Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Schwester eines Wunderkindes

von Soulkaze
GeschichteAllgemein / P12
Hanamiya Makoto OC (Own Character)
15.03.2016
22.11.2016
43
30.127
2
Alle Kapitel
20 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.05.2016 959
 
Mit einer Hand auf der Glasscheibe, konnte ich mein Spiegell erkennen, was nicht so ganz so toll Aussah.
Meine weiß-silbrig gefärbten Harren gingen mir jetzt knapp über meine Schultern und waren ziemlich zerzaust, von dem ganzen unruhigen Schlaf.
Meine Augen waren auch ganz schön rot und Aufgequellen vom weinen und unter meinen Lidern hatten sich leichte Schatten abgebildet.

Ich schloss meine Augen für einige Sekunden,  lehnte meine Stirn an die Scheibe, ,, Man, seh ich beschissen aus´´, wandte ich mich mit einem Abgrundtiefen Seufzer von der Scheibe ab, um widerwillig eine Toilette oder ähnliches zu suchen um mich einiger Maßen wieder Ansehnlich herzurichten.

Nach einigen Minuten Suchen fand ich dann auch eine Toilette, ging hinein und kam dann wieder einige Maßen hergerichtet raus.
Nunja meine Augen waren zumindest nicht mehr ganz so rot wie am Anfang und meine Harre waren auch nicht mehr ganz so zerzaust.
Schnell machte ich mich wieder auf den Weg zur Intensive-Station, auf dem Weg dorthin kam mir Doktor Hikayan entgegen.
,, Doktor, können Sie mir sagen wie schwer es Jeshu getroffen hat?´´, ,, Nun, miss Kise, Ihr Freund, Mitsuhika Jeshu hat die Operation gut überstanden, doch wird er sein linkes Bein nie mehr benutzen können´´, teilte er mir die schlimmste Nachricht mit.

,, W-Was soll das Bedeuten, nie mehr benutzen können?´´, aus meinen Augen sprach das pure Grauen.
,, Nun, beim Unfall wurde das linke Bein Ihres Freundens in so schwere Mitleidenschaft gezogen dass Wir es Amputieren mussten´´, mein Atem stockte für einige Sekunden, da ich es erst einmal Verdauen musste, diese Nachricht, doch, wichtiger war, wie würde Jeshu diese Nachricht verkraften?.
,, Aber, es würde eine Möglichkeit geben, Ihrem Freund dennoch das Laufen einigermaßen möglich zu machen´´, ,, Und welche wäre das?´´, ich würde mich zwar darüber freuen wenn Jeshu auf zwei Beinen laufen könnte doch war ich auf etwas Skeptisch gegenüber dieser Möglichkeit.

,, Wir würden ihm eine Prothese anoperieren´´, ,, E-Eine Prothese!?, wirklich?´´, noch waren meine Skeptisch nicht überwunden, zwar war diese Möglichkeit nicht schlecht doch wollte ich nichts über oder gerade hinter seinem Rücken bzw. Kopf entscheiden, was wäre wer dieser Möglichkeit nicht annahm?.
, So oder so, egal wie Jeshus Entscheidung auch ausfallen wird, ich würde für ihn da sein´, fasste ich einen Entschluss.

Doktor Hikayan ging als erstes in den Raum in dem Jeshu lag rein, ich dann hinter ihm, als ich dann sah das Jeshu wach war, ging ich zu seinem Bett, setzte mich auf den Stuhl der neben seinem Bett stand und fasste vorsichtig seine Hand in meine Hände.
,, Hey´´, lächelte ich ihn an, er schenkte mir ein eher schiefes Grinsen, was aber nicht ganz so klappte, da er, als er sein Bein anhebebn wollte, sein Gesicht erst Verwirrt verzog, doch als er sah warum er sein Bein nicht anheben konnte sein Gesicht sich in purer Schock Verwandelte.

,, Was ist mit meinem Bein?´´, wisperte er, immer noch auf den Stumpf der einmal sein Bein gewesen ist, starrend.

,, Mr. Mitsuhika, Wir mussten Ihr Bein Amputieren, da es während des Unfalls in so arger Mitleidenschaft gezogen worden ist dass wir es nicht mehr hätten retten können´´, erklärte der Doktor ihm das.
Vollkommen geschockt ließ sich Jeshu zurück ins Kissen fallen, ,, Heißt das ich werde nie wieder richtig Laufen können?´´, flüsterte er mit erstickter Stimme und grauen in seinen Augen.

Leise schlich sich der Doktor wieder aus dem Raum.
,, Jeshu, alle in Ordnung?´´, doch sogleich hätte ich mich Ohrfeigen können über so eine unsinnige Frage, es war klar dass NICHT alles in Ordnung bei ihm war, denn immerhin hatte er sein linkes Bein verloren.
,, Jeshu, ich hab mit dem Doktor gesprochen und er meinte es würde eventuell eine Möglichkeit geben dass du wieder richtig Laufen könntest´´, nuschelte ich leise rum.
Jeshu hatte seinen freien Arm über seine Augen gelegt und wollte wissen, ,, welche?´´, ,, Naja, durch eine Prothese´´, flüsterte  ich leise.

Erste sagte Jeshu nichts doch dann, ,, Darling, könntest du bitte morgen wiederkommen?, ich will mir das ganz genau überlegen´´, bat er mich um ein späteres Wiederkommen.
Etwas Verwirrt zwar, folgte ich seiner Bitte und stand auf um mich zur Tür hinzubewegen.
Gerade lag meine Hand auf der Türklinke, als , ,, Aki?´´, Jeshu mich mit seiner Stimme zum stehen bleiben brachte und ich mich zu ihm Umdrehte.
,, Danke, dass Du hergekommen bist, ich, keine Ahnung wie, aber ich hatte während der gesamten Operation irgendwie ganz genau gespürt dass Du in meiner Unmittelbaren Nähe gewesen bist´´, bedankte er sich bei mir.

Ich konnte nicht anders als mich auf ihn zu stürzen und in der Umarmung in seine Brust zu murmeln, ,, Weißt du eigentlich was für eine Scheiß Angst ich um dich hatte?´´.
Etwas unbeholfen legte er einen Arm um mich und drückte mich leicht, bevor ich ihm ein letztes Lächeln schenkte und danach dann auch wirklich ging.

Zuhause erwartete mich dann aber ersteinmal das Donnerwetter meines Lebens, meine Mutter und auch Ryu hatten sich furchtbare Sorgen um mich gemacht.

,, Wo bist du zum Teufel gewesen?´´, wollte Ryuota, der mir in mein Zimmer folgte, wissen.
Auch nachdem ich meine Zimmertür hinter mir zugeknallt hatte, rief er mir diese Frage immer noch hinterher, bis ich Sie aufriss und, so ruhig wie möglich meinte, ,, Ryou?, Entschuldige Bitte, wenn meine Sorge um meinen besten Freund größer war als  mich bei Dir zu melden!?, OK?!´´, und knallte sie ihm dann vor seinem Verdutzten Gesichtsausdruck wieder vor seiner Nase zu.

Gerade als ich mich auf mein Bett gelegt hatte, begann mein Handy zu klingeln, ,, Hu?, wer will denn was von mir?´´, murmelte ich leise vor mich hin.
,, Hai?´´, meldete ich mich am Telefon.
,, Hallo Akira´´, genervt seufzte ich leise.
,, Hallo,  Hanamiya-kun´´.



Ich bedanke mich bei meinen Revievern die da wären:
Kazumi Megami
Otaku1
SkarlettNight

Soulkaze
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast