Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

If You Love Something, You Have To Protect It

von Lily-Rose
GeschichteSci-Fi / P18 / Gen
Astrid Finch Cara Coburn Jedikiah Price John Youg OC (Own Character) Stephen Jameson
19.03.2016
06.09.2016
5
3.431
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
19.03.2016 701
 
Telepathische Gespräche

„Vielleicht ist er doch einfach abgehauen“, sagte Astrid traurig.
„John? Niemals!“, erwiderte ich entsetzt.
„Mira, er ist einfach gegangen“
„Ja, aber er hat dir versprochen, es wieder gut zu machen“, erinnerte ich sie daran.
„Und John hält seine Versprechen, das weißt du.“
Ich blickte Astrid ins Gesicht und sah wie ihr eine Träne über die Wange rollte.
Vorsichtig nahm ich meine beste Freundin in den Arm. Astrid klammerte sich fest an mich. Ein greller Blitz leuchtete auf, Astrid zeigte mir eine Erinnerung.

Ich konnte Astrid und John sehen, sie standen beide in einer U-Bahn.
„Warte, ich dachte wir sind hier“, sagte John und zeigte auf den Fahrplan.
„Nein, nein wir sind da“, meinte Astrid und zeigte es ihm auf dem Plan.
„Und wir müssen auch gleich noch umsteigen.“
„Es sei denn, du möchtest nach Queens?“, fragend sah sie John an.
„Ich weiß nicht, ich war noch nie in Queens“, John gab seinen Platz neben ihr auf und stellte sich gegenüber von ihr hin und blickte sie mit einem Lachen an.
„Vertrau mir, du musst hier oben erst noch Erfahrung sammeln bevor du die Außenbezirke erkundigst“, antwortete Astrid lächelnd.
„Wirklich ist das so?“, fragte er.
Lachend nickte sie.
„Dann sollte ich wohl lieber auf dich hören.“
Astrid grinste, bis ihre Augen zu einem Mann hinter John glitten.
„Hi John.“ Es war Jedikiah.
Überrascht drehte sich John um.
„Wie, wie hast du...“
„Naja es ist einfacher einen Menschen auf zu spüren, als einen Paranormalen.“
Jedikiah starrte aus dem Fenster.
„Hier müssen wir raus.“
„Jet, ich bin gerade beschäftigt“, erwiderte John darauf hin.
„Vertrau mir, das willst du dir ansehen“, Jedikiah sah ihn durchdringlich an und verließ den U-Bahn Wagon. John drehte sich zu Astrid um, welche seufzte.
John nahm ihre Hand und sagte: „Ich werd´s wieder gut machen, versprochen.“
Küsste ihre Hand und folgte dann Jedikiah.

Vorsichtig löste ich mich von Astrid. Mit Tränen in den Augen sah sie mich an.
„Das war das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe. Du weißt gar nicht wie ich ihn vermisse.“
„Doch, dass weiß ich. Ich vermisse ihn auch.“
„Er wird zurück kommen“, versuchte ich sie aufzumuntern.
Ich sah in ihren Augen, dass sie mir glauben wollte. Aber so einfach war es nicht.
John war jetzt seit 6 Monaten weg. Einfach so. Das passte nicht zu ihm.
Mira, bist du da? –Stephen, dachte ich.
Was ist los? Ich war immer noch etwas ängstlich, dass Ultra doch noch nicht ganz zerstört war. Stephen hatte erzählt, dass der Gründer in die Maschine gezogen wurde bevor sie sich selbst in Luft aufgelöst hatte. Trotzdem hatte ich mich noch nicht an die Ruhe gewohnt die seit dem eingekehrt war.
Nicht’s schlimmes. Ich konnte ihn schmunzeln hören.
TIM hat etwas entdeckt, ich wollte es dir zeigen. Kannst du herkommen? Wo steckst du eigentlich?
Astrid sah mich an.
„Stephen?“ fragte sie mich.
„Ja, ich muss gehen“, ich küsste sie auf die Wange und erhob mich von Astrids Bett.
„Ich ruf dich an“, sagte sie.
Langsam ging ich die Treppe nach unten, verabschiedete mich von Astrids Dad und machte mich auf den Weg zur U-Bahn Station.
Ich bin auf dem Weg. Ich war bei Astrid. Meldete ich mich wieder bei Stephen.
Als ich in der U-Bahn saß, ließ ich meine Gedanken schweifen.
Astrid hatte Recht, es war nicht typisch von John einfach so zu verschwinden. Womöglich hatte Jedikiah wirklich etwas mit seinem Verschwinden zu tun. John war glücklich mit Astrid. Okay, er hatte keine Fähigkeiten mehr. Ich hatte ihn noch nie so glücklich gesehen wie einige Tage nach Ultras Sturz. Das war wohl auch Astrids Verdienst.
Es würde meiner besten Freundin das Herz brechen, wenn sie erfahren würde, dass ich auch Gefühle für John hatte. Das ich ihn schon viel länger kannte, als sie überhaupt sich vorstellen konnte. John hat sich mir gegenüber immer wie ein Bruder verhalten, das war einer der Gründe warum ich mich auch nie getraut habe meine Gefühle zu zeigen. Ein anderer war Cara. Ich wollte nichts Echtes zerstören. Und Cara und John waren Echt.
So Echt, wie John und Astrid es bis zu seinem Verschwinden waren. Für mich gab es da keinen Platz, jedenfalls nicht auf dieser Ebene.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast