"Mein Schatz"

GeschichteAllgemein / P12
Gollum / Sméagol
26.03.2016
26.03.2016
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Hi

Falls jemand die FF von Anne-Rose gelesen hat Projekte zu Herrn der Ringe (R/N), könnte merken, dass ein paar Stellen aus ihrem Kapitel die 10 Gebote Sméagol/Gollum sind. Ich habe in meinem Review geschrieben, dass ich wahrscheinlich noch eine FF von Sméagol/Gollum machen werde. Sie hat mir einen Link zu ihrer FF geschickt und durch dieses Kapitel ist mir sofort dieser One Shot eingefallen. :) Zwar habe ich nicht alle benutzt, aber ich hoffe das stört euch nicht. Falls diese FF anderen ähnelt, ist dies unbeabsichtigt. Ich wünsche euch nun viel Spaß bei dieser kleinen Geschichte über Sméagol/Gollum. ^^

Beste Grüße Alphawolf7





Heute ist Sméagols Geburtstag und sein Freund und auch näher Verwandter Déagol hat ihn zum Angeln gehen überredet. Die beiden sitzen in einem kleinen Fischerboot zusammen und warten bis ein Fisch anbeißt. "Das war eine gute Idee, Déagol. Dann müssen wir zu Hause nicht mit im Garten helfen." sagt Sméagol fröhlich. "Ich mag es auch nicht im Garten zu helfen, dann wird man ständig von seinen Eltern angemotzt, wenn man was falsch macht. Aber hier ist man ungestört und man kann in Ruhe angeln und das schöne Wetter genießen. Déagol hat wieder einmal recht. Das Wetter ist wirklich wunderschön. Die Sonne scheint hoch am Himmel, Eichhörnchen jagen durch die Baumkronen und Vögel zwitschern. Libellen fliegen über den Fluss und Bienen Summen von einer Blüte zur anderen. Ein Fisch hat bei Déagol angebissen "Sméagol, ich habe einen!" ruft er fröhlich. "Schnell zieh ihn raus!" ruft sein Freund. Déagol versucht es, doch der Fisch ist zu stark für ihn, dass kleine Boot schwankt hin und her. Es kippt zur Seite und sein Freund wird ins Wasser gezogen, so das er mit einem Patschen im Wasser landet. Sméagol muss lachen, doch als sein Freund Déagol nicht auftaucht, fängt er an sich sorgen zu machen. Er ruft seinen Namen, doch er antwortet nicht. Sméagol paddelt das Boot zum Ufer und fängt an seinen Freund Déagol zu suchen. Nach ein paar Minuten kommt dieser prustend und hustend aus dem Wasser. Sméagol kann sehen, dass er etwas in seiner Hand fest hält. Er läuft zu ihm "Was hast du denn da in deiner Hand? Ist es eine Muschel für mich oder ist es etwas anderes für mich?" fragt er neugierig. Déagol öffnet seine rechte Hand und zum Vorschein kommt ein kleiner goldener Gegenstand, der mit ein wenig Schlamm bedeckt ist. Es ist ein Ring. Sméagol spürt wie der Neid in ihm hochstiegt. Egal was es ist, er will es haben und schließlich ist heute ein Feiertag – sein Geburtstag und somit steht ihm ein Geschenk zu! "Déagol heute ist doch mein Geburtstag und ich will diesen Ring. Gibst du ihn mir?" fragt er, doch dieser schüttelt mit dem Kopf. Er will den Ring für sich behalten. Das macht Sméagol wütend, und so beginnen sie sich zu streiten und kaum an Land angekommen, wird der Streit handgreiflich. Die beiden raufen sich und er drückt Déagol gegen den Baum so fest, bis er nicht mehr atmet und Sméagol den Ring überlässt. Er hebt ihn auf und hält ihn in seinen Händen, ein hinterhältiges Lächeln bildet sich auf seinen Lippen "Mein Schatz!" sagt er. Sméagol steckt den Ring an die Hand und wird unsichtbar. Bald benutz er die Kräfte des Ringes für böse Zwecke und fängt an Nahrung aus anderen Häusern zu stehlen. Die Nachbarn finden es heraus und so verstoßen ihn seine