Death Note-Das Schicksal

von xAlec
GeschichteAbenteuer / P16
OC (Own Character)
10.03.2016
10.03.2016
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Es regnete in Strömen, der Mond stand hoch am Horizont und strahle mit gesamter Kraft auf den Kiesstrand des Schiffshafen im Südteil der Stadt.
Der Wind streifte seicht über das mit einer Kapuze bedeckte Gesicht eines jungen Mannes, welcher auf der Flucht vor der Polizei war.
Unter einem Steg, welcher am Hafen vorbei führte, hielt er sich versteckt und hoffte, dass er dort zunächst sicher war.

Er fragte sich, wie das alle passieren konnte!
Wieso hatte er nicht auf seinen Freund gehört und es zerstört!
Wieso ist er es nicht einfach los geworden!

So hätte er all dem entkommen können.


-Wenige Wochen zuvor-


Gelangweilt saß der junge Mann, dessen Name Aurah war im Klassenraum und hörte der Universitätslehrerin mehr schlecht als recht zu.
Mit seinen Fingern tippte er ruhig auf dem hölzernen Tisch im Dreivierteltakt eines Liedes, sein Blick schweifte umher und musterte die feminin gestalteten Wände um ihn herum.
Bemalt die Wände mit verschiedenen römischen Göttern, zierten diese die damalig grauen Wände und machten sie so etwas anschaulicher.

Doch lange mussten sich die Studenten nicht mehr in diesem Unterricht herumplagen, denn kurz nachdem er das fünfte mal begonnen hatte, den Dreivierteltakt zu tippen, läutete die Schulglocke und klingelte lautstark in seinen Ohren.
Er zuckte zusammen, denn er hatte den schrillen Ton nicht erwartet, so blickte er geschockt auf, griff sich dann aber peinlich berührt an den Kopf, schüttelte diesen und packte dann seine Sachen zusammen.

Viele Schüler erhoben sich sogleich und auch er wartete nicht lange, bis er dann aufstand und den Vorlesungsraum verließ.

An den anderen Studenten vorbei gehend, ignorierte er das Gerede dieser und blickte starr auf das Ausgangstor des Schulgeländes gerichtet.
Er wollte schnellstens nachhause, denn wie so oft wurde den Schülern gesagt, dass sie vorsichtig sein sollen.
Die Rate der Verbrechen war zwar bereits gesunken, jedoch war sie noch immer bei 71% und das war für Aurah allein schon ein Grund, diesen Tipp auch wahr zu nehmen.

So passierte er die Schultore und bog direkt links ab, wen man dieser Straße folgte, so gelangte man innerhalb einer halben Stunden zu seinem zuhause.

Gerade an den Schulmauern vorbei, begann sein Telefon, welches er in der hinteren Hosentaschen verstaute, zu vibrieren.
Dies bemerkend, zog er es von dort heraus und blickte auf das Display.

Wer darauf angezeigt wurde, war einer seiner Mitschüler, dieser jedoch, hatte sich seit mehreren Wochen nicht mehr in der Universität blicken lassen.
Daher fragte sich Aurah nun, wieso er gerade ihn anrief?

"Ja?", begrüßte Aurah seinen Mitschüler.
"Aurah du musst zu mir kommen, bitte, ich brauche deine Hilfe!", seine Stimme klang fassungslos und beinahe schon gebrochen verzweifelt.
"J-Ja kann ich. Ich bin in ein paar Minuten bei dir., sprach er beruhigend zu seinem Freund, welcher kurz auf die Bestätigung auflegte.

Verwirrt nahm er das Telefon von seinem Ohr und blickte nun auf das dunkle Display.
Er zuckte mit den Schultern, er tat es nur als eine seiner Panikattacken ab.
Jedoch sorgte er sich auch um seinen Freund und machte sich sogleich auf den Weg.


-wenige Minuten später-


Aurah klopfte seicht an die Tür, der Einzimmerwohnung seines Freundes und trat dann einen Schritt von dieser weg.
Die Tür öffnete sich und durch den Spalt, welche die Türsicherung zuließ, schielte er hindurch.
Sogleich erkannte Aurah große Augenringe, als hätte sein Freund eine Ewigkeit nicht geschlafen und sah diesen verwirrt an.

