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Die Schwester eines Wunderkindes

von Soulkaze
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Hanamiya Makoto OC (Own Character)
15.03.2016
22.11.2016
43
30.127
2
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08.06.2016 1.203
 
Ich bedanke mich bei meinen Revievern die da wären:
Kazumi Megami
Otaku1
SkarlettNight


,, Eeh?, hat uns Je-chan, gerade etwa aus seinem Zimmer geworfen?´´, kratzte sich Mikal etwas verwirrt an seinem blonden grünspitzigen Wuschelkopf und sah mich dabei leicht irritiert an.
Ich zuckte einfach nur mit meinen Schultern, konnte mir aber ein kleines Grinsen nicht Verkneifen.
,, Na, komm, ich glaube dein Team wird sich schon Sorgen machen und sich fragen Wo du bleibst´´, wank ich ihn mir zu folgen.
,, Du weißt doch gar nicht wo ich im Moment Wohne!´´, rannte er mir hinterher, ,, Na, dann sag es mir´´, rief ich ihm über meine Schulter hinweg zu.


Während ich ihn zu seinem Hotel brachte, er hatte mir inzwischen den Namen des Hotels verraten, Unterhielten wir beide uns ziemlich angeregt über Verschiedene Sachen, zwar wollte ich mich nicht wirklich über Basketball unterhalten, stellte ihm aber die eine oder andere Frage über seinen Werdegang als Basketballchampion.
Sein Blick hing Verträumt im Nachthimmel, wo sich inzwischen schon die ein oder anderen Sterne blicken ließen.
,, Nun, Akira-chan, als Champion spielen Wir zwar auch im Ausland gegen ziemlich starke Spieler, aber das Training ist im Gegensatz zur Highschool und Universität um einiges anstrengender als du es dir vielleicht Vorstellen könntest.
Und dieser Lebendstandart ist auch nichts für jeden´´, rieb er sich mit seinem Zeigefinger unter seiner Nase.

,, Sag mal, Akira-chan, wie hab Ihr, also du und Je-chan eigentlich kennengelernt?´´, seine Frage kam ziemlich unerwartet, so dass ich leicht anfing zu Stolpern, bis ich mich wieder einfing und  mit meinem Blick zum Himmel stehen blieb.
Langsam steckte in meine Hände wieder in meine Jackentaschen, schloss meine Augen und seufzte leise, bevor ich meinen Kopf zu Mikal drehte und meinte, ,, mh, da müsste ich einen Augenblick überlegen´´.
,, Ah, ja, ich weiß wieder´´, meinte ich leise und fing dann an zu erzählen.

               FLASHBACK: VOR 6 JAHREN

Missmutig saß Akira in ihrem Zimmer des Reha-Therapiezentrum und starrte die Gegenüberliegende Zimmerwand an und versuchte Löcher hinein zu starren, was aber nicht wirklich klappte da sich bei der Wand überhaupt nichts regte.
Mit einem Mal öffnete sich die Zimmertür und ein ca. 19 Jähriger junger Mann mit kurzen, wuscheligen braunen Haaren und grau-braunen Augen kam ins Zimmer hinein.
,, Na, wie geht es denn unserem Neusten Zugang?´´, Grinste er mich voller Fröhlichkeit an.
Akira knurrte ihn jedoch nur zischend an und drehte sich dann von ihm weg, was ihn aber allen Anschein nicht wirklich viel auszumachen schien, zu ihrem Bett ging und sich auf der Bettkannte des Nebenbettes Niederließ.

,, Warum denn so knurrig?, es ist doch allerbestes Wetter´´, versuchte er anscheinend ein Gespräch mit ihr anzufangen, sie knurrte nur weiterhin, sah ihn aber nicht an, sondern starrte weiter aus dem Fenster.

,, junge, junge´´, seufzte der junge Mann, stand vom Nebenbett auf, ging zur Tür, mit einer Hand auf der Türklinke drehte er sich zum Fenster rausstarrenden Akira hin und meinte, mit einem kleinen Lächeln, welches sie aber nicht sehen konnte da Sie ja aus dem Fenster rausstarrte, ,, also, mein Name ist Mitsuka Jeshu, solltest Du dich doch noch entschließen mit mir reden zu wollen.. neben deinem Bett ist eine kleine Klingel´´, mit diesen Worten drehte er sich dann wieder um und Verließ dann das Zimmer.

