(K)eine Chance für die Liebe

von Ratte1904
OneshotDrama, Romanze / P18 Slash
Stephan Weidner
28.03.2016
28.03.2016
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Huhu ihr Lieben :)

Ich konnte mich endlich mal wieder dazu durch ringen, meine neuen Werke mit euch zu teilen :)


Da dieser OS aber länger ist, musste ich ihn leider aufteilen :)


Widmen möchte ich diesen OS meiner fabelhaften Beta - Leserin MissesDixon, die mich immer wieder mehr als fantastisch unterstützt


Reviews sind wie immer gerne gesehen :)


Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem neuen OS :)


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Stephan Pov


Seit sich die Böhsen Onkelz getrennt hatten, hatte sich mein Leben um einiges verändert.
Am Anfang hatte ich wirklich sehr darunter gelitten, dass es meine Band nicht mehr gab.
Mein ganzes Leben hatte ich für sie geopfert und alles was ich getan hatte galt nur den Onkelz und vor allem dem Erfolg meines Babys.
Ich erinnere mich immer wieder gerne daran zurück, wie wir uns 1980 gegründet hatten, nachdem ich nicht aufgegeben hatte und immer wieder gebohrt hatte, dass wir doch eine Band gründen sollten.
Wir waren durch viele Höhen und Tiefen gegangen, haben vieles gemeinsam erlebt.
Mit den Onkelz habe ich mehr Leid, aber auch Glück erfahren als mit meiner Familie.
Klar gab es auch dort sehr viele schöne Momente, aber die Zeit mit und bei den Onkelz war so wahnsinnig intensiv, dass ich sie wohl nie wieder vergessen werde.
Jedes noch so kleine Detail hat sich in meinen Kopf gefressen und sich dort für die Ewigkeit verankert.
Aber nicht nur für die Band hatte ich alles getan, sondern auch für jeden einzelnen und vor allem Kevin brauchte sehr viel Aufmerksamkeit.
Durch seine ständigen Drogeneskapaden und seinen Unfall, den Knastaufenthalt und alles andere, hat er viel Kraft und Zeit in Anspruch genommen.
Ich habe es gerne gemacht, ohne Frage, bin oft an meine Grenzen gestoßen, aber ich wollte meinen besten Freund nicht verlieren.
Viele Momente zweifelte ich daran, dass er es schaffen würde, in Gedanken hatte ich öfter als mir lieb war schon an seine Beerdigung gedacht.


Natürlich war es umso erfreulicher, dass er es dann immer wieder geschafft hatte, dem Tod den Mittelfinger zu zeigen und sein Leben zu leben.
Aber es folgten viele weitere Abstürze und auch ich geriet irgendwann an einen Punkt, wo ich einfach nicht mehr konnte, wo auch ich einsehen musste, dass es keinen Sinn mehr hatte.
Mich machte es fertig ihn so zu sehen, psychisch und physisch ein Wrack, ein menschlicher Körper so zu gepumpt mit Drogen, Alkohol und was auch immer, dass er eigentlich nicht mehr existieren dürfte.
Dann traf mich die Erkenntnis wie ein Schlag in die Fresse und ich musste anerkennen und zugeben, dass es keinen Sinn mehr machte, das Projekt Böhse Onkelz fortzusetzen.
In dem Moment starb ein großer Teil von mir und die erste Zeit nach der Trennung war ich nur noch eine leere Hülle.
Gefangen in Depressionen, lebte ich einige Zeit ein mehr als menschenunwürdiges Leben.
Ich verdanke es meinem Sohn, dass ich heute, fünf Jahre nach der Trennung meiner Band, immer noch lebte und neuen Mut geschöpft hatte.
Ohne ihn, würde ich wahrscheinlich heute nicht mehr hier sitzen und an meinem Soloprojekt arbeiten.
Mit den Jungs aus der Band hatte ich seit der Trennung nicht mehr gesprochen und mittlerweile war auch das okay für mich, denn es war erträglicher geworden.
Der W spannte mich voll ein und ich war dankbar dafür, eine Chance bekommen zu haben, im Musikgeschäft tätig zu bleiben, als aktiver Künstler, mit tollen Jungs, die mich wirklich mehr als toll unterstützten und super Arbeit machten.


Eigentlich wie jeden Tag saß ich in meinem Arbeitszimmer und arbeitete an neuen Songideen.
Mein Kopf rauchte und meine Finger taten weh, aber es mussten neue Lieder her und die wollte ich auch schreiben.
Mit der Hand fuhr ich mir durch die ohnehin schon mehr als zerzausten Haare, krallte sie darin fest und starrte das Blatt vor mir an.
Versuchte weitere Zeilen zu finden, die passten und hatte irgendwie doch keine Idee.
Ein Klopfen an der Türe durchzog die Stille in meinem Arbeitszimmer, aber ich blickte nicht auf, denn es konnte nur mein Söhnchen sein, der mal wieder etwas wollte.
,,Ja?“, sagte ich mehr als gedankenverloren und starrte weiterhin auf mein Blatt.
,,Dad, ich wollte dir nur Bescheid sagen, dass ich jetzt weg bin.“
,,Schau mal im Kühlschrank, da habe ich eben eine rein gestellt. Ist wahrscheinlich noch nicht kalt.“, sagte ich und versuchte mich weiterhin auf die Zeilen zu konzentrieren.
,,Dad, ich bin jetzt weg.“
,,Ja, Moment.“, sagte ich seufzend, griff in meine hintere Hosentasche und hielt ihm meine Geldbörse hin.
Als er diese allerdings nicht ergriff legte ich sie ohne hinzusehen auf den Schreibtisch und vergrub die Hand wieder in meinen Haaren.
,,Alles klar, Dad. Ich gehe jetzt mit ein paar Jungs in den Puff. Dort werden wir dann mindestens 100 Frauen vergewaltigen und uns das Gehirn zu koksen. Danach werden wir vielleicht eine Bank ausrauben und bevor wir dann erwischt werden, weil wir durch das Koks nicht mehr wissen, was wir tun, ballern wir uns eine Kugel in den Kopf, damit wir nicht in den Knast gehen müssen.“


,,Ich wünsche dir viel Spaß, mein Sohn.“, sagte ich, ohne ihn anzusehen und starrte weiterhin auf das Blatt.
Durch einen heftigen Knall direkt vor meiner Nase schreckte ich hoch und sah Elvis geradewegs in seine Augen, der gerade mit beiden Fäusten auf meinen Schreibtisch geschlagen hatte.
Mit einer Mischung aus Schock und Verwirrung blickte ich ihn an und verstand noch nicht, was er von mir wollte.
,,Ich hab die Schnauze voll, Dad! Den ganzen Tag verschanzt du dich hier und man sieht dich nicht mehr! Alles was du sagst ist immer nur, dass du das machen musst, damit wir Geld haben und weil du deine Arbeit liebst! Ich existiere auch noch verdammt!!!! Ich wollte dir aber auch nur mitteilen, dass ich jetzt gehe!!!!“, sagte er ziemlich lautstark und schrie mich fast schon an, was mich eine Augenbraue hochziehen ließ.
,,Wo gehst du denn hin in dem Outfit?“, fragte ich verwirrt und sah ihn mir von oben bis unten genau an.
Er trug ein enges rotes Satinhemd und eine ebenfalls enge schwarze Jeans.
Die braunen Haare hatte er wild um seinen Kopf liegen, was wohl scheinbar so sein sollte und roch ziemlich stark nach Parfum.
,,Das habe ich dir gesagt, Dad! Ich treffe mich mit ein paar Freunden!“
,,Wann bist du wieder da? Meinst du nicht, dass du dir vielleicht etwas anderes anziehen solltest? Wo gehst du genau hin?“, stellte ich auch gleich meine Fragen und Elvis seufzte genervt.


,,Vergiss es, Dad! Der Zug ist abgefahren! Ich bin kein kleines Kind mehr! Ich bin jetzt weg! Wir sehen uns!“, sagte er ziemlich sauer und verließ dann auch schon mein Arbeitszimmer.
,,Elvis – Dion Weidner, komm zurück, so redest du nicht mit mir!“, schrie ich ihm hinterher und sprintete ebenfalls aus meinem Arbeitszimmer.
Aber alles was ich noch von ihm sah, war seine Rückansicht und den Mittelfinger, den er mir zum Abschied präsentierte, bevor er am Treppenabsatz ankam und aus meinem Blickfeld verschwand.
Kurze Zeit später hörte ich dann die Haustüre und wusste, dass er weg war.
Seufzend fuhr ich mir mit der Hand durch die Haare und fragte mich, was ich nur falsch gemacht hatte.
Klar war er kein kleines Kind mehr, er wurde immerhin in ein paar Tagen Volljährig, aber konnte er mir nicht sagen wo er hinging?
Dann auch noch in diesem Outfit und so verdammt gut riechend.
Seit wann roch er eigentlich so gut und sah so verdammt attraktiv in diesen engen Klamotten aus?
Unwillkürlich leckte ich mir mit der Zunge über meine Lippen und musste zugeben, dass er so wie er eben vor meinem Schreibtisch gestanden hatte, schon ein verdammt heißer Anblick war.
Was dachte ich hier eigentlich?
Elvis war mein Sohn und ich sollte so nicht über ihn denken.
Ich schüttelte den Kopf um den Gedanken wieder los zu werden und ging zurück in mein Arbeitszimmer.
Dort verbrachte ich dann auch die nächsten Stunden und versuchte etwas auf das Papier zu bringen, was aber jetzt erst recht nicht mehr klappte.


Keinen einen Satz hatte ich geschrieben, seit Elvis den Raum verlassen hatte.
Anfangs roch es in meinem ganzen Arbeitszimmer noch nach seinem Parfum, was ich so tief einsog, dass es jedem anderen wohl schlecht geworden wäre.
Was es war, konnte ich selber nicht sagen, aber es hatte seine Wirkung nicht verfehlt.
Aber wie es mit allen schönen Dingen war, so verflog auch der Geruch und viel zu schnell nahm ich es nicht mehr wahr.
Als ich dann irgendwann wirklich müde war und besser ins Bett gehen sollte, verließ ich mein Arbeitszimmer, denn schreiben würde ich heute doch eh nichts mehr bringen.
Ich machte mich auf den Weg in mein Schlafzimmer und befreite mich dort bis auf die Boxershorts von meinen Kleidern.
Seufzend blieb ich im Raum stehen, denn wirklich müde war ich jetzt nicht mehr, müsste aber schlafen, denn der Wecker auf dem Nachttisch zeigte 3.30 Uhr an.
Vielleicht sollte ich mir noch ein Bierchen genehmigen, danach konnte ich sicher besser schlafen.
Mit der Hand fuhr ich mir erneut durch die Haare, weil ich überlegte mir wieder etwas anzuziehen, entschied mich dann aber dagegen und ließ die Hand wieder sinken.
Ich war alleine zu Hause, denn ich ging davon aus, dass Elvis wohl so schnell nicht mehr nach Hause kommen würde.
Also machte ich mich nur mit Boxershorts bekleidet auf den Weg in die Küche, nahm dort ein Bier aus dem Kühlschrank und ging damit ins Wohnzimmer.


Schwerfällig ließ ich mich auf die Couch fallen, öffnete die Flasche Bier und trank einen tiefen Schluck, bevor ich die Flasche seufzend sinken ließ.
Ich lehnte meinen Kopf gegen die Couch und rutschte ein Stück weiter runter, um es mir bequem zu machen und schloss meine Augen.
Was war nur mit mir los?
Irgendwie steckte ich in einem so tiefen Loch, dass mir beruflich nichts gelingen wollte.
Kein einziges Lied hatte ich die letzten Tage fertig bekommen, aber tausende Ideen wieder verworfen.
Angefangen, es für Scheiße empfunden und vernichtet.
Mein Mülleimer war voll von angefangenen Liedern, die mir nicht gefielen.
Aber ich bekam auch einfach nichts anderes auf die Kette.
Elvis hatte ja schon einen verdammt geilen Oberkörper, den hatte ich schon öfter gesehen, wenn er sich im Sommer an den Pool gelegt hatte und sich von der Sonne bräunen ließ.
Aber er lief im Sommer auch jeden Tag oben ohne rum, wo es auch schwer war, das zu übersehen.
Ich mochte seinen Oberkörper und war sicher, dass er nicht nur damit punkten konnte.
Was er in der Hose hatte, wusste ich nicht, aber ich wäre auch nicht abgeneigt, es herauszufinden.
Als wäre ich aus einem schrecklichen Albtraum erwacht, setzte ich mich gerade hin und hatte meine Augen vor Schreck weit aufgerissen.
Was hatte ich da gerade nur gedacht?
Ich konnte doch nicht ernsthaft an den Schwanz meines Sohnes gedacht haben!!!!


Fassungslos schüttelte ich den Kopf, denn das musste aufhören, egal wie es angefangen hatte, ich musste es stoppen, bevor er zu weit ging.
Ich trank noch einen Schluck Bier und war immer noch nicht wirklich beruhigter, was sich auch nicht änderte, als ich dann die Haustüre hörte und Elvis scheinbar nach Hause kam.
Er kam ins Wohnzimmer und ging an mir vorbei, als wäre ich nicht da, was mich ihn verwirrt ansehen ließ.
,,Schön, dass du wieder zu Hause bist.“, sagte ich sanft, denn er war wahrscheinlich immer noch sauer, wusste ich doch, dass Elvis ein sehr nachtragender Mensch war.
,,Dad. Ich habe dich gar nicht gesehen. Ja, ich bin wieder da. Aber ich wollte auch nur was holen und dann gehe ich hoch.“, sagte er und man konnte deutlich hören, dass er genug getrunken hatte.
Er nahm aus dem Wohnzimmerschrank eine Flasche Sekt und ich sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an, seit wann trank mein Sohn denn bitte Sekt und seit wann besaßen wir so was überhaupt?
,,Ist aber warm, Baby.“, sagte er zur Türe hin und ich blickte dorthin, mit wem verdammt sprach er denn jetzt?
Als ich erkannte wer da in der Türe stand, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.
Dort stand ein junges Mädel, vielleicht gerade 16, bekleidet als wäre sie gerade vom Straßenstrich gekommen, mit einer Hose die so kurz war, dass man ihre Unterwäsche hätte sehen können, wenn sie denn welche getragen hätte und einem Top, das auch nur das nötigste, nämlich ihre üppige Oberweite bedeckte.


,,Macht nichts.“, sagte sie verführerisch und Elvis ging auch gleich zu ihr.
,,Dad, wir sind oben. Gute Nacht.“, sagte er und noch bevor ich antworten konnte, waren die beiden auch schon verschwunden.
Fassungslos blickte ich hinterher und konnte nicht verstehen, was ich da gerade gesehen hatte.
Hatte mein Sohn es jetzt wirklich schon so nötig, dass er sich Huren ins Haus holen musste?
Ich war ja wirklich schon tolerant und ich stellte hier auch wirklich nicht viele Regeln auf, aber darüber würde ich mich nochmal mit ihm unterhalten.
Aber vielleicht vögelte er sie ja auch gar nicht, sondern..... ja was?
Was sollte er denn sonst mit ihr tun, außer sie vögeln?
Man Weidner, du bist schon eine dumme Sau!
Natürlich hatte er sie sich zum vögeln mit nach Hause gebracht, aber er hatte ja auch getrunken.
Vielleicht schaffte er es nicht mehr mit ihr zu vögeln, weil er zu viel getrunken hatte.
Aber wenn er da auf mich kam, was er in fast allem kam, dann würde er es auch in mehr als dichtem Zustand irgendwie noch schaffen sie flachzulegen.
Seufzend fuhr ich mir mit der Hand durch die Haare und leerte die Flasche Bier in einem Zug, bevor ich sie auf den Tisch stellte, die würde ich morgen wegräumen, denn jetzt wollte ich nur noch ins Bett und das bevor Elvis die Olle da wirklich noch flach legte.
Ich stand auf und ging zur Türe, kurz drehte ich mich nochmal rum, ließ meinen Blick nochmal durch den Raum schweifen und schaltete dann das Licht aus.
Mein Weg führte mich zur Treppe, wo ich abrupt stehen blieb, als ich etwas hörte.


Das durfte doch wohl jetzt echt nicht wahr sein, oder?!
Ich vernahm deutlich das Stöhnen meines Sohnes und der Ollen und das schon im Erdgeschoss.
Zwar hatte ich mein Schlafzimmer im zweiten Stock, also quasi unter dem Dach, aber wenn ich das eine Etage drunter hören würde, dann wohl auch eine drüber.
Seufzend stieg ich die Treppe hoch und blieb auf der ersten Etage stehen.
Kurz überlegte ich, ob ich das jetzt wirklich tun sollte und entschied mich definitiv dafür.
Ich ging zu seiner Zimmertüre, ignorierte, dass das Stöhnen immer lauter wurde und klopfte unsanft gegen die Türe.
,,Schalt mal einen Gang runter, ich will schlafen!“, brüllte ich ziemlich unfreundlich die Türe an und hörte nur ein Kichern von der Ollen, aber danach wurde es leiser.
Zufrieden das ich es geschafft hatte ein Machtwort zu sprechen ging ich zurück zur Treppe und dann nach oben in mein Schlafzimmer.
Dort entledigte ich mich noch meinen Shorts und kuschelte mich in mein Bett.
Ich zog die Decke über meinen Körper und genoss das samtige Gefühl des Satins auf meiner nackten Haut.
Zufrieden das ich nichts mehr hörte schloss ich die Augen und versuchte zu schlafen, was sich allerdings als unmöglich herausstellte, als das Stöhnen erneut einsetze und ich das Gefühl hatte, dass es diesmal noch lauter war als vorher.
Zudem kam dann noch die monoton klopfenden Geräusche des Bettes, was bei jeder Bewegung gegen die Wand stieß.
Ich zog das Kissen unter meinem Kopf hervor und drückte es über meinen Kopf in der Hoffnung, dass ich es dann nicht mehr hören würde.


Wie lange ich unter diesen Kissen gelegen hatte, wusste ich nicht, aber ich wusste zumindest, dass mein Sohn äußerst potent war, denn es war schon eine ganze Weile und die beiden waren immer noch nicht fertig.
Seufzend schmiss ich das Kissen neben das Bett und zog das von der anderen Seite unter meinen Kopf, denn das hatte nichts gebracht.
Vielleicht fand ich ja einen anderen Weg damit irgendwie umzugehen, denn eigentlich wollte ich ja schlafen.
Meine Gedanken gingen wieder auf Reisen und ich fragte mich, wie er sie wohl gerade ficken würde.
Ob er hinter ihr kniete und sie so richtig hart ran nahm?
Vielleicht saß sie aber auch auf ihm oder er lag über ihr.
Eigentlich war es egal wie er es tat, ich würde gerne mit ihr tauschen.
Auch wenn ich eher nicht darauf stand mit Männern zu schlafen und dann vor allem erst recht nicht gerne passiv war, so würde ich für Elvis aber gerne meinen Arsch hinhalten.
Aber ich würde es dann so machen, damit ich ihn ansehen konnte, ihn anfassen konnte.
Mit meiner Hand würde ich dann sanft über seine Brust und seinen Bauch streicheln.
Mich mit meiner Hand in seine weichen Haare krallen und meinen harten Schwanz tief in seinem knackigen Arsch verschenken.
Deutlich konnte ich spüren, dass sich mein Schwanz der vollen Länge nach aufgestellt hatte, denn der Gedanke machte mich wirklich mehr als geil.
Die Decke strampelte ich mit meinen Füßen von meinem Körper und ließ meine Hand über meine Brust und meinen Bauch wandern.


Mit festem Griff umfasste ich meinen Schwanz und begann auch gleich diese zu bewegen.
Leise stöhnte ich vor mich hin, versuchte nicht zu laut zu werden, damit ich Elvis hören konnte.
Stellte mir vor, dass er vor mir kniete, ich meinen Schwanz tief in ihn geschoben hatte, sein Parfum riechen konnte, was mich nur noch wahnsinniger machte.
Ich bewegte mich schnell, hörte Elvis immer lauter werden, es schien ihm ebenfalls zu gefallen, weswegen ich stetig mein Tempo beschleunigte.
Auch das Tempo meiner Hand beschleunigte ich weiter, bis ich irgendwann alles aus mir herausholte.
Ob es Einbildung, Wunschdenken oder einfach die Realität war, wusste ich nicht, aber ich hatte das Gefühl, dass Elvis auch immer lauter wurde, was mich wiederum nur noch wahnsinniger machte.
Mein Schwanz zuckte schon verdächtig in meiner Hand und ich wusste, dass ich wohl nicht mehr lange brauchen würde.
Kurze Zeit später wurde Elvis noch lauter, wahrscheinlich würde er auch nicht mehr lange brauchen und der Gedanke daran, dass er zu seinem Höhepunkt kam, brachte mich an den Rand des noch erträglichen Wahnsinns.
Ich konnte einfach nicht länger an mich halten und kam zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich unter heftigem Stöhnen auf meinem Bauch.
Der Orgasmus war so verdammt intensiv und geil, so hatte ich das noch nie in meinem Leben erlebt und ich hatte schon oft Sex gehabt in meinem Leben und es mir wahrscheinlich noch öfter selbst besorgt.


Schwer atmend ließ ich mich in die Kissen zurück sinken und brauchte wirklich lange, bis ich das alles soweit verarbeitet hatte, dass ich wieder ordentlich atmen konnte.
Ich wusste nicht, wieso es mir so geil vorkam, aber ich wusste, dass ich es so wirklich noch nie gehabt hatte und es immer wieder gerne hätte.
Blind schob ich meine Hand träge aus dem Bett und suchte nach der Schublade im Nachttisch neben dem Bett.
Als ich diese gefunden hatte, zog ich sie auf und kramte ein Päckchen Taschentücher da raus und wischte meinen Bauch sauber, auf dem die Überreste des mehr als geilen Stelldichein immer noch deutlich zu sehen waren.
Das Taschentuch schmiss ich neben das Bett, denn dort hatte ich für solche Dinge einen Mülleimer stehen.
Ich setzte mich ein Stück auf und lauschte angestrengt in die Stille, denn Elvis hörte ich nicht mehr, der schien ebenfalls fertig zu sein.
Mein Blick schweifte in die Schublade die immer noch offen stand und ich erkannte darin Zigaretten, die ich auch gleich raus zog und mir eine davon anzündete.
Den Qualm inhalierte ich tief, bevor ich ihn wieder meinen Lungen entweichen ließ und konnte immer noch nicht so ganz glauben, was da jetzt eigentlich abgegangen ist.
Wieso war ich nur so unglaublich scharf auf Elvis?
Ich konnte es nicht sagen, aber ich würde es ganz sicher noch raus finden.
Nachdem ich die Zigarette zu Ende geraucht hatte, drückte ich diese im Aschenbecher aus und kuschelte mich wieder in die Decke.
Kurze Zeit später schlief ich dann auch mehr als erschöpft und definitiv befriedigt ein und verfiel in einen ruhigen und mehr als erholsamen Schlaf.


Als ich am nächsten Morgen wach wurde, war ich zwar mehr als entspannt, aber mir fiel dann auch gleich meine Tat der Nacht ein, was meine Wangen dann doch leicht rot werden ließ.
Was hatte ich nur getan?
Ich hatte mir ernsthaft auf meinen Sohn einen runter geholt?!
Langsam zweifelte ich wirklich an meinem Verstand, denn das konnte doch nicht wahr sein, oder?
Fassungslos über mich selber schüttelte ich den Kopf und brauchte jetzt erst einmal einen Kaffee.
Ich rollte mich aus dem Bett und zog mir ein paar Shorts über.
Ohne mich sonst irgendwie noch anzuziehen oder fertig zu machen ging ich nach unten in die Küche, denn ich brauchte jetzt einfach einen Kaffee.
Ohne den war ich doch einfach kein Mensch und nicht wirklich Herr meiner Sinne, auch wenn meine Gedanken heute mehr als klar waren, im Gegensatz zu sonst.
Noch nicht wirklich wach und definitiv noch verschlafen tapste ich in die Küche, wo ich Elvis mit seiner kleinen Freundin sitzen sah, was mich auch gleich genervt seufzen ließ.
Dennoch ging ich dann zur Kaffeemaschine und machte mir erst einmal einen Kaffee, denn den konnte ich jetzt wirklich brauchen.
Ich lehnte mich gegen den Küchenschrank und beobachtete die beiden, wie sie sich immer wieder küssten und förmlich schon an meinem Küchentisch vögelten.
,,Könnt ihr nicht in dein Zimmer gehen? Ich muss das nicht sehen.“, brummte ich unzufrieden und Elvis grinste.


,,Wir haben nur auf dich gewartet, wir wollen frühstücken.“
,,Du weißt doch, wo der Kühlschrank steht.“, sagte ich kopfschüttelnd und drehte mich erneut zu der Kaffeemaschine um und nahm die Tasse mit dem Kaffee dort weg, bevor ich mich wieder gegen den Schrank lehnte.
,,Ich dachte ja auch eher, dass du uns vielleicht etwas machst.“, sagte Elvis mit einem Hundeblick und beinahe wäre ich weich geworden, wenn sich dann nicht die Olle in in meine Gedanken gedrängt hätte.
,,Das wäre echt voll toll von dir, Sven.“, sagte sie und sah mich an, was mich eine Augenbraue hochziehen ließ.
,,Mein Name ist Stephan, aber ich kann mich auch nicht daran erinnern dir das du angeboten zu haben. Wenn du Frühstück willst, dann halt dich an Elvis oder noch besser, geh in die nächste Bäckerei und kauf es dir da, dann lebst du wenigstens nicht auf meinen Kosten.“
,,Elvis, dein Opa ist gemein zu mir.“, hörte ich die Olle sagen und verschluckte mich auch gleich an dem Kaffee, den ich gerade versuchte zu trinken.
Hatte sie mich gerade ernsthaft als seinen Opa bezeichnet?
So alt war ich jetzt ja nun auch noch nicht und das definitiv eine Beleidigung.
,,Jetzt komm schon, mach uns Frühstück.“, sagte Elvis an mich gewandt, statt das aufzuklären, dass ich nicht sein Opa bin.
Fassungslos blickte ich ihn an und konnte nicht glauben, was ich da gerade hörte.
,,Nein, dass werde ich nicht. Bin ich dein Diener? Mach dir gefälligst selber was, aber schmeiß vorher dieses unfreundliche Ding raus!“, sagte ich bestimmt und Elvis seufzte.
,,Komm Baby, wir gehen auswärts frühstücken.“, sagte er zu dieser Ollen da und stand auf.


Sie stand ebenfalls auf und beide verließen den Raum.
Wirklich reagieren konnte ich darauf nicht, denn ich war einfach nur wahnsinnig fassungslos über das, was sich hier abspielte.
Kopfschüttelnd ging ich mit meinem Kaffee in das Wohnzimmer und setzte mich dort auf die Couch.
Nachdem ich mir dann eine Zigarette angezündet hatte, griff ich nach meinem Handy und durchsuchte meine Telefonkontakte, auf der Suche nach jemandem, bei dem ich mich aufregen konnte.
Irgendwann war ich dann bei V angekommen und entdeckte die Nummer von Vom.
Dieser kleine Drummer der Toten Hosen war mir doch schon sehr ans Herz gewachsen die letzten Jahre und da hatte sich dann irgendwie eine Freundschaft draus entwickelt.
Was vor Jahren nicht denkbar gewesen wäre, existierte heute und das doch recht regelmäßig und gut.
Ich schloss mein Telefonbuch und öffnete stattdessen WhatsApp, denn darüber kommunizierten wir meistens, wenn wir nicht telefonierten.
Nachdem ich das Fenster von Vom geöffnet hatte, gab ich meine Nachricht ein.

`Hey Zwerg, Zeit und Bock? ;)´

Da Vom wusste, wie ich das meinte, machte ich mir auch keine Sorgen, dass er das falsch verstehen würde.
Wir respektierten uns, aber machten eben auch unsere Späße miteinander.


Kurze Zeit später bekam ich dann auch schon Antwort und las diese.

`Hey Riese, Bock auf dich immer, Zeit gerade nicht wirklich, bin bei der Bandprobe. Danach hätte ich Zeit. Soll ich Gummis mitbringen? :P´

Ich grinste über die Antwort, denn das war doch typisch für ihn, dass er mit solchen Sprüchen um die Ecke kam.
Dennoch wollte ich aber antworten, was ich dann auch gleich tat.

`Sag Campino, dass es dringend ist und ich nicht warten kann. Ich bin so verdammt geil auf dich, ich wichse meinen Schwanz jetzt schon ;) Ach, was willst du denn mit Gummis? Gummis sind was für Anfänger :P´

Ich sendete die Nachricht ab und trank meine Tasse aus, bevor ich das Handy weglegte und in die Küche ging.
Dort machte ich mir noch eine neue Tasse Kaffee und ging damit dann wieder in das Wohnzimmer.
Wirklich gespannt auf die Antwort nahm ich mein Handy wieder zur Hand und sah, dass ich auch wirklich eine Nachricht hatte.

`Ich werde es ihm ausrichten ;) Bis ich bei dir bin, bist du dann ja schon fertig o.O Ja, haste auch wieder recht, also lassen wir die Gummis weg ;)´

Zufrieden nickte ich, denn das gefiel mir doch schon viel besser, auch wenn das eigentlich nicht der Grund war, warum ich ihn angeschrieben hatte.


Auch wenn Vom und ich befreundet waren, zwischen uns war nie etwas gelaufen und das würde wohl auch nicht passieren, denn ich stand nicht wirklich auf Männer und soweit ich wusste tat Vom das auch nicht.
Dennoch musste ich noch zurück schreiben, was ich dann auch gleich tat.

