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Sie hat die Wahrheit verdient!!!

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Conan Edogawa / Shinichi Kudo Dr. Tomoaki Araide Heiji Hattori Ran Mori Shiho Miyano / Ai Haibara
28.02.2016
06.08.2021
60
133.221
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10.01.2021 2.229
 
Shiho sah zu Tomoaki dieser wiederum sah zu Shinichi, dieser nickte nur.

Tomoaki: „ Sie wissen ja was er durchgemacht hat.“

Kogoro: „ Ja. War ja ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr zu vermeiden.“

Tomoaki: „ Shinichi hat um bei Ran zu sein immer wieder potentielle Gegengifte, die Shiho hergestellt hat genommen. Mit jeder Einnahme setzte er sich dem Risiko aus das er bei der Rückverwandlung sterben könnte. Am Ende lag seine endgültige Rückverwandlung bei einer Chance von 45%. Es hat glücklicher Weise funktioniert, aber auch das Gegengift hatte in der Anfangsphase seine Nebenwirkungen. Shiho war erleichtert als Shinichi eine Woche seinen Körper hatte. Doch Shinichi durfte sich nicht aufregen, denn aus unerklärlichen Gründen wurde ihm dann schwindelig und sein Adrenalinwert stieg leicht an, das hat sich anscheinend Mittlerweile gelegt. Aber das APTX4869 was Shinichi verabreicht wurde hat ihn zwar nicht getötet, sondern nur geschrumpft, aber leider hat es sein Organe geschädigt. Da sich die Zellen durch die Einnahme des Giftes ja selbst zerstören sollen. Wie Sie sich denken können war da die wiederholte Einnahme des Gegengiftes nicht gerade förderlich.“

Kogoro war geschockt von dem was Tomoaki ihm erzählte. Er fing an Shinichi zu verstehen.

Kogoro: „ Was genau bedeutet das jetzt?“

Shiho: „ Das bedeutet so um es auf den Punkt zu bringen, dass Shinichi vielleicht kein langes Leben hat. Es muss nicht der Fall sein, aber kann sein.“

Kogoro: „ Aber das erklärt nicht warum er hier plötzlich wegziehen will. Er hat hier seine Ausbildung gemacht und hat hier Freunde, er hat eigentlich alles was man sich wünschen kann.“

Shiho und Tomoaki wollten gerade etwas sagen, aber jetzt war Shinichi an der Reihe.

Shinichi: „ Es ist nicht das ich gerne in Japan bleiben möchte. Sie haben Recht ich habe hier alles was man sich wünschen kann, aber ich kann nicht hier bleiben.“

Kogoro: „ Warum nicht?“

Shinichi: „ Wenn ich hier bleiben würde, würde ich keine Nacht mehr durchschlafen. Ich kriege hier kein Auge mehr zu. Ich werde von Alpträumen verfolgt und in denen geht es nicht nur um mich.“

Tomoaki: „ Shinichi leidet seit der Begegnung mit der Organisation unter einem Trauma. Auch wenn die Personen die ihm das angetan haben inzwischen tot sind, ändert es nichts an den Erfahrungen die er in der Zeit gemacht hat. Nicht nur Ran hat gelitten auch Shinichi, aber auch anderes Personen und sei es nicht durch die Organisation.“

Kogoro: „ Das mit Shinichi habe ich verstanden, aber welche anderen Personen noch gelitten und warum und durch wen?“

Shinichi: „ Meinen Sie das jetzt ernst?!“

Kogoro sah Shinichi fragen an und dieser schüttelte nur resigniert den Kopf.

Shinichi: „ Ich sage nur ihr Vorhaben Ran zu verheiraten.“

Kogoro: „ Ich wollte nur das Ran ein sorgloses Leben hat.“

Shinichi: „ Und lassen andere dafür leiden unteranderem auch Ran.“

Kogoro: „ Ich wollte nur das Beste für Ran“

Shinichi: „ Was das Beste für sie ist, weiß sie glaube ich selber. Wegen Ihnen mussten wir uns was einfallen lassen, denn Ran wäre aus dieser Ehe nicht wieder rausgekommen und es wäre gut gewesen, wenn Sie sich mal ein paar Hintergrundinfos über den Mann geholt hätten mit dem Sie Ran verheiraten wollten. Ich bin mit Shiho nach Amerika, was Ihnen ja wieder das Gefühl gabt Recht zu haben.“

