Hänsel und Gretel-Ausschau nach Hänsel

GeschichteAllgemein / P12
Ben Eduard Gretel Hänsel
16.03.2016
17.03.2016
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Hallöchen,
da ich es nun endlich geschafft habe, eine Fanfiktion zu schreiben, lege
ich jetzt einfach mal los. Wie man schon im ersten Satz bemerkt, ist dies
hier meine erste Fanfiktion. Ich hoffe, dass sie euch gefallen wird und
wünsche denen, die dies hier lesen, viel Spaß. :)
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Als ich heute morgen aufwachte, schien mir die grelle Sommersonne
ins Gesicht. Kurze Zeit dachte ich, dass ich ein normales Mädchen mit
einem normalen Leben und einem normalen Job wäre. Doch als ich dann
den Kopf zur Seite drehte und Eduard, meinen besten Freund, sah, fiel
mir ein, dass ich Gretel war. Eduard war nämlich ein Troll. Nein. Kein
bösartiger Troll, der Hexen diente. Ganz im Gegenteil; er hatte mir
vor ungefähr einem Jahr mein Leben gerettet. Und nun war er, wie
Hänsel, Ben und ich, ein Hexenjäger. Naja, ein Hexenjäger war
untertrieben. Wir waren Ben, Eduard, Hänsel und Gretel, die
Hexenjägertruppe schlecht hin. Plötzlich hörte ich ein Keuchen aus
dem Nachbarzimmer. Das Keuchen wurde lauter. Nun wachte auch
Eduard auf und sah mich fragend an. „Was ist das?“, grummelte er.
„Keine Ahnung, ich...“. Ich konnte den Satz nicht beenden,
da ein ziemlich verschwitzter Ben ins Zimmer gerannt kam und so
laut schrie, dass sich selbst Eduard die Ohren zuhalten musste.
Verwirrt sprang ich aus dem Bett und versuchte Ben zu beruhigen.
Da ich damit keinen Erfolg hatte, sprintete ich in das Zimmer von
meinem Bruder. Als ich die Tür öffnete, sah ich Leere. Keine
Menschenseele war dort. Das einzige, was ich sah, war ein offenes
Fenster. Oh. Mein. Gott. „BEN!“, schrie ich. „Beweg' deinen Arsch
sofort hierhin!“
Als Ben zu mir gekrochen kam, fing ich wieder an zu schreien.
„Wo ist mein verdammter Bruder?“ „Ich... ich weiß auch nicht. Da
war plötzlich diese Hexe und...“ „Ich hab doch gesagt, du sollst
aufpassen. Du weißt doch, dass er krank ist.“ Na gut. Jetzt tat
mir Ben ein bisschen Leid. Um ihm nicht in seine wässrigen Augen
zu sehen, beschloss ich mich im Zimmer umzusehen. An dem offenen
Fenster fand ich schließlich einen Brief:

Hallo,
wie ihr anscheinend schon wisst, habe ich euren
Kollegen und Freund Hänsel entführt. Wenn ihr
nicht wollt, dass ihm etwas geschieht, dann liefert
mir diese ekelhafte, weiße Hexe Gretel aus. Ich
brauche dieses widerliche, kleine pochende Herz!
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