Wenn 2 Welten aufeinander treffen

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Byun Baekhyun Park Chanyeol
28.03.2016
19.05.2018
51
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Baekhyun POV

Weg hier. Einfach nur noch weg. Weg von diesen elenden Bastarden.
Ich rannte durch verschiedene Straßen, an den alten fast schon zerfallenen Häusern vorbei. Überall saßen sie am Straßenrand. Säufer, Dealer, Drogensüchtige oder einfach nur gefährliche Leute. Alle trugen sie hier eine Waffe bei sich, so war man hier nie sicher. Niemals. Es war kein Ort an dem Kinder leben sollten, doch sie liefen hier herum. Ein Blick zur Seite zeigte mir einen kaputten Spielplatz der nur noch aus einem fast auseinander brechenden Gerüst bestand, an diesem ein Kind lehnend, welches mit einem Taschenmesser spielte, es fasziniert seinem Freund vor ihm zeigte. Kopfschüttelnd rannte ich weiter. Wie hatte ich es hier nur ausgehalten? 16 Jahre hatte ich es hier ausgehalten. Wie?
Ich hatte mir keine Tasche packen können, mit was auch? Ich besaß nichts. Zumindest nichts, was ich nicht schon am Körper trug und das war eine ausgewaschene halb zerrissene Jeans, ein weißes Shirt und abgenutzte ebenfalls weiße Schuhe, die durch den ganzen Schmutz grau geworden waren. Ich besaß sonst nur noch eine lockere dunkelblaue Weste und ein schwarzes Cap, die ich mir mal in einem Laden gestohlen hatte. Wie sollte ich sie auch bezahlen? Ich konnte es nicht. Meine Mutter besaß kaum Geld, mein Vater ist seid Jahren Tod, zumindest sagte das meine Mutter. Meine Mutter hatte ich bereits seit einem Monat nicht mehr gesehen, wo sie ist weiß ich nicht. Doch darum konnte ich mir keine Gedanken machen, ich hatte genug Probleme die ich allein schon hatte. Sie würde schon wieder kommen, doch dann würde sie nur unsere leere Wohnung vorfinden. Wir besaßen tatsächlich eine Wohnung, wobei ich wusste nicht wie meine Mutter sie finanzieren konnte, schließlich ging sie nicht arbeiten sondern trank lediglich ihre Flaschen Wein. Dafür hatte sie immer Geld. Nur nicht wenn es um ihren einzigen Sohn ging. Normalerweise sollte ich auf eine normale Schule gehen, meinen Abschluss machen und dann einen gut bezahlten Job finden. Normalerweise. Ich hatte noch nie einen Tag in der Schule verbracht. Lesen und Schreiben hatte ich von meiner Mutter gelernt, damals als ich noch klein war, doch da auch nur das wichtigste. Zum Beispiel die Namen der verschiedenen Weinsorten, diese kannte ich perfekt.

An meine Kindheit konnte ich mich kaum erinnern, ich wusste nur, dass ich ziemlich oft allein zuhause war. Meine Mutter hatte mich damals immer in meinem Zimmer eingeschlossen als sie die Wohnung verließ. Nicht weil sie mich bestrafen wollte wegen irgendetwas - es war einfach extrem gefährlich für Kinder. Oft gab es hier Einbrüche. Ich konnte bis heute nicht verstehen, wieso sich jemand die Mühe machte. Keiner der Menschen die hier lebten hatten etwas. Wirklich keiner. Mein Zimmer bestand aus einer alten Matratze und einer uralten, teils kaputten Decke. Das war es auch schon. Der Rest meines Zimmers war komplett leer. Im Wohnzimmer hatten wir eine altes Sofa und einen nicht mehr funktionierenden Fernseher stehen. Unsere Küche bestand aus einem alten Herd, der auch schon teils demoliert war, einer Spüle die nur kaltes Wasser spendete und einem Hängeschrank an dem die Tür fehlte. Überall in der Wohnung konnte man die vielen Weinflaschen sehen, teils leere doch auch volle. Es waren nur billige Weine, aber was besseres konnte sich meine Mutter nicht leisten.

