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Die Schwester eines Wunderkindes

von Soulkaze
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Hanamiya Makoto OC (Own Character)
15.03.2016
22.11.2016
43
30.127
2
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09.05.2016 1.298
 
*seufz* Ich weiß ich bin jetzt iwie fies, aber mir schwirrte dieser Gedanke schon eine ganze Weile in meinem Hirn rum, also ich hoffe dass ich Sie einigermaßen gut rüber bringe.

MONTAG: NACH DEM UNTERRICHT, KURZ VOR DEM BASKETBALLTRAINING

Ich hatte in der vergangenen Nacht nicht wirklich schlaf finden können, da mir Yuras Worte einfach nicht aus meinen Schädel wollte, sowie hatte dieses komische Kribbeln nicht ein einziges Stück nachgelassen, eher hatte es mich sogar die gesamte Nacht über wachgehalten, so dass ich jetzt doch etwas sehr schlecht gelaunt auf den Weg zu Schule war.

Trotz meiner gesamten Abneigung gegenüber dem Basketball konnte ich es nicht Verhindern, dass ich diese Idioten irgendwie angefangen hatte zu mögen.
Ich hatte sogar angefangen, wenn auch nur ein paar, von meinen Senpais Senai zu nennen.
Und Riko hatte ich sogar mit -Chan angesprochen.

Ich wusste das meine Panzerung im Begriff war zu fallen.
,, Guten morgen, Kise-san´´, grüßte mich Kuroko mit seiner gewohnten Monotonen Stimme sowie seinem Monotonem Blick.
Ich erschreckte mich ziemlich, mein Herz sprang mir dabei sogar fast aus meiner Brust.
,, Tets-kun, mach das nicht immer, dich an andere heranschleichen´´, japste ich, mit an der Brust gehaltener Hand.
,, Hahaha!´´, hielt sich Bakagami sich seinen bauch vor lachen, war ja wieder klar dass er lachen würde.

Ich wusste nicht wieso, aber , er und ich kamen einfach nicht auf einen Grünen Zweig wie man so schön sagen würde.
Nachdem ich dann einigermaßen meine Herz wieder unter Kontrolle gebracht hatte, meinte ich zu den beiden dann, ,, Morgen Tets-kun. Morgen Baka´´,, ich hatte jetzt ein dicken Grinsen im Gesicht und Grinste ganz besonders Kagami Provozierend zu, was er aber, mit einigen Schwierigkeiten ignorierte.

Gemeinsam ging ich dann mit den beiden den restlich Weg zur Schule um den Unterricht hinter mich zu bringen.

( Unterricht wird einfach mal Übersprungen, interessiert eh keine Sau)

Gleich nachdem die Klingel das Ende der letzten Stunde eingeläutet hatte, sauste ich dann auch schon aus dem Raum Richtung Umkleide, da ich vor dem Training noch etwas ganz wichtiges zu Erledigen hatte.

Nacheinander fing ich erst Riko, dann Junpei ab und sperrte bei in eine Abstellkammer ein.
,, HEY, WAS SOLL DAS?!´´, begannen beide dann auch sogleich los zu Zetern, was mir jedoch ein kleines gemeines Lächeln entlockte.
,, Junpei, Riko-chan. Jeder kann es euch beiden von der Nasenspitze ablesen, was Ihr beide für einander Empfindet, also. Sprecht euch beide jetzt mal aus´´, klopfte ich riguros mit meinen Fingerknöcheln gegen die Abstellkammertür und machte mich auf den Weg in die Halle, wo mich die anderen fragten wo denn Riko und Junpei blieben.

Ohne mir etwas anmerken zu lassen, meinte ich mit einem kleinen Schulterzucken, ,, Haben wohl noch was zu Besprechen. Ich soll euch sagen dass Ihr schon mal einfach anfangen sollt´´.


                  MITTEN IM TRAINING
Etwas lustlos zwar, war ich gerade dabei ein paar Körbe zu werfen, als sich mein schlechtes Gefühl, welches ich schon den ganzen Tag versuche zu unterdrücken, wieder meldete.
Aus meiner Tasche erklang plötzlich der Du-hast-einen-Anruf-Ton.
Mit meinem schlechten Gefühl in der Magengegend eilte ich zu meiner Tasche, riss Sie auf, schnappte mir mein Handy und ging, mit einem eher, atemlosen, ,, H-Hallo?´´.
,, Spreche ich mit Kise Akira?´´, wollte eine, mir fremde Stimme wissen.
,, Ja?´´, antwortete ich eher fragend auf die Frage der Stimme.
,, Ah, Guten Tag, Miss Kise, mein Name ist Doktor Hikayan´´, mein schlechtes Gefühl nahm noch einen Tick mehr zu.
,, Ich muss Ihnen leider Mitteilen, dass Mitsuka Jeshu einen Unfall hatte´´.
Ich wusste nicht ob sich da Jemand einen schlechten Scherz mit mir erlaubte oder nicht, aber allein diese Worte ließen mein Gesicht Kreidebleich und meine Beine zu einem einzigen Pudding werden.

