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Die Schwester eines Wunderkindes

von Soulkaze
GeschichteAllgemein / P12
Hanamiya Makoto OC (Own Character)
15.03.2016
22.11.2016
43
30.127
2
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28.04.2016 763
 
so weiter geht's

Wie ein Igel lag ich in meinem Bett zusammengerollt, mein Gesicht auf die Matratze gedrückt und versuchte mein Schluchzen welches sich den Weg nach oben kämpfte zu Unterdrücken, da ich nicht wollte dass irgendwer aus meiner Familie es Mitbekam wie schlecht es mir im Moment erging, da ich einfach kein Mitgefühl oder auch Mitleid gerade gebrauchen konnte.

Die Worte die Muran-san zu mir gesagt hatte, hatten mich doch heftiger getroffen als ich zuerst angenommen hatte, da ich ihn insgeheim als meinen kleinen Bruder sah.

Ein Klopfen riss mich aus meinen leeren Gedankengängen, verwirrt hob ich meinen Kopf an und meinte, mit leicht krächzender Stimme zur Tür hin, ,, Egal wer vor der Tür steht, Verschwinde!´´, doch, wie es nun mal so in meiner Familie der Fall war, wurden meinen Worten keine Beachtung geschenkt.

Ryouta, der wohl angeklopft hatte, machte die Tür auf und kam mit einem Gutgelaunten-Gesichtsausdruck in mein Zimmer reinmaschiert.
Gott!, wie mich sein immerzu-Gutgelaunt-Gesicht jetzt gerade nervte!.

,, Was willst du?´´, knurrte ich leise, was jedoch nicht den wirklich gewünschten Effekt erzielte, da Ryouta, als er meine roten Augen sah, ernst und besorgt wurde, zu meinen Bett kam, sich auf meine Bettkannte nieder ließ, mich in seinen Arm nahm ( awww, knuffig) und wissen wollte, ,, Akirachi, hast Du geweint?!´´, und das in einem Tonfall, der besagt dass ich noch nie geweint hätte.

,, Nein, weißt Du!?, das sind Lachtränen!´´, meinte ich sarkastisch mit einer Prise Ironie darin.
,, Wer war das?´´, Ryouta hatte seine Augen zu schmalen schlitzen verzogen, was mich ein wenig Irritierte, ,, Wer was gewesen sein soll?´´, ,, Wer hat dich ´zum Weinen gebracht, nee-chan´´, ich musste leicht schlucken, es ist schon eine lange Zeit her, dass mich Ryouta nee-chan genannt hatte.
Etwas erschüttert nuschelte ich, ,, Warum soll ich dir das sagen?´´, ,, Weil Du meine Schwester und mir sehr wichtig bist´´, meinte er einfacher halber.

Ich wollte Muran-san nicht an meinen Bruder Verraten, trotz dessen das er mir so Wahnsinnig wehgetan hatte, ich konnte es einfach nicht, in meinen Augen war er immer noch mein kleiner Bruder.
,, Nein, ich kann es Dir nicht sagen´´, murmelte ich leise.
,, Warum nicht?´´, hackte Ryouta nach und fing somit an zu nerven.
,, Darum!´´, schleuderte ich ihm entgegen, was ihn wohl etwas erschreckte und auch deswegen zurückzuckte.

Nachdem er dann auch endlich aus meinem Zimmer gegangen war, wurde mein schlechtes Gewissen, ihm Gegenüber nur noch größer, ich schnappte mir deswegen ein Kissen, drückte mein Gesicht darauf und begann hineinzuschreien mit all meiner Kraft.

Ich fühlte mich zwar etwas besser aber mein schlechtes Gewissen blieb.

Ein kurzer Blick nach Draußen ließ mich leise aufstöhnen, ,, Na. Super. Regen, wie passen, genau wie ich mich gerade fühle´´, nuschelte ich leise ins Kissen hinein.


                                ETWAS SPÄTER

Später saß ich, ich hatte mir, da Wochenende war, eine schwarze Jogginghose und einen schwarzen dünnen Pullover angezogen, angezogen auf der Couch im Wohnzimmer und schaute Fernsehen, naja eher Zappte ich nur von einem Kanal zum nächsten da mir..

ersten: mein Gewissen wegen Ryouta auf den Magen drückte und
zweitens: ich nicht wusste was mit mir in letzter Zeit los war.

In der letzten Woche hatte es Riko geschafft mich irgendwie zum Mittrainieren zu animieren, was an sich schon eine Leistung war, aber , dann, als ich gegen Kagami antreten sollte, hatte es seinen Lauf genommen.

Wie ich eigentlich schon erwartete hatte, hatte mich Kagami ziemlich schnell besiegt, doch gegen Ende, wollte ich ihm einfach dann keinen Korb mehr überlassen so dass ich mich ihm mit all meiner Kraft ( was bei dieser Situation eh nicht viel gebracht hätte) und versucht hatte ihn zu blocken.

Naja, im ersten Moment hatte es auch ganz Gut ausgesehen, doch dann...
hatte Kagami den Ball mit einer solchen Wucht den Ball in den Korb gedunkt, dass
ich auf meinen Hosenboden gelandet war, und meine Handfläche wie was weiß ich gekribbelt hatten.

                         FLASHBACK:
Verwirrt besah ich mir meine knallrote Handinnenfläche, die ganz gehörig Kribbelten, doch das war es nicht was mich Verwirrte, nein, nicht das Kribbeln meiner Handinnenfläche, eher das Kribbeln welches sich langsam in meinem Inneren breit machte und mich mit jeder Faser meines Körpers auszufüllen schien.

                     FLASHBACK ENDE


Erst später ist mir aufgefallen das mich das Kribbeln an das Kribbeln meiner ersten Niederlage meines ersten Gegners aus meinem Kickboxvereins erinnert hatte.


Soulkaze
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