Er aber schloss die Tür, entriegelte diese, öffnete sie wieder und zog Aurah unsanft in seine Wohnung hinein.
Aurah wusste nicht, wie ihm geschah, als er sich plötzlich in einer abgedunkelten Wohnung wiederfand.
Es war viel zu widersprüchlich für den helligkeitsliebenden Mitschüler und nun machte sich unser junger Mann sichtlich sorgen.

Der Mitschüler verriegelte erneut die Tür und schob Aurah in seine dunkle Wohnstube, welche nur durch wenige Kerzen erleuchtet war.
Der Raum, welcher eigentlich für Wohn-und Schlafgelegenheiten zu sorgen hatte, war bis in die Unendlichkeit verwüstet, so als ob ein Monster in ihm gewütet hatte.

"sag schon Sam, was ist los Kumpel?! wurdest du ausgeraubt?! angegriffen?!", fragte Aurah diesen ruhig, Sam jedoch ging auch gleich wieder von der Stelle und zog etwas aus einem Schrank, wo er zunächst eine verschlossene Schublade öffnete.

"sag schon Sam!", forderte Aurah Sam leicht außer sich auf.
Sam jedoch, blickte mit aufgerissenen leeren Augen auf das schwarze dünne Buch, welches er in den zittrigen Händen hielt und zu Aurah trug.
"Sam? langsam machst du mir Angst, was ist jetzt?!"
Aurah welcher nun auch das Buch bemerkte, runzelte die Stirn und blickte dann zu Sam hinauf.

"Aurah!.... bitte ... du musst-du musst es zerstören! bitte tu es für mich ich kann es nicht!!! Es gehört jetzt dir!", Sam drückte seinem Freund das schwarze Buch unsanft auf die Brust und zog seine Hände blitzschnell zurück, als dieser es mit seinen Händen festhielt.

Nach kurzem perplexen blinzeln begann er leise und in einem ruhigen Ton zu sagen:
"Ich machs` ruh` dich aus Sam."

Sam zitterte kenntlich und atmete auf, als Aurah das Buch in seiner Tasche verschwinden ließ.
Sogleich eingepackt, legte Sam seine Hände von hinten an Aruahs Schultern und drückte ihn zur Tür.
"Ich muss...alleine sein.", sprach er gequetscht in Aurahs linkes Ohr, entriegelte erneut die Tür und schubste Aura sanft hinaus.
Aura blinzelte verwirrt, er fragte sich, was in seinen Freund gefahren war.
Doch sah er zunächst über das Geländer hinweg gen Himmel und musste erkennen, dass die Sonne bereits untergegangen  war.

Er verdrehte die Augen, nahm dann jedoch die Beine in die Hand und lief schnellen Schrittes los.


-etwas später-


Eine Viertelstunde bereits hinter sich gelassen, fühlte er sich plötzlich beobachtet.
Als würde sich ein schwarzer Schatten an seinen Nacken heften und über seine Schulter hinweg, jeden seiner Schritte begutachten.

So zuckte er auch sehr zusammen, als ihn plötzlich jemand aus dem Schatten einer Gasse herbeirief.
Aurah jedoch drehte nur seinen Kopf und rannte dann schlagartig los, denn er wusste, dass es sich dabei nur um Räuber handeln konnte.
Und damit hatte er vollkommen recht, denn kurz nachdem er lossprintete, hörte er mehrere Männerstimmen rufen.

"scheiße.", zischte er sich selber leise zu und rannte eine Weile, bis er schnell um eine Ecke verschwand, welche erneut zu einer gepflasterten Seitenstraße führte.
Sein Brustkorp hob sich, wie das, eines gejagten Tieres und Aurah ging etwas in die Hocke, stützte sich also mit seinen Händen auf seinen Knien ab.

Sogleich merkte er, dass seine Lunge förmlich brannte.

Er richtete sich wieder auf und wollte weiterlaufen, als ihm plötzlich von hinten ein messer mit der Spitze voran an den Hals gedrückt wurde.
"Mach` keinen Muchs, oder du bis Geschichte!", drohte der fremde Mann, dem jungen Aurah, dieser jedoch hechelte noch immer, rang nach der Luft, die ihm fehlte.

Der Mann drehte sich mit Aura zur Wand und drückte diese an sie.
Aurah konnte nichts sagen, nichts machen, als einer der nun hinzugekommenen Männer ihm die Tasche abnahm und in dieser herumwühlte.

