"Ich bin froh dich getroffen zu haben..."

KurzgeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Mahiru Shirota Sakuya Watanuki
05.03.2016
17.03.2016
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Mahiru X Sakuya
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Hey! <3 Das hier wird eine Mahiru X Sakuya FF. Ich entschuldige mich schonmal für Rechtschreibfehler! Außerdem bin ich nicht so gut im schreiben, aber ich hoffe zumindest euch etwas gepackt zu haben. Viel Spaß! :)
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4 Years davor
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Sakuya lag auf dem Boden des breiten Schuldaches und blickte hoch in den Himmel. Er legte seinen MP3 Player in seine Hosentasche und setzte seine Kopfhörer auf. Danach holte er aus seiner Schultasche ein Buch auf und fing an durchzublättern ohne auch nur ein Wort richtig zu lesen. Eigentlich hatte er vor das ganze Buch durchzulesen, aber er hatte im Moment keine Lust dazu. Das Buch, immer noch aufgeschlagen legte er auf seine Brust und sah sich die verschiedenen Formen der Wolken genauer an. Die Zäune die das Dach umranden und schützen sollten beachtete er gar nicht. Außerdem dachte der grünhaarige Junge nach, wie es weitergehen sollte. Er wurde in einer Stadt voller Lügner und als Kind von Lügner geboren. Lügner und lügen hasste er am meisten. Er dachte und dachte weiter nach bis er wegen einer lauten Stimme aus seinen Gedanken gerissen wurde. Sein ganzer Körper bekam wegen der lauten, aber sanften Stimme etwas Gänsehaut. Gespannt setzte er sich auf und sah gelangweilt zu der Richtung woher die Stimme kam. Ein etwas kleinerer Junge mit braunen Augen und braunen Haaren öffnete die Dachtür und sah ziemlich erschöpft aus.
Seine Haarfarbe war das komplette Gegenteil des grünhaarigen. Das sanfte, aber auch dunkle Braun seiner Haare gläntzte regelrecht in der Sonne und sah verdammt schön aus. Das komplette Gegenteil des grünhaarigen. Seine hellen grünen Haaren und meiner roten Augen waren keine Gegner für den braunhaarigen. So erschöpft und wie der kleinere braunharige aussah, ist er wahrscheinlich die Stufen hochgerannt.

Er hat so eine laute Stimme, dass ich sie sogar hören konnte wenn ich Kopfhörer trage.. -  dachte sich  Sakyua in seinen Gedanken und setzte sich wieder hin. Er hörte auf über Sachen nachzudenken und schloss seine Augen. Das offen gelegene Buch, dass vorhin auf den Boden geflogen ist, weil er sich aufgesetzt hat nahm er wieder hoch und legte es auf sein Gesicht. Die Sonne nervte ihn und wenn er das offengelegene Buch auf sein Gesicht drauflegte konnte er die Sonne nicht mehr sehen. Er schloss seine Augen und stellte sich eine lange, lange Wiese vor. Der Himmel war klar und hatte keine Andeutungen auf Wolken, nur ein ganz sanfter und ruhiger Blauton. Auf dieser Wiese lag er und lächelte. Passend zur Musik war die Atmosphäre sehr ruhig und sanft. Doch...Plötzlich verfärbte sich der Himmel in Tiefgründiges Rot. Die Farbe ähnelte stark an Blut und die Wiese war nicht mehr so wunderschön sondern nur eine breite Fläche. Gar nichts war drauf. Das Gras und die Pflanzen die drauf waren , waren nicht mehr da. Nur eine Fläche voll brauner Boden war nur noch zu sehen. Sakuya, der nicht mehr in aller Ruhe lächelte war aufgestanden und sah sich nur noch verzweifelt um. Sein Ausdruck ähnelte einem Menschen der ein Haustier hatte, aber dieser gestorben ist. Verzweifelt, traurig und nur noch entsetzt. Plötzlich wuchs aus diesem Boden, der nichts mehr als eine leere braune Fläche war eine Blume. Die Blume war rot und ihre Spinnen ähnliche Blüten hingen weit raus. Aus allen Richtungen der Blumen hingen solche „spitzen“ raus.. Am Ende der spitzen hingen rote Murmeln ähnliche Kugeln, die runter hingen und eine rote Flüssigkeit in sich tragen. Der grünhaarige Junge , der immer noch unter Schock stand näherte sich angstzweifelnt der Blume. Er konnte die Blume nie erreichen. Egal wie lange er lief, die Blume entfernte sich desto mehr. Irgendwann fing er an zu rennen, aber das nützte nichts. Die Blume war immer noch in der selben Position, aber er war immer weiter weg. Ausgepowert hörte er auf zu rennen und kniete sich kraftvoll  hin. Seine Arme stützte er gegen den Boden, damit er nicht umfällt.
Er hustete, atmete schwer und einpaar Schweißtropfen waren schon an seiner Stirn zu erkennen. Mühend hob er seinen Kopf und sah der Blume nach. Immer noch in der gleichen Position und immer noch grauenhaft rot. Sakuya hatte keine Ahnung was er tat, er machte es einfach. Ohne etwas zu denken bewegte er sich und ohne etwas zu denken hatte er Angst. Er dachte an nichts.  Er folgte nur einem Gefühl. Das Gefühl die Blume kriegen zu müssen.
Einen kurzen augenblick konnte man das geschockte Gesicht des grünhaarigen sehen. Die Blume war immer noch dort wo sie sein sollte, aber eine Kreatur erschien vor ihm. Diese Kreatur brachte sein Atem zu stocken.
Diese Kreatur war seine Schwester.

