Sterben für Ecthelion - oder: Warum ein Balrog nicht in Brunnen baden sollte

OneshotHumor, Freundschaft / P16
18.03.2016
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Disclaimer: Ich verdiene kein Geld mit dieser Geschichte. Alle bekannten Namen, Figuren, Orte, Ereignisse etc. gehören J.R.R. Tolkien. Die vom Original abweichende Handlung dieser Geschichte und mögliche OCs gehören jedoch mir.

Kurzbeschreibung: Große Schlachten führen zu großer Unordnung in der Vorhalle des Todes und nicht immer, wenn man glaubt, die Massen verstorbener Persönlichkeiten abgefertigt zu haben, hat damit auch das Chaos ein Ende. Manchmal fängt es mit dem letzten Trio frisch Verstorbener erst an... Und dann ist da noch diese Sache mit der Ehre... [Ecthelion, Gothmog, Glorfindel]

A/N: Bei allgemeinen Fragen und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Gebrauchsinformation im Profil. Sie finden sie dort unter dem Punkt Homepage.

Dieser One-Shot hat mein Bild von Belroeg zerstört, nachhaltig, fürchte ich. Man muss ihnen, oder in diesem Fall wohl ganz besonders Gothmog durchaus zugestehen, dass er... nun ja, sagen wir, dass er Charakter hat – und Humor.







Sterben für Ecthelion – oder: Warum ein Balrog nicht in Brunnen baden sollte



Nanna wischte sich den Schweiß von der Stirn und warf einen Blick zum Schalter ganz am anderen Ende der Reihe, wo Urd gerade aufgestanden war und sich streckte. Die Maia hatte ausnahmsweise ebenfalls Elbengestalt angenommen. Beeindruckendere Erscheinungen als diese standen ihnen hier bedauerlicherweise nicht zur Verfügung. Im Orkverteilungscenter wäre das zwar anders gewesen, doch dort wollte niemand freiwillig arbeiten, nur, damit er hin und wieder als Balrog, Troll oder Lindwurm herumtollen konnte.

„Ich bin mal weg, Pipi machen und Kaffee kochen“, verkündete Urd plötzlich breit grinsend, deutete auf die Halle vor den Schaltern. „Ist ja nicht mehr viel los hier.“

Nanna unterdrückte ein Ächzen, murmelte stattdessen bloß genervt: „Ja, ja...“ Nur Sekunden später hörte sie Urd davon stürmen und krachend die Tür zum Privatbereich ins Schloss schlagen. Sie seufzte und ließ den Blick schweifen. Der Bereich vor den Schaltern glich einem Schlachtfeld ohne Leichen und Waffen. Der Boden war schmutzig, schleimig und blutig, mit abgelegten und zum Teil verbeulten Rüstungsteilen und Kleidungsstücken – hauptsächlich schienen auch das blutbeschmierte zu sein – bedeckt. Und ausgerechnet diese Woche war Verdandi im Urlaub in Loriens Gärten... Ausgerechnet jetzt, wo Melkor meinte, Gondolin dem Erdboden gleichmachen zu müssen! Oder war es vielleicht andersherum und Melkor hatte sich diesen Zeitpunkt ausgesucht, weil sie unterbesetzt waren? Oder... Nein, ermahnte sie sich stumm selbst, jetzt war es sowieso zu spät. Sie hatten diese Krisensituation weitgehend gemeistert und ihr Ende war in Sicht. Die Halle war wieder so leer, dass man den Fußboden sehen und sein eigenes Wort verstehen konnte, ohne dafür brüllen zu müssen. Wenn sie sich jetzt weiterhin aufregen würde, würde das zu rein gar nichts führen, höchstens zu Kopfschmerzen. Am besten nahm sie sich also die vorerst letzten beiden Persönlichkeiten in der Halle vor und fertigte sie ab. Vorerst deshalb, weil binnen der folgenden Tage sicherlich noch der eine oder andere Elb seinen Verletzungen erliegen würde. Das war nach großen Schlachten immer so.

