Variable des Schicksals

von Leahjjr
GeschichteAbenteuer, Romanze / P16 Slash
Darren Shan OC (Own Character)
18.03.2016
18.03.2016
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18.03.2016 452
 
Die Wächter an de Tür hatten uns, nachdem Viktor ihnen die Situation erklärt hatte, eingelassen und direkt veranlasst, dass man uns neue Klamotten gab. Unsere waren total zerfetzt, von den ganzen Dornen und Felswänden. Eigentlich wurden sie dem Begriff Klamotten gar nicht mehr gerecht. Wir folgten einem von den Wächtern, bis in den Hinteren Teil der Höhlen. Dort angekommen, ließ er uns alleine, damit wir uns umziehen konnten. Ich schaute mich staunend um, die Höhle war zwar nicht gerade groß, aber von oben bis unten voll mit Klamotten. "Such dir was aus, aber vielleicht etwas praktisches, ich weiß noch nicht, wie lange wir hier bleiben." Ich nickte ohne Fragen zu stellen. Ich wusste inzwischen, dass man aus meinem Mentor nicht mehr heraus bekam, als er einen wissen lassen wollte. Nach einigem Suche, fand ich einen schlichten Rock und eine Leinen Bluse. Das war zwar nicht das praktischste, dass ich mir hätte raussuchen können, aber im Notfall würde ich auch damit klettern und rennen können. Außerdem fand ich ein paar braune Schuhe, es sollten wohl Stiefel sein. Als Krönung meines Outfits, fiel mir ein dunkel roter Mantel  ins Auge. Er war nicht sonderlich warm, aber lang und mit Reißverschluss, also Praktischer als meine momentane Knopf Jacke. Ich legte die gesammelten Sachen über meinen Arm und  drehte mich zu Viktor um. Er war gerade dabei sich eine braune Leinen Hose anzuziehen und ich schaute verlegen  weg. Ich war zwar schon seid drei Monaten mit ihm unterwegs, trotzdem war es mir unangenehm ihn so zusehen. Viktor bemerkte meinen Blick und lachte. "Du kannst dort hinten, hinter die Felsen gehen, wenn dir das lieber ist." Er deutete auf einige, in den Raum stehenden Felsen. Ich lächelte ihn erleichtert an und begab mich in den Schutz der riesigen Steine. Ich legte die gesammelten Klamotten vor mich auf den Boden und streifte mir die übrig gebliebenen Fetzen von Körper. Ich war etwas enttäuscht, dass ich keinen neuen BH gefunden hatte, meiner fiel bald auseinander, aber ansonsten war ich mit meiner Ausbeute zufrieden. Das Outfit stand mir recht gut. Es gab zwar keinen Spiegel, aber an Viktors Blick konnte ich sehen, dass ich eine gute Wahl getroffen hatte. Er kam auf mich zu und legte mir den Arm um die Schultern. "Du siehst aus wie eine kleine Piratin." lachte er und manövrierte mich aus der Höhle hinaus. "Ich finde ehr wie ein Assassine, aber naja. Piratin wirds auch tun." Dazu, dass er mich "klein" genannt hatte, sagte ich nichts. Ich war es mittlerweile gewohnt, das Viktor mich wie ein kleines, zerbrechliches Mädchen behandelte. Obwohl ich alles andere als das war und das wusste Viktor auch.
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