Ich rannte weiter die kaputte, längst baufällige Straße entlang. Mein Ziel? Es gab keines. Hauptsache weg hier. Was hielt mich hier noch? Meine Mutter? Nein. Es klang hart, aber es war nun mal so. Sie war einen Monat nicht zurück gekommen, sie interessierte sich nicht mehr für mich. Seid ich halbwegs alleine zuhause bleiben konnte, verschwand sie. Erst ein paar wenige Stunden, dann Tage bis es zur Woche überging. Doch das erste Mal war sie seid über einem Monat nicht nach Hause gekommen. Und vielleicht würde sie nie wieder kommen. Doch darüber konnte ich mir jetzt keine Gedanken machen.
In diesem Teil der Stadt ist man nun mal auf sich allein gestellt. Wie hieß es noch gleich? Fressen oder gefressen werden. So könnte man das Leben hier beschreiben. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Wer weiß, vielleicht würde ich ja irgendwo ein altes verlassenes Haus finden in dem ich erst einmal bleiben konnte. Oder ein Kinderheim. Mal sehen.
Ich bog um die nächste Ecke, rannte weiter. Meine Lunge schmerzte mittlerweile, doch das interessierte mich nicht weiter. Ich wollte einfach nur noch weg hier.
Wo ich mich befand wusste ich nicht, doch war es mir auch ziemlich egal. Bis zur Innenstadt bräuchte ich noch eine Weile, vielleicht eine gute Stunde, wenn nicht sogar länger. Doch das blendete ich jetzt einfach aus, rannte quer über die Straße und ignorierte das hupende Auto. Ich sah nur kurz zu diesem, ein Mann am Steuer schien sich gerade über mich aufzuregen, da ich einfach vor sein Auto gelaufen war. Ich ignorierte ihn und rannte weiter. Als er an mir vorbei fuhr sah ich dem schwarzen Wagen hinterher, er schien ziemlich teuer zu sein. Was machte er nur in so einer Gegend? Nie verirrten sich solche Wagen und dessen Besitzer hier her. Doch wollte ich mir gerade keine Gedanken darüber machen, ich lief einfach weiter in Richtung der Innenstadt.

Chanyeol POV

Durchgehend sah ich auf die große Uhr über der Tafel vor dieser der Lehrer redete. Alle Schüler warteten nur noch das Klingeln ab, so auch ich. Ich hatte keine Lust mehr und wollte nur noch nachhause, was mir auch nach weiteren Sekunden gegönnt wurde und das schrille Klingeln erklang.
Schnell packte ich meine Schultasche zusammen und schulterte den schwarzen Rucksack. Schulschluss ist etwas tolles. Eilig verließ ich das riesige Gebäude und ging über den großen Vorhof zu den Parkplätzen.
Wie immer stand eines unserer Autos da, in diesem mein Vater und meine Mutter. Busse gab es hier nicht, entweder man wurde gefahren oder musste laufen. Die Schule schien sich wohl zu fein für normale Busse. Als würden sie den Ruf ruinieren.
"Na Spatz, wie war die Schule?", fragte mich meine Mutter als ich in den schwarzen Wagen einstieg.
"Ganz gut", sagte ich nur knapp und sobald ich die Tür geschlossen hatte, setzte sich der BMW M6 in Bewegung. Stumm sah ich aus dem Fenster und ließ die Gegend an mir vorbei ziehen. Durch eine Straßensperrung mussten wir durch einen abgelegteren Teil fahren, es sah hier wirklich erbärmlich aus.
"Wo sind wir hier?", fragte ich und durchbrach somit die entstandene Stille.
"In einer dieser Slums", erklärte mir mein Vater, "Ich will mir gar nicht ausmalen, was hier für Leute leben", schüttelte er leicht den Kopf. Was für Leute hier wohl lebten? Es war wirklich das komplette Gegenteil von dem, wo ich lebte. Es war ekelhaft schäbig.
Wir besaßen eine große Villa, hatten mehr Geld als wir hätten ausgeben können und teure Autos. Ein besseres Leben kann man sich wirklich nicht vorstellen. Auch wenn man immer hörte, die Eltern würden nur auf Geschäftsreise sein bei einer wohlhabenden Familie, so war es nicht. Meine Eltern waren zwar Geschäftsleute, doch arbeiteten andere für sie. Ich wuchs mit ihnen auf, nicht wie falsch gedacht wurde mit einer Nanny, meine Eltern hatten immer genug Zeit für mich und wir unternahmen öfter etwas. Nur für die wichtigsten Termine verließen sie die Stadt und fuhren zu unseren Restaurants. Meine Eltern besaßen viele, ab 83 hatte ich aufgehört zu zählen, sie waren überall verteilt. So mussten wir uns über das Geld keine Gedanken machen, es war immer genügend da.

