machen konnte, es war einfach nur der Gedanke überhaupt nochmal mit einem Mann zu schlafen, denn das hatte ich leider auch schon länger nicht mehr, denn ich hatte Campino schon längere Zeit nicht mehr gesehen und im Gegensatz zu ihm war ich auch treu.
Ich beschleunigte das Tempo meiner Hand und stöhnte etwas lauter auf.
Gefiel es mir doch einfach und mit dem Gedanken daran, dass ein hübscher Kerl mich berührte, war das noch schöner.
Immer wieder beschleunigte ich mein Tempo und spürte schon relativ kurze Zeit später meinen Schwanz in meiner Hand zucken und wusste, dass ich nicht mehr lange brauchen würde.
Aber auch das störte mich nicht sonderlich, denn ich musste mich ja auch noch fertig machen.


Meine Atmung und mein Stöhnen hatten sich schon deutlich beschleunigt und ich wusste, dass ich auch nicht mehr lange brauchen würde.
Kurze Zeit später kam ich dann auch schon zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich unter heftigem Stöhnen in meiner Hand.
Schwer atmend ließ ich mich gegen die kühlen Fliesen sinken und versuchte erst einmal eine ganze Weile an Atem zu kommen.
Ich hatte keine Ahnung wieso, aber das war mit Abstand der heftigste Orgasmus den ich je hatte, wenn ich es mir selber machte.
Ich konnte das nicht erklären und auch nicht wirklich verstehen, aber es war einfach so.
Als ich mich dann wieder beruhigt hatte und wieder ordentlich atmen konnte, spülte ich meine Hand unter dem Wasserstrahl ab und begann meine Haare und meinen Körper einzuseifen und abzuspülen.
Nachdem ich auch das erledigt hatte, schaltete ich das Wasser aus und stieg aus der Dusche.
Ich wickelte mich in ein Handtuch und trocknete mich damit auch gleich ab.
Die Mühe meine Haare zu föhnen machte ich mir nicht, denn ich rubbelte diese lediglich mit einem Handtuch trocken und band sie nachdem ich sie gekämmt hatte wieder zu einem Pferdeschwanz zusammen.
Meinen Körper trocknete ich dann ebenfalls ab und begann meine Kleidung anzuziehen.
Kurz erledigte ich noch alles, was sonst noch so anfiel und ging ins Wohnzimmer.


Ich sah auf die Uhr, allerdings hatte ich noch Zeit und setzte mich aus diesem Grund nochmal auf die Couch und zündete mir noch eine Zigarette an.
Wenn ich diese geraucht hatte, würde ich meine Sachen zusammenpacken und würde mich dann erneut auf den Weg zu Stephan machen.
Wir würden sicher viel Spaß haben, vor allem jetzt wo wir wirklich noch einen Tisch bekommen haben.
Nachdem ich die Zigarette dann geraucht hatte, drückte ich diese im Aschenbecher aus und sammelte meine Zigaretten, meine Geldbörse und meinen Schlüssel zusammen und ging dann auch schon zu meinem Auto.
Nachdem ich eingestiegen war, fuhr ich auch gleich zu Stephan und schüttelte über mich selber den Kopf, als ich sah, dass ich nicht pünktlich war.
Das würde Stephan mir wahrscheinlich gleich auch direkt mal vorhalten, aber das störte mich auch nicht sonderlich, denn ich wusste ja, wie er es meinte.
Ich hielt meinen Wagen vor seiner Haustüre, stieg aus und machte mich auch gleich auf den Weg zu seiner Haustüre, wo ich dann auch klingelte.
Es dauerte nicht lange, da öffnete Stephan mir auch schon die Haustüre und grinste mich breit an.
,,Du bist zu spät.“
,,Ich weiß.“, sagte ich mit einem Augenverdrehen und Stephan schlug mir sanft mit der Hand gegen den Oberarm.
,,Willst du nochmal rein kommen?“
,,Nein, ich würde sagen, dass wir dann jetzt auch fahren, oder? Ich meine immerhin haben wir doch jetzt einen Tisch und es wäre schade, wenn die diesen weiter geben würden, nur weil wir nicht pünktlich da sind.“
,,Da hast du auch wieder Recht, dann lass uns fahren.“


Gemeinsam mit Stephan machte ich mich dann auf den Weg zu meinem Auto, in den wir dann auch gleich einstiegen und uns auf den Weg zu dem Restaurant machten.
Lange mussten wir auch dorthin nicht fahren, da hatten wir das Restaurant auch schon erreicht und ich hielt meinen Wagen davor.
Gemeinsam mit Stephan stieg ich dann aus und ging mit ihm nach drinnen.
Erst jetzt fiel mir auf, dass er sich auch ordentlich raus geputzt hatte, denn auch er trug eine enge schwarze Jeans und ein ebenfalls enges hellrotes Hemd, was ihm beides wirklich mehr als geil stand.
Aber Stephan war ja auch schon immer ein mehr als geiler Kerl und konnte sich auch definitiv sehen lassen.
,,Wunderschönen guten Abend.“, begrüßte uns der Kellner, nachdem wir das Restaurant betreten hatten.
,,wunderschönen guten Abend. Russell, wir haben einen Tisch für 20 Uhr.“
,,Natürlich, folgen Sie mir bitte.“, sagte er und machte sich dann auch wirklich auf den Weg zu einem Tisch.
Dieser stand etwas abseits, aber das war schon okay und störte mich auch nicht sonderlich, denn so hatten wir wenigstens unsere Ruhe.
Stephan zog mir den Stuhl vor, was ich mit einem dankbaren Nicken zur Kenntnis nah und mich auf den Stuhl setzte.
Stephan setzte sich dann mir gegenüber und der Kellner sah uns fragend an.
,,Möchten Sie vielleicht schon etwas trinken?“, fragte er und ich nickte.
,,Eine Cola bitte.“
,,Ich nehme auch eine Cola.“, sagte Stephan und der Kellner nickte erneut.


,,Trinken wir gleich einen Wein zum essen? Die haben hier fantastische Weine, aus Italien. Die sind wirklich fantastisch.“, sagte Stephan und ich nickte.
,,Klar, das können wir machen.“
Kurze Zeit später kam der Kellner dann auch schon wieder und brachte und die Cola.
,,Danke.“, sagte ich und auch Stephan bedankte sich, als er seine Cola bekam.
,,Ich bringe Ihnen dann jetzt noch die Speisekarten.“
,,Danke.“, sagte Stephan und der Kellner nickte nochmal, bevor er dann auch schon wieder verschwand.
,,Komm schon, jetzt erzähl mir, wie du das angestellt hast, hier noch einen Tisch zu bekommen.“, fragte Stephan und ich grinste breit.
,,Also schön. Ich habe hier angerufen und denen erzählt, dass wir verheiratet sind und heute unseren 25. Hochzeitstag haben. Das das hier dein Lieblingsrestaurant ist und das du ganz traurig sein wirst, wenn wir hier keinen Tisch bekommen. Das ich dummerweise vergessen hätte rechtzeitig einen Tisch zu reservieren.“
,,Aber das wird die hier wohl kaum überzeugt haben, oder?“
,,Nein, hat sie nicht wirklich, zumindest am Anfang nicht. Na ja ich habe es dann mit Bestechung versucht, aber das ging auch gar nicht, denn das war ja eine Straftat und das wollte der Kellner nicht.“
,,Wie hast du es denn dann angestellt?“
,,Ich habe ihm erzählt, dass er es nicht verstehen könnte und das du dann mit Sicherheit ganz traurig wärst und das mir das schon mal passiert sei und das du dann drei Tage im Bett gelegen hast und dich nicht mehr blicken gelassen hast. Na ja, das schien ihn dann überzeugt zu haben, denn er sagte dann, dass er es doch versuchen würde und das wir um 20 Uhr kommen könnten.“


,,Da hast du aber ganz schön übertrieben.“
,,Ja, ein bisschen. Aber hey, dafür haben wir einen Platz bekommen und können hier gut essen.“, zwinkerte ich ihm zu und Stephan nickte.
,,Ja, da hast du recht. Das ist es wohl wert.“
,,Sag ich doch.“
Stephan nickte, denn dann kam auch der Kellner schon wieder und reichte uns die Speisekarten, für die wir uns natürlich auch bedankten.
Der Kellner verließ unseren Tisch dann auch schon wieder und Stephan und ich sahen uns die Menüs an.
Wir hatten schnell etwas gefunden, was wir essen wollten und bestellten das dann auch samt einer Flasche Wein bei dem Kellner, der kurze Zeit später wieder an unseren Tisch kam.
,,Ich freue mich wirklich, dass du es geschafft hast. Ich meine ich könnte mir keine bessere Begleitung vorstellen als dich.“, sagte Stephan und ich nickte lächelnd.
,,Ich bin auch gerne mit dir hier und ich freue mich natürlich auch, dass du mich begleitest, denn auch ich könnte mir niemanden vorstellen, mit dem ich lieber meine Zeit verbringen würde, als mit dir.“
,,Das höre ich wirklich gerne. Ich finde es schön, dass du das so siehst.“
,,Du warst mir schon immer verdammt wichtig und das wirst du auch immer bleiben. Immerhin bist du doch mein bester Freund und wir haben schon so viel zusammen durch, dass kann man nicht vergessen, aber das will ich ja auch gar nicht. Ich bin wirklich stolz und froh dich an meiner Seite zu wissen und vor allem freue ich mich, dass du immer zu mir hältst und für mich da bist.“


,,Ich würde alles für dich tun, denn auch du bist mir verdammt wichtig und ich kann dir versprechen, dass auch ich verdammt stolz und froh bin, dich zu haben.“
Ich lächelte, denn das tat wirklich gut zu hören.
Wenn ich mich so zurück erinnerte, dann hatte Campino selten ein gutes Wort für mich übrig gehabt.
Er war schon immer recht kühl und distanziert.
Ich hatte immer gedacht, dass er vielleicht einfach nur nicht anders konnte, aber jetzt war ich mir fast sicher, dass es vielleicht an mir lag.
Vielleicht konnte er mir seine Gefühle nicht so zeigen, weil er einfach keine hatte, zumindest keine positiven für mich.
Aber auch den Gedanken schob ich schnell wieder beiseite und widmete mich stattdessen wieder Stephan.
Dieser legte seine Hand auf meine und lächelte mich sanft an.
Ich erwiderte seine Geste und fühlte mich wirklich mehr als wohl und zufrieden in seiner Gegenwart.
Schon lange hatte ich nicht mehr das Gefühl mich zu Hause zu fühlen, aber das hatte ich bei Stephan und es war mehr als schön.
Allerdings hielt das nicht lange an, denn Stephan zog seine Hand weg, als der Kellner mit dem Essen und dem Wein kam.
Auch hier für bedankten wir uns und der Kellner nickte noch einmal, bevor er dann auch schon wieder verschwand.
,,Ich wünsche dir einen guten Appetit.“, sagte Stephan und ich nickte.
,,Danke, ich wünsche dir auch einen guten Appetit.“
Ich lächelte Stephan dann auch nochmal zu und gemeinsam begannen wir dann zu essen.


Während dessen sagte keiner mehr was von uns, dass war aber auch nicht nötig, denn das Essen war so fantastisch, dass wir es genießen wollten.
Nachdem ich meinen Teller leer gemacht hatte, legte ich mein Besteck weg und sah, dass auch Stephan fertig war und sein Besteck ebenfalls weglegte.
,,Hat es dir geschmeckt?“, fragte Stephan und ich nickte.
,,Ja, es war wirklich mehr als fantastisch. Hat es dir auch geschmeckt?“
,,Ja, das hat es. Ich glaube ich habe die Karte bald durch.“, lachte Stephan und ich konnte nicht anders, als es zu erwidern.
,,Na wenn es dir doch schmeckt, spricht da doch auch nichts gegen.“
,,A, die sind hier wirklich gut. Die Kellner sind nett, dass Essen ist fantastisch, ich konnte mich hier wirklich noch nie beschweren.“
,,Nein, das kann ich jetzt auch nicht. Da hast du vollkommen recht.“
,,Fahren wir gleich wieder zu mir?“, fragte Stephan dann und ich nickte.
,,Ja, das können wir gerne machen.“
,,Dann los. Soll ich dir Geld geben?“
,,Soweit kommt es auch noch oder was? Nein, ich habe gesagt ich lade dich ein und das tue ich auch. Ich bezahle die Rechnung.“
,,Du musst es wissen.“
Ich nickte und winkte dem Kellner, der dann auch kurze Zeit später zu uns kam.
,,Wir würden gerne zahlen.“, sagte ich als er unseren Tisch erreicht hatte.
,,Selbstverständlich. Zusammen oder getrennt?“
,,zusammen.“
,,Natürlich.“, sagte der Kellner und verschwand dann auch schon wieder.


Stephan lächelte mich an erneut konnte ich nicht anders, als es einfach zu erwidern.
,,Dann machen wir uns noch einen schönen Abend bei mir zu Hause. Trinken noch ein Bierchen und dann wird uns sicher auch noch etwas einfallen, wie wir den Rest des Abends rum bekommen.“, zwinkerte Stephan und ich nickte.
Kurze Zeit später kam dann der Kellner dann mit der Rechnung wieder und ich bezahlte die Rechnung samt einem ordentlichen Trinkgeld.
Kurze Zeit später stand ich dann auf und auch Stephan tat es mit gleich und verließ mit mir zusammen das Restaurant, gingen zum Auto und machten uns dann auf den Weg zu Stephan.
Dort parkte ich meinen Wagen vor der Haustüre und ging mit Stephan zusammen dann wieder nach drinnen.
Gemeinsam setzten wir uns dann wieder auf die Couch und Stephan sah mich fragend an.
,,Bist du jetzt entspannter?“, fragte er und ich nickte nicht wirklich überzeugend.
,,Na ja es ist schon etwas besser, aber immer noch nicht gut. Die Wirkung des Grases lässt nach und den Alkohol merke ich nicht mal.“
,,Manchmal kann man Verspannungen ja aber auch anders lösen. Soll ich dich massieren? Ich meine ich kann das ganz gut und vielleicht hilft es dir ja.“
,,Ich weiß nicht. Meinst du?“
,,Klar.“
,,Aber dir Kinder sind doch noch hier.“
,,Und? Ich will dich massieren und nicht mehr. Außerdem glaube ich, dass die beiden wieder so sehr damit beschäftigt sind entweder Playstation zu zocken oder irgendeinen Scheiß auszuhecken, dass sie keine Zeit und Lust haben runter zu kommen.“


Eigentlich hatte Stephan ja auch Recht und es würde mir vielleicht auch wirklich gut tun, wenn er mich massieren würde und ich nickte.
,,Also schön, ein Versuch ist es ja wert und vielleicht bringt es ja was.“
,,Ganz bestimmt sogar.“, sagte Stephan und stand auf.
Fragend blickte ich ihn an, denn ich hatte doch keine Ahnung, was er jetzt wollte.
,,Leg dich hin und wenn du dich nicht schämst, dann zieh dein Hemd aus, dann ist die Massage noch intensiver als mit Hemd.“
,,Okay.“, sagte ich, ohne einen Hintergedanken zu erahnen und zog auch wirklich mein Hemd aus, bevor ich mich dann den Bauch auf die Couch legte und meinen Kopf auf meine Hände legte.
Stephan setzte sich auf meinen Arsch und begann auch gleich mich zu massieren.
Schon nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass er das wirklich mehr als gut konnte und so war es auch kein Wunder, dass meine Augen wie von alleine zu fielen und ich mich einfach seinen Berührungen hingab.
Es war ein schönes Gefühl, was mich alles um mich herum vergessen ließ und fast schon in eine andere Welt tauchen ließ.
Eine ganze Weile massierte Stephan mich und immer wieder seufzte ich genüsslich vor mich hin.
Nach einer weiteren Weile beugte Stephan sich zu mir runter und drückte mir einen Kuss in den Nacken.
,,Entspannter?“, hauchte er fragend in mein Ohr und ich nickte genüsslich brummend, denn ich konnte nicht leugnen, dass ich wirklich wesentlich entspannter war als noch vor der Massage.


