Der letzte seines Volkes (Schattenelb)

GeschichteAbenteuer, Familie / P12
Legolas OC (Own Character) Thranduil
28.03.2016
04.07.2016
10
12817
2
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Hi

Die Idee mit dem Schattenelb kam mir von der Geschichte "We cannot undo these things we've done", geschrieben von Tasha Melinque. In ihrer Geschichte ist es ein Finsterelb, doch in meiner Geschichte ist es ein Schattenelb. Außerdem unterscheidet er sich von dem Finsterelb, dies werdet ihr im Laufe der weiteren Kapitel erfahren. Falls diese FF anderen FFs ähnelt ist dies unbeabsichtigt! Ich wünsche euch viel Spaß beim ersten Kapitel. ^^

Beste Grüße Alphawolf7






—Der Angriff—

Es ist tiefste Nacht im Düsterwald, jedes Lebewesen schläft. Genauso ist es auch im Schloss von Elbenkönig Thranduil. Die Gänge sind dunkel, ein paar Fackeln erhellen wenige Gänge. Die Wachen stehen mit offenen Augen da, jedoch schlafen sie. Es ist alles friedlich oder trügt der Schein? Plötzlich taucht ein kleines Licht auf, dass durch die Gänge huscht und es ist ein leises Geflüster zu hören. "Wir müssen es schnell machen." flüstert ein Elb zum anderen. Die beiden Elben haben heute Nacht noch etwas wichtiges vor, sie huschen leise und geschwind durch die Gänge. Die beiden haben schwarze Gewänder an, nur ihre Augen sind zu sehen, sonst ist alles in schwarz eingehüllt. Sie sind auf dem Weg zum Gemach des Elbenkönigs, was sie dort machen wollen, werdet ihr gleich heraus finden. Einer der beiden Elben hält eine kleine Kerze in der Hand, um wenigstens ein bisschen Licht zu haben in den dunklen Gängen wo sie herum schleichen, um nicht entdeckt zu werden. Plötzlich hören die beiden Schritte die immer näher kommen, direkt auf sie zu. Die zwei Elben bleiben wie angewurzelt stehen und schauen sich panisch nach einem guten Versteck um. Der Elb der die Kerze in der Hand hält, sieht eine Tür und zeigt drauf. Sie laufen dort hin, drücken die Türklinke runter und verschwinden. Sie atmen leise aber hektisch, ihr Herz schlägt so laut, das sie glauben, dass es sie verraten könnte. Die beiden lauschen angestrengt und hören wie die Schritte an dem Raum vorbei gehen und sich entfernen. Die zwei atmen erleichtert aus und warten noch ein paar Sekunden, um ganz sicher zu gehen, dass nicht noch jemand vorbei kommt. Der Elb mit der Kerze öffnet die Tür, die beiden gehen raus und schließen die Tür hinter sich. "Das war knapp." meint der eine Elb, der nichts außer einen Dolch in seinem Gürtel trägt. Er bekommt einen leichten Schlag auf den Hinterkopf. "Aua! Wofür war das denn?" flüstert dieser verärgert und sieht seinen Partner an. "Wir sind noch nicht einmal fertig mit unserer Mission du Dummkopf! Komm weiter!" flüstert sein Partner gereizt, der auch gleichzeitig sein Boss ist. Die beiden huschen weiter und sind wenige Minuten später am Gemach des Königs angekommen. Sie verstecken sich hinter einer der riesigen Säulen und schauen zu der Tür. Vor der Tür sind zwei Wachen positioniert, der Elb mit der Kerze flucht innerlich. "So ein Mist." flüstert er so leise, dass es niemand außer ihm gehört hatte. Sein Partner tippt ihm auf die Schulter, er dreht sich um und sieht, dass sein Partner ein kleines Säckchen mit Kräutern in der Hand hält. Der Elb hält es über die Flamme. Das Säckchen fängt an zu qualmen und er schmeißt es zu den beiden Wachen. Die Elbenwachen schauen überrascht auf dieses kleine Säckchen, dass vor ihnen auf dem Boden liegt. Die zwei Wachen gehen zum Säckchen und heben es auf, dabei atmen sie den Qualm ein und fallen nach ein paar Sekunden zu Boden. Die beiden Elben in schwarz schleichen an den beiden Elbenwachen vorbei und hören ein leises Schnarchen von ihnen. Der Elb, der die Kerze hält muss grinsen, nun stand ihnen nichts mehr im Wege. So leise es nur möglich ist, drückt der Elb die Türklinke von der Tür runter. Die Tür öffnet sich ohne ein knarren oder irgendeinem anderen lauten Geräusch. Die beiden Elben schleichen in das Gemach vom Elbenkönig Thranduil, die Tür lassen sie vorsichtshalber offen, falls sie schnell flüchten müssen. Der Elb mit der Kerze bleibt an der Tür stehen und der Elb mit dem Dolch geht auf das riesige Bett von Thranduil zu. Der Elb sieht, dass der Elbenkönig seine Augen geschlossen hat und auf dem Rücken liegt, siegessicher grinst der Elb und stellt sich an die Bettkante. Er holt sein Dolch aus dem Schafft und hält ihn über seinen Kopf, dann lässt der Elb den Dolch auf den Elbenkönig niedersausen.