Ruckartig kam der Wagen zum stehen, sodass ich leicht nach vorn schwang. Verwirrt setzte ich mich wieder aufrecht hin und sah zu meinem Vater, dieser regte sich lautstark auf. Ich ließ meinen Blick durch die Frontscheibe gleiten.
Ein Junge war uns vor das Auto gelaufen. Ich schätzte ihn auf mein Alter. Er trug deutlich alte und schäbige Kleidung. Kam er aus diesem Slum? Er sah nur kurz zu uns ins Auto, ehe er an der Straßenseite weiter rannte. Wo wollte er hin? Ich ließ meinen Blick durch die Rückscheibe noch einmal zu ihm gleiten als wir wieder fuhren. Ich erkannte nur noch einen Purpurfarbenen Haarschopf, schon bogen wir ab.
"Armes Kind", seufzte meine Mutter, scheinbar hatte sie durch den Rückspiegel oder den Seitenspiegel auch zu ihm gesehen, "Mir tun solche Leute leid, hat nicht jeder ein besseres Leben als dieses verdient?"
"Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich", entgegnete mein Vater.
"Ich schätze er hat besseres verdient", sagte sie nur noch, daraufhin blieb es erst einmal still.

"Was hältst du davon Chanyeol, wir fahren erst nach Hause und ziehen uns um und dann fahren wir essen?", mein Vater sah mich durch den Rückspiegel an. Ich nickte einfach nur. Die restliche Fahrt über blieb es still, erst als wir die Auffahrt unserer Villa hinauf fuhren, wandte meine Mutter wieder das Wort an mich.
"Eine halbe Stunde dürfte reichen, oder?", fragte sie mich und bezog sich auf das umziehen, ich nickte nur wieder. Mit meinen Gedanken hing ich noch immer an dem Jungen von vorhin, dem aus dem Slum.
Ich stieg aus und lief direkt in das helle Gebäude, die Treppen hoch in mein Zimmer und von da aus in mein Ankleidezimmer.
Ich verabschiedete mich von meiner Schuluniform und griff nach einer schwarzen Jeans, einem ebenfalls schwarzen Shirt, einer weißen Sweatjacke und weißen Jordan's. Meine schwarzen Haare stylte ich einfach nach oben, zu mehr hatte ich keine Lust. Ich schnappte mir noch mein Handy und ging dann wieder ins Wohnzimmer im Erdgeschoss.
"So willst du gehen?", kritisch beäugte mich meine Mutter.
"Wir gehen doch eh nur in eines unserer Restaurants, da muss ich doch nicht im Anzug erscheinen", verteidigte ich meine Kleidungsauswahl. Mit einem leichten Seufzen gab sie sich damit schließlich zufrieden.
"Trotzdem", mischte sich nun mein Vater ein, "Du könntest wenigstens ein Jackett überziehen", schon hielt er mir das schwarze Kleidungsstück hin. Stumm nahm ich es mir, zog die weiße Jacke aus und das Jackett an. Ich mochte diese förmlichen, schicken Sachen nicht, es war einfach unbequem und passte nicht zu mir, zumindest wenn es nach meiner Meinung ging.
"Dann können wir ja jetzt gehen", sagte mein Vater schließlich zufrieden und zusammen verließen wir das Haus. Wieder nahm mein Vater den schwarzen BMW.
Erneut verlief die Fahrt relativ ruhig, bis wir schließlich unser Ziel erreichten vor eines unserer Restaurants hielten.
Schnell hatte sich ein Platz gefunden. Das Essen wurde direkt in Bestellung genommen und so warteten wir nun.
Die Restaurants meiner Eltern waren alle sehr hochwertig und eindrucksvoll, so waren natürlich auch die Preise, weswegen hier fast nur die gehobene Gesellschaft aß. Wir bekam alles umsonst, schließlich gehörten uns die Läden.
Zum Glück mussten wir nicht lang auf das Essen warten, ich hatte es schon immer gehasst bei so etwas Geduld zu beweisen. Ein wirklich geduldiger Mensch war ich bei weitem nicht, zumindest bei den meisten Dingen.