,,Mir würden da ja auch noch andere Dinge einfallen, die man machen könnte und die auch zur Entspannung beitragen.“, hauchte Stephan und ich sah ihn fragend über die Schulter hinweg an.
Doch Stephan antwortete mir nicht mehr, sondern legte seine Lippen sanft auf meinen Hals und küsste sich diesen entlang, zumindest soweit er dran kam.
Ich legte meinen Kopf etwas schief um Stephan so die Möglichkeit zu bieten besser an die gewünschte Stelle zu kommen.
,,Dreh dich rum.“, hauchte er erneut in mein Ohr und stand dann von mir auf.
Ich war mir nicht sicher, wo das alles hinführen würde, aber solange es sich richtig anfühlte, würde ich mich auch nicht dagegen wehren.
Also stand ich auf und setzte mich wieder normal auf die Couch, damit Stephan auch wieder Platz hatte sich hinzusetzen.
Aber Stephan hatte scheinbar andere Pläne, denn er setzte sich nicht neben mich, sondern drückte mich wieder zurück auf die Couch.
Ich ließ es zu und legte mich auf den Rücken, was Stephan auch gleich dazu nutzte, sich über mich zu legen und sich erneut meinen Hals entlang zu küssen.
Mit meiner Hand streichelte ich ihm durch die Haare und schloss genießerisch die Augen.
Sanft küsste Stephan sich weiter runter über meine Schulter zu meiner Brust und umkreiste mit seiner Zungenspitze sanft meine Brustwarzen.
Genüsslich seufzend drückte ich mich ihm entgegen und spürte einfach deutlich, dass es sich mehr als gut und vor allem richtig anfühlte.
Der Bassist küsste sich weiter runter zu meinem Bauch und umkreiste dort ebenfalls mit seiner Zungenspitze meinen Bauchnabel, bevor er sich noch etwas tiefer zu meinem Hosenbund und daran entlang küsste.


Sofort drückte ich mich ihm entgegen und wollte das er weiter ging und das so schnell wie möglich.
Das schien wohl auch Stephan zu bemerken, denn er küsste sich über meine Mitte weiter runter und öffnete dann meine Hose, die er dann von meinen Hüften zog, wobei ich ihm auch gleich half, in dem ich meinen Arsch anhob.
Stephan schmiss die Hose achtlos neben die Couch und küsste sich erneut den Bund meiner Boxershorts entlang.
Ich drückte mich ihm entgegen und seufzte genüsslich, als Stephan mit seiner Hand sanft über meinen Schwanz streichelte.
,,Oh Stephan.“, seufzte ich und der Bassist sah mich fragend an.
,,Quäl mich nicht so.“, sagte ich durch zusammengebissene Zähne und drückte mich ihm noch etwas enger entgegen.
Stephan nickte befreite mich dann auch noch von meinen Boxershorts und schmiss diese ebenfalls neben die Couch.
Sanft und vorsichtig küsste Stephan sich über die Haut um meinen Schwanz herum und gerade als ich etwas sagen wollte, nahm er meinen Schwanz aber auch schon der vollen Länge nach in den Mund.
Ich stöhnte heftig auf und krallte mich mit meiner Hand in die Haare um auch seinen Kopf mit bewegen zu können.
Stephan ließ mich gewähren und begann seinen Kopf zu bewegen.
Stetig beschleunigte er sein Tempo und ich kam ihm natürlich auch immer wieder liebend gerne entgegen.
Meinen Kopf legte ich in den Nacken und drückte mein Becken Stephan entgegen.


Viel zu lange hatte ich das vermissen müssen, als mich jetzt dagegen zu wehren.
Immer wieder stieß ich hart in seinen Mund, was Stephan nur dazu antrieb seinen Kopf schneller zu bewegen und meinen Schwanz noch tiefer in den Mund zu nehmen.
Meine Atmung und mein Stöhnen hatten sich schon deutlich beschleunigt und auch meine Bewegungen wurden immer fahriger.
Kurze Zeit später spürte ich dann auch noch meinen Schwanz in Stephan´s Mund zucken und wusste, dass ich nicht mehr lange brauchen würde.
Das schien auch Stephan zu bemerken, denn er nahm noch eine Hand dazu, um mich noch zusätzlich zu seinen Bewegungen zu massieren.
Ein paar Augenblicke später kam ich dann auch wirklich zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich unter heftigem Stöhnen und mit seinem Namen auf den Lippen in Stephan´s Mund.
Der Bassist schien liebend gerne zu schlucken, was ich ihm zu geben hatte und beugte sich dann erneut über meinen Schwanz, um diesen wieder der vollen Länge nach in meinen Mund zu nehmen.
Erneut stöhnte ich heftig auf, denn damit hatte ich nicht gerechnet und krallte mich auch gleich wieder in seine Haare.
Stephan begann seinen Kopf wieder zu bewegen und ich drückte mich ihm entgegen.
Es dauerte nicht lange, da hatte sich mein Schwanz auch schon wieder der vollen Länge nach aufgestellt und Stephan hörte auf.
Er kam zu mir nach oben, drückte mir einen Kuss auf die Lippen, bei dem ich mich dann auch gleich selber schmecken konnte und grinste mich breit an.
,,Lass uns vögeln.“, hauchte er und biss mir sanft in den Hals.


Ich konnte ein weiteres leises Stöhnen nicht unterdrücken und nickte dann, denn auch ich wollte mit ihm vögeln.
Immerhin war ich ja Single und durfte es.
,,Wenn du hin hältst, dann vögel ich liebend gerne mit dir.“, erwiderte ich und Stephan seufzte theatralisch.
,,Warum war mir das nur klar.“, seufzte er, stand dann aber grinsend auf um sich von seinen Kleidern zu befreien.
Auch ich setzte mich auf und half ihm dabei, denn er musste die ganze Arbeit ja auch nicht alleine machen.
Als auch Stephan dann vollkommen nackt war, grinste ich breit, als ich sah, dass sich auch sein Schwanz schon zur vollen Länge nach aufgestellt hatte, denn das bedeutete, dass ich mich darum schon nicht mehr kümmern musste und direkt los legen konnte.
Stephan blieb stehen, stellte sich aber mit dem Rücken zu mir und beugte sich vor, sodass ich freien Blick auf seinen mehr als geilen Arsch hatte und seinen Eingang sah.
Mit einer Hand streichelte ich erst über seinen Arsch und dann zu seinem Eingang hin, in den ich auch gleich mit einem Finger eindrang.
Stephan stöhnte leise auf, wartete einen Moment und drückte sich mir dann entgegen.
Ich begann meinen Finger zu bewegen und auch hier kam er mir entgegen.
Noch einen Augenblick beließ ich es so und erhöhte dann auf einen weiteren Finger, mit denen ich ebenfalls in Stephan eindrang.


Wieder stöhnte Stephan auf, ließ sich einen Augenblick Zeit und drückte sich mir dann wieder entgegen.
,,Du musst dich nicht beeilen. Ich hab Zeit.“, sagte ich um sicher zu gehen, dass ich ihm auch nicht weh tat.
,,Ich beeile mich nicht, denn auch ich habe Zeit. Ist alles gut. Mach nur weiter. Ich melde mich schon, wenn mir was nicht passt.“
Ich nickte mit einem Schulterzucken, denn er musste es wissen und begann meine Finger zu bewegen.
Wie ich es gewohnt war, kam Stephan mir auch hier entgegen und ich erhöhte um einen weiteren Finger, also auf insgesamt drei.
Stephan stöhnte zwar wieder auf, allerdings diesmal lauter als zuvor und ließ sich auch etwas mehr Zeit, bevor er mir entgegen kam, aber ich gewährte ihm diese Zeit und wartete.
Als er sich dann auch den drei Fingern entgegen bewegte, begann ich diese ebenfalls zu bewegen, was Stephan immer wieder leise stöhnen ließ.
Ich ließ mir noch etwas Zeit und bewegte die Finger einfach weiter, bevor ich sie zurück zog und ein enttäuschtes Seufzen des Bassisten erntete.
Allerdings endete das abrupt als ich mich ebenfalls hinstellte und mich mit meinem Schwanz an seinem Eingang positionierte.
Stephan drückte sich mir entgegen und so drang ich mit der Spitze in ihn ein, was uns beide ein leises Stöhnen entlockte.
Aber damit schien Stephan noch nicht genug zu haben, denn er drückte sich mir immer weiter entgegen, sodass ich tiefer in ihn eindrang, bis ich irgendwann komplett in ihm war.
Natürlich stöhnten wir auch da auf und das lauter als je zuvor an diesem Abend.


Ich genoss das Gefühl noch eine Weile und gab dem Bassisten so auch die Möglichkeit sich an das Gefühl zu gewöhnen, bevor ich dann begann mich in Stephan zu bewegen.
Natürlich kam mein bester Freund mir entgegen und stöhnte immer wieder auf, als ich mich weiter, teilweise komplett aus ihm herauszog und mit einem einzigen, kräftigen Stoß wieder in ihm versenkte.
Aber mir ging es nicht anders, denn Stephan fühlte sich einfach verdammt gut an.
Immer wieder beschleunigte ich mein Tempo, bis ich schließlich alles aus mir herausholte und noch eine Hand nach vorne wandern ließ.
Mit dieser streichelte ich erst über Stephan´s Brust, dann weiter runter zu seinem Bauch und schließlich zu seinem Schwanz, den ich dann mit festem Griff umklammerte und ihn zusätzlich im Takt meiner Stöße massierte.
Nach einer Weile spürte ich seinen Schwanz dann auch schon in meiner Hand zucken und wusste, dass er nicht mehr lange brauchen würde, aber mir ging es nicht anders.
Beide hatten wir deutlich hörbar Mühe ordentlich zu atmen, was unser heftiges Stöhnen immer wieder keuchend hervorbrachte.
Kurze Zeit später kam Stephan dann auch schon zu seinem Höhepunkt und ergoss sich unter heftigem Stöhnen und mit meinem Namen auf den Lippen in meiner Hand.
Aber auch mir ging es nicht anders, denn auch ich kam ebenfalls unter heftigem Stöhnen und mit seinem Namen auf den Lippen zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich in ihm.


Schwer atmend ließ ich mich auf seinen Rücken sinken und streichelte mit meiner Hand über seinen Bauch und seine Brust.
Ich war völlig fertig mit den Nerven, denn ich hatte ganz vergessen, wie schön es doch sein konnte, einen Mann zu vögeln.
Aber Stephan schien es auch nicht anders zu gehen, denn er hatte den Kopf hängen lassen und versuchte an Luft zu kommen.
,,Boar ihr seid so widerlich.“, hörten wir die Stimme von Elvis neben uns und sahen beide in diese Richtung.
Elvis und Julian standen mit angewidertem Gesichtsausdruck in der Türe und schüttelten den Kopf.
,,Wir hatten nur ein bisschen Spaß. Was spricht dagegen?“, fragte Stephan locker und hielt mich gleichzeitig davon ab, mich aus ihm zurück zu ziehen, was ich vor hatte.
,,Da spricht nichts gegen, wenn ihr es irgendwo macht, wo wir euch nicht sehen. Ich will meinem Dad nicht beim vögeln zusehen, egal mit wem. Du bist mein Vater und ich will nicht alles von dir wissen. Mit wem du wann und vor allem warum vögelst interessiert mich nicht und das will ich nicht wissen. Meinetwegen vögelst du Kevin noch 1000 Mal, aber nicht da, wo ich es sehe.“, sagte Elvis und Stephan nickte.
,,Werde ich machen. Was wolltet ihr denn?“
,,Wir wollten in einen Club gehen und brauchen noch ein bisschen Geld.“, sagte Julian und sah mich an.
,,Ja, dann wartete in der Küche, wir kommen gleich zu euch und dann regeln wir das.“
Die beiden nickten und verließen dann auch schon fluchtartig den Raum, was Stephan und auch mich lachen ließ.


