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The New Bizarre

von Kalya
GeschichteFreundschaft / P12 / MaleSlash
Kiro Luminor Romeo Shin Strify Yu
09.03.2016
25.03.2016
6
2.754
4
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
09.03.2016 598
 
Hallo ihr Lieben! Schön, dass ihr hergefunden habt!
Ich weiß nicht, ob in dieser Kategorie überhaupt noch jemand vorbei schaut, schließlich ist es mit CB schon seit einigen Jahren vorbei, aber vielleicht findet sich ja einer meiner ehemaligen Stammleser wieder :)
Wie ihr in der Kurzbeschreibung lesen könnt, beschäftigt sich die Geschichte mit dem Leben der sechs ehemaligen Member von Cinema Bizarre, wie es jetzt, im Jahr 2016, vielleicht aussehen könnte. Jedes Kapitel behandelt einen der sechs.
Kleine Anmerkung: Die Kapitel sind kurz nach der Trennung entstanden, also 2010.
Also, es geht los mit Kiro!
_________________________________________
Do you know how it hurts
When you lose a friend
You waste your time with anger
Waste your life with fear

It's so hard to forget
When you simply can't
You need something to believe in
But you can't turn back time

Do you know what it means
When the story ends
You simply can't help hiding
You can't say what you feel

Do you erase and replace
What you're thinking
Do you erase and replace
What you feel

[Cinema Bizarre – Erase and Replace]

1. Sehnsucht Number One [Kiro]

Es ist ein strahlend schöner Frühlingsmorgen, wie aus einer dieser schnulzigen Liebesromanzen, die Romeo immer heimlich gelesen hat. Ich muss gähnen und kuschele mich noch ein wenig tiefer in die weichen Kissen. Alles ist so perfekt – ZU perfekt. Ich vermisse Strifys kleine Divenanfälle, die immer etwas Niedliches an sich hatten. Ich vermisse Yus und Romeos Geprahle von ihren letzten heißen Nächten, von denen wir alle wussten, dass sich der Großteil davon nur in ihren Fantasien abgespielt hatten. Um ehrlich zu sein habe ich nie zwei weniger auf Frauen fixierte Heteros gesehen. Vor der Presse gaben sich die Beiden natürlich immer absolut hart und männlich, aber ihre schlaflosen Nächte spielten sich so gut wie immer in Strifys, Shins oder meinem Zimmer ab. Natürlich nur so lange, bis ich Ricky kennenlernte.
Wie auf Befehl schlingt sich ein Arm von hinten um meine nackte Mitte und weiche Lippen streifen meinen Hals. „Mmh..Morgen, Ricky.“, schnurre ich und schmiege mich an ihn. „Guten Morgen, Sonnenschein.“, haucht er mir ins Ohr und streichelt sanft über meinen Bauch. Sofort muss ich an Strify denken. Jeder Morgen, ob im Tourbus oder in der WG, begann mit einer Runde Kaffee für alle, ausgenommen Shin, der davon noch hibbeliger wurde, und einem liebevoll gesäuselten: „Good morning, starshine. The world says 'hello'!“ von Strify, der selbst an Regentagen morgens immer bester Laune war.
Ich habe lange über die Gründe dafür nachgedacht, weil ich, als absoluter Morgenmuffel der Band, ein Mittel gegen Patzigkeit in der Früh gut hätte gebrauchen können und bin zu dem Schluss gekommen, dass es etwas mit der Tatsache zu tun gehabt haben musste, dass sich Strify und Yu aufgrund des Platzmangels im Tourbus ab und an ein Bett hatten teilen müssen.
Mit einem „Hey, Süßer... Denkst du schon wieder nach?“, holt mich Ricky zurück in die Gegenwart und ich nicke etwas verschämt. Mein Blick fällt auf den schwarz-weißen Bass, der direkt neben meinem Nachttisch steht. Ricky krault mich sanft. „Wie wärs?
Du spielst mir in ein, zwei Stunden nochmal was vor?“ Ich muss lächeln. „Und was machen wir in diesen ein, zwei Stunden?“ Natürlich kenne ich die Antwort und Rickys Lippen auf meinen bestätigen sie. Ich sage doch, es ist perfekt und trotzdem bin ich manchmal traurig. Die Band war Erfüllung für mich und meine Träume. Jetzt bin ich nur noch ich, Carsten, der in einem halben Jahr endlich seine große Liebe heiraten wird.

[2010]
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