Die Kirschblüte die auf deinen Haar liegt.

GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Alex Benedetto Nicolas Brown OC (Own Character) Worick Arcangelo
05.03.2016
05.03.2016
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"Nii-san, warte doch!", lächelnd tanzte das weisshaarige Mädchen hinter ihrem Bruder her und tippte ihm freudestrahlend an.
"Was willst du jetzt nun machen, Wowo?",fragte sie aufgeregt.
"Ich hab's dir doch schon tausend verdammte Male gesagt du sollst mich nicht so nennen, Liliana! ", wütend machte er eine Pause ehe er weiter fuhr "Und naja.. ich gehe zu Nico.", genervt wischte sich der blauäugige junge Mann die Haare aus dem Gesicht und seufzte tief.
"Darf ich mit zu Nicoco?", säuselte sie bittend und blickte ihren Bruder an und faltete ihre Hände betend. Dieser schien zu überlegen.
"Dieses eine Mal darfst du aber nur weil dich Nicolas gern hat, hörst du! Und wehe du machst etwas kaputt oder Vater sieht uns. Dann sind wir am Arsch.", an der etwas Vulgären Sprache hatte sie sich schon längst gewöhnt immerhin war ihr Vater ja auch kein Stück besser, oder?
"Arigato Nii-san!", bedankte sie sich zufrieden und lies ihr cremefarbenes Kleid aufbauschen und lies ihren Bruder, Worick, voran stolzieren und sie tänzelte ihm, wie immer, verträumt hinterher. Dabei klatschen ihre barfuss Füssen auf das Kalte Mamor und liesen immer wieder ein synchronisches Geräusch da. Sorgenfrei summte sie ein Lied das sie heute gelernt hatte und drehte sich im Kreis. Worick konnte nur den weissen Schopf schütteln.
//Was für eine geistesgestörte Schwester ich doch habe..//,lächelnd strich er sich wieder übers Haar, es war eine lästige Angewohnheit von ihm geworden. Er war glücklich solche tollen Menschen im Leben zu haben.

Liliana und Nicolas waren ein Hauptbestandteil seines törichten Leben geworden.

"Whoa~ Nicoco, du wirst immer besser!", grinsend deutete sie auf die Buchstaben. Nicolas zog nur unwissend die Augenbrauen zusammen.
// Was meint sie? Habe ich einen Fehler gemacht?//
Liliana merkte das er nicht verstand also macht sie sich auf sich aufmerksam und formte grazil und ,wissend was sie gerade machte, den Satz den sie Nicolas mitteilen wollte, denn sie wusste das Nicolas ihm ihr Buch über die Zeichensprache 'geliehen' hatte. Wissend gab Nicolas ein Geräusch von sich das wahrscheinlich ein Lachen bedeuten sollte und automatisch Lachte Liliana mit. Stolz hob Nicolas seine Faust an die Brust klopfte sich selbst zwei Mal drauf und lies ein schiefes Grinsen auf seinen Lippen tanzen. Worick beobachtete alles nur mit ruhigen und zufriedenen Augen das Geschehene und kratzte sich erfreut an seine Wange.
"So jetzt, Nic, weiter arbeiten!", sagte Worick und zeigte mit den langen Finger auf die Buchstaben die im billigen Heft von Nicolas gezeichnet wurden.
"Jetzt steigern wir uns! Ab jetzt machen wir Sätze, alles klar?", motiviert hob Nicolas den Daumen und lies alle auflachen.

"Nein, Papa bitte nicht!", ängstlich hob Liliana die Arme wollte sich dabei schützen. Worick lag etwas weiter entfernt und weite bitterlich. Sein Auge blutete unbeholfen in Strömen. Sorgenvoll hatte sie sich aufgerappelt und schlürfte den Boden hinauf zu Worick. Sie hatte ihren gewalttätigen Vater vor sorge für Worick föllig vergessen.
"Nii-san geht es dir gu-!", schmerzerfüllt hallte das schmerzhafte Gekreische von Lilana im Raum. Sie hielt sich verzweifelt an ihrem Rückenstrecker. Blut floss schlimmer als in einem Masaker auf den weissen Teppich. Ihr himmelblaues Kleid verfärbte sich so dermaßen schnell rot dass es einem Angst machte. Die Glassplitter der Bierflasche hängen brutal in ihrem Rücken hinaus. Sie weinte bitterlich und zitterte ununterbrochen wie Espenlaub und drehte sich, vor Schmerz, auf dem Boden herum. Die Blutlache verbreitete sich rasant schnell weiter. Sogar Worick hatte sein blutendes Auge vergessen, in dem gerade vorhin eine Zigarette ausgelöscht wurde. Geschockt von dem Anblick rührte sich Worick nicht. Das Bild brennte sich felsenfest in seinem Kopf und er würde es nie vergessen. Wie sich seine kleine Schwester vor Schmerz auf dem Boden wälzte und Tränen die wie Bächer ihrem Gesicht liefen. Lachend hielt sich der Vater den Bauch. Freute sich so dermassen über das Leid seiner einzigen Tochter und holte noch einmal voller Zufriedenheit aus und wollte volle Kanne in den Bauch treten. Jedoch kam es nie dazu.

Denn Nicolaus war wutentbrannt aufgetaucht und hatte alles beendet, wofür ich ihm noch heute dankbar bin.
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