Kogoro: „ Recht zu haben womit?“

Tomoaki: „ Sie haben ein Foto gemacht an dem Tag als Shinichi und Shiho aus dem Gebäude kamen in dem Gin hingerichtet worden war. Sie haben die Umarmung fotografiert und wollten damit ihr Unterstellung Ran gegenüber untermauern Shinichi und Shiho sein ein Paar. Aber das hat nicht funktioniert, da wir Ran die Kopie des Fotos gezeigt haben, das Sie Shinichi gegeben haben. Wir haben ihr dann erklärt was auf diesem Foto wirklich zu sehen ist und haben Ran darüber in Kenntnis gesetzt, das es Shinichi´s Plan war mich zu heiraten, da er wusste ich würde Ran niemals davon abhalten ihrem Beruf nachzugehen.“

Kogoro: „ Ich wollte Ran nur eine sichere Zukunft bieten!“

Shinichi: „ Sie unterstellen mir Egoismus! Sie sind ein Egoist! Es war Ihnen nur wichtig vor Ihren Kollegen beim Mahjong gut dazu stehen. Ihnen war egal ob Sie damit das Leben anderer Personen kaputt machen. Wie mein Leben, das von Shiho, Tomoaki und letzten Endes das von Ran. Ich dachte immer das Ran Ihnen mehr bedeutet, als der Status bei Ihren Mahjong-Freunden!“

Kogoro sah reumütig zu Boden er hatte zu dem Zeitpunkt nicht daran gedacht, was für einen Rattenschwanz seine Entscheidung hinter sich herziehen würde.

Kogoro: „ Es tut mir wirklich leid. Ich habe nicht darüber nachgedacht was mein Handeln für Konsequenzen haben könnte.“

Shiho: „ Sagen Sie das auch Ran nicht nur uns.“

Tomoaki: „ Also wenn dann alles soweit geklärt ist, dann würde ich gerne mit Shinichi nochmal unter vier Augen sprechen und muss dann auch wieder ins Krankenhaus.“

Shiho: „ Ich geh dann mal unten weiter packen.“

Kogoro: „ Ich werde mal gucken ob ich Ran nach ihrem Training irgendwie erwische.“

Er und Shiho verließen Shinichi´s Zimmer und Shiho schloss die Tür. Kogoro seufzte und Shiho sah ihn an.

Kogoro: „ Ich hätte niemals gedacht, dass so etwas hinter seinem Verhalten steckt.“

Shiho: „ Was werden Sie Ran jetzt erzählen?“

Kogoro: „ Erst mal nur das ich mit ihm gesprochen habe und wir unsere Differenzen geklärt haben, aber über seinen Gesundheitszustand und das er Ran deswegen von sich stößt darüber muss er mit ihr selber reden.“

Shiho nickte nur und ging die Treppe runter um sich wieder auf den Weg ins Wohnzimmer zu machen.

Shiho: „ Also wir werden uns bestimmt nochmal wiedersehen Herr Mori.“

Kogoro: „ Gehst du nicht mit nach Amerika?“

Shiho: „ Nein ich werde mir hier eine Wohnung suchen und bis ich die habe lebe ich hier. Shinichi meinte ich könnte auch hier einziehen, aber ich habe abgelehnt ich möchte meine eigenen vier Wände haben. Nächste Woche habe ich ein Bewerbungsgespräch bei einem Pharmaunternehmen.“

Kogoro: „ Und wer achtet auf Shinichi?“

Shiho: „ Er braucht keine rund um die Uhr Betreuung. Klar man sollte regelmäßig nach ihm schauen. Er wird sich aber auch bei mir oder Tomoaki melden, wenn was sein sollte und wenn er Ran an seiner Seite haben sollte, dann kann sie ja seinen Zustand im Auge behalten.“

Kogoro: „ Ich bin gespannt was draus wird.“

Shiho: „ Hätten Sie ein Problem damit, wenn Ran in Amerika leben würde?“

Kogoro: „ Ich will, dass sie glücklich ist und wenn das knapp 9000 km entfernt von mir und Eri ist, dann ist das ebenso. Wozu gibt es das Flugzeug Ran und Shinichi können uns besuchen oder wir sie. Wobei letzteres für Shinichi wahrscheinlich besser wäre.“

