Old Lovers

von cat-96-
GeschichteAllgemein / P16
Antonio Dawson Erin Lindsay Greg "Mouse" Gerwitz Jay Halstead OC (Own Character)
29.02.2016
21.01.2017
3
4513
 
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Dieses Kapitel
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Hi:)
Dies ist meine dritte Fanfiktion, aber die erste in diesem Fandom.

!Achtung es könnten kleine Spoiler folgen!

Die Geschichte setzt nicht nach irgendeiner bestimmten Folge ein
Aber zum besseren Verständnis: Nadia ist bereits verstorben, jedoch hatte Erin keinen Absturz wie in der Serie.

Die Figuren und die Grundidee der Serie gehören Dick Wolf, Derek Haas und Matt Olmstead.
Die Oc's gehören mir.
Ich verdiene mit dieser FF kein Geld!

So jetzt aber genug mit Info:D Ich hoffe das erste Kapitel wird euch gefallen.
Uploaden werde ich in unregelmäßigen Abständen. Je nachdem ob das folgende Kapitel schon fertig ist.
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>Ich darf meine Marke auf keinen Fall vergessen! Oh, wo ist die denn nur wieder?<, während ich so in meinen Gedanken bin und wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung renne, bekomme ich nicht mit wie ich genau auf das Spielzeugauto meines Sohnes trete.
Und schon bin ich drauf ausgerutscht. Mit einem lauten Rumsen komme ich auf dem Boden auf.

„Verdammt! Noah, wie oft noch? Du darfst deine Spielsachen nicht immer überall rumliegen lassen. Wenn du es nicht mehr benutzt, räumst du es bitte wieder weg.“, rufe ich meinem vier jährigen Jungen entgegen, der im Türrahmen erscheint.

Er nuschelt ein 'Tschuldigung und guckt mich mit einem schuldbewussten Blick an.
Ich schüttle leicht meinen Kopf und stehe wieder auf.

„Hey, nicht so schlimm. Es ist nichts passiert okay?“, sage ich ihm und hebe ihn dabei hoch.

Mit einem Blick auf die Uhr stelle ich fest, dass wir uns beeilen müssen, wenn ich nicht schon an meinem ersten Tag zu spät kommen möchte.

„Okay Schatz, wir müssen uns jetzt beeilen, sonst kommt Mommy noch zu spät zur Arbeit.“

Nachdem ich meinen Sohn wieder runtergelassen habe, rennt dieser sofort zu seiner Jacke und Schuhen.
Ich mache noch einen kleinen Abstecher in die Küche und hole seine Tasche für den Kindergarten.
Schnell helfe ich noch Noah mit seinen Schuhen und seiner Jacke.
Dann geht es auch schon los. Bevor es zur Arbeit geht, bringe ich Noah noch in den Kindergarten.

„Ich wünsche dir einen super tollen ersten Tag, mein Großer. Vergiss nicht, heute Nachmittag holt dich Isabelle ab. Wir sehen uns dann heute Abend.“

Mit einem kleinen Kuss verabschiede ich mich.
Dann fahre ich weiter und komme noch rechtzeitig an meinem neuen Arbeitsplatz an.
Über dem Eingang des Gebäudes hängt ein großes Schild.
'Chicago Police Department 21'
Noch einmal atme ich tief ein, bevor ich durch die Eingangstür trete.
Am Empfang blickt mir eine grauhaarige leicht ältere Frau finster entgegen.
>Okay, einfach freundlich sein und alles wird gut. Sie wird schon nicht so ein altes Biest wie die McAllen aus meiner Schulzeit sein<, denke ich mir während ich auf die Frau zu gehe.

„Guten Tag. Ähm. Ich wollte heute meinen neuen Job bei der Intellingence unter der Leitung von Seargent Voight antreten. Könnten sie mir sagen, wo ich da hin muss Seargent ...Platt?“

Man gut, dass hier Namensschilder sind, sonst wäre ich aufgeschmissen gewesen.
Noch immer guckt mich Officer Platt finster an.

„Sie sind also die Neue.“

Dabei lässt sie das Wort 'Neue' so klingen als ob es eine grässliche Krankheit wäre.
>Die ist bestimmt mit dem Biest McAllen verwandt. Anders kann ich mit das nicht erklären.<

„Sie müssen dort die Treppe hoch und dann durch die Gittertür, für die sie aber noch einen Code brauchen und ihr Handabdruck eingelesen werden muss.“, während sie mir das erklärt, ertönt hinter mir ein weibliches Lachen.

