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Millennium - Nur ein Anruf weniger

von Miss-i
GeschichteDrama, Krimi / P16 / Gen
Javier Esposito Kate Beckett OC (Own Character) Richard Castle
08.03.2016
06.08.2020
33
61.474
5
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Dieses Kapitel
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29.09.2019 2.727
 
Vergebung: Teil 11


Der Himmel verfinsterte sich am Anleger zunehmend über dem Wellen schlagenden Fluss. Gischt schlug mit enormer Wucht gegen den Kai, ausgelöst durch die aufgefrischten Windböen. Xenons kleine Segelyacht, die Little Dream, schaukelte beachtlich hin und her, während ihr Besitzer einen Blick aus dem Fenster warf und das stillstehende Auto beobachtete, das auf festem Boden gute zwanzig Meter von ihm entfernt stand.

Xenon seufzte. Es musste also doch zum Äußersten kommen. Er stand von seiner Bank auf, ging die Treppe hinunter unter Deck und öffnete eine der Schubladen an der kleinen Küchenzeile, die in die Wand eingebaut war. Er zog eine Walther P99 heraus und überprüfte die Munition, bevor er sie gesichert in seinen Hosenbund steckte und weitere Kugeln aus einer anderen Schublade herausholte. Die Packung landete in seiner linken Hosentasche, dann machte er sich wieder auf den Weg nach oben.

Als er erneut den Blick dem Auto zwanzig Meter entfernt zuwandte, verfinsterte sich seine Miene. Die Türen waren geöffnet worden und er erkannte einige Paar Füße, die hinter ihnen ausstiegen. Ein weiterer Wagen kam hinter dem ersten Auto zu stehen, diesmal etwa fünfundzwanzig Meter von ihm entfernt.

Er verdrehte die Augen. So viele gegen einen, das war wirklich nicht fair. Es klang wie leichte Trommelschläge, als die ersten Regentropfen auf das recht dünne Dach direkt über ihm fielen und immer sich mehr und mehr vervielfachten. Bald füllte das Geräusch seine Ohren vollkommen und hätte er sich mit jemandem unterhalten, hätte er wahrscheinlich schreien müssen, um gehört zu werden.

Durch das Fenster sah er den Regen auf Anleger und Wasser prasseln. Als er erneut zu den Autos sah, waren alle Türen verschlossen. Er kniff die Augen zusammen und erkannte dann, dass niemand mehr darin saß. Im hinteren Auto befanden sich zwei Personen, wenn er die Silhouetten richtig einschätzte, was bei Licht, Wetter und Entfernung nicht ganz so einfach war. Nur das vordere Auto war zurückgelassen worden. Es war also jemand auf dem Weg zu ihm. Wie schön, er freute sich immer über netten Besuch. Dann wollte er die Party mal in Gang bringen…

„Ich hasse diesen Regen…“, grummelte Ryan, als er sich in geduckter Haltung zu seinen Kollegen hinter das Auto begab. Viveca Olofsson und Javier Esposito kauerten bereits am Heck des Autos. Es war einer der letzten Momente vor dem großen Finale der monatelangen Ermittlungen, dem Showdown, der allem endlich ein Ende setzen sollte.

„Haben wir einen Plan?“, fragte Espo und bereitete seine Waffe auf einen Einsatz vor, auch wenn er hoffte, dass er sie nicht unbedingt benutzen musste.
„Nein“, erwiderte Ryan und zuckte die Schultern, „Ich dachte, das wird so eine wir-machen-einfach-unser-Ding-Nummer.“

„Ein wenig Vorbereitung wäre vielleicht vorteilhaft, aber ich denke nicht, dass wir dafür noch Zeit haben. Wie ich Xenon einschätze, hat er seine Besucher längst bemerkt und bereitet sich darauf vor, unsere Zeit hier so unbequem wie möglich zu machen“, sagte Viveca und lugte um die Ecke des Wagens herum.

