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Knight Rider: Who am I?

von KARR
GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Michael Knight
01.03.2016
11.04.2016
13
26.914
1
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12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.04.2016 2.820
 
So nun geht's endlich weiter ^^ Es ist iwie merkwürdig, wenn manche Charaktere anfangen, ein Eigenleben zu entwickeln und einen im Alltag über den Weg laufen O.o wenn auch nur imaginär... aber trotzdem xD Da tun sich neue Möglichkeiten auf ^_^ Vor allem, wenn man sich mit denen stundenlang so gut unterhalten kann :D (Ich sollte glaube mal einen Psychiater aufsuchen...)

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Kapitel 11 - Lost in the Echo


Mike trat nach dem Gespräch mit Sarah wieder in die Haupthalle des SSC's und ging zielstrebig auf den schwarzen Mustang zu - aber nicht ohne konkreten Plan im Hinterkopf.

So wie er Sarah es gesagt hatte, würde er ein weiteres Gespräch mit KITT suchen. Das von heute Morgen war ja alles andere als gut verlaufen...

Aber wenigstens wusste er nun, was Sache war. KITT brauchte Hilfe. Er selbst mochte zwar in vielerlei Hinsicht taktlos sein, aber ein Freund war ein Freund, egal in welcher "Haut" dieser steckte.

"Kumpel, wir zwei machen jetzt einen Ausflug." Seine Hand griff nach dem Türgriff, doch KITT verweigerte ihm - wieder mal - das Einsteigen.

"Was für ein Ausflug?", kam die skeptische Gegenfrage der KI.

KITT hatte das Gespräch zwischen Mike und Sarah mit verfolgt. Und irgendwie war ihm das Ganze nicht so geheuer...

"Wir fahren nach Fresno", erklärte Mike auf die Schnelle. "Kitt besuchen. Du willst doch sicher wissen, wie es ihm geht?"

Als Antwort folgte das entriegeln der Fahrertüre und schnell ließ sich Mike auf den Fahrersitz gleiten, bevor KITT es sich nochmals anders überlegte. Die Türe war auch schnell wieder geschlossen und der starke V8 Motor gestartet, während die Hebebühne sich um 180° drehte. Wie ein schwarzer Pfeil schoss der Mustang aus der alten Flugzeughalle und raste über das Gelände in Richtung der Straße.

"Da wir jetzt mindestens zwei Stunden unterwegs sein werden, wollte ich nochmal mit dir sprechen...", fing Mike plötzlich an und KITT fühlte sich in seiner Annahme bestätigt, dass die Sache einen Haken hatte.

"Worüber wollen Sie sprechen, Mike?" KITT war nach wie vor noch sauer auf Mike und eigentlich wollte er gar nicht mit ihm sprechen. Die enttäuschende Erkenntnis von vorhin nagte immer noch an seinen Platinen...

Mike zögerte und umfasste das Lenkrad fester. Er musste sich doch einen ziemlichen Ruck geben, um die folgenden Worte auszusprechen.

"Ich war ein Idiot!", platzte es aus ihm raus. "Ich wollte dich vorhin nicht so angehen, und schon gar nicht beleidigen. Es tut mir echt leid!" Er biss sich auf die Lippe und sah weiter stur geradeaus auf die Straße. Ja, diese Worte kosteten ihn enorm Überwindung, aber nun war es raus.

Verdammtes Ego...

"Sie sind kein Idiot, Mike. Nicht mehr als sonst", erklang kurz darauf die ruhige Stimme KITT's und ein leichtes Grinsen erschien auf Mikes Gesicht. Das war KITT, wie er ihn kannte.

"Sieh an, deinen Sarkasmus hast du nicht verloren," meinte er - nun wieder etwas entspannter - und sah kurz auf die blaue Glaskuppel zu seiner Rechten auf dem Armaturenbrett, wo kurz darauf wieder die rote Frequenzspur zu sehen war, als KITT weitersprach.

"Ich fasse das mal nicht als Beleidigung auf."

"Es war auch keine", stimmte Mike leicht amüsiert zu.