`Danke :) Ach, ich bin potent, ich kann immer :P Sag ich doch ;)´

Auch diese Nachricht sendete ich ab und griff erneut nach meinen Zigaretten, bevor ich mir davon eine anzündete und meinen Kaffee weiter trank.
Ich hörte Elvis und seine Olle die Treppe runterkommen und hoffte, dass die beiden ohne weitere Probleme gehen würde.
Aber da hatte ich mich wohl zu früh gefreut, denn mein Sohn kam in das Wohnzimmer und setzte sich auch gleich ziemlich eng neben mich, was mich dann doch leicht nervös werden ließ.
,,Daddy....“, sagte er ziemlich langgezogen und streichelte mit seiner Hand über meinen Oberschenkel, was mich lautstark die Luft einziehen und anschließend räuspern ließ.
Jetzt galt es die Fassung zu wahren und nicht geil zu werden, denn das würde ich bei dieser Berührung am liebsten tun.
,,Was gibt’s?“, fragte ich bemüht ruhig und Elvis sah mich mit Hundeblick an, während seine Hand weiterhin auf meinem Oberschenkel verweilte.
,,Ich will mit Lena frühstücken gehen.“
,,Viel Spaß. Du kennst dich doch in Frankfurt aus.“


,,Ja, aber ich brauche Geld, sonst bekomme ich nichts.“
,,Dann musst du auf die Bank gehen.“, sagte ich möglichst kühl, merkte aber auch, dass ich deutlich nervös wurde, denn er hatte seine Hand immer noch nicht weggenommen.
,,Kannst du mir nicht vielleicht etwas geben? Ich will nicht auf die Bank gehen.“
,,Das sehe ich doch dann nie wieder.“
,,Ach komm schon, Dad. Du hast doch genug.“, sagte er und ich seufzte.
,,Damit ich deinen kleinen billigen Fick auch noch bezahlen kann, den du danach doch sowieso nicht wiedersiehst?“, fragte ich lauter als ich wollte und Elvis zog seine Hand weg und hob beide entschuldigend in die Luft.
,,Okay, ich gehe zur Bank. Ich werde dich nicht mehr stören.“, sagte er kopfschüttelnd und stand auf.
,,Elvis, dass war so nicht gemeint. Warte, ich gebe dir was.“, sagte ich und Elvis schüttelte den Kopf.
,,Nicht nötig.“, sagte er und verließ den Raum und kurze Zeit später auch das Haus und ließ mich seufzend alleine zurück.
Ich hatte deutlich etwas wie Eifersucht gespürt und wusste nicht wieso.
Das hatte ich sonst doch auch nicht, denn das war doch nicht das erste Mädchen was Elvis mit nach Hause brachte.
Weidner, du bist 52 Jahre alt und ernsthaft auf ein 16 jähriges Mädchen eifersüchtig?
Geh in Therapie, dass kann doch wohl nicht wahr sein, du spinnst.
Über mich selber den kopfschüttelnd griff ich nach meinem Handy, denn ich wollte Vom ja auch nicht vergessen.


Tatsächlich hatte der Drummer mir dann auch geschrieben und ich öffnete die Nachricht.

`Sollte ich irgendwann das Ufer wechseln und auf Männer stehen, komme ich auf dich zurück ;) Aber jetzt mal Scherz beiseite, was ist denn los?´

Ich seufzte, denn ich war nicht wirklich böse, dass er jetzt das Thema gewechselt hatte, denn nach Spaß stand mir der Sinn jetzt nicht mehr wirklich.
Was war nur mit mir los?
Vor allem was sollte das alles und was machte es mit mir?
Als nächstes gab ich dann meine Antwort ein.

`Kannste gerne machen ;) Ach ich weiß auch nicht, mein Leben steht echt Kopf im Moment. Ich verstehe hier nichts mehr. Aber das ist kein Thema für WhatsApp, deswegen wollte ich wissen, ob du Zeit hast. Ich kann auch zu dir kommen, wenn es dir nicht passt zeitlich gesehen.´

Nachdem ich die Nachricht abgesendet hatte, legte ich das Handy auf meinen Oberschenkel und griff erneut nach meinen Zigaretten.
Ich zündete mir davon eine an und inhalierte den Qualm tief, bevor ich ihn wieder meinen Lungen entweichen ließ.
Meinen Kopf legte ich wieder gegen die Couch und schloss erneut die Augen.
Was war nur los mit mit und was sollte das alles?
Irgendwann würde ich daran noch verzweifeln, wenn ich es nicht bald wusste.


Als mein Handy dann auf meinem Oberschenkel vibrierte, zuckte ich heftig zusammen, setzte mich gerade hin und brauchte einen Moment um zu realisieren, dass es nur mein Handy war, was durch mein Zucken nun auf dem Boden lag.
Seufzend fuhr ich mir mit der Hand durch die Haare und war nun wirklich mehr als genervt.
Dennoch hob ich das dumme Ding auf und öffnete die Nachricht.

`Nein, dass ist schon okay. Ich komme gleich zu dir. Halbe Stunde ist hier Schluss und dann mache ich mich auf den Weg.´

Ich nickte und war doch wirklich zufrieden, dass Vom wirklich noch Zeit hatte und dann auch noch zu mir kam.
Vielleicht konnte er ja helfen und wusste, was ich machen sollte oder hatte so eine ähnliche Situation auch erlebt, denn er hatte ja auch einen Sohn in dem Alter von Elvis.
Ich öffnete die Tastatur und gab meine Nachricht ein.

`Danke, Kleiner. Wir sehen uns dann später.´

Ich sendete die Nachricht ab und legte mein Handy dann auf den Tisch, denn ich war sicher, dass Vom darauf wahrscheinlich jetzt nicht mehr antworten würde, denn eigentlich war ja auch alles gesagt.
Ich leerte die Tasse noch und stellte sie dann ebenfalls auf den Tisch, bevor ich dann aufstand und nach oben in mein Schlafzimmer ging.


Wollte ich mich doch anziehen bevor Vom kam und ich immer noch in Boxershorts hier rum saß.
Vor allem wusste ich ja auch nicht wirklich, wen Elvis noch mit nach Hause bringen würde, denn er kam selten alleine nach Hause.
Vielleicht würde er seine Olle da ja auch wieder mitbringen.
Er nannte sie immerhin Baby und vielleicht lief da ja auch mehr zwischen den beiden und die beiden waren zusammen?!
Ich hoffte es jedenfalls nicht, denn das würde mir dann, warum auch immer, das Herz brechen.
Seufzend ließ ich mich auf mein Bett fallen und legte die Hand auf meine Augen.
Der Gedanke daran, dass mein Sohn eine Freundin haben könnte, versetzte mir einen Stich ins Herz und ich begriff nicht warum.
Sollte ich mich nicht eigentlich für meinen Sohn freuen und ihm das gönnen?
Wieso konnte ich das nicht?
Nun gut, die Olle da war nicht unbedingt die beste Partie, aber wenn er sie liebte, dann konnte ich doch nicht ernsthaft auch nur einen Gedanken daran verschwenden da eifersüchtig oder was auch immer zu sein.
Aber wie gerne würde ich ihn mein eigen nennen, obwohl er das in gewisser Weise ja auch war.
Uns verband so unendlich viel und dennoch reichte es mir nicht.
Ich wollte ihn mein eigenen nennen und das nicht nur als meinen Sohn.
Ihn berühren, ihn spüren, seine Nähe genießen, seinen unglaublichen und unverwechselbaren Duft einatmen und mich vollkommen in seinen Bann ziehen lassen, denn er hatte eine verdammt starke Anziehungskraft.


,,Da bist du ja. Ich habe dich schon gesucht.“, hörte ich die Stimme von meinen Sohn und ich ließ die Hand von meinen Augen sinken und blickte zur Türe.
Dort stand Elvis und blickte mich mit einem mehr als verführerischen Blick an, was mich dazu brachte mich ein Stück aufzusetzen, mich auf meine Hände abzustützen und ihn fragend anzusehen.
,,Was willst du denn?“, fragte ich und Elvis kam statt zu antworten zu mir.
,,Nicht so viel reden Dad, das zerstört doch nur die Stimmung.“, hauchte er gegen meine Lippen und legte seine auch gleich auf meine.
Sanft spielte er mit seiner Zunge an meinen Lippen und völlig perplex erwiderte ich den Kuss.
Ich schlang meine Arme um ihn und ließ mich zurück auf das Bett sinken.
Elvis drückte seine Mitte gegen meine und ich spürte deutlich, dass sein Schwanz sich zur vollen Länge aufgestellt hatte.
Ich stöhnte in den Kuss, ließ meine Hände zu seinem Arsch wandern und krallte mich hart dort hinein, was Elvis in den Kuss stöhnen ließ.
Es wurde eng in meinen Shorts, das konnte ich deutlich spüren, aber auch den Drang ihn zu spüren.
,,Ich will dich.“, hauchte Elvis gegen meine Lippen, bevor er sich meinen Hals entlang küsste.
Sofort drehte ich den Kopf zur Seite um ihm mehr Platz zu bieten, den er auch gleich nutzte, indem er sanft in meinen Hals biss.
Ich ließ seine Hand in seine Haare wandern und stöhnte leise auf, als er mir erneut in den Hals biss.
Von meinem Hals küsste er sich weiter runter über meine Schulter zu meiner Brust und umkreiste dort mit seiner Zungenspitze meine Brustwarzen.


Ich drückte mich ihm entgegen und seufzte genüsslich vor mich hin, was in ein Stöhnen überging, als er ebenfalls sanft in meine Brustwarzen biss.
Es war so wahnsinnig intensiv und schön und ließ mich hoffen, dass es nie aufhören würde.
Elvis küsste sich weiter runter zu meinem Bauch und umkreiste dort mit seiner Zungenspitze meinen Bauchnabel, was mich ebenfalls seufzen ließ und dazu führte, dass ich mich ihm entgegen drückte.
,,Können wir das Vorspiel nicht überspringen?“, fragte ich keuchend, aber Elvis schüttelte nur den Kopf, blickte mich tief mit einem mehr als verführerischen Blick an und küsste sich weiter runter zu meinem Hosenbund.
An diesem küsste, knabberte und leckte er sich entlang, bevor er sich über meinen Schwanz weiter runter küsste und mit seiner Hand auch gleich darüber streichelte.
Ich stöhnte laut auf, drückte mich ihm auch gleich entgegen und verfluchte die Tatsache, dass ich immer noch Boxershorts trug und seine Lippen nicht direkt an meinem Schwanz spüren konnte.
Aber Elvis schien zu merken, dass ich das wollte und mein Begehren so unermesslich groß war, dass er sich auch gleich vor mich stellte und mich von meinen Shorts befreite.
Er ließ sie achtlos neben dem Bett liegen und beugte sich über meinen Schwanz, nahm diesen allerdings nicht in den Mund, was mich erlösen würde, sondern küsste sich stattdessen über die Haut um meinen Schwanz herum.
,,Elvis.“, keuchte ich, krallte mich in seine Haare und versuchte mit meiner Hand seinen Kopf zu meinem Schwanz zu schieben.


Elvis ließ sich aber viel zu viel Zeit und davon überhaupt nicht beeindrucken und küsste sich weiter um meinen Schwanz entlang.
,,Ich platze gleich.“, keuchte ich atemlos, was aber in einem heftigen Stöhnen unterging, als Elvis meinen Schwanz dann doch der vollen Länge in seinen Mund nahm.
Ich krallte mich mit meiner Hand fester in seine Haare und drückte mich ihm entgegen.
Versuchte seinen Kopf zu bewegen und diesmal ließ er es auch zu und begann seinen Kopf zu bewegen.
Es fühlte sich so verdammt gut an, mit Abstand das geilste, was ich je gefühlt hatte.
Wo Elvis das Blasen so gut gelernt hatte, wusste ich nicht, aber ich wusste, dass es noch nie einen Mann oder eine Frau gegeben hatte, der es so verstanden hatte einen Schwanz mit so viel Hingabe und Liebe zu blasen, wie er es tat.
Immer wieder beschleunigte er sein Tempo, ich spürte, dass mein Schwanz jetzt bereits schon so verdächtig zuckte, dass ich wahrscheinlich fertig sein würde, noch bevor er alles aus sich herausholen konnte.
Meine Hand krallte sich fester in seine Haare und mein Stöhnen wurde immer lauter.
Ich war sicher, dass man mich wahrscheinlich auch schon bis auf die Straße hören konnte und das obwohl wir im zweiten Stock des Hauses waren.
Meine Atmung hatte sich so deutlich beschleunigt, dass ich teilweise das Gefühl hatte, zu ersticken, weil ich kaum noch Luft bekam.
Ich drückte mich ihm enger entgegen, krallte meine Hand enger in seine Haare und schrie schon fast vor Geilheit, denn ich wusste, dass es nur noch ein paar Bewegungen benötigte, bis ich zu meinem ersehnten Höhepunkt kommen würde.



,,DAD!!!! DAD VERDAMMT!!!!“, schrie Elvis mich an und rüttelte an mir.
Ich sah Elvis neben mir stehen, angezogen und mich mit hochgezogener Augenbraue ansehend.
Mein Blick fiel auf meine Mitte, wo sich mein Schwanz deutlich gegen meine Shorts drückte und sah dann schockiert und mit weit aufgerissenen Augen Elvis an.
,,Ich.... ähm.... ich.... also....“, stotterte ich vor mir hin aber Elvis winkte ab.
,,Schon okay Dad. Meinetwegen musst du dich nicht schämen, dass du geile Träume hast und die Dame schien ja auch wirklich gut gewesen zu sein, wenn ich mir deine Beule so ansehe. Ich hab das auch und es stört mich auch nicht nicht, ich hätte dich ja auch nicht geweckt, aber Vom ist im Wohnzimmer und wartet auf dich.“, sagte er locker, was mich dann doch rot werden und den Kopf wegdrehen ließ.
Konnte ich Elvis doch einfach nicht in die Augen sehen, nach so einem Traum.
Ich stand auf und vermied es Elvis anzusehen, während ich aus meinem Kleiderschrank ein paar Kleidungsstücke raus suchte.
In dem Glauben das Elvis wieder gegangen war, drehte ich mich rum und wollte die Klamotten gerade auf das Bett legen, als ich sah, dass Elvis immer noch da war.
,,Darum solltest du dich noch kümmern, bevor du zu Vom gehst.“, sagte er und deutete auf die Beule in meiner Hose.
,,Dann solltest du gehen, wenn du mir nicht dabei helfen willst.“, sagte ich schneller als ich denken konnte und hätte mir in dem Moment am liebsten die Hand vor die Stirn geschlagen.
,,Nee nee, lass mal. Ich geh dann mal wieder runter.“, sagte er und verschwand bevor ich noch etwas sagen konnte wieder aus meinem Schlafzimmer.


Der leicht angewiderte Unterton in seiner Stimme entging mir nicht, was einem Schlag in die Fresse glich.
Seufzend blickte ich an mir runter, wo mein Schwanz immer noch hart gegen die Shorts drückte.
,,Du machst nur Probleme.“, sagte ich zu meinem Schwanz und schüttelte den Kopf.
Seufzend ließ ich mich auf mein Bett sinken und vergrub mein Gesicht in meinen Händen.
Scheinbar hatte Elvis nicht mitbekommen, dass ich von ihm geträumt hatte, sonst hätte er wohl anders reagiert und er hatte ja auch eine Dame erwähnt, die es überhaupt nicht war.
Ich ließ meine Hände sinken und stand auf, mir einen runter zu holen, wäre jetzt wohl zu Zeitaufwendig und Vom wartete auf mich.
Seufzend schnappte mir meine Sachen und ging so leise wie möglich in das Bad, in der Hoffnung, dass mir keiner mehr begegnen würde, was zum Glück auch nicht der Fall war.
Ich befreite mich von meinen Shorts, schmiss sie in die Wäsche und stellte mich unter die Dusche.
Den Duschkopf drehte ich nur so weit weg, dass meine Haare trocken blieben und schaltete dann das Wasser an.
Eiskalt traf es auf meinen Körper und ähnelte tausenden Nadelstichen, aber ich musste diese scheiß Beule einfach los werden.
Es dauerte doch länger als ich dachte, bis sie dann auch wirklich weg war und ich das Wasser ausschaltete.
Ich stieg aus der Dusche, trocknete mich ab und zog meine Sachen dann über.


Kurz checkte ich noch meine Frisur und erledigte sonst noch alles, was so im Bad anfiel und ging dann nach unten zu Vom ins Wohnzimmer.
Der Drummer saß mit meinem Sohn im Wohnzimmer und unterhielten sich, was auch kein Problem wäre, wenn Elvis gerade nicht Dinge gesehen hätte, die er nicht sehen sollte.
,,Hey.“, sagte ich bemüht locker, setzte mich auf die Couch und Elvis stand dann auch gleich auf.
,,Ich geh dann mal in mein Zimmer.“, sagte er mit einem Unterton, den ich nicht deuten konnte, aber mir auch irgendwie nicht gefiel.
,,Sorry, ich wollte noch duschen und deswegen....“, begann ich meine Erklärung, aber Vom winkte ab, was mich dann abbrechen ließ.
,,Elvis hat mir alles erzählt.“, sagte Vom grinsend und erneut spürte ich, dass ich rot wurde.
Wieso musste der Bengel denn auch alles gleich weitersagen?
Seufzend fuhr ich mir mit der Hand durch die Haare und versuchte mich zu beruhigen und die Röte aus meinem Gesicht zu vertreiben.
,,Du weißt aber schon, dass dir das vor mir nicht peinlich sein muss?!“, fragte Vom und ich seufzte.
,,Was genau hat Elvis dir erzählt?“, fragte ich und blickte ihn dann auch wieder an, denn ich spürte, dass ich nun sicherer war.
,,Nur das du einen verdammt geilen Traum hattest und das du dir wahrscheinlich noch einen runter holen würdest, bevor du dann runter kommst.“
,,Hat er sonst nichts gesagt?“
,,Nein, was soll er denn sonst noch gesagt haben?“


,,Keine Namen oder irgendwas, was darauf hinweisen würde, das er weiß von wem ich geträumt habe?“
,,Nein, davon hat er nichts gesagt.“
Ich seufzte erleichtert, denn vielleicht hatte er es wirklich nicht mitbekommen oder ich seinen Namen einfach nicht gesagt.
Konnte ich doch während ich schlief nicht beeinflussen, was ich sagte und das ich hier und da mal im Traum sprach wusste ich, denn das hatte Kevin mir mal gesagt, auch wenn das zum Glück eher seltener vorkam.
,,Man Stephan, du hattest einen geilen Traum, und? Warum sollte das so schlimm sein?“
,,Weil es keine Frau war, von der ich geträumt habe.“
,,Und? Dann bist du eben bisexuell, oder bist du schwul?“
,,Nein, ich bin beides nicht. Ich bin hetero und stehe auf Frauen.“, sagte ich bemüht bestimmt und merkte schon während dem aussprechen, dass es nicht wirklich überzeugend war.
,,Stephan, ich mag dich wirklich und ich habe auch ernsthaft kein Problem damit, wenn du von Kerlen träumst oder du bisexuell, meinetwegen auch schwul bist, aber vielleicht solltest du dir wenn es wirklich so ist auch eingestehen, dass es so ist. Denn ich habe eher das Gefühl, dass du das mit allen Mitteln versuchst zu verstecken und es vielleicht tief im Inneren schon weißt.“
,,Nein, dass ist doch Blödsinn. Ich bin nicht schwul und auch nicht bisexuell. Ich habe nur eine komische Phase.“
,,Wie lange geht die schon?“
,,Bewusst ist es mir gestern erst aufgefallen. Aber das ist doch auch nicht wichtig. Sag mir lieber, was ich dagegen tun kann, ich will das nicht.“


,,Was wäre denn so schlimm daran? Ich meine daran bisexuell oder schwul zu sein.“
,,Nichts. Ich habe ja auch nichts gegen die Menschen die es sind, aber ich bin Stephan Weidner. Ich habe einen Sohn und bin nicht schwul.“
,,Du weißt aber schon, dass deine sexuelle Ausrichtung nichts mit dem zu tun hat, was du bist beziehungsweise wie du heißt, oder?“, fragte Vom vorsichtig und ich blickte ihn fassungslos an.
,,Hältst du mich für ganz blöd?“, fragte ich schnippisch und Vom seufzte.
,,Nein, natürlich nicht. So habe ich das auch nicht gemeint. Aber wenn du schon von Kerlen träumst, dann kann es doch sein, dass du bi bist und dich einfach nur dagegen sträubst.“
,,Tue ich nicht. Bin ich auch nicht. Das ist Blödsinn.“
,,Wann hast du zum letzten Mal eine Frau gevögelt?“
Ich überlegte kurz, denn in letzter Zeit hatte ich viel gearbeitet und hatte keine Zeit für Sex.
,,Keine Ahnung, vielleicht vor drei Wochen oder so.“
,,Das ist ja noch nicht so lange. Von welchem Kerl hast du denn geträumt, dass du dich da so krass gegen wehrst?“, fragte Vom und ich griff nach meinen Zigaretten.
Ich zündete mir eine davon an und reichte Vom die Packung, der sie dankend annahm und sich ebenfalls eine anmachte.
In der Hoffnung, dass ich so Zeit ziehen konnte und er seine Frage vielleicht vergessen hatte, zog ich heftig an der Zigarette und inhalierte den Qualm tief, bevor ich ihn wieder meinen Lungen entweichen ließ.


Ich blickte zu Vom, aber auch der sah mich abwartend an und ich seufzte.
,,Ist das wichtig?“
,,Nein, wichtig ist das eigentlich nicht, aber es würde mir vielleicht helfen dich besser zu verstehen.
,,Ich habe von Elvis geträumt.“, murmelte ich undeutlich und war nicht sicher, ob Vom mich wirklich verstanden hatte.
,,Von deinem Sohn?“, fragte Vom dann doch leicht unsicher und ich nickte.
,,Okay, auch das ist kein Weltuntergang.“, sagte er dann wesentlich sicherer und ich seufzte.
,,Nein, dass ist es natürlich nicht. Ich meine es passiert ja täglich, dass ein Vater von seinem Sohn träumt.“
,,Ja, warum denn nicht? Ich habe auch schon von Jez geträumt.“, sagte Vom wie nebenbei und ich sah ihn überrascht an.
,,Echt? Hat er dir auch einen geblasen?“, fragte ich hoffnungsvoll, denn vielleicht hatte Vom das Problem ja auch und konnte mir helfen.
,,Ähm... Nein.“
Erneut seufzte ich und hatte nun wirklich all meine Hoffnung verloren.
,,Elvis hat dir einen geblasen in deinen Träumen?“
,,Ja, aber seit gestern Abend läuft einiges schief. Ich fühle mich seit gestern Abend so total zu ihm hingezogen.“
,,Sexuell?“, fragte Vom und ich nickte.
,,Ja, auch. Aber nicht nur. Es ist komisch.“
,,Was definierst du unter komisch? Geht das vielleicht auch etwas genauer? Ich kann doch nicht wissen was bei dir los ist, wenn du das nicht sagst. Ich bin nicht dabei.“


,,Also gestern Abend wollte ich Lieder schreiben, aber als Elvis dann kam, hatte ich sein Parfum in der Nase und fand, dass er auch verdammt geil gerochen hat. Den ganzen Abend musste ich an seinen Körper denken und an das, was ich so alles damit anstellen könnte. Er war gestern Abend feiern, hat dann als er nach Hause kam eine Olle mit, mit der er auch gevögelt hat und das ziemlich lautstark. Ich wollte schlafen, konnte aber nicht und irgendwie hat mich das auch geil gemacht, dass ich ihn stöhnen gehört habe, da habe ich mir einen runter geholt. Heute morgen waren die beiden in der Küche und ich hatte das Gefühl eifersüchtig zu sein, denn so waren auch teilweise meine Antworten. Elvis ist dann mit der Ollen abgezogen und ich war alleine. Ich wollte mich dann eigentlich fertig machen, damit ich fertig bin, wenn du kommst, aber ich bin dann eingeschlafen und habe dann den Traum gehabt, dass er mir einen geblasen hat. Aber es ist nicht so, dass ich ihn einfach nur ficken will, denn ich habe das Gefühl, dass das in eine ganz andere Richtung geht. In eine, die mir noch viel Ärger einhandeln würde und mit der ich auch überhaupt nicht klar kommen würde.“
,,Du denkst du hast dich in ihn verliebt?“
,,So weit ist es zum Glück noch nicht, aber ich hoffe, dass es auch nicht soweit kommt. Was würde ich denn dann machen? Vom, er ist mein Sohn.“
Vom nickte und schien auch nicht wirklich eine Lösung zu haben, denn er sah mich ziemlich ratlos an.
,,Ich habe keine Ahnung, was ich dazu sagen sollte. Er ist dein Sohn und eigentlich solltest du das auch nicht tun, aber gegen Gefühle ist man ja auch bekanntlich machtlos. Ich meine das hast du dir ja auch nicht so ausgesucht.“


,,Nein, ganz im Gegenteil. Ich versuche mich ja mit allen Mitteln und Wegen dagegen zu wehren.“
,,Aber vielleicht solltest du dir darüber klar werden, was du für ihn empfindest. Vielleicht musst du aber auch einfach nur nochmal ordentlich vögeln, dass es sich dann erledigt hat.“
,,Ja, das kann sein.“, sagte ich seufzend und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.
,,Willst du was trinken?“, fragte ich als mir auffiel, dass er noch gar nichts hatte.
,,Nein, ich bin auf dem Sprung. Campino wartet auf mich. Wir sind mit den Hosen hier und haben später noch einen Termin.“
,,Oh, dann hast du ja keine Zeit.“
,,Nein, leider nicht. Aber wenn du vögeln willst, dann solltest du dir dazu auch besser jemanden ohne mich suchen, denn ich würde da nur stören.“, sagte er und zwinkerte.
,,Ja, da hast du recht. Ich mache mich fertig, wenn du dann später wieder weg bist, und dann mal schauen, was ich heute Abend noch so bekommen kann. Ist ja noch früh.“
Vom nickte und stand dann auch schon wieder auf, was mich dazu brachte ihn fragend anzusehen.
,,Dann halte ich dich auch nicht länger auf, denn ich muss weiter und du hast dann ja auch noch was zu tun.“
Ich nickte, stand ebenfalls auf und brachte Vom noch zur Haustüre, wo ich mich dann noch von ihm verabschiedete und schloss dann hinter ihm die Türe.
Dann würde ich seinen Rat jetzt einfach beherzigen und mich fertig machen und dann schauen, ob ich vielleicht heute Abend noch eine Frau in mein Bett bekommen würde.


Ich stand auf und machte mich auch gleich auf den Weg in mein Schlafzimmer, wurde dann aber von Elvis im ersten Stock abgefangen.
,,Lena bist du los geworden, die wird sich wohl nicht mehr bei mir melden. Ich gehe gleich noch ein bisschen feiern. Du denkst ja dran, dass morgen Abend hier Party ist, also sieh zu, dass du beschäftigt bist, aber das bist du sicher, denn du musst wahrscheinlich ja wieder arbeiten.“
,,Wieso gehst du denn schon wieder feiern? Sollen wir nicht vielleicht was zusammen machen?“
,,Das wird ziemlich peinlich, Dad. Ich meine wer geht denn heute noch mit seinem Dad feiern.“
,,Wir müssen ja nicht feiern gehen. Wir können uns ja auch hier einen schönen Abend machen.“
Elvis blickte mich von oben bis unten an und schüttelte dann den Kopf.
,,Nein danke, Dad. Ich gehe mit ein paar Kumpels feiern und mit morgen geht hoffentlich klar.“
,,Ja, das geht klar.“, sagte ich seufzend und Elvis nickte, bevor er dann auch gleich im Bad verschwand, was mich erneut zum seufzen brachte, denn da wollte ich doch eigentlich rein und mich fertig machen.
Denn ich würde mich auch gerne noch vernünftig duschen, denn das hatte ich eben ja nicht ordentlich gemacht.
Dennoch ging ich in mein Schlafzimmer und suchte mir zumindest schon mal meine Sachen zusammen, die ich dann anziehen wollte, denn ich konnte ja auch nicht nackt gehen, ich wollte ja nicht zu aufdringlich sein.


Ich entschied mich für eine schwarze enge Jeans und ein ebenfalls schwarzes enges Hemd und legte beides auf dem Bett bereit, damit ich das gleich nicht mehr machen musste, wenn Elvis endlich aus dem Bad kommen würde.
In der Zeit setzte ich mich auf das Bett und zündete mir eine Zigarette an, die ich dann genüsslich rauchte.
Aber nachdem ich die zu Ende geraucht hatte, war Elvis immer noch im Bad, was mich seufzen ließ.
Ich sollte definitiv darüber nachdenken, hier ein zweites Bad einbauen zu lassen, denn nur ein Bad für zwei war echt mehr als mies, vor allem, wenn Elvis dann auch noch so lange brauchte.
Seufzend stand ich dann aber doch auf und ging zu dem Bad, denn ich wollte dem Bengel dann jetzt mal Feuer unter dem Arsch machen, dass er sich beeilte.
Ich klopfte an die Badezimmertüre und hörte Elvis leise seufzen.
,,Was gibt’s?“, fragte Elvis genervt und schien nicht im Traum daran zu denken die Türe aufzumachen.
,,Ich will duschen. Bist du bald mal fertig?“
,,Ja, dann komm doch rein. Ich bin fertig mit duschen. Muss mich aber noch fertig machen.“
Das war doch mal ne Ansage, denn so konnte ich mich auch endlich mal fertig machen.
Ich versuchte die Türe zu öffnen, die aber dummerweise abgeschlossen war.
,,Elvis!“, rief ich etwas lauter und erneut seufzte er genervt.
,,Was denn, verdammt?“, fragte er unfreundlich und ich spürte nun auch, dass die Wut in mir stieg.
,,Die Türe ist abgeschlossen.“


Elvis öffnete die Türe und blickte mich mit seinen verdammt geilen braunen Augen an, was mich dann auch gleich alle Wut vergessen ließ.
Ich sah an ihm herab und bemerkte, dass er scheinbar noch nicht lange aus der Dusche raus war, denn er trug lediglich ein Handtuch um die Hüften, was zudem auch noch ziemlich locker saß und seine Brust und sein Bauch zierten immer noch einige Wassertropfen.
,,Ich habe dir gesagt, dass ich noch nicht fertig bin.“, sagte er schulterzuckend und ich nickte, nachdem ich mich geräuspert hatte.
,,Kein Ding. Ich will ja nur duschen. Vielleicht bist du dann ja fertig.“
,,Vielleicht.“, sagte er, drehte sich rum und widmete sich wieder seinem Spiegelbild.
Ich blickte mir noch kurz seine Rückansicht an, die auch nicht zu verachten war und räusperte mich dann erneut, bevor ich mich von meinen Shorts befreite und unter die Dusche stieg.
,,Wo gehst du denn noch hin?“, fragte Elvis und ich überlegte, was ich sagen sollte.
,,Keine Ahnung, denke mal in die Kneipe um die Ecke.“
,,Also hast du keine feste Verabredung?“
,,Nein, mit wem denn auch?“
,,Keine Ahnung. Ich glaube es wird mal wieder Zeit, dass du mal wieder eine Frau fickst, Dad.“
,,Wie kommst du denn darauf?“, fragte ich dann doch leicht schockiert und sah durch die Scheibe der Dusche wie Elvis die Schultern zuckte.
,,Keine Ahnung, Intuition.“
Ich verdrehte die Augen und schaltete das Wasser ein, was auch gleich mal kalt war.


Ich biss mir auf die Unterlippe, um keine Geräusche von mir zu geben und drehte den Duschkopf zur Seite um zu warten, bis das Wasser warm wurde.
,,Wo gehst du denn hin?“, fragte ich um mich etwas abzulenken, denn ich ertappte mich dabei, wie ich ihn wieder anstarrte.
,,In einen Club, da gehen wir eigentlich immer hin wenn wir feiern gehen. Da laufen echt heiße Weiber rum.“
,,Ach wirklich?“, fragte ich und bemerkte, dass wieder so etwas wie Eifersucht in mir aufkeimte.
,,Ja, also jetzt nichts für auf die Dauer, aber für einmal auf jeden Fall top. Ich meine ich will ja auch nichts festes, das ist mir viel zu anstrengend und zu teuer.“
,,Wieso das?“
,,Die Weiber wollen doch alle immer teure Geschenke und so einen Scheiß. Außerdem sind die auch echt anstrengend auf Dauer. Wenn ich sie dann nur vögel und dann wieder gehen lasse, dann habe ich keine Verpflichtungen.“
,,Aber du verhütest doch auch, oder?“
,,Dad, ich bin keine 12 mehr. Ich werde morgen 18, falls du das vergessen hast.“
,,Nein, dass habe ich natürlich nicht, aber ich meine ja auch nur.“
,,Natürlich verhüte ich. Glaubst du, ich will mir jetzt schon ein Kind an den Hals hängen?“
,,Hoffentlich nicht.“; murmelte ich und schob den Duschkopf dann über meinen Körper, nachdem das Wasser dann endlich warm genug war.
,,Was hast du gesagt?“, fragte Elvis aber ich schüttelte nur den Kopf.
,,Schon okay. War nicht so wichtig. Hast du denn alles für morgen organisiert?“
,,Ja, das habe ich. Ich habe mich heute auch noch um die Getränke gekümmert, denn die hast du ja vergessen.“


,,Oh Fuck! Elvis, das tut mir wirklich leid, da habe ich nicht mehr dran gedacht.“, sagte ich ehrlich und verfluchte mich selber dafür, dass ich da nicht mehr dran gedacht hatte.
,,Schon okay. Ich habe es ja noch nachgeholt. War ganz schön schwer so viele Getränke so kurzfristig noch zu bekommen.“
,,Wie viele Leute hast du denn eingeladen?“
,,Ähm, ich glaube ich habe 100 Leute eingeladen, aber es kommen ja auch nicht alle.“
,,Wie viele kommen denn?“, fragte ich dann doch leicht schockiert, denn mit so vielen hätte ich nicht gerechnet.
,,Ich glaube bis jetzt haben 75 zugesagt. Keine Ahnung, vielleicht kommen ja doch noch ein paar.“
,,Das sind aber viele Leute.“
,,Ja, ich kenne ja auch einige. Aber wie gesagt es kommen nicht alle.“
,,Meinst du da reicht der Partykeller aus?“
,,Ach klar, je später es wird, desto mehr hängen doch sowieso aufeinander und für die Orgie später brauchen wir auch nicht viel Platz.“
,,Was für eine Orgie?“, fragte ich schrill und Elvis lachte sich halb tot vor der Dusche.
Er hielt sich den Bauch vor lachen und hatte sich auch einige Zeit danach noch nicht wieder beruhigt.
,,Was ist daran so lustig?“, fragte ich verwirrt, aber Elvis winkte ab, was mich mit einem Schulterzucken zum Shampoo greifen ließ.


Ich seifte mir die Haare ein und erst als ich damit fertig war, hatte Elvis sich dann auch wieder beruhigt.
,,Was war daran jetzt so lustig?“, fragte ich immer noch verwirrt.
,,Das war ein Scherz, Dad. Ich meine ich kann natürlich nicht dafür garantieren, dass da nicht auch gevögelt wird, aber Orgien haben wir bis jetzt noch keine gefeiert.“
,,Beruhigend.“, murmelte ich, aber diesmal schien Elvis es nicht mitbekommen zu haben, denn er sagte nichts mehr dazu, sondern machte komische Verrenkungen vor der Dusche.
Mit hochgezogener Augenbraue beobachtete ich das, konnte allerdings nicht viel sehen, da die Scheibe doch ziemlich beschlagen war.
Mit meiner Hand wischte ich darüber, was aber nur dazu führte, dass ich noch weniger sah.
,,Was in alles in der Welt machst du da?“, fragte ich verwirrt und Elvis seufzte.
,,Ich versuche mich zu rasieren.“
,,Mit den Verrenkungen?“
,,Ja, ich muss ja auch sehen, dass das Handtuch nicht runter rutscht.“
,,Leg es ab, ich meine wir sind beides Kerle und ich gucke dir schon nichts weg.“
,,Aber du bist mein Vater.“
,,Und?“, fragte ich bemüht ruhig und musste mir ein weiteres Seufzen verkneifen.
,,Es gibt Dinge, die sollten wir nicht voneinander sehen und wissen und ich finde das gehört dazu.“
,,Ja, du hast Recht. Tut mir leid.“, sagte ich geknickt und Elvis schwieg.
Ich wusste nicht, ob er nichts mehr dazu sagen wollte oder konnte, aber es tat langsam echt weh immer wieder so von ihm abgewiesen zu werden.


Ich griff nach dem Duschgel und begann meinen Körper einzuseifen, während ich Elvis weiter beobachtete.
,,Wusstest du eigentlich, dass die Weiber darauf stehen, wenn man sich den Schwanz rasiert?“, fragte er und ich brummte, denn da erzählte er mir nichts neues und dennoch wollte ich es nicht wissen.
,,Ich meine es sieht ja auch schöner aus und ist hygienischer. Lässt den Schwanz auch irgendwie größer wirken, wobei ich das jetzt nicht unbedingt nötig habe.“
Und da waren sie wieder: Die Gedanken an den Schwanz meines Sohnes.
Ich kniff die Augen zusammen und versuchte mir viele andere Dinge vorzustellen um nur nicht an diese Körperstelle zu denken und irgendwann gelang es mir auch und ich konnte die ansteigende Geilheit in mir stoppen.
Nachdem ich meinen Körper dann zu Ende eingeseift hatte, spülte ich diesen ab und schaltete das Wasser aus.
Ich öffnete die Duschkabine, stieg aus der Dusche und wickelte mich ebenfalls in ein Handtuch.
Hinter ihm stehend blickte ich über seine Schulter ebenfalls in den Spiegel und wollte mich gerade abwenden, als sein Handtuch von seinen Hüften rutschte und ich geradewegs auf seinen Arsch starrte.
Oh man, hatte der Kerl einen mehr als geilen Arsch und den würde ich doch zu gerne ficken.
Aber viel zu schnell war der Anblick vorbei, wobei ein besserer folgen sollte, denn Elvis drehte sich zu mir rum und wickelte in dem Moment aber auch das Handtuch wieder um seine Hüfte.
Auch wenn es nur der Bruchteil einer Sekunde war, aber ich hatte ihn gesehen.


Ich hatte seinen Schwanz gesehen und er hatte vollkommen recht, er hatte genug zu bieten.
,,DAD!“, schrie Elvis mich an und ich sah ihn fragend an.
,,Was?“, fragte ich verwirrt und räusperte mich.
,,Also ich weiß ja nicht was mit dir los ist, aber komm aus deiner Traumwelt wieder ins Hier und Jetzt und gib mir mal das Haarspray.“
Ich nickte nur und griff nach dem erst besten was ich finden konnte und reichte es ihm.
,,Ernsthaft, Dad?“, fragte Elvis und ich sah ihn fragend an.
,,Was denn? Du wolltest doch das Haarspray.“
,,Ja, das Haarspray. Nicht das Gleitgel. Warum besitzen wir so was überhaupt?“
,,Ach das war so ein Scherz von Kevin zu meinem Geburtstag.“, winkte ich ab und stellte die Tube wieder zurück und reichte ihm das Haarspray.
Elvis begann sich seine Haare zu stylen und auch für mich würde es wohl langsam Zeit mich weiter fertig zu machen.
Ich trocknete mich ab und vergaß für einen kurzen Augenblick, dass Elvis so dagegen war mich in irgendeiner Form nackt zu sehen, denn bei den Onkelz hatte ich da auch keine Berührungsängste und nahm das Handtuch was ich mir umgebunden hatte und kein neues.
,,DAD! Verdammt!“, brüllte Elvis auch gleich und hielt sich die Hand vor die Augen.
,,Hättest du mir nicht sagen können, dass du nackt hinter mir stehst? Dann hätte ich mich nicht rum gedreht.“
,,Tut mir leid.“, sagte ich seufzend und band das Handtuch wieder um meine Hüften, glücklicherweise war ich wenigstens jetzt trocken.
,,Kannst wieder gucken.“, sagte ich, bemüht nicht zu traurig zu klingen.


,,Du verhältst dich echt komisch. Was ist nur los mit dir?“
,,Nichts. Was soll los sein?“
,,Keine Ahnung. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass du scharf auf mich bist.“
,,Blödsinn.“, sagte ich schneller als ich wollte und Elvis zog eine Augenbraue hoch.
,,Du stehst nicht auf mich, oder?“, fragte er erneut und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, dass tue ich nicht.“
,,Beruhigend. Also ich geh mich dann jetzt mal anziehen. Ich komme aber gleich nochmal wieder.“
Ich nickte nur, denn was anderes hätte ich auch nicht mehr gekonnt, denn Elvis hatte auch schon den Raum verlassen und ließ mich wieder alleine.
Seufzend fuhr ich mir mit der Hand durch die Haare und fragte mich, wo das alles noch enden sollte.
Scheinbar war ich schon so auffällig, dass er es gemerkt hatte.
Dabei hatte ich doch echt versucht es nicht zu auffällig zu machen.
Erneut fuhr ich mir mit der Hand durch die Haare und wusste nicht so ganz, was ich machen sollte, aber es würde wohl auch nichts bringen, wenn ich mich jetzt selber verrückt machen würde, weswegen ich den Gedanken beiseite schob und mich ebenfalls meinen Haaren widmete, die ich dann auch stylte.
Ich sah durch den Spiegel das Elvis nun angezogen das Bad wieder betrat, was zwar nicht so schön war, wie vorher, aber auch ein sehr netter Anblick.
Er begann sich einzusprühen mit was auch immer, aber sofort stieg mir der Duft vom Abend zuvor in die Nase und ich schloss einen Moment die Augen.


,,Ist gut, neh?“, sagte er und wirkte fast schon stolz.
Fragend blickte ich ihn an, denn ich hatte keine Ahnung, was er meinte.
,,Das Parfum. Das riecht gut, oder?“
,,Ja, das riecht wirklich gut.“
,,Hab ich mir gekauft. Nicht ganz billig, aber die Damenwelt fährt voll drauf ab.“
,,Ach wirklich?“, fragte ich und wieder war da so etwas wie Eifersucht.
,,Klar, kann ich dir nur empfehlen, damit bekommst du sicher eine ins Bett.“
,,Ja, mal sehen, vielleicht komme ich drauf zurück.“
,,Super. Ich denke, dass ich dann jetzt auch gleich gehe. Ich bin ganz zufrieden.“, sagte er und zupfte hier und da noch eine Haarsträhne zurecht.
Das er mir dabei verdächtig nahe kam und nun auch noch so unverschämt gut roch, schien ihn dabei wenig zu interessieren.
,,Ich bin weg, Dad. Wir sehen uns.“, sagte er und verschwand auch schon aus dem Raum.
Warum musste der Kerl denn auch immer so schnell weg sein, dass ich nicht mehr antworten konnte?
Manchmal glaubte ich, dass er das absichtlich machte, damit ich ihn bloß nicht aufhalten konnte und er nicht länger mit mir zusammen sein musste.
Aber das war ja Blödsinn, denn warum sollte er nicht mit mir in einem Raum sein sollen?
Immerhin war ich sein Vater und kein Fremder und so schlimm war ich jetzt ja nun auch wieder nicht.
Wobei ich ja aber auch aufpassen musste, ob er nicht vielleicht doch etwas ahnte, was mir auch nicht wirklich in den Kram passte, denn das durfte er auf keinen Fall, da musste ich für sorgen.


Es würde reichen, wenn Vom und ich das wussten, mehr brauchte es nicht.
Im Gegensatz zu Elvis war ich mit meinen Haaren und meinem Auftreten nicht zufrieden, ging dann aber trotzdem in mein Schlafzimmer und zog mich dort an.
Nachdem das erledigt war, machte ich mich auf den Weg nach unten und zog dort noch meine Bikerboots an, denn die würden wahrscheinlich besser zu meinem Outfit passen statt Chucks oder andere Schuhe.
Immer noch nicht wirklich zufriedener blickte ich dort auch nochmal in den Spiegel und konnte irgendwie doch nichts mehr ändern, was mich echt frustrierte.
Aber war es wirklich mein Outfit oder eher die Tatsache, dass mir immer wieder deutlich bewusst gemacht wurde, dass ich bei Elvis keine Chance hatte, egal was ich anstellen würde?
Er war mein Sohn und sah mich eben auch nur als seinen Vater, zudem schien er ja nicht mal schwul oder bisexuell zu sein, also würde ich nicht mal die Chance bekommen mit ihm zu vögeln, wenn ich ihn schon nicht für mich haben konnte.
Auch der Gedanke frustrierte mich, aber ich wollte einen trinken gehen und das würde ich jetzt auch tun.
Entschlossen ging ich in das Wohnzimmer, packte dort alles zusammen, was ich brauchte und ging dann in den Flur zurück.
Dort schnappte ich mir meine Lederjacke, zog diese über und verließ dann das Haus und machte mich auf den Weg zur Kneipe.
Da die nicht weit weg war und ich ja auch logischerweise was trinken wollte, setzte ich den Weg zu Fuß an und brauchte ungefähr 15 Minuten, bis ich die Kneipe erreicht hatte und sie dann auch betrat.


Ich sah mich um und musste feststellen, dass hier doch einiges los war, mehr als an den Abenden sonst, aber das könnte auch einfach daran liegen, dass heute Freitag war.
Ich wusste nicht, ob ich mich darüber freuen sollte oder nicht, aber das würde sich im Laufe des Abends wohl noch zeigen und so ging ich zielstrebig auf die Theke zu und setzte mich dort hin.
,,Ach sieh an, der Weidner. Wie immer?“, fragte die Wirtin und ich nickte.
,,Was ist denn mit dir los?“, fragte Rosa, die Wirtin, auch gleich und ich seufzte.
,,Viel Stress. Wie geht es dir?“
,,Alles gut. Was ist denn los? Macht das Söhnchen Ärger?“
,,Nein, wie kommst du denn darauf?“
,,Ach nur so.“, sagte sie mit einer abwehrenden Handbewegung und stellte mir einen dreifachen Whisky vor die Nase.
,,Rosa, was meinst du?“, fragte ich etwas bestimmter, denn ich konnte es jetzt wirklich nicht gebrauchen, dass auch noch meine Stammkneipe schon informiert war.
,,Ach, man hört ja doch schon so einiges, aber das ist sicher nicht wahr.“
,,Was hört man denn?“
,,Ich sollte dir das nicht sagen, Stephan. Der Whisky geht auf´s Haus, lass ihn dir schmecken.“, sagte sie und verschwand dann an die andere Ecke der Theke.
Nur zu deutlich spürte ich, dass ich angespannt war, denn ich wollte wissen, was die Leute sich so erzählten, wenn es schon um meine Familie ging.
Kurze Zeit später betrat dann auch schon Lukas, Rosa´s Mann, den Platz hinter der Theke und kam auch gleich zu mir.


,,Weidner, na dass ich dich nochmal hier sehe. Ich dachte ihr habt Frankfurt verlassen.“, sagte er und hielt mir zur Begrüßung seine Hand hin.
Ich ergriff diese und begrüßte ihn, während ich ihn doch mit hochgezogener Augenbraue ansah.
,,Warum sollte ich Frankfurt verlassen haben?“
,,Na wegen deinem Sohnemann. Hast du das denn noch nicht gehört?“
,,Nein, was denn?“, fragte ich und spürte deutlich, dass ich mich nur noch mehr anspannte, denn was hatte er jetzt schon wieder gemacht?
,,Na man munkelt, dass er wohl in einem Puff gewesen ist und soll da die Zeche geprellt haben, der Puffbesitzer muss wohl ziemlich sauer sein und lässt ihn suchen. Ob das jetzt stimmt, weiß ich aber nicht.“
Ich atmete tief durch und spürte deutlich, dass ich mehr als erleichtert war, denn wenn es nur das war, dann war es wahrscheinlich sowieso nicht wahr.
Wirklich vorstellen das Elvis so etwas tat konnte ich mir nicht.
Er bekam von mir wirklich mehr als genug Geld und könnte sich jede Hure auf der Welt leisten, aber bei den Weibern die er immer und immer wieder zu Hause anschleppte, konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass er es da noch nötig hatte in den Puff zu gehen.
Von den Weibern die er anschleppte sah auch keine so aus, als würde sie in einem arbeiten, wobei man das bei vielen an der Art wie sie gekleidet waren, aber denken konnte.
Aber sie waren es ja auch selber Schuld, dass sie zum vögeln ausgenutzt wurden, wenn sie sich so halbnackt präsentierten und das teilweise ja auch noch in wirklich jungen Jahren.


,,Machst du dir keine Sorgen um deinen Sohn?“, fragte Lukas und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, nicht in dem Fall. Die Leute hier zerreißen sich schon seit Jahren das Maul über uns, denn die Leute, die diese Gerüchte in die Welt setzen, sind auch die, die immer die Gerüchte über die Onkelz gestreut haben. Da es die aber ja jetzt nicht mehr gibt, muss ein neues Ziel her und da trifft es sich doch ganz gut, wenn wir gleich den Weidner nehmen, denn über den wissen sie ja immer noch am meisten.“, sagte ich locker und meinte es auch so, denn darüber machte ich mir wirklich keine Gedanken.
99,5% von dem was so über uns erzählt wurde, war sowieso gelogen, auch wenn es bis jetzt überwiegend nur mich betroffen hatte, so gingen auch da irgendwann die Dinge zum lästern aus, weil ich doch eigentlich ein ganz normaler Mensch war und gar nicht so schlimm wie immer alle sagten und es da dann auch einfach nichts neues mehr gab, über das man sich aufregen konnte.
,,Ich kann nicht verstehen, wie du das so locker sehen kannst. Ich meine es ist dein Sohn.“
,,Ja, aber der ist so gut wie volljährig und dann kann ich ihm eh nichts mehr verbieten. Aber es stört mich auch einfach nicht, weil ich es nicht anders kenne. Erinnerst du dich noch an unsere Anfangszeit mit den Onkelz? Ach was haben sie sich doch alle das Maul zerrissen, weil wir nicht in die Kirche gegangen sind. Das war doch Wochenlang ein Skandal, den wir uns zu nutze gemacht haben und haben ein Lied darüber geschrieben. Man kann es positiv und negativ sehen.“, sagte ich mit einem Schulterzucken und trank den Whisky in einem Zug leer, bevor ich das leere Glas wieder auf die Theke stellte.
,,Ja, da hast du schon recht.“


,,Man kann auch aus der größten Scheiße noch positive Schlüsse ziehen, man muss nur wissen wie.“
,,Ich wünschte ich wäre auch so positiv eingestellt, aber das schaffe ich einfach nicht.“, sagte Lukas seufzend und ich tätschelte ihm den Arm.
,,Mach mir einen Whisky und dann hast du schon mal eine gute Tat vollbracht. Der Rest kommt von alleine.“, sagte ich mit einem Augenzwinkern und Lukas nickte, bevor er mir dann noch einen Whisky machte und mir diesen hinstellte.
So verging dann auch der Rest des Abends.
Ich unterhielt mich immer mal wieder mit Rosa und Lukas, aber wirklich viel neues gab es hier scheinbar auch nicht.
Je später der Abend dann wurde und auch langsam die Nacht hereinbrach, leerte sich auch mit und mit die Kneipe und es wurde etwas übersichtlicher, aber eine Frau, die mir gefallen könnte, entdeckte ich nicht.
Seufzend bestellte ich noch einen weiteren dreifachen Whisky bei Rosa und spürte den Alkohol doch schon deutlich, aber das war mir auch egal, denn scheinbar würde ich die Nacht dann doch wieder alleine verbringen.
Mit der Hand fuhr ich mir durch die Haare und gerade als ich die Hand wieder sinken ließ, bemerkte ich, dass sich jemand neben mich gesetzt hatte.
,,Hey, bist du nicht Stephan Weidner?“, fragte eine Stimme neben mir und ich zuckte dann doch leicht zusammen, da sie recht schrill klang.
,,Nee, ich bin sein Zwillingsbruder Steffen Weidner.“
,,Echt? Ist ja voll toll. Ich wusste gar nicht, dass Stephan noch einen Zwillingsbruder hat.“


,,Hat er nicht. Ich bin Stephan Weidner.“, sagte ich doch dann doch leicht genervt und leerte das Glas Whisky erneut in einem Zug.
,,Echt? Ist ja voll toll. Ich wollte dich schon immer mal kennenlernen. Was machst du denn hier?“
,,Trinken?!“
,,Echt? Ist ja voll toll. Tue ich auch. Aber eigentlich habe ich jemanden gesucht, leider noch nicht gefunden, aber vielleicht kannst du mir ja helfen.“
,,Wobei?“, fragte ich immer noch genervt und trank auch das nächste Glas in einem Zug aus, was Lukas mir hinstellte.
,,Nun, ich suche jemanden zum vögeln, habe aber bis jetzt niemanden gefunden.“
Ich verschluckte mich an dem Whisky und war sicher, dass sie das nicht gesagt hatte.
Fragend und mit hochgezogener Augenbraue blickte ich sie an und wusste noch nicht so genau, wie ich darauf reagieren sollte.
,,Was hast du gerade gesagt?“, fragte ich unsicher, denn ich hatte mich sicher verhört.
,,Ich sagte, dass ich jemanden zum vögeln suche, aber bis jetzt noch keinen gefunden hätte und dachte du könntest mir vielleicht helfen.“
,,Wie soll ich dir dabei helfen? Soll ich dir jetzt einen Kerl suchen?“
,,Nein, du könntest doch der Kerl sein.“
Erneut zog ich eine Augenbraue hoch und sah sie mir nochmal an.
Sie war jetzt keine Schönheit und eigentlich würde ich sie auch nicht mal annähernd in meine Nähe geschweige dann in mein Bett lassen, aber ich war verzweifelt und besser die als keine.


,,Wie heißt du?“
,,Jessica.“
,,Also schön Jessica, wie alt bist du?“
,,22.“
,,Passt. Hast du einen Freund, bist verlobt oder verheiratet?“
,,Nein, ich bin Single.“
,,Ich vögel nur mit Gummi, keine Verpflichtungen, kein Wiedersehen, keine Gefühle, nur Sex und morgen früh wenn ich aufstehe bist du weg.“
,,Okay.“
,,Komm mit.“, sagte ich und legte einen 100€ Schein auf die Theke.
,,Rest ist Trinkgeld.“, rief ich etwas lauter zu Lukas, der dankend die Hand hob.
Ich erwiderte diese Geste um mich zu verabschieden und griff nach Jessicas Hand, damit sie mir folgte.
Draußen ließ ich diese wieder los und zündete mir eine Zigarette an.
,,Rauchst du?“, fragte ich und sie schüttelte den Kopf.
,,Das tut mir leid.“, sagte ich und sie sah mich fragend an.
,,Nein, dass muss dir nicht leid tun. Das wollte ich so, denn rauchen ist ungesund.“
,,Da hast du vollkommen recht.“, sagte ich dann doch wieder genervt und zweifelte an meiner Entscheidung.
Aber die Zweifel waren dann doch schneller wieder weg als mir lieb war, denn ich dachte in dem Moment einfach nur daran, dass ich nochmal vögeln könnte und mir damit ja auch quasi selber beweisen konnte, dass ich auf Frauen stand und nicht auf Kerle und vor allem nicht auf meinen Sohn.
Das war jetzt die Therapie gegen Elvis, oder zumindest gegen die Gefühle für ihn.


Lange brauchten wir nicht bis wir zu Hause waren und ich schloss die Haustüre auf
Angestrengt lauschte ich in die Stille und wusste nach relativ wenigen Augenblicken, dass Elvis entweder noch nicht zu Hause war, oder schon schlief.
Ich ging eher davon aus, dass er noch nicht wieder da war, aber vielleicht schaffte ich es ja auch heute vor ihm und einem Schäferstündchen einzuschlafen.
,,Zweiter Stock.“, sagte ich und ging rein.
Jessica folgte mir wortlos und ging auch gleich die Treppe hoch.
Ich folgte ihr und dirigierte sie dann in den zweiten Stock, denn ich wusste nicht, ob sie einfach zu blöd zum zählen war, oder absichtlich auf dem ersten stehen geblieben war.
,,Wo müssen wir denn hin?“, fragte sie als wir oben angekommen waren und ich musste mir verkneifen die Hand vor die Stirn zu schlagen, denn so blöd konnte doch wirklich niemand sein.
,,Hier oben gibt es nur eine Türe. Wo müssen wir dann wohl hin?“
,,Da rein?“
,,Genau.“
,,Echt? Das ist ja toll.“
,,Ich weiß. Ich weiß.“, sagte ich genervt und wusste selbst nicht, was ich hier eigentlich gerade tat.
Aber hier galt hoffentlich die Devise dumm fickt gut.
Da sie aber keine Anstalten machte die Türe zu öffnen und hineinzugehen, ging ich an ihr vorbei und öffnete diese.
Mit sanfter Gewalt schubste ich sie dann auch gleich in den Raum und auf das Bett.
,,Du hast es aber eilig.“, sagte sie grinsend und ich nickte.
,,So kann man es nennen.“


Ich befreite sie auch gleich von ihren Kleidern und warf diese achtlos durch den Raum.
Fragend blickte sie mich an, was ich genauso erwiderte.
,,Das ist aber nicht so wie ich mir das vorgestellt habe.“
,,Tja, es läuft eben nicht immer alles so, wie man es sich ausmalt. Du hast ja aber jederzeit die Möglichkeit zu gehen oder aber du hältst jetzt einfach die Klappe und lässt dich von mir ficken.“, sagte ich scharf, denn langsam ging die Olle mir wirklich auf den Piss.
,,Ich sage nichts mehr.“, sagte sie schnell und legte ihre Hand auf ihren Mund.
,,Wie alt warst du noch gleich?“
,,22.“
,,Gut, ich wollte nur sicher gehen.“, sagte ich und war mir bei dem Anblick doch wirklich nicht sicher, ob sie nicht vielleicht doch noch ein kleines Kind war.
,,Bist du noch Jungfrau?“, fragte ich und sie schüttelte den Kopf.
,,Gut, ich mag nämlich eher die harte Tour und auf´s Vorspiel stehe ich auch nicht. Problem?“
Sie schüttelte den Kopf und schien sich wirklich daran zu halten nichts mehr zu sagen, aber sollte mir nur recht sein, denn ihre Stimme war doch wirklich recht außergewöhnlich und das auch nicht unbedingt positiv.
Ich stand von dem Bett auf und ließ sie erst einmal alleine dort liegen, während ich mich ebenfalls von meinen Kleidern befreite.
Diese legte ich über den Stuhl in meinem Schlafzimmer und sie wirkte so, als wolle sie etwas sagen, machte den Mund dann aber doch wieder zu.


