Old Lovers

von cat-96-
GeschichteAllgemein / P16
Antonio Dawson Erin Lindsay Greg "Mouse" Gerwitz Jay Halstead OC (Own Character)
29.02.2016
21.01.2017
3
4513
 
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4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
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Hey:)
Sorry für die lange Pause:/
Das hatte ich nicht geplant...
Vielen lieben Dank für das liebe Review an -day dreamer-
Ich habe mich wirklich über dein Review und deine Meinung gefreut.
(Ich habe mir gedacht jedes Kapitel mit einem schönen Spruch zu beginnen/ Wird wahrscheinlich nur nicht immer zum Kapitel passen:D)
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                                                                      Sage nicht alles, was du weißt aber wisse immer, was du sagst        
                                                                                                                       -Autor unbekannt-

„Vor New Orleans habe ich in Seattle gewohnt und ich war auch nicht von Anfang an Polizistin.
Früher habe ich als Ärztin in einem Krankenhaus gearbeitet.
Das war in Seattle. Mit meinem Umzug nach New Orleans habe ich auch gleich meinen Beruf gewechselt. Neue Stadt neuer Job.
Ausführlich genug?“, möchte ich zum Schluss noch etwas neckisch wissen.

„Nicht ganz. Wie kommt es, dass du den Beruf gewechselt hast? Ich meine ein Umzug und gleich neuer Job... Da steckt mehr dahinter.“, mit einem neugierigem und eindringlichen Blick wartet Antonio auf meine Antwort.

Bevor ich ihm antworte, schlucke ich einmal.
Das ist nichts was ihn angeht. Es liegt in der Vergangenheit und es reicht, dass es mich noch manchmal in meinen Träumen heim sucht.
Es muss keiner meiner Kollegen davon erfahren.
Wenn sie davon wüssten würden sie mir nur komische und mitleidige Blicke zuwerfen und hinter meinem Rücken tuscheln, genau so wie die Kollegen in New Orleans.
Deswegen bin ich eigentlich auch umgezogen.

„Das Leben und einige Ereignisse. Mehr musst du nicht wissen.“, weiche ich seiner Frage aus.

„Wie sieht es eigentlich mit dir aus? Hast du Familie oder auch Geschwister?“, will nun ich wissen.

Dawson schüttelt leicht mit seinem Kopf, bevor eine Antwort kommt.

„Ich habe zwei Kinder. Die leben aber mit ihrer Mutter außerhalb von Chicago.
Und Teile meiner Familie leben in Chicago, zum Beispiel meine Schwester Gabriela.
Sie ist Feuerwehrfrau auf der Wache 51 unter der Leitung von Chief Bolton.
Die Wache wirst du auch noch kennen lernen. Wir arbeiten öfters mit ihnen zusammen.
Oder man trifft sie in der Bar Molly's an.
Die Bar gehört meiner Schwester und zwei ihrer Arbeitskollegen.
Die Bar ist eine Feuerwehr/Ärzte/Polizisten-Bar.
Da ist eigentlich alles wie eine große Familie.“

„Gut zu wissen.“,antworte ich.

Antonio will gerade zu einem neuem Satz an setzen, als sich die Ladentür öffnet und Petterson aus der Tür schreitet. Er sieht sich erst einmal genau um. Nachdem er sicher gestellt hat, dass reine Luft ist zieht er sich die Kapuze seines Pullis über der Kopf und mischt sich unter die Menschenmasse, die über die Bürgersteige schwimmt.

Antonio und ich müssen nichts groß bereden.
Wir steigen beide aus dem Wagen aus und folgen Petterson unauffällig.
Fast ist Antonio an Petterson dran, um ihn fest zu nehmen.
Doch dann merkt unser Verdächtiger, dass etwas im Busch ist und sprintet sofort los.
Antonio und ich rennen ihm sofort hinterher.
Auf seinem Fluchtweg, schmeißt Petterson immer wieder Dinge um oder schubst uns Passanten in den Weg.Dennoch verlieren wir ihn nie komplett aus dem Blickfeld.

