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Abneigung und Sehnsucht

von LadyLucky
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
16.03.2016
10.05.2021
16
22.653
3
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16.03.2016 1.097
 
„Toby komm schon. Sonst kommen wir zu Spät zum Essen.“ Toby mein kleiner Bruder, der mittlerweile schon 7 Jahr alt ist, beobachtet eine Schnecke die auf einen Bordstein hoch klettert. Er schaut mich an und lächelt mir zu. „Ich komme.“ Er rennt auf mich zu und nimmt selbstverständlich meine Hand. Zusammen laufen wir zu unseren Eltern. Seit seiner Entführung hat sich vieles geändert. Nach dem ich aus dem Labyrinth wieder zurück gekommen bin und ich Toby vor Jareth gerettet  
habe, habe ich alle meine Sachen zusammen gepackt und weg geworfen. Ich habe aufgehört in meiner eigener Traumwelt zu leben und das schauspielern habe ich auch aufgegeben. Ich habe alles aus meine Leben verbannt was mich an dieses Labyrinth und an Jareth erinnert. Ich habe angefangen mir neue Hobbys und Interessen zu suchen und habe auch Freunde gefunden die ich nie hatte. Mit meiner Stiefmutter verstehe ich mich seit her gut. Sehr gut sogar. Zusammen mit einer Freundin besuche ich dieselbe Universität und teilen uns auch eine Wohnung. Nebenher arbeite ich für einen Verlag als Kolumnistin und Sandy arbeitet in einem Fitnessstudio in der Innenstadt. Also passend zu unserem Studium. Ich studiere Literatur und meine Freundin Sandy Sportwissenschaft. Im ganzen bin ich mit meinen Leben sehr zu Frieden. Ich verstehe mich mit jedem gut und denke kaum noch an das Labyrinth. Manchmal denke ich an meine Freunde dort. Aber die Gedanken blende ich meist immer gleich wieder aus. Denke ich an sie, denke ich auch an ihn und das ist das letzte was ich will, dass er noch in meinen Gedanken her rum schleicht. Eigentlich müsste ich ihm danken, wäre er nicht gewesen, würde es für mich jetzt nicht so laufen, wie es momentan läuft. Ich konzentriere mich nur noch auf mein Leben und mein Verhältnis zu meiner Familie und zu meinen Freunde. Toby zerrt mich an der Hand, da wir schon fast zu Hause waren. Meine Stiefmutter lief gerade aus dem Haus raus und winkt uns zu. Wir winken zurück und fangen an zum Haus zu rennen. „Perfekt, ihr seid gerade richtig gekommen. Das Essen ist gerade fertig geworden.“ Zur Begrüßung umarme ich meine Stiefmutter und wir liefen in das Haus rein und mir kommt ein unglaublicher Duft entgegen. Sie hat mein Lieblingsessen gekocht. Lasagne. Mein Dad sitzt bereits schon am Esstisch. Ich umarmte ihn kurz und setze mich neben ihn hin. Zusammen saßen wir am Tisch und aßen die Lasagne auf. Toby erzählt unsere Eltern was wir heute alles unternommen haben. Wir waren zusammen Eis essen und dann waren wir auf dem neuem Spielplatz der auf dem Park erbaut worden ist. „Sarah wie läuft es mit deinem Studium?“ fragt mich meine Stiefmutter und überreicht mir ein Stück Knoblauchbrot. „Super, wir haben in ein paar Wochen noch die letzten Prüfungen bis die Sommerferien anfangen. Aber ich bin zuversichtlich.“
