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Der Rächer Entenhausens

von Daschwo
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Dagobert Daisy Donald Gundel Gustav Phantomias
14.03.2016
14.03.2017
26
41.647
5
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
10.05.2016 1.050
 
Einen wunderschönen, zauberhaften, guten Tag!

Zuerst mal bedanke ich mich bei meinen zwei Favoritisierungen :)
Auch bedanke ich mich bei den Leuten, die mir inzwischen fünf Reviews eingebracht haben :)
Und dann bedanke ich mich auch noch bei den Leuten, die diese Geschichte lesen :)
PS: würde jeder dieser Leute ein Review schreiben, dann... ;)
Übrigens: schreibt mir bitte, wenn euch Rechtsschreibfehler/ Sinnfehler / sonstige Fehler auffallen, damit ich diese ausbessern kann.
Und dann entschuldige ich mich noch, dass dieses Kapitel leider so kurz geraten ist. Das nächste wird länger, versprochen :)

Viele Grüße
Josy


„Wo seid ihr nur, meine lieben Feinde?“ flötet Phantomias in die Nacht hinaus, die ihn umgibt. Der Motor vibriert ganz leicht und beruhigt ihn etwas. Mithilfe der Nachtsichtbrille entdeckt er einen Fuchs, der über die Straße huscht. Aber nirgendwo ist ein Bankräuber oder ein Einbrecher zu finden! Die werden wohl wissen, dass er, Phantomias, heute sehr schlecht zu sprechen ist. Verdammt! Er will jemanden den Schnabel polieren! Und zwar jetzt! Da bemerkt er eine minimale Bewegung, die in einer Gasse verschwindet. Donald runzelt die Stirn und fährt näher heran, als er den dazugehörigen, demolierten Schaukasten eines Juweliers findet, dessen Diebstahlsicherung hochgehebelt wurde. Ein böses Grinsen stiehlt sich auf sein Gesicht, als er aussteigt und dem Dieb folgt. Ohne dass dieser es bemerkt, hat er ihn schon bald überholt und wartet am anderen Ende der Gasse auf ihn. „Einen wunderschönen, leider bald sehr schmerzhaften Abend.“ säuselt er dem Dieb entgegen, während er auf einer Mülltonne sitzt. Dieser erstarrt.

Drei Enten strampeln durch die Nacht. Drei Enten, denen es eiskalt und kochend heiß zugleich ist. „Hier lang!“ ruft Tick und biegt in eine Straße ab. Im Licht ihrer Dynamos bemerkt Track als Erster das einzigartige Nummernschild (X) des legendären Wagen des einzig wahren Phantomias. Den demolierten Schaukasten allerdings nicht. „Da!“ ruft er begeistert, legt eine Vollbremsung hin und stoppt genau vor dem Auto. Seine Brüder halten dicht hinter ihm an. „Er muss in der Nähe sein.“ meint Trick voller Vorfreude und sieht sich bereits um. „Onkel Donald auch.“ meint Tick verwirrt. Es wird still. Dann, ganz leise hören sie Kampfgeräusche. Und ihr Richtungshören sagt ihnen, es kommt vom anderen Ende der Gasse. Die Drillinge grinsen sich an und rennen sofort durch besagte Gasse. „Ducken!“ zischt Track und duckt sich bereits hinter eine Mülltonne. Dann späht er vorsichtig auf die Straße vor ihnen hinaus und erkennt... rein gar nichts. Verdammt! Kein Licht! Und das Licht der nur noch schwach leuchtenden Fahrräder reicht nicht bis auf die andere Seite der Gasse! Doppelt verdammt sei der Onkel, der die Sparmaßnahmen ergriff und die Stadt in tiefschwarze Nacht stürzte! „Track?“ flüstert die Stimme von Trick und der Ente mit der grünen Kappe wird eine Taschenlampe gereicht. „Perfekt. Danke.“ flüstert Track und leuchtet leicht unüberlegt die komplette Straße mit der sehr leistungsstarken Fähnlein-Fieselschweif-Taschenlampe aus.

„Ahrrgl!“ kreischt Phantomias, als ein plötzliches Licht wie eine kleine Sonne die komplette Straße ausleuchtet. Mit einer Hand drückt er benommen den Knopf an seiner Maske, um die Nachtsicht zu deaktivieren. Helle Punkte schweben vor seinen Augen. Seinem Gegner geht es nicht besser. Doch der erholt sich schneller. „Hier bist du also, elende Ente!“ knurrt der gut doppelt so große Hund und fletscht seine Reißzähne. Er holt kräftig mit dem mit Edelsteinen und Schmuck gefüllten Lederbeutel aus und trifft fast Phantomias, wäre dieser nicht außer Reichweite gesprungen. Vorbei ist es mit seinem spielerischen Verprügeln des Diebes, mit den kleinen Hinterhalten und den Fallen. Wenn er die erwischt, die das Licht angemacht haben!

Auch die Neffen waren kurz geblendet von der plötzlichen Helligkeit. Dann sahen sie einen großen Hund mit gefährlichen Reißzähnen und einem Lederbeutel und eine nur halb so große Ente, die dank ihres Anzugs sehr leicht als Phantomias zu erkennen war. >Popcorn wär nicht schlecht.< denkt Trick sich und staunt, als Phantomias dem nahenden Lederbeutel geschickt ausweicht und zum Gegenschlag ausholt. >Hätte ich doch nur mein Handy dabei!< jammert Track in Gedanken, als er sieht, wie Phantomias den mit Klingen bestückten Handschuh in den Lederbeutel rammt und anzieht. >Hammer.< ist Ticks einziger Gedanke. Keiner der Drillinge sagt etwas, als Phantomias mit einem Aufschrei die Hälfte des mit Edelsteinen und Schmuck gefüllten Lederbeutels quer über die Straße verteilt, als er diesen dem Dieb entreißt. Dieser knurrt bestialisch auf und verpasst dem für einen Moment unachtsamen Phantomias einen Kinnhaken. Phantomias stolpert einige Schritte zurück, spuckt Blut und einen Zahn auf die Straße und zieht seine Betäubungsstrahlpistole. „Dann puste ich mal deine Lichter aus, Juwelendieb.“ knurrt Phantomias. Er ist des Kämpfens Leid. Und er will endlich diesen verdammten Lichtanschalter finden, der ihm die Tour versaute! Doch der Dieb kippt um, bevor Phantomias auch nur ans Abdrücken dachte...
„Hilfe gefällig, Phantomias?“ fragt eine weibliche, schnippische Stimme, als der große Hund langsam nach vorne umkippt und bewusstlos liegen bleibt. Kokett pustet Phantomime den Rauch von ihrer Betäubungsstrahlpistole und steckt diese zurück an ihren Gürtel. „Warum hast du dich überhaupt so lang mit ihm abgemüht? Ich hätte ihn gleich umgelegt.“ sagt sie und lächelt leicht. Phantomias lächelt aber nicht zurück. „Wut rauslassen, nennt sich das.“ knurrt er und geht direkt auf die Lichtquelle zu. Phantomime runzelt die Stirn „Wir sehen uns.“ meint sie und ist schon wieder in der Dunkelheit verschwunden. Sie will nicht wissen, wer hinter dem plötzlichen Licht steckt. Am Ende würde sie noch enttarnt werden! Phantomias will es aber wissen. Um jeden Preis. Er will den Verantwortlichen so richtig zur Schnecke machen, und zwar jetzt!

Ein plötzliches Vibrieren in Ticks Hand lässt diesen aus seiner Starre erwachen. Und das Vibrieren sagt ihm eins... „Onkel Donald nähert sich uns!“ zischt er seinen Brüdern zu. Doch diese starren dem entgegen, der auf sie zugeht. Phantomias. Tick runzelt die Stirn und vergleicht Onkel Donalds Position mit der von Phantomias. „Was bei allen Comiczeichnern dieser Welt...“ flüstert er entgeistert. Ein Klicken lässt alle erneut erstarren. „Raus aus der Gasse und Lichtkegel zu Boden!“ knurrt eine eiskalte, jähzornige Stimme. Track befolgt sofort den Befehl und lenkt den Lichtkegel zu Boden. Aber ans Rauskommen denkt er nicht einmal. Kein Wunder. Phantomias zielt ja auch mit der Betäubungsstrahlpistole auf die Drillinge. Dieser drückt schnell einen Knopf an seiner Maske und starrt sie an. Für einen kurzen Moment entgleist ihm sein Gesichtsausdruck völlig. Und auch Tick bekommt den Schnabel nicht mehr zu. „Onkel Donald?“
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