Für einige Sekunden war es still im Zimmer, nur um dann in der nächsten Sekunde durch einen Schlag durchbrochen zu werden.
Akira hatte mit ihrer rechten Faust ziemlich fest auf ihre Matratze geschlagen so dass sogar eine relativ kleine Delle zurück blieb.
,, Verdammt noch mal!´´, entfuhr es der 10 Jährigen knurrend.
Eine kleine Träne versuchte sich eine Weg über ihre Wange zu bahnen, doch sie wischte die Träne jedoch ziemlich schnell wieder weg.

, Reiß dich Zusammen!, Gefühle machen dich nur schwach. Was soll den Hanamiya-kun von dir denken, wenn er dich so sehen würde?´, schallte sie sich selber, schnaubte dann aber im selben Moment dann auch wieder.
,, Ja, klar. Gefühle machen schwach, da hat der Trainer schon recht und Hanamiya-kun wahrscheinlich auch, aber, ich kann es doch nicht einfach so abstellen.
Was soll dann Ryo-nii, von mir denken?´´, murmelte sie leise in sich hin ein.

                MITTEN IN DER NACHT

Durch ein drücken ihrer Blase erwachte Akira und machte verschlafen ihre Augen auf.
Vorsichtig setzte sie ihr rechtes, in einem dicken Gips bandagiertes, Bein auf dem Boden auf und stakste mehr recht als schlecht auf der Suche nach einer Toilette durch den dunklen Flur des Therapiezentrums.
,, Solltest du nicht eigentlich um diese Uhrzeit im Bett liegen?´´, erklang eine Stimme, ziemlich dicht hinter ihr.
Vor Schreck drehte sich Akira mit einem Ruck um, was aber nur dazu führte dass sie ihr Gleichgewicht verlor und auf dem Hosenboden landete.

Erst jetzt konnte sehen das Mitsuka, in dem Versuch ein lachen zu unterdrücken, seine Hand auf seinen Mund geschlagen hatte.
,, lach nicht so blöd, sondern hilf mir!´´, raunzte Sie ihn ziemlich ruppig an, was ihr von ihm , jedoch nur ein Augenbrauen hochziehen einbrachte.
,, Solch ein Ton, junge Dame, ist aber nicht nett´´, leise Tadelns, hockte er sich vor sie hin.
Durch ein drücken, meldete sich Akiras Blase wieder zu Wort und krampfhaft versuchte Sie wieder auf ihre Füße zu kommen, was aber nicht ganz so einfach war.

,, könntest du mir eventuell helfen eine Toilette zu finden?, Bitte!?´´, es war ihr wirklich unangenehm Ihn nach Hilfe zu fragen, das hatte man ihr regelrecht ansehen können.
Erst sagte er nichts, dann schlag er seine Arme unter ihren Körper und hob Sie einfach auf seinen Armen hoch.
,, H-Hey!, was soll das?!´´, entfuhr es ihr, peinlich berührt.
,, Na, ich bring dich zu einer Toilette´´, meinte er einfach und ging, nicht auf ihr Gemecker hören, den Flur entlang, bis er bei einer Frauentoilette stehen blieb und Sie runterließ.

So schnell wie sie es konnte, verschwand Akira durch die Tür der Toilette ins Innere derer und kam nach einigen Minuten, erleichtert, wieder heraus.
Belustig zog Mitsuka eine seiner Augenbrauen hoch, ,, Allen Anschein nach hattest du es wohl ziemlich nötig gehabt´´.
Roten Kopfes Verneigte sich Akira mit einem, ,, Danke das Du mich zur Toilette gebracht hast´´, vor Mitsuka und wollte dann sich wieder auf den Weg in ihr Zimmer machen, doch daraus wurde nichts da er sich vor sie stellte und meinte, ,, So nicht, meine Liebe. Es ist zwar spät, aber Wir beide reden jetzt mal´´.

,, Ich will aber nicht mit dir reden´´, Verschränkte Akira, trotz ihres geprellten Armes, ihre Arme und sah ihn ziemlich bockig an.


                          ETWAS SPÄTER AUF DER TERRASSE
Sie wusste zwar nicht wie, aber jetzt saß Sie neben ihm auf einer der Bänke, die sich auf der Terrasse des Therapiezentrums sich befanden und schaute ihn grimmig an.
Sie war müde und wollte wieder zurück ins Bett, verdammt noch mal!, wollte dieser Baka das denn nicht kapieren!?.

,, Also, willst du mir nicht mal deinen Namen sagen?´´, saß er mit Verschränkten Armen und überkreuzten Beinen neben ihr und sah sie aus seinen grau-braunen Augen aus an.

,, Kise Akira´´, brummte sie, schließlich nach einigen Minuten mürrisch zu ihm.

Soulkaze
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