Dem Alkohol hatte ich es wohl zu verdanken, dass es mir nicht peinlich war, dass ich mich hier verhielt wie der letzte Arsch und auch noch keinen stehen hatte, aber da konnte Jessica sich jetzt drum kümmern.
Ich setzte mich auf das Bett und sah sie auffordernd an.
Sie erwiderte meinen Blick fragend und schien nicht zu verstehen, was ich von ihr wollte.
,,Wenn du vögeln willst, musst du schon dafür sorgen, dass es steht, denn sonst wird das nichts.“
Sie nickte, kam zu mir und legte auch gleich Hand an.
Leise stöhnte ich auf, allerdings war das dann auch schnell wieder vorbei, als sie begann ihre Hand zu bewegen.
Sie machte nicht wirklich etwas falsch, aber geil machte mich das jetzt auch nicht wirklich.
Ich machte es mir bequem, lehnte mich zurück und schloss die Augen.
Versuchte mich nur auf ihre Bewegungen zu konzentrieren, aber auch nach einiger Zeit, stand mein Schwanz immer noch nicht.
,,Ich glaube das klappt nicht.“, sagte sie enttäuscht und ließ ihre Hand sinken.
,,Das klappt schon. Warte, ich mache es selber.“
Mit festem Griff umklammerte ich meinen Schwanz und versuchte mich irgendwie aufzugeilen, aber alles was mir in den Sinn kam, machte mich nicht im geringsten an.
Irgendwann hörte ich dann die Stimme von Elvis im Flur und seufzte tonlos.
Erneut lehnte ich mich zurück, machte es mir bequem, schloss meine Augen und nahm meinen Schwanz wieder mit festem Griff in die Hand.


Ich begann meine Hand zu bewegen und stellte mir lediglich vor, wie geil Elvis mir in meinem Traum einen geblasen hatte.
Auch wenn ich das nicht wirklich erlebt hatte, so machte mich alleine der Gedanke daran wirklich mehr als geil und mein Schwanz hatte sich innerhalb weniger Momente zur vollen Länger nach aufgestellt.
,,Du hast es geschafft. Das ist ja toll.“, sagte sie und klatschte in die Hände.
Krampfhaft versuchte ich weiterhin an Elvis zu denken und mir das weder durch ihr tun noch durch ihren Satz wieder nehmen zu lassen.
Sie hielt dann die Klappe und ich war ihr wirklich mehr als dankbar dafür.
Ich griff nach meiner Nachttischschublade und öffnete diese, um ein Kondom raus zu holen.
Dies zog ich mir dann über und drückte Jessica auf das Bett zurück.
Sofort legte ich mich über sie und drang auch gleich mit einem heftigen Stoß in sie ein.
Ich wollte nicht, dass meine Geilheit wieder ging, wenn sie den Mund aufmachte.
Sogleich begann ich mich auch schon zu bewegen und bemerkte relativ schnell, dass sie mir nicht entgegen kam.
Aber sie stöhnte und es gleich doch sehr einem lustvollen Stöhnen, weswegen ich davon ausging, dass es ihr auch gefiel.
,,Alles okay?“, fragte ich, denn ich wollte nicht morgen in der Zeitung lesen, dass ich Frauen misshandelte oder vergewaltigte.
,,Ja, alles gut. Ich hätte nur nicht damit gerechnet, dass du so verdammt geil bist.“
,,Danke.“, sagte ich und wusste nicht, ob ich mich darüber freuen sollte oder nicht, denn wirklich viel spüren konnte ich nicht.


Ich beschleunigte mein Tempo und mit jedem Mal wo ich das tat wurde sie lauter.
Mit dem Wissen das Elvis zu Hause ist, legte ich ihr irgendwann ein Kissen auf das Gesicht, denn Elvis musste das nicht unbedingt hören.
,,Ich ersticke ja fast.“, sagte sie und legte das Kissen wieder auf Seite.
,,Nur bis wir fertig sind. Mein Sohn ist zu Hause.“
,,Okay.“, sagte sie und legte sich das Kissen dann wieder auf das Gesicht, was mich dann doch etwas verwirrt dreinblicken, aber dann die Schultern zucken ließ.
Wirklich Spaß hatte ich an dem ganzen Scheiß keinen und ich überlegte ob ich das nicht einfach abbrechen sollte, denn fertig würde ich wahrscheinlich so auch nicht.
Erneut beschleunigte ich mein Tempo und hörte dann auf mich zu bewegen und wollte Jessica gerade sagen, dass es keinen Sinn machte, als ich Elvis hörte.
Auch er hatte scheinbar wieder Besuch und vögelte ebenfalls.
Alleine seine Stimme und das Stöhnen ließ eine Welle der Lust durch meinen Körper wandern, die ich so noch nicht erlebt hatte.
Ich schöpfte neuen Mut und begann mich weiter zu bewegen, beschleunigte auch nochmal mein Tempo und lauschte angestrengt dem Stöhnen meines Sohnes und versuchte immer wieder Jessica auszublenden.
Auch meine Gedanken gingen auf Reisen und ich stellte mir vor, dass es Elvis war, der vor mir lag und dessen geilen Arsch ich gerade fickte.
Ich beschleunigte erneut mein Tempo und wusste, dass ich nicht mehr lange brauchen würde, denn der Gedanke an ihn machte mich doch wirklich mehr als geil.
Bevor ich alles aus mir herausholte beschleunigte ich nochmal mein Tempo und nahm bei Jessica noch eine Hand dazu, denn so ganz scheiße wollte ich dann ja auch nicht sein.


Kurze Zeit später kam ich dann auch schon zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich unter heftigem Stöhnen und mit Elvis´ Namen auf den Lippen in das Kondom.
Einen Moment verharrte ich noch so, bevor ich mich aus ihr zurück zog, in der Hoffnung, dass sie auch fertig war, denn sonst spürte ich, wenn eine Frau fertig war, hier hatte ich nicht viel bis gar nichts gespürt.
Jessica legte das Kissen zur Seite und sah mich mehr als fertig mit den Nerven an und ich wusste erst nicht, ob das positiv oder negativ gemeint war.
,,Alles okay?“, fragte ich erneut und sie nickte atemlos.
Mit einem Schulterzucken griff ich nach einem Paket Taschentücher und befreite mich von dem Gummi was ich dann neben dem Bett in den Mülleimer schmiss.
Jessica legte sich auf die freie Seite des Bettes und zog die Decke über ihren Körper.
Wenn es nicht mitten in der Nacht gewesen wäre, hätte ich sie wohl noch vor die Türe gesetzt, aber dann sollte sie eben hier schlafen, denn ich hatte ihr ja gesagt, dass sie morgen früh weg sein sollte.
Ich kuschelte mich dann auch unter die Decke und lauschte noch dem Stöhnen von Elvis, was ich noch eine ganze Zeit konnte.
Jessica war relativ schnell eingeschlafen und schnarchte, was es mir schwer machte, Elvis zu hören, aber irgendwie schaffte ich es doch.
Nachdem es dann auch in seinem Zimmer ruhig wurde, schloss ich die Augen und schlief kurze Zeit später auch schon ein und verfiel in einen ruhigen und mehr als erholsamen Schlaf.
Blieb nur zu hoffen, dass Jessica am nächsten Morgen wirklich weg war.


Als ich am nächsten Morgen wach wurde, streckte ich mich erst einmal ausgiebig und rieb mir mit der Hand durch die Augen.
Ich blickte auf die andere Seite des Bettes und fragte mich, was ich hier gestern Abend angestellt hatte, dass dieser große Haufen neben mir lag.
Gerade als ich erkunden wollte, was das ist, sah ich dass der Haufen sich bewegte, weshalb ich auch gleich meine Hand wieder zurück zog.
,,Guten Morgen.“, hörte ich eine Stimme und fragte mich welche Frau ich wohl unter dem Haufen vergraben hatte.
Mit hochgezogener Augenbraue blickte ich diesen an und war mir auch noch nicht sicher, ob ich dem Haufen antworten wollte.
,,Machst du uns Frühstück?“, hörte ich die Stimme erneut, die mehr als schrill in meinem Kopf widerhallte und mir Kopfschmerzen bereiten würde, wenn ich die nicht ohnehin schon hätte.
,,Frühstück gibt’s hier nicht. Kannst dir an der Tanke oder so was holen.“, sagte ich und hoffte, dass es damit gehalten war.
Nur Bruchstückhaft kehrten die Erinnerungen an den letzten Abend zurück und dann traf mich die Erkenntnis wie der Schlag.
Das war Jessica, die Olle die ich gestern aus der Kneipe abgeschleppt hatte, aber warum hatte sie sich denn unter diesem Berg versteckt?
,,Wird Zeit nach Hause zu gehen, also komm mal unter dem Berg da hervor.“
,,Unter was für einem Berg?“, fragte sie und streckte ihren Kopf unter der Decke hervor.
In dem Moment traf mich wirklich der Blitz, denn das was ich da sah konnte ich nicht ernsthaft letzte Nacht gevögelt haben.


,,Steh aus meinem Bett auf.“, sagte ich vorsichtig und Jessica sah mich fragend an.
,,Aber ich dachte wir frühstücken noch zusammen?“, sagte sie treudoof und ich schüttelte mit vor Schreck aufgerissenen Augen den Kopf.
,,Nein, tun wir nicht. Gibt´s hier nicht. Noch nie. Ich will, dass du mein Bett verlässt und dich hier nie wieder blicken lässt.“, sagte ich und versuchte nicht zu angewidert zu klingen, denn noch hatte ich ja nur ihren Kopf gesehen, wobei zu dem selbst das Gesicht von Angela Merkel noch schön war.
Sie schlug die Decke weg und in dem Moment musste ich wirklich überlegen, ob ich nicht anfangen sollte zu kotzen, denn sie hatte sich nicht unter einem Berg versteckt, denn sie war der Berg.
Die Frau wog locker 150 Kilo, war ungepflegt und einfach nur hässlich.
Oh man, ich musste wirklich verzweifelt sein, dass ich das mit nach Hause genommen hatte.
Sie stolzierte um das Bett rum und suchte ihre Kleidung zusammen, was mich dezent in die andere Richtung sehen ließ, denn ich wollte mir das einfach nicht mehr geben.
Da war es auch heute, nüchtern, kein Wunder, dass ich gestern Abend kaum bis gar nichts gespürt habe, denn in dem Fall konnte ich mir nicht mal sicher sein, ob ich überhaupt geschafft hatte in sie rein zu kommen.
Denn auch wenn ich mit meinen 20 Zentimetern echt gut ausgestattet war, so waren das auch keine zwei Meter und die wären wohl in dem Fall nötig gewesen.
Ich versuchte den Gedanken beiseite zu schieben und nicht mehr daran zu denken.
Das einfach unter “Fehltritt im Suff“ abzustempeln und einfach nicht mehr drüber nachzudenken.

,,Also ich finde das überhaupt nicht gut, wie du mit mir umgehst. Ich meine zumindest ein Frühstück wäre ja drin gewesen.“
,,Frühstück? Klar, ähm hier in der Nähe ist ein Zoo, die haben auch Elefanten.“
,,Aber was will ich denn mit den Elefanten? Ich bin ein Mensch.“
,,Klar, die laufen da auch rum. Aber jetzt geh einfach, denn ich habe noch was zu tun.“
,,Ich will aber noch hier bleiben und frühstücken.“
,,Das geht aber nicht. Mein Sohn wird bestimmt auch bald aufstehen und der muss das nicht sehen.“
,,Wie alt ist dein Sohn denn?“
,,13.“, log ich und sie sah mich lächelnd an.
,,Das ist aber süß. Wo ist denn seine Mama?“
,,Tod.“, sagte ich nüchtern.
,,Ohhhh, das tut mir leid. Ich könnte doch seine neue Mama werden.“
,,NEIN! Also ich meine nein, dass geht nicht. Er ist sehr sensibel und das erlaubt mir leider keine Frauen zu haben, deswegen ist es besser, wenn du jetzt gehst.“
,,Klar, das verstehe ich.“, sagte sie und ging zur Schlafzimmertüre, bevor sie da aber doch nochmal stehen blieb.
,,Übrigens letzte Nacht war wirklich toll. Bis jetzt hat es noch kein Mann geschafft mir zwei Orgasmen zu bescheren, aber du hast es geschafft.“, sagte sie mit einem Augenzwinkern.
,,Echt? Das ist ja toll.“, sagte ich nicht wirklich begeistert und sie nickte aufgeregt.
,,Ja, neh? Finde ich auch. Bringst du mich noch zur Haustüre?“
,,Wenn´s sein muss.“, sagte ich seufzen und schlug die Decke weg und stand ebenfalls auf.


Aber so konnte ich dann wenigstens auch gleich einen Kaffee trinken, wenn ich dann einmal unten war.
Ich zog mir noch ein paar Boxershorts an und ging dann mit ihr nach unten.
Glücklicherweise ging sie jetzt auch freiwillig mit und ich hoffte, dass Elvis noch schlief, sonst würde es gleich echt noch ein Problem geben, denn so wie der aussah, glaubte sie mir niemals, dass er erst 13 war.
Gerade als wir das Erdgeschoss erreicht hatten und ich sie zur Haustüre bringen wollte, erschien Elvis auch gleich schon in der Küchentüre und lehnte sich amüsiert grinsend gegen den Türrahmen.
,,Ach, du musst Stephan´s Sohn sein.“, sagte Jessica und Elvis nickte.
,,Ich bin Jessica. Du siehst aber gar nicht aus wie 13.“
,,Du kennst doch die Jugend von heute, die sehen alle älter aus als sie eigentlich sind.“, sagte ich bevor Elvis was sagen konnte, denn auch an seiner Stimme würde er sich verraten, denn aus dem Stimmbruch war er mittlerweile auch raus und klang auch sicher nicht mehr wie ein Kind.
,,Ja, das stimmt. Es ist echt schade, dass ich dich nicht kennenlernen konnte. Vielleicht ja doch irgendwann nochmal.“
,,Bestimmt.“, sagte ich schnell und ging zur Haustüre, die ich auch gleich öffnete.
,,War schön Jessica. Denk an unser Abkommen. Vielleicht bis bald mal.“, sagte ich und schob sie förmlich aus dem Haus und schloss so schnell es ging die Türe.
,,Du hast die nicht wirklich flach gelegt, oder?“, fragte Elvis mit hochgezogener Augenbraue und ich nickte.
,,Vielleicht ja doch, weil ich zu viel getrunken habe.“


,,Das ist zu viel Dad, dass hast du echt nicht nötig. Ich meine die wiegt doch eine Tonne.“
,,Ich weiß. Können wir bitte einfach nicht mehr drüber reden?!“, fragte ich dann doch leicht genervt und Elvis schüttelte den Kopf.
,,Nein Dad. Ich meinte ja, du sollst dir eine Frau suchen, aber doch nicht so eine. Wie verzweifelt bist du eigentlich? Ich kann es nicht fassen, mein Dad fickt ein Walross.“, sagte er vollkommen fassungslos und schüttelte immer wieder den Kopf.
Ich wollte gerade antworten, als es an der Haustüre klingelte.
Fragend blickte ich zu Elvis, aber der war immer noch vollkommen fassungslos, was mich seufzend die Schultern zucken und zur Türe gehen ließ.
Nachdem ich diese aufgemacht hatte, war ich auch gleich wieder in der Versuchung sie zu schließen, als ich sah, dass Jessica erneut davor stand.
,,Warte. Warte, ich habe nur eine Frage, danach bin ich weg.“
Seufzend nickte ich, denn gegen eine Frage konnte ich wohl einfach nichts einwenden.
,,Frag.“, sagte ich dann als sie nicht weitersprach.
,,Also du hast da gestern Abend einen Namen gestöhnt und ich wollte wissen, ob ich das richtig verstanden habe. Hast du gestern Abend wirklich Elvis gestöhnt?“, fragte sie und ich sah sie schockiert an.
Hatte ich das etwa und wieso hatte sie es gehört?
Wenn sie es vielleicht gehört hatte, dann vielleicht auch Elvis.
Vielleicht nicht gestern Abend, denn da war er ja auch beschäftigt, aber vielleicht gerade, immerhin war er in der Küche und die nicht weit weg von der Haustüre.
Ich schloss die Türe von außen und lehnte mich dagegen, konnte die Kälte der Türe deutlich spüren.


Denn ich hatte ja immer noch nur Boxershorts an und stand jetzt so vor meiner Haustüre, mit einer Frau die gehört hatte, wie ich bei dem vögeln mit ihr den Namen meines Sohnes gestöhnt hatte.
Aber was sollte ich jetzt sagen?
Die Wahrheit konnte ich ihr ja kaum sagen, denn ich war auch so schon unfreundlich genug gewesen und ich musste ja auch aufpassen, dass es nicht in der Zeitung landete.
,,Also das tut mir echt leid, weißt du, aber ich habe da so einen kleinen Tick. Ich stehe voll auf Elvis, also den Musiker. Den kennst du doch, oder?“, fragte ich und sie nickte.
,,Also ja ich stehe voll auf den und manchmal denke ich dann auch beim vögeln an ihn. Ich bin halt ein totaler Fan. Schau mal.“, sagte ich und hielt ihr meinen Arm hin, wo ich ein Tattoo mit dem Namen Elvis hatte.
Das es eigentlich meinem Sohn galt, musste sie ja nicht wissen.
,,Echt? Das ist ja toll. Aber nicht schlimm. Ich wollte es nur wissen. Ich gehe dann jetzt. Grüß deinen Sohn von mir.“
,,Mache ich.“, rief ich ihr nach und sah dabei zu, wie sie dann auch wirklich mein Grundstück verließ.
Seufzend und irgendwie erleichtert ging ich wieder nach drinnen und schloss die Türe hinter mir.
Nun blieb nur zu hoffen, dass Elvis davon nichts mitbekommen hatte.
Aber als ich in die Küche ging und sah, dass er dort wild knutschend mit einem Mädel am Tisch saß wusste ich, dass er es nicht gehört haben konnte.


Ich räusperte mich und ging dann zur Kaffeemaschine, um mir mein geliebtes Getränk zu machen, denn das hatte ich einfach heute noch nicht und brauchte meinen Kaffee.
,,Oh, ähm guten Morgen, Herr Weidner.“, hörte ich eine weibliche Stimme hinter mir und drehte mich mit hochgezogener Augenbraue um.
Hatte sie mich gerade ernsthaft Herr Weidner genannt?
Das wäre die erste die mich so nannte von allen Weibern die Elvis angeschleppt hatte.
,,Guten Morgen.“, sagte ich freundlich, aber auch nicht zu freundlich, denn immerhin steckte sie meinem Sohn die Zunge in den Hals.
,,Mein Name ist Miriam. Ich hoffe wir haben Sie nicht gestört, Ihr Sohn sagte, dass Sie Ruhe brauchen.“
,,Nein, schon okay. Ich gehe einfach ins Wohnzimmer.“, sagte ich, nahm meinen Kaffee und ging ins Wohnzimmer.
Dort ließ ich mich auf die Couch fallen und konnte es nicht fassen.
Sonst konnte ich die Weiber immer hassen, weil sie unfreundlich waren und es mir da auch nicht wirklich schwer fiel sie nicht zu mögen, aber sie war nett und Elvis schien sie zu mögen.
Ich fuhr mir mit der Hand durch die Haare und trank einen Schluck.
Wenn Elvis sich wirklich in die Kleine verliebt hatte, dann konnte ich doch unmöglich dazwischenfunken.
Konnte ich meinen Sohn wirklich unglücklich machen für mein eigenes Glück?
Nein, das konnte ich nicht, denn selbst wenn ich es könnte und tun würde, bringen würde es mir auch nichts, denn dadurch würde Elvis mir auch nicht schneller gehören.


Ich hörte Elvis mit dem Mädel die Treppe hochgehen und machte mich darauf gefasst, dass die beiden wohl jetzt nochmal ein Nümmerchen schieben würden und stand seufzend auf.
Auf dem Weg in die Küche leerte ich meine Tasse und machte mir einen neuen Kaffee.
Damit verzog ich mich auch gleich in mein Arbeitszimmer, denn hier würde ich wahrscheinlich vor heute Abend nicht mehr rauskommen.
Elvis hatte zwar sein Geburtstagsgeschenk auch noch nicht bekommen, aber das würde er dann eben später.
In meinem Arbeitszimmer setzte ich mich dann wieder auf meinen Platz und versuchte noch ein paar Lieder zu schreiben, aber bereits nach kurzer Zeit merkte ich deutlich, dass ich keine Konzentration hatte.
Alles was ich schrieb fand ich scheiße und verbannte es in meinen Mülleimer, der auch bald wegen Überfüllung geschlossen werden konnte.
Seufzend stand ich irgendwann auf und verließ mein Arbeitszimmer wieder, um in mein Schlafzimmer zu gehen.
Da sich mein Arbeitszimmer aber nicht weit von Elvis´ Zimmer befand, war ich überrascht, statt Stöhnen und guter Laune eher das Gegenteil mitzubekommen.
Scheinbar stritt Elvis sich mit dieser Miriam, aber ich konnte nicht verstehen worum es ging.
Irgendwann wurde die Türe aufgerissen, Miriam stolperte nach draußen und verpasste Elvis eine Ohrfeige, bevor sie heulend und zeternd das Haus verließ.
Was sie da brüllte, verstand ich nicht, denn dafür war es zu undeutlich.


Elvis sah mich, zuckte die Schultern und verschwand wieder in seinem Zimmer.
Scheinbar störte es ihn nicht, dass die Kleine gerade hier heulend raus gerannt ist.
,,Elvis?“, fragte ich bestimmt und er sah um den Türrahmen zu mir.
,,Was ist los?“
,,Nichts, Dad. Die hat mich genervt.“
,,Wieso?“
,,Ach die wollte so viel von mir und ich habe ihr gestern Abend schon gesagt, dass ich nur einmal mit ihr ins Bett will. Heute fing sie dann an von großer Liebe und so ein Bla bla und da habe ich sie rausgeschmissen. Ich habe keinen Bock auf eine Freundin und vor allem nicht auf die, die schon anstrengend sind, bevor man überhaupt mit denen zusammen ist.“
,,Es wirkte aber schon so, als würdest du sie mögen.“, sagte ich vorsichtig und ertappte mich dabei, dass ich mich doch irgendwie freute, dass die scheinbar jetzt keine Rolle mehr für Elvis spielte.
,,Sie ist ganz nett, ja. Aber eine Granate im Bett ist sie nicht und ich weiß nicht, Dad. Sie ist komisch, ich meine nach einer Nacht redet man doch nicht gleich von der großen Liebe und das vor allem nicht in ihrem Alter.“
,,Wieso? Wie alt war sie denn?“, fragte ich mit hochgezogener Augenbraue und Elvis seufzte.
,,Ich glaube sie ist 17. Ich meine wer denkt denn bitte in dem Alter schon an die große Liebe? So was gibt es doch sowieso nur im Film. In schlechten Filmen.“, sagte er grinsend und ich nickte.
Was sollte ich sonst auch noch dazu sagen?
,,War das alles, Dad? Ich muss später noch ein paar Vorbereitungen treffen wegen heute Abend.“


,,Brauchst du Hilfe?“, fragte ich und wollte die Chance nutzen.
,,Nein, nicht nötig. Ich schaffe das schon.“
,,Ich habe aber auch noch dein Geburtstagsgeschenk.“
,,Nur raus damit.“, sagte er grinsend und ich schüttelte den Kopf.
,,Das kann ich dir nicht einfach so geben, dass ist zu schwer.“
,,Ich helfe dir tragen.“
,,Ich gehe mich anziehen und dann gebe ich es dir, okay?“, fragte ich und Elvis nickte.
,,Beeil dich. Ich warte im Wohnzimmer.“
Ich nickte und machte mich dann auf den Weg in mein Schlafzimmer.
Dort zog ich ein hellrotes T – Shirt und eine dunkelblaue Jeans an, nachdem ich meine Boxershorts gewechselt hatte und ging ins Bad.
Dort erledigte ich noch schnell alles, was anfiel und machte mich dann wieder auf den Weg runter ins Wohnzimmer, wo Elvis schon ungeduldig wartete.
,,Können wir?“, fragte er und ich nickte, bevor ich ihm meine Hand hin hielt.
Dieser ergriff er allerdings nicht, sondern stand alleine auf, was mich tonlos seufzen ließ, dann aber doch in den Garten ging.
,,Dad, was willst du im Garten?“, fragte Elvis verwirrt, aber ich steuerte die Türe der Garage an, in die man auch durch den Garten kam.
,,Die Garage? Dad, das macht mir langsam Angst.“, sagte er weiter und ich zuckte die Schultern, bevor ich die Türe aufmachte und in die Garage deutete.
,,Ich gehe da nicht rein. Geh vor.“, sagte er mehr als ängstlich und ich seufzte, woher hatte der Kerl bloß so eine Panik wenn es um so was ging?


Er hatte doch sonst auch immer so eine große Klappe und jetzt traute er sich nicht mal in die Garage, am helllichten Tag.
Grinsend schüttelte ich den Kopf und ging dann mit einem Schulterzucken in die Garage, denn ich wusste ja, was ihn dort erwartete.
Elvis folgte mir und blieb dann vor mir stehen.
Grinsend trat ich einen Schritt auf Seite und deutete auf einen Audi TT (http://bilder2.n-tv.de/img/incoming/origs14055381/9192736511-w1000-h960/ABT-TT-03.jpg), den er von mir zu seinem Geburtstag bekommen würde.
,,Du schenkst mir nicht ernsthaft ein Auto?!“, fragte Elvis unsicher, doch ich nickte.
,,Wenn es dir gefällt, dann darfst du es auch gerne behalten. Wieso sonst sollte ich dir einen Führerschein bezahlt haben, wenn du dann kein Auto hast, was du fahren kannst?“
Elvis nickte, schien kurz zu überlegen, sprang mir dann aber doch in die Arme und drückte mir einen Kuss auf die Wange.
Ein warmes Gefühl durchflutete meinen Körper als ich meine Arme auch um ihn legte und seine weichen Lippen auf meiner Wange spürte.
Für einen kurzen Moment schaffte ich es sogar die Augen zu schließen und es zu genießen, aber viel zu schnell war der Moment wieder vorbei und Elvis aus meinen Armen verschwunden.
,,Du bist wirklich der Beste, Dad.“, sagte er immer noch vollkommen aufgeregt und ich nickte.
,,Danke, mein Sohn.“
,,Darf ich eine Runde drehen?“, fragte er und ich nickte grinsend.
,,Pass auf dich auf.“, hing ich noch an und reichte ihm dann den Schlüssel.
,,Mache ich.“, sagte er, schnappte sich den Schlüssel und stieg in das Auto ein.


Natürlich war der Wagen mit allen Extras die nötig, oder auch nicht nötig waren ausgestattet und ich hoffte, dass es ihm so auch reichen würde.
Ich öffnete das Garagentor und sah dabei zu, wie Elvis diese dann auch verließ und verschwand.
Eine ganze Weile blickte ich noch an die Stelle, wo er eben noch gestanden hatte und ging dann wieder in mein Arbeitszimmer.
Ich war sicher, dass ich Elvis jetzt so schnell nicht mehr sehen würde, aber ich hoffte, dass er wenigstens aufpasste und keinen Blödsinn machte.
Vor allem aber, dass er seine Party nicht vergaß, denn ich hatte keine Ahnung, was er da geplant hatte und konnte ihm auch nicht helfen.
In meinem Arbeitszimmer setzte ich mich dann wieder an den Schreibtisch und versuchte mich auf meine Arbeit zu konzentrieren, aber das war wirklich schwerer als ich dachte, denn immer wieder dachte ich an den Kuss.
Auch wenn es nur ein Kuss auf die Wange war, so hatte er einen tiefen Eindruck in mir hinterlassen.
Immer wieder versuchte ich die Gedanken beiseite zu schieben, aber das war leichter gesagt als getan, denn es hatte sich so verdammt gut angefühlt, da konnte es doch gar nicht falsch sein.
Ich weiß nicht wie viele Stunden ich da gesessen hatte und einfach in meinen Gedanken versunken war, statt wirklich etwas anderes zu tun.
Elvis war irgendwann auch wieder zu Hause, hatte alles hergerichtet und gegen Abend klingelte es auch öfter an der Haustüre.
Die Gäste gingen in den Partykeller, so war es im Haus selber recht still.