,,Scheinbar haben die beiden nichts dagegen, wenn wir vögeln sondern nur damit, dass sie es sehen müssen.“, sagte ich und Stephan nickte, bevor er dann die Hand sinken ließ, mit der er mich abgehalten hatte, mich aus ihm zurück zu ziehen.
,,Warum hast du mich denn festgehalten?“, fragte ich dann und zog mich aus Stephan zurück.
,,Weil es noch peinlicher geworden wäre, wenn wir den beiden jetzt auch noch unfreiwillig unsere Schwänze gezeigt hätten. So konnten sie aber weder deinen noch meinen sehen, denn aus dem Winkel war meiner von meinem Bein verdeckt und deiner logischerweise sowieso.“
,,Ja gut, dass leuchtet ein. Soweit habe ich in dem Moment nicht gedacht.“
,,Ich dachte eben, dass es weniger verstörend sei, denn in der Position hatten sie uns ja jetzt schon gesehen, da konnten wir ja nichts mehr gut machen.“
,,Nein, das stimmt.“, sagte ich und begann dann mich anziehen.
Auch Stephan zog sich wieder an und ging nachdem er mir noch einen Klaps auf den Hintern gegeben hatte in die Küche.
Natürlich folgte ich ihm dahin, wo Julian und Elvis auch wirklich am Tisch saßen und auf uns warteten.
,,In welchen Club wollt ihr denn gehen?“, fragte Stephan.
,,Keine Ahnung, wir wollten erst in die Stadt und dann mal sehen, wo es uns so hin verschlägt.“, bekam er von Elvis Auskunft.
,,Dann kommt ihr ja sicher mit 100€ hin, oder?“, fragte Stephan und drückte Elvis den Schein in die Hand.
,,Dad, wir sind zu zweit, dass ist ja schon etwas happig.“


Auch ich reichte Julian dann nochmal einen 100€ Schein und Stephan grinste.
,,Jetzt sind es 200 und damit werdet ihr ja wohl hinkommen und wenn nicht, dann müsst ihr euch eben etwas schnorren oder nach Hause kommen.“, sagte er mit einem Augenzwinkern und die beiden seufzten genervt, bevor sie aufstanden, den Raum und anschließend auch das Haus verließen.
,,Jetzt sind wir ganz alleine.“, sagte ich und Stephan nickte.
,,Aber das dürfte dir wohl keine Angst machen, oder?“
,,Nein, wieso auch?“
,,Ich meine nur. Lass uns wieder ins Wohnzimmer gehen.“
Ich nickte und ging dann auch gemeinsam mit Stephan wieder ins Wohnzimmer, wo wir uns dann wieder auf die Couch setzten.
Eine ganze Weile schwiegen wir uns an, bis Stephan sich vorbeugte und sich genau die Glasplatte seines Wohnzimmertisches ansah.
Fragend und mit hochgezogener Augenbraue sah ich ihn an und verstand nicht so ganz, was er da tat.
,,Stephan? Was machst du da?“, fragte ich irritiert und Stephan sah mich grinsend über die Schulter hinweg an.
,,Sieh dir das mal an.“, sagte er und deutete auf den Tisch.
Ich setzte mich nach vorne und beugte mich dann auch über den Tisch als auch ich dann sah, was Stephan gesehen hatte.
,,Ist es das für was ich es halte?“, fragte ich grinsend und Stephan nickte.
,,Jap, ich hab eben auf den Tisch gewichst.“, sagte Stephan lachend und ich schüttelte nur grinsend den Kopf.
,,Aber das erklärt, wieso meine Hand sauber war.“


,,Das hast du mit Absicht gemacht. Du wolltest das nicht an deinen Fingern.“, sagte Stephan gespielt sauer und ich nickte ironisch brummend.
,,Klar, was auch sonst. Ich stecke dir meinen Schwanz in den Arsch aber ekel mich davor deine Körperflüssigkeiten an meiner Hand zu haben.“, sagte ich lachend und auch Stephan lachte.
,,Du bist doch echt verrückt.“, sagte er grinsend und schüttelte den Kopf.
,,Ja, aber das wissen wir doch.“, zuckte ich mit den Schultern und Stephan nickte.
,,Ich putze dann jetzt mal meinen Tisch.“
,,Viel Spaß.“
Stephan stand dann auch schon auf und verließ den Raum, den er dann aber kurze Zeit später mit Putzzeug wieder betrat und begann seinen Tisch zu säubern.
,,Das ist echt eine Schweinerei.“, sagte er angewidert und ich grinste.
,,Aber deine.“
,,Du hättest ja auch deine Hand hinhalten können.“
,,Du hättest ja auch einfach nicht so weit spritzen brauchen, dann wäre es in meiner Hand geblieben.“
,,Gar nicht wahr. Außerdem kann ich doch wohl nichts dafür, wenn du so geil fickst.“
,,Danke.“, sagte ich und ging auf den Rest gar nicht mehr ein.
,,Nur die Wahrheit.“, sagte Stephan und säuberte dann weiter seinen Tisch.
Ich sah ihm dabei aufmerksam zu und amüsierte mich köstlich, dass er es scheinbar nicht wirklich abbekam, sondern nur noch schön auf dem Tisch verteilte.
,,Du hättest das erst mit einem trockenen Tuch machen sollen und dann mit einem nassen.“, gab ich gute Ratschläge, allerdings wohl doch etwas zu spät.


,,Klugscheißer.“, sagte Stephan grinsend und schrubbte weiter die Glasplatte.
Ich zündete mir eine Zigarette an und sah Stephan weiterhin zu.
Irgendwann hatte er es dann auch tatsächlich doch noch geschafft und die Tischplatte sauber, was mich dann auf die Uhr sehen ließ.
,,Wahnsinn. Du hast jetzt genau 30 Minuten daran gesessen, die Tischplatte sauber zu machen. Rekord.“, sagte ich lachend und Stephan streckte mir die Zunge raus.
,,Sei froh, dass du weit genug weg bist, sonst würde ich dir benehmen beibringen.“, rief ich ihm hinterher, als er den Raum verließ.
Aber Stephan lachte nur und kam kurze Zeit dann auch schon wieder und hatte wohl das Putzzeug weggeräumt.
,,Sag mal, Stephan?“, fragte ich ernst als mir da etwas einfiel, was dringend noch geklärt werden sollte.
,,Was denn?“, fragte er, setzte sich wieder neben mich und zündete sich ebenfalls eine Zigarette an.
,,Unter was verbuchst du das kleine Stelldichein eben?“
,,Was meinst du?“, fragte er verwirrt, aber ich war mir nicht sicher, ob er meine Frage wirklich nicht verstanden hatte, oder einfach nur so tat.
,,Was hat dir das bedeutet mit mir zu vögeln?“
,,Kev, du bist mein bester Freund. Das war mir nicht egal, falls du das meinst.“
,,Nein, dass meine ich nicht. Ich will einfach nur nicht, dass du da was falsch verstehst.“
,,Wieso sollte ich das?“, fragte Stephan und wirkte gelassen, aber auch da war ich mir noch nicht sicher, ob es nicht vielleicht doch gespielt sein könnte.
,,Na ja, ich habe gerade erst eine Beziehung hinter mir und will mich nicht gleich in was neues stürzen.“, begann ich meine Erklärung.


,,Ja und? Was hat das damit zu tun, dass wir gevögelt haben?“
,,Ich will nicht, dass du dir falsche Hoffnungen machst oder so. Für mich war das eine einmalige Sache unter Freunden und ich hoffe, dass du das genauso siehst. Mir war es auch nicht egal, denn sicher bist du mein bester Freund, aber eben nur mein bester Freund und ich will verhindern, dass da mehr entstehen könnte, was ich vielleicht nicht so erwidern kann, wie du es gerne hättest.“
,,Mach dir da mal keine Sorgen, ich habe mich nicht in dich verliebt. Auch für mich war es eine einmalige, dennoch sehr schöne Sache unter Freunden.“
Ich nickte, denn ich wusste, dass ich Stephan vertrauen konnte und das er mich wohl auch nicht anlügen würde.
Außerdem klang er wirklich überzeugt von dem was er sagte und ich sah einfach keinen Grund an dieser Aussage zu zweifeln, weshalb ich das Thema dann auch dabei beließ und nichts mehr dazu sagte.
Das allerdings schien Stephan auch nicht zu stören, denn auch er sagte nichts mehr dazu und eine ganze Weile herrschte schweigen.
Nur das Gähnen von Stephan durchschnitt die Stille und ich sah ihn fragend an.
,,Soll ich nach Hause fahren? Dann kannst du ins Bett gehen.“
,,Nein, brauchst du nicht. Du kannst auch hier schlafen, wenn du möchtest.“
Ich überlegte kurz, willigte dann aber mit einem Kopfnicken ein, denn Elvis und Julian waren ja unterwegs und zu Hause würde keiner auf mich warten, von daher konnte ich auch hier bleiben, denn das würde Julian wahrscheinlich auch machen, wenn er später mit Elvis wieder kam.
,,Willst du denn jetzt ins Bett gehen?“, fragte Stephan und ich nickte.


,,Lass uns noch eine rauchen und dann gehen wir ins Bett. Kannst dann bei mir schlafen, hab nämlich im Gästezimmer das Bett nicht bezogen.“
,,Kein Ding.“, sagte ich ehrlich und hatte doch auch wirklich kein Problem mit Stephan zusammen in einem Bett zu schlafen, denn das hatten wir schon öfter getan und auch wenn da nie wirklich was passiert war, so wäre mir auch egal gewesen, wenn es so gewesen wäre.
Stephan drückte seine Zigarette im Aschenbecher aus und stand auf.
Auch ich stand dann auf nachdem ich meine Zigarette ebenfalls im Aschenbecher ausgedrückt hatte und ging mit ihm zusammen in sein Schlafzimmer.
Dort befreite Stephan sich dann von seinen Kleidern bis auf die Boxershorts und schmiss sich auf das Bett.
Auch ich befreite mich dann von meinen Kleidern, ließ sie wie Stephan zuvor achtlos neben dem Bett liegen und schmiss mich neben ihn ins Bett.
Es war mehr als warm und so brauchten wir auch beide keine Decke.
,,Ich wünsche dir eine wunderschöne gute Nacht. Schlaf gut und träum süß.“, sagte Stephan und man merkte deutlich, dass er müde war.
,,Ich wünsche dir auch eine wunderschöne gute Nacht. Schlaf du auch gut und träum du auch süß.“
Stephan brummte dann noch etwas, drehte sich mit dem Rücken zu mir und schlief dann auch schon kurze Zeit später ein, denn ich hörte ihn leise, monoton schnarchen.
Seufzend drehte ich mich auf den Rücken und starrte noch eine Weile an die Decke, bevor ich dann auch schließlich einschlief und in einen ruhigen und mehr als erholsamen Schlaf fiel, aus dem ich aber auch immer mal wieder aufschreckte, mich dann aber umsah und kurze Zeit später dann aber auch wieder einschlief.


Als ich am nächsten Morgen wach wurde, war das Bett neben mir leer und Stephan war nicht mehr da.
Seufzend setzte ich mich auf und sah mich im Raum um, aber auch da konnte ich Stephan nicht erkennen.
Gerade als ich dann aufstehen wollte, kam dieser aber wieder in das Schlafzimmer und hatte ein Tablett in der Hand.
,,Wunderschönen guten morgen, mein Hübscher.“, sagte Stephan und setzte sich neben mich auf das Bett nachdem er das Tablett abgestellt hat.
,,Wunderschönen guten Morgen.“, sagte ich verschlafen und rieb mir mit dem Handrücken über die Augen.
,,Hast du gut geschlafen?“, fragte Stephan und ich nickte.
,,Ja, danke und du?“
,,Ich habe auch gut geschlafen. Wobei du ziemlich unruhig warst.“
,,Ja, ich war ein paar Mal wach. Keine Ahnung, bin aber relativ schnell wieder eingeschlafen.“
,,Und hast dich dann im Bett gewälzt.“
,,Tut mir leid, dass habe ich nicht mitbekommen.“, sagte ich ehrlich, denn das war mir wirklich nicht bewusst.
,,Ist ja auch nicht so schlimm. Ich hab dir übrigens Frühstück gemacht.“
,,Das ist aber süß von dir.“, sagte ich ebenfalls ehrlich und drückte Stephan einen Kuss auf die Wange.
,,Setz dich richtig hin und dann kannst du essen.“
Ich nickte und setzte mich dann auch wirklich richtig hin.


Stephan stellte mir das Tablett auf den Schoß und hatte wirklich an alles gedacht.
Sogar den Kaffee hatte er so gemacht, wie ich ihn am liebsten trank.
,,Das ist wirklich süß von dir. Das hast du noch nie gemacht.“
,,Nein, aber irgendwann ist doch immer das erste Mal.“, sagte er und zwinkerte mir zu.
Ich nickte und begann dann auch wirklich zu Essen, denn ich wollte Stephan ja nicht verärgern, wenn er sich schon die Mühe machte.
Stephan legte sich neben mich und beobachtete mich ganz genau.
,,Willst du nichts essen?“, fragte ich und Stephan schüttelte den Kopf.
,,Nein, keinen Hunger.“
,,Okay.“, sagte ich nicht wirklich überzeugt aber er musste es ja selber wissen.
Den Rest des Essens sagte keiner mehr etwas von uns, aber zumindest ich hatte ja auch den Mund voll.
Ich fand es schon etwas merkwürdig, dass Stephan mich die ganze Zeit beobachtete, aber er hatte wohl schon einen Grund dazu.
Als ich das Essen beendet hatte und auch meinen Kaffee getrunken hatte, ging es mir wirklich gut und ich war mittlerweile auch wach.
,,Magst du noch etwas essen?“, fragte Stephan und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein danke, ich würde jetzt gerne aber eine rauchen.“
,,Klar.“, sagte Stephan und reichte mir auch gleich die Packung Zigaretten.
Ich zündete mir eine an und gab die Packung dann an Stephan weiter, der sich ebenfalls eine anzündete.
,,Du weißt ja, dass wir heute Abend einen Auftritt haben, oder?“, fragte Stephan und ich nickte.
,,Ja, das weiß ich. Wann fahren wir denn dahin?“


,,Wir treffen uns um Uhr im Proberaum und fahren dann los. Wir haben es ja nicht weit.“
,,Das stimmt wohl.“, stimmte ich zu, denn ich wusste, dass wir heute quasi ein Heimspiel hatten.
Wir spielten in einer Halle hier in Frankfurt und da reichte es dann auch, wenn wir erst Nachmittags da waren.
Da es auch nur ein Zusatzkonzert war, hatten wir danach auch die Möglichkeit wieder nach Hause zu fahren, was ich auf jeden Fall auch machen würde.
,,Was hast du denn heute noch geplant?“, fragte ich und Stephan zuckte die Schultern.
,,Keine Ahnung. Eigentlich nichts bis wir fahren und du?“
,,Auch nicht. Ich werde gleich mal nach Hause fahren und mich dann fertig machen und alles und dann hab ich auch nichts mehr vor. Ich fahre dann heute Abend aber wieder nach Hause. Was machst du?“
,,Ich weiß noch nicht. Mal sehen was Gonzo und Pe geplant haben. Vielleicht wollen die ja noch weg gehen, sonst denke ich, dass ich auch nach Hause gehe.“
,,Ja, wir werden alt.“, grinste ich und Stephan nickte resigniert.
,,Da könntest du recht haben. Kotzt mich an, aber es ist leider so.“
Ich nickte, denn ich wusste nicht, was ich sonst dazu sagen sollte.
Ändern konnten wir es ja doch nicht, denn es war nun mal so, dass wir nicht mehr die jüngsten waren und auch dementsprechend nicht noch die ganze Nacht durchfeierten nach einem Konzert.
Aber das wichtigste war wohl das wir auf der Bühne rockten und das taten wir.