„Ach wissen sie was, ihre neuen Arbeitskollegen können sie mit hochnehmen. Detectives, kommen sie doch bitte mal hier rüber. Das hier ist ihre neue Arbeitskollegin. Könnten sie sie bitte mit hochnehmen, da ihre Daten noch nicht in den Scanner eingetragen wurden.“

Als ich mich umdrehe, kann ich meinen Augen nicht trauen.

„Amy?“,fragt mich der Mann gegen über von mir.

„Ihr kennt euch Jay?“, fragt mich die Frau neben ihm und mustert mich dabei mit einem komischen Gesichtsausdruck.

Sie denkt doch wohl nicht, dass wir beide was mit einander hatten, oder etwa doch?

„Ehm ja, Erin das ist Amy.“,nachdem uns Jay nochmal namentlich vorgestellt hat, gibt mir diese Erin die Hand.

„Na gut, dann wollen wir mal hoch. Voight hat es nicht so gerne wenn man zu spät kommt.“, teilt mir meine neue Arbeitskollegin mit.

Sie und Jay gehen die Treppe voran hoch.
Jay hält uns an der Metalltür ganz Gentlemenlike die Tür auf.
Als ich an ihm vorbei gehe flüstert er mir ein leises: „Schön dich wieder zusehen.“ entgegen.
Oben angekommen empfängt uns schon eine tiefe Stimme mit den Worten:

„Halstead, Lindsay ihr seit spät dran.“

Der Mann zu dem die Stimme gehört, schaut nun mich an.

„Sie sind unser neuer Detective richtig? In mein Büro.“

Auf dem Weg in das Büro von meinem neuen Chef, wirft mir Jay einen mitleidigen Blick entgegen.
>Toll! Erster Tag und schon beim Chef verkackt. Das fängt ja gut an.<
Mit einem Kopfnicken, deutet mir Voight die Tür zu schließen.
Nachdem ich das getan habe, bedeutet er mir mich zu setzen.
Auch das tue ich. Voight schlägt eine Akte auf. Liest sie sich kurz durch bevor er sie wieder zuschlägt.

„Sie kommen also aus New Orleans? Haben sie dort nur gewohnt oder sind sie dort aufgewachsen“

„Nur gewohnt. Groß geworden bin ich hier in Chicago.“, beantworte ich seine Fragen.

Voight nickt einmal.

„Okay. Eins müssen sie wissen Detective...? Wie war nochmal ihr Name?“, fragend schaut er mich an.
„Halstead.“, gebe ich kurz wieder. Steht mein  Name denn nicht in der Akte?

Mein Boss guckt mich mit einem überraschenden Blick an.

„Haben sie etwas mit meinem Detective Halstead zu tun?“, fragt er.

„Ja, er ist mein Bruder Sir.“

„Mhh. Also Detective Halstead, eins müssen sie wissen, wenn sie in meiner Einheit arbeiten wollen. Wir tun nicht immer alles nach Vorschrift. Manchmal geht es nicht anders. Verstehen sie was ich meine?“

Ich nicke nur einmal verstehend.

„Gut, dann auf eine gute Zusammenarbeit. Ihr Partner wird Detective Dawson sein.“, damit erhebt er sich von seinem Stuhl und reicht mir seine Hand, die ich nach einem Augenblick ergreife.

Draußen vor seiner Bürotür macht er einmal kurz auf sich aufmerksam.

„Alle mal herhören. Ab heute haben wir eine neue Kollegin in unserem Team.“, damit macht mir Voight Platz um mich selbst vorzustellen.

„Erst einmal Hallo an alle.“, ein einstimmiges Hallo wird erwidert.

„Mein Name ist Amy Halstead. Zuvor habe ich im 4. Police Department in New Orleans gearbeitet.“

Kurz nachdem ich meinen Namen genannt habe, sind auch schon alle Augenpaare zu meinem Bruder gehuscht und als ich meine kurze Vorstellung beendet habe huschen sie wieder zu mir.
Alle mit dem selben verwunderten Gesichtsausdruck.

„Okay. Leute, Fragen könnt ihr später stellen. Jetzt geht es erstmal an die Arbeit.
Antonio, Halstead wird deine neue Partnerin sein. Ihr beide könnt auch gleich los fahren, einen unserer Verdächtigen observieren.“, gibt Voight Anweisungen.

„Alles klar Boss. Fährst du Halstead?“, fragt mich mein neuer Partner.

