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Die Schwester eines Wunderkindes

von Soulkaze
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Hanamiya Makoto OC (Own Character)
15.03.2016
22.11.2016
43
30.127
2
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06.04.2016 572
 
soo, weiter geht's.

              AM ABEND:

Um mich abzulenken, begab ich mich dann erst einmal zuhause angekommen, in die Küche und machte mir jede Menge Cremé Brúlle, die ich auch fast alle alleine Auffutterte und mich Papp satt aufs Sofa fallen ließ.

,, Urgh, ich glaub das letzte war wohl eins zu viel´´, rieb ich mir meinen Bauch, der sich mit einem schmerzhaften Stechen meldete.
Missmutig fiel mein Blick auf das weiße Pergament, ,, Dummer, blöder Karui-Senpai´´, brummte ich, fiel aber beim Geräusch der sich öffnenden Haustür beinahe vom Sofa.
,, Akiracchi?´´, rief Ryouta fragend ins Haus.

,, Bin auf dem Sofa!´´, rief ich zurück.
,, Du machst dir doch eigentlich nur was Süßes wenn es Dir richtig mies geht, also was ist los?´´, wollte er wissen.
,, Nichts, muss immer gleich was sein, wenn ich mir was Süßes mache?, Und warum erzähl ich Dir das eigentlich, nur weil Du mein Zwilling bist, heißt das nicht gleich das ich dir automatisch alles anvertraue´´, knurrend wollte ich nach dem weißen Pergament schnappen, doch Ryouta war schneller, er griff sich das weiße Pergament, schaute drauf, dann schnellte sein Kopf wieder hoch und er sah mich mit einem mehr als Entsetzten Blick an, ,, Du bist von der Schule geflogen?!´´, dabei ging seine Tonlage um mehr als einige Oktaven höher und er klang dabei nicht gerade wie ein Junge.

ETWAS SPÄTER:

Fluchend stopfte ich den letzten Rest meiner Klamotten in meine große Reisetasche und versuchte sie mit einigen fluchen, stopfen und zerren zuzubekommen, was letzten Endes auch gerade so noch klappte.
Dann schnappte ich mir mein Handy, wählte eine Nummer  und hielt es mir dann an mein linkes Ohr und wartete das alt-bekannte tuuten ab.

,, Reha-Therapiezentrum Lerush, was kann ich für Sie tun?´´, erklang eine Männliche Stimme vom anderen Ende der Leitung, die jedoch einen leicht Androgynen Klang hatte.
,, Hallo Jeshu-kun, ich bin es´´, ,, My Darling, Akira-chan, Hello, was gibt es denn das du hier bei Uns so spät noch anrufst?´´, Besorgnis schwang in Jeshus Stimme mit, was ich aber für einen Moment beiseite schob.
Mir meinen Hinterkopf kratzen versuchte ich Jeshu es so gut zu erklären wie ich konnte, dass ich heute von meiner Schule geflogen bin und von ihm wissen wollte ob ich das Wochenende im Reha-Therapiezentrum aushelfen könnte.

,, My, my, Darling, was für eine Frage, du hilfst hier doch schon seit fünf Jahren aus, mit deiner Erfahrung im Kickboxen, also warum fragst Du noch?, soll ich dich abholen?´´, meinte er leicht empört.
Mein Gesicht verzog sich leicht, da mir gerade wieder einfiel dass ich ja erst letzte Woche aus meinem Kickbox- und Boxverein bzw. Club rausgeflogen bin.
,, Ja, das wäre wahrscheinlich gut, da ich mir nicht sicher bin, ob um diese Uhrzeit noch irgendwas fährt´´, nuschelte ich rum.

,, Warte einfach vor deiner Haustür, ich wird den Weg schon finden, Darling. Dein Anruf kam aber auch zur Rechten Zeit´´, seufzte Jeshu leise, bevor er auflegte.

Blinzelnd sah ich noch etwas auf mein Handy, verwirrt über so eine Aussage von Jeshu, dachte mir aber erst einmal nichts dabei und kramte noch ein paar Sachen zusammen, die ich eventuell noch gebrauchen könnte, für dieses Wochenende, und ging dann, mit geschulterter Reisetasche und einem dicken Rucksack, die Treppenstufen nach unten, wo Ryouta auf mich, Anscheinend, auf dem Sofa saß.

Unbewusst spannte ich meinen Körper an, in der Erwartung, nicht ohne einen Streit aus dem Haus zu gehen.

Soulkaze
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