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Sie hat die Wahrheit verdient!!!

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Conan Edogawa / Shinichi Kudo Dr. Tomoaki Araide Heiji Hattori Ran Mori Shiho Miyano / Ai Haibara
28.02.2016
06.08.2021
60
133.221
11
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Dieses Kapitel
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05.01.2021 1.769
 
Am nächsten Morgen machte sich Ran auf den Weg zur Oberschule. Montags hatte sie ihren kurzen Tag zumindest was den theoretischen Unterricht betraf, da musste sie nur die ersten vier Stunden unterrichten. Dann hatte sie erst einmal frei bevor sie am Nachmittag mit Schülern unterschiedlichen Alters Karate-Training hatte. Nachdem die vier Stunden um waren machte sie sich auf den Weg zum Krankenhaus um nach ihrem Vater zu sehen und ihr zu fragen wann er entlassen werden würde. Sie war gerade an seinem Zimmer angekommen und klopfte, kurz darauf wurde sie hinein gebeten. Zu Ran´s Verwunderung zog Kogoro sich gerade an.

Kogoro: „ Hallo Ran.“

Ran: „ Hallo Paps. Hab ich irgendwas verpasst oder warum ziehst du dich an?“

Kogoro: „ Der Arzt war eben da. Ich darf das Krankenhaus jetzt verlassen. Darf die Woche aber noch nicht wieder arbeiten.“

Ran: „ Kann ich verstehen.“

Kogoro: „ Sag mal weißt du wo ich Shinichi finden kann?“

Ran: „ Der müsste in der Villa seiner Eltern sein.“

Kogoro: „ Gut. Wollen wir zusammen was zu Mittag essen gehen?“

Ran sah auf die Uhr bis das Karate-Training begann hatte sie noch Zeit.

Ran: „ Können wir gerne machen. Ich muss nur die Uhr im Blick behalten, da ich heute noch Karate-Training habe.“

Kogoro: „ Dann gehen wir jetzt was Essen und dann gehst du zu deinem Training und ich zu Shinichi.“

Ran nickte und ging mit ihrem Vater in ein Sushi-Restaurant. Sie redeten nicht viel Ran´s Gedanken kreisten darum, wie das Gespräch zwischen ihrem Vater und Shinichi verlaufen würde und Kogoro`s Gedanken kreisten darum wie er anfangen sollte mit Shinichi zu reden. Als er noch Conan war hatte er damit deutlich weniger Probleme, aber das auch nur weil er nicht wusste um wen es sich dabei in Wirklichkeit handelt. Das letzte Gespräch was er mit ihm geführt hatte war ja auch nicht gerade freundlich, wobei das eher seine Schuld war. Nach dem Essen machte sich Kogoro auf den Weg zu Shinichi. Dieser war in der Villa gerade damit beschäftigt seine Sachen zusammen zu suchen, die er mit nach Amerika nehmen wollte. Kogoro klingelte und wartete darauf, dass ihm geöffnet wurde. Shinichi hörte das Klingeln als er gerade auf den Weg in sein Zimmer war was im 1. Stock lag.

Shinichi: „ Shiho! Kannst du mal gucken wer an der Tür ist? Ich muss schauen das ich hier oben nichts vergesse.

Shiho: „ Ja! Mach ich.“

Shiho ging zur Tür und um sie zu öffnen sie nahm an, dass es sich um den Professor handelte der noch zum Helfen kommen wollte oder um Tomoaki mit Shinichi heute noch einen Termin hatte. Und ihn gebeten hatte zu kommen, weil er keine Zeit hatte in die Praxis zu kommen. Doch mit Kogoro hatte sie nicht gerechnet.

Shiho: „ Hallo…Herr Mori? Was wollen Sie? Ran ist nicht hier falls Sie sie suchen.“

Kogoro: „ Ich bin nicht auf der Suche nach Ran. Ich möchte mit Shinichi sprechen.“

Shiho: „ Der ist oben in seinem Zimmer. Zweite Tür links.“

Shiho ging zur Seite und Kogoro trat ein er zog sich ein paar Pantoffeln an und ging nach oben. Shiho fragte sich was Kogoro von Shinichi wollen könnte? Mit diesem Gedanken machte sie sich daran unten die Sachen zusammen zu sammeln, die Shinichi mit nach Amerika nehmen wollte. Shinichi hörte nur Schritte und kurz darauf ein Klopfen an seiner Zimmertür.