Familie. Sméagol ist wütend darauf denn er selber glaubt, dass er nichts falsch gemacht hat. Noch in jener Nacht, erwürgt er seine Eltern im Schlaf und verschwindet aus dem Auenland. Sméagol streift durch die Wälder und wann immer er zu einem kleinen Dorf kommt, benutzt er den Ring um Nahrung zu stehlen. Eines Nachts kommt er an einem Fluss an, dort sind ganz viele Fische. "Oh mein Schatz, sieh nur was wir gefunden haben." ruft er begeistert. "Die sehen aber lecker aus." antwortet er sich selber (Ring). Sméagol wartet auf den richtigen Moment ab und greift dann zu und hält seinen Fisch in den Händen. Der Fisch zappelt wie wild in seinen Händen. Sméagol haut den Fisch auf den Boden und als er sich dann kaum noch rührt isst er den Fisch roh. Er gönnt sich noch ein paar Fische, bis er satt ist. Er versucht seinen richtigen Namen auszusprechen, doch alles was aus seinem Namen geworden ist, ist Gollum. Gollum zieht sich die Kleider vom Leib, da sie ihn stören und lässt nur einen Stofffetzen um seine Talje und einen kleinen Beutel, wo er den Ring aufbewahrt. Er läuft noch ein paar Tage auf zwei Beinen, doch dann nicht mehr. Gollum läuft auf allen vieren, hat nur noch sechs spitze Zähne und er ist ganz abgemagert. Durch den Ring verändern sich sogar seine Augen. Sie werden ganz groß und seine Pupillen sind hellblau. Er erinnert sich noch daran was die Hobbits gesagt hatten, bevor er verstoßen wurde. Sie haben gesagt, dass er den Ring gestohlen hätte. Doch er selber sagt, er den Ring nicht gestohlen hatte. Ihm war es egal wer etwas anderes behauptete. Es war sein Recht ihn an sich zu nehmen als Geschenk, denn immerhin war es ein Geschenk gewesen. Er ist mein, mein Eigen mein Schatz deshalb hat er ihn nicht gestohlen er wurde ihm als Geschenk gegeben. Es ist Gollums Geschenk mein Schatz, mein Eigen. Gollum geht weiter und bringt den Ring tief in das Nebelgebirge, wo er ihm in einer Höhle unter dem Nebelgebirge verfällt. "Er ist zu mir gekommen, er ist mein eigen, mein Schatz!" sagt er immer wieder. Ein Lichtstrahl fällt auf seinen Schatz. Es ist schön zu sehen wie er funkelt wenn mal ein Lichtstrahl auf den Ring trifft hier im dunklen der Höhle in der Gollum lebt. "Du bist mein Schatz, mein Gott, mein Leben, du bist derjenige der mich am Leben hält und für den ich lebe. Du bist der eine Ring." sagt Gollum und grinst in die Dunkelheit.

Eines Tages verlässt der Ring Gollum. Der Ring fällt in die Hände eines Hobbits, sein Name ist Bilbo Beutlin. "Ein Ring?" Bilbo hebt ihn auf. "Wo ist er, mein Schatz!" hört er eine Stimme kreischen. Schnell lässt er den Ring in seiner Jackentasche verschwinden.

Gollum sucht wie wild nach seinem Schatz. Heulend und kreischend hört er auf zu suchen. "Wie sehr vermisse ich meinen Schatz wie er mir Gesellschaft leistet. Mir zuflüstert bei dunkler Nacht. Dabei ist er doch zu mir gekommen. Er ist mein – mein Eigen mein Schatz." sagt er. "Reiß dich zusammen, wir werden unseren Schatz wieder bekommen. Los, wir werden aufbrechen und ihn suchen gehen!" befehlt er sich (Ring). "Ja, mein Schatz, wie immer hast du die besten Ideen." stimmt er zu. Und so macht sich Gollum auf den Weg, um seinen Schatz wieder zu finden.
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Ich hoffe euch hat diese kurze Geschichte gefallen. :)
Ich würde über ein paar Reviews freuen, natürlich sind auch Tipps herzlich willkommen. ^^

Beste Grüße Alphawolf7
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