„Bleib weiter an ihm dran Amy. Ich werde versuchen ihm den Weg abzuschneiden.“, ruft mir Dawson entgegen als er auch schon in der nächsten Seitenstraße verschwindet.

Ich sehe zu näher an Petterson heranzukommen.
Was sich leider als schwieriger erweist als gedacht.
Keiner der Passanten denkt auch nur daran ein Wenig Platz zu machen.
Im Gegensatz, es kommt mir so vor als würden sie sich sogar noch mit Absicht in den Weg stellen.
Ich schlage mich einfach weiter durch.
Gerade als ich Petterson beinahe habe, wird er ruckartig auf den Boden geschmissen.
Auf ihm drauf liegt Antonio.
Keine zwei Sekunden später sind Pettersons Hände auf dem Rücken mit Handschellen fixiert wurden.

Eine Stunde später sind wir zurück auf dem Revier.
Olinsky und Voight befragen Petterson.
Von Ruzek habe ich erfahren, dass die beiden schon lange zusammen arbeiten und ein eingeschweißtes Team sind.
Olisnky sitzt eigentlichdie ganze Zeit über ruhig am Tisch und beobachtet den Verdächtigen.
Ab und zu ergänzt er etwas, zu dem von Voight Gesagtem.
Voight redet immer wieder auf Petterson ein, erzählt ihm wie er denkt, dass es zu  dem Mord an seinem alten Komplizen gekommen ist und das es nun aus ist.
Petterson sieht vollkommen ruhig aus. Obwohl er gefasst wurde und er ins Gefängnis muss, dieses Mal lebenslänglich  und keine schlappen sechs Jahre.
Zum Schluss gesteht er mit einer Gelassenheit, wie ich sie noch nie bei einem Täter, der überführt wurde, gesehen habe.
Nach seinem Geständnis, wird Petterson von zwei Streifenpolizisten abgeführt, die ihn erstmal unter Arrest setzen bis er in eine Strafanstalt überführt wird und dort bis zur Gerichtsverhandlung verweilen wird.
Ich meine, dass die Namen der Streifenpolizisten Roman und Burgess waren.
Sicher bin ich mir jedoch nicht mehr.
Bei nächster Gelegenheit werde ich es nochmal genauer in Erfahrung bringen.
Wir anderen begeben uns zurück zu unseren Schreibtischen.
Da wir keinen aktuellen Fall haben setzen wir uns an angefallenen Papierkram.

„Hey Halstead? Könntest du kurz nach unten gehen und nach schauen ob schon die angeforderten Formulare angekommen sind, die ich haben wollte?“, fragt Ruzek in die Stille hinein.

Mein Bruder und ich schauen ihn gleichzeitig an.
Noch immer hat sich keiner von uns beiden gerührt.
Wen von uns meinte Ruzek?
Endlich scheint auch Ruzek unsere Verwirrung bemerkt zu haben.

„Oh, sorry. Ich meinte dich Amy. Ist es okay wenn ich dich beim Vornamen nenne?
Das wäre einfacher um euch beide auseinander zuhalten.“

„Klar kannst du mich Amy nennen, aber wieso gehst du nicht selbst?
Immerhin willst du die Formulare und nicht ich.“, will ich wissen.

„Ich dachte, dass es vielleicht eine gute Idee wäre unseren Technikmann kennen zu lernen.“, sagt Ruzek mit einem bittenden Blick.

Ich ergebe mich und stehe auf.

„Die beiden müssen sich gar nicht mehr kennen lernen. Sie kennen sich bereits.“, wendet sich mein Bruder an meinen anderen Kollegen.

Nun richtet er seine Aufmerksamkeit an mich.
Mit einem verwunderten Blick gucke ich ihn an.

„Mouse ist bei uns für die Technik zuständig. Sag mir jetzt nicht du hast Mouse vergessen.“, witzelt Jay.

Als ob ich Greg vergessen hätte...
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Hoffe euch hat das Kapitel gefallen.
Würde mich sehr darüber freuen wie ihr die Verfolgungsszene fandet:)
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