Shinichi: „ Herein!“

Kogoro betrat das schon fast halb leere Zimmer. Shinichi drehte sich zu Tür.

Shinichi: „ Oh. Hallo Herr Mori. Was möchten Sie von mir?“

Kogoro: „ Ich wollte mal mit dir reden.“

Shinichi: „ Worüber?“

Kogoro: „ Als ich im Krankenhaus war hat mich Ran besucht, wie du ja sicher weißt.“

Shinichi: „ Ja.“

Kogoro: „ Leider ist das Ganze wieder im Streit geendet.“

Shinichi: „ Und wie soll ich da bitte helfen können?“

Kogoro: „ Durch den Streit hat Ran mir ein Ultimatum gestellt.“

Shinichi: „ Und das da wäre?“

Kogoro: „ Ich solle meine Differenzen mit dir klären, sonst würde sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. Und würde ihr Leben an deiner Seite verbringen.“

Shinichi: „ Dann würde Sie aber eine ziemliche Enttäuschung erleben. Hat sie denn noch immer nicht verstanden, dass wir keine gemeinsame Zukunft haben?“

Kogoro: „ Wann bist du eigentlich so ignorant geworden? Es gab eine Zeit da waren du und Ran unzertrennlich und jetzt tust du alles um sie von dir fern zu halten warum?“

Shinichi: „ Ich glaube es ist einfach besser für Sie, wenn sie jemand anderes an ihrer Seite hat und ich weiß wie gerne Ran Sie und Eri hat ich möchte ihr das nicht kaputt machen. Ich will nicht, das sie wegen mir nur ein paar Mal im Jahr die Möglichkeit hat ihre Eltern zu sehen.“

Kogoro: „ Du bist ganz schön egoistisch warum denkst du eigentlich nur an dich und glaubst zu wissen was für Ran am besten wäre? Ist es dir egal was sie will? Und warum bleibst du nicht hier?“

Shinichi: „ Weil ich nicht hier bleiben kann und das hat seine Gründe.“

Kogoro: „ Hast du etwa doch eine andere und möchtest deswegen mit Ran nichts mehr zu tun haben?“

Shinichi öffnete den Mund und wollte etwas darauf antworten, aber das tat schon jemand anderes in dem Moment.

Shiho: „ Mit einer anderen Frau hat das wie Sie es sich immer denken nichts zu tun.“

Kogoro: „ Und womit dann? Ich meine, wenn er keine Andere hat, warum wehrt er sich dann so gegen eine Beziehung mit Ran?“

Bevor Shinichi, Kogoro antworten konnten klingelte es unten an der Tür.

Shinichi: „ Shiho, dass müsste Tomoaki sein lässt du ihn bitte rein?“

Shiho nickte und ging nach unten um die Tür zu öffnen. Sie wollte gerade die Klinke runterdrücken als Sie inne hielt. Sie war sich nicht sicher wie Tomoaki reagieren würde, wenn er sie sieht er wusste ja nicht, dass sie hier ist. Dann klingelte es ein zweites Mal öffnete sie die Tür.

Tomoaki: „ Hallo Shinichi, ich…“

Er sah mit offenem Mund auf die Frau die in der Tür stand.

Tomoaki: „ Shi…Shiho. Was macht du denn hier?“

Shiho: „ Nette Begrüßung. Glaubst du ich lasse Kudo alleine hier her?“

Anstatt ihr eine Antwort zu geben, stellte er seine Tasche ab und umarmte sie. Was Shiho im ersten Moment überraschte, aber dann schlang sie seine Arme um ihn und wünschte sich innerlich ihn nie wieder loslassen zu müssen. Tomoaki war auch überrascht wie sehr sie sich an ihn drückte, aber er war auch erleichtert, denn so wusste er, dass nicht nur er sie schrecklich vermisst hatte. Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten sie die Umarmung.

Tomoaki: „ Ich möchte ja nicht unhöflich erscheinen, aber ich glaube ich habe in diesem Haus noch einen Patienten.“

Shiho sprang ein Stück zurück und horchte gleichzeitig, ob aus dem oberen Stockwerk etwas zu hören war. Bei Kogoro und Shinichi wusste man nie, ob wenn man sie allein ließ das lange gut ging, aber noch hörte sie nichts.