"Also geben Sie zu, einen Fehler gemacht zu haben? Ich bin positiv überrascht, Mike."

"Nun übertreib' mal nicht."

"Das war eine Feststellung auf Ihre Handlung bezogen, keine Übertreibung."

"Lass gut sein, KITT..."


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Fresno Surgical Hospital, 6125 North Fresno Street, Fresno, CA 93710


Der schwarze Mustang fuhr auf das große Parkplatzgelände und Mike suchte eine freie Lücke, wo er KITT kurz abstellen konnte. Die war auch schnell gefunden und der Motor ausgeschalten, nachdem der Wagen perfekt in der Parklücke stand.

"Warte hier, KITT. Ich werde dein Alter Ego auf einen Spaziergang nach draußen entführen und rufe dich dann", erklärte der Ex-Army, bevor er aus dem Fahrzeug ausstieg und die Türe wieder schloss.

"Verstanden, Mike", erklang KITT's Stimme aus dem Knopfmikro in Mikes Ohr und zielstrebig ging dieser auf das große Gebäude zu.

Nachdem sich der Ex-Soldat an der Information erkundigt hatte, ob Kitt noch auf der selben Station lag wie vor zwei Tagen, bestätigte ihm eine nette ältere Dame dies. Die Diskussion, ob er nun rauf durfte oder nicht blieb ihm dieses Mal zum Glück erspart.

Der Weg war auch schnell gefunden und kurz später stand er wieder vor Zimmer 308 im blauen Trakt. Er klopfte an und nach einem leisen "Herein" betrat er das Zimmer.

Kitt lag von der Bettlehne gestützt halb aufrecht im Bett und sah von seinem Buch auf, das er gerade gelesen hatte. Etwas überrascht sah Mike auch, dass sein Vater schon wieder - oder noch immer - hier war und gerade auf dem Stuhl neben Kitts Bett schlief.

"Hey. Wie geht's dir?", fragte Mike beiläufig mit leiser Stimme, als er auf leisen Sohlen zum Bett ging. Kitt sah schon wieder um einiges besser aus als noch vor zwei Tagen.

"Mir geht es wieder etwas besser, danke der Nachfrage." Kitts Blick ging zu Michael.

"Wie lange ist er schon hier?" Mike deutete mit einem Nicken zu seinem schlafenden Vater, der ihn noch nicht bemerkt hatte.

"Seit seinem Auftauchen hier hat er sich strikt geweigert, mich allein zu lassen", erzählte Kitt leicht lächelnd und legte sein Buch zur Seite. "Nicht mal die Krankenschwestern konnten ihn zum Gehen bewegen. Aber ich kann es ihm nicht verübeln." Er zuckte leicht mit den Schultern. Ging es einem von ihnen schlecht, war der andere stets zur Stelle. Das war schon immer so gewesen, und würde sich auch niemals ändern.

"Dann werde ich meinen alten Herren jetzt etwas ablösen." Mike umrundete das Bett und berührte seinen Vater leicht an der Schulter, um ihn zu wecken. Blinzelnd wachte dieser kurz darauf auf und sah überrascht auf, als er Mike vor sich stehen sah.

"Mike? Was machst du hier?", fragte der ältere Mann und massierte sich kurz sein steifes Genick. Auf diesen Stühlen schlafen war alles andere als bequem.

"Euch stalken", kam die trockene Antwort und ein leichtes Grinsen erschien auf Mikes Gesicht, als er wieder von deinem Vater abließ. "Kitt besuchen, was denn sonst?" Er nahm sich den freien Stuhl und zog diesen etwas näher zum Bett. Sein Blick richtete sich wieder auf Kitt, der ihn fragend ansah.

"Wie komm ich zu dieser Ehre?"

"Es ist ein persönliches Anliegen", erklärte Mike feixend und setzte sich auf den Stuhl. "Außerdem habe ich dir noch jemanden mitgebracht."

Kitt musste bei dieser Andeutung nicht lange überlegen, um zu wissen, was - oder besser wen Mike damit meinte.

