The Not So Secret In-House Relationship - Übersetzung

GeschichteHumor, Romanze / P12 Slash
Antonio Dawson Erin Lindsay Henry "Hank" Voight
21.03.2016
21.03.2016
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Hallo un willkommen zu meiner Übersetzung von  alixinsanity  One-Shot Reihe  The Not So Secret In-House Relationship  . Natürlich habe ich vorher um Erlaubnis gebeten und sie auch erhalten. Ich werde die OneShots in selber Reihenfolge posten, wie sie auf AO3 erscheinen, also nicht in zeitlich richtiger Reihen, aber natürlich wird immer dabei stehen, wann das Kapitel spielt. Bei mir erscheint alles in einer Story damit die OS hier leichter zusammen zu finden sind.
Kommentare sind immer sehr erwünscht und nun viel Spaß!! :)




The Not So Secret In-House Relationship

So Much for No In-House Relationships



Antonio stöhnte verärgert, murmelte gedämpft etwas Spanisch in sein Kissen, während er sich im Halbschlaf die Decke über den Kopf zog und so versuchte sich vor dem durch das Haus hallenden Geräusches zu verstecken. Das Geräusch, dessen Echo immer lauter zu werden schien, kam Klopfen an der Haustür. Jahre der Polizeiarbeit und darauffolgende Jahre der leichten Paranoia weckten Antonio voll auf. Seine Augen öffneten sich weit, versuchten alles in dem dunklen Raum zu erfassen. Das Geräusch von unten war immer noch da, das Klopfen wurde lauter und immer ungeduldiger. Neben ihm senkte sich das Bett. Sich selbst aufsetzend, widerstand er dem Drang das Licht anzuschalten, das neben dem Bett auf einem Nachttisch stand. Außerdem waren die Vorhänge geschlossen und er wusste nicht, wie viel Licht durch  den Stoff scheinen würde und er wollte sich gar nicht fragen, wer möglicherweise das Haus beobachtete. Das seichte Kratzen von Metall auf dem Holzboden war kaum zu hören bei dem hartnäckigen Klopfen, das immer noch von Unten her hallte.

„Warte hier“, füllte Hank Voights ruppige Stimme kurz den Raum. Da seine Augen sich leicht an die Dunkelheit gewöhnt hatten, konnte Antonio den unverkennbaren Umriss einer Waffe in der Hand des anderen Mannes ausmachen. Antonio öffnete leicht den Mund, bereit zu widersprechen, als er Voights Hand auf seiner Brust spürte, direkt über der jüngsten Schussnarbe, die ihn sachte zurück schubste.  „Warte hier“, wiederholte Voight, er lächelte leicht, bevor er langsam aus dem Raum ging, die Vorsicht des Mannes wurde deutlich sichtbar, als er auf den Flur hinaustrat.

„Zur Hölle damit“, murmelte Antonio zu sich selbst, nachdem er gewartet und das Klopfen gestoppt hatte, ein paar Minuten lang blieb es still. Während er aus dem Bett kletterte, danke ich mental dem Himmel dafür, dass er eine alte Jogginghose, es gab nichts Schlimmeres als keine Klamotten anzuhaben, wenn jemand in deine Haus einbrach. Zugegeben, diese Situation hatte es schon mal gegeben, auch wenn er derjenige gewesen war, der die Tür eingetreten hatte. Vielleicht war es jemand, den Voight verärgert hatte, da gab es möglicherweise eine lange Liste. Nach seiner Handfeuerwaffe greifend schlich Antonio langsam auf den Flur.

***

Das Klopfen hörte nicht auf, als Hank die Treppe hinunter ging, die Waffe schussbereit an seiner Hüfte. Auf der letzten Stufe hielt er inne und warf seiner Fordertür einen skeptischen Blick zu, als das Klopfen plötzlich auf hörte. Das ist ihm schon mehrere Male passiert über die Jahre, wenn ein übermütiges Gangmitglied dachte, er könne es mit ihm aufnehmen. Hank  kannte die Menge an Leuten, die er in seiner Karriere verärgert hatte und er wusste, dass die meisten die Chance ihn zu töten ergreifen würden, wenn sie sich ihnen bat. Hank hob die Waffe, während er leise durch die Küche schritt. Er ließ die Waffe wieder an seine Seite sinken, als er vorsichtig die letzten paar Schritte Richtung Tür machte und das Klopfen wieder anfing. Er ging sicher, dass er so weit weg von der Tür war, wie möglich, fasste die Waffe noch etwas fester, als er langsam nach Knauf griff, um die Tür zu öffnen. Er war bereit die Waffe in dem Moment zu heben, in dem er den Knauf los ließ, bereit denjenigen zu sehen, der mitten in der Nacht versuchte seine Aufmerksamkeit zu bekommen.  

„Hank, leg die Waffe weg, ich bin‘s“, sagte Lindsays Stimme durch die Tür, was Hank dazu brachte den unbewusste angehaltenen Atmen wieder rauszulassen. Er knirschte mit den Zähnen, als er ohne Vorsichtig die Tür öffnete. Der Anblick seiner Ziehtochter vor seiner Haustür erinnerte ihn sofort an eine Begegnung vor einigen Jahre, als sie noch eine seiner Informantinnen war und es erinnerte ihn an die unzähligen Male, die sie oder Justin mit Freunden abgehangen hatten, nur um das ganze Haus aufzuwecken, wenn sie nach Hause zurückkamen.  

„Deinen Schlüssel verloren?“, fragte Voight mit einer Prise Sarkasmus, dieselbe Frage, die er jedes einzelne Mal gefragt hatte, als Lindsay und Justin noch jünger gewesen waren und immer noch zu Hause gelegt hatten.

„Es war ein harter Tag, ich wollte nicht auch noch erschossen werden“, bemerkte Lindsay steif, aber mit derselben Prise Sarkasmus, die Hank auch benutz hatte, während sie der Waffe, die immer noch an Hanks Hüfte lehnte, einen spitzen Blick zu warf. „Ist es zu spät, um meinen Job bei der Intelligence zurückzubekommen? Diese Task Force dreht sich bloß um  Politik und Zahlen und wie sie die Leute behandeln, sie wieder zurück ins System schubsen, das bin ich nicht. Das bin ich nie gewesen. Ich bin ein Cop geworden, um ein wenig Gerechtigkeit in diese Stadt zu bringen. In meine Straßen, so wie du es mir beigebracht-“
„Willkommen zurück“, verkündete Hank einfach, aber effektiv genug, um den Rest des Monologes abzuwürgen." Er konnte ein Lächeln nicht unterdrücken, als er sah wie die Besorgnis von Lindsays Gesicht verschwand. Zur Hölle, selbst wenn Burgess das Jobangebot angenommen hätte, Hank hätte alles dafür getan, damit er Lindsay auch zurück haben hätte können.

„Ich gehör ganz dir.“

Voight sah dabei zu wie das Lächeln auf Lindsays Gesicht wuchs, wie die Fröhlichkeit  schnell die ganzen Sorgen der letzten Momente zerstörte. „Na los, komm rein.“ Er trat einen Schritt zurück, erlaubte Lindsay hereinzukommen. Er Zog seine Ziehtochter in eine Umarmung und drückte sie noch ein wenig fester, als sie leise „Danke schön“, flüsterte. „Nicht nötig. Erinnerst du dich an die Visagen, die ich mir jeden Morgen ansehen muss“, scherzte Voight, bekam dafür ein leises Lachen. „Na komm, dein altes Bett ist frisch bezogen. Ich mach dir auch Frühstück morgen früh.“

„Ja, das klingt gut. „Lindsay lächelte und machte einen Schritt um den älteren Man herum. „Versprich mir, dass es keine Pistole am Frühstückstisch geben wird“, scherzte sie, während sie der Waffe, die er immer noch in der Hand hielt, einen weiteren spitzen Blick zu warf.


Hank grunzte als Antwort, erwiderte eher zu sich selbst, dass er das nicht bräuchte, wenn sie einen Schlüssel mitnehmen würden, wenn sie um diese Zeiten nach Hause kamen. Lindsay konnte ein Lächeln bei seinen Worten nicht zurückhalten, während sie Richtung Treppe ging. Nun da die Sorgen darüber ihren alten Job zurückzubekommen, vergangen war, drängte es sich auf, zu relaxen und endlich ins Bett zu gehen. Sie war schon halb die Treppe rauf, als eine Gestalt aus einem der Schlafzimmer auf den Treppenabsatz kam, ihre Hand glitt instinktiv zur ihrer Hüfte, wie sie ihre Waffe trug.  Die Dunkelheit, die das Haus immer noch beherrschte, ließ sie nicht mehr als Konturen sehen. Angst ergriff sie, als sie sah, dass die Gestalt etwas in der Hand hatte.  Sie zog ihre Waffe und zielte auf denjenigen. „Waffe fallen lassen“ , rief Lindsay, während sie die letzten paar Stufen heraufsprang.

"Lindsay?"

"Antonio?"

Lindsay Senkte ihre Waffe leicht, während sie die Hand gegen den Lichtschalter schlug, von dem sie wusste, dass er für die Treppe war. Das Licht brannte in ihren Auge für einen Moment, bevor sie sich an die Helligkeit gewöhnten. Gegen den Unterschied der Dunkelheit blinzelnd, spürte sie, wie Verlegenheit auf ihre Wangen kroch. Direkt vor der Schlafzimmertür ihres Ziehvaters stand Antonio mit nichts weiter an, als einer alten Jogginghose von Voight, einer Pistole in seiner Hand, einer sehr verwüsteten Frisur und einem eindeutigen Knutschfleck auf seiner Schulter.  Im Nachhinein war sie sich sicher, dass Antonio sich ebenfalls in einem Zustand von Verlegenheit und Schock befunden haben musste. Hunderte von Fragen gingen ihr durch den Kopf und sie wollte zu allen Antworten. Wie lange ging das schon? Wann hat es angefangen? Weiß irgendjemand davon?
„Was zur Hölle soll das ganze herum Geschrei?“, fragte Hank, während er die Treppe hoch hechtete und sich dann mitten in besagter Situation widerfand.  Er blickte zwischen den Beiden hin und her und bevor nur eine Frage über Lindsays Lippen kommen konnte, sagte er: „Wir werden morgen früh darüber reden.“ Ohne auf eine Antwort oder Zustimmung zu warten, ging er an ihr, die immer noch die Waffe in der Hand hielt, vorbei zu Antonio.
Lindsay sah Voight dabei zu, wie er in seinem Schlafzimmer verschwand, Antonio folgte ihm mit einem gemurmelten: „Ich sollte einfach…“ Die Tür fiel hinter ihnen zu und ließ sie alleine starrend auf dem Treppenabsatz zurück. Sie schüttelte leicht den Kopf, als ihr etwas durch den Kopf ging: So viel zu Beziehungen in der Einheit.
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