Ich nicke ihm zustimmend zu.
Rasch folge ich Antonio die Treppe runter zum Parkplatz, wo all unsere Wagen parken, solange sie nicht gebraucht werden.

„Unser Verdächtiger wird sich zur Zeit, laut einem meiner Informanten, in einem Tattoo Studio im Melrose Park aufhalten. Weißt du wo das ist New Orleans?“, werde ich mit einem skeptischen Blick von Antonio gefragt.

Ich kann mir ein schelmisches Grinsen nicht verkneifen.

„Klar weiß ich wo das ist, ich komme schließlich von hier. Und außerdem New Orleans? Echt jetzt? Hast du eben nicht zugehört? Mein Nachname lautet Halstead. Du kannst mich aber auch gerne Amy nennen. Wie du willst, aber nenn mich nicht New Orleans, okay?“, kläre ich meinen Partner auf.

Nun fängt auch Antonio an zu grinsen.

„Die Neue kann also mehr als zwei Sätze sagen. Okay, ich glaub ich werde dich Amy nennen. Nachher fühlt sich unser männlicher Halstead noch angesprochen. Mein Nachname lautet übrigens Dawson. Kannst mich Antonio oder Dawson nennen. Das ist mir relativ egal.“, neckt mich Dawson.

Mit einem belustigtem Kopfschütteln Meinerseits fahren wir auch schon Richtung Melrose Park, zu dem besagten Tattoo Studio.
Die Fahrt geht für Chicago Verkehrsverhältnisse recht schnell.
Auf der Fahrt reden Dawson und ich eigentlich so gut wie nichts.
Ich schätze mal, dass er sich seine Fragen für die Observierung aufheben will.
Angekommen, parken wir in einer Seitengasse gegenüber von dem Tattoo Studio.
Es hat geputzte Fensterscheiben, ein intaktes Schild und neue Fenstersticker.

„Also, weshalb observieren wir jetzt diesen Laden und nach wem halten wir eigentlich Ausschau?“, frage ich meinen neuen Partner.

Antonio reicht mir ein Strafbild auf dem ein  Mann Anfang Dreißig abgebildet ist. Er hat leicht gebräunte Haut, braune Augen, eine Wuschelmähne und eine Narbe über seiner linken Augenbraue.

„Pete Petterson. Saß wegen bewaffneten Raubüberfalls mit Schusswaffengebrauch für sechs Jahre ein. Sein Partner hat ihn damals verpetzt. Petterson kam vor einem Monat raus. Rate was passiert ist...“,werde ich aufgeklärt.

„Sein Partner wurde tot aufgefunden.“, rate ich.

„Genau. Aufgeschlitzte Kehle und auf den Typen wurde auch mehrmals heftig eingeprügelt. Wir sind schon mehreren Spuren gefolgt, aber alles führt zu Petterson.“

„Wenn wir sowieso schon wissen, dass er es höchst wahrscheinlich getan hat, warum gehen wir dann nicht einfach rein und nehmen ihn fest?“, frage ich nach.

„Der Tattoo Laden, wird für Waffenhandel benutzt. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich würde nicht gerne als Schweizer Käse enden. Wir warten bis er raus kommt und schon etwas weiter vom Laden entfernt ist. Dann nehmen wir ihn fest.“

Ich nicke einmal verstehend.
Dann ist unser Gespräch auch schon wieder vorbei und wir sitzen still neben einander und behalten den Laden im Blick.
Nach einer Weile bricht Dawson das Schweigen.

„Also Jay ist dein Bruder, richtig?“

„Richtig.“,sage ich ohne meinen Blick von dem Studio zu nehmen.

„Versteht ihr euch nicht gut oder wie kommt es, dass er nie erwähnt hat, dass er eine Schwester hat, die zufälliger Weise auch Polizistin ist?“,fragt Antonio weiter.

„Bei uns in der Familie ist es nicht so, dass wir einfach alles in die Welt hinausposaunen. Wir verstehen uns schon. Nur in den letzten fünf oder sechs Jahren haben wir uns einfach aus den Augen verloren. Jeder hat sein Leben geführt und das in unterschiedlichen Orten. Jay hier, Will in New York und -“

„Und du in New Orleans.“,beendet Antonio meinen Satz.
„So in etwa.“, gebe ich knapp zu.
„Was meinst du mit so in etwa? Komm schon muss man dir wirklich alles aus der Nase ziehen?“.hakt er weiter nach.
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Na was denkt ihr ?
Hab ich euch neugierig gemacht?
Ich weiß seeeeehr viel wörtliche Rede.
Das wird sich aber noch legen.
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