Nachdem die Klingel länger nicht mehr betätigt wurde, wartete ich noch eine Weile, bis ich sichergehen konnte, dass schon genug Alkohol geflossen war, denn ich hatte noch einen Plan und den wollte ich auch noch in die Tat umsetzen.
Als es das an der Zeit war, machte ich mich auf den Weg runter in den Keller und ging dort vorsichtig zu dem Partykeller.
Dort ging auch wirklich die Post ab und die Jungs und Mädels hatten da scheinbar wirklich ihren Spaß.
Nur gut für mich, denn so hatte ich es einfacherer meinen Plan umzusetzen.
Irgendwann kam ein Kerl zu mir und ich sah diesen fragend an.
,,Alter, weißt du wo hier das Klo ist?“, fragte er und ich wusste, dass das meine Chance war.
,,Ich kann dir vielleicht helfen, aber dafür musst du mir einen kleinen Gefallen tun.“, sagte ich, nachdem ich festgestellt hatte, dass er doch schon einiges an Alkohol getrunken hatte.
Allerdings nicht genug, um nicht mehr zu wissen, was er getan hatte, aber genauso war er für mein Vorhaben richtig.
,,Was denn?“, fragte er leicht genervt und wibbelte vor mir rum.
,,Geh pinkeln und dann komm wieder zu mir. Dann reden wir weiter.“, sagte ich und zeigte ihm die Toilette, damit er sich erleichtern konnte.
Es dauerte vielleicht 10 Minuten, da kam er dann auch endlich wieder zu mir und ich hoffte, dass er nicht vergessen hatte, das ich noch was von ihm wollte.
,,Ich will, dass du ein paar Gerüchte über Elvis streust.“, sagte ich auch direkt und der Typ sah mich mit hochgezogener Augenbraue an.
,,Warum sollte ich das tun?“
,,Ich bezahle dich dafür, keine Sorge. Es soll nicht dein Schaden sein.“


,,Was springt denn für mich dabei rum?“
Ich hielt ihm einen 100€ Schein hin und wedelte leicht damit, zog ihn allerdings wieder zurück, als er danach greifen wollte.
,,Du streust die Gerüchte und bekommst das Geld. Ich verlasse mich auf dich. Deal?“
,,Ja, man. Jetzt gib die Kohle schon her.“
,,Nicht so schnell. Du hast doch noch keine Ahnung, was du so verbreiten sollst.“
,,Was denn?“, fragte er leicht genervt und ich musste mich echt bemühen meine Fassung zu wahren.
,,Wenn du da keinen Bock drauf hast oder deine Arbeit nicht richtig machst, dann bekomme ich das raus und dann wird das äußerst unangenehm für dich, klar?“
,,Ja man, jetzt spuck schon aus, was du von mir willst.“
,,Ich will das du das Gerücht in die Welt setzt, dass Elvis einen kleinen Schwanz hat.“
Er nickte und schien einverstanden.
,,Okay, werde ich machen. Bekomme ich jetzt meine Kohle?“
Ich hielt ihm den Hunderter hin und hoffte, dass er seine Arbeit machen würde, sonst würde mein Plan nicht aufgehen, aber ich hatte ja auch noch einen Plan B und der würde als nächstes in die Wege geleitet.
Dazu musste ich nur warten, bis Elvis den Raum verließ, was er früher oder später wohl sicher machen würde.
Der Typ dem ich das Geld gegeben hatte, streifte durch die Menschen und schien das Gerücht wirklich zu verbreiten, was mich grinsen ließ.


Ein anderer Typ ging zu Elvis, der an der Theke gelehnt stand und sich umblickte.
Die beiden sprachen kurz miteinander und Elvis nickte, bevor er dann in die Richtung der Türe kam, in der ich stand.
Sofort versteckte ich mich auch schon im Nebenraum, wo ich immer noch alles deutlich hören aber mich keiner sehen konnte.
,,Elvis, wo gehst du denn hin?“, rief eine weibliche Stimme, die mich auch gleich die Augen verdrehen ließ, weil sie ihre Worte so zog, dass es schon wieder zu verführerisch klang.
,,Ich gehe nur pinkeln und neue Getränke holen.“, hörte ich meinen Sohn deutlich in der Nähe der Türe und grinste, dass war mein Startsignal.
Kaum hatte Elvis den Raum verlassen, wartete ich noch, bis er auch sicher oben war und nicht wiederkam und betrat dann den Partykeller.
Schnell hatte ich zwei Weiber gefunden, die gerne lästerten, zumindest wirkten sie so und genau das hatte ich gesucht.
Zielstrebig ging ich zu den beiden hin und stellte mich zu ihnen.
,,Hey die Damen, darf ich kurz stören?“
,,Klar.“, sagte die eine, die wohl schon deutlich zu viel getrunken hatte, aber immer noch klar genug zu sein schien.
,,Du bist doch der Vater von Elvis, oder?“, fragte die andere und ich nickte.
,,Ja, ich bin Stephan und wer seid ihr?“
,,Ich bin Sophia und sie ist Alexandra, aber alle nennen sie nur Alex.“, sagte die zweite und ich nickte.
,,Freut mich euch kennenzulernen. Seid ihr schon lange mit Elvis befreundet?“
,,Schon länger, warum?“
,,Dann kennt ihr meinen Sohn doch sicher auch besser, oder?“


,,Klar, wir wissen fast alles über Elvis.“, sagte Alex und ich nickte, denn das passte mir doch sehr gut in den Kram.
,,Das ist sehr gut. Ich habe da nämlich was gehört, was mich doch ziemlich beunruhigt und auch wenn ihr jetzt denkt, dass ich ein Übervater bin, wir Männer machen uns über so was eben Gedanken.“
,,Geht´s ums vögeln?“, fragte Alex und die Kleine gefiel mir, denn sie hatte definitiv keine Berührungsängste und sagte, was sie dachte.
,,Ja, ich habe gehört, dass Elvis eine echte Niete im Bett sein soll. Ich weiß nicht, ob das stimmt und wollte von euch wissen, ob ihr das vielleicht wisst, oder ihr davon auch gehört habt.“
,,Also da bin ich raus. Ich habe noch nichts davon gehört und war auch nicht mit ihm im Bett. Ich hab keine Ahnung.“, sagte Sophia mit einem Schulterzucken und ich sah zu Alex.
,,Also ich habe auch noch nie was mit ihm gehabt, aber ich habe bis jetzt immer was anderes gehört. Also nachdem was ich gehört habe, soll er richtig geil sein.“
,,Hmh. Ich hab keine Ahnung. Ich dachte nur, dass es dann vielleicht angebracht wäre mal mit ihm zu reden, wenn es wirklich so wäre, aber dann habe ich mich wohl getäuscht. Dabei dachte ich eigentlich, dass ich mich darauf verlassen könnte. NA ja. Ich bin dann jetzt auch mal wieder weg, denn sonst wird es nur unnötig peinlich für Elvis. Tut mir bitte einen Gefallen und sagt niemandem etwas von diesen Gerüchten, denn wir wollen seinen guten Ruf ja nicht ruinieren. Nachher findet er nie eine Frau und das wäre ja auch echt mies.“, sagte ich mit einem Augenzwinkern und ließ die beiden alleine, bevor ich den Raum verließ.


Vor der Türe blickte ich mich nochmal um und sah das die beiden direkt wild diskutierten, was mich grinsen ließ, denn so würde mein Plan vielleicht aufgehen.
Schnell versteckte ich mich wieder in den Nebenraum und wartete bis Elvis zurück kam.
Allerdings auch keine Sekunde zu früh, denn kaum war ich verschwunden kam er mit Getränken auch schon wieder.
Ohne Umschweife ging ich auch gleich wieder in mein Arbeitszimmer und setzte mich dort an den Schreibtisch.
Sollte Elvis jetzt davon etwas mitbekommen und die Weiber oder der Typ mich verraten, dann konnte ich es leugnen, wenn ich hier oben war, konnte ich ja nicht gleichzeitig auf seiner Party sein.
Ich wollte ihm diese auch auf keinen Fall ruinieren, sondern lediglich dafür sorgen, dass er weniger Weiber bekam und diese dann nicht mehr mit nach Hause brachte.
Also quasi die Konkurrenz ausschalten, um freie Bahn zu haben und es hieß doch auch immer das im Krieg und in der Liebe alles erlaubt sei.
Ob es jetzt auch wirklich Liebe war, wusste ich nicht, aber ich wusste, dass es mehr war als nur ein “Ich will dich ficken Gefühl“.
Noch eine ganze Weile saß ich in meinem Arbeitszimmer, aber es passierte einfach nichts.
Elvis kam nicht rein und auch sonst passierte nichts außergewöhnliches.
Das Einzige, was hier vor sich ging war die Tatsache, dass ich keine Ahnung hatte, was ich mit meiner Zeit anfangen sollte.
Auf´s Papier bekam ich nichts und hatte dementsprechend auch ein Stück weit Langeweile.


Irgendwann hatte ich die Schnauze dann voll und legte meinen Stift wieder hin, mit dem ich die ganze Zeit gespielt hatte und verließ mein Arbeitszimmer.
Ich ging runter ins Erdgeschoss und dort in die Küche, denn ich wollte mir eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank holen und würde mich dann wohl noch etwas auf die Couch und vor den Fernseher kuscheln.
Doch zu meiner Ernüchterung machte mir wer auch immer hier einen Strich durch meine Rechnung, denn im Kühlschrank war kein Bier mehr.
Blieb nur zu hoffen, dass wir im Keller noch etwas hatten, sonst musste ich wohl oder übel zu Elvis gehen und mir bei ihm ein Bierchen klauen.
Ich ging runter in den Keller und musste an dem Partykeller vorbei um an unseren Vorratsraum zu kommen, was auch eigentlich kein Problem darstellte, wenn meine Aufmerksamkeit nicht auf etwas in dem Partykeller fiel, was mir so überhaupt nicht in den Kram passte.
Elvis stand da und knutschte jemanden, was mich gleich traurig seufzen ließ, aber ich hatte keine Ahnung, wer das war.
Da er vor der Person stand und sie mit dem Rücken gegen die Theke drückte, konnte ich auch nicht viel erkennen.
Das was ich allerdings erkennen konnte, sah nicht aus, als wäre es eine Frau oder in irgendeiner Form eine weibliche Person, denn von den Klamotten her tippte ich eher auf einen Kerl.
Ich spürte so etwas wie Hoffnung in mir aufkeimen, denn wenn er einen Kerl küsste, dann könnte es ja sein, dass er zumindest bisexuell war, denn schwul passte zu den Weibern die er ständig nach Hause brachte und vögelte nicht wirklich.
Vielleicht hatte ich so dann ja doch eine Chance ihn von mir zu überzeugen.


Die beiden küssten sich so innig und leidenschaftlich, dass ich mir sicher war, dass sie das auch nicht zum ersten Mal taten.
Seufzend lehnte ich mich gegen die Nebentüre und blickte mir das weiter an, denn ich konnte einfach nicht gehen, auch wenn es mich innerlich zerriss.
Elvis drehte sich mit der Person um, nun standen sie seitlich zu mir und ich konnte deutlich erkennen, dass es wirklich ein Kerl war.
Beide zogen ihre Hosen runter und aus und standen nun nur noch in Boxershorts da.
Ich konnte mir denken, was jetzt kam, aber ich wollte es irgendwie nicht wahr haben und schüttelte leicht den Kopf.
Hier schien sich aber auch sonst keiner für das Treiben zu interessieren, denn beobachten tat sie keiner und es war auch niemand schockiert oder anderes davon, dass die beiden da offensichtlich gleich vögelten, zumindest machte das den Eindruck, als ich meinen Blick durch den Raum wandern ließ.
Entweder die beiden taten das öfter, dass sich niemand dafür interessierte, oder die waren hier alle schon so dicht, dass es einfach nur keiner mitbekam.
Ich wusste nicht, was mir besser gefiel, denn ich spürte deutlich, dass ich in einem totalen Gefühlschaos versunken war.
Freude, Wut, Trauer, all das brach über mir zusammen und schien mich zu verschlingen.
Am liebsten hätte ich mich einfach rum gedreht und wäre gegangen, aber ich konnte nicht.
Mein Blick war starr auf die beiden gerichtet und meine Beine gehorchten keinem Kommando von meinem Kopf, der immer wieder deutlich machte, dass es besser wäre zu gehen.


Der Typ vor Elvis hatte sich irgendwann auch die Shorts ausgezogen und wurde nun von Elvis vorbereitet.
Wann auch immer das gemacht hatte, ich wusste es nicht, aber ich wusste was ich sehe.
Kurze Zeit später zog Elvis dann seine Finger zurück und zog sich ebenfalls seine Shorts runter.
Ich konnte nicht verhindern, dass ich ihm geradewegs auf den Schwanz starrte, denn den hatte ich jetzt so gut im Blickfeld, dass ich deutlich sah, dass er sich zur vollen Länge aufgestellt hatte.
Ich biss mir auf die Unterlippe, wollte von dem Anblick nicht geil werden, was verdammt schwer war, denn warum sah der Typ so verdammt gut aus und hatte dann auch noch so viel zu bieten?
Er brauchte sich sicher nicht zu verstecken, denn ich konnte mir gut vorstellen, dass auch er nah an den 20 Zentimetern dran war, wenn er die nicht sogar hatte, was mich dann auf der einen Seite stolz, aber auf der anderen Seite irgendwie auch traurig machte.
Ich sah dabei zu, wie Elvis seinen harten Schwanz in dem Arsch des Typen versenkte, der scheinbar auch noch Spaß hatte, denn das Stöhnen hatte selbst ich gehört und das obwohl noch Musik lief die nicht gerade leise war, sich Leute unterhielten und ich auch noch ein paar Meter weit weg stand.
Elvis begann sich zu bewegen und ich wusste nicht, was ich machen sollte.
Hin und her gerissen zwischen Geilheit und Trauer darüber, dass er einen anderen Kerl vögelte und mich nicht mal ansehen wollte.


Mit der Hand fuhr ich mir durch die Haare und beobachtete das Schauspiel.
Wie lange die beiden gevögelt hatten, wusste ich nicht, aber es war lange, da war ich mir sicher.
Die volle Palette hatte ich gesehen und auch die Höhepunkte der beiden schienen äußert geil gewesen zu sein, denn beide waren mittlerweile nicht mehr zu überhören.
Elvis leckte danach sogar noch die Hand ab, die er noch dazu genommen hatte und in die sich der Typ ergossen hatte.
Er musste auch auf Kerle stehen, sonst hätte er wohl kaum freiwillig das Sperma eines anderen von seiner Hand geleckt.
Ich konnte nicht leugnen, dass die Geilheit irgendwann gesiegt hatte, denn mein Schwanz drückte verdammt hart gegen meine Jeans und forderte Aufmerksamkeit.
Die würde er auch später bekommen, erst wollte ich wissen, wer der Typ war, den Elvis da gefickt hatte und warum würde mich auch interessieren, auch wenn ich da wahrscheinlich keine Antwort drauf bekommen würde.
Ich sah wie Elvis sich wieder anzog und der Kerl tat es ihm gleich.
In der Hoffnung, dass mich hier keiner sehen würde, blieb ich immer noch wie angewurzelt in der Türe stehen, denn ich konnte immer noch nicht gehen.
Meine Beine gehorchten meinen Befehlen immer noch nicht und so starrte ich weiterhin in den Raum.
Der Typ drehte sich zu mir rum, es war nur der Bruchteil einer Sekunde, wo seine stechend blauen Augen meinen Blick trafen, aber ich wusste sofort, wo ich diese schon mal gesehen hatte.
Viel zu oft hatte ich in diese geblickt, in den verschiedensten Situationen.


Am Anfang waren sie genauso leuchtend und klar wie die des Typen hier, aber später waren sie matt und hatten sämtliche Freude und alle anderen Emotionen verloren.
Diese Emotionen hatte er abgetötet, mit dem Gift, was ihn wahrscheinlich irgendwann auch unter die Erde bringen würde, die Drogen mit denen er sich immer und immer wieder den Verstand vernebelte.
Kevin hatte die gleichen Augen und die Erkenntnis darüber traf mich wie ein unvorhergesehener Schlag in die Magengegend.
War das etwa der Sohn von Kevin Russell?
Ich wusste, dass Kevin einen Sohn hatte, der ungefähr in Elvis´ Alter war, aber mit dem hatte Kevin schon längere Zeit keinen Kontakt mehr.
Er hatte auch kein Sorgerecht für ihn, durfte ihn nicht mal sehen.
Wie sollte der dann bei Elvis auf die Party kommen und woher kannten die beiden sich?
Abgelenkt von all den Fragen bekam ich nicht mit, was die beiden taten, aber das war mir im Endeffekt auch egal, denn ich hatte schon viel zu viel gesehen, was ich nicht sehen wollte.
Sofort fühlte ich mich an meine Jugendzeit erinnert, denn da war es genauso.
Ich hatte mit Kevin meine Erfahrungen gemacht und die eben nicht nur im Sinne der Band sondern auch sexuell.
Wir waren damals auch irgendwie mehr als Freunde, auch wenn wir nie zusammen waren, so hatten wir auch hier und da mal miteinander gevögelt, einfach weil wir es brauchten und wollten.
Es gefiel mir nicht immer, dass musste ich sagen aber für Kevin tat ich es gerne.


Viel zu oft hatte er meine Gutmütigkeit ausgenutzt und mit mir gevögelt, obwohl er wusste, dass ich es nicht mochte, sondern nur ihm zu liebe tat.
Jetzt musste ich sehen, wie mein Sohn den vermeintlichen Sohn meines ehemaligen besten Freund fickte.
Fassungslos schüttelte ich den Kopf und wurde unsanft aus meinen Gedanken gerissen als mich jemand anrempelte.
,,Sorry.“, kicherte ein junges Mädchen, vielleicht gerade 16 und schwankte an mir vorbei.
Scheinbar hatte sie mehr getrunken als gut für sie war, aber das war nicht mein Problem.
,,Schon okay.“, sagte ich, war mir aber nicht mal sicher ob sie das auch wirklich gehört hatte.
Ich spürte aber deutlich, dass ich mich aus meiner Starre wieder gelöst hatte und wollte gehen, bevor mir dann aber das Bier noch einfiel, was ich dann auch noch holen wollte.
Ohne mich nochmal umzudrehen und in den Partykeller zu sehen, ging ich dann in den Vorratsraum, um dort zwei Flaschen Bier zu holen.
Als ich diese hatte, machte ich mich wieder auf den Weg nach oben.
,,Dad!“, rief Elvis als ich am Partykeller vorbei kam und sah in diesen, wo Elvis auch gleich auf mich zukam.
,,Komm, trink einen mit mir. Auf meinen Geburtstag.“, sagte er und ich nickte immer noch leicht verwirrt, denn eigentlich wollte er mich doch nicht auf seiner Party und jetzt lud er mich doch dazu ein?
Ich stellte die Flaschen beiseite und ging mit ihm nach drinnen und zur Theke, an die ich mich dann auch gleich setzte.


Elvis kam kurze Zeit später mit zwei Flaschen Bier und einer Flasche Whisky wieder.
,,Ich wusste nicht, was du trinken wolltest.“, sagte er und reichte mir beides.
,,Danke. Bier hätte aber gereicht.“, sagte ich und stellte die Flasche Whisky wieder auf die Theke zurück und öffnete das Bier.
Ich hielt es Elvis hin, der mit seinem dagegen stieß und mich anlächelte.
Auch wenn ich in dem Moment am liebsten dahingeschmolzen wäre, bewahrte ich die Fassung und lächelte zurück, bevor ich dann einen Schluck trank und mich im Raum umblickte.
Hier schien wirklich keiner mehr nüchtern zu sein und der ein oder andere hatte vielleicht auch schon etwas viel getrunken, aber es herrschte gute Stimmung und die wollte ich durch meine Anwesenheit auch nicht kaputt machen, weshalb ich mich dazu entschloss nach dem Bier dann auch wirklich wieder nach oben zu gehen und die jungen Wilden hier unten feiern zu lassen.
Elvis legte seine Hand auf meinen Oberschenkel, was mich ihn fragend ansehen ließ.
Er kam ziemlich nahe zu mir und hauchte mir ein “Dad“ ins Ohr, was er ziemlich lang zog.
Fragend blickte ich ihn an, aber er sah mich mit einem Blick an, den ich von ihm nicht kannte, denn so hatte er mich noch nie angesehen.
,,Heute ist doch mein Geburtstag und ich habe einen Wunsch, vielleicht könntest du mir den ja erfüllen.“, hauchte er schon beinahe und streichelte mit seiner Hand verdächtig nahe zu meinem Schwanz, was mich lautstark und tief die Luft einziehen ließ.


Hatte ich es doch erfolgreich geschafft meine Beule loszuwerden, dank den Erfahrungen mit Kevin, die mir wieder bewusst worden, so war ich jetzt doch wieder kurz davor eine zu bekommen.
Ich trank einen tiefen Schluck des Bieres, was ich immer noch in meiner Hand hielt, um mich von dem Gedanken abzulenken.
Als mein Blick dann aber auf Elvis fiel der mich immer noch erwartungsvoll anblickte, fiel mir ein, dass ich ihm noch nicht geantwortet hatte.
,,Was denn für einen Wunsch?“, fragte ich bemüht ruhig und er lächelte verführerisch.
,,Ich weiß, dass es viel verlangt ist, weil du mein Vater bist, aber das gibt der ganzen Sache doch erst einen besonderen Kick. Ich würde mir gerne einen blasen lassen.“
,,Lass dir einen blasen von wem du willst. Du bist volljährig und brauchst dafür sicher nicht meine Zustimmung.“, sagte ich locker, denn dagegen konnte ich doch wirklich nichts sagen.
,,Das weiß ich, aber ich brauche deine Zustimmung, wenn ich mir von dir einen blasen lassen will.“, sagte er rau und ich sah ihn schockiert an.
Wahrscheinlich träumte ich wieder und das passierte gar nicht real.
Los Weidner, aufstehen, dass passiert sowieso gerade alles nicht.
,,Dad?“, fragte Elvis und ich sah ihn fragend an, hatte erneut vergessen zu antworten.
,,Was?“, fragte ich verwirrt und Elvis grinste.
,,Ich habe dich quasi um Erlaubnis gebeten mir von dir einen blasen zu lassen.“
,,Aber warum sollte ich das tun?“, fragte ich verwirrt und wusste noch nicht so ganz, ob ich das wirklich nur träumte oder es vielleicht doch die Realität war.


Aber wahrscheinlich wachte ich gleich auf und saß an meinem Schreibtisch und nichts davon war wirklich passiert.
,,Weil es mein Wunsch ist. Es ist ein besonderer Kick von dir. Von jedem anderen wäre es vielleicht auch geil, aber bei dir ist es anders geil, weil du eben mein Dad bist. Tust du mir den Gefallen?“, fragte er fast schon stöhnend und ich seufzte.
Er machte mich wahnsinnig und dem Blick konnte ich wohl auch nicht wirklich standhalten.
Die Idee das es ein Traum sein könnte, verwarf ich dann auch wieder, denn in meinem Traum würde ich wahrscheinlich nicht so lange zögern, sondern es einfach tun.
,,Elvis, ich weiß nicht, ob wir das tun sollten.“
,,Komm schon, Dad. Nur das eine Mal. Ich will dich ja nicht gleich heiraten. Ich will nur einen geblasen bekommen. Komm schon, hier sind sowieso alle so dicht, dass es keiner mehr mitbekommen würde, aber wir können natürlich auch in mein Zimmer gehen, wenn es dir vor den anderen hier peinlich ist oder so.“
,,Nein, das ist es mir ganz sicher nicht.“, sagte ich empört und wollte ja auch nicht als Versager da stehen.
,,Also sehe ich das als Zustimmung?“
,,Das habe ich nicht gesagt.“, sagte ich schnell, zu schnell, denn Elvis sah mich enttäuscht an.
,,Schon okay, Dad. Ich meine ich weiß, dass ich viel von dir verlange, aber ich dachte du bist cool und würdest mir meinen Wunsch vielleicht trotzdem erfüllen. Dann eben nicht, ich meine ist ja auch nicht so schlimm, ich finde auch sicher einen anderen, der es macht.“, sagte er und stand auf.


,,Warte.“, sagte ich seufzend und hielt ihn sanft am Arm zurück.
Er blieb stehen und blickte mich fragend an, jedoch sagte ich nichts.
,,Was denn? Du hast doch gesagt, dass du es nicht machen willst.“, sagte er und ich schüttelte den Kopf, bevor ich ihn näher zu mir zog und begann seine Hose zu öffnen.
,,Dad, du musst das nicht tun, wenn du das nicht willst.“, sagte er und erneut schüttelte ich den Kopf.
,,Halt die Klappe und genieße es.“, sagte ich und ließ seine Hose auf seine Knöchel sinken.
Ich rutschte von dem Hocker und kniete mich vor ihn, nur zu deutlich konnte ich die Beule in seinen Shorts sehen und das obwohl er eben erst gevögelt hatte.
Mit flinken Fingern befreite ich ihn auch davon und zog sie ebenfalls runter bis auf die Knöchel.
Ich nahm seinen Schwanz in die Hand und begann diese auch gleich zu bewegen.
Elvis stöhnte leise auf und drückte sich meiner Hand entgegen.
Kurz zögerte ich noch, war ich mir doch nicht sicher, ob ich das wirklich wollte, nahm dann seinen Schwanz aber der vollen Länge nach in den Mund.
Ich hörte Elvis heftig aufstöhnen und spürte, wie seine Hand sich in meine Haare krallte.
In dem Moment versuchte ich alles um mich herum auszublenden und mich nur auf ihn und sein Stöhnen zu konzentrieren.
Mittlerweile wusste ich auch, dass es kein Traum sein konnte und wollte es genießen, denn am nächsten Tag würde er es wahrscheinlich sowieso nicht mehr wissen, denn er hatte ja schon etwas getrunken.


Aber ich hatte noch nicht genug getrunken um es zu vergessen und würde es sicher am nächsten Tag noch wissen.
Ich beschleunigte mein Tempo und streichelte mit der Hand sanft über seinen Bauch zu seiner Brust hoch, soweit ich kam und hörte Elvis genüsslich seufzen, was in einem lauten Stöhnen überging, als ich sanft meine Zähne zum Einsatz brachte.
Er krallte sich fester in meine Haare und kam mir weiterhin entgegen, was mich nur dazu brachte mein Tempo erneut zu beschleunigen.
Ich konnte nicht leugnen, dass mich die Aktion auch geil machte, denn ich spürte meinen Schwanz erneut hart gegen die Hose drücken.
Kurz überlegte ich diese zu öffnen und Hand anzulegen, ließ es dann aber doch bleiben, denn ich wollte Elvis seinen Wunsch erfüllen und mich darauf auch konzentrieren und nicht auf meinen Vorteil achten.
Ich konnte mir auch nachher in meinem Arbeitszimmer noch einen runter holen, denn da hatte ich noch Zeit genug.
Erneut beschleunigte ich mein Tempo und wusste, dass es Elvis gefiel, denn er stöhnte immer heftiger und drückte sich auch immer schneller entgegen.
Auch seine Hand krallte sich fester in meine Haare was mich wahrscheinlich zum grinsen gebracht hätte, wenn ich nicht gerade den Mund voll gehabt hätte.
Immer wieder beschleunigte ich mein Tempo, bis ich irgendwann alles aus mir herausholte und noch eine Hand dazu nahm, um ihn noch zusätzlich im Takt meiner Bewegungen zu massieren.
Elvis´ Atmung und auch sein Stöhnen hatten sich schon deutlich beschleunigt und glitten eher einem Keuchen, was mich wirklich freute.


Das zeigte ja nur, dass ich meine Arbeit auch wirklich gut machte und er seinen Spaß hatte, was er ja auch sollte.
Seine Bewegungen wurde fahriger und sein Schwanz zuckte schon verdächtig in meinem Mund.
Ich versuchte noch ein bisschen mehr aus mir herauszuholen und wusste, dass Elvis nicht mehr lange brauchen würde.
Kurze Zeit später kam er dann auch schon zu seinem ersehnten Höhepunkt und ergoss sich unter heftigem Stöhnen in meinem Mund.
Liebend gerne schluckte ich, was er mir zu bieten hatte und leckte mir mit der Zunge über die Lippen, denn ich mochte wirklich sehr, was ich da schmeckte.
Schwer atmend ließ Elvis sich gegen die Theke sinken und schien leicht neben sich zu stehen, was mich dazu veranlasste ihn fragend anzusehen, nachdem ich mich wieder hingestellt hatte.
,,Alles okay?“, fragte ich vorsichtig und er nickte immer noch atemlos.
Mit einem Schulterzucken setzte ich mich wieder auf den Hocker und trank einen weiteren Schluck des Bieres, wozu er mich ja eigentlich eingeladen hatte.
Nach einer Weile zog Elvis sich dann wieder an und setzte sich mir wieder gegenüber ebenfalls auf einen Hocker.
,,Respekt Dad, ich hätte nicht damit gerechnet, dass du so geil blasen kannst.“, sagte Elvis ehrlich und ich nickte.
,,Das sehe ich jetzt mal als Kompliment und sage danke.“
,,Das war es. Nichts zu danken.“
Ich nickte nochmal mit einem leichten Lächeln auf den Lippen und trank einen weiteren Schluck Bier und machte die Flasche somit dann auch leer.


,,Flasche leer. Ich gehe dann jetzt wieder hoch, denn es ist ja deine Party, da will ich nicht stören.“, sagte ich und stand auf.
Allerdings kam ich nicht weit, denn Elvis legte seinen Arm um mich und ließ seine Hand auf meinem Rücken liegen, sodass ich erst einmal nicht wegkam.
Ein kribbeln wanderte durch meinen Körper von der Stelle wo Elvis seine Hand liegen hatte und ich sah ihn fragend an.
,,Aber du hattest doch noch gar nichts davon.“, hauchte er nahe meinen Lippen und streichelte mit der anderen Hand sanft über meinen harten Schwanz.
Ich biss mir auf die Unterlippe um nicht zu stöhnen, was Elvis grinsen ließ.
,,Was hältst du davon, wenn wir das noch ändern?“, fragte Elvis verführerisch und ich sah ihn fragend an.
,,Was meinst du?“
,,Vielleicht sollten wir in mein Zimmer gehen und wir holen dort nach, was hier nicht geht.“
Fragend blickte ich ihn an, denn ich hatte immer noch keine Ahnung, was er von mir wollte.
Bei jedem anderen hätte ich es wahrscheinlich direkt verstanden, aber bei Elvis stand ich mir irgendwie voll auf dem Schlauch.
,,Ich will dich, Dad.“, hauchte er gegen meine Lippen und biss mir sanft in die Unterlippe.
Diesmal konnte ich es nicht kontrollieren und stöhnte leise auf, was Elvis dazu brachte zu grinsen.
,,Ich will dich, du willst mich, lass es uns tun. Wild und hemmungslos ficken, Dad.“, sagte er und griff nach meinem Handgelenk und zog mich auch gleich mit sich.


