My personal High School Host Club IV

GeschichteHumor, Romanze / P16
Akasuna no Sasori Deidara Itachi Uchiha Naruto Uzumaki Neji Hyuga Sasuke Uchiha
28.03.2016
03.12.2019
53
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52.Kapitel
Für den Nachtisch saßen sie im Wohnzimmer und ab diesem Moment fiel kein einziges Wort mehr bezüglich Mebukis Job, obwohl Kazumi sich nicht ganz sicher war, ob die zwei Uchihas das Thema rigoros mieden oder Mebuki Erbarmen mit den beiden hatte und nicht mit versteckten Hinweisen und Blicken sagte, dass sie ganz genau wusste, was die beiden Herren mit ihrer Tochter und dessen bester Freundin in ihren Betten anstellten.
Bei den Worten imposant und Feuerwerk wurde ihr immer noch ganz heiß.
An dieser Stelle hatten die beiden Glück, dass Kizashis Job eher langweilig war und nichts mit ihrem Liebesleben zutun hatte. Daher konnten sie sich ruhig über seine Arbeit unterhalten. Er war Abteilungsleiter einer Baufirma und demnach sicheres Terrain für die beiden Brüder, die sich darauf stürzten, wie zwei Schiffbrüchige auf eine rettende Insel.
Wahrscheinlich war Kizashi auch dankbar, dass sie sich für seine Arbeit interessierten, da er mit Sakura und ihr eher schlechte Karten gezogen hatte.
Dennoch ließ Mebuki die Jungs nicht so einfach vom Hacken, da sie sie über ihre Zukunft ausfragte, was ihnen weniger peinlich war, als die Bemerkungen über deren Liebesleben. Ihr wäre das auch wesentlich angenehmer als solche privaten Fragen.
„Ihr werdet beide in Yale studieren?“, wollte Kizashi interessiert wissen.
„Hochgesteckte Ziele!“, meinte Mebuki.
„Eher eine Familientradition!“, sagte Itachi.
„Ich glaube, wenn man auf so eine Schule geht, nimmt eine Uni wie Yale einen mit Kusshand!“, grinste Sakura, „Oder Kazumi?“
„Schon möglich!“
Sie würde nach Yale gehen und das hatte nichts mit Itachi zutun. Diese Entscheidung hatte sie schon Jahre zuvor getroffen und sie niemals ändern, für keinen Mann.
„Und du wirst wirklich mal die Firma deiner Familie übernehmen?“, fragte Sakuras Mutter und ein wenig schwang Besorgnis in ihrer Stimme mit, die Sorge einer Mutter.
„Ja, werde ich!“, antwortete er ohne zu zögern, was sie bewunderte.
„Das ist sehr viel Verantwortung für einen jungen Mann!“
„Ich bin es von klein auf gewöhnt!“, dabei zuckte er eher gleichgültig mit den Schultern, als wäre es ihm wirklich egal. Aber sie sah hinter diese Fassade und wusste, dass es ihm nicht egal war. Er hatte ihr gestanden, dass er vor einigen Jahren mit dieser Verantwortung nicht klargekommen war und beinahe daran zerbrochen wäre. Jetzt hatte er sich mit seinem Schicksal abgefunden und in gewisserweise freute er sich sogar darauf, „Ich hab ja noch einen kleinen Bruder, falls ich doch nicht will!“, grinste er zu Sasuke rüber, der kurz auflachte.
„Und wovon träumst du nachts?“
„Wer sagt denn, dass ich von dir rede?“, meinte Itachi etwas überheblich.
„Die zwei haben noch einen kleinen Bruder!“, erklärte Kazumi schnell, da Sakuras Eltern etwas verwirrt aussahen.
„Tja und wenn Shun alles übernimmt, muss Dad ja noch lange arbeiten!“, meinte Sasuke, „Und dann zerplatzt Mums Traum von einem langen Lebensabend!“
„Klingt nach einer Tragödie!“, murmelte Kazumi gegen ihre Teetasse und Itachi stieß spielerisch mit seinem Knie gegen ihres, strich hauchzart mit seiner Hand über ihren Arm.
„Da möchte ich nicht in deiner Haut stecken!“, kam es von Mebuki, die jedoch sie ansah, da sie ahnte, was das für Kazumi bedeutete.
Denn wenn diese Beziehung wirklich länger anhielt und eine Zukunft hatte, würde sie in diesem Leben mehr einbezogen werden als jetzt gerade. Für Sakura galt das auch. Auch wenn sie nicht so sehr im Fokus stand wie Kazumi. Sie sah ihrer Mutter nicht an, ob sie sich deswegen Sorgen machte oder sogar dagegen war. Sie schien nichts gegen Sasuke an sich zu haben, aber wenn sie vielleicht daran dachte, dass ihre Tochter im öffentlichen Leben stehen würde mit allem drum und dran. Ob ihr das gefiel?
Kazumi hatte sich bis heute noch gar keine Gedanken gemacht, wie Sakuras Eltern über die ganze Situation dachten. Klar, waren Itachi und Sasuke wahre Traummänner, da sie nicht nur gutaussahen, sondern auch klug waren und offensichtlich eine goldene Zukunft hatten. Zumal sie verdammt höflich waren und wussten wie man eine Frau respektvoll behandelte. Sie waren in der Vergangenheit als Frauenhelden verschrien, aber sie hatte von keiner seiner Exfreundinnen jemals gehört, dass er sie respektlos behandelt hatte.
Dennoch war das nur eine Seite der Medaille. Sie waren höflich, aber konnte auch genauso eiskalt und grausam sein, zumindest du denen, die es wagten sie wütend zu machen. Sie hatte nie gefragt was Sasuke mit dem Typen gemacht hatte, der ihr mit diesen Bilder gedroht hatte. Bilder, wie nahe sie und Sasuke sich standen und von diesem Kuss, der so weit weg war und nie etwas bedeutet hatte. Das wusste Itachi, aber die Öffentlichkeit könnte das anders sehen. Dann wäre sie eine Frau, die einfach mit dem Bruder ihres Freundes rumgeknutscht hatte, der ja auch noch der Freund ihrer besten Freundin war. Sie wäre das Miststück! Das wäre für Elena ein gefundenes Fressen.
Niemanden interessierte die Geschichte dahinter oder wie es zu dem Kuss gekommen war, dass er nie etwas bedeutet hatte.
„Das ist schon in Ordnung!“, beruhigte Itachi sie mit einem äußerst charmanten Lächeln, was Mebuki dazu veranlasste ganz entspannt zu werden und ganz leise zu seufzen. Jepp, sie war komplett verzückt von ihm! Und das konnte sie ihr nicht einmal verübeln. Die beiden Uchiha Brüder hatten es mal wieder geschafft eine Mutter völlig in ihrem Bann zu ziehen.
Gegen Ende sprachen sie noch über sehr banale Dinge, ließen die heiklen Sachen weg. Kein Gerede über die Schule oder zukünftige Unifächer. Mebuki wusste was sie wissen wollte und war zufrieden. Sie war offensichtlich mit der Wahl ihrer Tochter und deren besten Freundin einverstanden. Kizashi schien auch zufrieden, zumindest hatte er nichts Negatives gesagt, obwohl er auch nicht der Typ dafür war. Zumal die beiden ja wirklich gute Partien waren um es mal ganz altmodisch auszudrücken.
Vollkommen entspannt lehnte sie sich gegen Itachis Schultern und hielt ganz klassisch Händchen mit ihm. Sie kicherte über Sakuras Erzählung über ihre Schule und diesen einen Lehrer, der wegen ihr fast immer einen Nervenzusammenbruch bekommen hatte, weil sie immer alles besser wusste. In ihrer neuen Schule wurde man nicht schief angesehen wenn man es besser wusste. In ihrer Schule war es sozusagen cool klug zu sein. Nicht, dass sie besonders cool oder beliebt wäre, immerhin war sie eine Stipendiatin und das gab grundsätzlich Minuspunkte, aber da sie jetzt auch die Freundin von Itachi Uchiha war, glich sie das wieder aus. Sie war normal und so wollte sie auch sein.
Mebuki erkundigte sich nach Jim und wie es ihm ging. Kazumi erzählte schnell, er wäre jetzt im Trainingscamp, da bald ein paar wichtige Spiele losgingen. Nach der Frage ob sie zu den Spielen gehen würde, meinte sie wahrscheinlich eher nicht, da sie keine Aufmerksamkeit erregen wollte. Sie würde in den Logenplätzen sitzen einfach weil er es so wollte und sie wollte niemanden einen Hinweis geben wer sie war. Die Leute wussten, dass Jim eine Cousine hatte, aber sie wollte nicht als solche bekannt sein. Jim verstand das und fragte nie danach. Auch wenn sie wahnsinnig gerne zu seinen Spielen gehen würde, selbst wenn sie davon keine Ahnung hatte. Sport war ihr ein Rätsel, wie Tennis. Sie sah Itachi gerne dabei zu, hatte aber keinen blassen Schimmer, wie die Regeln lauteten. Besser gesagt ging es ihr nur um das Outfit, das er trug, der Rest war unwichtig.