"Junior?" Auf Mikes leicht irritierten Blick winkte Kitt lächelnd ab. "Wir beide haben uns darauf geeinigt, dass ich ihn so nennen darf, damit es keine Verwechslung mehr gibt. Die ganze Zeit seinen eigenen Namen zu sagen ist doch etwas irritierend."

"Aha. Das ist mir neu." Kurz sah Mike zu seinem Vater, der abwehrend die Hände hob.

"Sieh mich nicht so an, davon höre ich auch zum ersten Mal."

"Meinst du, ich kann dich kurz nach draußen entführen für einen kleinen Spaziergang?", wechselte Mike das Thema und richtete sich wieder an Kitt. Dieser sah fragend zu Mikes Vater, der skeptisch die Arme verschränkte.

"Kitt sollte sich nicht körperlich belasten. Die Ärzte haben strikte Bettruhe verordnet." Wirklich wohl war Michael nicht dabei, wenn Kitt sich jetzt außerhalb des Bettes aufhielt. Der Vorfall war auch erst zwei Tage her und der Körper des jungen Mannes brauchte ruhe, um die Wunden zu kurieren.

"Es gibt keinen Fernseher hier. Sonst hätte ich KITT - pardon -  Junior gesagt, er solle sich hier rauf verbinden", erklärte Mike seinem Vater und sah zu Kitt, der etwas unruhig hin und her rutschte. Tagelang ans Bett gefesselt zu sein war wirklich eine Folter. Und ein bisschen frische Luft schnuppern konnte ja nicht so verkehrt sein, oder?

Nach kurzer Stille seufzte Michael leise und gab sich geschlagen. "Na gut. Ich werde in der Zwischenzeit nochmal mit Bonnie telefonieren, um nachzufragen, wie es dem Sabbermaul geht."

"Dieses Sabbermaul heißt immer noch Mercutio...", meinte Kitt leicht tadelnd. Das arme Tier musste zu Hause ja schon im Kreis rennen...

"Sehr gut. Ich organisiere mal ein Transportgerät für Kitt." Mit diesen Worten stand Mike auf und verließ schnellen Schrittes das Zimmer.

Während er nach einem Arzt auf der Station suchte, meldete sich KITT nochmals etwas ungeduldig zu Wort.

"Wie geht es Kitt, Mike? Ich konnte das Gespräch nur teils mit verfolgen."

"Du kannst dir gleich selbst ein Bild davon machen, Kumpel."

Nach kurzem Suchen lief Mike auch endlich einer der Stationsärzte über den Weg und er fragte, ob es möglich wäre, mit Kitt etwas vor die Türe zu gehen. Aber wie bereits befürchtet war auch der Arzt nicht wirklich glücklich mit dem Vorschlag und Mike musste ihn mit einigen Argumenten überzeugen, dass er auf Kitt aufpasste und das Ganze nicht lange dauern würde.

Nachdem der Arzt endlich eingewilligt hatte, folgte Mike ihm zum Infoschalter auf dieser Etage, wo der Arzt einen der Schwestern sagte, sie sollen einen Rollstuhl und einen Pfleger ins Zimmer 308 bestellen.

Mike bedankte sich und machte sich auf den Rückweg zum Zimmer, wo ihm auch schon der Pfleger mit einem dieser breiten, schwarzen Rollstühle entgegen kam. Gemeinsam betraten sie das Zimmer.

"Na dann wollen wir mal", meinte der große, stämmige Pfleger mit einem freundlichen Lächeln und hob Kitt mit einer Leichtigkeit aus dem Bett, die selbst Mike erstaunte. Aber da es dem jungen Mann sichtlich unangenehm war, sich so durch die Gegend hieven zu lassen, schluckte er einen dummen Kommentar runter und grinste nur leicht, was Kitt mit einem bösen Blick strafte.

"Und nicht vergessen, Herr Barstow: Auf keinen Fall aufstehen. Sonst könnte die Naht aufreißen", belehrte ihn der Pfleger freundlich, nachdem er den Schwarzhaarigen vorsichtig in dem Gefährt abgesetzt hatte  und verließ kurz darauf das Zimmer.