Nach einem letzten tiefen Atemzug nahm die dienstälteste Maia die beiden letzten Persönlichkeiten aufs Korn. Sie boten einen zugegebenermaßen seltsamen Anblick, das ließ sich keineswegs leugnen. So etwas war ihr in all den Jahrhunderten, die sie nun schon in der Vorhalle des Todes tätig war, auch noch nicht untergekommen. Der Balrog war nur an seinem pechschwarzen Körper und den Flügeln zu erkennen. Dass es sich bei ihm um eine heiße Kreatur handelte, darauf ließen nur noch die Wasserdampfwölkchen schließen, die in feinen Säulen vom Körper aufstiegen, und von den Flügeln wollte sie eigentlich gar nicht erst anfangen. Die sahen nur noch wie Flügel aus, wenn man wusste, dass sie welche waren, immerhin hingen sie wie nass gewordenes Papier herab, klebten zusammen und am Körper, und dann erst dieser Noldo... Nein, nicht darüber nachdenken! Einfach nur abfertigen! Dann einen Kaffee trinken, einen starken Kaffee!

„IHR DA!“, brüllte sie, erhob sich und stützte sich mit beiden Händen auf der Tischplatte vor sich auf. „BALROG, DA RÜBER!“ Sie wies auf Urds unbesetzten Schalter. „HINSTELLEN UND WARTEN! UND IHR“, sie wandte sich an den Noldo in voller Rüstung, aus der an mehreren Stellen leicht gerötetes Wasser rann, ebenso wie aus den dunklen Haaren, „KOMMT HIERHER, SOFORT!“

Die Angesprochenen warfen erst ihr, dann einander einen verwunderten Blick zu, dann zuckte der Noldo mit den Schultern und kam zum Schalter herüber. Begeistert wirkte er jedoch nicht, genauso wenig wie der Balrog, der ihrer Aufforderung schlurfend, ein bisschen stolpernd und dampfend ebenfalls nachkam.

„Aber ganz bestimmt wiederholen wir das nochmal“, versicherte der Noldo an den Balrog gewandt, als er ihren Schalter erreichte.

Der Balrog gab eine Kombination grollender und knurrender Laute von sich, der Noldo nickte:

„Selbstverständlich wählst du diesmal den Ort aus. Das ist ja wohl das Mindeste, immerhin bist du derjenige, der Revanche verlangen kann.“

Der Balrog fauchte eine Erwiderung.

„Wenn sich das einrichten lässt, werde ich natürlich auch den ersten Angriff führen. Da muss mein König allerdings seine Zustimmung geben.“

Grollen des Balrogs und ein klägliches, durch die feuchten Flügel gehemmtes Schulterzucken.

„Ja, Monarchie ist schon anstrengend, da stimme ich dir voll und ganz zu. Es könnte so viel unterhaltsamer sein, sich einfach mal ohne Erlaubnis duellieren zu dürfen.“

Knurren.

Der Noldo schüttelte demonstrativ den Kopf. „Nein, das mit dem Brunnen war keine Absicht, die Brunnen gehören nun einmal zu meinem Haus.“

Erneutes Knurren.

„Da muss ich dir wirklich widersprechen, Gothmog. Es wäre unsinnig, wenn das Haus der Quelle keine Brunnen und sonstige Wasserspiele hätte. Wie sollten die Leute den Namen meines Hauses denn dann noch ernstneh- “

„ENTSCHULDIGUNG! KÖNNTET IHR DAS –VERDAMMT NOCH MAL! – AUF SPÄTER VERSCHIEBEN?!“

Nicht, dass es später Gelegenheit dafür geben würde, aber das behielt Nanna lieber für sich. Das laut auszusprechen würde nur zu noch mehr Querelen führen und alles unnötig in die Länge ziehen.

„Ihr wünscht, holde Maid?“ Der Noldo in Vollplatte bedachte sie mit einem charmanten Lächeln, das irgendwie... irgendwie... der abgebrochene Schneidezahn tat der vermutlich beabsichtigten Wirkung einigen Abbruch.

