Sign Of Love

von kweenron
KurzgeschichteRomanze / P16
Harry Styles OC (Own Character)
01.03.2016
29.08.2017
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2512
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Niall
Louis
Liam (In Arbeit)


Hallo meine Lieben,
das hier war einmal eine ganze Sammlung zu alles One Direction Boys. Nun habe ich entschieden, dass ich es aufsplite und ja - here we are. Bis ich alle Kapitel überarbeitet habe, dauert es eine Weile, aber vermutlich kommt für die nächsten paar Wochen - ausgenommen diese - jeden Mittwoch einen Kapitel.
Ich freue mich auf eure Meinungen und Reviews. Ideenvorschläge sind wilkommen.
~Ronja



Na na na na na

Harry liebte dich, doch du hattest keine Ahnung davon.
Du gehörtest zu seinem Freundeskreis und ihr hattet früher viel unternommen – früher. Doch nun hatte sich das verändert, ihr hattet euch voneinander entfernt und doch waren seine Gefühle für dich nicht abgeklungen, es hatte mehr die Sehnsucht geweckt. Dir hatte er nie davon erzählt und deshalb wusstest du auch nicht, wie sehr du ihm das Herz brechen konntest.

He takes your hand
I die a little
I watch your eyes
And I'm in riddles
Why can't you look at me like that?


Als ihr einem Tanzkurs bevorstandet, hatte der Braunhaarige dich nicht gefragt; er hatte es versäumt, war zu schüchtern gewesen. Und so wart ihr in derselben Gruppe gelandet ohne davon zu wissen.
„Oh Harry, du machst den Kurs auch?“ hattest du verwundert gefragt und als er genickt und von seiner Partnerin erzählt hatte, fragte er nach dem deinen und du hattest ihn vorgestellt – es war dein heimlicher Schwarm gewesen. Harry hatte deine verliebten Blicke bemerkt, doch sich eingeredet, dass da nichts wäre.
Im gespiegelten Saal hatte er mit ansehen müssen, wie dein Partner dich nahe zu sich zog und deine Wangen einen rötlichen Ton annahmen; wie er deine Hand gehalten und dich angelächelt hatte. Der Braunhaarige war dadurch unkonzentriert gewesen und seiner Partnerin auf die Füße getreten, hatte sich selbstverständlich dafür entschuldigt.
Was fandest du nur an diesem Kerl? Harry hatte sich das oft gefragt. Harry fand ihn hässlich und alles andere als charmant. War er doch der Badboy schlecht hin und jedes zweite Mädchen schien für ihn zu schwärmen.

When you walk by
I try to say it
But then I freeze
And never do it
My tongue gets tied
The words get trapped


Jeden Montag, Donnerstag und Freitag saßt ihr eine Weile allein im Klassenzimmer; da der Rest der Klasse immer später kam, riskierte damit ein zu Spätkommen. Harry und du schwiegt euch an und es war ihm unangenehm. Er versuchte Worte zu finden und Sätze zu bilden, doch nichts wollte aus seinem Mund kommen. Also hielt die Funkstille an, Tage und schließlich auch Wochen.

I hear the beat of my heart getting louder
Whenever I'm near you


„Du stehst auf sie, kann das sein?“ fragte Harrys bester Freund Louis ihn dann einmal und ab diesem Moment konnte der Blauäugige nicht mehr lügen. Er nickte deshalb nur betreten. „Du Harry... sie hat einen Freund, dass ist dir bewusst, oder?“
„Man Lou, wenn ich es ändern könnte dann würde ich es tun.“ fuhr er ihn an und seufzte dann niedergeschlagen. „Tut mir leid, du meinst es nicht so, richtig?“
„Ich bin immer da Harry, vergiss das nicht.“ Sein Herz begann immer schneller zu schlagen, wenn er dich sah oder mit dir in der Gruppe stand. Es fiel Louis immer wieder auf, wie sehr Harry unter deinem Flirt und Freund litt; er stand kurz davor dir die Gefühle seines besten Freundes zu offenbaren. Doch dieser hatte es ihm verboten. Louis fiel es schwer das einzuhalten und deshalb warf er ihm immer wieder viel sagende Blicke zu. „Du brauchst du ein Wort zu sagen, einmal nicken, und ich werde sie zur Seite ziehen.“ Was er dir dann sagen wollte, so weit würde der Ältere nicht denken müssen.