„Ich gehe nicht davon aus, dass er uns einen Tee kocht…“, Ryan überprüfte ebenfalls seine Waffe und nickte dann erst Espo und der Agentin zu, dann drehte er sich zu Castle und Beckett, die im Wagen hinter ihnen saßen, und wiederholte die Geste. Es war keine Überraschung, dass die beiden ihnen gefolgt waren, allerdings sollten sie lieber als Verstärkung im Hintergrund bleiben, besonders Beckett musste besonders auf sich aufpassen. Mittlerweile war sie nicht mehr so stark davon genervt, sich bei Einsätzen im Hintergrund zu halten. Sie wusste schließlich selbst, was auf dem Spiel stand und war rational genug, um die Gefahren abzuschätzen.


Kate beobachtete nun, wie sich Ryan und seine Gruppe hinter dem Auto leicht aufrichteten und auf den Weg zu der kleinen Yacht machten, die nur wenige Meter entfernt vor Anker lag. Rick legte im Versuch einer beruhigenden, zusichernden Geste eine Hand auf ihr Knie.
„Das wird schon. Ich denke, heute ist Xenon endlich dran und sein Little Dream wird durch einen Albtraum ersetzt.“

„Ich hoffe sehr, dass du recht hast“, sie drehte den Kopf und sah ihn lächelnd an, als ihre Hand nach seiner tastete und sie schließlich bedeckte. Dann richtete sie ihren Blick wieder nach vorne, um auch nichts zu verpassen und im Falle des Falles eingreifen zu können.  
„Das habe ich für gewöhnlich“, sie warf ihm einen zweifelnden Blick aus dem Augenwinkel zu und er grinste, „außer natürlich es geht um rein rationales, vorhersehbares Polizeizeug, da bin ich überfragt und fehlerhaft, das gebe ich gerne zu.“

„Du bist auch noch so bescheiden“, sie lachte kurz auf.
„Ich weiß, das ist vielleicht meine allerbeste Eigenschaft. Gleich nach meinem scharfen Verstand und meinem umwerfend gutaussehenden Körper.“ Kate schüttelte den Kopf, ein kleines Lächeln zog ihre Mundwinkel noch immer minimal nach oben. „Castle, nicht jetzt, bitte.“„Verstehe.“
Beide verfielen wieder in Schweigen, richteten ihre Blicke wieder auf ihre Freunde und Kollegen und hielten sich einfach nur fest.


Sie schlichen hintereinander zum Schiff und Ryan kletterte als erster an Bord, während der Rest erst noch auf festem Boden blieb. Der Detective sah sich an Bord um, konnte allerdings noch kein Anzeichen für Xenon oder eine andere Bedrohung ausmachen. Er gab mit der linken Hand ein schnelles Zeichen hinter sich, dann betrat Viveca die Yacht. Beide schlichen über das Deck und näherten sich vorsichtig der dem Fluss zugewandten Seite, die sie vom Wagen aus nicht gut hatten einsehen können. Sie umrundeten das Boot ohne Zwischenfälle, Xenon war also unter Deck.

Plötzlich flog eine Tür zur ihrer rechten auf und Xenon stürzte sich auf Viveca, die neben der Tür stand und zog sie an sich heran, sodass ihr Rücken seine Brust berührte. Dann drückte er ihr den Lauf einer Pistole an die Schläfe und umgriff mit seinem linken Arm ihre Taille, sodass sie nicht von seiner Seite weichen konnte und ihm als menschlicher Schild diente. Sie machte ein überraschtes Geräusch, schien aber doch noch sehr gefasst zu reagieren, fast, als hätte sie genau diese Situation schon erwartet.

„Verschwindet, oder ich dekoriere mein Schiff mit Vivis wundervollem Gehirn.“ Xenon grinste den Detective an. Ryan fuhr es kalt den Nacken hinunter. In gewisser Weise hatte der Gesichtsausdruck des Mannes eine gewisse Ähnlichkeit zu Jack Nicholson in The Shining. Ryan war sich nicht ganz sicher, wer von ihnen in diesem Szenario Shelley Duvall und wer Danny Lloyd war.
„Thomas Keaton, lassen sie die Waffe fallen“, der Detective bemühte sich um eine ruhige und gleichmäßige Stimme, auch wenn er gegen den auffrischenden Wind und die prasselnden Regentropfen anschrie.

„Sie haben mich genau gehört. Oder wollen Sie auch als Jackson Pollock Gemälde enden? Die Wand meiner Kajüte ist groß, da ist auch für Sie und ihren Kollegen noch locker genug Platz.“
Er verstärkte seinen Griff und drückte den Lauf mit mehr Kraft in Vivecas Schläfe, sodass sie einen kurzen schmerzvollen Ton ausstieß. Sie spürte, dass ihre Knie wieder einknickten, und das Zittern, dass der Abbau des Hydromorphons in ihr auslöste. Sie schluckte und versuchte sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Xenon stand hinter ihr mit einer Waffe auf ihren Kopf gerichtet, rechts von ihr befand sich die Tür ins Innere der Yacht, rechts die Reling. Ryan stand vor ihr und ein Blick hinter ihn reichte aus, um zu erkennen, dass Espo sich wahrscheinlich auf dem Deck herumschlich, um ihren Angreifer von hinten zu überwältigen.

Sie musste sich einen Plan überlegen, und zwar schnell. Mit der einfachen Hau-Ruck-Methode würde das hier schlecht ausgehen, Xenon war gerissen genug, sich gut vorzubereiten und sich im Vorfeld etwas auszudenken. So an ihn gepresst, wie sie nun einmal war, spürte sie etwas Hartes in seiner Hose. Sie wollte sich schon leicht von ihm wegdrücken, als sie registrierte, dass es nicht das war, woran sie zuerst gedacht hatte. Es war zu kantig, zu spitz. Und zu weit links. Eine Schachtel. Ihre Gedanken rasten durch ihren Kopf.

Xenon hatte sich auf den Kampf mit ihnen vorbereitet, er rechnete wahrscheinlich mit einem andauernden Gefecht. Er würde keine Zeit haben, ins Innere der Yacht zu verschwinden und weitere Ressourcen zu besorgen.
Noch bevor sie ihren Gedanken beenden konnte, hörte sie Xenon neben sich aufschreien. Ryan stürzte einen Schritt nach vorne und zog sie aus Xenons direkter Reichweite, als dieser seinen Griff um sie herum gelockert hatte, um sich umzudrehen. Das Schiff schwankte auf den Wogen bedenklich hin und her, was es für ziemlich alle beteiligten erschwerte, ihr Gleichgewicht zu halten.

Als Viveca sich umdrehte, sah sie eine stark blutende Platzwunde an Xenons Stirn. Esposito hatte sich wie sie vermutet hatte von hinten angeschlichen und Thomas Keaton, der durch Ryan und sie abgelenkt gewesen war, schließlich den Griff seiner Dienstwaffe gegen das Handgelenk geschlagen, woraufhin dieser seine eigene Waffe hatte sinken lassen und einen Teil seiner Kraft einbüßen müssen hatte.

Als Xenon sich dann umdrehte, verpasste der Detective ihm einen erneuten Schlag, diesmal gegen die Stirn. Ein Schuss löste sich durch den erneuten Aufprall aus Espos Pistole und feuerte in die Luft. Auf den Schuss folgten Blitz und Donner, als würde der Himmel bluten und einen schmerzerfüllten Schrei loslassen.
Xenon hatte sich schnell wieder gefasst, nachdem er seine Stirn vorsichtig berührt und seinen blutverschmierten Finger betrachtet hatte. Mit einem tiefen, wütenden Grummeln stürzte er sich auf Espo und schoss einmal in Richtung Viveca und Ryan, ohne allerdings zu treffen. Er wollte beide nur in Schach und sich vom Leib halten, während er sich um seinen Angreifer kümmerte.

Ryan zog die Schwedin hinter einen an Deck stehenden Metallbehälter in Deckung.
„Bist du in Ordnung?“, fragte er, sein Atem und Puls beschleunigt und die Augen leicht geweitet. Adrenalin rauschte durch seine Adern. Sie nickte.
„Xenon hat noch Ersatzmunition in der Hosentasche, das konnte ich eben spüren. Ich bin mir sicher, dass er sich so einen Vorteil uns gegenüber verschaffen will.“ Sie strich sich die blonden Haare aus den Augen, die nass an ihrem Gesicht klebten und ihr teilweise die Sicht versperrt hatten.