„Dass Ihr mir einen Moment Eurer Aufmerksamkeit schenkt“, presste sie hervor, angestrengt darum bemüht, nicht den Blick abzuwenden oder in peinlich berührtes und etwas hysterisches Gekicher auszubrechen.

„Sehr gern.“

Immer noch dieses angeknackste Lächeln...

„Würdet Ihr Euch bitte vorstellen, damit ich Euren Namen mit der Gästeliste abgleichen kann?“

„Es gibt eine Festlichkeit?“ Der Noldo zog eine fein geschwungene, wenn auch leicht angekokelte Braue.

Sie nickte. Der Balrog am anderen Schalter grunzte etwas unverständliches, auf das der Noldo jedoch prompt reagierte:

„Natürlich habe ich davon nichts gewusst! Da hätte ich mich doch vorher umgezogen!“ Es klang ein wenig empört. Doch noch bevor sie sich darüber aufregen und wiederholt laut werden konnte, wandte der Noldo sich wieder ihr zu: „Ecthelion, Fürst des Hauses der Quelle.“

„Vielen Dank.“

Nanna beeilte sich, den Namen zu notieren. Je schneller sie diesen Kerl los war...

„Stets zu Diensten.“

Wenn sie weiterhin diese entstellte Zahnreihe ansehen musste, dann...

„Darf ich fragen, was Euch passiert ist?“, hakte sie nach. Wenn Ecthelion redete, konnte er nicht lächeln und das hieß, dass sie weniger seiner Zähne sehen musste, also...

„Passiert?“ Der Fürst klang ein klein wenig erstaunt.

„Nun“, setzte Nanna nach, „Ihr seid klatschnass und der Balrog... nun, der Balrog ist... aus.“

Der Balrog grollte und prustete lautstark, sodass Nanna kurzzeitig wirklich der Meinung war, er würde lachen. Aber das konnte überhaupt nicht sein! Belroeg waren Dämonen und Dämonen hatten weder Humor noch einen Sinn für heitere Dinge!
Ecthelion stemmte die Hände in die Seiten.

„Nein“, schnauzte er dann den Balrog an, „das sag ich der Dame ganz sicher nicht, dass das daran liegt, dass wir in meinem Brunnen ertrunken sind. Soweit kommt’s noch! Außerdem bin ich überhaupt nicht sicher, ob ich überhaupt ertrunken bin oder ob du mir nicht einfach das Genick gebrochen hast, als du auf mich gestürzt bist!“

Knurren des Balrogs.

„Ja, gut, es war ein Versehen, das glaube ich dir, Gothmog. Trotzdem kann ich nicht verstehen, wie du über den Brunnenrand stolpern konntest. Du musst ihn doch gesehen haben! Immerhin war ich derjenige, der mit dem Rücken zum Brunnen stand!“

Grollen.

„Brunnen sind keine Hindernisse im Kampf, sondern eine Herausforderung für geübte Kämpfer. Du hättest eben genauer hinsehen müssen.“

Der Balrog machte eine energische Geste mit der rechten Hand und grollte erneut, was diesmal deutlich unheimlicher klang als zuvor. Nanna schielte auf ihr Pult und hoffte inständig, dass sie gleich wusste, wohin sie Ecthelion abschieben konnte.

„Was soll das denn bitte heißen?! Du bist ein Feuerdämon!“, empörte sich der Fürst, „Wenn jemand bei all dem Rauch, Dampf und Feuer etwas hätte sehen können müssen, dann ja wohl du!“

Leises Knurren, dann zog der Balrog die Schultern hoch, verschränkte die Arme vor der Brust und sah die Wand zu seiner Rechten an, anstatt weiterhin den Noldorfürsten.

„Das ist jetzt kindisch und weder mann- noch ehrenhaft von dir, einfach zu schmollen“, setzte Ecthelion nach.