Plötzlich öffnet Thranduil seine Augen. Er nimmt seine linke Hand und kann den rechten Arm des Angreifers festhalten. "So ein Mist." hört Thranduil jemanden an der Tür sagen. Thranduil schlägt dem Elben der ihn töten will mit voller Wucht in den Magen, der Elb mit dem Dolch ringt nach Luft, doch lässt er seine Waffe nicht los. Thranduil steigt aus seinem Bett und schlägt dem Elben mit geballter Faust in sein Gesicht, benommen taumelt dieser zurück, jedoch hat er gleich wieder alles unter Kontrolle. Der Elb hebt seinen Dolch und will Thranduil in den Bauch stechen, doch dieser duckt sich weg und verdreht ihm den Arm. "Fang." hört Thranduil von der Tür aus und sieht wie eine Gestalt dem anderen noch einen Dolch zuwirft. Dieser fängt ihn geschickt und so muss Thranduil vom Angreifer ablassen. Die Gestalt in schwarz hat nun zwei Dolche in den Händen und Thranduil nichts. Der Elbenkönig duckt sich unter einem weiteren Angriff weg und kann ein umherliegendes Buch auf dem Boden erkennen. Er läuft darauf zu und kann es zu fassen bekommen. Thranduil hebt es auf, öffnet es und dadurch landet der Dolch im Buch. Der Elbenkönig schließt das Buch mit samt des Dolches drinnen und dreht das Buch einmal um die eigene Achse. Der Angreifer lässt den Dolch los, da sonst sein Handgelenk verdreht worden wäre. Thranduil reißt den Dolch aus dem Buch und kann gerade noch den nächsten Angriff des Angreifers parieren. "Wer seit ihr und was wollt ihr von mir?" fragt Thranduil, doch keiner von den beiden antwortet auf seine Frage. Plötzlich spürt Thranduil einen schmerzhaften Stich an seiner Talje, ein erstickter Schrei entflieht seinem Mund, seine Augen weiten sich vor Schreck und er schaut an sich herunter. Ein kleiner Dolch ist in seine Talje gerammt worden, Thranduil lässt den Dolch fallen und presst eine Hand auf seine Wunde. Er bricht auf seinen Knien zusammen und fällt zur Seite, an seinem Mundwinkel läuft Blut hinunter und ein paar Sekunden später hustet er Blut. "Los, bring es zu Ende!" zischt die andere Gestalt mit der Kerze in der Hand. Thranduil kann im Augenwinkel seinen Angreifer erkennen, wie er den Dolch über seinen Kopf hält und nun zum tödlichen Schlag ausholt. Der Angreifer lässt den Dolch niedersausen, als er abrupt in seiner Bewegung stoppt. Die Gestalt mit der Kerze schaut erschrocken nach draußen "Wir müssen hier weg!" ruft er seinem Partner leise zu. Dieser flucht leise, aber er gehorcht. Er steckt den Dolch zurück in den Schafft, holt den anderen Dolch der neben Thranduil auf dem Boden liegt und flieht dann mit seinem Partner aus dem Gemach vom Elbenkönig. Thranduil kann nur noch einen schwarzen Umriss sehen, der auf ihn zugelaufen kommt, dann umfängt ihn Dunkelheit.
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Ich hoffe das erste Kapitel hat euch gefallen. :)
Ich würde mich über ein paar Reviews freuen, natürlich sind auch Tipps herzlich willkommen. ^^

Beste Grüße Alphawolf7
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