Als es bereits dunkel war und Mebuki es aufgegeben hatte ihnen noch mehr Essen anzudrehen, es sich aber dabei nicht nehmen ließ ihnen was einzupacken, machten sie sich langsam daran wieder zu fahren. Offensichtlich war Mebuki entfallen, dass sie auf eine HighSociety Schule gingen und es sehr wohl erstklassische Köche gab, die ihnen jeden kulinarischen Wunsch von den Augen ablasen.
Sakura hatte in dieser Hinsicht kein Mitleid mit ihnen und grinste sie nur unverschämt an.
Sasuke und Itachi wirkten mit den Fresspaketen etwas hilflos, da sie auch viel zu höflich waren um das Essen abzulehnen. Das ließ sie wiederum lächeln. So taff diese Herren auch waren, gegen eine Mutter kamen sie dann doch nicht an. Zumindest verstand Kazumi warum Itachi gegen seine Großmutter so machtlos war. Ob das für Sasuke auch galt? Galt das für alle männlichen Uchihas?
Kazumi wechselte mit Sakura einen Blick und sah ihr an, dass ihre beste Freudin dasselbe dachte. Diese Kerle waren vielleicht zukünftige eiskalte Geschäftsmänner, als sie waren dann doch Teenager und ließen sich von einer  Mutter herumkommandieren. Sie waren dominant und einschüchternd, kamen aber nicht gegen ihre Freundinnen an, die sich gerne gemeinsam gegen sie verschworen. Das hatten sie jetzt davon, dass sie sich feste Freundinnen suchten, die auch noch beste Freundinnen waren. Das war, als würden sie Schwestern daten. Und das wollten sie ja offensichtlich nie.
Galant wie Itachi eben war, half er ihr in den Mantel und verabschiedete sich mit Sasuke von Kizashi, die dann doch noch fünf Minuten über irgendwas sprachen was eindeutig nicht interessant für sie war. Sakuars Vater schien Gefallen an beiden Uchihas gefunden zu haben und konnte es offensichtlich kaum erwarten sie wiederzusehen. Und da waren wieder die Traumschwiegersöhne für Väter.
„Oh, geht schon mal vor Jungs, ich möchte Kazumi noch etwas zeigen. Dauert nicht lange!“, kam es plötzlich von Mebuki, als Sakura ihnen gerade die Tür aufmachen wollte.
Kazumi sah zu ihrer besten Freundin und die zuckte bloß hilflos mit den Schultern. Sie hatte anscheinend auch keine Ahnung was sie ihr sagen wollte. Ihr Blick glitt zu Itachi, der sie auffordernd ansah. Sie nickte schnell und er erwiderte ihre Geste. Sie verstanden sich ohne Worte.
„Dann vielen Dank für die Einladung und das wundervolle Essen Mebuki!“, bedankte er sich formvollendet mit einer leichten Neigung des Kopfes. Hätte er ihr auch noch die Hand geküsst, hätte sie wirklich sehnsüchtig aufgeseufzt.
„Ihr beide seid immer willkommen!“, hauchte Mebuki verlegen und da fragte sich Kazumi, wen sie da eigentlich meinte. Sie und Itachi oder die beiden Brüder.
Itachi und Sasuke gingen schon mal zum Auto, ehe Mebuki sie am Arm zog, direkt in ein Nebenzimmer. Sie schloss die Tür hinter sich und drehte sich dann zu ihr um. Plötzlich war sie nervös.
„Itachi wich dir ja gar nicht von der Seite!“, seufzte sie, „Da kann man sich ja gar nicht wirklich unterhalten!“
Ach so, sie wollte anscheinend ein kleines Mutter-Tochter-Gespräch führen. Mebuki war eine Art Ersatzmutter, was vor allem deswegen so gut funktionierte, weil ihre Mutter und sie beste Freundinnen waren. Kazumi vertraute ihr und konnte ihr alles erzählen.