Nanna kreuzte unter dem Pult die Finger. Hoffentlich gingen die beiden nicht gleich erneut aufeinander los. Das hätte gerade noch gefehlt! Sie hatte hier im Moment doch keine Möglichkeit, sie voneinander zu trennen und obendrein lagen genug Dinge herum, die als Waffe zweckentfremdet werden konnten! In diesem Moment begann sich die Antwort auf ihre Anfrage nach Ecthelions Lebensstatus abzuzeichnen – sehr eindeutig abzuzeichnen.

„Fürst Ecthelion“, setzte sie eilig an, „Ich habe Euren Namen auf der Gästeliste gefunden, aber Ihr seid -“

Ein Zischen am anderen Ende der Halle ließ sie abbrechen. War das etwa schon der Erste derjenigen, die an den Folgen der Schlacht das Zeitliche segnen würden? Das wäre aber schnell gegangen... Oder hatten sie vielleicht doch mehrere Tage gebraucht, um alle Angekommenen abzufertigen?! Es konnte vorkommen, dass man über zu viel Arbeit die Zeit vergaß und...
Zum Vorschein kam ein Elb, der, dem teilweise noch qualmendem Rest seines Haupthaares nach zu urteilen, einmal goldblond gewesen war. Auch er trug eine Rüstung, allerdings mit einem ganz anderen Wappen als Ecthelion. Der Neuankömmling stolperte etwas desorientiert vorwärts, schüttelte sich, dass sein Kettenhemd klirrte und sah sich dann um.

„ECTHELION!“, rief er plötzlich unverkennbar überrascht und erfreut aus. „DU HIER! Welch Freude!“

Der Angesprochene, der sich ebenfalls umgedreht hatte, breitete die Arme aus. „GLORFINDEL! Ich hatte schon befürchtet, allein zu diesem Fest gehen zu müssen.“

Nanna zückte erneut die Feder, notierte den Namen Glorfindel und...

„Was für ein Fest?“ Der Fürst des Hauses der goldenen Blume klang verwundert, kam jedoch mit großen Schritten näher zum Schalter. „Ich bin gerade mit einem Balrog abgestürzt und jetzt soll es ein Fest geben?“

„Diese holde Maid hat gerade die Gästeliste geprüft“, erwiderte Ecthelion mit unverhohlener Begeisterung, „mein Name steht darauf, also wird deiner es auch tun – und um ehrlich zu sein, ein Becher Wein und ein paar Gläschen Schnaps wären nach dieser Schlacht sehr erfrischend.“

„Das ist wahr!“ Glorfindel fiel Ecthelion um den Hals, klopfte ihm den Rücken, als legte er es nur darauf an, seinem Freund durch die Rüstung hindurch mehrere Rippen zu brechen. Als die Männer sich voneinander lösten, warf der ungewöhnlich blonde Noldo einen Blick zum Balrog, der noch immer schmollte, dann flüsterte er:

„Was ist denn mit ihm?“

Ecthelion zuckte nur die Achseln und raunte genauso laut zurück: „Ist beleidigt, weil ich gesagt habe, er als Feuerdämon müsse doch bei Rauch und Feuer in der Lage sein, meine Brunnen zu sehen.“

„Wie? Du bist gar nicht aus der Stadt herausgekommen?“

„Nein. Gothmog zog es ja vor, uns beide in meinem Lieblingsbrunnen baden zu schicken.“

Der Kopf des Balrogs ruckte mit einem monströsen und sehr wütend klingendem Brüllen zu ihnen herum. Die beiden Noldor schien das jedoch nur mäßig bis gar nicht zu beeindrucken. Stattdessen zuckte Ecthelion nur schon wieder mit den Schultern und erklärte:

„Was denn? Du erzählst deinen Freunden doch auch alles und das war nichts weiter als die Wahrheit.“

Der Balrog öffnete sein Maul und -

„STOPP! Einen Moment bitte“, brüllte Nanna dazwischen. „Ihr könnt das meinetwegen nach oder während dem Fest klären, aber bitte nicht hier und jetzt.“