„Nee-chan..?“, sagte er leise, aber immer noch deutlich zu hören.
Seine Schwester trug einen langen Zopf, der bis zu ihrem Po hing. Genau wie sein kleiner Bruder hatte er die Haarfarbe grün. Doch..Ihre Augen konnte man nicht sehen. Der Bereich bis zu ihrer Nase war volkommen schwarz. Nur ihr lächelnder Mund und ihr Körper war zu sehen. Die weiß,blaue Uniform die sie trug war mit Blut spuren übersät und ihr Kragen, ihr Rock und ihre lange Socke die ihr bis zu den Knien geht auch. Außerdem konnte man ein weißes Pflaster auf ihrer linken Backe erkennen, aber  außer ihrem lächelnden Mund, ihre Haare, ihr Körper und ihr Kleidung konnte man nichts erkennen. Seine Schwester fing plötzlich an zu lachen, aber plötzlich fing sie auch an zu weinen.
„S-Sakuuuyaaaa....W..Warum hast du sie nich aaaufgehalten?....Waarum lebst du nnnooch und ich n-N-nicht?-“, schrie sie ihn verweifelt an. Doch plötzlich fing sie an zu lachen. Einen Gefühlsausbruch nach den anderen..Nach dem Satz wollte sie wieder etwas sagen, aber sie verschwand. Genauso wie die Blume, die Wiese und der Himmel. Alles war weiß.

„Oii! Warum schwänzt du den Unterricht?“, sagte eine Stimme.
Der grünhaarige erwach aus seinem Tagtraum und zuckte zusammen. Das Buch, dass noch vor einpaar Sekunden auf seinen Kopf lag nahm die Person und legte es auf dem Boden. Die Kopfhörer die der grünhaarige immer noch trug verutschte sich, sodass er keine Musik hören konnte sondern nur die Stimmen von draußen.

„Eh?! Warum weinst du?“, fragte die Stimme diesmal überrascht und kniete sich hin. Er setzte sich hinter dem Kopf des grünhaarigen und sah zu ihm herunter.
Der grünhaarige hatte geweint. Er bemerkte es zuerst gar nicht, aber als der braunhaarige es erwähnte bemerkte er es. Tränen kullerten aus seinen Augen und er setzte sich auf. Er konnte mit dem weinen nicht aufhören. Eine Träne nach den anderen kamen raus. Wie ein Strudel den man nicht aufhalten konnte..Er weinte und weinte weiter, mit dem misslungenen Versuch die Tränen aufzuhalten.
Der braunhaarige Junge hatte keinen überraschenden Gesichtsausdruck mehr, sondern einen lächelnden und sanften Ausdruck. Er lächelte und sah den grünhaarigen Jungen stumm an. Mit seinen Ärmeln wisch er die Tränen des grünhaarigen Weg. Sakuya sah ihn überrascht an, aber hörte auf zu weinen.
Er setzte sich auf und drehte sich zu dem braunhaarigen Jungen.
Der Junge lächelte immer noch und seine Ärmel waren von den Tränen ganz feucht.

„Warum hast du geweint?“
„Brauchst du nicht zu wissen...“, meinte Sakuya und sah weg.
Der braunhaarige wusste das er etwas falsches gefragt hatte und versuchte erneut ihn anzusprechen, aber nichts falsches zu erwähnen.
„Warum hast du geschwänzt?“, fragte er diesmal lächelnd. Die Miene des grünhaarigen wurde etwas enstpannter und antwortete „Du nervst..Lass mich in Ruhe“. Sein Gesichtsausdruck war nicht mehr traurig, verzweifelt oder sonstiges negatives ,sondern entspannt und genervt. Der braunhaarige strahlte jetzt vor Freude. „
In welcher Klasse warst du denn letztes Jahr? Wir sind zum ersten mal in einer Klasse oder?“
„Hä? Was? ._.“
„Dein Name ist doch.......Sakuya Watanuki oder? Komm, lass uns Freunde sein!“, sagte der braunhaarige und gab ihm die Hand. Sakuya sah ihn überrascht an, aber dachte aufgrund dieser Hand und dieser Stimme 'Ach..Ich würde gerne mit diesem Typen befreundet sein'. Eigentlich ist er nur in diese Schule gekommen um Zeit totzuschlagen, aber jetzt..War es wegen ihm.
Der grünhaarige musste lachen und antwortete  „Das jemand noch fragt 'Lass uns Freunde sein'..Kommst du aus der altzeit oder was?“
Jetzt fingen beide an zu lachen.
„Mein Name ist Sakuya Watanuki. Sorry, wegen deinem Ärmel“
„Geht schon. Mein Name ist Mahiru Shirota. Nett dich kennenzulernen Sakuya!“
„Mahiru? Freut mich auch! Ach übrigens..Die Antwort auf deine Altmodische Frage ist ein klares Ja“ Der grünhaarige Junge nahm die Hand und lächelte.
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So..Das war's auch <3 Ich hoffe es hat euch gefallen :D Würde mich auf eine Rückmeldung freuen :)

Achja..Die "Blumen" heißen Spider Lily. Ich habe es zwar nicht besonders gut erklärt, aber hier könnt ihr euch die Blume anschauen:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f5/Red_spider_lily_October_2007_Osaka_Japan.jpg/220px-Red_spider_lily_October_2007_Osaka_Japan.jpg
Die Blume "Spider Lily" hat verschiedene Bedeutungen:
-Den Tod
-Jemanden nie wieder sehen
-Erinnerungen verlieren
-Verlassen u.s.w xD

Yaakori :33
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