,,Willst du denn jetzt gleich schon fahren?“, fragte Stephan und irgendwie konnte ich den enttäuschten Unterton von Stephan nicht nicht so deuten.
,,Ja, ich denke schon. Immerhin muss ich mich ja auch noch fertig machen, beziehungsweise mich noch fertig machen und so.“
,,Okay. Dann mache ich mich dann auch gleich mal fertig.“, sagte Stephan und stand auf.
Auch ich stand dann auf und zog mich an, nachdem ich meine Zigarette ausgedrückt hatte.
Ich zog mich an und machte mich dann mit Stephan auf den Weg in sein Wohnzimmer.
,,Ist Julian schon wach?“
,,Nein, ich glaube nicht. Ich habe die beiden heute zumindest noch nicht gesehen und gehört.“, sagte Stephan und ich nickte.
,,Okay, dann muss er alleine nach Hause kommen. Ich mache mich jetzt jedenfalls auf den Weg nach Hause. Wir sehen uns ja später.“, sagte ich und nahm Stephan nochmal in den Arm.
Stephan wirkte immer noch nicht wirklich glücklich, aber ich hatte meine Aufgaben erfüllt und musste mich ja auch noch fertig machen.
Also machte ich mich dann auf den Weg zu meinem Auto und stieg in diesen ein.
Noch kurz winkte ich Stephan, der immer noch in der Haustüre stand und machte mich dann auf den Weg nach Hause.
An Stephan dachte ich jetzt erst einmal nicht mehr, denn den würde ich später ja wiedersehen.
Ich parkte meinen Wagen vor der Haustüre, stieg aus und machte mich auch gleich auf den Weg nach drinnen.


Dort packte ich alles zusammen, was ich brauchen würde für den Auftritt heute Abend.
Glücklicherweise brauchte ich nicht viel, weil wir dort nicht übernachteten und so war ich dann doch schneller fertig als ich dachte.
Mit einem Blick auf die Uhr setzte ich mich in mein Wohnzimmer und zündete mir dort eine Zigarette an.
Ich inhalierte den Qualm tief und ließ ihn dann erst meinen Lungen entweichen.
Wenn ich die jetzt geraucht hatte, dann würde ich mich auf den Weg in den Proberaum machen, denn es war ja egal wenn ich zu früh war, denn dann würde ich da warten.
Allerdings konnte ich mir auch vorstellen, dass die Jungs schon da waren, denn das waren sie meistens.
Sie waren immer Überpünktlich und ich meistens derjenige, der zu spät kam, aber das würde mich in dem Fall auch nicht stören.
Wir hatten noch genug Zeit und diese würde ich nutzen um mich in Ruhe für den Auftritt vorzubereiten.
Nachdem ich die Zigarette geraucht hatte, drückte ich diese im Aschenbecher aus und stand auf.
Ich sah mich nochmal im Raum um und kontrollierte, ob ich auch wirklich alles hatte, bevor ich mich dann wieder auf den Weg zu meinem Auto und anschließend auf den Weg zum Proberaum machte.
Diesen hatte ich dann auch relativ schnell erreicht und parkte meinen Wagen davor.
Die Jungs schienen schon da zu sein, zumindest von den Autos her.


Mit einem Schulterzucken ging ich dann aber dennoch nach drinnen und sah die Jungs auch schon da sitzen und über einem Haufen Papiere hängen.
,,Wunderschönen guten Tag.“, sagte ich in die Runde und bekam auch gleich von allen Antwort.
Produzenten, Manager und alles was bei einer Tour dazu gehörte, liefen auch wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend.
,,Könnt ihr euch vielleicht mal entspannen?“, fragte ich und setzte mich auf meinen Platz.
,,Wir müssen gleich los, Kevin.“, sagte Gonzo und ich nickte.
,,Wir können doch auch gleich fahren. Wo ist denn euer Problem?“
,,Wir haben noch nicht besprochen, was wir heute Abend spielen.“
Seufzend fuhr ich mir mit der Hand durch die Haare, denn das hatte ich ja total vergessen.
,,Das nützt nichts, Jungs, dass müsst ihr auf der Fahrt machen. Ab in den Bus.“, hörten wir die Stimme unseres Managers und seufzend machten wir uns dann auch auf den Weg dorthin und stiegen in den Bus ein.
Allerdings auch nur, um uns dort wieder an den Tisch zu setzen und die gesamte Fahrt damit zu verbringen, uns zu einigen, was wir spielten.
Glücklicherweise funktionierte das aber relativ schnell, sodass wir das auch bald geklärt hatten, denn lange mussten wir ja auch nicht fahren.
Als wir die Halle dann erreicht hatten, stiegen wir aus und wurden auch gleich zum Soundcheck gebeten.
Ich hasste es, wenn das alles so schnell gehen musste, aber das konnten wir jetzt wohl auch nicht mehr ändern.


Also sparte ich mir das Beschweren, denn es war ja nur einmal und ging brav mit zum Soundcheck.
Eine gute Stunde später waren wir damit dann auch endlich fertig und konnten wieder Backstage gehen.
Dort kümmerten die Jungs sich dann um ihre Instrumente und ich kümmerte mich noch um die Texte, damit die auch wirklich saßen.
Eine ganze Weile verbrachten wir damit und machten uns dann auf den Weg in den Cateringbereich, wo wir noch einen Happen aßen, bevor es dann wieder Backstage ging und wir der Vorband zusahen.
Immerhin mussten wir danach ja auch auf die Bühne und wollten unseren Einsatz schließlich nicht verpassen.
Die Vorband spielte ca. eine Stunde und rockte die Masse schon wirklich sehr gut.
Da hatten wir leichteres Spiel, wenn die Damen und Herren schon guter Stimmung waren.
Bereits während der Vorband fiel mir ein junger Mann in der ersten Reihe auf, der mich wirklich sehr gut gefiel.
Wahrscheinlich stand der nicht auf Männer und wenn, dann wahrscheinlich nicht auf mich, sondern auch einen der anderen drei Jungs, daher ließ ich den Gedanken mit ihm auch Backstage etwas zu “reden“ gleich wieder fallen.
Nach einer dieser Stunde kamen die Jungs von der Bühne und klatschten sich mit uns ab.
Kurz unterhielten wir uns noch mit denen und mussten uns dann aber auch schon fertig machen.
Nacheinander betraten wir die Bühne und ernteten einen riesigen Jubel.


Die Jungs und Mädels jubelten uns wie verdammte Helden und es fühlte sich wirklich mehr als geil an.
Nach einer kurzen Begrüßung seitens Stephan begannen wir dann auch gleich die Bühne zu rocken.
Bereits nach wenigen Liedern bemerkte ich, dass der Kerl den ich die ganze Zeit beobachtete scheinbar doch größeres Interesse an mir hatte, als gedacht.
Ich wusste nicht wieso, denn eigentlich tat ich das nicht, aber als wir eine Pause hatten, in der die Instrumente getauscht wurden, ging ich zu einem unserer Securitys und bat ihm, dem Kerl in der ersten Reihe eine Nachricht von mir zu überbringen und beschrieb ihn genau, damit er auch den richtigen fand, denn ich hatte ihn mir genau angesehen.
Nachdem auch das erledigt war, spielten wir weiter und ich sah, dass die Nachricht auch wirklich überbracht wurde, was mich grinsen ließ.
Ich würde wahrscheinlich eine mehr als geile Nacht haben, wenn mein Plan wirklich aufging, denn das Tattoo auf seinem Arm war mir nicht entgegen, auch wenn ich mir nicht sicher war, ob ich damit gemeint war, so hatte ich dennoch gesehen, dass er “Kevin“ auf seinem Unterarm tätowiert hatte.
Während dem Konzert beobachtete ich ihn immer wieder und er schien nach der Nachricht auch nicht abgeneigt zu sein, was mich besonders freute.
Vor den Zugaben verließen wir nochmal die Bühne um uns noch etwas frisch zu machen.
Stephan kam zu mir und sah mich nervös an.
,,Kev, wir müssen nach dem Auftritt reden. Ich muss dir was sagen und ich will dir auch noch etwas geben.“, sagte er dann und ich nickte.


,,Machen wir später. Jetzt müssen wir erst nochmal auf die Bühne und da brauchen wir Konzentration.“, sagte ich ohne auf die Worte weiter einzugehen.
Das Handtuch was ich in meiner Hand hatte, um den Schweiß wegzuwischen schmiss ich auf einen Tisch, der da stand und stellte mich wieder an den Bühnenaufgang.
Nachdem dann auch die drei anderen dabei waren, gingen wir für die Zugaben noch einmal auf die Bühne.
Stephan wirkte zwar leicht neben sich, aber er bekam es dann doch noch hin, die Ansagen ordentlich durchzuführen, auch wenn er öfter mal den Faden verlor.
Nach weiteren vier Liedern gingen wir dann erneut von der Bühne und hatten unseren Auftritt erfolgreich beendet.
Die Masse tobte, schrie immer wieder unsere Namen und waren nicht wirklich gewillt die Halle zu verlassen, was mich grinsen ließ.
Das Adrenalin pulsierte immer noch deutlich in meinen Adern und würde wohl auch noch etwas dort bleiben, aber das liebte ich so an diesen Auftritten.
Es war ein mehr als geiles Gefühl und einfach mit nichts zu vergleichen, wenn man eine so große Menschenmasse mit seinen Werken so faszinieren konnte.
Mehr als zufrieden setzte ich mich im Backstagebereich dann auf das Sofa und zündete mir eine Zigarette an.
Ich inhalierte den Qualm tief und ließ ihn dann erst wieder meinen Lungen entweichen.
Meinen Kopf legte ich gegen die Lehne und schloss für einen Moment die Augen.
In dem Moment wollte ich eigentlich nur meine Ruhe und mich noch ein bisschen entspannen, bevor das Kerlchen zu mir kommen würde, wenn er es denn tat.


Allerdings hielt die Ruhe nicht lange an, denn Stephan setzte sich auch gleich neben mich und legte seine Hand auf meinen Oberschenkel, was mich ihn fragend anblicken ließ.
,,Ich hab noch was für dich. Ich wollte es dir eigentlich heute Mittag schon geben, aber da warst du so schnell weg. Vielleicht hast du ja jetzt Zeit.“
,,Ja, aber nur kurz, denn ich will unter die Dusche.“, sagte ich und wollte doch noch duschen, bevor das Kerlchen in die Kabine kommen würde, denn ich hoffte doch sehr, dass er das auch wirklich tat.
,,Klar.“, sagte Stephan geknickt, sammelte sich dann aber schnell wieder und zog ein Kästchen hervor, was er mir dann reichte.
Fragend blickte ich dieses an und verstand nicht so ganz.
,,Was ist das?“, fragte ich ohne es anzunehmen.
,,Ein Geschenk für dich. Danach will ich dir dann noch etwas zeigen.“
Etwas überrascht blickte ich zwischen dem Kästchen und Stephan hin und her, nahm es dann aber doch an.
Vorsichtig öffnete ich das Kästchen, indem sich ein markantes goldenes Armband befand.
Es hatte oben drauf eine Gravur, in altdeutscher Schrift standen sein und mein Name.
,,Das ist wirklich sehr schön.“, sagte ich unsicher, denn ich hatte keine Ahnung, was er mir damit sagen wollte.
Aber in der Situation fand ich das auch nicht mehr raus, denn ich hörte etwas entfernt ein lautes Poltern und Wortfetzen in denen mein Name vorkam.
Ich sah Stephan entschuldigend an, klappte das Kästchen wieder zu, legte es auf das Sofa und stand auf.


Mein Weg führte mich auch gleich zu dem Poltern, wo ich den jungen Kerl aus dem Publikum sah, der mit unseren Securitys diskutierte.
,,Was ist denn hier los?“, fragte ich und Spike, unser Kopf der Sicherheitsleute drehte sich zu mir rum.
,,Der Kerl wollte zu dir. Hat gesagt, dass er eine Nachricht von dir bekommen hat.“, erklärte er und ich nickte.
,,Das hat er auch. Ist schon okay, Spike. Lass ihn ruhig durch.“
,,Aber Kevin, du kennst ihn nicht, was ist wenn er euch was tut?“
,,Ja, natürlich. Er sieht ja auch so böse aus und geht deshalb auch auf ein Konzert von uns. Weil er wusste, dass ich ihn Backstage lasse und er das schon lange geplant hat. Spike, chill mal. Selbst wenn er uns was tun sollte, wonach er nun wirklich nicht aussieht, können wir uns schon wehren und ihr seid ja auch noch da.“
Spike nickte und ließ den Kerl dann auch wirklich vorbei, der auch gleich zu mir gestürmt kam und mich in seine Arme zog.
Auch ich umarmte ihn und tätschelte sanft seinen Rücken.
,,Es tut mir leid, ich wollte noch duschen gehen, bin aber noch nicht dazu gekommen.“
,,Das macht nichts. Du kannst ja jetzt noch gehen. Aber wenn du nicht gehen würdest, dann würde mich das auch nicht stören, denn ich stinke ja auch. Hab ja auch ordentlich geschwitzt und bin auch nass und ich finde es echt wahnsinnig toll, dass ich hier sein darf. Oh Gott, Kevin. Ich verehre dich so. Du bist alles für mich. Ich kann es nicht glauben aber ein Traum geht in Erfüllung.“


,,Ich freue mich, dass du dich so sehr freust. Ich denke das ich das duschen wohl verschieben werde, denn ich hab keine Ahnung, was ich in der Zeit mit dir machen soll.“
,,Oh, ich gehe auch gerne mit. Also wenn das für dich kein Problem ist. Ich meine ich will nicht zu aufdringlich sein oder so. Ich weiß ja kaum was von dir privat und du hast ja auch einen Sohn und deshalb stehst du wahrscheinlich gar nicht auf Männer, aber ich tue das und ich liebe dich und ich würde alles dafür tun um dir Nahe zu sein und vielleicht auch ein bisschen mehr.“
Reden konnte das Kerlchen wirklich gut, wobei ich das auf die Nervosität schob und hoffte, dass er nicht immer so war.
,,Zusammen duschen? Willst du das wirklich tun?“, fragte ich leicht überrascht, denn damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
,,Klar. Also nur wenn du willst.“, sagte er mit leicht roten Wangen und ich überlegte kurz.
Ich würde ein Risiko eingehen, denn er konnte an die Presse gehen und mich outen.
Andererseits störte mich der Gedanke nicht wirklich, denn meistens hatte die Presse nichts Gutes über uns zu berichten und es war dann ja auch die Frage wer von unseren Fans das wirklich las und dann auch noch glaubte.
,,Verrat mir etwas und dann denke ich über dein Angebot nach.“, sagte ich dann und er nickte eifrig.
,,Wie heißt du?“
,,Andreas.“, sagte er und ich seufzte.
,,Na ja, kannst ja nichts für deinen Namen.“, nuschelte ich, was er aber scheinbar nicht verstanden hatte, denn es war recht laut im Hintergrund.