"Nicht ein Wort, Mike. Nicht ein verdammtes Wort...", knurrte Kitt dem Ex-Army entgegen, da dieser mit einem breiten Grinsen vor ihm stand.

"Ich sag' doch gar nichts", meinte dieser abwehrend und trat hinter den Rollstuhl, um diesen in Richtung Ausgang zu schieben. Kurz nickte er noch seinem Vater zu und verließ dann mit dem kleinen Invaliden das Zimmer.

"They see me rollin', they hatin'..."

"Mike!"


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Unten im Erdgeschoss angekommen schob Mike den Rollstuhl durch einen der Hinterausgänge, die auf das Parkplatzgelände führten.

"Du kannst nun zu uns kommen, KITT", gab Mike dem Fahrzeug durch das Mikro durch.

"Ich bin schon unterwegs, Mike", antwortete KITT, nachdem er seinen Fahrer auf der anderen Seite des Gebäudes geortet hatte. Langsam parkte der Wagen rückwärts aus der Parklücke aus und umrundete das Bauwerk in der vorgegebenen Schrittgeschwindigkeit.

Kurz später sah Mike den schwarzen Mustang um die Häuserecke biegen und auf sie zukommen. Direkt am Gehsteig - neben ihm und Kitt - kam das Fahrzeug zum Stillstand.

"Hallo, Kitt. Wie geht es Ihnen?" Sein Bio-Scan ergab, dass Kitt sich körperlich ziemlich schnell wieder gefangen hatte. Und das freute ihn.

"Hallo Junior", zog der Schwarzhaarige eine Grimasse. "Dein Fahrer ist doof, hab ich dir das schon gesagt?"

"Keine neue Erkenntnis", stimmte der Wagen Kitt zu.

Mike verschränkte gespielt beleidigt die Arme. "Habt ihr euch jetzt gegen mich verschworen, oder was?"

"Niemals, Mike", kam es amüsiert vom Mustang zurück. "Das würden wir uns niemals trauen, oder Kitt?"

"Na, wenn du das sagst", lachte Mike. "Dann bin ich ja beruhigt."

"Es scheint Ihnen ja Spaß zu machen, mich außer Gefecht zu wissen", grinste der Invalide im Rollstuhl. "Auch, wenn ich es mir nicht ausgesucht habe."

Getroffen von dieser Aussage blinkte Juniors Scanner kurzzeitig intensiv auf. Ihn plagte immer noch das schlechte Gewissen gegenüber Kitt, da er sich selbst für dessen Situation mit verantwortlich machte. Mike entging dieses Schweigen nicht und das Grinsen verschwand aus seinem Gesicht.

Kitt entging diese Reaktion ebenso nicht.

"Das war ein Scherz", entschärfte er seine Aussage und wandte sich an den schwarzen Mustang. "Wir können beide nichts dafür. Du wolltest helfen und ich konnte nicht tatenlos dabei zusehen. Wir haben nichts falsches gemacht, aber es gibt leider solche Menschen." Betrübt sah der Schwarzhaarige auf seinen Schoß. Die Situation hatte sie beide sehr mitgenommen, auch wenn Kitt dies besser überspielen konnte als sein Gegenüber.

Die junge KI wusste zuerst nichts darauf zu erwidern, doch gab er sich einen Ruck, um selbst Stellung dazu zu beziehen: "Ich hätte nicht so voreilig handeln dürfen. Mein Fehler war es, mich blind in die Situation gestürzt zu haben. Und nur durch meinen Fehler sind Sie zu Schaden gekommen."

Mike zog es in diesem Moment vor, sich noch etwas zurück zu halten. Er selbst war nicht dabei gewesen, von daher konnte er nichts zu dem Vorfall sagen. So gesehen hatte er auch kein Recht dazu.

