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50 (awesome and abnormal O.O) things I found in my room

Aufzählung/ListeAllgemein / P12 / Gen
26.03.2016
11.02.2020
5
6.517
2
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
11.02.2020 1.457
 
Hallo ihr Lieben, nach seeehr langer Zeit werde ich dieses Projekt jetzt auch endlich zu Ende führen. Es harkte natürlich am Ende bei Nr. 49 und 50. Es muss ja einen krönenden Abschluss geben und der brauchte seine Zeit. Lange Rede, kurzer Sinn - Hier sind die letzten 10 Punkte.
Viel Spaß, lasst doch gerne ein Review da, freue mich auf euch :)
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41. Konfetti
Kinder lieben es, Eltern hassen es, jep, die Rede ist vom guten alten Konfetti. Ich bin eigentlich versucht das ganze philosophisch zu betrachten und mich zu fragen wie Menschen auf die Idee kommen Papier in winzig kleine Schnipsel zu schneiden und dann damit herumzuwerfen. Aber egal welche Eingebung uns auch dazu geführt haben mag, das Konfetti ist und bleibt ein beliebter Teil von Partys, Feiern und Vergnügungsveranstaltungen jeglicher Art. Und es macht ja auch Spaß kleine bunte Schnipsel durch die Gegend zu werfen, keine Frage, der einzige Haken besteht darin, dass irgendeiner das ganze Zeugs hinterher wieder wegräumen muss. Und dieser jemand war in diesem Fall ich. Wie das Zeug in mein Zimmer kam? Per Brief, lange Geschichte. Jedenfalls bewohnt es seitdem jegliche Spalte und Ecke meines Zimmers und schleicht sich in mein Bett, auf meinen Teppich und überall hin. Der Sauger hat gegen sowas keine Chance. Ich habe mich jedenfalls damit abgefunden. Ein Krieger weiß wann die Schlacht verloren ist...

42. Tagebücher
Ohh ja, auch ich war als Kind Opfer der rosa-Tagebuch-mit-Schlüssel- oder sogar magisches-elektrisches-Tagebuch-mit-Stimm-spezifischem-Schloss-Werbung, die auf Super RTL immer zwischen allem möglichen an Filmen und Serien gelaufen ist. Das waren noch Zeiten vor Netflix und sogar vor der Aufnahme mit dem Receiver, wo man ja jetzt einfach vorspult. Himmel bin ich alt XD Jedenfalls durfte sowas ja auch auf gar keinen Fall in meinem Zimmer fehlen, also ist es unumgänglich irgendwann einmal wieder auf eine kleine Kiste mit Pferdefreunde-Freundebüchern und Lillifee-Zaubertagebuch zu stoßen. Natürlich so an die zwanzig Stück, wo nur die ersten 3 Seiten mit „Liebes Tagebuch“ und Problemen wie „beim Springseilspringen als ich hineinspringen wollte, bin ich gestolpert und alle haben gelacht“ gefüllt sind. Wie auch sonst? Die Zeit und die Probleme hätte ich gerne wieder XD

43. Kassetten
Benjamin Blümchen, die fünf Freunde, Weltreisegeschichten mit der Maus oder Anne Kaffekanne, alles Dinge, die auch ohne Fernseher das Highlight meiner Kindheit waren. Abends zum Einschlafen immer eine Kassette in den Rekorder und warten, bis die erste Seite mit diesem melodischen Surren endet und irgendwann klickt. Oder sogar zurückspulen müssen, um etwas von vorne hören zu können! Da musste man noch wahre Anstrengungen auf sich nehmen, um zu hören, wie Benjamin auf dem Piratenschiff den Zuckerwürfelvorrat wegputzt oder die Fünf Freunde auf der Schatzinsel Schmuggler entlarven. Und den Verlust, wenn eine Kassette mal gefressen und zu Kabelsalat verarbeitet wurde… Alles undenkbar in Zeiten von CD, DVD und Blu-ray. Falls ihr solche kleinen Schätze auch nochmal auf dem Dachboden oder im Keller findet, hört sie euch einfach mal an, ist wirklich total toll und man fühlt sich wieder so klein und ausgelassen wie als Kind

44. Barbies
Ja, jetzt ist wohl auch in dieser Reihe der Moment gekommen, sich wirklich zu schämen. Wenn die anderen Punkte davon zeugen, dass ich in vielen Sachen wirklich ein ziemlich komische Kauz bin, bin ich in euren Augen jetzt wahrscheinlich zu einem gruseligen Tim Burton Knet-Vogel mutiert. Denn ich muss es zugeben: auch in meinen Besitz sind früher einmal die berühmt berüchtigten Barbies gelangt. Und beim Aufräumen lagen sie plötzlich da. In der Ecke in einer Kiste. Mit ihren ekelig glänzenden Mittelscheitel-Mainstream Pommes Haaren und ihrem zuckersüßen Lächeln. Natürlich nicht fehlen dürfen die Unnatürlich langen, dürren Beine und Arme, unproportionalen Brüste und die Wespentaille ohne Rippen oder Gedärme ( Das Essen rutscht wahrscheinlich einfach sofort in die Brüste)… Ich für meinen Teil habe meiner ersten Barbie den Kopf abgerissen und im Klo runter gespühlt – zu meiner Verteidigung. Und da wundern sich so viele, wenn Mädchen Probleme mit ihrem Aussehen haben, aufhören zu essen, sich Masken schminken oder sich durch ihre Anziehsachen definieren. Danke dafür, immer singende, immer freundliche, makellose Barbie, ich hoffe euch bricht der Absatz vom Highheel ab!