Mit einer Mischung aus Verwirrung, Schock und Überraschung folgte ich ihm bis in sein Zimmer, wo er hinter uns die Türe schloss.
,,Elvis, ich....“, begann ich meinen Satz wurde aber unterbrochen indem er seine Lippen auf meine legte.
Sanft spielte er mit seiner Zunge an meinen Lippen und ich zögerte, wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte.
Aber Elvis schien nicht locker zu lassen und spielte weiterhin mit seiner Zunge an meinen Lippen.
Irgendwann warf ich dann auch die Zweifel über Bord und gewährte ihm Einlass.
Unsere Zungen fochten einen sanften Kampf aus, der immer leidenschaftlicher wurde.
Ich ließ meine Hand in seinen Nacken wandern um ihn enger zu mir zu ziehen und drückte meine Mitte hart gegen seine.
Elvis stöhnte in den Kuss und ließ seine Hände über meinen Rücken wandern.
Auch ich ließ meine Hände auf Wanderschaft gehen und krallte sie hart in seinen Arsch, was meinen Sohn erneut in den Kuss stöhnen ließ.
Hart drückte ich mich gegen seinen Schwanz und begann mich daran zu reiben, was Elvis erneut in den Kuss stöhnen ließ.
,,Du machst mich so geil, ich will dich, endlich.“, hauchte Elvis gegen meine Lippen und verwickelte mich auch gleich in einen weiteren Kuss.
Ohne den Kuss zu lösen schob ich Elvis Richtung Bett und ließ ihn sanft darauf fallen.
Da er seine Hände aber immer noch auf meinem Rücken liegen hatte, riss er mich gleich mit und über sich.
Mit beiden Händen stützte ich mich neben ihm ab und sah ihn tief in die Augen.


Diese spiegelten Lust und Verlangen wieder, was mich dazu antrieb meine Lippen erneut auf seine zu legen.
Diesmal war ich es, der sanft mit der Zunge an seinen Lippen spielte und Elvis gewährte mir auch gleich Einlass.
Unsere Zungen fochten einen leidenschaftlichen Kampf aus, während Elvis sich immer enger gegen mich drückte.
,,Mach schon, Dad. Ich will dich spüren.“, keuchte Elvis und ich nickte leicht grinsend, denn es sah wirklich so aus, als würden sich all meine Wünsche, Träume und Gedanken in dem Moment verwirklichen.
Meine Hände ließ ich über seine Brust und seinen Bauch wandern und öffnete den dritten Kopf an dem Hemd was er trug, denn alle weiteren Knöpfe waren bereits offen.
Ich küsste mich die freigelegte Stelle entlang und öffnete einen weiteren Knopf und küsste mich weiter runter.
Das wiederholte ich, bis sein Hemd vollkommen offen war, kniete mich dann hin und zog Elvis ebenfalls in eine sitzende Position.
Mit meiner Hand streichelte ich sanft über seinen Bauch hoch über seine Brust und zu seinen Schultern und streifte ihm so das Hemd runter.
Elvis half mir dabei und ich schmiss das Hemd neben das Bett, nachdem ich ihn davon befreit hatte.
Auch Elvis ließ seine Hände dann unter mein T – Shirt wandern und befreite mich ebenfalls davon und schmiss es wie zuvor das Hemd ebenfalls neben das Bett, ohne den Kleidungsstücken noch Beachtung zu schenken.


Ich beugte mich wieder über ihn, nachdem er sich dann wieder hingelegt hatte und legte meine Lippen wieder auf seine.
Sanft spielte ich mit meiner Zunge an seinen Lippen und erneut fochten unsere Zungen einen leidenschaftlichen Kampf aus.
Mit meiner Hand streichelte ich sanft über seine Mitte und grinste in den Kuss, als ich spürte, dass sich sein Schwanz erneut der vollen Länge nach aufgestellt hatte.
Mit flinken Flingern öffnete ich seine Hose und rutschte ein Stück runter, um ihm diese auszuziehen, nachdem wir den Kuss gelöst hatten.
Tief blickte ich Elvis in die Augen und wartete, während ich meine Finger in seiner Hose vergrub um ihn davon zu befreien.
Elvis schien auch gleich zu verstehen, was ich von ihm wollte, denn er hob seinen Arsch an, was ich dazu nutzte, ihn auch gleich von seiner Hose zu befreien.
Aber dabei beließ Elvis es nicht, denn er drückte seine Shorts auch gleich mit runter, was mich erneut zum grinsen brachte.
Dennoch wollte ich ihm den Gefallen tun und zog sie gleich mit runter.
Beides schmiss ich achtlos auf den Boden neben dem Bett und wollte seinen Schwanz gerade erneut in den Mund nehmen, als Elvis mich davon abhielt.
Fragend blickte ich ihn an und verstand nicht, was er dagegen hatte.
,,Scheiß auf das Vorspiel. Ich will dich jetzt endlich spüren.“, sagte er mit rauer Stimme in bestimmten Ton und ich nickte, bevor ich mich hinter ihn legen wollte, als Elvis mich ebenfalls davon abhielt.
,,Zieh dich erst aus, ich will dich sehen.“, hauchte er und ich nickte, machte mich doch alleine die Art und Weise wie er mit mir sprach schon beinahe wahnsinnig.
Ich stand auf und befreite mich dann auch von meiner Hose und anschließend von meinen Shorts.


Elvis beobachtete das genau und leckte sich mit der Zunge über die Lippen und machte kein Geheimnis daraus, dass er meinen Schwanz anblickte.
,,Gefällt dir, was du siehst?“, fragte ich grinsend und Elvis nickte mit lüsternem Blick.
,,Oh ja, ich kann es kaum erwarten deinen Schwanz tief in mir zu spüren. Beeil dich.“, sagte er und drückte sich ein Kissen unter den Arsch, damit er höher lag und ich an seinen Eingang kam.
Sogleich kniete ich mich zwischen seine Beine und streichelte mit meiner Hand über seinen Arsch, bevor ich mit einem Finger in ihn eindrang.
Erst zur Hälfte und als er sich mir dann entgegen drückte komplett.
Elvis stöhnte heftig auf und drang sich meinem Finger auch gleich entgegen, während ich mit meiner freien Hand über seine Seite streichelte.
Vorsichtig begann ich meinen Finger zu bewegen, denn ich wollte ihm ja auch nicht weh tun.
Mein Sohn hielt davon aber scheinbar nicht viel, denn ungeduldig drängte er sich mir auch immer wieder entgegen und stöhnte leise vor sich hin.
Erst als ich sicher sein konnte, dass ich ihm nicht weh tat, erhöhte ich auf einen zweiten Finger und drang ebenfalls mit diesem in ihn ein.
Auch hier stöhnte er auf, allerdings lauter als zuvor und drückte sich mir auch gleich wieder entgegen.
,,Tu dir nicht weh.“, sagte ich und Elvis schüttelte den Kopf.
,,Dad, ich bin keine Jungfrau mehr, entspann dich. Ich mag es härter und so wie du das machst kann es ja auch gar nicht weh tun.“


Ich nickte und verstand das natürlich auch, denn auch ich mochte es lieber härter und dennoch war er mein Sohn und ich wollte ihm nicht weh tun.
Elvis drückte seinen Schwanz zwischen seine Beine, sodass ich ihn sehen konnte und spürte, dass die Geilheit in mir stieg, wenn ich seinen Schwanz schon so nah vor mir hatte.
Während ich begann meine Finger zu bewegen beugte ich mich weiter vor und nahm seinen Schwanz tief in den Mund, was Elvis dazu brachte nur noch lauter aufzustöhnen.
Ich bewegte meinen Kopf und erhöhte auf einen dritten Finger, was ihn nur noch lauter aufstöhnen ließ.
Mit seiner Hand krallte er sich in meine Haare und bewegte meinen Kopf mit und beschleunigte so das Tempo.
,,Dad, es reicht. Ich will dich spüren, JETZT!“, sagte er bestimmt und erneut war da diese raue Stimme, die mich wirklich um den Verstand brachte.
Ich zog meine Finger aus ihm zurück und ließ meinen Schwanz aus meinem Mund gleiten, was ihn enttäuscht seufzen ließ.
Aber ich zuckte nur mit den Schultern und legte mich dann hinter ihn.
Sanft spielte ich mit meinem Schwanz an seinem Eingang nachdem er sich auch auf die Seite gedreht hatte und hörte Elvis leise seufzen.
,,Dad, hau deinen Schwanz in meinen Arsch!“, sagte er bestimmt und leicht gequält und ich nickte, bevor ich auch gleich zur Hälfte in ihn eindrang.
Elvis stöhnte wesentlich lauter auf und drängte sich mir auch gleich entgegen.
Ich drang mit der vollen Länge in ihn ein und entlockte uns beiden damit ein heftiges Stöhnen.


Mit meiner Hand streichelte ich über seinen Bauch und seine Brust, während ich auch gleich begann mich zu bewegen.
Elvis drängte sich mir auch gleich entgegen und stöhnte genüsslich auf.
Aber mir ging es nicht anders, denn auch ich konnte das nach dem ganzen Warten und den ganzen Eskapaden genießen
,,Du bist so verdammt geil eng.“, raunte ich in sein Ohr und stöhnte heftig auf, als Elvis sich ruckartig, hart gegen meinen Schwanz drückte.
,,Du machst mich wahnsinnig.“, keuchte Elvis und ich konnte nur nicken, denn mir ging es definitiv nicht anders.
Eine ganze Weile bewegte ich mich weiter, ohne das wir ein Wort sprachen, was aber auch nicht nötig war, denn unser Stöhnen sprach für uns.
Das Tempo beschleunigte ich immer mal wieder und nahm als es eng wurde wieder etwas raus, denn ich wollte mich vor meinem Sohn sicher nicht blamieren und zu schnell fertig werden, nur weil ich so geil auf ihn war.
Immer wieder drehte Elvis seinen Kopf etwas und wir küssten uns innig und leidenschaftlich.
Ich hatte ja schon oft in meinem Leben gevögelt, aber noch nie hatte ich mich so oft geküsst und so intensiven Sex gehabt, wie jetzt mit Elvis.
Mit meiner Hand streichelte ich über die sanfte Haut über seinem Schwanz, was ihn genüsslich seufzen ließ, dann aber auch gleich wieder laut aufstöhnte, als ich mein Tempo noch einmal beschleunigte.
,,Dad.“, hauchte Elvis und ich blickte ihn fragend an.
,,Ich will dir in die Augen sehen. Dreh dich rum.“, sagte er und ich nickte, denn auch den Gefallen wollte ich ihm tun, war das ja auch für mich sehr schön.


Ich zog mich aus ihm zurück, was er mit einem enttäuschten Seufzen zur Kenntnis nahm.
Aber auch mir ging es nicht anders, denn ich hätte ihn gerne weiter gespürt, aber so konnte ich mich auch wieder etwas beruhigen und das Ganze wahrscheinlich noch etwas in die Länge ziehen.
Jedoch kam ich nicht dazu mich zwischen seine Beine zu knien, denn Elvis stand auf.
Fragend blickte ich ihn an, aber er grinste nur und zwinkerte mir zu.
,,Leg dich hin.“, sagte er und ich tat auch gleich, was er sagte und legte mich hin.
Elvis setzte sich auch gleich auf meinen Schwanz und drang so erneut der vollen Länge nach in mich ein, was uns beide heftig aufstöhnen ließ.
Er legte seine Hände auf meine Brust und streichelte sanft runter zu meinem Bauch und wieder zu meiner Brust hoch.
Das wiederholte er ein paar Mal und ich legte in der Zwischenzeit meine Hände auf seine Hüften und half ihm so sich zu bewegen, wusste ich ja auch, dass er schon was getrunken hatte und es einem dann schwerer fiel.
Gleichzeitig kam ich ihm entgegen und stöhnte immer wieder heftig auf.
Elvis ließ nach einiger Zeit seine Hand zu seinem Schwanz wandern und massierte seinen Schwanz noch zusätzlich.
Er bewegte seine Hand nicht besonders schnell, was mich dazu brachte ihm dabei zuzusehen, statt meine Hand auszutauschen, denn mir gefiel der Anblick doch wirklich sehr.
Elvis legte seinen Kopf in den Nacken, sah mir dann tief in die Augen und beugte sich zu mir runter.


Er legte seine Lippen sanft auf meine und spielte mit seiner Zunge an meinen Lippen.
Nur zu gerne gewährte ich Einlass und unsere Zungen fochten erneut einen leidenschaftlichen Kampf aus.
Ich spürte deutlich, dass seine Bewegungen nachließen und er scheinbar mehr als erschöpft war, von dem kleinen Stelldichein mit mir.
,,Stellungswechsel?“, fragte ich grinsend nachdem wir den Kuss gelöst hatten und Elvis nickte.
,,Ja, ich weiß auch nicht was los ist, aber ich bekomme es heute nicht auf die Kette. Tut mir leid.“
,,Schon okay. Leg dich hin.“, sagte ich sanft und Elvis nickte, bevor er aufstand und wir beide erneut enttäuscht seufzten, denn jetzt waren wir ja wieder voneinander getrennt.
Auch ich stand dann auf und sah Elvis dabei zu, wie er sich hinlegte, bevor ich mich dann erneut zwischen seine Beine kniete und mit einem harten Stoß auch gleich der vollen Länge nach in ihn eindrang.
Beide stöhnten wir heftig auf und ich begann mich auch gleich zu bewegen.
Diesmal sparte ich es mir aber, langsam anzufangen, sondern begann auch gleich mit dem Tempo auf dem ich aufgehört hatte.
Elvis stöhnte heftig auf und drückte sich mir auch gleich entgegen.
Aber auch mir ging es nicht anders, denn auch ich stöhnte heftig auf und streichelte mit meiner Hand über seinen Oberkörper.
Aber die Tatsache, dass er mir jetzt tief in die Augen sehen konnte, schien Elvis nicht zu reichen, denn er streichelte mit seiner Hand über meinen Oberkörper.


Ich seufzte genüsslich, legte meinen Kopf in den Nacken und stöhnte heftig auf, nachdem ich dann erneut mein Tempo beschleunigte.
,,Dad?“, fragte Elvis keuchend und ich blickte ihm tief in die Augen und sah ihn fragend an.
,,Spritzt du mir auf den Bauch oder die Brust?“, fragte er und ich nickte.
,,Wenn das dein Wunsch ist, dann tue ich das.“
,,Ja, ich stehe da total drauf, aber noch mehr, wenn du es dann weg leckst.“
Ich nickte und wollte seinem Wunsch nachkommen, denn immerhin war ja sein Geburtstag, ich konnte ihm sowieso keinen Wunsch abschlagen egal welcher Tag es war.
Erneut beschleunigte ich mein Tempo und spürte deutlich, dass ich nicht mehr lange brauchen würde, dabei hatte ich doch noch nicht mal alles aus mir herausgeholt, aber Elvis machte mich einfach so wahnsinnig.
Wieder hatte er seinen Schwanz in die Hand genommen und bewegte diesen im Takt meiner Stöße.
Seine Atmung und auch sein Stöhnen hatten sich schon deutlich beschleunigt und ich wusste, dass er nicht mehr lange brauchen würde.
Aber mir ging es nicht anders, denn meine Bewegungen wurden immer fahriger und auch meine Atmung und mein Stöhnen hatten sich schon deutlich beschleunigt.
Ich tauschte meine Hand gegen die von Elvis, beschleunigte mein Tempo soweit, bis ich nicht mehr aus mir herausholen konnte und bewegte meine Hand in dem gleichen Tempo.
Elvis wurde immer lauter und sein Schwanz zuckte so verdächtig in meiner Hand, dass ich wusste, dass er nicht mehr lange brauchen würde.


Kurze Zeit später kam er auch schon zu seinem ersehnten Höhepunkt und ergoss sich unter heftigem Stöhnen auf seinem Bauch.
Der Anblick und auch sein Stöhnen machte mich wahnsinnig und ich musste mich mehr als heftig zusammenreißen, damit ich nicht auch zu meinem Höhepunkt kam, denn ich wollte Elvis doch seinen Wunsch erfüllen.
Noch kurz massierte ich seinen Schwanz weiter, damit er noch die Nachwirkungen genießen konnte und zog mich dann aus ihm zurück.
Ich beugte mich über seinen Bauch und Elvis griff auch gleich nach meinem Schwanz und begann seine Hand zu bewegen.
Es brauchte nur ein zwei Mal, da kam ich auch schon zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich unter heftigem Stöhnen ebenfalls auf seinem Bauch.
Nun hatte sich sein Sperma mit meinem gemischt, was Elvis scheinbar mehr als gut gefiel, denn er setzte sich ein Stück auf und sah mich auffordernd an, nachdem er sich wieder etwas beruhigt hatte.
Ich grinste leicht und beugte mich dann über seinen Bauch und begann mit meiner Zungenspitze seinen Bauch sauber zu lecken.
Elvis streichelte mit seiner Hand durch meine Haare und schien zufrieden zu sein, dass ich seinen Wunsch erfüllte.
Nachdem nichts mehr zu sehen war, legte ich mich neben ihn und Elvis kuschelte sich auch gleich an meine Seite und legte seinen Kopf auf meine Brust.
Sanft legte ich einen Arm um ihn und streichelte mit meinen Fingerspitzen über seinen Rücken und seine Seite.
,,Danke, Dad.“, hauchte Elvis immer noch leicht atemlos und ich blickte ihn fragend an.


Elvis hatte aber die Augen geschlossen und schien zu genießen, weswegen er meinen Blick nicht sehen konnte.
,,Was meinst du?“, fragte ich verwirrt und er seufzte genüsslich.
,,Ich wollte mich dafür bedanken, dass du mir meinen Wunsch erfüllt hast.“
,,Habe ich gerne gemacht.“, sagte ich sanft und drückte ihm einen Kuss auf den Kopf, was ihn erneut genüsslich seufzen ließ.
Auch ich schloss dann meine Augen und genoss die Nähe zu Elvis, die ich mir viel zu lange gewünscht hatte und wovon ich immer geträumt hatte.
Gerade als ich die Augen geschlossen hatte und richtig begann zu genießen, hörte ich ein Poltern, was definitiv in dem Raum war und nicht im Partykeller, wo ja auch noch Leute waren.
Fragend hob ich den Kopf und sah mich im Raum um, konnte aber nichts erkennen.
,,Was los, Dad?“, fragte Elvis träge und ich seufzte.
,,Keine Ahnung, mir war so als hätte ich was gehört.“
,,Hier ist aber keiner.“, murmelte Elvis und schien kurz vorm einschlafen zu sein.
Kurze Zeit später hörte ich erneut Geräusche, allerdings nicht mehr so laut wie vorher.
Ich setzte mich auf und Elvis fuhr sich mit der Hand durch die Haare, er wirkte plötzlich seltsam nervös.
,,Dad, da war nichts. Das kam wahrscheinlich von unten.“, sagte Elvis und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, das war hier oben. Ich bin nicht blöd, Elvis.“, sagte ich schärfer als ich wollte und stand aus dem Bett auf.


Ich suchte meine Shorts und zog diese über bevor ich zu dem Kleiderschrank ging, aus der Richtung die Geräusche kamen.
Erst ging ich nur um den Schrank rum, konnte da aber nichts erkennen.
Allerdings hörte ich dann aus dem Kleiderschrank ein leises Geräusch, was ich fast überhörte und wahrscheinlich auch getan hätte, wenn ich nicht direkt davor gestanden hätte.
Mit hochgezogener Augenbraue sah ich Elvis an und war auf seine Antwort gespannt.
Fragend blickte er mich an und hatte sich mittlerweile in eine Decke gekuschelt.
,,Wer ist in deinem Kleiderschrank?“, fragte ich leicht genervt und Elvis zuckte die Schultern.
,,Keine Ahnung, vielleicht ein paar Geister.“
,,Verarsch mich nicht, Elvis – Dion Weidner! Wer ist in deinem Kleiderschrank?“, fragte ich mit mehr Nachdruck aber Elvis schüttelte nur den Kopf.
,,Niemand, Dad. Wer soll schon in meinem Kleiderschrank sein?“, fragte er, aber ich spürte erneut, dass er deutlich nervös wurde.
,,Dann hast du ja sicher nichts dagegen, wenn ich mal nachsehe, oder?“
,,Dad. Mach dich doch nicht lächerlich. Wer soll denn schon da drin sein?“
,,Das werde ich dann raus finden.“, sagte ich und riss die Türe des Kleiderschranks auf.
Beinahe wäre mir wohl entgangen das dort jemand stand, wenn ich nicht die blonden Haare sah, die zwischen den Kleidungsstücken durchschimmerten.
Ich drückte die Kleider auf Seite und sah den Blondschopf an, den Elvis eben im Partykeller gevögelt hatte.


,,Komm da raus und sag mir wer du bist und was du in dem Kleiderschrank meines Sohnes machst.“
,,Ich bin Julian. Julian Russell.“, sagte er und trat aus dem Kleiderschrank raus.
,,Russell?“, fragte ich ungläubig und blickte zwischen Elvis und Julian hin und her.
,,Juli, halt´s Maul.“, drohte Elvis ihm und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, lass den guten Julian doch mal erzählen, was er hier macht und wieso er so heißt wie Kevin.“
,,Kevin Russell ist mein Vater.“, erklärte er und blickte zwischen zwischen Elvis und mir hin und her, scheinbar war er nicht sicher, was er sagen sollte und was nicht.
Augen verdrehend stellte ich mich so zwischen die beiden, dass sie keinen Blickkontakt mehr halten konnten, ich aber beide im Blick hatte.
,,So, Kevin ist also dein Vater. Hätte ich mir ja denken können, aber was machst du dann in dem Kleiderschrank von Elvis?“
,,Juli!“, mahnte Elvis und ich brachte ihn mit einem einfachen Blick zum schweigen und blickte dann wieder zu Julian.
,,Also.“, forderte ich ihn auf und er seufzte.
,,Also schön, du willst die Wahrheit? Kannste haben. Haste dich nicht gefragt, warum dein Sohn zu dir kommt und sich von dir einen blasen lässt? Oder warum er mit dir vögelt?“
,,Es ist sein Wunsch gewesen und ich habe ihm den erfüllt. Er hat Geburtstag.“
,,Ja klar und deswegen vögelt dein Sohn auch drei Stunden mit dir und das obwohl er doch eigentlich so gar nicht auf dich steht, weil du sein Vater bist?“
,,Was willst du mir damit sagen?“, fragte ich und ahnte schon, dass da nichts Gutes bei raus kommen würde.


,,Dad hatte Recht, du bist wirklich saudumm. Das war eine Wette, nicht mehr und nicht weniger.“, sagte Julian kalt grinsend und ich sah ihn fragend an.
,,Was für eine Wette?“, fragte ich fassungslos und hätte dem Russell vor mir am liebsten das Grinsen aus der Fresse geprügelt, konnte mich aber so gerade noch beherrschen.
,,Elvis und ich haben gewettet. Ich habe dich eben in der Türe vom Partykeller gesehen, als Elvis und ich gevögelt haben. Danach haben wir eine Wette abgeschlossen, dass Elvis es wohl nicht schaffen würde, dich davon zu überzeugen ihm vor seinen Gästen einen zu blasen. Da das aber nicht besonders schwer zu sein schien weil du sichtlich geil warst von dem, was Elvis und ich geliefert haben, haben wir dann noch eine Wette darauf abgeschlossen, dass er es nicht schafft mit dir zu vögeln. Ich ziehe vor Elvis meinen Hut, er hat es tatsächlich geschafft. Aber damit er das nicht nur sagt und er einen Beweis hat, habe ich mich im Kleiderschrank versteckt, denn so konnte ich selber sehen, dass er es auch wirklich getan hat. Ich muss sagen, es war wirklich geil euch zuzusehen. Aber ich denke ich  habe jetzt auch genug gesehen und werde dann mal gehen.“, sagte Julian und ich hielt ihn am Handgelenk zurück, bevor ich Elvis fragend anblickte.
Der hatte seufzend die Augen verdreht und schien nicht wirklich begeistert von dem was Julian sagte.
,,Stimmt das, Elvis? War es eine Wette und das Gelaber über deinen Wunsch zum Geburtstag eine Lüge nur um mich dazu zu bewegen dir einen zu blasen und mit mir zu vögeln?“, fragte ich leicht fassungslos und Elvis seufzte, blickte durch den Raum und mied es mich anzusehen.
Eine Antwort schien er mir aber nicht geben zu wollen, was mir aber auch reichte.


,,Das hat noch ein Nachspiel, mein Freund.“, sagte ich an Elvis gewandt, ließ Julian los und verließ so schnell ich konnte den Raum.
Sofort machte ich mich auf den Weg in mein Schlafzimmer und schloss dort die Türe hinter mir zu.
Ich wollte einfach niemanden mehr sehen und niemanden mehr hören.
Seufzend ließ ich mich auf mein Bett fallen und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.
So sehr ich das Vögeln mit Elvis auch genossen hatte und so gerne ich das auch wiederholen wollte, so weh tat mir die Tatsache zu wissen, dass es für ihn nur eine Wette war.
Eine einzelne Träne lief über meine Wange, die ich auch gleich energisch wegwischte und mit der flachen Hand auf die Matratze schlug.
Ich war ein Kerl von 52 Jahre sollte verdammt nochmal nicht heulen wenn ein gerade 18 Jähriger Kerl mir ein Lügenmärchen erzählt, nur um mich ins Bett zu bekommen.
Aber es war mein Sohn und in dem Moment musste ich mir wohl einfach eingestehen, dass ich mehr für ihn empfand als nur die bloße Lust ihn zu vögeln, denn das hatte ich jetzt getan und fühlte mich so wahnsinnig gut dabei, aber das Gefühl bei ihm zu sein, war immer noch da.
Ich hatte es so genossen als er in meinen Armen lag.
Teilweise hatte ich das Gefühl seine Hände immer noch zu spüren und seine Lippen immer noch zu schmecken.
Auch das Sperma schmeckte ich noch deutlich auf meiner Zunge und stand kopfschüttelnd auf, bevor ich mit schnellen Schritten ins Bad ging und mich dort vor den Spiegel stellte und mich dadurch ansah.


Ich war es doch selber Schuld, denn ich hätte mich ja gar nicht darauf einlassen müssen, aber ich hatte es dennoch getan, weil mich diese verdammten Gefühle dazu gezwungen hatten.
Sie ließen mich nicht mehr klar denken, was mich genau in solche beschissenen Situationen führte, wie die, die ich gerade erleben musste.
Ich wusste nicht ob es Wut war, vielleicht auch Trauer oder einfach die Tatsache, dass ich mein Spiegelbild nicht mehr ertragen konnte, aber ich ballte die Hände zu Fäusten und schlug mit aller Wucht die ich aufbringen konnte gegen den Spiegel.
Dieser zerbrach in tausend Teile und fiel scheppernd auf den Boden.
Einige Zeit beobachtete ich die Scherben vor mir und wartete, dass jemand kam, aber es kam keiner, scheinbar hatte es niemand gehört, was mich doch beruhigte.
Ich spürte das Blut über meine Hand laufen, aber das war mir egal, darum kümmerte ich mich nicht wirklich sondern griff nach meiner Zahnbürste und der Zahncreme und putzte mir die Zähne, nachdem ich die Zahncreme auf der Bürste verteilt hatte.
Jetzt wollte ich nur den Geschmack los werden und dann ins Bett gehen, morgen würde die Welt vielleicht schon wieder anders aussehen.
Ich putzte mir die Zähne lange und energisch, denn erst als ich Blut schmeckte hörte ich auf.
Nachdem ich alles wieder weggestellt hatte, ging ich wieder in mein Schlafzimmer und legte mich dort ins Bett.
Die Decke zog ich über meinen Körper und drehte mich auf die Seite.
Nach langer Zeit schaffte ich es dann auch endlich einzuschlafen und verfiel in einen unruhigen und nicht wirklich erholsamen Schlaf.


Am nächsten Morgen wurde ich durch ziemlich lautes Klopfen wach und vergrub meine Hand in meinen Haaren, was nicht ohne Schmerzen von statten ging, hatte ich die Aktion mit dem Spiegel doch ganz vergessen.
Seufzend ließ ich die Hand wieder sinken und blickte zu der Türe von der das gepolter kam und fragte mich, wie lange es wohl dauern würde bis derjenige der davor stand sie soweit hatte, das sie einfach aus den Angeln kippte, so wie es dagegen hämmerte.
,,Dad?“, hörte ich die Stimme von Elvis und ließ mich auch gleich wieder ins Kissen sinken, hatte ich mich doch aufgesetzt um mir die Türe anzusehen, wollte ich Elvis jetzt nicht sehen und noch weniger hören.
,,Dad? Wir müssen reden. Lass mich das doch bitte erklären.“
Seufzend zog ich die Decke über meinen Kopf, nahm das Kissen von der anderen Seite des Bettes und drückte es ebenfalls auf mein Gesicht, in der Hoffnung Elvis irgendwie ausblenden zu können.
,,Dad! Ich mache mir Sorgen! Jetzt mach doch endlich die verdammte Türe auf!“, rief Elvis und ich hörte deutlich, dass er sich Sorgen machte, aber wer weiß, ob das vielleicht auch nur gespielt war.
Ich schüttelte den Kopf und schmiss das Kissen aus dem Bett, bevor ich mich auf die Bettkante setzte und nach meinen Zigaretten griff.
Eine davon zündete ich mir an und inhalierte den Qualm tief bevor ich ihn wieder meinen Lungen entweichen ließ.
,,Dad! Wenn du nicht gleich die Türe aufmachst, dann trete ich sie ein!“, schrie Elvis und ich hatte das Gefühl, dass er immer lauter wurde.
,,Dann bezahlst du sie auch!“, schrie ich zurück, um wenigstens mal ein Lebenszeichen von mir zu geben.


