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Der Rächer Entenhausens

von Daschwo
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Dagobert Daisy Donald Gundel Gustav Phantomias
14.03.2016
14.03.2017
26
41.647
5
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.05.2016 1.462
 
Halli, Hallo!
Ich hab jetzt mal die Altersbeschränkung etwas hochgeschraubt, hoffe, das passt so :)
Natürlich freue ich mich immer wieder auf Reviews und bedanke mich bei sämtlichen der inzwischen über 400 Klicks. Ich denke, das sind viele :)
Viel Spaß beim Lesen des neuen Kapitels und schreibt ruhig, wie es euch gefallen hat ;)
Viele Grüße
Josy



„Ihr werdet mir jetzt endlich einmal diesen verdammten Glückszehner bringen!“ Gundel Gaukeley ist knallrosa im Gesicht, so wütend ist sie. Haben die Panzerknacker also doch keinen neuen Unterschlupf gesucht? Ente, sind die unvorsichtig! „Da müssen wir den alten Geizkragen selbst stibitzen, alte Hexe!“ knurrt Opa Knack grantig. Phantomias hängt unsichtbar im Baum, gute hundert Meter von der Hütte am Stadtrand entfernt. Er trägt spezielle Kopfhörer und hält sich ein Fernglas vor den Schnabel. Nicht einmal die Lastwägen haben diese Knastbrüder anständig versteckt! Diese sind auffällig unauffällig mit grünen Planen und etwas Gras bedeckt und stehen direkt vor der braunen Holzhütte. Ente, Ente, Ente!
„Der knickerige Knacker hat das verdammte Ding schließlich immer um den gefiederten Hals!“ knurrt einer der Panzerknacker ebenso unfreundlich wie sein Opa. Gundel starrt die Panzerknacker an, als hätten die einen an der Waffel... was sie eigentlich auch haben. „Dann bringt mir ihn verdammt noch mal her! Ich will diesen Glückszehner!“ brüllt sie aus vollem Hals und die Panzerknacker springen wie von der Tarantel gestochen auf und rennen zu den Lastwägen. Verdammt, die wollen den alten Knauser!, denkt Phantomias sich erschrocken. „Da ist man mal ein paar Tage zuhause im Vulkan und hier machen sie nichts. Aber auch rein gar nichts!“ stöhnt die Hexe und sackt in sich zusammen, als sie sich setzt. Auf welche Holzköpfe hat sie sich da nur eingelassen?! Die Panzerknacker, nebenbei bemerkt sämtliche Panzerknacker sind bereits dabei, die Planen von den Lastwägen herunterzuziehen. Warum bei allen Fantastilliardären dieser Welt brauchen die die übliche Anzahl von gestohlenen Lastwägen, um eine einzige Ente zu stehlen? Phantomias wundert sich schon gar nicht mehr. Er springt schon von Baum zu Baum, um noch vor den Panzerknacker seinen geizigen Onkel stehlen zu können. Er muss ihn retten!