,,Weißt du was? Du hast Recht. Eigentlich ist das mit dem Duschen gar keine so schlechte Idee.“, sagte ich grinsend und ging zurück in den Backstagebereich.
Das sich dort die anderen Jungs noch tummelten störte mich nicht sonderlich, denn ich schnappte mir meine Sachen und zwinkerte Andreas zu, der mir gefolgt war.
Gemeinsam machte ich mich mit ihm dann auf den Weg in den Duschraum und sah ihn dort durchdringend an.
,,Hör zu Andreas, ich freue mich wirklich, dass du so ein großer Fan von mir bist. Das ich dich hier her geholt habe, hatte eigentlich nur einen Grund. Ich habe etwas nettes zum vögeln gesucht. Ich gebe dir jetzt die Chance, mit mir zu vögeln, allerdings unter ein paar Bedingungen.“, erklärte ich ehrlich was ich wollte und Andreas nickte.
,,Was für Bedingungen?“
,,Ich will kein Drama. Es werden keine Nummern getauscht und es wird auch danach nichts mehr geben. Heißt ich werde dich höchstens als einen Fan auf unseren Konzerten wiedersehen. Ich will nichts festes, nur meinen Spaß und dementsprechend auch keine lange Nummern Taucherei oder ähnliches. Im Idealfall sagst du auch keinem etwas davon, der damit an die Presse gehen könnte. Soweit klar?“, fragte ich bevor ich weiter redete und er damit schon nicht klar kam.
,,Ja, das ist klar. Sonst noch etwas?“
,,Ja. Ich vögel mit dir und danach möchte ich, dass du verschwindest. Du kannst dir gerne noch Autogramme oder so etwas holen, aber ich will nicht, dass du den Rest des Abends hier bleibst und mich womöglich noch nach Hause begleitest. Es geht schließlich nur um Sex und keine Freundschaft oder mehr. Ebenfalls klar?“
Erneut nickte Andreas und wirkte immer noch nicht abgeschreckt.


,,Wenn das wirklich okay ist für dich, dann die letzte Bedingung, dass du für mich den Arsch hin hältst. Solltest du auch damit einverstanden sein, kommen wir ins Geschäft.“
,,Klar, damit bin ich auch einverstanden. Ich verpisse mich dann gleich wieder und werde niemandem etwas davon erzählen. Da ich sowieso lieber der passive Part bin, hab ich damit auch kein Problem. Also los jetzt, ab unter die Dusche.“
Ich nickte, denn er wirkte ehrlich und irgendwas sagte mir, dass ich ihm vertrauen konnte, was ich dann auch tat und mich mit ihm auf den Weg zu den Duschen machte.
Noch kurz zögerte ich, während Andreas dann aber auch gleich begann seine Sachen auszuziehen.
Während ich ihm dabei zusah befreite ich mich auch von meinen Kleidern und musste zugeben, dass ich auch wahrscheinlich nicht enttäuscht worden wäre, wenn ich für ihn hingehalten hätte, aber das würde ich ja nicht tun und da hatte er ja auch eingewilligt.
Nachdem wir uns dann komplett ausgezogen hatten, stellten wir uns unter die Dusche und ich schaltete das Wasser ein.
Es warm eiskalt und wurde erst so mit und mit warm.
Als es das dann endlich war, stellten wir uns unter den Strahl und ich streichelte mit meiner Hand über den Oberkörper von Andreas.
Er schloss genüsslich seufzend die Augen und ich konnte nicht anders, als meine Hand weiter runter und zu seinem Schwanz wandern lassen.
Diesen nahm ich mit festem Griff in die Hand und begann diese auch gleich zu bewegen.


Überrascht stöhnend kam er mir auch gleich entgegen und bereits kurze Zeit später hatte sich sein Schwanz auch schon zur vollen Länge aufgestellt.
Das war wohl der Vorteil, wenn man noch jung war, denn das Kerlchen war höchstens 20.
Zögernd ließ Andreas seine Hand auch zu meinem Schwanz wandern und umfasste diesen mit relativ lockerem Griff.
Scheinbar hatte er Angst mir weh zu tun, was mich leicht grinsen ließ.
Während ich die eine Hand immer noch an seinem Schwanz auf und ab bewegte, wanderte ich mit der anderen zu meinem Schwanz und legte diese über seine.
Mit festem Griff umfasste ich diese und verfestigte so auch den Griff um meinen Schwanz.
,,Der fällt nicht ab, wenn du ihn richtig in die Hand nimmst.“, zwinkerte ich ihm zu und Andreas wurde leicht rot um die Nase.
Aber auch als ich meine Hand wieder wegzog lockerte er den Griff nicht, sondern begann seine Hand zu bewegen.
Leise stöhnend kam ich ihm entgegen und beschleunigte das Tempo meiner Hand, was Andreas nur noch lauter stöhnen ließ.
Mein Schwanz hatte sich in der Zeit auch der vollen Länge nach aufgestellt und ich lockerte meinen Griff um seinen Schwanz, um diese dann wegzuziehen.
Fragend blickte Andreas mich an, aber ich grinste nur breit.
,,Dreh dich rum und beug dich ein Stück nach vorne.“
Er nickte und tat dann auch wirklich, was ich ihm gesagt hatte, was mich nur noch etwas breiter grinsen ließ, denn das zeugte eben deutlich den Unterschied zwischen jungen Kerlen und älteren.


Die jungen waren viel willenloser und stellten nicht so viele Ansprüche, Fragen oder ähnliches.
Ich ließ meine Hand über seinen Rücken wandern und sah, dass er zwischen den Schulterblättern ein großes Böhse Onkelz Tattoo hatte.
Er musste wirklich ein großer Fan sein, was mich nur noch ein bisschen mehr freute.
Sanft streichelte ich mit meiner Hand weiter runter zu seinem Arsch und darüber, bis ich schließlich vor seinem Eingang halt machte.
Sanft drang ich zur Hälfte mit einem Finger in ihn ein, was ihn dazu brachte sich mir auch gleich entgegen zu drücken.
Von Anspannung war keine Spur und ich ging davon aus, dass er wohl auch nicht sein erstes Mal mit einem Mann war, aber das machte es für mich nur noch einfacher.
Mit dem Finger drang ich komplett in ihn ein, was ihn erneut aufstöhnen ließ und er sich auch gleich weiter entgegen drückte.
Mit einem Schulterzucken nahm ich noch einen zweiten Finger dazu, denn ich ging davon aus, dass er sich schon melden würde, wenn etwas nicht richtig war.
Auch mit diesem drang ich erst zur Hälfte in ihn ein und als ich dann merkte, dass er sich nicht gleich entgegen bewegte, hielt ich inne und wartete.
Lange dauerte es nicht, da bewegte er sich auch schon wieder und ich drang mit dem kompletten Finger in ihn ein.
Auch hier ließ er sich ein wenig Zeit, bevor er mir dann weiterhin entgegen kam, aber auch diese Zeit gab ich ihm, denn auch wenn ich nur mit ihm vögeln wollte, so wollte ich ihm aber nicht weh tun oder irgendwas machen, was er nicht wollte.


Deshalb hatte ich auch gleich von Anfang an klar gestellt, was ich eigentlich von ihm wollte, aber er hatte ja eingewilligt, also war das wohl auch okay so.
Als Andreas sich dann ebenfalls weiter entgegen drückte, drang ich auch noch mit dem dritten Finger in ihn ein, aber ebenfalls erst einmal nur bis zur Hälfte.
Diesmal ließ er sich etwas länger Zeit, drückte sich dann aber doch noch entgegen, bevor ich fragen konnte, ob alles okay war.
Also drang ich auch noch mit dem dritten Finger komplett in ihn ein und wartete erneut auf ihn.
Während ich wartete streichelte ich mit meiner Hand sanft über seinen Oberkörper und spielte immer mal wieder mit seinen Brustwarzen, was ihn leise genüsslich seufzen ließ.
Als er sich dann aber auch dann weiter entgegen bewegte, begann auch ich meine Finger zu bewegen, denn ich wollte sicher gehen, dass er es nicht überstürzte und ich ihm nachher doch noch weh tat.
,,Kevin, halt mich nicht so lange hin.“, keuchte er und ich grinste.
,,Ich will dir nicht weh tun.“
,,Das tust du nicht. Jetzt mach schon. Ich will dich spüren.“
Ich nickte und zog meine Finger zurück, was Andreas enttäuscht seufzen ließ, aber da konnte ich nichts dran machen, denn er wollte es ja so.
Mit meinem Schwanz positionierte ich mich an seinem Eingang und drang sanft mit der Spitze in ihn ein.
Andreas stöhnte heftig auf und drängte sich mir auch gleich entgegen.
Allerdings hielt ich mich soweit zurück, dass ich nicht weiter in ihn eindringen konnte, um ihm nicht weh zu tun.


,,Du bist gemein.“, sagte er, aber ich konnte das Grinsen aus seiner Stimme raus hören.
,,Ich weiß.“, sagte ich locker, drang dann aber zur Hälfte in ihn ein, was diesmal uns beide nicht gerade leise stöhnen ließ.
,,Ich will dich ganz spüren.“, keuchte Andreas und drängte sich mir weiter entgegen.
Ich nickte, auch wenn er das nicht sehen konnte und drang dann auch wirklich komplett in ihn ein, was uns erneut beide heftig aufstöhnen ließ.
Aber auch hier drängte Andreas sich ohne zu zögern meinem Schwanz entgegen und ich begann mich dann auch gleich zu bewegen.
Er kam mir entgegen und auch jetzt streichelte ich mit meiner Hand immer wieder über seinen Oberkörper, was ihn nur noch lauter stöhnen ließ.
Ich beschleunigte mein Tempo stetig und das so lange, bis ich alles aus mir herausholte.
Es fühlte sich in dem Moment gut an, ich bereute es nicht und es war wie eine Art Befreiung von all den Zwängen, die Jahre lang mein Leben dominiert hatten.
Zum ersten Mal nach langer Zeit fühlte ich mich wieder frei, auch wenn ganz tief in meinem Bewusstsein eine Stimme war, die mich immer wieder anschrie, dass es ein Fehler sei.
Ich verstand nicht wieso und wollte es in dem Moment aber auch nicht verstehen, weshalb ich einfach weiter machte und mich voll und ganz Andreas hingab.
Dieser stöhnte heftig vor mir und ich konnte deutlich hören, dass er Luftmangel hatte.
Aber mir ging es nicht anders, was mich dazu trieb meine Hand weiter runter wandern zu lassen zu seinem Schwanz und diesen erneut mit festem Griff zu umschließen.


Andreas stöhnte noch heftiger auf und ich war mir sicher, dass man das wohl trotz des immer noch laufenden Wassers und der Lautstärke draußen gut hören konnte.
Aber das störte mich auch nicht sonderlich, denn auch ich wurde immer lauter, je näher ich meinem Höhepunkt kam.
,,Kevin.“, keuchte Andreas, zu mehr war er wohl nicht mehr in der Lage, aber ich wusste auch so, was er mir sagen wollte, denn ich spürte seinen Schwanz schon deutlich in meiner Hand zucken und wusste, dass er wohl nicht mehr lange brauchen würde.
Da es mir aber nicht anders ging, versuchte ich noch ein bisschen mehr aus mir herauszuholen und schloss genießerisch die Augen, als Andreas immer wieder meinen Namen stöhnte.
Das in dem Moment jemand den Duschraum betrat und uns beobachtete, bekam ich nicht mit, denn ich konzentrierte mich in dem Moment voll und ganz auf Andreas und wollte einfach nur noch einen geilen Höhepunkt erleben.
Kurze Zeit später kam Andreas dann auch schon zu diesem und ergoss sich unter heftigem Stöhnen und mit meinem Namen auf den Lippen in meiner Hand.
Aber auch ich kam zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich ebenfalls unter heftigem Stöhnen und mit seinem Namen auf den Lippen in ihm.
Schwer atmend ließ ich mich auf seinen Rücken sinken und streichelte mit meiner Hand weiterhin über seinen Oberkörper.
Auch Andreas war völlig atemlos und scheinbar mehr als fertig.
,,Ich hatte noch nie so geilen Sex wie mit dir. Eigentlich ist es schade, dass es nur eine einmalige Sache war.“, hauchte er atemlos und ich grinste.


,,Danke, aber Abmachung ist Abmachung und du kennst die Regeln.“
,,Ja, ich halte mich ja auch daran, aber schade finde ich es trotzdem, denn du bist wirklich verdammt gut.“
,,Danke.“, sagte ich, verpasste ihm noch einen Klaps auf seinen Knackarsch und zog mich dann aus ihm zurück.
Als ich mich dann rum drehte um mich unter dem Wasserstrahl abzuduschen, bekam ich einen verdammt großen Schreck, als Stephan mit in den Hüften gestemmten Händen im Raum stand.
,,Wolltest du duschen? Wir sind gleich fertig.“, sagte ich ohne darauf zu achten, dass er wirklich mehr als angefressen war.
,,Sag mal spinnst du jetzt total?“, fragte er und ich sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an.
,,Was los, Stephan?“
,,Was bildest du dir eigentlich ein hier irgendwelche Typen unter der Dusche zu ficken?“
,,Was geht es dich an?“
,,Das geht mich sehr viel an, wenn ihr eine Livedarbietung absolviert, die man auch noch Kilometer entfernt hört. Außerdem hast du mich sitzen gelassen!“, schrie er mich an und ich sah ihn verwirrt an.
,,Ich glaube es ist besser wenn ich jetzt gehe. Danke, Kevin.“, sagte Andreas, sammelte seine Sachen zusammen und verschwand auch schon wieder aus dem Duschraum.
,,Toll hast du das hinbekommen. Jetzt ist er weg.“, sagte ich vorwurfsvoll zu Stephan und schüttelte den Kopf.
,,Du gibst nicht ernsthaft mir die Schuld daran, oder?“, fragte er fassungslos.