„Okay, keine langen Reden, du bist erwachsen! Nur eine einzige Frage, dann lasse ich dich wieder zu deinem Kerl!“
Mebuki war die Art von Mutter, die einen zur Selbstständigkeit erzog. Man traf eine Entscheidung und musste damit leben. Mebuki mischte sich nur ein, wenn sie das Gefühl hatte, sie musste es unbedingt oder wenn man selbst um Hilfe bat. Sie hatte diese Gespür, dass sie genau wusste, wann sie die Mutter spielen musste und wann nicht.
„Ganz ehrlich, willst du das wirklich?“
Diese Frage kam überraschend, obwohl, nein, eigentlich nicht. Mebuki hatte heute Abend genug gehört und wusste von Sakura und ihr einiges, was das Leben der beiden Uchihas betraf. Sie konnte sich alles zusammen reimen was es bedeutete mit diesen beiden Männern zusammen zu sein. Dann hätte sie kein ruhiges Leben mehr, kein wirkliches Privatleben. Alles würde in haargenauer Kleinstarbeit von den Medien zerstückelt werden und alle ihre Fehler und Kindheitserlebnisse würden nach und nach aufgedeckt werden und für alle sichtbar gemacht. Das mit ihren Eltern würde herauskommen, was eigentlich das kleinste Übel war. Alles andere war nicht so lustig!
Kazumi mochte ihre Privatsphäre weswegen sie sich niemals als Cousine von James Summers aufgespielt hatte, sich niemals nach vorne gedrängelt hatte, weil es sein Ruhm war. Sie wollte keine Interviews geben oder Geheimnisse über ihn ausplaudern, wollte nicht erklären, weswegen sie bei ihm wohnte, warum er sie adoptiert hatte, als er gerade mal achtzehn geworden war.
Sie wollte dieses Leben nie! Wollte sie es jetzt?
Hätte Mebuki sie vor Wochen oder Monaten, vielleicht vor einem Jahr gefragt, ob sie das wirklich wollte, sie hätte Nein gesagt. Ohne zu Zögern oder darüber nachzudenken.
Liebe konnte vieles, laut den Büchern und Filmen Zeiten überwinden, Konflikte, Kriege und Rassen, aber funktionierte das im wahren Leben auch. Gut, es gab genug Geschichten aus dem wahren Leben, die das bewiesen, aber das schienen ihr eher Ausnahmen der Regel zu sein. Konnte Liebe so stark sein, dass Kazumi diese Prinzipien, die sie sich für Jim zurecht gelegt hatte, einfach über den Haufen werden konnte.
Das Seltsame war, ja, das konnte sie!
Sie liebte Itachi und der Gedanke den Rest ihres Lebens mit ihm zu verbringen, trotz dieser Nebenwirkung, die sein Leben mit sich brachte, war so beflügelnd und traumhaft, dass es ihr letztendlich egal geworden war.
Ja, sie schätzte ihre Privatsphäre immer noch und wollte sie nicht aufgeben, aber sie war dennoch bereit einen Teil dafür zu opfern um mit ihm zusammen zu sein. Itachi war geduldig mit ihr gewesen, hatte ihr alle Zeit der Welt gelassen. Wer war sie, die dann nicht bereit war auch ein Opfer zu bringen. Besser gesagt, fühlte es sich nicht wie ein Opfer an oder als würde sie etwas aufgeben. Sie tat es gerne, weil sie ihn liebte.
Prinzipien waren schön und gut, aber manchmal konnten sie sich ändern oder verschwinden! Zugeschnitten auf die jeweilige Person!
Weil es Jims Ruhm war, wollte sie sich nicht vordrängeln, aber mit Itachi war es etwas anderes. Bei ihm gehörte es einfach dazu!
„Ja!“, war ihre simple Antwort auf Mebukis Frage und sie erläuterte sie nicht, was nicht notwendig war.
Sakuras Mutter verlangte keine ellenlangen Erklärungen, wenn sie unnötig waren. Eine einfache Antwort und wie man sie sagte, was man dabei empfand, war manchmal mehr wert und sagte mehr aus, als minutenlange Erklärungen, warum man sie sich so entschied, warum man so antwortete.
„Er ist ein guter Junge und wundervoll Mann!“, ergänzte Mebuki, „Er wird dir jeden Wunsch erfüllen!“
„Er hat mir schon jeden Wunsch erfüllt!“, erwiderte Kazumi lächelnd.