Nachdem sich mein Vater noch von dem Kellner verabschiedet hatte - er ist ein Freund der Familie - verließen wir das Restaurant wieder.
"Wir hätten einen Schirm mitnehmen sollen", sagte meine Mutter als sie in den dunklen Himmel sah. Noch standen wir unter der Überdachung am Eingang. Der Regen prasselte unaufhörlich auf den Boden und durchnässte alles. Kleine Pfützen hatten sich schon am Straßenrand gebildet. Viele Menschen waren nicht mehr unterwegs. Nur einzelne liefen mit einem Regenschirm herum.
"Scheint so. Wartet hier, ich hole das Auto", sagte mein Vater und ging los. Das Auto stand einige Meter weiter weg, wir hätten höchstens 20 Meter laufen müssen. Das ich nass geworden wäre, hätte mich weniger gestört.
Doch stiegen wir beide schnell in den schwarzen Wagen ein, als mein Vater vor uns hielt. Sofort schlugen wir wieder den Heimweg an.
Nach kurzem jedoch mussten wir an einer Ampel warten, so schnell schien es nicht wieder grün zu werden.
"Ist das nicht der Junge von heute Nachmittag?", fragte meine Mutter. Sie sah bei meinem Vater aus dem Fenster, weswegen ich ihrem Blick folgte.
"Ja und?", fragte mein Vater und konzentrierte sich wieder auf den Wagen vor ihm.
"Er sollte wirklich nicht so leicht bekleidet im Regen herum laufen, er wird doch nur krank", sagte sie und sah besorgt zu dem Jungen. Sie machte sich Sorgen um ihn, obwohl sie ihn nicht kannte. Ich hatte eine tolle Mutter, sie beschäftigte sich nicht nur mit der Gastronomie, sie hatte sogar eine eigene Organisation ins Leben gerufen um ärmeren Menschen zu helfen.
"Du hast einfach zu viel Mitleid", lachte mein Vater leicht. Er meinte es in keinster Weise böse oder derartiges, auch er beschäftigte sich mit der Organisation meiner Mutter, jedoch nicht allzu sehr.
"Bestimmt ist er auf dem Weg nach Hause", versuchte mein Vater sie zu beruhigen, da sie sich doch immer ein wenig zu sehr in solche Situationen versetzte. Gut, es kam nicht jeden Tag vor - oder zumindest nicht genau so eine - aber ähnliche Fälle.
"Aber wenn er doch aus dem Slum kommt? Das ist Kilometer weit weg", bedachte sie und sah weiterhin kritisch zu dem Jungen der triefend nass und mit gesenktem Kopf langsam lief. Ich war mir sicher das er nicht auf dem Weg nach Hause war, schließlich lag das Slum in der anderen Richtung und wie meine Mutter bereits sagte, ist es einige Kilometer weit weg.
"Er wird es schon schaffen", gab mein Vater nur zurück und startete erneut den Wagen. Mein Blick haftete noch immer an dem Jungen mit den purpurfarbenen Haaren. Wir waren nicht weit gefahren, da fing meine Mutter wieder an.
"Dreh um", sagte sie nur. Mein Vater tat wie ihm beauftragt, widersetzen würde er sich nicht.
"Halt an", wies sie erneut an und der Wagen stoppte. Sofort stieg sie aus und ging dem Jungen ein Stück hinterher. Da die Tür ein wenig offen stand, hörte ich sie noch ein wenig.
"Hey!", rief sie den Jungen, dieser reagierte beim ersten Mal nicht, weswegen sie ein zweites Mal rief. Dieses mal drehte er sich um und sah sie an. Was sie danach sprachen verstand ich nicht, sah nur das meine Mutter etwas unschlüssig vor ihm stand und zu unserem Auto sah.
"So ist sie, deine Mutter. Zu gut für diese Welt", schmunzelte mein Vater. Kurz darauf kam meine Mutter wieder zurück zum Auto gelaufen, hinter ihr der purpurhaarige Junge.
Sie zog die hintere Tür auf.
"Chanyeol, mach mal Platz", sagte sie und ich rutschte an die andere Seite des Wagens.
"Na los, Baekhyun", forderte sie den fremden Jungen auf. Er hatte demütig den Kopf gesenkt und nickte nur leicht ehe er sich in den Wagen setzte. Wohl bemerkt - mit klitschnassen Sachen auf die Ledersitze.
Baekhyun hieß er also? Ein schöner Name, er passte zu ihm. Obwohl, das tat wohl jeder Name, schließlich lief man sein ganzes Leben lang mit diesem herum.
Ich sah ihn kurz aus dem Augenwinkel an. Er sah recht...süß aus. Sollte ich ihn süß bezeichnen? Vielleicht nicht, aber es war nun mal so. Er hatte schöne Augen, eine kleine Stupsnase und volle Lippen. Die purpurnen Haare hingen ihm ins Gesicht, fielen ein wenig vor seine Augen. Er hatte eine schwarze Cap auf, auf der in weiß 'fabulous' stand. Er trug ein einfaches weißes Shirt, eine dunkelblaue Sweatweste, eine scheinbar alte Jeans und graue Schuhe, so wie es aussieht schienen sie mal weiß gewesen zu sein. Seine Klamotten hafteten klatschnass an ihm, auch waren sie dreckig. Das weise Shirt zierte einige Schmutzflecken, wahrscheinlich Dreck oder Erde. Er kam wohl wirklich aus dem Slum..
Ich hatte gar nicht mitbekommen wie wir bereits wieder die Auffahrt hinauf fuhren, erst als der Wagen zum stoppen kam realisierte ich, dass ich Baekhyun die ganze Zeit über angestarrt hatte.
"Also dann, komm mit Baekhyun. Du brauchst dringend eine warme Dusche. Ich will ja nicht dass du krank wirst", lächelte meine Mutter augenblicklich freundlich. Baekhyun sah nur kurz zu ihr auf, senkte dann jedoch wieder seinen Blick.
Was war nur mit ihm?
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