,,Man Dad, jetzt mach doch endlich mal die Türe auf.“, sagte er und wurde immer verzweifelter, aber ich dachte nicht im Traum daran diese verdammte Türe zu öffnen.
Nicht jetzt zumindest auch wenn mir bewusst war, dass ich das irgendwann wohl tun musste, aber Elvis würde wahrscheinlich auch nicht den ganzen Tag davor sitzen, stehen oder was auch immer er da tat.
Ich rauchte die Zigarette zu Ende ohne noch darauf zu hören, was Elvis die ganze Zeit rief und stand dann auf.
Ohne mir etwas anzuziehen ging ich wirklich zu der Türe, zögerte kurz, schloss sie dann aber doch auf und ging nach draußen, ohne auf Elvis zu achten, der vor der Türe saß.
An dem ging ich vorbei, als wäre er nicht da, denn ich wollte keine Unterhaltung mit ihm führen.
,,Dad!“, sagte er fassungslos, was mich wohl mehr aus Reflex als alles andere kurz umdrehen ließ und ich ihn ansah.
Er hatte sich hingestellt und war mir gefolgt, was mich seufzen ließ.
Ohne ihm zu antworten machte ich mich auf den Weg ins Bad, zudem er mir auch gleich folgte.
Kurz bevor er da war schloss ich allerdings die Türe und diese hinter mir auch gleich ab, denn ich war ja immer noch erwachsen und schaffte es wohl auch alleine pinkeln zu gehen.
,,Dad! Mach die scheiß Türe auf!“, brüllte Elvis von draußen und hämmerte auch gleich dagegen.
,,Ich will pinkeln!“, rief ich ziemlich unfreundlich zurück.


Aber das schien Wirkung zu haben, denn er ließ mich dann auch tatsächlich in Ruhe.
Da ich aber keine Schritte oder ähnliches hörte, musste ich davon ausgehen, dass er wohl auch noch vor der Türe stand, was mich dann doch seufzen ließ.
Nachdem ich fertig war ging ich zum Waschbecken und wusch meine Hände, denn auch das Blut war daran immer noch deutlich zu sehen.
Anschließend trocknete ich meine Hände ab und überlegte in der Zwischenzeit einfach hier zu bleiben, aber dann konnte er nicht pinkeln und das würde dazu führen, dass er es an anderen Stellen machte, die mir wahrscheinlich auch nicht gefallen würden.
Also ging ich erneut zur Türe und durch diese hindurch, nachdem ich sie wieder geöffnet hatte.
Erneut ging ich an Elvis vorbei als wäre er nicht da und machte mich auf den Weg in die Küche.
,,Dad? Was ist da im Bad mit dem Spiegel passiert?“, fragte er und ich zuckte die Schultern.
,,Frag mal einen deiner Geister aus deinem Kleiderschrank. Vielleicht haben die den ja kaputt gemacht.“, sagte ich trocken und machte mir einen Kaffee.
,,Was für Geister?“, fragte Elvis verwirrt und ich seufzte.
,,Vergiss es.“
Nachdem mein Kaffee fertig war schnappte ich mir die Tasse und ging damit wieder in den zweiten Stock in mein Schlafzimmer.
Elvis folgte mir wie ein braves Schoßhündchen und war diesmal schnell genug ins Schlafzimmer zu kommen, bevor ich die Türe wieder schließen konnte.


,,Will ich wissen, was du hier gemacht hast? Dein ganzes Bett ist voll mit.... Was ist das? Blut?“, fragte er zum Ende hin besorgt und ich zuckte die Schultern, war nicht gewillt ihm mehr zu sagen oder überhaupt etwas zu sagen.
,,Dad ohne Scheiß, was ist los? Was ist passiert und warum redest du nicht mit mir?“
,,Das wirst du doch am besten wissen, oder was wolltest du mir erklären?“
,,Ich gehe davon aus, dass du wegen Juli sauer bist.“
,,Wieso sollte ich?“, fragte ich doch leicht verwirrt und sah ihn auch so an.
,,Er hat mir erzählt das du weißt wer er ist und das du deswegen nicht gerade gut drauf bist und ich wollte dir erklären, warum ich dir nichts von ihm gesagt habe.“
,,So, hat Juli dir das also gesagt?“, fragte ich und spürte deutlich das ich unsicher wurde.
Wusste Elvis etwa nichts mehr davon, dass er gestern Abend mit mir gevögelt hatte?
Dann konnte ich ja auch eigentlich nicht wirklich sauer sein, oder?
Es tat weh und das konnte ich nicht leugnen, denn das spürte ich deutlich.
Vor allem jetzt wo er wieder nur in Boxershorts vor mir stand und ich nun so viel mehr wusste und kannte.
,,Ja, Juli. Du weißt ja, dass ich auf die Russell´s nicht gut zu sprechen bin.“, sagte ich dann wie nebenbei und spürte, dass mich das alles schon leicht fassungslos machte, ich meine er hatte mit mir gevögelt und wusste es einfach nicht mehr.
Er hatte meine Gefühle verletzt und wusste es nicht mal, was er aber wohl auch nicht gewusst hätte, wenn er nichts getrunken hätte, denn ich hatte ihm ja nie etwas davon gesagt, was ich wohl auch nicht tun würde.


,,Dad, das ist nicht mehr so.“, sagte Elvis, kam zu mir und setzte sich neben mich auf das Bett.
Ich musste mich wirklich zusammenreißen, als er mir so nahe kam, denn am liebsten wäre ich gegangen, so weit weg wie es nur ging.
,,Was ist nicht mehr wie?“, fragte ich verwirrt und hatte doch keine Ahnung, wovon er jetzt schon wieder sprach.
,,Kevin hat sich verändert. Ihm geht es besser. Er hat einen Entzug gemacht, erfolgreich. Er hat Julian zu sich genommen. Der wohnt jetzt bei ihm und er ist ein viel besserer Mensch geworden. Diesmal hat er es wirklich geschafft.“
,,Ja, das haben wir leider schon viel zu oft gedacht und dann hängt er in dem nächsten Loch und wir müssen wieder um sein Leben bangen. Das will ich mir nicht mehr antun. Nett das du versuchst mich davon zu überzeugen, aber das wird nicht klappen. Die Russell´s sind für mich Geschichte, genau wie die Onkelz.“
,,Dad, so kenne ich dich ja gar nicht. Ich dachte Kevin und die Band sei dir so wichtig.“
,,Das waren sie auch, aber irgendwann hört man einfach auf Dingen hinterher zu heulen wenn man sie nicht ändern kann.“, sagte ich seufzend und legte mich wieder ins Bett.
Die Decke zog ich über meinen Kopf und hoffte, dass Elvis einfach verschwinden würde.
,,Dad, was soll das? Was machst du da?“, fragte Elvis verwirrt und ich seufzte.
,,Ein verzweifelter Versuch meine Ruhe zu bekommen.“
,,Aber Dad, vergiss es.“, sagte Elvis und stand auf.
Noch bevor ich was sagen konnte, verließ er auch schon den Raum und knallte die Türe lautstark hinter sich zu.


Seufzend ließ er mich zurück und kurze Zeit später hörte ich ein lautes Stimmengewirr, was ich erst einmal nicht zuordnen konnte, dann aber deutlich Elvis und Julian erkannte.
Die beiden schienen sich zu streiten, aber ich konnte nicht hören worüber.
Da ich so aber auch nicht meine Ruhe bekommen würde, stand ich seufzend auf und ging ebenfalls runter zu den beiden.
Die beiden diskutierten lautstark, aber mir fehlte der Zusammenhang.
,,Jungs! Es reicht!“, ging ich dazwischen als ich sah, dass die beiden sich kurz davor waren die Köpfe einzuschlagen.
,,Was denn? Der hat doch angefangen!“, brüllte Elvis und ich seufzte, diesmal allerdings genervt.
,,Hör auf mich so anzuschreien, mein Freund.“, sagte ich bestimmt zu Elvis und widmete mich dann Julian.
,,Ich glaube es ist besser, wenn du jetzt gehst.“
,,Ich werde hier nicht raus gehen bevor ich nicht eine Antwort von dem missratenen Bengel habe! Was soll das denn? Er kann mir doch verdammt nochmal Antwort auf eine normale Frage geben!“, schrie er mich an und brachte damit das Fass zum überlaufen.
Ich packte ihn ziemlich unsanft am Kragen und sah ihm fest in die Augen.
,,Jetzt hör mir mal zu: niemand, aber auch wirklich NIEMAND nennt meinen Sohn einen missratenen Bengel! Wenn er keine Lust hat dir zu antworten, dann wird er wohl schon seine Gründe haben und die hast du zu akzeptieren! Jetzt wäre es besser, wenn du deine sieben Sachen packst und dich hier verpisst!“


Nach meiner Ansage ließ ich ihn los und sah ihn auffordernd an.
,,Das wird noch ein Nachspiel haben, für euch beide.“, sagte Julian, zeigte auf uns und verließ dann den Raum und anschließend auch das Haus.
,,Will ich wissen worum es ging?“, fragte ich an Elvis gewandt aber der schüttelte nur den Kopf und blickte auf den Boden.
,,Willst du es mir nicht erzählen?“
Erneut schüttelte er nur den Kopf und ich zuckte die Schultern.
,,Wenn du mich suchst, ich bin im Schlafzimmer.“
Er nickte nur und ich machte mich auf den Weg in mein Schlafzimmer, wo ich dann auch endlich meinen Kaffee trank, der mittlerweile schon fast kalt war und mich dann wieder ins Bett legte.
Ich hatte keine Kraft und keinen Willen mehr, denn es reichte ja auch nicht, dass die Russell´s mein Leben zerstört hatten, sondern mussten es jetzt nicht auch noch mit dem meines Sohnes tun.
Ich war überfordert und hatte keine Ahnung, was ich jetzt machen sollte.
Angst hatte ich nicht, weder vor Julian noch vor Kevin, dafür hatte ich schon zu viel mit denen durch.
Denn ich wusste, dass die Drohungen die sie aussprachen meistens nur halb so ernst waren, wie sie klangen, zumindest bei Kevin und Julian war da wohl auch nicht viel anders.
Wenn Kevin ständig getan hätte, was er mir angedroht hatte, denn hätte ich schon oft sterben müssen und das auch nicht unbedingt auf eine nette und schnelle Art und Weise.
Auch wenn er mir das meistens nur androhte, wenn ich ihn mal wieder in meinen Keller gesperrt und auf Entzug gesetzt hatte.


Ein zaghaftes Klopfen an meiner Türe ließ mich aufsehen und ich fragte mich, wer das sein könnte, denn außer Elvis war doch keiner mehr da und der klopfte normal nicht so an meine Türe.
Ich setzte mich ein Stück auf, sah die Türe weiterhin an und bat den Störenfried hinein.
Zu meiner Verwunderung kam wirklich Elvis zu mir und wirkte in dem Moment so verletzlich wie ein kleines Kind und nicht wie ein erwachsener Mann.
,,Dad?“, fragte er leise und blickte auf den Boden.
,,Was los?“, fragte ich und er seufzte.
,,Ich weiß, dass es wahrscheinlich nicht besonders männlich ist und du wahrscheinlich auch etwas dagegen haben wirst, aber ich wollte es trotzdem probieren.“
,,Was meinst du?“, fragte ich verwirrt und er blickte weiterhin auf den Boden und spielte mit seinen Fingern.
,,Darf ich mich zu dir legen?“, fragte er dann so leise, dass ich ihn fast nicht verstanden hätte.
Ich seufzte tonlos, denn das würde mir wahrscheinlich nur weh tun, aber wenn es meinem Sohn dafür besser ging, ja, würde ich das in Kauf nehmen.
,,Komm her.“, sagte ich ebenfalls leise und sanft und Elvis kam auch wirklich zu mir ins Bett.
Er kuschelte sich auf die andere Seite und ich zog ihn gleich in meine Arme.
Sanft und vorsichtig legte er seinen Kopf auf meine Brust und schloss die Augen, schien zu genießen, was mich erneut tonlos seufzen ließ.


Genau die Art und Weise hatten wir doch auch gestern Abend und die Bilder waren mit einem Mal wieder präsenter als noch vorher in meinem Kopf.
Aber jetzt musste ich für meinen Jungen da sein, dem es offensichtlich nicht gut ging.
Ich streichelte sanft über seinen Rücken und seine Seite und er seufzte genüsslich.
,,Willst du mir sagen was los ist?“, fragte ich leise und Elvis zuckte die Schultern.
,,Du musst nicht, wenn du nicht willst, aber ich bin immer für dich da, mein Großer.“
,,Danke, Dad.“
,,Nicht dafür.“, sagte ich und hauchte ihm einen Kuss auf den Kopf, was ihn genüsslich brummen ließ.
Eine ganze Weile schwiegen wir, Elvis seufzte genüsslich vor sich hin, während ich sanft seinen Rücken streichelte und ich lag da und versuchte mich irgendwie zu entspannen, was schwer war.
Also starrte ich die Decke an und fragte mich, was ich getan hatte, um so bestraft zu werden und warum es ganz offensichtlich auch noch meinen Sohn traf.
,,Dad?“, fragte Elvis nach einer Weile und ich blickte ihn fragend an, der er hatte den Kopf gehoben und sah mich ebenfalls an.
Er war mir schon wieder so verdammt nahe und ich blickte tief in seine mehr als geilen Augen.
Am liebsten hätte ich ihn geküsst, aber ich hielt mich zurück, denn ich wusste, dass das nur dazu führen würde, dass ich ihn weiter von mir wegtrieb und das wollte ich auf keinen Fall.
,,Wie war das damals eigentlich mit Kevin und dir? Ich meine seid ihr zusammen gewesen?“, fragte er und ich seufzte erneut, denn ich wusste, dass er danach irgendwann mal fragen würde und ich ihm das sagen musste.


,,Nein, Kevin und ich waren nicht zusammen. Das hätte wohl auch nur Mord und Totschlag gegeben.“, sagte ich ironisch lachend.
,,Aber warum?“, fragte Elvis und schien seinen Kopf nicht mehr bewegen zu wollen und blickte mich weiterhin an.
,,Ich mochte Kevin sehr. Viele Jahre vielleicht mehr als gut gewesen wäre für mich und ihn, aber er konnte es nicht sehen, wollte es vielleicht auch nicht, ich weiß es nicht. Die Zeit war hart.“
,,Haben sich die Onkelz deswegen getrennt? Ich meine wegen Kevin und dir?“
,,Nein, in erster Linie ging es darum, dass wir alle ein Stück weit ausgebrannt waren. Wir hatte keine neuen Ideen mehr, gingen uns gegenseitig auf den Sack und um Kevin stand es in der Zeit auch nicht wirklich gut. Ich habe es versucht so weit wie möglich von dir fern zu halten, immerhin warst du erst 13 und musstest nicht unbedingt dabei zusehen, wie Kevin sich sein eigenes Grab schaufelte.“
,,Das muss schrecklich gewesen sein für dich.“
,,Schön war es nicht, aber ich habe gelernt damit umzugehen, weil ich musste, nicht weil ich wollte. Ich konnte Kevin nicht davor schützen, auch wenn ich es gerne getan hätte. Oft war ich kurz davor ihn einfach zu packen und zu schütteln. Ihm ins Gesicht zu schreien, dass er das nicht überlebt, wenn er weiter so macht und das er mir damit das Herz brechen würde, aber ich ließ es sein.“
,,Warum hast du es nicht getan? Ich meine hast du Kevin richtig geliebt?“
,,Weil ich wusste, dass es nichts bringt. Auf deine zweite Frage muss ich dir, auch wenn es dich jetzt vielleicht schockieren sollte mit ja antworten. Ich habe Kevin geliebt, viele Jahre lang, aber es hat ihn nie interessiert.“


,,Tust du es immer noch? Ich meine liebst du Kevin immer noch?“
,,Nein, das tue ich nicht. Vielleicht auf freundschaftliche Art und Weise, wobei ich das nicht sicher sagen kann, denn ich habe ja ewig keinen Kontakt mehr mit ihm, aber nicht mehr auf die Art und Weise wie ich es damals getan habe.“
Elvis nickte, senkte seinen Blick aber nicht und sah mich weiterhin an.
,,Wie würdest du reagieren wenn Kevin plötzlich wieder vor dir stehen würde?“
,,Keine Ahnung, ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, denn es käme wahrscheinlich auch darauf an wie er mir gegenüber treten würde.“
,,Bist du immer noch sauer auf ihn? Ich meine weil es die Onkelz nicht mehr gibt?“
,,Nein, mittlerweile nicht mehr, glaube ich. Ich meine es ist ja nicht alleine Kevin´s Schuld das es nicht mehr funktioniert hat. Ich glaube du kannst die Onkelz mit einer Ehe vergleichen, denn ich glaube das trifft es ganz gut. Bei vielen geht es ein Leben lang gut und andere lassen sich scheiden.“
Elvis nickte, denn das schien er verstanden zu haben, aber ich hatte auch nichts anders erwartet.
,,Warum fragst du das alles denn?“
,,Ach nur so.“
,,Nein mein Kleiner, darauf lasse ich mich nicht ein. Also sag mir was los ist.“
,,Ich bin aber nicht klein.“
,,Aber kleiner als ich.“, sagte ich grinsend und streckte ihm die Zunge raus, was ihn auch gleich zum lachen brachte.
Es tat unwahrscheinlich gut meinen kleinen Jungen wieder lachen zu sehen und umso schöner war es natürlich wenn ich der Grund dafür war.
,,Juli hat da ein paar Andeutungen gemacht. Ich weiß auch nicht so genau was ich davon halten soll.“


,,Was für Andeutungen? Wobei ich dir natürlich auch nicht sagen kann, was du davon halten sollst, aber ich könnte dir vielleicht sagen, wie er sie gemeint haben könnte.“
,,Er sagte irgendwann das wir ja da weitermachen könnten, wo ihr, also Kevin und du aufgehört habt. Aber ich hatte ja keine Ahnung, was ihr hattet und habe es auch nicht so ganz verstanden. Also habe ich es auch abgelehnt. Wobei ich mir jetzt auch noch nicht sicher bin, was genau er meinte.“
,,Das kann ich dir auch nicht sagen, aber vielleicht hat er sich ja in dich verliebt. Ich meine du bist ja auch ein verdammt attraktiver Kerl.“, sagte ich ehrlich und spürte erneut die Eifersucht in mir aufkeimen.
,,Bin ich nicht. Ich meine ich bin nichts Besonderes und will es auch gar nicht sein. Ich bin ich und mehr will ich nicht. Das reicht mir.“
,,Du bist was Besonderes für die Menschen die dich lieben.“, sagte ich und streichelte ihm sanft durch die Haare.
,,Das ist echt lieb von dir, Dad. Aber ich weiß, dass du das sagen musst. Ich meine du hast doch auch gar keine andere Wahl.“
,,Ach? Hab ich nicht?“
,,Nein, du bist mein Vater, du musst mich lieben.“
Wie gerne hätte ich ihm gesagt, dass ich es auch tun würde wenn ich nicht sein Vater wäre und dann sogar noch vieles wesentlich einfacher wäre, aber ich blieb stumm.
Es würde nichts bringen ihm da jetzt zu widersprechen, denn das würde nur zu weiterem Streit führen und ich glaube davon hatte Elvis im Moment wirklich genug mit Julian und dieser komischen Andeutung.


,,Vielleicht solltest du Julian mal fragen was er gemeint hat.“, versuchte ich das Thema wieder zu wechseln und Elvis schüttelte den Kopf.
,,Nein, ich glaube ich will gar nicht wissen, was er damit gemeint hat. Ich meine was ist denn, wenn er wirklich Gefühle für mich hat und sich in mich verliebt hat?“
,,Dann kannst du es nicht ändern. Liebst du ihn denn auch?“, fragte ich unsicher und wusste auch nicht wirklich, ob ich die Antwort wissen wollte.
,,Ich weiß nicht, denke nicht. Keine Ahnung. Ich meine er ist wirklich toll und gut im Bett, aber das macht ja noch keine gute Beziehung aus. Da gehört ja doch schon etwas mehr dazu. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit Julian als meinen Freund klar kommen würde. Hättest du da eigentlich nichts gegen?“
,,Wogegen?“, fragte ich in Gedanken versunken und war doch leicht verwirrt.
,,Ich meine ist das okay für dich, dass ich auch auf Kerle stehe? Denn ich glaube das ich das tue.“
,,Warum sollte das ein Problem für mich sein?“
,,Ich weiß auch nicht. Du bist mein Vater und wünschst dir wahrscheinlich irgendwann ja auch Enkelkinder und wenn ich mit einem Mann glücklich werde, dann wirst du die aber ja nicht bekommen.“
,,Wenn du glücklich bist, dann bin ich das auch. Da ist es mir vollkommen egal ob du einen Mann oder eine Frau liebst.“
,,Danke, Dad.“, sagte er ehrlich und lächelte mich erneut an.
,,Nicht dafür, mein Großer. Ich liebe dich, egal was passiert. Du wirst immer mein Sohn sein und ich werde immer alles für dich geben.“
,,Danke, Dad. Ich liebe dich auch.“
Ich erwiderte sein Lächeln auch wenn mir in dem Moment so überhaupt nicht der Sinn danach stand, denn ich wusste, dass er es nicht so gemeint hatte wie ich.


Durch ein Sturmklingeln an der Türe wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, in die ich mich bei dem Blick in seine Augen geflüchtet hatte.
,,Erwartest du noch jemanden?“, fragte ich und Elvis schüttelte den Kopf.
,,Derjenige scheint es aber ziemlich eilig zu haben.“
,,Wir könnten aber die Türe trotzdem einfach zu lassen und hier liegen bleiben. Dann tun wir einfach so, als wären wir nicht zu Hause.“, sagte ich mit einem Schulterzucken und Elvis grinste.
,,Klingt echt gut, aber das Klingeln nervt mich. Ich gehe aufmachen und wimmle die Person davor ab.“
,,Beeil dich.“, sagte ich und Elvis nickte bevor er aufstand und das Bett und anschließend den Raum verließ.
Ich verschränkte meine Hände unter meinem Kopf und blickte weiter an die Decke.
Was ich jetzt machen sollte wusste ich auch noch nicht, denn irgendwie passte mir das alles nicht in den Kram.
Elvis schien sich an nichts zu erinnern und ich sollte und wollte ihm das auch nicht sagen.
Ich meine das er auf Kerle stand war die eine Sache, sich aber von seinem Vater ficken lassen die andere.
Solange er noch nicht sicher wusste, was er für Julian empfand sollte ich sowieso erst einmal die Klappe halten, denn da wollte ich nicht zwischen funken.
Immerhin wollte ich ihn ja nicht unglücklich machen, auch wenn es dafür mein Glück bedeuten würde.
Für Elvis würde ich lieber zurückstecken, als für meinen Vorteil zu sorgen.


Ich hörte Schritte auf der Treppe und dachte erst, dass es Elvis sei, aber dann hörte ich, dass es mehrere Personen waren, die die Treppe hochkamen und ich setzte mich hin, denn ich wollte hier keine bösen Überraschungen.
Blind griff ich nach meinen Zigaretten, denn ich wollte die Türe eigentlich nicht aus den Augen lassen.
Dummerweise fielen mir dann aber die Kippen auf den Boden und ich musste hinsehen, um sie wieder aufzuheben.
Ich beugte mich aus dem Bett und hob die Zigaretten auf.
Als ich mich dann wieder richtig hingesetzt hatte, dachte ich, dass mich der Schock nicht tiefer hätte treffen können, als ich sah, wer da in der Türe stand.
,,Was machst du hier?“, fragte ich nicht wirklich freundlich.
,,Ich freue mich auch dich zu sehen, Stephan. Ist ja schon eine Weile her und es ist viel passiert. Ich bin in erster Linie nicht da um mich mit dir zu streiten.“
,,Das sind ja mal ganz neue Töne.“, sagte ich sarkastisch und Kevin seufzte.
,,Wie ich bereits sagte, ich bin nicht zum streiten hier. Es ist viel passiert und ich würde mich gerne in Ruhe mit dir unterhalten.“
,,Meinetwegen. Warte im Wohnzimmer. Ich ziehe mir nur etwas an.“
,,Ich werde nicht nachfragen, sondern warten.“, sagte Kevin und verschwand auch gleich wieder aus dem Raum.
Elvis allerdings blieb stehen, denn auch er war mit Kevin wieder hochgekommen.
,,Es tut mir leid, Dad.“, sagte er mit gesenktem Blick und ich sah ihn fragend an.
,,Was tut dir denn leid?“, fragte ich verwirrt und verstand das ganze noch nicht so genau.
,,Ich habe Kevin hergeholt. Ich glaube einfach, dass du ihn jetzt brauchst. Vielleicht sogar dringender als je zuvor und er ist clean. Er wird für dich da sein können.“


Ich fuhr mir mit der Hand seufzend durch die Haare und sah das Elvis mich schockiert anblickte.
,,Dad! Was hast du mit deiner Hand gemacht?“
,,Kleiner Unfall. Nichts schlimmes.“, sagte ich schnell und ließ die Hand sinken.
,,Lass mich das ansehen. Da muss was drauf, sonst entzündet sich das nachher.
,,Das ist nicht so schlimm.“, widersprach ich, doch Elvis war auch gleich an meiner Seite und zog meine Hand wieder unter der Decke hervor.
,,Du hast den Spiegel kaputt gemacht, oder?“, sagte er und besah sich meine Hand genau.
,,Das muss echt nicht sein, Elvis. Mir geht es gut und die Hand wird auch nicht abfallen.“
,,Das weißt du nicht.“
,,Doch, das weiß ich. Das ist sind ein paar kleine Schürfwunden und meinetwegen auch Platzwunden. Da hatte ich schon weitaus schlimmere Verletzungen.
,,Da warst du aber ja auch jünger.“
,,Willst du damit etwa sagen, dass ich alt bin?“, empörte ich mich und Elvis nickte, bevor er schnell den Kopf schüttelte.
,,Nein, also für mich nicht. Es ist ja auch gut wenn man einen älteren Vater hat, also deswegen bist du trotzdem nicht alt oder so. Aber ich man Dad, ich mache mir doch nur Sorgen.“
Ich grinste, denn es war ja wirklich süß wie er sich raus redete und ich konnte seine Sorge ja auch verstehen, auch wenn sie in dem Fall wohl eher nicht angebracht war.
,,Mach dir keine Sorgen, dass ist schon okay. Tut auch gar nicht weh.“


Elvis blickte zwischen der Hand und mir hin und her und stand dann seufzend auf, denn er hatte sich hingekniet um das zu verbinden.
,,Ich gehe Verbandszeug holen.“, sagte er und noch bevor ich etwas dagegen einwenden konnte, war er auch schon verschwunden.
Seufzend blickte ich ihm nach und alles was mir blieb war der Blick auf seinen mehr als geilen Arsch.
Ich war mir sicher, dass der mir wahrscheinlich noch lange in Erinnerung blieb.
Erst als Elvis sich neben mich sinken ließ tauchte ich langsam aus meinen Gedanken wieder auf und er grinste.
,,Du Träumer.“
,,Lass mich, ich darf das. Ich bin ja auch alt.“
,,Man Dad, so habe ich das nicht gemeint.“, sagte er gespielt schmollend.
Ich zwickte ihm in die Seite und konnte einfach nicht anders, was Elvis dazu brachte auch gleich zur Seite zu zucken und zu lachen.
,,Ach sieh an, mein Söhnchen ist also kitzelig.“, sagte ich grinsend und begann auch gleich damit ihn weiter zu kitzeln.
Elvis wälzte sich durch das Bett und ich hatte anfangs wirklich Mühe hinterher zu kommen, denn er nutzte die Größe meines Bettes wirklich komplett aus.
Da dies eine Sonderanfertigung war, war das Bett auch größer als andere und er hatte mehr Platz sich vor mir zu flüchten.
Irgendwann hatte ich es dann aber geschafft ihn zu bekommen und kitzelte ihn solange aus, bis er um Erbarmen flehte.
Ich ließ locker und hörte auf, allerdings wurde mir da erst bewusst, wie nah ich ihm war.