45. Dinge, die mir nicht gehören
Nein, ich bin kein Dieb und lagere meine Beute im Stifte und Co. Geheimversteck in meinem Zimmer. Ich bin vielmehr einfach nur vergesslich und verliere Dinge, ohne, dass sie tatsächlich mein Zimmer verlassen. Jeder und ich meine wirklich jeder hat sich doch irgendwann einmal irgendetwas von einer Freundin oder einem Freund geliehen. Ob es nun ein Buch war, Socken, weil man vergessen hatte, welche für den nächsten Tag mitzunehmen, irgendeinen Stift, den man sich im Unterricht geliehen hat oder einen Film. Der Hacken an der Sache? Wenn der Freund das geliehene gute Stück nicht wirklich braucht und vergisst, danach zu fragen, geht die Sache in Null Komma Nix in den eigenen Bestand über, ohne, dass man dabei irgendeinen Hintergedanken hat und – wie alle Sachen, die man besitzt - geht auch diese irgendwann einmal im Zimmer verschütt. Und irgendwann findet man dann hinterm Bett - einen geliehenen Gegenstand aus längst vergessener Zeit. Wiedersehen macht Freude, das gilt auch für den Freund. XD

46. Sachen, die kein Mensch braucht
Wer war als Kind noch so versessen, auf diese kleinen Spielsachen, von Mcs, oder aus den vollkommen überteuerten Wundertüten? Oh, ich verstehe euch. Und wo landen nach ein paar Tagen die kleinen Plastikspielzeuge, Flummis, Treppenläufer, Schlüsselanhänger und Co.? Genau, in irgendeiner Ecke oder Schublade oder Kiste. Wer hatte auch so einen Ball mit Schnur dran oder ein Plastiktier, von Madagaskar, welches irgendwas cooles schießen oder sagen oder bewegen kann? Ich zumindest habe unter anderem dieses und noch so vieles anderes in einer Kiste gefunden. Und natürlich was gemacht? Genau. Einfach in eine andere Schublade geräumt. Denn vielleicht spielt da ja mal irgendwann irgendwer mit *öchomm* nicht.

47. Die zweite Socke (Spezialisierung zu Socke)
Wer kennt sie nicht? Die Legende der zweiten passenden Socke aus der Waschmaschine. Jeder hat von ihr gehört, doch keiner sie jemals gesehen. Wie die Zahnfee. Viele glauben, sie gefunden zu haben, doch Hinterher kam raus, es war nur eine ähnliche Socke mit gleicher Farbe, aber leider verschiedener Naht oder Größe. Bis zu diesem Tag. Denn ich habe es tatsächlich geschafft. Nach Jahren der Vermisstenanzeige habe ich die verstaubte Socke hinter meinem Schrank gefunden. Ein Wunder, wo ich dort doch so oft sauge…

48. Schulutensilien
Am Anfang des Schuljahres hat man meistens noch alles beisammen. Die Hefter, Zettel (noch im Block), Stifte und sogar die ein oder andere Besonderheit wie Kleber oder Schere. Doch mit verstreichender Zeit wird aus der Ordnung schnell ein Sammelsurium aus Zetteln und man hat sie auch sonst nicht mehr alle beisammen. Nach spätestens zwei Wochen hat sich dann irgendjemand den besten Kulli unter den Nagel gerissen und der Kleber ist sowieso nie da, wenn man ihn mal bräuchte. Doch es ist tatsächlich ein Wunder geschehen; ich habe mein eigenes Geodreieck wieder gefunden. Mein eigenes, nicht mal irgendwann von irgendjemandem geliehen und vergessen. Und sogar noch mit allen Ecken, glaubt es mir oder nicht! Es war zwischen Wand und Leiste gerutscht und hatte sich vorzüglich an die Raufasertapete angepasst. Mal gucken, wie lange es in meinem Besitz bleibt. XD

49. Kondome
Obwohl ich schon beim Punkt „Barbie“ meinen Top Scham-Moment festgelegt habe setzt das hier wohl noch Einen drauf. Denn irgendwann im Leben kam dann auch für mich dieser peinliche Moment - nach dem Gespräch über die „Bienchen und Blümchen“ lag dann auch die sporadische Packung Kondome auf meinem Bett. Eiskalter-Eckelschauer. Meine Mutter denkt über das Sexleben von mir und meinem Freund nach. Jedenfalls habe ich die Kondome danach sehr, sehr gut verstaut… und dann vergessen wo ich sie blick-geschützt verbarrikadiert habe. Als ich meinen Schrank aufgeräumt habe, habe ich sie dann ganz unten in der Unterhosen-Kiste gefunden. Surprise! (Dejauveu- Ekelschauer)

50. Erinnerungen
Ich bin nun doch mal ausgezogen und habe alle 49 Punkte beim Umzug noch einmal durchlebt. Das Wichtigste was beim Aufräumen und Wiederfinden auftaucht sind die ganzen Erinnerungen, die wir mit den kleinsten und unnötigsten Dingen verbinden können. Manchmal muss man die Dinge verlieren, damit es etwas besonderes bleibt, wenn man sie dann wiederfindet und denkt „das gibt’s ja auch noch! Das war ja das eine mal als…“. Deshalb muss Punkt 50 jetzt wohl leider so kitschig werden, wie dieser laute innere Monolog der Hauptdarstellerin am Ende eines Teenie-Films: die wichtigen Dinge im Leben verliert man nicht und auch wenn materielle Dinge vielleicht verloren gehen, bleiben die Erinnerungen und Gefühle. Ich weiß, schlimm melancholisch. Aber das macht ja das ein oder andere gute Enden aus.
Das Fazit: verliert viel, denn es macht Spaß Dinge wiederzufinden und wertschätzt die Dinge, die nicht verloren gehen können.

LG Gaenseblume *-
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