,,Doch, du hast ihn vertrieben, mit deiner Szene. Was soll das eigentlich? Warum machst du hier so einen Aufriss?“
,,Meinst du die Frage ernst?“, fragte Stephan und wirkte immer fassungsloser, wenn das überhaupt noch ging.
,,Ja. Es hat dich doch sonst auch nicht gestört, mit wem ich wann was am laufen habe.“, sagte ich und begann meine Haare und meinen Körper einzuseifen.
,,Kannst du mal bitte aufhören dich zu waschen wenn ich eine ernsthafte Diskussion mit dir führen möchte?“
,,Dann musst du wohl warten bis ich fertig bin, denn du bist hier her gekommen und hast mich gestört, obwohl du doch ganz offensichtlich gesehen hast, dass ich gerade dusche.“
,,Das Einzige, was ich gesehen habe, ist das du ein kleines Kind gefickt hast!“
,,Das war kein kleines Kind, sondern ein erwachsener Mann und das ist ja wohl nicht verboten.“
,,Wie alt war der denn? Der war doch höchsten 20.“
,,Ja, das schätze ich auch. Ich habe ihn nicht danach gefragt, aber damit mache ich mich nicht mehr strafbar, denn er ist volljährig. Der Einzige, der sich darüber aufregt, als hätte ich die schlimmste Straftat begannen die es gibt bist du und ich habe keine Ahnung, warum das so ist.“, sagte ich und spülte meine Haare und meinen Körper ab.
,,Weil du doch hier nicht einfach alles ficken kannst, was dir gerade in die Quere kommt!“, schrie Stephan und langsam dämmerte es mir.
War er etwa, auch wenn ich es mir nicht vorstellen konnte, eifersüchtig?


Ich schaltete das Wasser ab, nachdem der Schaum weg war und wickelte mich in ein Handtuch.
,,Ich habe nichts getan, was ich nicht durfte und ich habe keine Ahnung, warum du dich so darüber aufregst.“, sagte ich weiterhin ruhig, denn es reichte ja, wenn einer schrie.
,,Du verstehst es nicht? Ernsthaft nicht, Kevin?“
,,Nein. Was soll ich denn da verstehen?“
,,Du hast mich sitzen lassen, um mit irgendeinem Kerl zu ficken!“
,,Was stört dich daran?“
,,Bist du wirklich so blöd oder tust du nur so?“
,,Was meinst du denn?“, fragte ich ehrlich verwirrt, denn ich hatte doch wirklich keine Ahnung, was er meinte und was ihn so aufregte.
,,Die Sache beim Italiener, da habe ich dich nicht aus Freundschaft berührt. Ich wollte für dich da sein, nachdem du es endlich geschafft hast, dich von diesem Arschloch zu trennen! Ich habe mir alle Mühe gegeben dich von ihm abzulenken! Ich habe sogar für dich meinen Arsch hingehalten, was ich in all den Jahren noch nicht getan habe! Wir hatten oft die Möglichkeit zu vögeln, aber immer habe ich einen Rückzieher gemacht! Hast du dich ernsthaft nie gefragt warum? Ich kann dir nicht viel bedeuten, wenn du mein Verhalten nicht hinterfragst! Weder damals noch heute! Nach dem vögeln hast du mich dann auch nur noch halbherzig wahr genommen und wolltest lieber ins Bett gehen! Ich mache mir die Mühe und dir am nächsten Morgen ein Frühstück, was ich ebenfalls, wie du richtig erkannt hast noch nie gemacht habe und du hinterfragst dich nicht im geringsten?! Du stellst dir nicht die Frage warum ich das tue und ob du dich vielleicht falsch verhalten hast? Nein, du machst munter weiter, als wäre das das normalste von der Welt!!!!“


Mit jedem Satz wurde Stephan lauter und ich spürte deutlich, dass ihn die ganze Sache wohl mehr belastete, als ich angenommen hatte.
Aber er schien auch noch nicht fertig zu sein, was mich schweigen ließ.
,,Nach dem Frühstück hast du mich eiskalt sitzen lassen. Da war dir doch egal, was ich wollte. Du hattest ja deinen Spaß und einen dummen, der dich getröstet hat, wegen dem Arschloch! Dann sehe ich dich abends auf dem Konzert wieder, wo du mich mit dem Arsch nicht ansiehst, obwohl ich immer wieder deine Nähe gesucht habe, auf der Bühne sowie Backstage, habe ich mich immer in deiner Nähe aufgehalten, aber du merkst es nicht mal! Dann komme ich zu dir und spreche dich auch noch bewusst an, weil du mir sonst keine Aufmerksamkeit geben würdest und mache dir ein Geschenk, was mir persönlich verdammt viel bedeutet und was machst du? Lässt mich für ein paar Geräusche sitzen und interessierst dich weder für mich, noch für mein Geschenk, denn das hast du ja achtlos auf der Couch liegen lassen!!!! Ich habe auf dich gewartet, weil ich davon ausgegangen bin, dass du zurück kommst und dich vielleicht bedankst oder es zumindest anziehst, aber nein, stattdessen muss ich dann live mit anhören und später ja auch noch ansehen, dass du irgendeinen Kerl unter der Dusche fickst!!!! Findest du das ein normales Verhalten? Kevin verdammt, ich liebe dich, ich habe dich schon immer geliebt und es immer stumm ertragen als du doch wieder zu diesem Punk zurück gegangen bist. Ich habe dir nie im Weg gestanden, glücklich zu sein. Weder mit ihm noch mit anderen. Jetzt wo du dich von ihm getrennt hast, habe ich meine Chance gesehen, dich von mir zu überzeugen, dich auf mich aufmerksam zu machen.“, sagte Stephan und wurde zum Ende hin immer leiser.


Ich hatte mich in der Zwischenzeit abgetrocknet, angezogen und auf einen Tisch gesetzt, der im Vorraum der Duschen stand, warum auch immer.
Deutlich konnte ich Tränen in Stephan´s Augen sehen und es brach mir das Herz.
In all den Jahren hatte ich Stephan noch nie so verzweifelt gesehen und vor allem hatte ich ihn noch nie wirklich weinen gesehen.
Auf der Bühne habe ich öfter mal Tränen in seinen Augen blitzen sehen, aber er hatte sie immer runter geschluckt und jetzt musste ich mit ansehen, wie er das nicht mehr konnte und wie sie stumm seine Wangen hinabliefen.
Er hatte seinen Kopf gesenkt, schien mit sich selbst zu kämpfen und dagegen zu sträuben, aber er schaffte es nicht.
Immer mehr Tränen rannen seine Wangen hinab und fielen lautlos zu Boden.
Ich fühlte mich wie gelähmt, war überfordert in der Situation.
Gerne hätte ich ihn in den Arm genommen, ihn getröstet und ihm ins Ohr gehaucht, dass alles wieder gut werden würde, aber ich konnte mich nicht bewegen.
Auch kein klarer Satz wollte mir in den Sinn kommen, der es in irgendeiner Weise erträglicher machen würde, denn auch ich spürte in dem Moment mein Herz in tausend Einzelteile zerspringen.
Stephan hob seinen Kopf, sah mich aus emotionslosen, leeren Augen an und erneut versetzte es mir einen Stich ins Herz, denn so hatte ich ihn wirklich noch nie gesehen.
,,Weißt du Kevin, wenn du meine Gefühle nicht erwiderst, dann ist das okay. Das kann ich akzeptieren und ich komme auch damit klar. Aber dieses Verhalten von dir, dass habe ich auch als dein bester Freund einfach nicht verdient.“, sagte er mit bemerkenswert fester Stimme, drehte sich rum und verließ den Raum.
Nun war ich alleine und fühlte mich so schlecht, wie noch nie in meinem Leben.


In dem Moment brachen so unendlich viele Gefühle über mir zusammen, dass ich es nicht kontrollieren konnte.
Ich wollte schreien, weinen, lachen, alles um mich herum kaputt schlagen und Stephan folgen. Ihm Antwort geben auf das, was er gesagt hatte, aber das Einzige, was ich in dem Moment konnte, war stumm geradeaus blicken.
Ohne einen klaren Gedanken zu fassen, ohne mich auch nur einen Millimeter rühren zu können, starrte ich vor mich hin.
Ich weiß nicht, wie lange ich da gesessen hatte und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen.
Wie lange ich mich nicht bewegen konnte und immer wieder hoffte, dass ich eine Lösung fand.
Dabei gab es doch auch eigentlich nur eine Lösung: Ich musste hinter Stephan her und ihm Antwort geben.
Das war ich ihm schuldig, nachdem er sich so geöffnet hatte und mir gegenüber so ehrlich seine Gefühle preisgegeben hatte.
Nach einer Weile löste sich die Starre und ich stand von dem Tisch auf und sammelte meine Sachen zusammen.
Damit ging ich zurück in den Backstagebereich, wo ich allerdings feststellen musste, dass ich dort alleine war.
Die Jungs und auch ihre Sachen waren alle weg und das Einzige, was sie hinterlassen hatten, war Müll und auf der Couch das Schmuckkästchen.
Vorsichtig ging ich dorthin und nahm das Kästchen in die Hand.
Erneut öffnete ich es, aber das Armband lag immer noch unberührt darin.


Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, vielleicht das Stephan es wieder mitgenommen oder es weggeschmissen hatte.
Es hatte für ihn eine große Bedeutung und ich hatte das zunichte gemacht.
Mit meinem Verhalten hatte ich ihn zutiefst verletzt und das obwohl ich doch eigentlich genau das Gegenteil erreichen wollte.
Er sollte glücklich sein mit allem, was er hatte.
Stolz auf das sein, was er in seinem Leben erreicht hatte und sich das nicht durch einen Idioten wie mich kaputt machen lassen, der nicht zu schätzen wusste, was er für mich tat.
Auch ich spürte Tränen in meinen Augen brennen, blinzelte diese aber wieder weg und erlaubte mir nicht, jetzt zu weinen, denn dazu hatte ich keinen Grund.
Ich war nicht das Opfer, sondern der Täter und ich musste zu dem was ich getan hatte stehen und konnte mich jetzt nicht so hängen lassen.
Nein, ich musste zu den Konsequenzen stehen und damit leben, bis ich es besser machen konnte.
Ändern würde ich es nicht mehr können, dass war mir klar, genauso wenig wie ich es rückgängig machen konnte, aber mir blieb immer noch die Möglichkeit mich jetzt darum zu kümmern und nicht wieder den gleichen Fehler zu machen.
Entschlossen nickte ich und steckte das Schmuckkästchen in meine Tasche.
Das würde ich Stephan wieder mitnehmen und wenn er es mir dann immer noch schenken wollen würde, dann würde ich anders darauf reagieren.
Fest entschlossen es jetzt besser zu machen und mich seinen Aussagen zu stellen schnappte ich mir meine Tasche, packte alles was noch von mir war und ich mitnehmen musste ein und machte mich auf den Weg nach draußen.


Die Jungs waren mit dem Bus weg und ich hatte jetzt keine Möglichkeit von hier weg zu kommen.
Ich hatte nicht mal ein Handy um mir ein Taxi zu rufen, was mich genervt seufzen ließ.
Aber ich hatte ein Ziel und kannte meinen Weg, den würde ich wenn es sein musste dann eben auch zu Fuß zurücklegen.
Also setzte ich mich in Bewegung und lief den Weg zu Stephan´s Haustüre dann eben zu Fuß.
Ich wusste nicht wie lange ich gelaufen war, aber es muss lange gewesen sein.
Wie spät es war, wusste ich nicht, aber ich konnte mir denken, dass es wahrscheinlich schon mitten in der Nacht sein musste, als ich dann endlich das Haus von Stephan erreicht hatte.
Überrascht davon, dass in seinem Wohnzimmer noch Licht brannte, legte ich meinen Finger auf die Klingel und drückte diese runter.
Das Geräusch der Klingel schallte durch die Stille und ich zuckte heftig zusammen.
In dem Moment konnte ich wohl nicht leugnen, dass ich ein mehr als schlechtes Gewissen hatte.
Lange stand ich noch vor der Türe, aber Stephan öffnete sie nicht.
Seufzend klingelte ich erneut und wartete, aber erneut ohne Erfolg.
Ich klopfte an die Türe, rief seinen Namen und wollte in dem Moment einfach mit ihm reden.
Aber er reagierte nicht, was mich dazu antrieb erneut zu klingeln, diesmal aber öfter hintereinander.
Das schien etwas zu bringen, denn kurze Zeit später ging die Türe auf.


,,Stephan, ich....“, begann ich ohne darauf zu achten, wer mir geöffnet hatte.
,,Elvis. Dad ist im Wohnzimmer.“, unterbrach er mich, öffnete die Türe weit genug, dass ich eintreten konnte und ging wieder nach oben noch bevor ich ihm danken konnte, dass er mich rein gelassen hatte.
Seufzend ging ich nach drinnen und vorsichtig ins Wohnzimmer.
Stephan lag auf der Couch und ich war mir nicht sicher, ob er schlief oder wach war, denn er hatte mir den Rücken zugedreht.
,,Stephan?“, fragte ich leise in die Stille und dieser sprang gleich von der Couch und sah mich aus großen Augen an.
Diese waren gerötet, wahrscheinlich nicht nur vom weinen, zeigten aber immer noch keinen wirklichen Ausdruck, sondern blickten mich einfach nur leer an.
,,Was machst du denn hier?“, fragte er und schien sich wieder etwas zu beruhigen.
,,Ich wollte nochmal mit dir reden.“
,,Wieso jetzt? Es ist mitten in der Nacht.“
,,Ich weiß. Aber ich musste von der Halle zu Fuß herkommen. Ihr seid schon weg gewesen und ich hab doch im Moment kein Handy mehr, sonst hätte ich mir ein Taxi gerufen.“
,,Das tut mir leid. Was willst du denn dann jetzt hier?“
,,Ich würde gerne nochmal mit dir reden. Über das, was du mir eben gesagt hast. Ich war eben nicht in der Lage dir darauf zu antworten, aber jetzt bin ich es und ich würde das gerne noch nachholen.“
,,Also schön, setz dich.“
Vorsichtig ging ich auf die Couch zu und ließ mich auch genauso darauf nieder.