Nichts kann Phantomias aufhalten. Nicht einmal der seit Neuestem wieder am schwerst bewachten Geldspeicher seines Onkels! Phantomias starrt die glatten Wände an, begutachtet das einzige Fenster des ganzen Gebäudes und überlegt. Er müsste durchpassen, aber dann wäre er im Talerbad seines Onkels... andererseits badet sein Onkel für gewöhnlich um diese Zeit in diesem verfluchten Ding. Phantomias grinst heimtückisch und aktiviert seine Raketenstiefel, mit denen er in Null-Komma-Nichts vor dem Fenster auf- und abschwebt. Ein gekonnter Schlag auf die billige Glasscheibe und diese zerbricht in tausend Einzelteile. Dieses Fenster ist der einzige wunde Punkt im ganzen Gebäude, weil Onkel Dagobert wie gewöhnlich zu geizig war, um Panzerglas zu verbauen, in der Hoffnung, da käme eh nie jemand hoch. Merkwürdig, dass es Gundel da nie versucht hat. Dachte offenbar, das Fenster ist bestens geschützt. Phantomias aber kennt seinen Onkel bestens. Er krallt sich am winzigen Fenstersims fest und zieht sich durch die Scherben vorsichtig ins Innere des Geldspeichers. Und dort erwartet ihn eine Schrotflinte.
„Wer wagt es, mein Fenster einzuschlagen? Das kostet Geld, verdammt noch mal!“ knurrt Onkel Dagobert stinksauer. Dank Mangel an Glühbirnen ist das Fenster selbst nicht beleuchtet. Phantomias kniet also im kaputten Fenster und sieht auf Onkel Dagobert herunter. Auf zum dramatischen Erscheinen! Phantomias springt heldenhaft vom Fenstersims herunter und landet direkt hinter Onkel Dagobert. Der hat schneller als man >Ente< sagen kann, die Schrotflinte auf Phantomias gerichtet.
„Ach du bist es, Donald.“ knurrt er dann, als er das Phantomias-Kostüm erkennt, senkt aber die Waffe nicht „Was willst du hier?“ knurrt Onkel Dagobert unfreundlich „Dich endlich entschuldigen, dass du mein Geld hast stehlen lassen? Bringst du es endlich zurück?“ fragt die geizigste Ente der Welt und sieht Phantomias mit zusammengekniffenen Augen an. „Ich werde mich garantiert nicht dafür entschuldigen, dass du zu geizig bist, deine Alarmanlagen mit Strom zu versorgen! Und dein Taler bleiben fürs Erste getrost bei den Panzerknackern!“ knurrt Phantomias zurück „Wo wir gerade beim Thema sind... die Panzerknacker sind auf dem Weg und wollen dich selbst mopsen, damit Gundel deinen verfluchten Glückszehner bekommt!“ fügt er schlecht gelaunt hinzu „So leid es mir tut, aber ich muss dich mitnehmen und verstecken, damit die Panzerknacker dich nicht bekommen!“ faucht er und stößt die Schrotflinte von seinem Schnabel weg, als sich plötzlich die Tür öffnet.
„Herr Duck? Ist alles in Ordnung?“ fragt der zur Tür hereinkommende Baptist müde und äußerst verwirrt, als er Phantomias mit schlaftrunkenen Augen erkennt „Ach, hallo Herr Duck junior.“ meint er grüßend. Phantomias vergräbt sein Gesicht in seinen gepanzerten Händen. Die müssen unbedingt wieder vergessen, wer er ist! Die verderben ihm den heldenhaften Auftritt!
„Nichts ist in Ordnung! Die Panzerknacker kommen und dann bist du dran, werter Onkel!“ faucht er an Onkel Dagobert gewandt. Dieser zieht ungläubig eine Augenbraue hoch „Hältst du mich für so dumm? Die Panzerknacker tun keiner Fliege was zu Leide!“ knurrt der werte Onkel „Ich habe dich durchsehen, Donald!“ fügt er triumphierend hinzu. „Warte... was?“ stottert Phantomias ernsthaft verwirrt. „Ach, ich meinte durchschaut.“ verbessert Onkel Dagobert sich „Ich habe dich durchschaut, Donald! Du willst, dass ich mitkomme und du mich irgendwo verrotten lassen kannst, damit du endlich an mein Geld kommst!“ brummt Onkel Dagobert misstrauisch. „Die Panzerknacker sind gefährlicher geworden, Onkel! Die werden dich umbringen, sobald sie das haben, was sie wollen!“ brüllt Phantomias ungläubig zurück. Wie kann Onkel Dagobert ihm so etwas zutrauen?! Onkel Dagobert will gerade zur Erwiderung brüllen, als ein lauter Knall beide verstummen lässt. Im gleichen Moment ertönt ein lautes Hupen und Tröten. Die Alarmanlage geht los. Sie sind da.