„Wieso seid ihr  euch so ähnlich, du und Sakura? Das ist gruselig!“, seufzte Mebuki abermals.
„Wir sind beste Freundinnen und Schwestern im Geiste! Oh und wir daten zwei scharfe Brüder!“, grinste sie über beide Ohren.
„Deine Mutter und ich waren nicht so! Wir hätten niemals Brüder gedatet!“, erzählte sie nebenbei und Kazumi saugte jede Info über ihre Eltern auf wie ein Schwamm. Ein weiteres Puzzelteil, das sie wie einen Schatz hüten würde.
„Das dachten Sakura und ich auch!“, meinte sie.
„Wir sollten uns jetzt verabschieden! Itachi sah mir so aus, als würde er dich holen und über die Schulter geworfen hinaustragen, weil du viel zu lange von ihm getrennt warst! Was macht der Junge dann auf dem College ohne dich!“
Mebuki hatte das als Scherz gemeint, aber Kazumi befürchtete, dass sie viel zu nah an der Wahrheit dran war. Tatsache war, das klang sehr nach Itachi. Er würde das machen, einfach weil er es wollte und ihn niemand aufhalten würde. Das konnte man nur mit dem Selbstbewusstsein eines Gottes!
„Danke für das Essen und dass du Itachi willkommen geheißen hast!“
„Danke, dass ich ein wenig Spaß mit den beiden haben durfte!“, zwinkerte Mebuki und spielte auf ihre kleine Unterhaltung bezüglich ihres Jobs an. Ja, dafür würde sie wahrscheinlich noch büßen müssen.
Itachi Uchiha war nicht wirklich dafür bekannt einem alles durchgehen zu lassen. Hey, ihn mehrer Monate warten lassen, kein Problem, aber wehe man verriet ihm nicht den Job der Ersatzmutter seiner Freundin und was für Möglichkeiten damit einhergingen. Und wenn man ihn auflaufen ließ und ihm rein theoretisch den Schrecken seines Leben einjagte, dann Gnade demjenigen Gott.
Kazumi verabschiedete sich von Sakura und Kizashi ehe sie das Haus verließ und zu Itachis Auto ging. Es sollte sie nicht zu sehr überraschen, dass Itachi neben der Beifahrertür wartete um sie ihr aufzumachen, ehe sie auch noch halbwegs davor stand.
„Was wollte sie denn?“, fragte er beiläufig und lächelnd wandte sie sich ihm zu, beugte sich über die Autotür.
„Itachi, du kennst doch die ärztliche Schweigepflicht, die gilt in beide Richtungen!“, grinste sie, ließ sich diese Chance nicht entgehen ihn noch ein bisschen mehr zu ärgern. Er wollte es ihr sowieso heimzahlen, also konnte sie ihm noch etwas mehr reizen.
„Kazumi!“, sagte er leise und ein wenig gefährlich.
Sie lächelte nur und verkniff sich ein `imposantes´ Kommentar, ehe sie einstieg und Sasuke gerade noch beobachteten konnte, wie er den Kopf schüttelte.
„Wir Uchihas servieren unsere Rache weder kalt noch süß!“, meinte er nur und widmete sich mal wieder seinem Handy. Keine zwei Minuten von seiner Freundin weg und schon schrieben sie sich. Aber das würde auch bald ihr Alltag werden, deswegen warf sie ihm die Handysucht nicht vor. Sie würde auch bald dieser Sucht verfallen.
Itachi stieg auf der Fahrerseite und fuhr los. Die Heimfahrt verlief schweigend, was ihr gar nicht so ungelegen kam. Noch einmal dachte sie über Mebukis Frage nach, ob sie das auch wirklich wollte. Klar wäre es ihr lieber, wenn diese Option überhaupt nicht zu Debate stand. Klar, wollte sie ein ruhiges, privates Leben. Aber Tatsache war eben, dass sie sich damit auseinander setzen musste und sich entscheiden musste. War sie bereit ihr privates Leben aufzugeben, um mit ihm zusammen zu sein. Natürlich würde es Momente geben, die nur ihnen gehörten, also was in ihren eigenen vier Wänden stattfindet. Aber sobald sie nach draußen ging, Itachi auf diverse Veranstaltungen begleitete, würden ihre Bewegungen auf Schritt und Tritt verfolgt werden und jedes Wort was sie sagen würde analysiert werden, bis ein völlig anderer Sinn heraus, den sie eigentlic gemeint hatte.