Er hörte, wie sie sich an seiner Brieftasche und dem Inhalt seiner Tasche zu schaffen machten, feierlich lachten und ihre Beute begutachten.
Aurah tat sich damit ab, viel Geld hatte er sowieso nicht dabei und ein Leben war sowieso mehr wert, als Gegenstände.
Er hoffte, dass sie bald fertig waren und ihn gehen lassen, doch plötzlich begannen sie hysterisch zu schreien.
Der Mann, der Aurah festhielt, sah zu seinen Kollegen, welche voller Angst die Straße hinauf blickten und fragte sich, was diese hatten, als einer, der das schwarze Buch, welches Aurah kurz zuvor noch von seinem Freund bekommen hatte, fallen ließ und voller Panik losrannte.

So wie er los sprintente, taten es die beiden anderen gleich.
Aurah wurde von seinem Peiniger gegen die Mauerwand geschlagen, sodass er dann zusammensackte, auf der Seite lag und sich dann mit seinen Armen abstütze.
Auch der Mann rannte davon-gepackt von der Angst der Anderen und Aurah schüttelte lediglich mit seinem Kopf.

Seine gesamten Sachen lagen verstreut auf dem Boden, als einer der Schergen seine Tasche fallen ließ und langsam stand Aurah nun auf.
Als er dann wieder stand, lief er im Schneckentempo zu seiner Tasche, atmete langsam aus und hockte sich hinab um seine Sachen aufzulesen.
Zunächst fanden seine Bücher wieder einen Platz, dann seine Federtasche, sowie seine Brotbüchse und auch die leere Brieftasche war wieder an ihrem alten Platz.
Während dieser ganzen Szenerie, hatte er keinen Ton gemacht, zischte lediglich leicht vor Schmerz, als er bemerkte, dass seine Stirn blutete und er seinen salzigen Finger in die Wunde drückte.

Doch fragte er sich nun, wovor diese Männer weggerannt waren, als er gerade das schwarze Buch ergriff.
`Death Note` stand in silbernen Buchstaben auf dem schwarzen Buchcover, wobei ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief.

Er überlegte, es einfach in eine Tonne zu schmeißen, irgendwo im Wille seines Freundes los zu werden.
Doch die Neugier überrannte ihn, denn eigentlich war Sam ein glücklicher und lebensfroher Mensch gewesen.
Aurah erkannte ihn am heutigen Abend einfach nicht mehr wieder.

Auf dem Boden neben seiner gepackten Tasche hockend, hielt er das schwarze Buch in der Hand und schlug die erste Seite auf.
Was zu sehen war, war eine schwarze Seite auf der mit weiß etwas geschrieben stand.

Aurah Augen weiteten sich, als er die erste Zeile leise zu lesen begann:
"Der Mensch dessen Name in dieses Heft geschrieben wird, stirbt.....", Aurah machte eine Pause, lies dann jedoch geschockt weiter:"Hat man das Gesicht der Person, dessen Namen man aufschreibt, nicht vor Augen, hat die Notiz keine Wirkung. Das heißt, dass niemals zwei Personen gleichzeitig betroffen sein können, auch wenn sie denselben Namen tragen."

Aurah richtete sich langsam mit dem Buch in den Händen auf.

Er hielt das alles nur für ein Scherz, denn es konnte nicht wahr sein!
Ein Buch konnte keine Menschen töten, das war vollkommen absurd!
Aurahs Augen zitterten auf den Buchstaben umher, er konnte es nicht glauben.

Er wusste nicht wieso, doch er beugte sich hinab zu seiner Tasche und packte das Buch ein.
Schnell lief er erneut los und blickte nicht zurück, rannte einfach schnell, als würde er erneut gejagt werden.

Die Neugierde hatte ihn gepackt.

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Das ist das Ende des ersten Kapitels, die Idee für diese FF ist mir doch recht spontan gekommen und ich fand es einfach so spannend, dass ich losschreiben musste x.x
Jedenfalls wird die Geschichte etwas kürzer, als ich die Anderen geplant habe, jedoch hoffe ich, sie wird trotzdem gut ^^
Das Kapitel habe ich schon vor ein paar Wochen geschrieben und wollte es deswegen nicht noch länger hier gammeln lassen, wann ich jedoch wieder hoch lade .... steht in den Sternen, denn mir fehlt einfach die Zeit ._.
Deswegen bitte ich auch gleich um Verzeihung, weil ich zurzeit einfach nicht voran komme.
Da ich aber mal wieder was von mir hören lassen wollte, lade ich dieses Kapitel hoch ^^"

Bis später und noch einen wundervollen Tag!

LG
Alec
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