Shiho blieb der Mund offen stehen in diesem Moment wusste sie das Kogoro Tomoaki wirklich zugehört hatte und war froh das er auf Shinichi Rücksicht nehmen wollte, das zeigte ihr auch wie leid Kogoro sein Handeln mit der Heirat wohl tat. In Zukunft so hoffte Shiho würden sich Shinichi und er besser verstehen. Shiho brachte Kogoro zur Tür, verabschiedete sich und machte sich dann wieder daran die Sachen im Wohnzimmer für Shinichi zusammen zu suchen, denn am Sonntag würde Shinichi in die Staaten fliegen. Einmal für die Hochzeit von Heiji würde er nochmal hierher zurückkommen, aber sonst hatte er nicht vor hier wieder her zu kommen. Kogoro schrieb Ran ein SMS und fragte sie ob sie sich nach ihrem Karate-Training vor seiner Wohnung treffen könnten. Es dauerte nicht lange und er bekam eine Antwort, dass sie sich um 17:00 Uhr bei ihm Treffen würden. Kogoro sah auf seine Uhr, das war in etwa einer halben Stunde, also machte er sich auf den Weg zu einem Nudel-Restaurant bei ihm in der Nähe für sich holte er eine Nudelsuppe und für Ran gebratene Nudeln mit Hühnerfleisch. Daheim angekommen denke er den Tisch kaum war er damit fertig klingelte es. Kogoro öffnete die Tür und Ran betrat die Wohnung und sah sich um sie war hübsch und für einen momentan alleinstehenden Mann reichte sie. Kogoro wohnte seit einer Woche hier er hatte, die Räumlichkeiten der Detektei an einen Anwalt vermietet und dieser wohnte jetzt auch in der Wohnung darüber. Nachdem Ran sich fertig umgesehen setzten sie sich an den Tisch und fingen an zu essen.

Kogoro: „ Es tut mir übrigens leid, dass das mit dem Umzug so kurzfristig war und du jetzt erstmal bei Sonoko wohnen musst bist du was Eigenes hast. Warum bist du eigentlich nicht in dem Apartment von Shinichi´s Eltern wohnen geblieben?“

Ran: „ Hab mich dort irgendwie nicht mehr wohlgefühlt. Ich werde schon was finden als Lehrerin werde ich genug verdienen und auch etwas finden. Ich muss halt nur gucken ob ich hier bleibe oder nicht doch nach Tokio an die Uni gehe.“

Kogoro: „ Das musst du entscheiden. Vielleicht für dich deine berufliche Karriere auch ganz wo anders hin.“

Ran: „ Sag mal wie lief jetzt eigentlich das Gespräch mit Shinichi? Habt ihr euch ausgesprochen?“

Kogoro: „ Ja. Ich habe mich mit ihm ausgesprochen.“

Ran kannte ihren Vater und auf Grund seines Tonfalls merkte sie das da noch ABER hinten dran stand.

Ran: „ Aber?“

Kogoro: „ Es ändert nichts an der Sache, dass du nochmal mit ihm reden musst.“

Ran: „ Wieso muss ich nochmal mit ihm reden?“

Kogoro: „ Wenn du an seiner Seite sein willst, geht es nicht anders. Ich habe nicht nur mit Shinichi gesprochen, Shiho und Tomoaki waren auch da. Wir hatten ein sehr ausführliches Gespräch und hiermit möchte ich dich auch nochmal um Verzeihung bitten.“

Ran: „ Verzeihung wofür?“

Kogoro: „ Das ich in den letzte Jahren nur an mich gedacht habe und leider wie Shinichi geglaubt habe zu wissen, was für dich am besten ist und das mir mein Ruf bei meinen Mahjong-Freunden wichtiger war als dein Glück. Ich war egoistisch und selbstsüchtig und habe mit meinem Handeln nicht nur teilweise dein Leben zerstört, sondern auch das von andern. Ich habe nicht bedacht welche Konsequenzen mein Handeln dich mit einem Mann zu verheiraten, der meiner Meinung nach gut für dich ist hat. Die drei haben mir heute nochmal deutlich gemacht was im Leben wichtig ist und das du selbst am besten weißt was dich glücklich macht und nicht irgendjemand anders, das heißt weder Shinichi noch ich.“