"Das mag sein", ergriff Kitt nun wieder das Wort. "Aber du hast wie ich deiner Primärprogrammierung gehorcht, von daher kann ich dir keinen Vorwurf machen. Ich weiß nicht wie du das siehst, aber ich glaube an das Gute in Menschen und daran, dass wir etwas bewirken können. wie du siehst, leider nicht immer erfolgreich."

"Das stimmt leider", mischte sich nun Mike wieder ein und steckte seine Hände in die Hosentaschen. "Menschen ändern sich nie, egal wie sehr sie es versuchen. Ein Arschloch wird immer ein Arschloch bleiben."

"Interessanter Vergleich, Mike. Ich werde das in meiner Datenbank speichern." So hatte die KI das Ganze noch nicht betrachtet.

Trotzdem kam KITT wieder auf das eigentliche Thema zurück: "Ich danke Ihnen, dass Sie mir keinen Vorwurf machen, Kitt. Trotzdem stehe ich zu meinem Fehler und werde auch alles daran setzen, diesen wieder gut zu machen."

"Das ist nicht nötig", lächelte Kitt. "Ich hätte schließlich selbst wissen müssen, dass es auch eine Falle sein kann. Aber Gewohnheit ist nun mal Gewohnheit..." Ein lang gezogenes Seufzten. Kitt fand es rührend, dass die junge KI sich so Sorgen um sein Wohlergehen machte. Aber trotzdem empfand er nicht, dass KITT ihm deswegen etwas schuldete, nur weil dieser sich für den Vorfall verantwortlich fühlte.

"Trotzdem werde ich das nicht so hinnehmen", ertönte die Stimme der KI plötzlich gereizter als vorher. "Dr. Nimson wird für das büßen, was er Ihnen und mir angetan hat."

"Immer mit der Ruhe, Partner. Erstmal müssen wir dich wieder hinbiegen", grinsend klopfte Mike dem Wagen auf das Dach. KITT steigerte sich schnell mal in Dinge rein. War nur darauf zu achten, dass es keine gefährlichen Ausmaße annahm.

Dabei erinnerte er sich düster an das Gespräch mit Sarah zurück. Er hatte bereits selbst seine eigenen Schlüsse dazu gezogen - immerhin war er nicht auf den Kopf gefallen.

"Rache hat noch nie geholfen, glaub mir, ich weiß, wovon ich rede." Kitt schüttelte den Kopf. "Mike würde das sicher auch nicht wollen."

Der Ex-Army wusste, dass Kitt recht hatte. Aber wusste das auch KITT?

Rache war wie ein Gift, das einen zuerst antrieb und schlussendlich daran zu Grunde gehen ließ.

Sein Blick lag auf dem Mustang, der sich nochmals zu Wort meldete. "Wenn Sie sich raushalten wollen, meinetwegen. Aber ich lasse das nicht auf mir sitzen." Der starke V8 Motor heulte zur Untermalung der Aussage einmal kurz aber heftig auf.

Langsam war es an Mike, nervös zu werden...

"Woah, komm mal wieder runter, KITT." Beschwichtigend deutete er mit seiner Hand eine Geste an. "Dein Alter Ego hat Recht. Rache hat noch nie etwas Gutes gebracht. Und ich glaube nicht, dass du Blut an deinen Reifen haben willst, oder?"

"Niemand sagt, dass du das auf dir sitzen lassen musst, KITT", erfasste auch Kitt nochmal das Wort. Ihm gefiel die Richtung nicht, in die das Gespräch ging. "Wir werden diesen Nimson ausfindig machen, fangen und zur Rede stellen. Die Gesetze werden den Rest tun. Aber nie, versprich mir, NIE darfst und wirst du einen Menschen ernsthaft verletzen." Kitt lehnte sich ein Stück zum Fahrzeug und legte eine Hand auf dessen Motorhaube, um ihn wieder zu besänftigen. KITT's Motor erstarb daraufhin wieder und der Schwarzhaarige atmete erleichtert aus. "Ich kann deinen Ärger verstehen. Aber bitte tu nichts, was du später bereust."

Der rote Scanner bewegte sich nun wieder etwas gemäßigter.

"Ich verspreche es."

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