Die beiden Noldor und der Balrog starrten sie an. Dann war es Glorfindel, der ihr beipflichtete:

„Ja, bevor wir weitermachen, wäre ein bisschen Wein gut, um unsere Kehlen zu befeuchten und um Euch, Gothmog, Zeit zu geben, Euch wieder anzuzünden. Alles andere würde nur zu einem unfairen Kampf führen – und das verbietet die Ehre.“

Der Balrog hielt inne, schien einen Moment zu überlegen – vermutete Nanna zumindest, denn so viel Mimik, dass es tatsächlich aussagekräftig hätte sein können, hatte ein Balrog nun einmal nicht –, dann nickte er zustimmend.

„Wie steht es denn nun mit der Gästeliste?“, erkundigte Glorfindel sich gleich darauf bei ihr.

Sie warf einen Blick auf ihr Pult, zog kurz die Stirn in Falten, ehe sie antwortete: „Auch Euer Name steht darauf, Fürst Glorfindel. Es ist die rote Tür gleich hier rechts, und die restliche Festgesellschaft wartet schon, also...“

„Dann wollen wir sie nicht noch länger warten lassen“, beschloss Ecthelion und setzte sich in Bewegung. Erst einen Schritt vor der Türschwelle hielt er inne, wandte sich noch einmal dem Balrog zu: „Lass es mich wissen, wenn du bereit für einen weiteren Zweikampf bist.“

Der Balrog schnaubte eine Antwort, gefolgt von ein paar Dampfwölkchen. Ecthelion nickte ihm zu und trat durch die Tür, Glorfindel folgte ihm ohne weitere Grußworte zu verlieren. Nanna seufzte erleichtert, als die rote Tür sich hinter den beiden Noldorfürsten von selbst wieder schloss. Die war sie schon mal los! Jetzt musste sie nur noch den Balrog abschieben und dann... Kaffee!
Sie stand auf und ging zu Urds Schalter hinüber. Wenigstens hatte Gothmog auf sie gehört und sich keinen Schritt von dort fortbewegt. Das würde es einfacher machen, genauso wie der Umstand, dass er derzeit nicht brannte und somit auch nicht ansteckend war.  Außerdem wusste sie seinen Namen bereits, das hieß, sie konnte ihn gleich notieren und musste nicht erst warten, bis Urd zurückkam, um für sie zu übersetzen, was der Dämon schnaubte, fauchte, knurrte und grollte.

„So“, Nanna setzte sich auf Urds Platz, „dann wollen wir doch mal sehen, auf wessen Gästeliste ihr -“

Am anderen Ende der Halle zischte es erneut, diesmal jedoch deutlich lauter und vor allem auch mit deutlich mehr Rauch und Gestank, als es eben noch bei Glorfindels Auftauchen in der Vorhalle des Todes der Fall gewesen war. Diesmal war es jedoch auch etwas deutlich größeres, das ankam – ein weiterer Balrog, brennend allerdings.

Nanna schluckte schwer. Gothmog hatte sich ob des Geräusches und Geruches ebenfalls umgedreht, aber so, wie er plötzlich versuchte, seine Flügel zu spreizen, ließ es die Maia nichts Gutes vermuten.

Und dann brach der frisch angekommene Balrog in lautes, grollendes Gelächter aus. Eigentlich kein Wunder, schoss es ihr durch den Kopf. Das lernte man in der Einführungsveranstaltung für diesen Job, dass es unter Belroeg als Schande und Lächerlichkeit galt, sich löschen zu lassen. Genauso, wie man lernte, dass es unweigerlich zu Schlägereien zwischen ihnen führte, wenn... ERU! Sie sprang auf und zerrte den Wasserschlauch unter Urds Pult hervor.

Für Fälle wie diesen gab es nur eine einzige Lösung – Hochwasser!



***


Weitere Geschichten aus der Vorhalle des Todes gibt es hier: Sterben für Einhändige und auf meinem Profil.
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