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Der Rächer Entenhausens

von Daschwo
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Dagobert Daisy Donald Gundel Gustav Phantomias
14.03.2016
14.03.2017
26
41.647
5
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
06.10.2016 1.736
 
Grüß euch und guten Abend!

Jetzt endlich, mit viel Unterstützung von Jyorie, hab ich es geschafft, ein neues Kapitel auf die Buchstaben zu stellen!
An diesem Punkt möchte ich mich herzlich bei Jyorie bedanken :)
Ich hoffe, ihr habt sehr viel Spaß beim Lesen dieses Kapitels und ich hoffe, es gefällt euch :)
Übrigens...
Ihr könnt mir jederzeit gerne schreiben, wenn ihr eigene Ideen habt, die man in diese Geschichte einbauen könnte. Ich beiße immer noch nicht ;)

Viele Grüße
Josy



„Und? Haben Sie einen Plan, den Glückszehner Ihres Onkels zurückzuerobern?“ Daniel Düsentrieb steht in seiner Hütte und schraubt geschäftig an einer apfelgroßen Kugel herum. „Inzwischen schon. Die PK helfen mir.“ meint Donald Duck, während er sich in der Hütte des Erfinders umsieht. „Die PK?“ der Erfinder sieht überrascht auf „Was verlangen die dafür?“ fragt er misstrauisch. „Nichts besonderes. Nur eine weiße Weste.“ entgegnet Donald und hebt eine handtellergroße Scheibe auf, um sie näher zu begutachten. „Um wieder in Ruhe Rauben und Plündern zu können?“ Daniel schiebt seine Brille mit den runden Brillengläsern den Schnabel hoch um Donald ins Visier zu nehmen. „Dieses Risiko werde ich wohl oder übel eingehen müssen. Und wenn, dann weiß ich, wo ich sie finde.“ meint Donald nur sehr leise und will die Scheibe wieder hinlegen.
„Vorsichtig! Das ist ein Frisbee!“ ruft Daniel erschrocken und eilt auf Donald zu, um die Scheibe an ihren richtigen Platz zu legen. „Na und?“ fragt Donald überrascht, denkt sich aber schon, dass dieses Frisbee mehr sein könnte als es zu sein scheint. „Dieses Frisbee ist das Einzige, dass durch meinen Grundstückszaun kann!“ entgegnet Daniel leicht aufgebracht. „Was? Durch diese grüne Götterspeise?“ fragt Donald ernsthaft überrascht „Ich dachte, da kann alles durch?“ Donald runzelt verwirrt die Stirn.
„Natürlich nicht! Was nützt ein Gartenzaun, wenn jeder durch kann?“ Daniel schüttelt den Kopf und wendet sich wieder der Kugel zu. „Was gedenken Sie eigentlich bezüglich unserer lieben Gundel zu unternehmen?“ schon ist der Erfinder wieder im Plauderton.
„Gute Frage.“ meint Donald ratlos „Bewusstlos schlagen und ins Gefängnis bringen?“ er glaubt selbst nicht gerade an diese Idee, was Daniel ihm sofort bestätigt. „Sie würde in Sekundenschnelle wieder draußen sein.“ meint er eiskalt „Nein, Herr Duck, da braucht Herr Phantomias schon etwas, das Hexenresistent ist.“ fügt er hinzu und hält plötzlich in seiner Arbeit inne. Donald sieht ihn an einem Schraubenzieher kauen, während er förmlich die Zahnrädchen des Erfinders Gehirn rattern hört. Daniel Düsentrieb arbeitet an einer Idee.
„Wann würdet ihr Gundel ausschalten?“ fragt der Erfinder plötzlich und Donald fällt fast vom Stuhl, hätte er einen unter seinem Gefieder gehabt. „Übermorgen. Wir müssen noch den Helikopter besorgen.“ sagt die leicht erschrockene Ente. „OK. Bis dahin könnte ich etwas haben. Kommen Sie einfach morgen Abend noch einmal her.“ murmelt Daniel leise aber deutlich zu verstehen „Übrigens ist mir etwas eingefallen, wie wir dieses Problem mit Ihrer Identität lösen.“ und schon grinst der Erfinder wieder, als gäbe es kein Morgen mehr! „Was denn?“ fragt Donald freudig überrascht, während er aus dem Fenster sieht. Es ist spät Abends. Die Planung mit den PK hat einiges an Zeit in Anspruch genommen...
„Das werden Sie schon noch sehen. Ich bin noch nicht ganz fertig damit aber ich habe einen Plan.“ verspricht Daniel dem Rächer der Nacht. „Super. Gut, dass ich Sie habe!“ meint Donald leicht überschwänglich und grinst ebenso breit wie Daniel „Aber jetzt muss ich mal wieder! Dem werten Onkel Dagobert muss schließlich noch ein Helikopter entwendet werden!“ sagt er zum Abschied. Daniel winkt nur kurz und sieht gar nicht mehr nach, ob Donald schon gegangen ist oder nicht.
Dieser will etwas ausprobieren und geht geradewegs durch den glibbrig grünen Gartenzaun. Keine Chance! Er kommt ums Verrecken nicht durch! Respekt. Diese Götterspeise könnte auch er als Gartenzaun gebrauchen!