Es entstand ein kurzes Schweigen, in dem Ryan die neue Information verarbeitete. Nur die beiden Männer im Hintergrund waren leise über den Sturm zu hören. Dann nickte er. „Bleib hier, ich helfe Javi.“
„Ich kann-“
„-nicht einmal auf den Beinen bleiben, geschweige denn einen Verbrecher stoppen. Bleib in Deckung“, wiederhole er, diesmal mit Nachdruck. Widerwillig nickte sie. Das Betäubungsmittel trieb noch immer seine Späße mit ihr und sie hatte keine Lust, vor Xenon zusammenzubrechen oder – noch schlimmer – über die Reling in den Fluss zu stürzen. Sie drehte sich hinter dem Behälter und lugte über die Kante hervor.

Sie konnte beobachten, wie Xenon Espo über die Reling drückte, sodass der Detective Mühe hatte, seine Füße auf dem Boden in einen sicheren Stand zu bringen. Doch Xenon sah Ryan aus dem Augenwinkel auf sich zukommen und bemerkte seine Unterzahlsituation. Er feuerte eine Kugel in die Richtung des Detectives, welcher allerdings auswich und die metallene Tür des Schiffes als Schutz nutzte, bevor er das Feuer erwiderte.
Durch das Schwanken des Schiffes und den ständig herunterstürzenden Regen war das präzise Zielen für alle erschwert und so wurde bisher noch niemand durch eine Kugel verletzt. Die einzigen Verletzungen waren durch Schläge mit Fäusten oder Pistolen entstanden.

Xenon wollte seine Walther erneut laden, dann hielt er nur den Bruchteil einer Sekunde inne und rammte Ryan, der sich hinter der Tür hervortraute und nun auf ihn stürzen wollte, seinen Ellbogen gegen die Nase. Blut strömte über die untere Gesichtshälfte des Polizisten, der nun zurücktaumelte und versuchte, sich wieder zu fangen. Xenon nutzte den Moment aus und lief zur anderen Seite des Schiffes, aus Vivecas Blickfeld.

Espo fand sein Gleichgewicht wieder und verfolgte den Flüchtigen. Viveca sprang auf und ging zu ihrem Kollegen, der sich nun setzen musste, um die Sterne, die vor seinem inneren Auge auf- und abtanzten, wieder unter Kontrolle zu bringen.
Sie vergewisserte sich, dass er klar kommen würde, dann sprintete sie Xenon und Espo hinterher. Sie war sich ziemlich sicher, dass Xenon diese Art Pause nutzen wollte, um nachzuladen. Endlich erreichte sie das andere Ende des Decks, war allerdings allein. Ihr Herz setzte einen Schlag aus.
Wo waren die anderen?


Kate Beckett runzelte die Stirn, als sie zwei Männer an Bord der Yacht sah, beide vom Regen durchnässt bis auf die Knochen, beide rannten und beide sprangen über die Reling auf den Kai. Sie kamen direkt auf sie und Castle zu. Kate schnallte sich ab und erntete einen verwirrten Blick von Castle, als sie ihre Waffe aus dem Handschuhfach holte und sie entsicherte.

Rick sah auf und bemerkte erst jetzt die beiden sich nähernden Gestalten. Er hatte bis eben Angry Birds gespielt und war so konzentriert gewesen, dass er gar nicht auf seine Umgebung geachtet hatte. Einer der Männer war definitiv Espo, den anderen erkannte er von dem berühmten Führerscheinfoto, welches auf dem Revier an diesem Tag mehr als dreimal herumgegangen war, damit auch jeder wusste, wie Xenon, beziehungsweise Thomas Keaton, aussah. Er schluckte.