„Die wollen mich wohl veräppeln.“ murmelt Phantomias und springt mit wenigen Sprüngen an Onkel Dagobert und Baptist vorbei zur Tür und auf die Treppe. Er muss die Panzerknacker aufhalten! Ein für alle Mal! „Na sieh mal wer da ist!“ grölt die erste Panzerknacker-Stimme begeistert, als sie Phantomias auf der Treppe erkennen. „Phantomias!“ brüllen drei weit ängstlichere, jüngere Stimmen. Phantomias erstarrt. Das darf doch wohl nicht wahr sein! „Ja, ja, ja. Schau ruhig, wen wir da haben, Phantomias! Drei kleine Nervensägen, die Helden spielen wollten!“ brüllt eine alte, ruppige Stimme hinterhältig. Opa Knack ist auch da? Doch Phantomias hat im Augenblick wichtigeres zu denken. Tick, Trick und Track hängen da in den Armen der Panzerknacker, merkwürdig verkleidet und mit T-s auf den Kappen. Sie tragen schwarze Masken? Was ist in die gefahren? „Lasst sie los, Panzerknacker! Das hier geht nur uns etwas an!“ brüllt Phantomias wütend zurück. „Nein. Ich denke, die könnten noch sehr nützlich sein.“ erwidert Opa Knack genüsslich. An den Köpfen der Drillinge wird jeweils eine Pistole gehalten. Sie wären tot, noch bevor er angreifen könnte. Plötzlich erscheinen hinter ihm Onkel Dagobert und Baptist. „Ihn wollen wir, Phantomias! Und niemand muss zu Schaden kommen.“ säuselt Opa Knack und zeigt mit seiner Pistole auf Onkel Dagobert. „Pfff! Ihr würdet keiner Fliege was zu Leide tun!“ brüllt Onkel Dagobert zurück und zielt mit der Schrotflinte auf Opa Knack. „Ist das so?“ fragt Opa Knack blutrünstig und ein Klicken lässt die Pistole hören. Ein lauter Knall ist zu hören, dann etwas, was zu Boden fällt.
„Verflucht.“ zischt Baptist und hält sich die blutende Wunde. Opa Knack hat auf Onkel Dagobert geschossen und im letzten Moment warf Baptist sich vor seinen Arbeitgeber. Jetzt liegt er mit einem kaputten, zerschossenen, rechten Knie am Boden und verliert langsam das Bewusstsein. Die Panzerknacker lachen laut, drei kreischen aber kurz darauf wieder auf. Die Drillinge haben synchron mit voller Kraft in deren Arme gebissen und rennen im Moment die Treppe hoch auf Phantomias zu. „Tun wir immer noch keiner Fliege was zuleide?“ knurrt Opa Knack und schießt nach den Drillingen, trifft aber nicht. Diese kommen keuchend bei Phantomias an. „Bringt Baptist in den Taler-Pool-Raum und versorgt ihn!“ weist er sie leise zischend an. „Aber wir wollen dir helfen!“ entgegnet Trick stur. „Tut es!“ knurrt Phantomias keinen Widerspruch duldend zurück. Die Drillinge sehen ihn böse an, tun dann aber, was er gesagt hat. Dieser wendet sich wieder den Panzerknackern zu. „Jetzt hör mal her, du alter, aufgeblasener Tunichtgut! Den Schuss auf meinen Butler nehme ich jetzt aber persönlich! Zudem habe ich nicht mein Leben lang geschuftet, nur damit solche Holzköpfe wie ihr mir alles klaut! Ihr gebt mir jetzt sofort meine Taler zurück, oder ihr seid enterbt!“ brüllt in diesem Moment Onkel Dagobert Schrotflinten-schwingend. Er ist hochrot im Kopf. Er hat seinen Fehler im Gesagten nicht einmal mehr bemerkt, so wütend ist er. Auch den Panzerknackern fällt es nicht auf. „Gib uns den Glückszehner, Duck!“ brüllt Opa Knack wütend zurück, als ein kurzes >Pfiu< ertönt und er bewusstlos in sich zusammensackt. „Enterben müssen Sie die nicht gleich, Herr Duck.“ flötet eine weibliche Stimme und das blanke Chaos bricht aus.
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