,,Ich war eben wie gelähmt und konnte dir nicht antworten. Ich war über mich selber so schockiert, dass ich einfach nicht gesehen habe, dass du das nicht nur aus Freundschaft tust.“, begann ich und Stephan nickte brummend.
,,Es tut mir wirklich leid, Stephan. Ich hätte dich weder heute morgen noch eben so sitzen lassen dürfen und ich hätte auch nicht mit Andreas vögeln dürfen. Aber ich wusste doch nichts von deinen Gefühlen und habe das auch nicht geahnt. Ich dachte du machst das wirklich alles nur aus Freundschaft. Also bin ich auch davon ausgegangen, dass ich niemanden damit verletze, wenn ich mit einem anderen Mann vögel. Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich mit Sicherheit vieles anders gemacht und auch anders reagiert. Es tut mir wirklich leid, aber ich habe es einfach nicht gewusst.“
,,Schon okay. Ich habe auch überreagiert. Ich meine du bist Single und kannst natürlich tun und lassen, was du willst und vor allem mit wem. Ich habe meine Eifersucht nicht im Griff gehabt und das tut mir wirklich mehr als leid.“
,,Nein, du musst dich nicht entschuldigen. Es ist doch meine Schuld.  Ich hätte das alles anders deuten müssen. Aber das konnte ich nicht, vielleicht wollte ich es auch einfach nicht. Ich habe halt viele Dinge falsch interpretiert.“, sagte ich und senkte betreten den Kopf.
,,Was meinst du?“, fragte Stephan und schien wirklich interessiert.
,,Ich habe das was ich bei Campino gefühlt habe schon vollkommen missverstanden. Am Anfang war es so, dass ich wirklich sicher war, dass ich ihn liebe, aber so mit der Zeit war ich das einfach nicht mehr. Es war Gewohnheit und ich war der Meinung, dass ich ihm brauchen würde. Das ich ohne ihn nicht klar kommen würde und das ich nicht alleine sein wollte. Ich hatte einfach Angst, dass ich das alles alleine nicht mehr schaffe, weil ich mich so abhängig gemacht habe.“


,,Aber ich habe doch immer versucht dir zu vermitteln, dass du ihn nicht brauchst. Das du mich auch noch hast. Auch wenn du mich nicht liebst oder nicht mit mir zusammen sein willst, bin ich doch immer noch dein bester Freund. Ich bin immer für dich da, unabhängig davon was ich für dich empfinde. Du wirst nie alleine sein, weil die Jungs und ich immer bei dir sein werden und immer da sind, wenn du uns brauchst.“
,,Danke, das ist wirklich süß von dir. Ich bin auch wirklich froh euch zu haben und heute weiß ich ja auch, dass ihr für mich da seid und ich nicht alleine bin, aber es gab eben auch einfach eine Zeit, in der ich das Gedacht habe und mich deswegen so an Campino gekrallt habe, der das aber auch schamlos ausgenutzt hat und ich heute glaube, dass er auch nur mit mir zusammen war, um regelmäßig was zu vögeln zu haben und nicht weil er mich wirklich geliebt hat.“
,,Das ist jetzt Vergangenheit. Du hast es geschafft dich von ihm zu trennen und da solltest du wirklich verdammt stolz drauf sein. Campino ist ein Arschloch und den brauchst du nicht. Das hast du nicht verdient. Wir werden auch ganz sicher noch einen Mann für dich finden, der es auch ernst mit dir meint und der dich liebt so wie du bist und nicht jemand, der dich nur auf das eine reduziert.“
Ich nickte seufzend, blickte kurz auf den Boden und sah Stephan dann fest in die Augen.
,,Vielleicht bist du ja derjenige.“, sagte ich leise und Stephan nickte.
,,Ja, vielleicht. Aber dazu musst du erst einmal Campino los lassen und dann ist auch noch nicht gesagt, ob du meine Gefühle irgendwann erwiderst.“
,,Vielleicht tue ich das ja auch schon und hab es mir einfach nur nie eingestanden?“, fragte ich mehr als das ich feststellte und Stephan zuckte die Schultern.


,,Das kann ich dir nicht sagen, dass wirst du in der nächsten Zeit herausfinden müssen.“
,,Ich denke, dass ich das tief in meinem Inneren schon längst weiß. Du würdest nie mit meinen Gefühlen spielen oder mich nur als bessere Nutte halten. Du würdest mir nie bewusst weh tun, wie viele andere es getan haben. Du kennst mich besser, als ich mich selber und vor allem weißt du, wie du mit mir umgehen musst, um mich wieder in die Realität zu holen, wenn ich abgehoben bin. Du weißt, wie du mit mir reden musst, wenn es mir dreckig geht, um zu erreichen, dass es mir besser geht und du bist auch derjenige, der mich immer wieder runter holt, wenn ich auf 180 bin. Du weißt was gut für mich ist und was nicht, auch wenn ich das oftmals nicht sehe, du bist da und siehst es. Aber du hältst nicht still, sondern machst den Mund auf. Du bist das Netz wenn ich zu fallen drohe, du bist einfach immer da und das macht dich zu etwas besonderem, was ich nie wieder verlieren möchte.“
,,Das hast du wirklich schön gesagt und ich weiß das auch wirklich sehr zu schätzen, dass du das alles weißt, denn ich habe immer versucht, dir genau das klar zu machen. Eben das du dich immer auf mich verlassen kannst.“
,,Das weiß ich und das finde ich wirklich mehr als toll von dir. Aber ich bin mir eben auch sicher, dass ich niemanden finden würde, bei dem ich es so gut haben würde wie bei dir. Stephan, ich empfinde sehr viel für dich. Ich bin mir nicht sicher, ob man es Liebe nennen kann, aber es ist definitiv mehr als einfach nur eine Freundschaft zwischen uns. Es ist auch mehr als einfach nur beste Freunde, zumindest von meiner Seite, aber ich weiß nicht, ob ich das was ich fühle Liebe nennen kann und ob es das auch wirklich ist.“


,,Aber das kannst du doch raus finden. Kev, ich setze dich nicht unter Druck. Ich gebe dir die Zeit, die du brauchst. Ich werde dich nicht unter Druck setzen. Ich warte auf dich.“
,,Ich glaube das habe ich nicht nötig. Ich würde es einfach gerne mal mit dir versuchen. Natürlich nur, wenn du das auch willst, denn ich glaube einfach, dass ich egal wie lange ich warten würde, immer auf die gleiche Antwort kommen würde. Also warum soll ich noch lange warten wenn ich die Antwort auch jetzt schon kenne.“
,,Ich würde es verdammt gerne mit dir versuchen. Immerhin liebe ich dich und ich will mit dir zusammen sein.“
Überglücklich sprang ich Stephan in die Arme und legte ohne darüber nachzudenken meine Lippen auf seine und spielte mit meiner Zunge an seinen Lippen.
Stephan gewährte mir auch gleich Einlass und unsere Zungen fochten einen leidenschaftlichen Kampf aus.
Ich lächelte Stephan mehr als glücklich an und er erwiderte es auch genauso, was mich nur noch glücklicher machte.
In dem Moment hatte ich ein wirklich mehr als gutes Gefühl und war mir sicher, dass ich das Richtige getan hatte.
Etwas was sich so gut anfühlte, konnte einfach nicht falsch sein und wenn ich vielleicht früher auf meine Gefühle gehört hätte, dann wäre mir wahrscheinlich einiges erspart geblieben.
Aber ich war dennoch froh, dass wir es jetzt geschafft hatten und verbrachte auch den Rest des Abends mit Stephan kuschelnd auf der Couch und konnte es wirklich in vollen Zügen genießen.


4 Wochen später

Den ganzen Tag war ich unterwegs, um mit meiner Band Veritas Maximus neue Lieder zu schreiben, beziehungsweise einzuspielen.
Erst gegen 22 Uhr schaffte ich es dann endlich nach Hause.
Stephan hatte ich jetzt auch schon seit zwei Tagen nicht mehr gesehen, da er wusste, dass ich keine Zeit hatte und die nächste Zeit auch wieder echt hart werden würde.
Eine ganze Weile fuhr ich dann auch noch nach Hause, sodass ich dann schlussendlich erst um 22.30 Uhr vor meiner Haustüre ankam.
Erschöpft und gezeichnet von dem anstrengenden Tag, wollte ich eigentlich nur noch ins Bett.
Mein Magen knurrte, aber um mir noch etwas zu essen zu machen, fehlte mir die Kraft.
Also würde ich ohne ins Bett gehen, denn ich wollte mich auch noch bei Stephan melden.
Wenn ich ihn schon nicht sehen konnte, dann wollte ich zumindest mit ihm reden und deswegen würde ich ihn später nochmal anrufen.
Ich schloss meine Haustüre auf und blieb abrupt stehen, denn der Geruch, der mir entgegenschlug war noch nicht da, als ich das Haus verlassen hatte.
Es konnte kein Einbrecher gewesen sein, denn der würde wohl kaum kochen.
Dann aber fiel mir Julian ein, der ja auch noch hier rum sprang und der sich wahrscheinlich auch etwas zu essen gemacht hatte.


Also schloss ich die Türe hinter mir und tapste in die Küche.
Tatsächlich hatte dort jemand gekocht, aber es sah nicht unbedingt nach Julian aus, denn der hatte die Angewohnheit, danach nicht sauber zu machen, allerdings war hier alles aufgeräumt und sauber.
Lediglich die Töpfe mit dem herrlich duftenden Essen standen noch auf dem Herd.
Fragend blickte ich mich um, konnte aber nichts und niemanden entdecken.
Obwohl ich auch nicht wirklich wusste wen oder was ich erwartet hatte.
Vielleicht hatte Julian aber auch Besuch, denn das kam in letzter Zeit auch immer häufiger vor, denn er war mit Elvis zusammen.
Nachdem Stephan und ich uns bei den beiden geoutet hatten, kamen auch die beiden mit der Sprache raus und gaben ebenfalls zu, dass sie zusammen waren.
Natürlich hatten wir uns dann auch gefreut und hofften, dass es bei den beiden auch lange halten würde.
Mit einem Schulterzucken ging ich in mein Wohnzimmer und ohne mich umzusehen ließ ich mich schwer auf die Couch fallen.
Als ich dann allerdings ein brummen hörte, was in ein genervtes Seufzen überging, sprang ich erschrocken auf und blickte die Couch schockiert an, wo sich dann langsam Stephan aus einer Wolldecke schälte.
,,Oh Liebling, ich wollte mich nicht auf dich setzen.“, sagte ich schuldbewusst und zog den verschlafenen Stephan auch gleich in meine Arme.
,,Schon okay. Ich hab auf dich gewartet und muss wohl eingeschlafen sein.“
,,Das ist ja wirklich süß von dir.“, sagte ich ehrlich und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen.


,,Ich hab dich vermisst und wollte nicht so lange auf dich verzichten und dachte dann komme ich zu dir und wenn ich nur neben dir schlafe, dass ist besser als alleine zu sein.“
,,Du bist wirklich süß. Ich freue mich, dass du hier bist.“
,,Ich freue mich, dass du endlich da bist. Wie war denn dein Tag?“
,,Anstrengend. Aber ich denke, dass wir in den nächsten Tagen wohl soweit fertig sind erst einmal. Wie war dein Tag?“
,,Locker. Ich hab eigentlich nicht viel getan außer auf dich gewartet und gekocht.“
,,Du hast also gekocht?“
,,Ja, ich wusste doch, dass mein Brummbär Hunger hat, wenn er nach Hause kommt.“
,,Da hast du Recht, ich hab wirklich Hunger. Habt ihr denn schon gegessen?“
,,Ja, Elvis und Julian haben eben gegessen. Ich habe auf dich gewartet.“
,,Dann mache ich jetzt das Essen fertig, damit du mir nicht verhungerst.“
,,Tue ich schon nicht.“, lachte Stephan und ich erwiderte es, bevor ich ihm nochmal einen Kuss auf den Kopf drückte, aufstand und dann in die Küche ging.
Dort verteilte ich das Essen auf zwei Teller, nahm Besteck aus der Schublade und ging damit wieder ins Wohnzimmer.
Stephan hatte sich mittlerweile auch wieder hingesetzt und wartete.
Ich stellte ihm einen Teller hin und reichte ihm das Besteck, bevor ich mich dann mit dem zweiten Teller neben ihn setzte.
,,Lass es dir schmecken.“, sagte Stephan und ich nickte.
,,Lass du es dir auch schmecken.“
Gemeinsam begannen wir dann auch schon zu essen und es schmeckte wirklich fantastisch, aber was anderes war ich von dem Bassisten auch nicht gewöhnt.


Was ich allerdings nicht wissen konnte, war das wir auch noch eine “musikalische“ Untermalung zum essen bekamen, denn kurz nachdem wir begonnen hatten, hörten wir lautes Stöhnen und Keuchen.
Stephan grinste nur und aß weiter, als hätte er es nicht gehört, aber für mich war es merkwürdig.
,,So wie die sich anhören vögeln die doch nicht nur, oder?“, fragte ich nach einer Weile und Stephan grinste.
,,Ich hab keine Ahnung, was sie da tun, aber es muss gut sein.“
,,Woher willst du das denn wissen, wenn du nicht weißt, was sie tun?“
,,Weil sie es schon den ganzen Tag tun. Es hört sich an wie vögeln und ich gehe davon aus, dass sie das auch tun und das schon den ganzen Tag. Die beiden haben eben auch nur in Boxershorts gegessen. War angeblich zu warm, sich was anzuziehen. Aber direkt nach dem Essen ging es weiter, da wusste ich, warum es zu warm war.“
,,Die können doch nicht den ganzen Tag vögeln.“, sagte ich schockiert und Stephan lachte.
,,Warum denn nicht? Sie sind jung und verliebt. Komm, du warst beziehungsweise bist doch auch jetzt noch nicht anders.“
,,Was soll das denn bitte heißen? Ich vögel nicht den ganzen Tag.“, empörte ich mich auch gleich.
,,Nein, vielleicht nicht den ganzen Tag, aber sobald sich die Möglichkeit dazu ergibt.“
,,Ja, da hast du ja recht.“, gab ich kleinlaut zu und aß dann weiter.
Die Nebengeräusche versuchte ich so gut es ging auszublenden und vor allem die Tatsache, dass es mein Sohn war, von dem die Geräusche kamen.