Shiho: „ Komm rein Shinichi ist oben. Er ist allerdings nicht allein.“

Tomoaki: „ Sag bloß Ran ist da?“

Shiho: „ Nein, dafür ihr Vater.“

Tomoaki: „ Was will der denn hier?“

Shiho: „ Wenn ich das richtig verstanden habe, auf Bitten von Ran seine Differenzen mit Shinichi klären. Allerdings hat er Shinichi bisher nur Vorwürfe gemacht und sich noch nicht dazu geäußert, was er gegen Ihn hat. Er hat bisher nur gemeint das Ran nichts mehr mit ihm zu tun haben will, wenn er seine Differenzen mit ihm nicht klärt. Und in Zukunft ihr Leben an Shinichi Seite verbringen würde. Worauf Shinichi nur meinte, dass es für sie dann nur eine Enttäuschung geben würde. Was Kogoro dann schon wieder schließen ließ, dass eine andere Frau im Spiel wäre.“

Tomoaki: „ Also wie immer Theater ,wenn die Beiden aufeinander treffen.“

Shiho: „ Mich wundert es, dass sie sich noch nicht die Köpfe eingeschlagen haben.“

Tomoaki: „ Dann lass uns mal hoch gehen bevor noch was passiert.“

Shiho nickte nur und die beiden machten sich auf den Weg nach oben, Shiho öffnete gerade die Tür zu Shinichi’s Zimmer als dieser Kogoro die Frage stellte, die Shiho auch schon unter den Nägeln brannte.

Shinichi: „ Sie haben gesagt Sie sind her gekommen um ihre Differenzen mit mir zu klären, dann sagen Sie mir doch endlich mal was Sie gegen mich haben?“

Kogoro rang mit sich da er ja Rans Reaktion schon kannte.

Kogoro: „ Also gut der Grund warum ich dich ungern an Rans Seite sehe ist…deine Berufswahl.“

Alle Drei sahen Kogoro ungläubig an, aber Kogoro schien das nicht zu wundern.

Kogoro: „ Genau so hat Ran mich auch angesehen.“

Shinichi: „ Ist ja wohl auch verständlich, denn immerhin üben Sie den selben Beruf aus oder haben ihn ausgeübt.“

Kogoro: „ Ich habe nichts gegen dich als Person. Nur gerade weil ich diese Berufe ausübe oder ausgeübt habe, weiß ich was für ein Risiko diese Berufe mit sich bringen. Ich möchte an Ran Seite jemanden, der diesem Risiko nicht ausgesetzt ist. Es reicht wenn ich Ran eventuell durch eine Kugel oder welche Verletzung auch immer früher verlasse, was ich natürlich nicht hoffe. Aber ich habe in der Zeit in der du nicht da warst oder wenn du als Detektiv tätig warst, die Angst und die Sorge in ihren Augen gesehen. Mindestens zwei Mal hing dein Leben am seidenen Faden und für Ran war es unerträglich. Ich möchte nicht das Ran ein Leben in Sorge leben muss, wenn sie ihr Leben an deiner Seite verbringt. Du hast mit deiner Ausbildung und deinem erlernten Beruf so viele Möglichkeiten bei der Polizei.“

Shinichi seufzte er wusste das Kogoro durchaus Recht hatte und er wusste selber wie viel Kummer er Ran bereitet hatte. Und es war nicht so das er sich Ran zu Liebe keinen sicheren Bereich in der Kriminalistik suchen würde. Aber das war für ihn nicht das Hauptproblem. Tomoaki sah wie Shinichi mit sich kämpfte und in was für einer Situation er sich befand wusste er auch. Denn in der Situation befand er sich schon als er mit Shiho nach Amerika flog. Er war etwas entspannter, weil Shiho bei ihm war. Kogoro fiel der Blick von Tomoaki auf und auch wenn seine Kombinationsgabe zu wünschen übrig ließ lag er auch mal richtig.

Kogoro: „ Shiho meinte vorhin, das dein Verhalten gegenüber Ran nicht mit einer anderen Frau zu tun hätte. Kann es sein, das es sich um ein gesundheitlichen Grund handelt?“

Shinichi: „ Wie kommen Sie darauf?“

Kogoro: „ Tomoaki kümmert sich sehr intensiv um dich und das schon seit längerer Zeit. Ist er nicht in deiner Nähe ist es meistens Shiho, du bist so gut wie nie alleine.“

Shinichi musste zugeben, das Kogoro dieses Mal gut kombiniert hatte trotzdem sagte er nichts und sah nur zu Shiho, diese verstand was er ihr mit dem Blick sagen wollte.

Shiho: „ Sie haben Recht, Herr Mori.“
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