Wahrscheinlich war niemand scharf auf so ein Leben. Und selbst wenn Itachi es nicht anders kannte, wäre er es ihm auch lieber, wenn er weniger öffentlich aufgewachsen wäre.
Kazumi hatte sich jedoch schon entschieden, als sie Itachi vor seiner gesamten Klasse geküsst, ihn auf dieses Event begleitet und seiner Mutter diesen Besuch abgestattet hatte. Klar konnte diese Beziehung auch gar nicht so lange halten, bis sich wirklich ernsthaft Gedanken darüber machen musste, aber sie wollte optimistisch und romantisch sein. Sie wollte an ewige, wahre Liebe glauben, heute und morgen und auch in fünf oder zehn Jahren.
Itachi hielt vor ihrem Wohnhaus, was sie aus ihren Gedanken riss. Offensichtlich hatte sie wieder einmal gar nichts mitbekommen. Ihr Freund stieg aus und ging wie immer um den Wagen herum.
„Wir sehen uns dann morgen, Kazumi! Viel Glück!“, murmelte Sasuke, ehe er auch ausstieg.
„In Bezug auf was?“, fragte sie, als sie sich abschnallte, die Beifahrertür aufging und sie nur einen Fuß hinausstellen konnte, ehe Itachi sie an der Hüfte packte und sie mit einem kleinen Schrei ihrerseits wahrhaftig über die Schulter warf, wie ein dämlicher Höhlenmensch.
Er sagte kein Wort, sondern trug sie nur an Sasuke vorbei, der keinen zweiten Blick auf sie war, und betrat das Wohnhaus.
„Hallo Leute!“, hörte sie eine Stimme.
„Keine Zeit Temari!“, murmelte Itachi und rauschte an ihr vorbei.
Kazumi hob nur kurz den Kopf und lächelte ihr zu.
„Was hast du denn angestellt?“, wollte sie wissen.
„Oh, hab ihn ein wenig geärgert!“
„Achso, hat er rausgefunden, dass die zukünftige Schwiegermutter seines Bruders, deine Frauenärztin ist!“, grinste sie und winkte ihr noch zum Abschied zu.
„Ich will gar nicht wissen, woher sie das wusste!“, okay, er schien wirklich etwas beleidigt zu sein.
„Temari weiß alles!“, meinte sie nur.
Sie waren so schnell in ihrem Zimmer, dass sie keine Zeit hatte durchzuatmen, da lag sie schon auf dem Bett und er über ihr, baute sich über ihr auf und wirkte diesmal wirklich bedrohlich, vor allem wie er sich mit einer Hand das Hemd aufknöpfte und sie dabei mit seinem heißen, erotischen Blick fixierte, dass sie sich sowieso nicht bewegen konnte.
„Was?“, keuchte sie, als er sich gekonnt lässig in halber Strippermanier auszog und sich zwischen ihre Beine kniete, seine Hände langsam zu seiner Hose wandern ließ und den Gürtel öffnete.
„Heute Nacht, Süße!“, sagte er warnend und verführerisch, „Heute Nacht werde ich Dinge mit dir anstellen, die dir viel zu peinlich sind um sie auch nur irgendjemanden zu erzählen! Sie werden dir so peinlich sein, dass du nicht einmal daran kannst ohne dabei rot zu werden!“
Wow, das war mal ne Ansage!
„Meinst du wie ein Feuerwerk oder ist es eher imposant?“, grinste sie und schalt sich in Gedanken einen Idioten ihn nicht noch mehr zu provozieren. Sie hatte keine Ahnung wie weit sein Repertoire reichte.
Er hielt ihr den Mund zu und beugte sich zu ihr herunter, „Sag dieses Wort nie wieder in diesem Tonfall!“, befahl er ihr mit dieser sexy Boss-Stimme, die sie nicht so dermaßen anturnen sollte.
Kazumi konnte weder nicken noch antworten, da er ihr bereits das Kleid auszog und ihr die Unterwäsche fast vom Körper riss.
Okay, Itachi zu ärgern war das eine, seine Vergeltung zu bekommen was anderes.
„Heilige Maria Mutter Gottes!“, brachte sie nur hervor und speicherte ganz hinten in ihrem Kopf ab ihn öfters mal so zu ärgern. Warum ihr dämliches Hirn auch das immer wollte.