Denn so wie die beiden es nicht von uns wissen wollten, so wollte ich es auch nicht von den beiden wissen und auch eigentlich nicht wirklich live dabei sein, aber da musste ich jetzt wohl durch.
Den Rest des Essens sagte dann aber auch keiner mehr etwas von uns, was mit vollen Mund aber auch schwierig war.
Als ich mein Besteck dann weglegte und auch Stephan kurze Zeit später fertig war, schienen auch die beiden eine Etage höher fertig zu sein, denn es wurde still.
,,Na toll. Jetzt wo wir fertig sind, sind die es auch oder was?“, fragte ich grinsend und Stephan nickte ebenfalls grinsend.
,,Jetzt bin ich voll.“, sagte ich, um das Thema zu wechseln und lehnte mich auf der Couch zurück, um mir den Bauch zu halten.
,,Ich hoffe, dass du nicht zu voll bist.“, sagte Stephan verführerisch und ich sah ihn fragend an.
,,Es war wirklich fantastisch. Vielleicht kochst du beim nächsten Mal einfach nicht so gut, damit ich nicht so viel esse.“
,,Werde ich machen. Kannst du dich denn noch bewegen?“, fragte er und malte mit seinem Zeigefinger undefinierbare Dinge auf meine Brust.
,,Für dich mache ich eine Ausnahme.“
,,Das klingt verdammt gut. Dann gehe ich jetzt noch die Küche aufräumen und dann gehen wir ins Bett?“
,,Ich habe da eine bessere Idee.“, sagte ich stand auf, hob Stephan hoch und schmiss ihn über meine Schulter.
,,Aber die Küche ist doch noch nicht sauber und die Teller stehen noch hier.“


,,Morgen ist auch noch ein Tag, mein Schatz.“, grinste ich und schlug Stephan auf den Arsch, was diesen auch gleich aufstöhnen ließ.
Grinsend brachte ich ihn dann in mein Schlafzimmer und schmiss ihn dort auch gleich auf das Bett, was auch Stephan grinsen ließ.
Er legte sich richtig hin, während ich noch meine Schuhe und Socken auszog und mich dann auch gleich über ihn legte.
Mit den Händen stützte ich mich links und rechts neben ihm ab und Stephan schlang auch gleich seine Arme um mich.
Ich beugte mich ein Stück runter und legte meine Lippen sanft auf seine.
Mit meiner Zunge spielte ich an seinen Lippen und Stephan gewährte mir kurze Zeit später auch schon den gewünschten Einlass.
Unsere Zungen fochten einen leidenschaftlichen Kampf aus, den wir aus Atemnot trennen mussten.
Aber dabei wollte ich es nicht belassen, denn ich küsste mich auch gleich weiter runter zu seinem Hals und biss dort sanft hinein, was den Bassisten aufstöhnen ließ.
Mit meiner Hand wanderte ich unter sein T – Shirt und drückte das so weiter nach oben.
Stephan schien bemerkt zu haben, was ich wollte, denn er setzte sich ein Stück auf und auch ich setzte mich auf und somit auf seine Mitte, um ihm Platz zu bieten.
Meine Hände wanderten über seine Seiten und drückten das Shirt nur noch höher, bis es schließlich nicht mehr ging und ich ihn davon befreite.
Achtlos schmiss ich das neben das Bett und drückte Stephan wieder in die Kissen zurück, bevor ich mich dann auch wieder über ihn beugte und mich über seine Schulter zu seiner Brust küsste.


Diese umspielte ich mit meiner Zungenspitze, was Stephan auch gleich dazu brachte sich mir entgegen zu drücken und genüsslich zu seufzen.
Sanft biss ich in diese hinein, was den Bassisten leise aufstöhnen und mich grinsen ließ.
Von dort aus küsste ich mich weiter runter zu seinem Bauch und umkreiste auch diesen mit meiner Zungenspitze und auch hier drückte Stephan sich mir genüsslich seufzend entgegen.
Sanft küsste ich mich weiter runter bis zu seinem Hosenbund und schließlich auch daran entlang.
Mit meiner Hand streichelte ich sanft über seine Mitte und spürte deutlich trotz Jeans und Boxershorts, dass sich sein Schwanz schon der vollen Länge nach aufgestellt hatte.
Quälend langsam öffnete ich seine Hose und zog ihm diese dann auch von den Hüften, wobei Stephan mir half, indem er den Arsch ein Stück anhob und danach zufrieden seufzte.
Ich musste grinsen, denn ich wusste, dass es ihm in der Jeans offensichtlich zu eng wurde.
Erneut küsste ich mich sanft seinen Bund der Boxershorts entlang, während ich mit meiner Hand aber weiterhin über seine Mitte streichelte.
Auch das entlockte Stephan immer wieder ein leises Stöhnen und brachte ihn dazu, sich mir entgegen zu drücken.
Ich knabberte mich dem Bund entlang, bevor ich ihn dann auch von seinen Boxershorts befreite, denn ich wollte ihn ja nicht quälen.


Sanft küsste ich mich über die Haut um seinen Schwanz herum, bevor ich diesen der vollen Länge in den Mund nahm.
Stephan stöhnte heftig auf und krallte sich auch gleich in meine Haare.
Ich begann meinen Kopf zu bewegen und auch hier kam er mir immer wieder gerne entgegen.
Stetig beschleunigte ich mein Tempo, bis ich schließlich alles aus mir herausholte.
Die Atmung des Bassisten hatte sich schon deutlich beschleunigt und kam stoßweise und auch sein Stöhnen wurde immer lauter.
Das alles hinderte mich aber nicht daran weiterhin mein Tempo zu beschleunigen und zu versuchen noch mehr aus mir herauszuholen.
Schlussendlich nahm ich dann noch eine Hand dazu, um ihn noch zusätzlich im Takt meiner Bewegungen zu massieren.
Ich spürte seinen Schwanz in meinem Mund zucken und wusste, dass er nicht mehr lange brauchen würde, aber das hatten mir seine Atmung und sein Stöhnen auch schon verraten.
Kurze Zeit später kam Stephan dann auch schon zu seinem ersehnten Höhepunkt und ergoss sich unter heftigem Stöhnen und mit meinem Namen auf den Lippen in meinem Mund.
Liebend gerne schluckte ich, was er mir zu geben hatte und beugte mich dann erneut über seinen Schwanz um diesen wieder der vollen Länge nach in den Mund zu nehmen.
Erneut begann ich meinen Kopf auf und ab zu bewegen und hatte nach relativ kurzer Zeit auch schon erreicht, was ich wollte, den Stephan´s Schwanz hatte sich zur vollen Länge nach aufgestellt.


Erst als das der Fall war hörte ich auf und legte mich neben Stephan.
Dieser beugte sich zu mir rüber und befreite mich dann auch von meinem T – Shirt, was er dann achtlos neben das Bett schmiss.
Mit seiner Hand streichelte er sanft über meine Brust, weiter runter über meinen Bauch bis hin zu meiner Hose und öffnete diese, bevor er sie mir auch gleich von den Hüften zog und ebenfalls achtlos neben das Bett warf.
Ich sah ihr nach, hatte aber nicht lange die Möglichkeit dazu, denn Stephan zupfte ungeduldig an meiner Boxershorts.
Mit einem grinsen half ich ihm auch mich davon zu befreien und auch diese landete dann achtlos neben dem Bett.
Noch bevor Stephan etwas sagen oder etwas tun konnte, drehte ich mich auf den Bauch und kniete mich hin.
Fragend sah der Bassist mich an und verstand nicht so ganz, was ich von ihm wollte.
,,Ich halte für dich hin.“, sagte ich grinsend und zwinkerte Stephan zu.
,,Schlechter Scherz?“, fragte er unsicher, aber ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, die Wahrheit und jetzt mach schon.“
Mit einem Nicken kniete Stephan sich dann auch wirklich hinter mich und streichelte erst über meinen Rücken und meinen Arsch, bevor er dann sanft mit einem Finger in mich eindrang.
Ich stöhnte leise auf, musste aber zugeben, dass es ein ungewohntes Gefühl war.
Es war nicht das erste Mal, dass ich passiv war, aber ich war es schon lange nicht mehr gewesen, weil ich es aktiv einfach schöner fand.
Dennoch wollte ich Stephan aber diesen Gefallen tun.


Als ich mich dann an das immer noch komische Gefühl gewöhnt hatte, begann ich mich seinem Finger entgegen zu bewegen und Stephan begann ebenfalls diesen zu bewegen.
Bereits kurze Zeit später erhöhte Stephan dann auf zwei Finger, wo ich mir ein bisschen Zeit nahm, dann aber auch weiterhin entgegen kam.
Stephan begann auch hier dann seine Finger zu bewegen und ich kam ihm weiterhin entgegen.
Ich wollte ihn einfach nur noch spüren und das am besten sofort.
Aber ich wusste eben auch, dass eine Vorbereitung wichtig war, denn sonst würde es weh tun.
Seufzend bewegte ich mich weiterhin entgegen und Stephan erhöhte auf drei Finger.
Ich stöhnte lauter auf als vorher und bewegte mich auch gleich weiterhin seinen Fingern entgegen.
,,Quäl mich nicht so. Bitte.“, flehte ich schon fast und Stephan brummte, bevor er seine Finger dann aber doch zurück zog.
,,Was los?“, fragte ich und Stephan schüttelte den Kopf, was ich sehen konnte, als ich über die Schulter zu ihm blickte.
,,Nichts, ich will dir nicht weh tun und deswegen habe ich gebrummt.“
,,Okay.“, sagte ich und würde es ihm jetzt einfach mal glauben, denn er würde mich wohl nicht anlügen.
Kurze Zeit später spürte ich Stephan dann aber auch schon mit seinem Schwanz an meinem Eingang und drückte mich ihm entgegen.
Stephan drang dann auch schon mit der Spitze in mich ein, was mich leise aufstöhnen ließ.


Auch Stephan ging es nicht anders und ich drängte mich ihm auch gleich entgegen.
Allerdings zog Stephan sich weiter zurück, sodass ich nicht mehr spürte als seine Spitze.
Ich seufzte leise, was auch Stephan mitbekommen hatte, denn er drang zur Hälfte in ihn ein, was mich erneut, aber diesmal etwas lauter aufstöhnen ließ.
Diesmal bewegte ich mich weiterhin entgegen, allerdings nur so weit, dass Stephan nicht weiter in mich eindringen konnte.
Das schien dem Bassisten auch zu gefallen, denn er drang nun der vollen Länger in mich ein, was uns beide zu einem heftigen Stöhnen brachte.
Ich ließ mir in dem Moment noch etwas Zeit, um mich daran zu gewöhnen, denn ich wollte nicht, dass Stephan mir nachher doch noch weh tun könnte.
Allerdings brauchte ich nicht viel Zeit, bis ich mich dran gewöhnt hatte und mich Stephan dann auch schon entgegen bewegte.
Der Bassist begann ebenfalls sich zu bewegen und beschleunigte auch gleich sein Tempo.
Immer wieder drängte ich mich ihm entgegen und schloss genießerisch die Augen, als Stephan dann auch mit seiner Hand auch noch über meine Brust und meinen Bauch streichelte.
Stetig beschleunigte Stephan sein Tempo, bis er schließlich alles aus sich herausholte und ich dennoch merken konnte, dass er damit auch noch nicht zufrieden war, denn er versuchte noch mehr aus sich herauszuholen.
Dabei kam ich ihm natürlich auch weiterhin entgegen und stöhnte heftig auf, als Stephan dann auch noch eine Hand zu meinem Schwanz wandern ließ.


Diesen umfasste er mit festem Griff und bewegte seine Hand im Takt seiner Bewegungen.
Meine Atmung und auch mein Stöhnen hatten sich schon deutlich beschleunigt und ich wusste, dass ich nicht mehr lange brauchen würde, aber Stephan ging es nicht anders.
Eigentlich war es schade, denn ich spürte, dass ich wirklich Spaß daran hatte und mir das auch öfter vorstellen konnte, denn mit Stephan war es ganz anders.
Aber mit ihm war eben einfach alles alles und viel intensiver, was vielleicht einfach daran liegen könnte, dass ich ihn wirklich liebte, auch wenn ich ihm das noch nicht gesagt hatte, so spürte ich aber von Tag zu Tag deutlicher, dass es die Wahrheit war.
Als ich dann auch noch meinen Schwanz in seiner Hand zucken spürte, wusste ich, dass ich wirklich nicht mehr lange brauchen würde.
Kurze Zeit später kam ich auch schon zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich unter heftigem Stöhnen und mit seinem Namen auf den Lippen in seiner Hand.
Auch Stephan kam zu seinem Höhepunkt und ergoss sich ebenfalls unter heftigem Stöhnen und mit meinem Namen auf den Lippen in mir.
Schwer atmend ließ er sich auf meinen Rücken sinken und streichelte noch eine Weile über meine Brust und meinen Bauch, bevor er sich dann aus mir zurück zog.
Ich seufzte enttäuscht, aber Stephan drückte mich runter, sodass ich auf dem Bauch lag und rollte mich dann rum, bis ich wieder auf dem Rücken lag.
Fragend blickte ich ihn an, aber Stephan grinste nur und kuschelte sich dann in meine Arme und legte seinen Kopf auf meine Brust.
Ich legte auch gleich einen Arm um ihn und streichelte mit meiner Hand durch seine Haare.


,,Ich liebe dich so sehr.“, sagte Stephan und kuschelte sich enger an mich.
,,Ich liebe dich auch.“
Schockiert blickte Stephan mich an und konnte scheinbar nicht glauben, was ich da gerade gesagt hatte.
,,Was hast du gerade gesagt? Wiederhole das mal bitte.“
,,Ich liebe dich auch.“
,,Nochmal.“
,,Ich liebe dich auch, Stephan Weidner.“, sagte ich und blickte ihm tief in die Augen.
Überglücklich drückte Stephan seine Lippen auf meine und strahlte mich danach an.
,,Du machst mich zum glücklichsten Menschen der Welt.“
,,Das höre ich gerne, aber mir geht es auch nicht anders. Ich bin so froh, dass du mir deine Gefühle gestanden hast, denn sonst wären wir wohl heute nicht zusammen. Ich bin doch so blind gewesen und hätte es wohl auch in 1000 Jahren noch nicht verstanden.“
,,Aber das ist ja jetzt alles nicht mehr wichtig, denn es geht ja nur darum, dass wir es geschafft haben und jetzt auch endlich glücklich sein können und auch hoffentlich noch lange so bleibt.“
Ich nickte und drückte Stephan noch einen Kuss auf die Stirn.
In dem Moment war ich wirklich mehr als glücklich, wie ich es noch nie in meinem Leben war.
Es war die richtige Entscheidung und ich bereute sie nicht, das würde ich wohl auch in Zukunft nicht tun, denn es gab niemanden, der mich besser kannte und verstand als Stephan.
Also stritten wir auch selten, liebten uns einfach und genossen die gemeinsame Zeit, in der Hoffnung, dass es für immer halten würde.
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