Ran lächelte irgendwie hatte das Gespräch mehr gebracht als sie gedacht hatte. Aber mit Shinichi musste sie anscheinend wirklich nochmal reden, denn ihr Vater schien inzwischen mehr zu wissen als sie, aber er konnte, wollte oder durfte ihr darüber wohl nichts sagen. Der Rest des Abendessens verlief schweigend gegen 19:00 Uhr machte sich Ran wieder auf den Weg zu Sonoko. Kogoro war erleichtert es war als wäre jetzt nach dem Gespräch eine tonnenschwere Last von seinen Schultern gefallen. Ran kam gegen 19:30 bei Sonoko an, das Dienstmädchen öffnete ihr die Tür und begrüßte Sie. Ran kannte sich in diesem Haus mittlerweile gut aus, dennoch fragte sie das Dienstmädchen wo sie Sonoko gerade finden würde, dieses sagte ihr, das sie auf ihrem Zimmer war. Ran bedankte sich und machte sich auf den Weg. An Sonoko´s Zimmer angekommen klopfte sie und wurde sofort herein gebeten.

Sonoko: „ Ran! Schön dass du wieder da bist kommt wie machen einen Mädels Abend im Spa-Bereich und du erzählst mir alles!“

Ran: „ Können wir das auf morgen verschieben, dann kann ich dir wahrscheinlich alles erzählen. Jetzt würdest du wahrscheinlich mehr Fragen haben, als dass ich dir Antworten geben kann.“

Sonoko zog einen Schmollmund, war dann aber einverstanden.

Sonoko: „ Dann gucken wir aber heute Abend noch einen Film.“

Ran: „ Können wir machen, aber ich würde vorher noch gerne ein Bad nehmen.“

Sonoko: „ Gut dann nimm du dein Bad und ich telefoniere in der Zeit mit Makoto. Er wollte mir sagen wie sein letzter Kampf gelaufen ist.“

So ging Ran ins Bad und Sonoko telefonierte mit Makoto, danach sahen sie sich noch einen Film an. Ran schrieb Shiho bevor sie ins Bett ging noch eine SMS und um sie zu fragen, wann sie und Shinichi morgen in der Villa anzutreffen wären.

Shiho lag zu diesem Zeitpunkt fix und alle auf der Couch im Wohnzimmer der Kudo´s und Shinichi saß in seinem Lieblingssessel und las ein Buch. Shiho wäre fast eingeschlafen, als Ran´s SMS sie gerade davon abhielt. Sie las die SMS und sah dann zu Shinichi.

Shiho: „ Was steht jetzt eigentlich für morgen an?“

Shinichi sah von seinem Buch auf.

Shinichi: „ Also morgen wollten wir die großen unscherigen Sachen transportsicher machen, sowie diesen Sessel mein Bett abbauen und die letzten Kleinigkeiten in Kartons verstauen. Am Mittwoch kommt dann der Umzugswagen und wir bringen die Sachen zusammen mit den Möbelpackern zum Flughafen.“

Shiho: „ Ergo, wir sind morgen noch den ganzen Tag hier in der Villa beschäftigt.“

Shinichi: „ Ja.“

Shiho schrieb Ran zurück, dass sie morgen den ganzen Tag in der Villa anzutreffen waren und machte sich dann fertig um ins Bett zu gehen. Shinichi machte sich nachdem Shiho im Bad fertig war auch auf den Weg ins Bett.

Als Ran am nächsten Morgen wach von ihrem Wecker geweckt wurde, sah sie auf ihr Handy Shiho hatte ihr geantwortet und so beschloss sie das sie heute nach der Schule zur Villa zur Villa gehen würde. Sie ging ins Bad um zu duschen um sich danach anzuziehen. Am Frühstückstisch traf sie auf Sonoko.

Sonoko: „ Und was steht heute an?“

Ran: „ Bis zur 8 Stunde unterrichten und dann will ich zu Shinichi.“

Sonoko: „ Was willst du denn bei ihm?“

Ran: „ Nochmal mit ihm reden.“

Sonoko: „ Meinst du das bringt was?“

Ran: „ Ich werde es dann ja sehen und entweder verstehen Shinichi und ich uns dann wieder besser oder das war es dann wirklich. Es ist ein allerletzter Versuch.“
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