Augenblicklich versank ich in seinen Augen und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Alles was ich vor mir sah waren seine wunderschönen Augen, die mich erwartungsvoll anblickten und seine weichen Lippen, die ich so gerne küssen würde.
Ich spürte seinen warmen Atem deutlich an meinen Lippen, aber auch, dass der Drang immer größer wurde ihn einfach zu küssen.
Eine ganze Weile verharrten wir so noch in dieser Stellung, schaffte es aber einfach nicht dem Stand zu halten und legte meine Lippen auf seine.
Nur wenige Augenblicke verharrte ich so, bevor ich mit meiner Zunge an seinen Lippen spielte und so um Einlass bat.
Zögernd gewährte Elvis mir diesen und unsere Zungen fochten einen leidenschaftlichen Kampf aus, den Elvis allerdings nach nur wenigen Sekunden unterbrach und mich ein Stück von sich wegschob.
Seine Geste war sanft, aber dennoch bestimmt.
Fragend blickte ich ihn an, denn ich wusste nicht, wieso er das gemacht hatte und was er mir zu sagen hatte.
,,Du bist mein Vater. Was machst du da?“, fragte er entsetzt und ich seufzte, bevor ich mich von ihm runter rollte.
,,Es tut mir leid, Elvis. Ich weiß auch nicht, aber....“
,,Das sollte dir auch verdammt nochmal leid tun!“, schrie er mich an und ich nickte.
,,Ja, du hast Recht, es tut mir leid.“, sagte ich aber das bekam Elvis wahrscheinlich schon gar nicht mehr mit, denn er rannte aus meinem Schlafzimmer und ließ mich alleine.


Seufzend fuhr ich mir mit der Hand durch die Haare und wusste nicht, was ich machen sollte.
Wahrscheinlich war es besser ihn jetzt erst einmal alleine zu lassen.
Jetzt mit ihm zu reden würde wahrscheinlich nur dazu führen, dass ich ihn weiter von mir wegtrieb, aber das wollte ich ja auf keinen Fall.
Vielleicht sollte ich auch einfach mal mit Kevin reden, der ja auch noch in meinem Wohnzimmer saß und mit mir reden wollte, wobei der wahrscheinlich wegen Julian kam.
Seufzend stand ich dann auch auf und suchte mir ein T – Shirt und eine Jeans aus meinem Kleiderschrank und zog beides über, bevor ich runter ging ins Wohnzimmer.
Kevin saß dort auf der Couch und sah mich fragend an.
,,Ist Elvis hier vorbei gekommen?“, fragte ich und Kevin schüttelte verwirrt den Kopf.
,,Nein, der war doch eben noch bei dir.“
,,Ja, aber nicht lange. Ich weiß auch nicht was los ist. Es ist alles total merkwürdig.“
,,Was ist denn los?“
,,Zu viel. Aber dafür bist du ja nicht hier. Was kann ich für dich tun?“
,,Was ich denn mit deiner Hand passiert?“, fragte Kevin statt mir zu antworten.
,,Nur ein kleiner Unfall. Nichts schlimmes. Aber jetzt sag mir mal, was du von mir willst.“
Noch bevor Kevin dazu kam zu antworten stürmte Elvis an uns vorbei und aus dem Haus und verließ dies mit knallender Türe.
In dem Moment war ich mir nicht mal sicher, ob er einen Schlüssel mitgenommen hatte.


,,Ich wollte mir dir über Elvis und Julian sprechen.“
,,Wieso? Was ist mit den beiden und was haben wir damit zu tun? Elvis ist seit gestern volljährig und Julian ist doch auch nicht viel jünger.“
,,Nein, Julian ist 17. Der wird dieses Jahr aber auch noch 18. Ich glaube Julian hat sich in Elvis verliebt. Ich werde aber das dumme Gefühl nicht los, dass er sich da in etwas verrennt. Ich glaube nicht, dass Elvis seine Gefühle erwidert.“
,,Da habe ich Elvis eben auch nach gefragt, aber er sagte er wüsste es nicht genau.“
,,Ich habe das Gefühl, dass Elvis vielleicht einfach nicht auf Kerle steht.“
,,Doch, das tut er. Er scheint Julian auch nicht so ganz abgeneigt zu sein.“
,,Wie kommst du denn darauf?“, fragte Kevin und schien ehrlich überrascht.
,,Die beiden haben gestern Abend gevögelt.“, sagte ich mit einem Schulterzucken und Kevin sah mich fassungslos an.
,,Das darf doch nicht wahr sein, oder? Bitte nicht.“, sagte Kevin seufzend, was mich dazu brachte ihn fragend anzusehen.
,,Ich glaube das Julian deswegen so scheiße drauf war, als er eben nach Hause kam. Ich konnte mir denken, dass an dem was er gesagt hat nichts dran ist. Ich meine das klang einfach zu absurd und so überhaupt nicht nach dir. Dafür kenne ich dich einfach schon zu lange.“
,,Was.... was hat Julian denn erzählt?“, fragte ich unsicher und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.
Ich konnte mir doch denken, dass da nichts Gutes bei rum kommen würde.
,,Er sagte, dass du Elvis regelmäßig mit Drogen versorgen würdest und Elvis soll ihn wohl genötigt haben auch was davon zu nehmen.“


Schockiert sah ich Kevin an und hatte keine Ahnung, wie ich darauf reagieren sollte, denn davon hatte ich ja noch gar nichts gehört.
,,Elvis nimmt Drogen?“, fragte ich ehrlich überrascht und hatte doch keine Ahnung.
,,Das sagt zumindest Julian. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass er die von dir bekommt.“
,,Nein, dass tut er auch sicher nicht. Ich habe keine Drogen im Haus und wenn, dann würde ich sie auch nicht Elvis geben. Also von mir bekommt er ganz sicher nichts. Aber wir können gerne mal in seinem Zimmer schauen gehen, denn er ist ja nicht da.“
,,Ich glaube nicht, dass es so gut wäre, wenn wir das tun würden. Immerhin ist es seine Privatsphäre.“
,,Kevin, es ist mein Sohn.“
,,Ich weiß. Ich war bei Julian auch skeptisch, aber ich habe es einfach nicht übers Herz gebracht. Ich meine er ist mein Sohn und ich würde es andersrum auch nicht toll finden. Also wenn er in meinen Sachen rum stöbern würde.“
,,Das ist mir jetzt egal, Kevin. Da kann ich keine Rücksicht drauf nehmen. Ich muss es wissen. Gehst du mit?“
,,Nein, ich warte hier. Es reicht wenn einer die Privatsphäre von ihm missachtet.“
Ich nickte und stand auf, natürlich konnte ich Kevin´s Argumentation verstehen, aber ich musste es jetzt einfach genau wissen, denn das würde mir sonst keine Ruhe lassen.
,,Ich gehe schauen. Geh dir in der Küche was zu trinken holen. Du weißt ja, wo alles ist.“
Kevin nickte und ich machte mich auch gleich auf den Weg in Elvis´ Zimmer, denn das konnte ich so einfach nicht stehen lassen.


Vor seiner Türe blieb ich kurz stehen, konnte nicht leugnen, dass ich zögerte, aber die Sorge siegte über die Vernunft und ich öffnete die Türe.
Ich atmete erleichtert aus, als ich feststellte, dass seine Türe nicht abgeschlossen war.
Ein gutes Gefühl hatte ich bei der Sache nicht wirklich, aber ich musste es dennoch tun.
Da konnte ich meinem Gewissen einfach nicht widersprechen.
Ich betrat den Raum und blickte mich um.
Für ein Zimmer eines Mannes von gerade einmal 18 Jahren war es erstaunlich aufgeräumt, da hatte ich letzte Nacht nicht drauf geachtet, aber da hatte ich eben auch andere Dinge im Kopf und achtete nicht wirklich auf meine Umgebung.
Ich blickte mich im Raum um und entdeckte jetzt erst die Poster an den Wänden, die mir vorher nicht aufgefallen waren, wobei die schon länger hier zu hängen schienen.
Auf denen waren nackte Frauen zu sehen und ich hatte keine Ahnung, ob Elvis die wirklich geil fand oder ob er damit nur den Schein wahren wollte, denn Kerle hingen hier keine.
Aber darauf konnte ich jetzt auch keine Rücksicht mehr nehmen, denn ich hatte schließlich was zu tun und darum wollte ich mich jetzt auch erst kümmern, bevor ich mich über seine Poster wundern konnte, die für meinen Fall wohl nicht wirklich relevant waren.
Ich hatte keine Ahnung, wo ich als erstes schauen sollte, aber irgendwo musste ich anfangen weswegen ich mich für den Nachttisch entschied.


Ob ich da was finden würde wusste ich nicht, aber ich würde es versuchen, denn irgendwo musste ich was finden, wenn er denn wirklich etwas hatte.
Mir war nie etwas aufgefallen und ich hatte bis jetzt auch nicht den Eindruck als ob Elvis wirklich daran Interesse hätte oder es sogar tat.
Eigentlich gab es dafür ja auch nicht wirklich einen Grund, zumindest glaubte ich das bis jetzt, denn ich hatte Elvis immer alles gegeben, was er brauchte und hatte auch immer ein offenes Ohr für ihn.
Die Tatsache das er jetzt Drogen nehmen könnte um das irgendwie zu kompensieren zerriss mir erneut das Herz, aber ich hatte keine Ahnung, wie ich damit umgehen sollte, wenn es wirklich so war.
Machte ich ihm dann eine Szene oder wie reagierte ich darauf?
Ich wusste es nicht, aber noch hatte ich ja auch nichts gefunden und musste noch nichts befürchten.
Ich ging zu der Nachttischschublade und öffnete diese.
Vorsichtig blickte ich dort hinein und hatte Angst vor dem, was ich dort finden könnte.
Allerdings fand ich nichts wirklich außergewöhnliches.
Ein paar Pornohefte, Gummis, Gleitgel, nichts wirklich überraschendes.
Seufzend machte ich die Schublade wieder zu und sah in die Schublade seines Schreibtisches.
Aber auch da fand ich nichts ungewöhnliches.
Seufzend machte ich auch diese wieder zu und entdeckte eine Schublade in seinem Tisch.
Ich war überrascht, denn ich wusste nicht, dass dort auch eine Schublade war.
Mit einem Schulterzucken setzte ich mich auf die Couch und seufzte.


Irgendwie hatte ich auch Respekt davor zu wissen, was darin ist, aber irgendwas sagte mir, dass ich das nicht tun sollte.
Dennoch zog ich die Schublade auf und blickte hinein.
Im ersten Moment war ich deutlich erleichtert, denn es waren nur Pornos darin, die auf den ersten Blick nicht mal schlimm ausgesehen hatten.
Dennoch nahm ich diese raus und blickte sie mir an.
Einige mit Frauen, einige nur mit Kerlen, einige härtere, nichts worüber sich der Vater eines 18 jährigen Mannes Sorgen machen müsste.
Das er bisexuell war wusste ich ja auch, also war auch das keine große Überraschung für mich und die Pornos mit den Kerlen auch nicht wirklich.
Seufzend legte ich einen Film nach dem anderen auf den Tisch und blickte darunter.
In dem scheiß Zimmer konnte man doch alles mögliche an allen möglichen Orten verstecken, denn das Zimmer war eben einfach zu groß um hier etwas zu finden.
Das war wie die Nadel im Heuhaufen suchen, was mich langsam echt verzweifeln ließ.
Gerade als ich die Suche aufgeben und wieder zu Kevin gehen wollte, fand ich die besagte Nadel.
Er hatte Drogen, allerdings nichts, was mich jetzt so besonders schockieren würde, denn er hatte nur etwas Gras und davon auch nicht besonders viel.
Das war vielleicht ein Gramm und das würde niemanden umbringen.
Wahrscheinlich konsumierte er nicht mal regelmäßig, sondern nur, wenn er gerade etwas nötig hatte, wann und warum auch immer das sein mochte.
Also entschied ich mich ihm das Gras zu lassen und räumte die Filme wieder ein.


Seufzend schloss ich die Schublade wieder und war mir sicher, dass er nicht mehr hatte, denn das hätte er wahrscheinlich sonst bei dem Gras gehabt oder warum sonst sollte er das an zwei verschiedenen Orten verstecken?
Aber so ganz wollte ich das Thema dann auch nicht auf sich beruhen lassen und würde später einfach fragen.
Er hatte jetzt ja eigentlich nichts mehr zu verlieren und konnte mir die Wahrheit sagen.
Seufzend sah ich mich nochmal im Raum um, fand aber nichts und hatte auch keine Ahnung, wo ich sonst noch suchen sollte, denn es hätte überall und nirgendwo sein können.
Auch wenn ich sonst so schnell nicht aufgab, so hatte ich jetzt einfach keine andere Lösung und und ging seufzend wieder runter zu Kevin.
Dieser saß immer noch im Wohnzimmer und sah mich fragend an, was ich auch gleich erwiderte.
,,Hast du das gefunden?“
,,Nein, nur ein bisschen Gras, vielleicht ein Gramm. Das habe ich ihm jetzt gelassen. Ich denke das ist ja okay, immerhin ist er volljährig. Sonst habe ich nichts gefunden, aber ich habe auch keine Ahnung, wo ich noch suchen soll. Er hat ein großes Zimmer und ich habe keine Ahnung wo er da was versteckt haben könnte.“
,,Ein Gramm und dann auch noch Gras, das ist harmlos. Da kann man wohl nichts gegen sagen. Das hätte ich ihm auch gelassen. Dann scheint an der Aussage von Julian ja auch nichts dran zu sein, was mich dann doch irgendwie beruhigt, obwohl ich mir wie ich bereits sagte nicht vorstellen konnte, dass es stimmte.“
,,Das tut es nicht. Also zumindest nicht, dass ich ihm das gebe. Ich werde aber später auch mal mit ihm reden, ich habe nur keine Ahnung, ob das was bringt.“


,,Warum sollte das denn nichts bringen?“, fragte Kevin und hatte ja noch keine Ahnung, von dem was passiert ist.
,,Hier ist im Moment so viel los, ich weiß auch nicht, was das alles soll und wie ich damit umgehen soll.“, sagte ich und fuhr mir mit der Hand erneut durch die Haare.
,,Was ist denn los? Ich meine ich habe dir mein Anliegen ja jetzt mitgeteilt und alles geklärt soweit wir konnten. Jetzt bist du dran. Sag mir was los ist.“
,,Nein, Kevin ich halte das für keine gute Idee.“
,,Aber warum denn nicht? Ich meine ja es ist viel passiert und ich habe mich auch nicht immer gut verhalten, dass weiß ich. Ich war ein Arschloch und ich habe dir sicher auch verdammt oft weh getan, aber ich bin seit fast 5 Jahren clean. Ich habe einen Entzug gemacht und ich habe mich geändert. Ich will mich nicht mehr gegen dich stellen wie ich es sonst immer getan habe. Es ist an der Zeit dir etwas zurück zu geben und das will ich jetzt tun und dir helfen. Also gib mir doch einfach die Chance, Stephan.“
Ich nickte seufzend und wusste auch nicht, was ich sonst noch sagen sollte, denn er hatte ja recht, vielleicht sollte ich doch mit ihm reden.
,,Ich glaube ich habe mich verliebt.“, sagte ich gerade raus und Kevin sah mich überrascht an.
,,Das klingt ja aber jetzt erst mal nicht schlecht. Wo ist das Problem, denn ich denke das gibt es, sonst würdest du das sonst nicht so sagen.“
,,Ja, es gibt schon einige Probleme. Denn es ist nicht so leicht wie es klingt.“
,,Sie ist vergeben?“, fragte Kevin und ich schüttelte den Kopf.
,,Nein, sie ist ein er und er ist nicht vergeben, zumindest nicht das ich wüsste.“


,,Ein er?“, fragte Kevin überrascht und ich nickte zögernd, bevor ich mir eine Zigarette anzündete.
Ich inhalierte den Qualm tief und ließ ihn dann meinen Lungen entweichen, während ich dabei zusah, wie Kevin es mir gleich tat und sich ebenfalls eine Zigarette anzündete.
,,Okay, dass ist überraschend, denn eigentlich dachte ich, dass du nicht auf Kerle stehst, aber gut er ist also ein Kerl. Wo ist dann jetzt das Problem?“
,,Ich habe mir lange versucht das zu leugnen und wollte mir das nicht eingestehen, aber jetzt bin ich mir sicher. Ich habe mich in ihn verliebt und das mit allem drum und dran.“
,,Was meinst du mit allem drum und dran?“
,,Ich spüre Eifersucht, Herzklopfen, Bauch kribbeln und und und. Es ist so grausam.“
,,Das klingt doch echt süß. Ich verstehe immer noch nicht, wo dein Problem ist.“
,,Es ist nicht so leicht. Ich kann nicht einfach so hingehen und sagen, dass ich das einfach so regeln könnte. Ich kann da nicht einfach so hingehen und ihm sagen: Hey ich hab mich in dich verliebt.“
,,Aber wieso denn nicht? Ich meine das wäre ehrlich und das ist doch auch ein wichtiger Grundstein für eine Beziehung, oder?“
,,Ja, da hast du schon recht, aber ich kann das nicht.“
,,Von wem reden wir denn hier?“, fragte Kevin und ich seufzte.
,,Ist das wichtig?“, fragte ich und fuhr mir mit der Hand durch die Haare, wusste ich doch wirklich nicht, ob ich das Kevin sagen sollte.
Wir hatten eben noch nie so eine Situation und ich hatte keine Ahnung, wie er darauf reagieren würde, wenn ich ihm sagte, dass ich mich in meinen Sohn verliebt hatte.


,,Komm schon, sag. So schlimm kann es doch wirklich nicht sein.“
,,Ich bin mir da nicht so sicher.“
,,Wer sollte so schlimm sein, dass du das nicht aussprechen kannst?“
,,Für wen würdest du mich verurteilen?“, stellte ich die Gegenfrage und Kevin zuckte die Schultern.
,,Es gibt wahrscheinlich niemanden.“
,,Niemanden?“, fragte ich überrascht und Kevin schüttelte den Kopf.
,,Nein, mir würde jetzt so spontan keiner einfallen.“
,,Ich habe mich in.... also.... ich.... ich....“, stotterte ich vor mich hin und Kevin grinste.
,,Was gibt es da zu grinsen?“, fragte ich empört und Kevin lachte nur noch mehr.
,,Es ist ja mehr als süß wie du dich da abmühst. Sag es doch einfach gerade heraus. Ich werde es dir schon nicht übel nehmen, oder hast du dich etwa in meinen Sohn verliebt?“, fragte Kevin und wirkte nun doch etwas schockiert.
,,Nein, nicht in deinen.“
,,Also in einen anderen, schon klar, denn irgendwie sind wir doch alle Söhne von irgendjemandem. Also wer ist es.“
,,Meiner.“, sagte ich und zog heftig an meiner Zigarette um bloß nichts mehr sagen zu müssen.
Den Qualm inhalierte ich tief und ließ ihn dann erst wieder meinen Lungen entweichen.
Kevin blickte mich an und schien nicht so ganz verstanden zu haben.


,,Geht das vielleicht auch in einem ganzen Satz? Ich verstehe kein Wort. Deiner was?“
Ich seufzte und wusste nicht, wie ich es ihm sonst noch sagen sollte, ohne es direkt zu sagen, was ich nun wohl auch tun musste.
,,Oh man Kevin, zwingst du mich jetzt ernsthaft das auszusprechen?“
,,Ja, denn ich habe keine Ahnung, von wem wir reden.“, sagte er schulterzuckend und das Schlimme war, dass er scheinbar auch noch die Wahrheit sagte.
,,Ich habe mich in.... in.... Elvis....“, begann ich meinen Satz, sprach ihn aber nicht aus, denn das konnte ich irgendwie nicht, noch nicht.
Zumindest nicht solange ich nicht wusste, wie Kevin darauf reagierte.
,,Du hast dich in Elvis verliebt?“, fragte Kevin und ich nickte leicht.
,,Okay, das ist eine spezielle Situation, aber auch nichts, was du nicht meistern könntest.“
,,Wie soll ich das denn machen?“, fragte ich mit hochgezogener Augenbraue und Kevin zuckte die Schultern.
,,Auch da solltest du es machen wie mit jedem anderen auch. Geh zu ihm, sag ihm, was du für ihn empfindest und dann wirst du ja sehen, wie er reagiert.“
,,Das kann ich nicht, vor allem nicht nach letzter Nacht.“
,,Was war denn letzte Nacht?“, fragte Kevin und erneut seufzte ich.
,,Du musst mir schon alles erzählen, wenn ich dir helfen soll.“
,,Elvis hatte doch gestern Geburtstag und er wollte unbedingt feiern, was ja auch eigentlich kein Thema ist und er dann ja auch getan hat, aber das weißt du ja, denn Julian war ja auch da.“
Kevin nickte und schien zu verstehen, aber das war ja auch noch nichts neues, dass schlimmste würde ja erst kommen und da musste ich seinen Julian dann ja auch in den Dreck ziehen in dem Sinne und wusste nicht, wie er darauf reagierte.


Er hatte sich wirklich verändert und das machte es mir schwer ihn einzuschätzen.
,,Jedenfalls war ich die ganze Zeit in meinem Arbeitszimmer und bekam nicht mit, was er da machte. Die Jungs und Mädels haben im Partykeller gefeiert. Irgendwann wollte ich mir dann ein Bier holen und mich vor den Fernseher setzen. Dummerweise hatte ich aber kein Bier mehr oben und wollte mir welches im Keller holen. Das habe ich dann auch getan und hatte dann gesehen, dass Elvis und Julian miteinander gevögelt haben. In dem Moment habe ich gedacht mir zerspringt das Herz. Ich wäre am liebsten dazwischen gegangen, aber ich wusste auch, dass es nicht gut gehen würde, also habe ich das nur beobachtet. Als die beiden dann fertig waren, wollte ich hoch gehen, aber Elvis hatte mich zurück gehalten. Ich war ziemlich verwirrt, bin dann aber doch unten geblieben, weil er mit mir einen trinken wollte zu seinem Geburtstag.“
,,Aber auch das ist ja nichts schlimmes und vollkommen in Ordnung.“, sagte Kevin und ich nickte.
,,Bis dahin war es ja auch noch okay. Aber das was danach kam, war nicht mehr okay und gut. Es hat mein ganzes Leben erst recht auf den Kopf gestellt, was es aber eigentlich auch vorher schon gewesen ist. Seit ich mich in Elvis verliebt habe, steht hier alles Kopf.“
,,Wie lange weißt du das denn schon?“, fragte Kevin und ich überlegte.
,,Also sicher bin ich mir erst seit ein paar Tagen, aber ich habe keine Ahnung, wie lange die vorher schon da waren, von denen ich einfach nichts wusste, es nicht gemerkt oder es einfach verdrängt hatte.“


,,Okay, das ist ja noch nicht so lange. Was ist, wenn das nur eine Phase ist?“
,,Das glaube ich nicht. Ich denke schon, dass ich mich ernsthaft in ihn verliebt habe.“
,,Okay, gehen wir davon aus, dass es wirklich stimmt. Was ist denn jetzt gestern Abend passiert?“
,,Ich wollte dann mit Elvis einen trinken, was wir dann auch getan haben. Er kam dann irgendwann an und meinte er hätte einen Geburtstagswunsch und wollte, dass ich ihm den erfüllte. Er wollte das ich ihm einen blase. Im Partykeller. Die waren alle so dicht, dass da wahrscheinlich keiner etwas von mitbekam. Wer das jetzt mitbekommen hatte, wusste ich auch nicht, ich habe es aber jedenfalls getan.“
,,Du hast ihm einen geblasen? Unten im Partykeller? Vor den anderen?“
,,Ja, die haben das doch sowieso nicht wirklich mitbekommen, da bin ich mir sicher. Aber das war ja noch nicht alles. Er sagte danach, dass ich ja nichts davon gehabt hätte und das wir das ja noch nachholen könnten in seinem Zimmer. Das haben wir denn auch getan.“
,,Du hast dann mit ihm gevögelt in seinem Zimmer?“, fragte Kevin und ich nickte.
,,Ja, das haben wir getan. Ich muss sagen es war mit Abstand das geilste Mal Sex, was ich je in meinem Leben hatte, ich meine nichts gegen dich, denn du bist auch verdammt gut, aber Elvis hat es nochmal getoppt.“
,,Ich verstehe das schon. Ich meine du liebst ihn ja auch und ich gehe davon aus, dass es wahrscheinlich daran liegt.“
,,Kann sein. Ich fühlte mich in dem Moment so verdammt gut und ich war so verdammt glücklich, wie noch nie. Ich hab in dem Moment gehofft, dass es nie aufhören würde.“


,,Das klingt aber stark nach einem aber.“, sagte Kevin und ich nickte.
,,Das aber gibt es auch tatsächlich und ich habe keine Ahnung, wie du reagierst. Ich hoffe du springst mit jetzt nicht an den Hals, aber ich habe danach dann noch mit Elvis gekuschelt und es hätte in dem Moment auch nicht geiler sein können, wenn ich dann nicht irgendwann Geräusche gehört hätte, die nicht dahin gehörten. Ich habe dann nach längerem hin und her den Kleiderschrank geöffnet und habe deinen Sohn darin gefunden, der uns scheinbar beim vögeln zugesehen hatte. Was mir ja auch erst einmal egal gewesen wäre, wenn die beiden mir dann nicht gesagt hätten, dass es nur eine Wette war und Elvis nur mit mir gevögelt hat, wegen der Wette. Das war ein Schlag in die Fresse, aber mit das Schlimmste ist die Tatsache, dass er das scheinbar einfach nicht mehr weiß. Er hat heute morgen nichts mehr gesagt und hat sich auch ganz normal verhalten. Kein es tut mir leid, Dad. Kein ich habe Scheiße gebaut. Kein lass es mich dir erklären. Nein, er hat so getan, als wäre das alles nicht passiert. Ich gehe davon aus, dass er wahrscheinlich keine Ahnung mehr davon hat und es einfach nicht mehr weiß durch den Alkohol, den er getrunken hat, denn ich gehe davon aus, dass er davon genug intus hatte.“
,,Eine Wette? Oh Fuck, das tut mir echt leid, dass muss hart sein. Ich werde mit Julian reden, denn so geht es ja nun auch nicht.“
,,Nein, dass musst du nicht. Ich meine das war wahrscheinlich nur ein dummer Jungen Streich. Die beiden konnten doch nichts von meinen Gefühlen wissen. Aber auch das ist noch nicht alles, denn eben habe ich die Beherrschung verloren und habe ihn geküsst.“
,,Wie hat Elvis reagiert?“, fragte Kevin und sog die Luft geräuschvoll ein.
,,Das hast du mitbekommen. Er ist abgehauen.“, sagte ich traurig.


,,Aber das könnte ja mehrere Gründe haben und bedeutet nicht gleich, dass er abgeneigt ist. Ich meine das könnte auch genauso gut, und ich will dir jetzt keine falschen Hoffnungen machen, heißen das er einfach überfordert war mit der Tatsache, dass er vielleicht auch mehr für dich empfindet als er vorher gedacht hat.“
,,Nein, das glaube ich nicht. Das wäre zu schön, denn das würde das alles ja noch ein Happy End finden. Das wäre zu schön und zu einfach.“
,,Du solltest abwarten, immerhin hast du ja auch keine Ahnung, wo er hin ist und wann er wieder kommt. Wenn er dann wieder da ist, dann solltest du nochmal mit ihm reden. Mehr kann ich dir da jetzt leider auch nicht sagen. Ich denke ums reden werdet ihr aber nicht herum kommen.
Ich nickte seufzend denn wahrscheinlich hatte Kevin recht damit und ich musste mit ihm reden, um zumindest heraus zu finden, in wie weit Elvis über die Situation dachte.
,,Glaubst du ich sollte ihm das von letzter Nacht auch sagen?“
,,Ich denke auch das wäre besser, denn wenn er sich nicht dran erinnert, kann er ja auch nicht wissen, dass er was falsch gemacht hat.“
Ich nickte erneut, denn auch das leuchtete mir irgendwie ein und ich fuhr mir mit der Hand durch die Haare.
,,Kevin, ich brauche noch auf andere Art und Weise deine Hilfe. Wenn du vielleicht noch kurz Zeit hättest?“, fragte ich dann vorsichtig und der Blonde nickte.
,,Klar, hau raus.“
,,Ich habe ein Lied geschrieben und weiß nicht, ob ich es veröffentlichen soll. Man könnte es falsch verstehen unter den gegebenen Umständen.“
,,Zeig es mir und dann werde ich dir meine Meinung dazu sagen.“


Ich nickte, stand auf und ging dann in mein Arbeitszimmer in den ersten Stock.
Es dauerte eine ganze Weile, bis ich das Lied unter den Bergen von Papieren gefunden hatte, denn ich wollte nicht, dass es in falsche Hände geriet, bevor ich mir nicht sicher war, ob ich es wirklich veröffentlichen wollte.
Als ich es auf meinem Schreibtisch allerdings nicht finden konnte, überkam mich leichte Panik und ich hoffte, dass es keiner geklaut hatte.
Aber dann fiel mir ein, dass ich es in die Schublade gesperrt haben könnte, eben damit es keiner liest.
Mit zittrigen Fingern schloss ich diese auf und zog daran, damit sie aufging.
Da lag es und in dem Moment fiel eine tonnenschwere Last von mir ab, denn das sollte doch noch keiner lesen, bevor ich mir nicht wirklich sicher sein konnte.
Ich nahm das Blatt Papier raus und schloss die Schublade wieder sorgfältig zu und versteckte dann auch den Schlüssel wieder.
Zwar war in der Schublade nichts wertvolles, aber ich wollte trotzdem sicher gehen.
Mit dem Lied ging ich dann wieder zurück zu Kevin und setzte mich wieder auf die Couch.
,,Ich bin mir nicht sicher, was du davon hältst und ob es wirklich so gut ist, dass man es veröffentlichen könnte, denn ich denke es ist sofort klar, an wen ich gedacht habe.“
,,Dann musst du es mir geben.“, sagte Kevin und ich zögerte.
Ich wusste nicht, ob er den Sinn dahinter verstand, denn das Lied hatte ich schon vor längerer Zeit geschrieben.
Die Unsicherheit war so groß, dass ich die Zeilen lieber selber nochmal las.
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