„Ich bin so stolz auf dich, was du aus deinen Leben machst.“ Lobt mich meine Stiefmutter. Ich lächelte und aß meine Lasagne weiter auf. Gegenspäter verabschiedete ich mich und fuhr mit meinen kleinen VW nach Hause. Vor dem Haus stand bereits Sandys Auto in der Einfahrt. Als ich die Tür öffnete kommt sie mir schon entgegen gesprungen. „Sarah, du weiß nicht was mir heute in der Arbeit passiert ist.“ „Warte, lass ich mich erst mal rein kommen.“ Ich zog meine Schuhe aus und setzte mich auf mein Lieblingssofa. „So leg los, was für ein Typ hast du diesmal kennengelernt?“ Dadurch, dass sie in einem Fitnessstudio arbeitet, stehen die Männer Schlange bei ihr. Ist auch kein Wunder. Sie ist hübsch und hat eine mega Figur. Jede Frau würde vor Neid erblassen. Mich eingeschlossen.
„Also nach einer meiner Kurse kam ein Typ auf mich zu. Er war auch in meine Kurse dabei gewesen. Er ist mir natürlich sofort aufgefallen. Er hatte zwei verschiedene Augenfarbe und eine außergewöhnliche Frisur. Total 80er. Einfach nur heiß.“ Ich verdrehe meine Augen und schnaufe. „Ja schon gut, ich komme schon auf den Punkt. Auf jeden Fall hat er mich gefragt ob ich auf unsere Uni gehe und ob ich ihm morgen dabei helfen kann das Gelände zu zeigen, da er vor hat im nächstem Semester sie auch zu besuchen. Plötzlich meinte er, dass er eine alte Freundin sucht und ob ich sie kenne.“ Oh man sie muss es ja auch immer so spannenden machen, obwohl es mich eigentlich nicht wirklich interessiert. Unglaublich, dass wir uns früher in der Schule gehasst haben. Sie war die schöne und beliebte gewesen und ich war der Freak.
„Ja und? Was willst du mir eigentlich erzählen?“
„Er sucht dich.“ Verwundert schaue ich sie an.
„Mich?“ Sie nickte mir zu. „Ja er sagte mir deinen Namen und meinte er würde dich von früher kennen. Er hat gehört du wärst auch auf der Uni und dachte er fragt mich mal. Ich habe ihm gesagt, dass du meine Mitbewohnerin bist. Er hat mich gebeten dich morgen mitzunehmen.“ Mich? Wer soll das sein? Ich hatte damals keine Freunde, bis ich mein Leben verändert habe.
„Ich weiß nicht wer das sein soll. Du weiß wie ich früher war. Ich hatte früher mit keinem Kontakt bis ich mich mit euch angefreundet habe. Wie heißt  er?“
„Jareth.“ Ich prustete los. Das kann nicht sein. Doch nicht etwa der Jareth? Das ist unmöglich. „Kennst du ihn?“ fragt Sandy mich. Ich tue so ob ich darüber nach denken würde. Sie darf nicht ahnen, dass ich einen Jareth kennen. Vielleicht ist er es auch nicht. Aber die Beschreibung würde passen. Ich habe ihn in meinem Leben so verdrängt, dass mir Sandys Beschreibung nicht mal mehr merkwürdig vor kam. „Nein, ich kann mich an keinen Jareth erinnern. Hat er dir erzählt wo wir uns kennen?“
„Nein, nach dem wir eine Zeit ausgemacht haben. Ist er auch schon gegangen.“
„Du hast einfach etwas mit ihm was ausgemacht? Ich habe morgen keine Zeit. Ich muss lernen und arbeiten muss ich auch.“
„Oh man Sarah, du wirst doch kurz für eine Stunde Zeit haben.“ Ich will diesen Jareth nicht treffen. Mir fällt auch keine gute Ausrede dafür ein und die Wahrheit kann ich ihr auch nicht erzählen. Sie wird mich verrückt erklären. „Ich versuche es irgendwie einzurichten, ok?“ Sandy nickte zufrieden. Wir redeten noch ein wenig, bis ich zu meinem Zimmer gehe und mich einfach gegen meine Tür anlehne. Er kann einfach nicht der Jareth sein. Was soll ich nur machen wenn er es wirklich ist?….Jareth….

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Ich hoffe euch hat mein erstes Kapitel gefallen. Ich wollte schon so lange eine Geschichte von Sarah und Jareth anfangen und jetzt habe ich es geschafft. =) Auf Reviews würde ich mich freuen.
Eure LadyLucky
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