„Guten Abend.“ knurrt Phantomias. Er sitzt auf der Fensterbank des einzigen Fensters des gesamten Geldspeichers und blickt auf den Taler-Pool-Raum hinunter, wo Onkel Dagobert sein tägliches Bad nehmen will und sich gerade auf den Sprung vorbereiten will, als er Phantomias sprechen hört.
Vor Schreck schreit er kurz auf und klatscht mit einem saftigen Bauchklatscher auf den Talerhaufen. Ächzend richtet er sich auf. „Erst lässt du zu, dass man mir meine Nummer 1 stiehlt und jetzt verhilfst du mir zum frühen Tod, indem zu mich zu Tode erschreckst?!“ Dagobert stellt einen neuen Rekord in Sachen Wut ausdrücken auf, während er diese zwei Sätze immer lauter ausspricht und gleichzeitig mit der Faust Richtung Phantomias zeigt.
„Ich habe einen Schrei gehört!“ nur Sekunden später humpelt auch schon Baptist herein, um nach dem Rechten zu sehen „Ahhh, guten Abend, Herr Duck junior. Dramatischer Auftritt geglückt?“ fragt er Phantomias angrinsend. Dieser nickt knapp und begutachtet die Gehstütze, auf die Baptist sich nun stützen muss, seit ihm ins Knie geschossen wurde. Um das ganze Knie liegt zudem noch ein dicker Verband. Der Gute.
„Was willst du eigentlich?“ fragt Onkel Dagobert immer noch leicht sauer und zieht sich mühsam aus dem Talerpool heraus. „Einen Helikopter.“ brummt Phantomias nur. „Wozu?“ fragt Dagobert überrascht, doch da dämmert es ihm schon. „Um in den Vesuv zu fliegen.“ bestätigt Phantomias seine Denkvorgänge. „Ich komme mit.“ knurrt Dagobert keinen Widerspruch duldend „Schließlich hast du mich fast zu Tode erschreckt!“ und zack, Dagobert hat seine Schuld, die er einlösen kann! Der schafft es aber auch immer wieder! Auch wenn das kein sehr guter Grund ist.
Dennoch. Phantomias braucht den Helikopter. Und auch das ist ein Grund, Onkel Dagobert mitzunehmen. Dann kann der einem wenigsten keine Polizisten auf den Hals hetzen oder wieder einmal enterben!
„Ist ja schon in Ordnung. Um deine Waffen und Ausrüstung musst du dich aber selbst kümmern. Da helfe ich dir nicht aus!“ entgegnet Phantomias schließlich. Er will nicht, dass Dagobert eine seiner Spezialwaffen in die geldgierigen Finger bekommt. „Ich komme auch mit, die Herren Duck! Schließlich muss ich mich auch noch rächen!“ ruft Baptist plötzlich dazwischen. „Nein. Sie werden hier bleiben, Baptist. Sie sind verletzt.“ wehrt Phantomias sofort ab „Es tut mir Leid, das sagen zu müssen, aber Sie wären eine Behinderung für diese Operation.“ fügt er entschuldigend hinzu. Baptist sieht ihn finster an. „Er hat Recht, Baptist. Besser, Sie bleiben zu Hause und beaufsichtigen das Stopfen der Bohrlöcher.“ lenkt auch Onkel Dagobert ein. Er will seinen einzigen Butler schonen, sonst müsste er einen Ersatz-Butler bezahlen! Daran würde er ja noch bankrott gehen!
„Übermorgen fliegen wir los.“ knurrt Phantomias und reißt somit den armen alten Knauser aus seinen Geldsorgen. „Wer wir?“ fragt er erstaunt. „Wir... Phantomime, die PK, du, ich,...“ stottert Phantomias verwirrt. Er hätte nicht mit dieser Frage gerechnet. Andererseits... diese Frage war eigentlich vorhersehbar. Verdammt!
„Du willst die Panzerknacker mitnehmen? Bist du von Sinnen?!“ schreit Onkel Dagobert auf, als hätten die PK gerade eben noch ein Paar Löcher in den Geldspeicher gebohrt. „Nein. Die PK wollen nur mit Gundel abrechnen. Das ist alles.“ entgegnet Phantomias beruhigend. Zu beruhigend. „Das ist noch nicht alles, oder? Du verschweigst mir etwas?“ fragt Onkel Dagobert scharfsinnig. „Ja. Aber das geht dich beim besten Willen nichts an.“ Phantomias sieht stur in den Geldhaufen, als er das sagt „Ich muss heute Abend noch ein Paar Verbrechen daran hindern, verbrochen zu werden. Bereite dich ordentlich vor, Onkel. Und gib lieber mehr Geld für die Ausrüstung aus, als du ausgeben wollen würdest... nimm besser Baptist mit, wenn du einkaufen gehst!“ rät er seinem Onkel noch, als plötzlich ein kurzer Blitz aufleuchtet und Phantomias von der Fensterbank verschwindet.
Dagobert Duck sieht ihm hinterher.