„Kate, steig nicht-“, doch es war zu spät, seine Frau hatte bereits die Fahrertür geöffnet und war ausgestiegen. Hektisch ließ er sein Handy fallen und schnallte sich ebenfalls ab, dann folgte er ihr nach draußen in den Sturm.
Xenon drehte sich immer wieder nach hinten um, während er an seiner Pistole herumfummelte, dann, als er wieder nach vorne sah, sah er Kate Beckett und Richard Castle, die beide aus dem zweiten Auto ausgestiegen waren. Erneut kochte eine Welle der Wut in ihm hoch. All das hier war ihre Schuld. Und er würde sie dafür bezahlen lassen. Er richtete seine Walther auf Kate, die die Geste erwiderte und sich zum abdrücken bereitmachte.


Viveca hatte mittlerweile gesehen, dass sowohl Xenon als auch Espo von Bord gesprungen waren. Sie lief zu einer der Leitern und kletterte ebenfalls auf den Kai, einen Sprung würde ihr Körper in diesem Zustand wohl nicht mehr mitmachen. Die Szene, die sich ihr nun bot, war wie aus einem klassischen Krimi.
Xenon und Kate zielten aufeinander, Castle stand vor Schock starr neben dem Auto, aus dem sie beide gerade gekommen waren, und Espo rannte weiter, um Xenon endlich einzuholen. Sie setzte sich nun auch wieder in Bewegung, dann ertönte ein Schuss.


Die Schwedin blieb stehen, die Augen geweitet, als noch eine zweite und eine dritte Kugel abgefeuert wurden.
Kate verharrte überrascht und leicht verwirrt in ihrer Position.
Xenon blieb ebenfalls stehen und schluckte. Blut breitete sich auf seinem hellgrauen Pullover aus, ein unsäglicher Schmerz durchfuhr erst seinen Bauch, dann sein Knie und schließlich seine Brust. Er sank auf die Knie, Schmerzenstränen bahnten sich ihre Wege über sein Gesicht und vermischten sich mit dem Regenwasser. Dann kippte er nach vorne.


Ein Paar Schuhe tauchte neben seinem Kopf auf und er sah zu Detective Javier Esposito auf, dessen Augen zu angespannten Schlitzen verengt waren.
„Wer ist jetzt das Jackson Pollock Gemälde?“, fragte er und Xenon lachte, es wurde aber mehr zu einem husten, als sich auch Blut in seinen Atem mischte.
Viveca war zu den beiden gelaufen und kam nun neben Espo zum Stehen. Auch sie sah auf Xenon herunter,

„Jeder bekommt, was er verdient“, sie musste sich zurückhalten, ihm nicht noch weiter Schmerzen hinzuzufügen. Er sollte hier liegen und langsam an seinem eigenen Blut ersticken. Er hatte es ihr nie leicht gemacht, und den gefallen wollte sie nun gerne erwidern. Kate und Rick waren nun auch zu ihnen herüber geeilt. Xenon grinste die Polizistin an.

„Ach Vivi… Hey Kate“, er hustete erneut, diesmal bildete sich ein kleines Blutrinnsal an seinem Mundwinkel, „Ich liebe euch doch alle so sehr…“ Dann zuckten seine Lider und seine Augen schlossen sich bei einem letzten angestrengten Husten, dann fiel sein Kopf gegen den harten, nassen Boden und sein Körper lag still, unbeweglich da. Xenon war tot.
Viveca schluckte bei dem Anblick, der sich ihr bot und sie legte ihre Arme um Espo, der die Umarmung erwiderte und sie im strömenden Regen festhielt.

„Es ist vorbei. Es ist endlich vorbei.“

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GESCHAFFT!! Ich habe ihn umgebracht, muhaha! Deshalb ist das Kapitel auch etwas länger als sonst, aber der Cut hätte nirgendwo sonst so gut gepasst. Aber boom, ich habe meine Schreibblockade überwunden. So halbwegs. Dabei hat mir dieses Video sehr geholfen! Es ist zwar auf Englisch, aber super hilfreich und der Trick funktioniert für mich^^
Anyways, ich danke für alle Reviews und sage einmal allen neuen Lesern hallo! Ich freue mich über jeden, der sich die Story mal anschaut und seinen Senf dazu abgibt. Jetzt fehlt nur noch der Epilog und wir sind durch mit dieser Geschichte. Irgendwie freue ich mich da schon drauf :D
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