But I see you with him
Slow dancing
Tearing me apart
'Cause you don't see


Doch Harry sah nur dich, immer nur dich. Er sah die Blicke, die du deinem Freund zuwarfst und deine Finger zwischen den seinen. Wenn ihr im Kurs wart, dann tanztet ihr und du sahst so glücklich aus, dass Harrys Herz in kleine Fetzen zerriss – weil es nicht er war, der dich zufrieden machte.
Es wurde immer schlimmer und bald fing Harry an dich zu meiden, den Kurs zu schwänzen und teilweise einfach zu verschwinden. Louis und die anderen begannen sich Sorgen zu machen und natürlich auch du; deshalb wandtest du dich irgendwann an den Tomlinson: „Lou, du bist Harrys bester Freund und ich mache mir Sorgen um ihm. In letzter Zeit ist er so distanziert und mir gegenüber abgewandt... War ist los mit ihm?“
„Ich darf es dir nicht sagen.“ bekamst du als Antwort zu hören und damit gabst du dich ganz und gar nicht zufrieden.
„Verdammt Lou, es geht um-“
„Ich weiß worum es geht!“ Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare. „Ich würde es dir sagen, glaub mir. Aber das ist Harrys Sache und solange er es nicht will, werde ich kein Wort darüber verlieren.“

He looks at you
The way that I would
Does all the things
I know, that I could
If only time could just turn back


Harrys Herz war gebrochen, seine Gefühle und Gedanken ein einziges Chaos.
„Warum er?“ fragte der Braunhaarige sich einmal, als er mit Louis unterwegs war. „Ich meine, könnte ich ihr nicht viel mehr geben? Dieser Kerl sieht sie doch mit Blicken an, als würde er sie jeden Moment entblößen wollen; was findet sie nur an ihm? Er benutzt sie und sie merkt es nicht einmal.“ Er hatte gewissermaßen Recht, du merktest nichts; rein gar nichts. Das, worunter einer deiner besten Freunde leiden musste, war das Phänomen der Blindheit vor Liebe.
Der Blauäugige dachte oft  zurück, in die Zeit, als beinahe jeden Tag etwas zusammen unternommen hattet. Er hatte es versäumt dich damals nach einer Verabredung zu fragen.

'Cause I got three little words
That I've always been dying to tell you


„Du kannst mir doch vertrauen Harry, das konntest du immer. Also bitte sagt mir was los ist – ich mache mir Sorgen um dich, denn du hast dich verändert.“ du flehtest ihn fast schon an, als ihr alleine wart.
„Es ist nichts.“ meinte der Braunhaarige nur und sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Er drückte die Lippen aufeinander und mied deinen fragenden Blick. Er konnte es nicht sagen, konnte die drei wertvollen Worte nicht aussprechen, konnte die Wahrheit nicht verraten.
„Lüg' mich doch nicht an.“

Whenever you kiss him
I'm breaking
Oh how I wish that was me


Sie waren wieder bei Louis, alleine, und bis vor wenigen Sekunden hatten beide noch gelacht. Doch dann erblickte Harry ein Bild und seine Züge verloren mit einem Mal jegliche Freude. Er fasste sich unbewusst an die Brust, verkrampfte seine Hand in das Shirt, während ihm die Tränen in die Augen stiegen.
„Harry?“ Louis richtete sich aus seiner bequemen Haltung auf. „Harry, oh mein Gott, was ist los?“ Er konnte die Tränen nicht zurückhalten, welche seinem besten Freund wie Wasserfälle über die Wangen liefen – von wegen Jungs weinen nicht. „Harry!“ Der Braunhaarige wurde hysterisch und rüttelte seinen Gegenüber an den Schultern. Dann viel sein Blick auf den Bildschirm, der Harrys Blicke zu fesseln schien. „Junge...“ murmelte er und nahm ihm das Handy weg. Er zog den Jugendlichen in eine Umarmung, während dieser bitterlich zu weinen begann.
Auf dem Bild warst du und nicht nur du, sondern auch dein Freund. Ihr grinstet beide glücklich in die Kamera, lagt in einem Bett und saht nicht so aus, als würdet ihr noch bekleidet sein.
Jungs weinen nicht – schon klar.