„Was glaubst du, hecken die aus?“ fragt Tick gähnend seine Brüder, während er seinen Kopf auf einem Schreibtisch des Polizeipräsidiums abgelegt hat und darauf wartet, dass der Kollege, der sie betreut, zurückkommt. „Wen meinst du mit die?“ fragt Track verwirrt und nicht weniger müde. Wie hält Onkel Donald es nur Nacht für Nacht aus, das Verbrechen der Stadt zu bekämpfen? Klar. Er schläft den ganzen Tag, denkt Track sich sogleich und unterdrückt ein weiteres Gähnen. „Na die, die mit Gundel Gaukeley ins Kreuzfeuer gekommen sind.“ brummt Tick undeutlich. Reine Vorsichtsmaßnahme und zugleich Schläfrigkeit. Schließlich sollte keiner der Polizisten herausbekommen, wer Phantomias eigentlich ist.
„Die werden die Böse bestimmt besuchen und den Vulkan in die Luft jagen, so wie die momentan drauf sind. Diese Hexe hat sich mit dem falschen Fantastilliardär angelegt. Und du weißt, wie böse er werden kann, wenn man sich mit ihm anlegt. Anderen gegenüber mag er noch normal erscheinen, aber wenn er Gundel wiedersieht, macht er aus ihr Hackfleisch, gefüllt mit Schrotkugeln.“ auch Trick murmelt nur sehr undeutlich. Aber seine Brüder verstehen ihn ausgezeichnet. Sie reden des Öfteren so, wenn Onkel Donald das, was sie sagen, nicht unbedingt verstehen soll.
„Ich weiß nicht, vor wem ich mehr Angst hätte. Vor einem wütenden Onkel Dagobert? Oder vor einem bis an die Zähne bewaffneten Phantomias?“ babbelt Tick leise. „Die Panzerknacker nicht zu vergessen! Schließlich stand Opa Knack heute Vormittag vor unserer Tür. Ich glaube, die wollen Gundel auch schnetzeln.“ fügt Track hinzu.
„Ente, wär´ ich da gern dabei.“ meint Tick schließlich. „Ich auch.“ stimmt Trick ihm zu. „Und ich erst.“ brummt Track „Wie wär´s, wenn wir unsere Verkleidungen etwas aufmotzen und Phantomias wieder einmal folgen? Vielleicht können wir uns ja dazu schleichen, als blinde Passagiere sozusagen.“ fügt er mit einem Mal hellwach, aber immer noch nuschelnd hinzu. Auch die anderen sind plötzlich hellwach. „Ja! Warum nicht?“ meint Trick begeistert. „Gut, beim ersten Mal haben wir es vielleicht verhauen, aber wenn wir unsere Sachen überarbeiten... wenn wir Daniel Düsentrieb fragen, hilft er uns eventuell!“ schmiedet Trick den Plan weiter „Ente! Das wär´s!“ die Drillinge werden immer lebhafter „Die drei T´s! Was sagt ihr dazu?“ fragt Tick seine Brüder begeistert.
„Die drei T´s? Wer seid ihr? Bekannte von Phantomias?“ fragt plötzlich der Kollege, der auf sie aufpasst. Er muss sich von hinten an sie heran geschlichen haben! „Wir? Nein!“ sagt Track zu schnell und zu unglaubwürdig. Der Beamte zieht grinsend eine Augenbraue hoch. „Wir waren nur seine allergrößten Fans, als wir noch jünger waren. Was haben Sie alles verstanden?“ fragt Tick um einiges glaubwürdiger. „Nichts. Ich bin erst vor ein paar Sekunden hergekommen. Nur das mit den T´s hab ich gehört. Apropos Phantomias... draußen hat er eine neue Lieferung angekettet. Würdet ihr mir bitte helfen, Jungs?“ fragt der schwarz gefiederte Beamte mit dem Krähenschnabel. Ein echt ganz komischer Kauz.
„OK.“ sagen die Drillinge einheitlich und hilfsbereit und folgen dem rabenschwarzen Polizisten. So weit, so gut. Sie haben einen Plan, wie sie beim Kampf um den einzig wahren 10er dabei sein können! Jetzt müssen sie ihn nur noch umsetzen...
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