Um mein Schluchzen einigermaßen unterdrücken zu könne, schlug ich mir mit meiner freien Hand auf meinem Mund, doch mein Schluchzen drang dennoch hindurch.

( Akiras Panzerung: Status der Risse: sind erweitert)

,,In welchem Krankenhaus befindet er sich?´´, wollte ich nur wissen, alles anderen würde sich dann finden.
Ich wollte einfach nur wissen, wo sich mein bester Freund befand.
,, Im Westminster-Cross-Hospital´´, gab er mir weiter.
,, Danke Doktor´´, nun konnte ich es nicht mehr zurückhalten, mir liefen die Tränen, die ich die ganzen  Jahre über zurückgehalten hatte, mit einem Mal meine Wangen hinab.

Ich wusste, die Jungs schauten jetzt blöd, doch dass war mir jetzt sowas von egal.
Ich war nur einfach soooo erleichtert, dass Jeshu-kun, lebte und den Unfall, allen Anschein nach, Überlebt hatte.
Da waren mir sogar die Blicke der Jungs egal. Und auch die Wut von Riko-san und Junpei, beide würden unter Garantie sauer auf mich sein!, hundertpro bestimmt, jeder wäre nach so einer Aktion die ich da gebracht hatte, sauer auf denjenigen.

Ohne auf Bakamis lautes Rufen näher einzugehen, rannte ich dann auch schon los, da einzige was ich jetzt wollte war zu Jeshu-kun! und sehen ob es ihm gut ging.


BEIM Westminster-Cross-Hospital

Keuchend und ziemlich aus der Puste, blieb ich vor der Rezeption schließlich stehen, ich merkte wie mir der Schweiß meinen Rücken hinunter lieg.

,, kann ich Ihnen helfen?´´, wollte die Empfangsdame hinter der Rezeption wissen.
,, Guten Tag. Könne  Sie mir sagen auf welcher Station Mitsuka Jeshu sich befindet?´´, versuchte ich meine Stimme einigermaßen unter Kontrolle zu halten.
Kurz verzog die Dame etwas Ihr Gesicht, schaute dann aber in den Computer und meinte dann, ,, Ich muss Ihnen Mitteilen, dass Mitsuhika Jeshu sich noch im OP befindet. Aber ich werde eine Schwester bitten Sie solange zu einem Warteraum zu bringen´´, teilte mir die Empfangsdame mit, als Sie sah, wie schlecht es mir im Moment ging.


                             5 STUNDEN SPÄTER
Ich hatte keine Ahnung wie lange diese Operation dauerte, doch um nicht völlig verrückt zu werden, versuchte ich etwas zu schlafen was sich leider als keine so tolle Idee herausstellte, da mich meine Sorge um Jeshu-kun selbst in meinen Träumen Verfolgte und ich mit einem leisen Schrei, zusammengerollt auf den Wartestühlen im Warteraum, hochfuhr.

Im großen und ganzen hatte ich vielleicht gerade einmal 2 Stunden Schlaf bekommen, wenn nicht weniger.
Durch meine Sorge um Jeshu-kun waren meine Nerven bis zum Zereissen gespannt, so dass ich Jedesmal wenn eine der Schwester oder Doktoren am Warteraum vorbeikam, ich aufsprang, nur um mich wieder Enttäusch auf den Stuhl fallen zu lassen.

Ab und zu starrte ich aus dem Fenster oder an die Wand und folgte mit meinen Augen den Muster an der Wand, was nicht sonderlich spannend war aber es half mir wenigstens etwas nicht komplett Kirre zu werden.

Dann...

,, Miss Kise?´´, erklang Doktor Hikayans Stimme von der Tür her, was mich wieder aufspringen ließ, mit erneuter, fast schon letzter, Hoffnung.
,, Ja?´´, ,, Die Operation ist Vorüber und Mitsuka -san liegt jetzt auf der Intensiv-Station, darf aber in den nächsten 2 Stunden von Niemanden Besucht werden. Aber Sie könne wenn Sie möchten vor der Station warten´´, brachte mir Doktor Hikayan die frohe Botschaft und bot mir an vor der Intensiv auf Jeshu-kuns erwachen zu warten.

Wieder ließ ich mich auf den Stuhl fallen, diesesmal jedoch vor Erleichterung und fing an zu Weinen.
Eine so schwere Last, wie ich sie bisher nicht Gefühlt hatte, fiel mit einem mal von meinen Herzen, dass ich laut aufhiksen musste, beim Weinen.
Als es mir ein kleines bisschen besser ging, folgte ich dem Doktor auf die Intensiv und ließ mich wieder auf einen der Wartestühle fallen.

Durch das Intensiv-Sationsfenster hatte ich einen guten Blick auf Jeshu-kun und würde dann auch genau wissen wann er aufwachen würde.
, Wenn er schläft sieht er so friedlich aus´, dachte ich, erleichtert darüber dass er die Operation wohl wohlbehalten überstanden zu haben schien.

Soulkaze
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