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If You Love Something, You Have To Protect It

von Lily-Rose
GeschichteSci-Fi / P18 / Gen
Astrid Finch Cara Coburn Jedikiah Price John Youg OC (Own Character) Stephen Jameson
19.03.2016
06.09.2016
5
3.431
 
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22.05.2016 616
 
Mira?  -Astrid, verwirrt blickte ich auf.
Es war nicht ungewöhnlich, dass sie mich über ihre Gedanken kontaktierte.
Aber diesmal spürte ich, dass irgendetwas nicht stimmte.
Da Astrid keine Paranormale war und somit nicht über telepathische Fähigkeiten verfügte, konnte nur ich ihre Gedanken lesen, sie jedoch nicht meine.
Jedikiah ist hier. Ich erstarrte. Komm schon Astrid, dachte ich. Wo bis du?
Ich bin 350 Fifth Avenue, Ecke 34. Straße. Ich blickte mich um, weder Cara noch Stephen waren hier. Ich sprang auf, in Astrids Stimme konnte ich Angst erkennen.
Schnell lief ich los, doch kurz vor dem Sprung kreuzten mich wieder Astrids Gedanken.
Mira! John ist hier! Ich hielt inne.
Er erkennt mich nicht. Hörte ich sie traurig sagen.
Endlich konnte ich mich los reißen und springen.

Als ich an der genannten Adresse auftauchte erblickte ich schnell die Situation.
Astrid stand auf der einen Seite, Jedikiah und John auf der anderen Seite.
Lange konnte ich nicht die Situation analysieren, denn plötzlich richtete Jedikiah eine Waffe auf Astrid.
Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter als Jedikiah abdrückte und ich wie in Zeitlupe sah, wie Astrid getroffen wurde.
„NEIN!“, schrie ich und rannte zu Astrid.
Dadurch wurden jedoch auch Jedikiah und John auf mich Aufmerksam.
„Mira“, flüsterte Astrid leise.
„Verschwinde von hier.“
„Nein, ich lass dich nicht allein“, sagte ich und spürte wie mir dicke Tränen von den Wangen tropften.
Fest drückte ich auf Astrids Wunde, aus der sehr viel Blut quoll.
Astrids Augen flackerten.
„Bleib bei mir. Astrid, bitte“,  flehte ich weinend.
Plötzlich nahm ich Jedikiahs Stimme war, die mich aus meiner Trauer riss.
„Töte sie!“
Langsam drehte ich mich um. John stand wenige Meter vor mir, die Waffe auf mich gerichtet und schaute mir direkt in die Augen.
„John...“, flehte ich.
Ich sah es in seinen Augen, sah, dass er nicht wusste wer ich war.
Ich konnte nicht einmal den Gedanken fassen zu teleportieren, als ich es auch schon knallen hörte.
Alles geschah ganz langsam, ich sah wie die Projektile sich aus der Waffe lösten, wie sie auf mich zu flogen und fühlte wie sie in meinen Körper ein drangen.
Durch die Wucht wurde ich auf Astrid geschleudert. Doch ich fühlte nichts, ich konnte nur Astrids Gesicht sehen.  
Ich musste sie hier weg bringen, sofort.
Ich versuchte zu springen, aber es passierte nichts. Nein, dachte ich.
Ich konnte jetzt nicht zu schwach sein. Wir mussten hier weg.
Ich versuchte es noch einmal, doch es passierte wieder nichts.
Schon wieder hörte ich den Knall eines sich lösenden Schusses.
Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich nur noch auf das Teleportieren, schnell packte ich Astrids Hand und dann klappte es endlich.

Hart fielen wir auf den kalten Steinboden des Verstecks.
Ich spürte einen stechenden Schmerz in meiner rechten Schulter, er hatte mich doch noch getroffen.
Langsam fanden auch die Schmerzen von meinen anderen Verletzungen einen Weg zu mir. Doch ich ignorierte sie und versuchte Astrid wach zu bekommen.
„Komm schon. Bitte, Astrid“, murmelte ich unter Tränen.
Cara und Stephen kamen angerannt, sie mussten wohl unseren Aufprall gehört haben.
„Was ist...“, fing Cara an.
„Nein!“ Stephen kniete sich neben Astrid. Ich konnte seine Tränen sehen und griff nach seiner Hand. „Stephen“, begann ich. „Es, es tut mir leid.“ Meine Schmerzen wurden immer schlimmer, ich konnte schwach Caras Stimme hören. „Mira, bleib hier. Du musst wach bleiben. Stephen, wir brauchen deine Mom, sofort! Mira, wer war das?“
Ich hatte Mühe zu atmen. Langsam antwortete ich ihr: „Jelikiah“, presste ich mühevoll hervor. „Okay, shhh. Alles wird gut.“
„Ca...Car...Cara!“ Mit aller Kraft öffnete ich meine Augen.
„Jjj...Joohn war bei bei ihm.“
Ich sah noch wie Caras Gesichtszüge erstarrten, dann wurde alles schwarz um mich.
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