With my hands on your waist
While we dance in the moonlight
I wish it was me that you'll call later on
'Cause you wanna say good night


Als Harry in dieser Nacht in Louis Bett lag, der Besitzer im selben Raum auf dem Sofa schlief, konnte er seine Gedanken einfach nicht zum Schweigen bringen. Worte hallten in seinem Kopf wieder und Bilder gewannen die Überhand; Bilder, die er gerne vergessen würde.
Er zog sich die Decke über den Kopf, als könnte dies den Schwall von Emotionen abwenden. Sie roch nach Louis und er erinnerte sich daran, dass dein Freund diesen Geruch mit ihm teilte.
Selbst im Schlaf konnte er die Gedanken nicht von dir lassen und so begann er zu träumen; von dir und sich selbst und wie ihr dort standet. Der Mond war das Einzige, was den Ort erhellte und doch sah er deine Konturen sonnenklar. Er strich dir die Haare aus dem Gesicht, zog dich näher zu sich. Du strichst ihm über die Wange und legtest dann beide Arme in seinen Nacken.
„Harry...“ murmeltest du und er schlang seine Arme um dich, hielt dich ganz nah und wollte dich nie wieder los lassen. Er träumte von deiner Hand in der seinen und stellte sich vor, wie es wäre dich an seiner Seite zu haben. Er konnte die Nähe fast schon spüren, die lieblichen Worte beinahe hören und die neidischen Blicke anderer sehen. Er würde bei dir bleiben; dich nie wieder loslassen, wenn er deine Hand erst einmal ergriffen hatte.

But I see you

Die Realität war weiterhin bitter und sie sollte es auch noch lange bleiben. Harry begann abzuschließen, seine Gefühle für dich zu verdrängen und aus seinem Herzen zu verbannen; sie wegzuschließen.
Doch irgendwann kam der Tag, an dem Harry auf dich traf und du sahst nicht gut aus; er hatte gar nicht die Zeit um zu fragen, was du in der finsteren Ecke triebst, denn dann bemerkte er deine Tränen. Seine erschrockenen Blicke schweiften über deine verklebten Wimpern und die Tusche auf deinen geröteten Wangen; über deine aufeinander gepressten Lippen und wirren Haare.
„Was...?“ fragte er doch kam nicht weiter, denn du begannst wieder zu schluchzen und reflexartig setzte er sich neben dich und zog dich in seine Arme. Ehe er realisierte, was er getan hatte, bereute er es auch schon wieder. Er konnte deine Wärme fühlen, deinen zitternden Atem und die Hände, welche sich auf seinem Rücken verkrampften; er atmete deinen Geruch ein und versuchte dies betont langsam zu tun, denn dein Anblick brach ihm das Herz. Du hingegen vergrubst dein Gesicht in seiner Halskuhle, einfach nur dankbar über seine Anwesenheit.
Harry hätte kein Getuschel und keine Gerüchte gebraucht um zu wissen was los war. Zwischen deinem Freund und dir hatte es in naher Vergangenheit immer wieder Streit gegeben und offensichtlich hattet ihr euch nun getrennt. Er verfluchte sich selbst dafür, dass er darin etwas Gutes sah, denn da war eigentlich nichts Gutes. Da war nur ein Arschloch, das dir dein Herz gebrochen hatte und diesen Dreckskerl hätte er am liebsten in die Hölle geschickt.

Oh how I wish that was me

Der Braunhaarige konnte sich kaum bändigen als er deinen Herzensbrecher das nächste Mal sah. Unbändige Wut loderte in ihm und Louis warf ihm schon warnende Blicke zu, denn die seinen hätten locker töten können.
„Was glotzt du so, Styles?“ hörte er dann den provozierenden Ruf und als dein Exfreund auf ihn zukam, hatte seine Faust eher gehandelt als er hätte denken können.
„Verdammt, Harry!“ fluchte Louis und Liam packte den Angesprochenen bei den Schultern, zog ihn von deinem Fehler weg. „Bist du jetzt vollkommen blöd!?“
Nein, dass war er nicht.
Nur sauer und wütend. Er verspürte einen so abgrundtiefen Hass, dass er selbst hätte Satan sein können.
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