♥ Blond & unschuldig trifft auf dunkel & unbekannt ♥

GeschichteRomanze, Freundschaft / P6
Kylie Galen Lucas Parker
25.03.2016
14.05.2016
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~Kylies Sicht~
Ich saß auf der Veranda unseres Hauses und blickte zu dem Nachbarhaus hinüber in dem die neuen Mieter heute einziehen sollten.
Mein Dad hatte mir erzählt, dass es eine kleine Familie seien würde. Es sollte ein Ehepaar sein mit einem Sohn. Meine Mom hatte mir gesagt ich könnte mich ja mit dem Jungen anfreunden damit ich mehr Freunde hatte wie nur meine beste, und einzige, Freundin Sarah.
Ich sah den Umzugswagen herbei fahren und als erstes stieg ein Junge mit schwarzen Haaren  und blauen Augen aus. Er trug ein schwarzes Shirt und eine Jeans. Der Junge blickte zu mir herüber. Als er meinen Kater  Socke sah wandte er den Blick ab. Okay, er war also kein Katzenfreund.
Ich beobachtete wie er einen der Umzugskartons in das Haus brachte. Er war doch, wie ich, gerade mal 7- und die Kiste sah wirklich schwer aus.
Ich beobachte ihre Ausräum-Aktion eine Weile bis ich merkte, dass ich bestimmt wie eine Stalkerin wirkte.
Also ging ich wieder rein und blickte zu meiner Mom. Der Eiskönigin die mich noch nie wirklich umarmte hatte. Sie starrte aus dem Fenster, wahrscheinlich beobachtete sie ebenfalls unsere neuen Nachbarn beim Einziehen.
Ich ging nach oben in mein Zimmer, zusammen mit Socke. Ich setzte mich auf mein Bett und Socke legte sich zu mir. Er legte den Kopf auf meine Beine und schnurrte. Ich lächelte und beschloss später einmal bei den neuen Nachbarn vorbei zu sehen.

Lucas' Sicht
Es dämmerte mittlerweile und ich ging hinüber zu dem Nachbarsmädchen das im Gras lag. Sie hatte langes blondes Haar und blickte gen Himmel. Sie schien völlig abwesend zu sein.
„Hallo.“, sagte ich, doch sie reagierte nicht. Ich versuchte es erneut. Keine Reaktion.
Ich ließ mich neben ihr aufs Gras nieder. Erst jetzt drehte sie den Kopf zu mir.
„Siehst du den Elefant da?“, sie deutete auf eine Wolke.
„Nein“, log ich. Klar sah ich den Elefanten. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl das sie verrückt war.
„Hmm…“, machte sie nur. Dann fragte sie: „Wie heißt du?“
„Lucas.“, antwortete ich.
„Kylie.“, sagte sie. Dann fing sie an zu lachen. Und dieses Lachen war das süßeste Lachen das ich in meinen 7 Lebensjahren je gehört hatte.
Ich sah sie mit einem fragenden Blick an den sie nicht beachtete. „Hm?“, fragte ich also.
„Jetzt ist ein Affe statt dem Elefant da und der greift sich an den Po.“, sagte sie grinsend.
Ich grinste ebenfalls.
Als sie schwieg und sich wieder die Wolken ansah kam mir ein Gedanke. Konnte sie übernatürlich sein? Ich mein, sie hatte schon eine Ausstrahlung wie eine. Und wenn ja, war sie dann eventuell auch ein Werwolf?
15 Sekunden  und ein paar Mal Augenbrauenzucken später, hatte ich meine Antwort. Ja, sie war übernatürlich. Aber ich konnte ihre Art nicht erkennen. Sie war etwas Besonderes.
Wir redeten noch 10 Minuten, wo bei sie mehr redete als ich. Und ich fand durch das Gespräch heraus, naja eher dadurch das sie nicht versuchte mich zu lesen, dass sie nicht wusste das sie eine Übernatürliche war. Sagen wollte ich es ihr auch nicht, da würde sie mich nur für verrückt halten. Oder ich würde ihr Angst machen.
Das Gespräch wurde durch ihren Kater unterbrochen der sich schnurrend an ihr Bein kuschelte. Ich sprang auf und ging einen Schritt zurück. Sie sah mich durch ihre unschuldigen Augen mit einem fragenden Blick an.
„Magst du keine Katzen?“, fragte sie.
„Ich bin mehr der Hunde Typ“, sagte ich.
„Also magst du keine Katzen.“, sagte sie.
„Nein. Ich muss los.“, log ich und ging.
Bevor ich deinen Kater fresse.

~Kylies Sicht~
Es war nun mittlerweile dunkel geworden und die Nacht brach über Texas herein. Ich sah aus dem Fenster. Der Vollmond warf sein Licht über die Stadt.
Ich mochte den Vollmond nicht mehr seit dem Sarah mir mal eine Gruselgeschichte über Werwölfe erzählt in der es hieß, dass sich ganz normal aussehende Menschen bei Vollmond in Wölfe verwandelten und  Katzen und Menschen anfielen. Drauf hin konnte ich nie mehr bei Vollmond schlafen ohne nicht einen Albtraum zu bekommen.
Ich zuckte zusammen als ich draußen einen Wolf jaulen hörte. Gab es hier in der Nähe überhaupt Wölfe? Vielleicht nur ein Hund. Oder ein Werwolf.
Eins war mir klar: Ich würde in dieser Nacht kein Auge mehr zumachen ohne nicht über Werwölfe zu träumen.
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